Über uns

Why should I be stu­dy­ing for a fu­ture that so­on may be no mo­re, when no one is do­ing anything to save that fu­ture? And what is the point of lear­ning fac­ts when the most im­portant fac­ts clear­ly me­ans not­hing to our so­cie­ty?

– Gre­ta Thun­berg, ei­ne 16-jäh­ri­ge Kli­ma-Ak­ti­vis­tin im Streik.

Wir sind ei­ne Be­we­gung von jun­gen Men­schen, die aus ei­ge­nem In­ter­es­se her­aus die Ak­ti­on Fri­days For Fu­ture in Deutsch­land um­set­zen und ver­brei­ten. Da­bei sind wir kei­nes­wegs an Par­tei­en oder an­de­re Or­ga­ni­sa­tio­nen ge­bun­den. Der Kli­ma­wan­del ist kei­ne Si­tua­ti­on, die viel­leicht in vie­len Jah­ren erst ernst wer­den könn­te, son­dern be­trifft uns al­le, welt­weit, be­reits seit ei­ni­ger Zeit und ist schon lan­ge ei­ne rea­le Be­dro­hung für die Er­de und für die Mensch­heit. Die Treib­haus­gas-Emis­sio­nen stei­gen be­reits lan­ge Zeit und den­noch wer­den Koh­le, Öl und Gas ab­ge­baut. Doch un­se­re Politiker*innen un­ter­neh­men nichts, um die­se Kli­ma­kri­se ab­zu­wen­den.

Dies sind Grün­de, wes­halb wir frei­tags we­der in die Schu­le, noch in die Uni ge­hen! Nicht nur un­se­re Zu­kunft, son­dern auch die Zu­kunft un­se­rer Kin­der und un­se­rer En­kel­kin­der steht auf dem Spiel, da in der Kli­ma­po­li­tik nichts ge­macht wird! Denn was nie be­ach­tet wird ist: Kli­ma­po­li­tik be­zieht sich nicht nur auf die Kon­zer­ne, die durch Koh­le­ab­bau die CO2-Emis­sio­nen för­dern, son­dern be­son­ders auf die Men­schen, die un­ter der Erd­er­wär­mung, die durch den Kli­ma­wan­del ge­schaf­fen wird, lei­den müs­sen und kei­ne kla­re, si­che­re Zu­kunft mehr ha­ben! Kli­ma­po­li­tik ist so­zia­le Po­li­tik! Vor­bild für un­se­re Ak­ti­on ist die Kli­ma-Ak­ti­vis­tin Gre­ta Thun­berg. Die 16-jäh­ri­ge Schwe­din be­streikt seit Mo­na­ten frei­tags die Schu­le, um für ech­ten Kli­ma­schutz zu kämp­fen.

Welt­weit ha­ben sich ihr Tau­sen­de Schüler*innen an­ge­schlos­sen und de­mons­trie­ren un­ter dem Mot­to Fri­days for Fu­ture vor den Par­la­men­ten, statt in die Schu­le zu ge­hen. Wir set­zen uns für ech­ten Kli­ma­schutz ein und wol­len für un­se­re Zu­kunft und für die der fol­gen­den Ge­nera­tio­nen kämp­fen. Wir for­dern von der deut­schen Re­gie­rung mehr Kli­ma­schutz und den Koh­le­aus­stieg – und zwar nicht erst in zehn Jah­ren! Auch, wenn wir da­für Un­ter­richts­stun­den ver­pas­sen: Das ist uns die exis­ten­zi­el­le Fra­ge der Kli­ma­kri­se mehr als wert. Denn der Kli­ma­wan­del war­tet nicht auf un­se­ren Schul­ab­schluss! Und wie­so soll­ten wir für die Zu­kunft ler­nen, wenn un­se­re Zu­kunft be­droht ist und noch un­klar ist, in­wie­fern es ei­ne Zu­kunft ge­ben wird?

Un­ser Streik rich­tet sich nicht ge­gen Schu­len, Uni­ver­si­tä­ten oder ge­gen Lehrer*innen, son­dern ge­gen die feh­len­den, po­li­ti­schen und so­zia­len Maß­nah­men! Fri­days For Fu­ture ist nicht mehr ei­ne klei­ne Ak­ti­on von ein paar hun­dert Schü­lern: Welt­weit de­mons­trie­ren Schüler*innen und da­zu ge­hö­ren be­reits über 360 Orts­grup­pen in Deutsch­land! Ge­mein­sam mit jun­gen Men­schen über­all auf der Welt for­dern wir: Han­delt end­lich – da­mit wir ei­ne Zu­kunft ha­ben!