Jetzt ist es of­fi­zi­ell! Fri­days for Fu­ture hat ein ers­tes und ein­zi­ges Pro­dukt

© Wrist­ler Ori­gi­nal

Je­den Frei­tag ge­hen tau­sen­de jun­ge Men­schen in ganz Deutsch­land für ei­ne bes­se­re Kli­ma­po­li­tik und mehr Um­welt­schutz auf die Stra­ße. Wenn du Fri­days for Fu­ture aber nicht mehr nur am Frei­tag un­ter­stüt­zen möch­test, kannst du jetzt die­ses of­fi­zi­el­le Arm­band be­stel­len.

Zum Arm­band

Die­ses Arm­band ist das ein­zi­ge of­fi­zi­el­le Pro­dukt der Fri­days for Fu­ture-Be­we­gung. Wir ha­ben lan­ge drü­ber dis­ku­tiert, ob wir es pro­du­zie­ren las­sen sol­len und ob wir als Be­we­gung, die sich ge­gen den Mas­sen­kon­sum und für Um­welt­schutz ein­setzt über­haupt Mer­chan­di­se ver­kau­fen soll­ten. Wir ha­ben uns trotz­dem da­zu ent­schlos­sen, die­ses Band zu pro­du­zie­ren.

War­um? Das Arm­band ist so kli­ma­neu­tral wie nur ir­gend mög­lich her­ge­stellt. Es be­steht aus Bio-Baum­wol­le und wur­de in Deutsch­land von dem Ein-Mann-Un­ter­neh­men Wrist­ler Ori­gi­nal mit dem Sieb­druck­ver­fah­ren und bio­lo­gi­schen Far­ben be­druckt. Auch der Ver­schluss ist bio­lo­gisch ab­bau­bar. Un­ser Bänd­chen – das üb­ri­gens sehr viel um­welt­freund­li­cher als zum Bei­spiel die Pro­duk­ti­on ei­nes Fri­days for Fu­ture-T-Shirts ist – kos­tet des­halb aber mit drei Eu­ro fünf­zig recht viel. Den­noch macht der Her­stel­ler mit dem Ver­kauf des Bändchens kei­nen Ge­winn!

Vie­le Men­schen ha­ben schon ver­sucht, aus der Fri­days for Fu­ture-Be­we­gung Pro­fit zu schla­gen. Über­all im In­ter­net kur­sie­ren zu­hauf schein­bar of­fi­zi­el­le Fri­days for Fu­ture-Pro­duk­te, T‑Shirts, But­tons, al­les was man sich vor­stel­len kann. Und das In­ter­es­se be­steht. Die Pro­duk­te wer­den ge­kauft.
Mit die­sem klei­nen Bänd­chen aber kön­nen wir ein für al­le mal klar­stel­len: al­le an­de­ren Pro­duk­te sind Fäl­schun­gen, Be­trug! Die­ses Band ist bis auf wei­te­res das ein­zi­ge of­fi­zi­el­le Pro­dukt von Fri­days for Fu­ture.
Au­ßer­dem ge­hen fünf­zig Cent des Ver­kaufs­prei­ses oh­ne Um­we­ge als Spen­de di­rekt an die Fri­days for Fu­ture-Be­we­gung.

Mit dem Kauf die­ses Bänd­chens zeigst du Dei­ne Un­ter­stüt­zung!

Zum Arm­band

An­mer­kung: Bit­te denk auch bei der Be­stel­lung an die Um­welt! Brauchst du das Bänd­chen wirk­lich zehn mal? Fin­dest du viel­leicht an­de­re Men­schen, mit de­nen du ge­mein­sam ei­ne Sam­mel­be­stel­lung auf­gibst? Be­stellt dei­ne Orts­grup­pe viel­leicht ge­sam­melt?

© Wrist­ler Ori­gi­nal

Bei Fra­gen, An­mer­kun­gen oder Kri­tik steht die Mer­chan­di­se-AG un­ter merch@​fridaysforfuture.​de zur Verfügung.

100 Kommentare zu „Jetzt ist es of­fi­zi­ell! Fri­days for Fu­ture hat ein ers­tes und ein­zi­ges Pro­dukt

  1. Ich bin mit 64Jahren wohl ein äl­te­rer Mit­strei­ter und un­ter­stüt­ze Euch so­viel ich kann!!! Es ist so spit­ze, was Ihr auf die Bei­ne stellt!
    Ihr seid mei­ne Hoff­nung, dass die Welt doch noch zu ret­ten ist!!!!

    1. Ich fin­de es toll dass die „äl­te­ren” Lei­te sich auch da­für ein­set­zen dass die Welt ge­schützt und be­wahrt wird!

      Vie­len Dank für die Un­ter­stüt­zung!

  2. Ich bin zu 100% auf eu­rer Sei­te. Ihr müsst un­be­dingt durch­hal­ten, es braucht ei­nen lan­gen Atem. Po­li­ti­ker be­sit­zen das Ta­lent, für sie un­lös­bar er­schei­nen­de Pro­ble­me ger­ne mal aus­zu­sit­zen. US-Schü­ler, die ver­sucht ha­ben Re­gie­rung und Waf­fen­lob­by durch ih­re Pro­tes­te zu be­ein­dru­cken, hat­ten lei­der die­sen lan­gen Atem nicht. Ich drück euch ganz fest die Dau­men!!!

  3. Ich ha­be fol­gen­de Vi­si­on: Flug­rei­sen (Aus­nah­me: Be­ruf) sind nur noch mit „Be­rech­ti­gungs­schei­nen“ mög­lich. Je­dem steht 1 Schein/Jahr zu, den er sich in NUR bei zu­stän­di­ger Be­hör­de „X“ aus­stel­len las­sen kann. Möch­te je­mand öf­ter flie­gen, dann kann er das nur, wenn ich oder An­de­re auf´s Flie­gen ver­zich­te. Ich kann mir ei­nen Han­del mit „Be­rech­ti­gungs­schei­nen“ gut vor­stel­len. Da­mit ent­ste­hen dem Viel­flie­ger nicht nur Kos­ten für das Ti­cket, son­dern auch für die Be­rech­ti­gung. So kann man Emis­si­ons­han­del auch ver­ste­hen. Und po­si­ti­ves Kli­ma­ver­hal­ten wür­de sich end­lich auch mal loh­nen.

    1. Hal­lo, ich kann mich mei­nem Vor­red­ner nur an­schlie­ßen. Ich dach­te da ei­nen Mei­len­gut­schein, pro Jahr steht je­dem Bür­ger ca. 2.000 Mei­len oder we­ni­ger zu. Wer be­ruf­lich mehr flie­gen muss, dann muss die Fir­ma die­se Mei­len wie bei dem Emis­si­ons­han­del be­zah­len (Mit Ver­güns­ti­gun­gen von Sei­ten des Staa­tes). Auf­ge­brauch­te Mei­len ver­fal­len, wer nicht ge­flo­gen ist, be­komm­ten ein Bo­nus. So soll­te je­der Wo­chen­end­flie­ger-Kurz­tripur­laub noch ein­mal ge­nau über­legt wer­den. Wer öf­ter flie­gen will, muss da­für (teu­er) be­zah­len.

      1. Mei­ne Mei­nung ist, man muss über­haupt nicht flie­gen, nur in Aus­nah­me­fäl­len. Auch das be­ruf­li­che Flie­gen kann ge­wal­tig ein­ge­schränkt wer­den. Wir müs­sen uns von dem Glo­ba­li­sie­rungs­wahn ver­ab­schie­den, der so­wie­so oft auf Kos­ten der Ar­men geht. Lasst uns ein Vor­bild an Gre­ta neh­men. Die fliegt auch nicht und hat die Welt bes­ser be­grif­fen, als die meis­ten, die stän­dig mit dem Flie­ger un­ter­wegs sind.

        1. Toll das end­lich die De­mos we­gen des Kli­ma­wan­dels stattfinden.…Es ist schon. 5 vor 12.….Die Po­li­tik muss jetzt end­lich handeln…Die Flü­ge müss­ten dras­tisch ver­teu­ert werden…Jeder dürf­te nur 1 mal im Jahr flie­gen.…

          1. Die Ver­gan­gen­heit zeigt: die Po­li­tik wird nur halb­her­zig han­deln, wenn über­haupt!!!

            Die Ant­wort kann da­her nur lau­ten:

            NO ONE IS TOO SMALL TO MAKE A DIFFERENCE!

            Er­go: Ver­ste­cken gilt nicht mehr – auch wenn’s un­be­quem ist!!!

            Je­der darf Ver­ant­wor­tung über­neh­men und da­bei krea­tiv sein!

      2. Ein­fach Schluss mit In­lands­flü­gen und Aus­lands­flü­ge nur in Aus­nah­me­fäl­len. Kein Mensch muss nach Mal­le.
        So­li­da­ri­sche Grü­ße
        Ka­rin Schwalm

        1. War­um wird sich ei­gent­lich nur so aufs flie­gen ver­steift, un­se­re gan­ze See­fahrt wird mit Schwer­öl be­trie­ben, da sind die Kreuz­fahrt­schif­fe kei­ne Aus­nah­me.
          Und wie sieht’s mit der Ver­la­ge­rung des Trans­ports von der Stra­ße auf die Schie­ne aus¿
          Was ist mit Fra­king und den Gas­vor­kom­men in Na­tur­schutz­ge­bie­ten?
          Bit­te wer­det doch glo­ba­ler ist doch auch ein glo­ba­les The­ma.
          Ich hab’s mir in den 20.09. in den Ka­len­der ein­ge­tra­gen.
          Ich hof­fe in Ber­lin fin­det was statt.
          „all day’s for Fu­ture“

    2. Hal­lo Fer­di­nand, ich fin­de, das ist ei­ne sehr gu­te Idee. Aber war­um willst Du im Zeit­al­ter des In­ter­nets da­von Flü­ge, die ar­beits­be­dingt sind, raus­neh­men? Es gibt Vi­deo­kon­fe­ren­zen u.ä., die Flü­ge über­flüs­sig ma­chen. Wenn schon, denn schon. Dort soll­te das glei­che Prin­zip grei­fen, dass sie flie­gen kön­nen, wenn je­mand an­de­res dar­auf ver­zich­tet. Ge­ra­de in­ner­halb von Deutsch­land, so­ge­nann­te Kurz­flü­ge, kön­nen sehr gut durch Zug­fahr­ten z.B. wenn es sein muss mit W‑Lan ge­macht wer­den, dann kön­nen die­je­ni­gen so­gar beim Fah­ren ar­bei­ten (Wo­bei ich da­für wä­re, dass man ein­fach aus dem Fens­ter schaut und sich aus­ruht oder sich mit den Leu­ten un­ter­hält.)
      Aber noch wich­ti­ger ist, dass die­se Lu­xus­damp­fer, wel­che so kli­ma­schäd­lich sind, still ge­legt wer­den!

    3. Das ist ei­ne coo­le Idee, al­ler­dings fürch­te ich, dass dann plötz­lich al­le Fort­bil­dun­gen und Kon­gres­se an be­lieb­te Ur­laubs­zie­le ge­legt wer­den, um als „be­ruf­lich“ zu gel­ten…

    4. Die­se Idee fin­de ich wirk­lich NICHT SCHLECHT … müss­te auch halb­wegs un­bü­ro­kra­tisch um­zu­set­zen sein. – Die bei­den letz­ten Sät­ze ge­fal­len mir be­son­ders gut.

    5. Aber dann fan­gen doch die Men­schen an mit dem Au­to und Schif­fen an ih­re „Zie­le“ zu kom­men? Oder Men­schen die aus­ge­wan­dert sind die aber mal ih­re Fa­mi­lie wei­ter weg be­su­chen wol­len …

    6. Lie­ber Fer­di­nand, die Idee klingt erst mal gut. Nur: muss man wirk­lich flie­gen? je­des sehr? Al­so pro Per­son 50 oder mehr Flü­ge? Ich bin auch schon ge­flo­gen. Mein letz­ter Flug liegt mehr als 13 Jah­re zu­rück. Da­mals ha­be ich mir vor­ge­nom­men nicht mehr zu flie­gen. We­gen un­se­rem Pla­ne­ten. Das war gar nicht schwer. Ich ha­be die Wahl: an ei­ner „Mad Max Welt“ für mei­ne Kin­der und En­kel mit­zu­ar­bei­ten, weil ich ei­ne kurz­fris­ti­ge Wunsch­be­frie­di­gung will und ei­nem Le­ben in dem ich be­wusst über­le­ge ob ich das jetzt wirk­lich brau­che, zu mei­nem Wohl­erge­hen. Mei­ne Fra­ge ist auch: war­um muss sich po­si­ti­ves Ver­hal­ten ex­tra loh­nen? Wenn man al­le „Kos­ten“ zu­sam­men­rech­net, die durch flie­gen ent­ste­hen, kann nie­mand sei­ne jähr­li­chen Flü­ge be­zah­len. das wä­re so, als wür­de man Men­schen­le­ben mit Geld ver­rech­nen. Bes­te Grü­ße Si­mo­ne

      1. Lie­be Si­mo­ne, ich un­ter­stüt­ze al­les was Du hier sagst, aber das Ab­stel­len der Flie­ge­rei ist ‑heut­zu­ta­ge- m.E. schwie­ri­ger als Du be­haup­test: ich ha­be Freun­de mit de­nen ich re­gel­mä­ßig Wan­dern ge­he. Seit Jah­ren flie­gen wir in den Bal­kan. Mei­nem Wunsch auf Flug­ver­zicht wur­de nie ent­spro­chen. Die­ses Jahr ha­be ich zum ers­ten Mal Kon­se­quen­zen ge­zo­gen und fah­re per Bahn hin (ich muss 2 Ta­ge frü­her los­fah­ren und kom­me 2 Ta­ge spä­ter zu­rück und zah­le mehr als drei­mal so­viel). Aus ei­nem 7 Ta­ges-Trip wird ei­ne 11 tä­gi­ge Rei­se. Mei­ne Freun­de be­haup­ten, sie könn­ten sich das zeit­lich gar nicht leis­ten. Ich will da­mit sa­gen, dass es auch ei­nen Grup­pen­zwang zu un­sin­ni­gen Ver­hal­tens­wei­sen gibt. Und das ist un­ter jun­gen ‑welt­weit ver­netz­ten- Men­schen noch viel ex­tre­mer: die flie­gen für die Hoch­zeit von Freun­den noch viel län­ge­re Stre­cken und glau­ben, dass sich nur so Freund­schaf­ten er­hal­ten las­sen.
        Für die Rei­chen auf dem Pla­ne­ten geht es über­haupt nicht um Geld, son­dern um Ver­füg­bar­keit und Zeit. Das hal­te ich für ei­ne Art Geis­tes­krank­heit, die durch den Han­del mit Frei­mei­len lei­der nicht ge­heilt wird.
        Herz­li­cher Gruss, Mi­cha­el

    7. Was pas­siert mit Men­schen wie mir. Ich bin Rent­ne­rin, mei­ne Kin­der und En­kel le­ben in Aus­tra­li­en. Mit mei­nen Kin­dern spa­ren wir ge­mein­sam für mei­nen jähr­li­chen Be­such. Ich wür­de mei­ne Fa­mi­lie nie wie­der se­hen?

      1. Lie­be Pe­ti,
        ich wür­de dir mein Mei­len­kon­tin­gent schen­ken. Ehr­lich. Es soll nicht dar­um ge­hen, dass Fa­mi­li­en aus­ein­an­der ge­ris­sen wer­den.
        Aber die al­ler­meis­ten Flug­rei­sen wer­den nicht aus sol­chen gu­ten Grün­den ge­macht. Sich voll­lau­fen las­sen kann man auch in Düs­sel­dorf, nie­mand muss da­für nach Mal­lor­ca flie­gen, zum Bei­spiel. Tau­sen­de tun es trotz­dem. Das ist der Wahn­sinn an dem wir lei­den, nicht dein Be­such bei der Fa­mi­lie.
        Es geht auch dar­um, neu zu ver­han­deln, wie wir mit un­se­ren end­li­chen Res­sour­cen um­ge­hen und wel­che Wer­te wir zum Maß­stab neh­men. Wenn wir So­li­da­ri­tät vor Pro­fit und Par­ty­stim­mung stel­len, kommst du zu dei­ner Fa­mi­lie und der Rest trinkt sein Bier auf dem Bal­kon. Das ist ei­gent­lich leicht.

        1. Da möch­te ich mich mei­nem Vor­red­ner Alex an­schlies­sen. Vie­le von uns wür­den im Fal­le ei­ner Re­gle­men­tie­rung von Flügen/Flugmeilen si­cher­lich ger­ne ih­ren An­teil ab­tre­ten.
          Al­ler­dings sind wir als Mensch­heit an ei­nem Punkt an­ge­kom­men, an dem es wich­tig ist, das ei­ge­ne Han­deln zu Re­flek­tie­ren. Mitt­ler­wei­le soll­te man nicht, man MUSS an­fan­gen sich zu fra­gen, ob man die­ses oder je­nes ma­chen oder kau­fen möch­te. Es ist mehr als frag­lich, ob man an meh­re­ren Wo­chen­en­den des Jah­res nach Mal­lor­ca, Ams­ter­dam oder Bar­ce­lo­na flie­gen muss zum Fei­ern! Ein Flug­zeug ver­braucht beim Start un­ge­fähr drei­mal mehr Ke­ro­sin als im Durch­schnitt. Je kür­zer der Flug, des­to häu­fi­ger fliegt ei­ne Ma­schi­ne am Tag, und des­to häu­fi­ger eben auch der Start. Und nein, Sink­flug und Lan­dung kom­pen­sie­ren die­sen Ef­fekt nicht, aber der durch­nitt­li­che Ker­sos­in­ver­brauch steigt an. Tat­säch­lich ist un­ter die­sem Ge­sichts­punkt ein Lang­stre­cken­flug öko­lo­gisch ver­träg­li­cher als vie­le kur­ze Flü­ge. Wich­tig ist, dass wir Kun­den und Kon­su­men­ten un­se­re Macht des Han­dels be­grei­fen, und ein­fach nicht mehr auf Kauf­rei­ze re­agie­ren, wenn die Flü­ger im­mer güns­ti­ger wer­den. Die ak­tu­el­len Pro­gno­sen für den glo­ba­len Flug­ver­kehr ge­hen da­von aus, dass sich die ge­sam­ten glo­bal ge­flo­ge­nen Mei­len pro Jahr von heu­te bis 2030 ver­dop­peln wer­den! 2018 hat­ten wir 8,2 Bil­lio­nen be­zahl­te Flug­ki­lo­me­ter und ei­nen neu­en Re­kord­tag mit 200.000 Flug­zeu­gen in der Luft! Und die­se Wer­te wer­den sich ver­dop­peln…

          Ich den­ke, man soll­te sich nicht un­ter Druck set­zen las­sen, und, wenn man tat­säch­lich mal flie­gen „muss“, dies auch tun. Aber auch über­le­gen, wie und wo man denn an an­de­rer Stel­le Emis­sio­nen ein­spa­ren und/oder kom­pen­sie­ren kann!
          Re­flek­tier­tes Han­deln…:-)

          Lie­be Grü­ße und an al­le FF­F’­ler: wei­ter so! 🙂

    8. das ist ei­ne nicht auf­ge­hen­de Vi­si­on, was wenn ich Fa­mi­lie im Aus­land ha­be?
      wenn ich plötz­lich krank wer­de und in ein be­stimm­tes Kran­ken­haus muss?!!!!
      Man kann an an­de­ren Stel­len et­was für die Um­welt tun. je­der hat das recht die Welt zu se­hen

      1. Dann schnapp dir dein Rad und fang mit den Re­gio­nen und Län­dern um dich her­um an! Die Bahn fährt auch von hier bis nach Chi­na 🙂 ist al­les mach­bar. Aber nur um die Welt zu se­hen weil das ja al­le tun ist ein schlech­ter Aus­gangs­punkt. Die Welt fängt schließ­lich vor dei­ner Haus­tür an!

      2. Fa­mi­lie im Aus­land und in ein be­stimm­tes Kran­ken­haus müs­sen darf zu den er­laub­ten Aus­nah­men ge­hö­ren. Aber müs­sen wir wirk­lich al­le nach Mal­le oder Fu­er­te­ven­tu­ra oder in die Tür­kei. Der Preis ist ein­fach zu hoch: Pla­net in Ge­fahr.
        Lie­be Grü­ße
        Ka­rin Schwalm

      3. Ja, je­der hat das Recht die Welt zu se­hen, aber nie­mand hat das Recht, sie zu schä­di­gen. Und selbst wenn er/sie das Recht hät­te, wür­de das nichts nüt­zen, denn der Na­tur ist egal, wel­che Rech­te ein Mensch hat (oder zu ha­ben glaubt).

      4. Fa­mi­lie im Aus­land muss man aber ja auch nicht un­be­dingt mit dem Flug­zeug be­su­chen, in­ner­halb ei­nes Kon­ti­nents kann man die Bahn neh­men und au­ßer­halb kann man auch auf an­de­ren We­gen Wei­ter­kom­men, so ist z.B. Se­geln nicht son­der­lich ab­we­gig (Gre­ta Thun­berg wird ja auch ge­ra­de nach Ame­ri­ka ge­se­gelt; ich ha­be zum Bei­spiel Fa­mi­lie in den USA und mein Groß­on­kel hat sich als er in Ren­te ge­gan­gen ist auch ein Se­gel­boot ge­kauft, und hat da­mit erst den At­lan­tik über­quert und ist da­nach im Pa­zi­fik erst an Me­xi­ko ent­lang ge­fah­ren, und dann hoch bis nach Ka­li­for­ni­en da sie an der West­küs­te le­ben, be­weist al­so, dass so­was auch für „Otto-Normalverbraucher„geht!). Au­ßer­dem muss man sich ja nicht ge­ra­de 4 × im Jahr oder so tref­fen (Ich tref­fe mei­ne Ver­wand­ten aus den USA auch im Schnitt nur al­le 2–4 Jah­re, und da­zwi­schen schrei­ben wir uns halt re­gel­mä­ßig E‑Mails,Briefe und Post­kar­ten, und schlimm ist es auch nicht für ir­gend­wen, so­lan­ge man über Te­le­fo­na­te, Brie­fe und E‑Mails in Kon­takt bleibt), und für so Sa­chen wie z.B in ein schnell be­stimm­tes Kran­ken­haus zu kom­men, kann man ja Aus­nah­men ma­chen.

      1. Wie­so klingt es nach Kom­mu­nis­mus, wenn man will das die Welt, al­so un­ser al­ler Le­bens­grund­la­ge er­hal­ten bleibt?
        Leu­te macht wei­ter und wei­ter! Mit Ak­tio­nen, mit Ide­en und mit Mensch sein.
        Jörg

    9. Scha­de, dass es das Pro­dukt nicht schon eher gab. Wir ha­ben uns da­mals als Klas­se ent­schlos­sen, FFF-Shirts an Frei­ta­gen zu tra­gen, um der öf­fent­li­chen Dro­hung un­se­res Di­rek­tor, je­dem De­mons­tran­ten ei­nen ver­schärf­ten Ver­weis aus­zu­stel­len, ent­ge­gen­zu­wir­ken. Zu­min­dest war es ei­ne um­welt­freund­li­che Sam­mel­be­stel­lung. Aber es wä­re na­tür­lich su­per ge­we­sen, wenn ihr als Or­ga­ni­sa­ti­on da­bei ein biss­chen ver­dient hät­tet und die Na­tur nicht mehr als bei so ei­nem Shirt eh schon nö­tig be­las­tet wor­den wä­re. Na­ja – die Bot­schaft ist zu­min­dest an­ge­kom­men und die Bänd­chen be­stel­len wir uns na­tür­lich auch noch als Klas­se. Dan­ke für das tol­le Pro­dukt, ei­ne gu­te Ent­schei­dung!
      Grü­ße aus Bay­ern

    10. Viel­leicht lässt sich solch ei­ne Flug­re­ge­lung durch­set­zen.
      Mei­nes Er­ach­tens bräuch­te je­des Land (streng ge­nom­men so­gar je­der Kon­ti­nent) nur ei­nen ein­zi­gen Air­port.
      Wie ge­fällt Dir aber z. B. die Über­le­gung, über Flug­einschrän­kun­gen gar nicht nach­den­ken zu müs­sen, wenn im Ge­gen­zug ein­fach Je­der, der meint, flie­gen zu wol­len, auch et­was an die Umwelt/Natur zu­rück gibt?
      So hal­te ich es näm­lich. Ich un­ter­stüt­ze die In­itia­ti­ve „The Oce­an Cleanup“ mit jähr­lich rund € 200,- so­wie die Ak­ti­vis­ten im „Ham­bi“ und na­tür­lich Fri­days for Fu­ture.
      Das gibt mir beim Boar­ding am Flug­ha­fen ein deut­lich bes­se­res Ge­fühl.
      Es muss aber gar kei­ne fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung durch jede*n Einzelne(n) sein son­dern ein­fach zwei Schrit­te in ei­ne ge­ring­fü­gig an­de­re Rich­tung, wenn man un­ter­wegs et­was zu ent­sor­gen hat, um den nächs­ten Ab­fall­be­häl­ter zu er­rei­chen, an­statt sei­nen Un­rat acht­los in die Ge­gend zu wer­fen oder ein­fach auf der Stra­ße fal­len zu las­sen.

      LG, Cars­ten Preuß

  4. In der Ei­des­for­mel, die Mi­nis­ter bei ih­rer Ver­ei­di­gung nach­spre­chen, geht es u.a. dar­um 1. „den Nut­zen (d. dt. Vol­kes) zu meh­ren“, und erst 2. „Scha­den von ihm zu wen­den“. Bei­des in Ein­klang zu brin­gen schaf­fen sie nicht. Sie op­fern das Zwei­te zu­guns­ten des Ers­ten.

    1. Die Auf­ga­be der Po­li­tik wä­re es (ge­we­sen) mit ei­ner ziel­ori­en­tier­ten Ver­kehrs- In­dus­trie- En­er­gie- die­se Kli­ma­po­li­tik die­se Zie­le ein Ein­klang zu brin­gen. Es wä­re mehr En­er­gie­wen­de ge­gan­gen, es wä­re ein hö­he­rer Elek­to­mo­bi­li­täts­an­teil ge­gan­gen, ein stär­k­rer Ein­satz für ei­ne Ke­ro­sin­steu­er. Man sieht, dass die Po­li­tik eben auch in die­sem Feld, der „Meh­rung des Nut­zens“ ver­sagt, in­dem die Kli­ma­po­li­tik und Kli­ma­wirk­sam­keit als be­ein­flus­sen­den Fak­tor nicht aus­rei­chend Prio­ri­tät ein­ge­räumt hat. Ei­ne ekla­tan­te Fehl­leis­tung.

      1. Lei­der sind die Elek­tro­au­tos auch nicht clean. Der Ab­bau der Roh­stof­fe hin­ter­lässt ver­gif­te­te Wüs­ten in den be­trof­fe­nen Län­dern. Das aber se­hen wir in un­se­rem ach so sau­be­ren Deutsch­land nicht und wird uns auch wohl­weis­lich ver­schwie­gen. Wir se­hen es nicht, weil zu Las­ten Schwä­che­rer pro­du­ziert wird, die sich nicht in un­se­rem Wahr­neh­mungs­feld be­fin­den. So lässt sich herr­lich ein sau­be­res Image auf­bau­en! Ei­nes, das sich als zu­tiefst schmut­zig er­weist, wenn man mal tie­fer nach­forscht! Au­ßen hui und un­ten pfui! Glaubt doch nicht al­lem, was glän­zend dar­ge­stellt wird! Schaut, wie es zu­stan­de kommt! Al­so noch an­de­re Al­ter­na­ti­ven su­chen!

    2. Ja, die net­te Ei­des- For­mel bei der Amts­ein­füh­rung von Po­li­ti­kern… Auf MEINEID steht bis zu 5 JAHRE HAFT! Ei­gent­lich müss­te der Bun­des­tag und die Land­ta­ge so gut wie leer sein!!!

  5. Lie­be Leu­te, macht wei­ter! Ihr und Eu­er En­ga­ge­ment ist groß­ar­tig! Ich bin 63 J. alt und ste­he voll hin­ter Euch!
    Eu­re Kon­ni

    1. Ich bin 73 Jah­re jung und ste­he auch voll hin­ter Euch. Ha­be in mei­nem All­tag schon sehr viel um­ge­stellt für den Klimaschutz.Leider er­le­be ich es aber noch sehr oft, dass Plas­tik­tü­ten an­ge­bo­ten und auch ge­nom­men wer­den. Dann die vie­len To go Kaf­fee­be­cher, auch von jun­gen Leu­ten. Ich hof­fe, es ge­lingt uns end­lich et­was für un­se­re schö­ne Welt zu tun.

  6. Mir scheint ein fun­da­men­ta­les Pro­blem zu sein, dass die Ent­schei­der von heu­te tot sein wer­den, wenn ver­stärkt ein­tre­ten wür­de, was sie zu ver­ant­wor­ten hät­ten, lie­ße man sie wei­ter so han­deln wie bis­her.
    Zu­dem: Frag­los kön­nen wir Ver­ant­wor­tung und Ver­pflich­tung für kom­men­de Ge­nera­tio­nen emp­fin­den. Aber auch Emo­tio­nen, Mit­ge­fühl für je­ne, die wir selbst nicht er­le­ben wer­den? Lie­be oder we­nigs­tens Zu­nei­gung wirk­lich emp­fin­den für die Ur-ur-ur-Enkel*in?

    1. Oh ja. Das kann ich sehr wohl. Beim Ge­dan­ken an mei­ne En­kel und de­ren Kin­der und Kin­des­kin­der zer­reißt es mir fast das Herz, wenn ich mir de­ren Um­welt vor­stel­le.

    2. Für mich ist die Fra­ge eher: Wird es wirk­lich so vie­le Ge­nera­tio­nen brau­chen, bis wir am Li­mit sind? Und wä­re nicht ei­ne Men­ge ge­won­nen, wenn auch die 40-Jäh­ri­gen sich vor­stel­len wür­den, dass sie wahr­schein­lich selbst stark be­trof­fen sein wer­den? Im­mer mehr Pro­gno­sen kom­men schließ­lich zu der Ein­sicht, dass wir eher mit ei­ner 4°C‑Erwärmung bis 2100 rech­nen müs­sen, wenn wir noch län­ger „Busi­ness as usu­al“ be­trei­ben.

  7. Ich bin 1966 ge­bo­ren und un­ter­stüt­ze Friday’s for Fu­ture mit fol­gen­der For­de­rung:
    Pflicht­mehr­weg­ver­pa­ckung für ALLE in Deutsch­land ver­kauf­ten Le­bens­mit­tel!

    1. Das ist ei­ne pri­ma Idee, Mehr­weg aus­zu­bau­en. Am „al­ler­tolls­ten“ fin­de ich die „Unverpackt“-Bewegung!
      Hin­ge­hen, ei­ge­nes Ge­fäß mit­brin­gen … („no was­te“ – hier­zu gibt es in­zwi­schen vie­le Sites mit gu­ten Hin­wei­sen!)

      Ei­ni­ge (Super)Märkte re­agie­ren noch ir­ri­tiert bis ab­leh­nend, wenn ich ei­ge­ne Tü­ten mit­brin­ge oder lo­ses Gemüse/Obst ein­kau­fe; ein­fach un­be­irrt trotz­dem tun …
      … und/oder an die Märkte/Hersteller schrei­ben & plas­tik­freie bzw. Mehr­weg-Ver­pa­ckun­gen for­dern.
      Auch bei Ede­ka, Lidl etc.

      Oh­ne (Nicht-)Bedarfsignale än­dert sich eher nichts bis (zu) we­nig.

  8. Ich möch­te mich erst­mal bei euch für eu­er En­ga­ge­ment be­dan­ken… Fin­de es be­schä­mend wie we­nig mei­ne Ge­nera­ti­on er­reicht hat bzw. un­ter­nimmt.
    Mei­ne El­tern wuss­ten es nicht bes­ser, wir schon… 🙁
    Es gibt üb­ri­gens ei­ne Pe­ti­ti­on für ein Kli­ma­schutz­ge­setz, dass sei­nen Na­men auch ver­dient und die For­de­run­gen der FFF-Be­we­gung zum Ziel hat:
    https://​epe​ti​tio​nen​.bun​des​tag​.de/​p​e​t​i​t​i​o​n​e​n​/​_​2​0​1​9​/​_​0​3​/​_​1​7​/​P​e​t​i​t​i​o​n​_​9​2​2​9​4​.​n​c​.​h​tml
    Es wer­den 50000 Un­ter­schrif­ten bis An­fang Mai be­nö­tigt, da­mit sich der Bun­des­tag da­mit be­fasst. Un­ter­schrei­ben kann üb­ri­gens JEDER, egal ob min­der­jäh­rig oder Aus­län­der… Das Pe­ti­ti­ons-Recht ist ein ver­fas­sungs­mäs­sig ga­ran­tier­tes Grund­recht.

  9. Für mich be­deu­tet Fri­days­For­Fu­ture ganz ein­deu­tig ei­nen der ers­ten Hoff­nungs­schim­mer seit den 68er Jah­ren! Auch die wa­ren – und man kann dar­an kri­ti­sie­ren was man will – ein wirk­li­cher Auf­bruch der Ver­än­de­rung in den ver­krus­te­ten Zei­ten der spä­ten Nach­kriegs­zeit, die sich im­mer noch nicht wirk­lich von den Ma­chen­schaf­ten der Na­zis ge­löst hat­ten.
    Und jetzt scheint mir auch die­se neue In­itia­ti­ve Fri­day for fu­ture un­ab­wend­bar ei­ne Ver­än­de­rung im Den­ken der eta­blier­ten Nichts­tu­er und Igno­ran­ten qua­si auf­zu­zwin­gen! Und selbst wenn ei­ne Än­de­rung im Den­ken nicht zu­stan­de kommt bei die­sen er­bärm­li­chen Ty­pen da oben, so wer­den sie doch nicht um­hin kön­nen, in ir­gend­ei­ner spür­ba­ren Wei­se auf die­se Pro­tes­te und For­de­run­gen re­agie­ren zu müs­sen! Was ich ein we­nig be­denk­lich fin­de ist dass man fast im­mer nur von Kin­dern und nicht von Ju­gend­li­chen spricht, denn es sind nicht nur Kin­der, es sind Ju­gend­li­che die schon sehr viel ei­ge­nes Be­wusst­sein be­sit­zen und ich den­ke man spricht von lie­ber von Kin­dern, weil man es dann leich­ter da­mit hät­te, das Gan­ze als Kin­der­kram ab­zu­tun! Aber ich hof­fe in­stän­dig, dass die­se Ju­gend­li­chen ge­nü­gend Kraft be­sit­zen, sich nicht in den Hin­ter­grund drän­gen und ver­ein­nah­men zu las­sen, son­dern auf ih­ren mehr als be­rech­tig­tes An­lie­gen und Ih­re For­de­run­gen zu be­stehen! Denn ge­nau die­se ab­ge­stan­de­ne Igno­ran­ten-Ge­sell­schaft da oben hat ja die Si­tua­ti­on zu ver­ant­wor­ten, die den Kin­dern und Ju­gend­li­chen be­rech­tig­te gro­ße Sor­gen um ih­re Zu­kunft auf­ge­drängt ha­ben! Al­so wir, die äl­te­ren Ge­nera­tio­nen sind ver­ant­wort­lich für de­ren Zu­kunft, und WIR ha­ben ver­dammt noch mal uns zu än­dern und Grund­sätz­li­ches für ei­ne bes­se­re Zu­kunft zu tun!!!

    1. Bes­ser kann man es wohl kaum aus­drü­cken. Ich hof­fe auch, das al­le so­lan­ge aus­hal­ten, mehr wer­den und mit­ma­chen bis sich end­lich et­was ändert.Es gibt kei­ne Zeit mehr es wei­ter hin­aus zu schie­ben, zu ver­zö­gern, ein ja aber zu sa​gen​.Jetzt muss ge­han­delt wer­den
      Es ist so be­dau­er­lich das jun­ge Men­schen sich erst zu­sam­men tun müs­sen um et­was zu be­we­gen, weil die äl­te­ren zu igno­rant sind. Schä­men soll­ten sie sich.

  10. Dan­ke für Eu­ren Ein­satz.
    Wir sind ein mit­tel­gro­ßer Land­wirt­schafts­be­trieb. Aber erst durch Eue­ren Ein­satz, ha­ben wir er­kannt, dass selbst un­se­re öko­lo­gi­sche Ar­beits­wei­se noch nicht reicht.
    Ab mor­gen gel­ten bei uns neue Prei­se. Für al­le tie­ri­schen Pro­duk­te die wir pro­du­zie­ren, ha­ben wir die CO2 Be­las­tung pro kg er­rech­net und mul­ti­pli­zie­ren die­se mit Eue­ren 180€/t. Die­sen Be­trag wei­sen wir auf un­se­rer Rech­nung zu­sätz­lich of­fen aus. Die ge­sam­ten Mehr­ein­nah­men wer­den wir im Herbst da­zu nut­zen, um an un­se­ren Feld­rän­dern Bäu­me zu pflan­zen.
    Egal wie Eu­er Vor­ha­ben aus­geht, die ers­ten Bäu­me habt IHR ge­schafft.
    Vie­le Grü­ße

    1. Ser­vus Herr Roch,

      könn­ten Sie mal gro­be Zah­len in den Raum wer­fen, um wie­viel sich dann wel­che Pro­duk­te ver­teu­ern müss­ten?

      Herz­li­chen Dank

  11. Hal­lo,

    ich fin­de Eu­re Ge­dan­ken gut, als 56-jäh­ri­ger Mensch, der seit 1978 um­welt­be­wußt lebt möch­te ich ger­ne ein paar Be­mer­kun­gen ma­chen.

    Den Flug­ver­kehr wer­det Ihr nur ein­schrän­ken kön­nen, wenn Ihr in Par­la­men­ten sitzt und Mehr­hei­ten für die Ein­schrän­kung von Flü­gen habt, und das welt­weit. Flug­ver­bo­te fin­de ich gut, bsp. an Wo­chen­en­den, sams­tags und sonn­tags. Co2-Han­del auch.

    Un­se­re Me­than-pfur­zen­de Mas­sen­tier­hal­tung soll­te ge­ne­rell ab­ge­schafft wer­den und da­mit das Gül­le-ver­seuch­te-Trink­was­ser auch. Un­se­re Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin ist ei­ne Schan­de für Deutsch­land und für die EU. UN und WHO müs­sen so­viel macht be­kom­men mit Ein­greif­trup­pen auch der NATO Ver­bre­cher wie den bra­si­lia­ni­schen Prä­si­den­ten ding­fest zu ma­chen und aus­zu­schal­ten.

    Wir sind im­mer noch bei CO2. Der Auf­bau der In­fra­struk­tur für Elek­tro­mo­bi­li­tät ist mehr als
    frag­wür­dig. Ein E‑Auto ist erst nach 80–100000 km CO2 neu­tral und ver­bun­den mit Kin­der­ar­beit im Kon­go und mit Zer­stö­rung gros­ser Land­flä­chen.

    An­de­re Kon­zep­te sind auch ge­fragt, de­zen­tra­les Hei­zen mit selbst pro­du­zier­tem Was­ser­stoff, Me­than u.s.w.

    Wenn Ihr Euch un­se­re Po­li­ti­ker an­seht, glaubt Ihr ernst­haft­haft, dass man mit de­nen ef­fek­ti­ve Per­spek­ti­ven er­ar­bei­ten kann. Un­ser de­mo­kra­ti­sches Sys­tem mit der Wirt­schafts­lob­by zer­re­det und bremst Lö­sun­gen für den Kli­ma­wan­del seit 1978 Ka­tho­li­ken­tag, Her­bert Gruhl CDU, aus.
    Die Grü­nen sind auch nicht viel ge­schei­ter mit ih­rem Halb­wis­sen.

    Ihr habt noch viel zu tun. Viel Kraft und Durch­hal­te­ver­mö­gen. Ro­land An­dre­as Rich­ter

  12. Ich fin­de es so toll was die nächs­te Ge­nera­ti­on auf die Bei­ne stellt es ist be­schä­mend dass das heut­zu­ta­ge die Kin­der tun müs­sen.
    Macht wei­ter so ich ste­he voll hin­ter euch.
    El­ke 53 Jah­re

  13. Ich fin­de es toll! Bin aber der Mei­nung Ihr müsst ei­ni­ge Wo­chen lang die Pro­tes­te auf Sams­ta­ge ver­le­gen und dies aus ei­nem ein­fa­chen Grund. Wenn ihr dann im­mer noch so vie­le Kin­der und Ju­gend­li­che mo­bi­li­sie­ren könnt, wie Frei­tags, kann euch kei­ner mehr vor­wer­fen, ihr seid doch nur ah­nungs­lo­se Kids, die die Schu­le schwän­zen wol­len. Denn lei­der ist es ge­dau das Bild, dass vie­le Er­wach­se­ne z. T. auf­grund der Be­richt­erstat­tung von FFF im Kopf ha­ben. Wei­ter­hin viel Er­folg!

    1. Ich un­ter­stüt­ze Euch eben­falls, al­ler­dings muss ich Li­sa recht ge­ben.
      Da­durch, dass nur Frei­tags ge­streikt wird, den­ken sehr vie­le, dass Ihr nur der Schu­le fern­blei­ben wollt.
      Macht au­ßer­or­dent­li­che Streiks am Wo­chen­en­de oder an Fei­er­ta­gen, da­mit Ihr noch mehr Auf­merk­sam­keit be­kommt! Ver­mei­det Müll so gut es geht! Ihr müsst den Skep­ti­kern den Spie­gel vor­hal­ten und mit gu­tem Bei­spiel vor­an­ge­hen! Je­de ein­zel­ne Plas­tik­fla­sche, wel­che im Gra­ben liegt, lässt die Leug­ner nur auf­schrei­en! Nehmt das The­ma Um­welt­schutz mit auf, denn im End­ef­fekt ist un­se­re Um­welt mit dem Kli­ma sehr eng ver­bun­den.
      Viel­leicht fin­den sich Un­ter­stüt­zer für ein FfF (Fes­ti­val for Fu­ture). Ein Kli­ma neu­tra­les Fes­ti­val, für jung und alt.

      1. Ich glau­be, wenn die Streiks am Wo­chen­en­de statt­fin­den wür­den, wür­de nicht mehr dar­über be­rich­tet wer­den, weil sie ja kei­ne „Stö­rung“ des nor­ma­len „Be­triebs­ab­laufs“ der Schu­le mehr ver­ur­sa­chen.

        Schul­streiks am Sams­tag sind so wie strei­ken­de Ar­beit­neh­mer am Wo­chen­en­de:
        Es tut kei­nem weh und wird des­halb auch nicht be­ach­tet.

  14. Ich, 62 Jah­re, wer­de ger­ne ab so­fort zu Eu­ren De­mos kom­men. Die Po­li­tik soll wahr­neh­men, dass Eu­re Be­we­gung in der so­ge­nann­ten “Mit­te der Ge­sell­schaft“ an­ge­kom­men ist.

  15. Ich bin 74 und ak­tiv bei terre des hom­mes in Bonn.
    Hal­tet durch, seid laut, lasst euch nicht für Par­tei­po­li­tik ein­span­nen, und sorgt da­für, dass die De­mos fried­lich blei­ben.
    Viel Er­folg!

  16. Bin noch nicht so lan­ge da­bei und wer­de Frei­tag auf mei­ne ers­te De­mo ge­hen, was ich mich bis­her als Ab­itu­ri­en­tin auf mei­ner Schu­le nicht ge­traut ha­be. Aber wir müs­sen han­deln!

  17. Lie­be Zu­kunfts­strei­ter, auch ich bin vieeel zu alt und als Leh­rer dann auch noch „auf der fal­schen Sei­te“. Doch ich tue ge­ra­de al­les da­für, da­mit wir an un­se­ren Schu­len über das wich­tigs­te The­ma der Welt in jed Fach in­for­mie­ren: al­le müs­sen es wis­sen: wenn wir nicht so­fort et­was än­dern, ist es zu spät. Das müss(t)en al­le Leh­rer of­fen­le­gen, in je­dem Fach und je­der Un­ter­richts­stun­de – au­ßer am Frei­tag, denn der ist für die Zu­kunft!

  18. 3x war ich jetzt schon bei ei­ner Eu­rer De­mos, und ich fin­de, es ist zu we­nig, was ich in mei­nem Al­ter (67) für Eu­re Zu­kunft tun kann! Al­so: na­tür­lich nicht flie­gen, kei­ne Kreuz­fahrt ma­chen, so we­nig wie mög­lich Au­to­fah­ren, kein Fleisch es­sen, Bio­le­bens­mit­tel kau­fen, Kla­mot­ten aus dem Se­cond­hand­la­den, Plas­tik so gut wie mög­lich ver­mei­den und: drü­ber re­den.…. Im Fa­mi­li­en-und Freun­des­kreis kann man sich so ganz schön un­be­liebt ma­chen, aber mei­ne Kin­der und de­ren Kin­der sind auf mei­ner Sei­te, und ein paar gu­te Freun­de na­tür­lich auch! Es ist an der Zeit, sich zu über­le­gen, was pas­siert, wenn die rest­li­chen 7 Mil­li­ar­den sich so ver­hal­ten wie wir.
    Viel Er­folg wün­sche ich Euch, und uns al­len ein biss­chen mehr Be­schei­den­heit!

  19. Ich fin­de es trau­rig und be­denk­lich, dass Schü­ler für Ih­re Welt ein­tre­ten müs­sen, in ei­nem Al­ter, in dem man an­de­re Din­ge tun, in dem man noch die Leich­tig­keit des Seins ge­nie­ßen soll­te. Dass sich Teen­ager mit so erns­ten Pro­ble­men aus­ein­an­der­set­zen müs­sen, die nicht sie, son­dern wir und vor­an­ge­gan­ge­ne Ge­nera­tio­nen ver­ur­sacht ha­ben, be­schämt mich. Es ist nicht ih­re Auf­ga­be, sich ei­ne le­bens­wer­te Welt zu si­chern, es wä­re ei­gent­lich un­se­re.
    Dass sie es trotz­dem tun, fin­de ich mehr als be­wun­derns­wert.
    Ich hof­fe, ihr habt Er­folg und könnt nicht nur die Po­li­ti­ker wach­rüt­teln, son­dern auch je­den ein­zel­nen von uns dar­an er­in­nern, dass wir ei­ne Ver­ant­wor­tung ge­gen­über der Zu­kunft tra­gen und dass Kli­ma­wan­del vor der ei­ge­nen Haus­tür be­ginnt.

  20. Ich fin­de es groß­ar­tig und ver­beu­ge mich vol­ler Re­spekt vor Euch!!! End­lich kommt Be­we­gung in die­se für uns al­le so le­bens­wich­ti­ge An­ge­le­gen­heit. Es muss von „un­ten“ kom­men. Wir war­ten schon Jahr­zehn­te auf die da „oben“.…vergeblich. Ich ge­he am Frei­tag auf mei­ne ers­te De­mo und hof­fe, dass wir noch gaaaaaa­anz viel Un­ter­stüt­zung be­kom­men, bis wir nicht mehr igno­riert wer­den kön­nen!!!!!

  21. Un­se­re ach so groß­ar­ti­gen Volks­ver­tre­ter, ein­schlie­ßend Kanz­le­rin, über­bie­ten sich, mo­men­tan, in ge­gen­sei­ti­ger Lob­hu­de­lei be­züg­lich Grund­ge­setz, da­bei über­se­hen die­se, dass Streik dies­be­züg­lich im Grund­ge­setz ver­an­kert ist.

    Wo bleibt der Frei­heit­li­che Rechts­staat.

    Ich könn­te aus der Haut fah­ren, wenn ich le­se, dass Buß­gel­der an­ge­droht wer­den, weil Schüler*innen für Ih­re Zu­kunft kämp­fen und sich bei Fri­days for Fu­ture en­ga­gie­ren.

    Es ist im­mer wie­der schänd­lich wie sich Politiker*innen in den Mit­glieds­län­dern und im EU-Par­la­ment auf den Schoß der Pharma/Autoindustrie udgl. set­zen. Die Ge­sund­heit ih­rer Bür­ger und den Schutz un­se­rer Um­welt völ­lig gleich­gül­tig sind.
    Schan­de gleich­falls über uns, wir bis heu­te ei­ne Kanz­le­rin ha­ben, die wie ihr Zieh­va­ter „Kohl“ das Meis­te aus­sitzt. Die dring­lichs­ten Din­ge nicht an­geht al­le auf­zu­lis­ten spren­gen die­sen Rah­men.

    Pe­ter Lam­pert 78 Jah­re

    1. Hal­lo Pe­ter,

      die Buß­gel­der wer­den an­ge­droht we­gen „Schul­schwän­ze­rei“. Das hes­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat in ei­nem 17-sei­ti­gen Leit­fa­den die Be­din­gun­gen auf­ge­lis­tet, un­ter de­nen Schu­len so­gar die Po­li­zei zum „zwangs­wei­sen Zu­füh­ren“ zum Un­ter­richt er­su­chen kön­nen. Zu­dem dro­hen Buß­gel­der von bis zu 1.000,– Eu­ro. Ich hof­fe, dass die­se Maß­nah­men den Schüler/innen, die an den Frei­tags-De­mos teil­neh­men, er­spart blei­ben. Falls nicht, wä­re das ein Skan­dal, der un­se­re So­li­da­ri­tät un­be­dingt er­for­dert.

      1. Wenn es so weit kommt, gibt es si­cher­lich ge­nug Un­ter­stüt­zer (mich ein­ge­schlos­sen) wel­che ei­ne klei­ne Spen­de es die­se Fa­mi­li­en ger­ne be­reit sind zu zah­len.

  22. So­lan­ge der Ver­kehr nicht durch die De­mon­sta­tio­nen be­hin­dert wird, än­dert sich nichts.
    Wenn aber die Lie­fer­ket­te, al­le 10 Mi­nu­ten ein Sat­tel­schlep­per an die Pro­duk­ti­ons­bän­der der Au­to­wer­ke und/oder die stän­dig in Schlacht­hö­fe z.B. in Hamm, Coes­feld, Gü­ters­loh etc. ein­fah­ren­den Tier­trans­por­te so­wie die aus­fah­ren­den Kühl­trans­por­te ge­stoppt und un­ter­bro­chen wer­den und da­durch Pro­duk­ti­ons­aus­fäl­le Kos­ten ver­ur­sa­chen, dann kann es evtl. sein, dass die Re­gie­rung sich be­wegt. Viel­leicht schi­cken sie aber Hun­dert­schaf­ten der Po­li­zei um die Durch­fahrt Schul­kin­der­frei zu ma­chen.
    Die Hun­dert­schaf­ten könn­ten sich ja auch mal wei­gern oder zu­min­dest nicht so schnell kom­men, dann ver­brau­chen die Mann­schafts­wa­gen we­ni­ger Die­sel!!

  23. Kom­me ge­ra­de aus Eckern­för­de, wo ich mei­nen Va­ter be­such­te. Er er­zähl­te ganz stolz, dass er mit sei­nen 81 Jah­ren jetzt auch mal bei FFF da­bei war, fuhr mit sei­nem Elek­tro-Drei­rad die gan­ze Stre­cke mit und war sehr be­ein­druckt von der Ak­ti­on!
    Wir neh­men am Frei­tag an der gro­ßen FFF teil und vor­her wer­de ich noch al­le mei­ne Be­kann­ten und Freun­de dar­auf hin­wei­sen, wo ih­re nächs­ten De­mo-Or­te sind.
    Al­les al­les Gu­te für un­se­re ge­mein­sa­me Welt. – Ihr jun­gen Leu­te macht mir Mut!!
    Mai­ke

  24. Ich wer­de die­sen Frei­tag das ers­te Mal an Eu­rer De­mo teil­neh­men. Ich ge­hö­re der sog. 68er Ge­nera­ti­on an. Auch wir ha­ben da­mals für un­se­re Ide­en von ei­ner „bes­se­ren“ Welt ge­kämpft. Es hat uns nicht in­ter­es­siert, ob wir von der Schu­le oder Uni flie­gen. Die Zu­stän­de wa­ren ein­fach un­er­träg­lich, ge­nau­so wie jetzt! Wir hat­ten aus den Rei­hen der Leh­rer und Pro­fes­so­ren Un­ter­stüt­zer, die sich ve­he­ment für uns ein­ge­setzt hät­ten bzw. auch ha­ben. Buß­geld­an­dro­hun­gen oder sons­ti­ge Re­pres­sa­li­en sind un­er­träg­lich aber sym­pto­ma­tisch für un­se­re Po­li­ti­ker, wenn ih­nen sonst nichts ein­fällt und das Volk zu un­be­quem wird. Das war schon im­mer so, soll­te Euch aber nicht da­von ab­hal­ten, für Eu­re!! Zu­kunft und In­ter­es­sen zu kämp­fen. Wir ha­ben nun mal nur die­sen ei­nen Pla­ne­ten. Ich ha­be vor lan­ger Zeit ein Ge­dicht ge­schrie­ben. Ich hät­te da­mals nicht ge­dacht, dass es heu­te mehr denn je Gül­tig­keit hat.

    „So wie es Men­schen gibt, die Men­schen rich­ten, für das, was sie ge­tan ha­ben,
    so wird es Men­schen ge­ben, die uns rich­ten, für das, was wir nicht ge­tan ha­ben.“

    Macht wei­ter!

    1. Ich bin ein 66 Jah­re al­ter Se­ni­or und ge­hö­re da­mit zu der Wäh­ler­grup­pe mit ei­nem maß­geb­lich ho­hen Stim­men­an­teil auch bei der Wahl am kom­men­den Sonn­tag.
      Lasst uns die­se Macht nut­zen um den kom­men­den Ge­nera­tio­nen ei­nen le­bens­wer­ten Le­bens­raum zu hin­ter­las­sen.
      Un­se­re Re­gie­rungs­par­tei­en spre­chen seit Jah­ren und ge­ra­de jetzt vom Er­halt des Wohl­stands in un­se­rem Land, be­son­ders die Wirt­schafts­leis­tung und Kon­sum­mög­lich­kei­ten wer­den da be­son­ders her­vor­ge­ho­ben.
      Was da­bei mit un­se­rer Um­welt pas­siert, ist die­sen Par­tei­en nicht so wich­tig auch wenn sie das Ge­gen­teil sa­gen. Glaubt die­sen Leu­ten nicht was sie sa­gen , be­ob­ach­tet was sie tun.
      Das Er­geb­nis die­ses Tuns ha­ben wir jetzt.
      Wenn wir jetzt nicht handeln,werden wir bald vom Wohl­stand gu­ter Atem­luft und sau­be­ren Trink­was­sers träu­men.
      Des­halb ru­fe ich ge­ra­de auch un­se­re Se­nio­ren auf,am kom­men­den Sonn­tag kei­ne Re­gie­rungs­par­tei­en zu wäh­len.
      Es geht um den Er­halt un­se­rer Um­welt für un­se­re Kin­der und En­kel­kin­der.

  25. Bin 65 Jah­re. Wir wis­sen seit 40 Jah­ren dass der Kli­ma­wan­del kommt. Wenn Po­li­tik, Wirt­schaft und Ge­sell­schaft zu­sam­men ar­bei­ten wür­den könn­te viel er­reicht wer­den. Po­li­tik tut nichts, Wirt­schaft setzt nur auf Wachs­tum al­so muss die Ge­sell­schaft.
    2 Zet­tel ha­ben al­le Macht, der Wahl­zet­tel und der Kas­sen­zet­tel.
    Je­der Kon­sum er­zeugt CO2 in Her­stel­lung, Trans­port und Ent­sor­gung.
    Be­nutzt al­so den Kas­sen­zet­tel.

    All ihr Gre­tas seid gro­ße Klas­se.

  26. Lob­by­is­ten be­herr­schen die Po­li­tik und die vom Volk ge­wähl­ten Po­li­ti­ker sind nicht in der La­ge sich von die­sen zu be­frei­en und rich­ti­ge Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, die den Men­schen, Tie­ren und der Um­welt die­nen. Die meis­ten Ent­schei­dun­gen die­nen nur der In­dus­trie.

  27. Ich ha­be selbst kei­ne Kin­der.

    Aber ich möch­te, dass al­le Kin­dern und de­ren Kin­der und de­ren Kin­der … auf die­sem Pla­ne­ten ein schö­nes Le­ben le­ben kön­nen.

    Und mit mei­nen der­zeit knapp über 40 wer­de ich ge­schätzt noch min­des­tens 40 Jah­re hier ver­brin­gen und laut den Pro­gno­sen ei­nen gro­ßen Bat­zen der Kli­ma­sün­den zu spü­ren be­kom­men.

    Ei­gent­lich müss­ten min­des­tens(!) al­le un­ter 70 Euch un­ter­stüt­zen, schon aus Ei­gen­in­ter­es­se!

  28. Es ist so groß­ar­tig, was Ihr schon be­wegt habt.…. Als wir in den 80ern mit der Schu­le im Baye­ri­schen Wald erst­mals vom Wald­ster­ben ge­hört und An­zei­chen ent­deckt ha­ben, woll­te uns Schü­lern bei der Rück­kehr kaum je­mand glau­ben oder zu­hö­ren. Wir (Jahr­gän­ge 65÷66÷67) wur­den er­wach­sen und nur we­ni­ge ha­ben die­se frü­hen und wich­ti­gen Er­kennt­nis­se be­wahrt, die meis­ten hat ir­gend­wann der All­tag der Wirt­schafts­rea­li­tät „ge­schluckt“ – doch sie ha­ben auch sehr gut da­von ge­lebt! Jetzt ist die­se Ge­nera­ti­on Eu­re El­tern­ge­nera­ti­on und merkt, dass sie ver­säumt ha­ben, recht­zei­tig „Halt“ zu ru­fen. Nicht al­le na­tür­lich, aber doch sehr vie­le, die uns da­mals „un­se­re Flau­sen“ aus­ge­trie­ben ha­ben. Laßt das bit­te nicht mit Euch ma­chen! Bleibt Euch treu und dem Ver­spre­chen an die Um­welt, vie­le von uns 50jährigen un­ter­stüt­zen Euch!!! Ich selbst war im­mer et­was grün ge­blie­ben, ha­be auf Tier­schutz­de­mos mit­ge­macht und früh­zei­tig mein Kon­sum­ver­hal­ten über­dacht. Die vie­len Cof­fee-To-Go Be­cher wa­ren mir von An­fang an su­spekt, und das ge­dan­ken­lo­se Ver­hal­ten der Kon­su­men­ten auch – es ist nicht cool, wie in New York mit dem Be­cher in die vol­le U‑Bahn zu stei­gen, und evtl. sich und an­de­re zu ver­brü­hen, und es ist ganz un­cool, die­se Be­cher in schon über­füll­te Ab­fall­kör­be oben drauf zu le­gen, dass sie von Wind und Krä­hen in der Um­welt ver­teilt wer­den. Die­se Men­schen, die die­se ko­mi­sche To-Go Kul­tur pfle­gen, ha­ben viel nach­zu­ho­len in Um­welt­ver­ständ­nis. Eu­re De­mos sind auch ein Bei­trag in die Ab­kehr der „Ego“-Haltung un­se­rer west­li­chen Ge­sell­schaft, wo nur der ei­ge­ne Pro­fit und der ei­ge­ne Busi­ness­an­zug, SUV und an­de­re wich­ti­gen Uten­si­li­en zäh­len, an­statt ge­mein­schaft­li­ches Den­ken und Han­deln für ein gu­tes Mit­ein­an­der­le­ben in Zu­kunft! DANKE!!!!

  29. Er­gän­zung: na­tür­lich woll­ten nicht die Leu­te un­se­rer Ge­nera­ti­on uns Schü­lern die „Flau­sen aus­trei­ben“ , son­dern vie­le der da­ma­li­gen El­tern (jetzt schon lan­ge Groß­el­tern), die noch im Krieg auf­wuch­sen und ei­nen ganz an­de­ren Be­zug zur Um­welt und zum Kon­sum­ver­hal­ten ha­ben. Man soll­te sie nicht ver­ur­tei­len, son­dern jetzt über­zeu­gen, dass sie mit­ma­chen, denn sie ha­ben längst mit­be­kom­men, wo­hin das über­trie­be­ne Wachs­tum führt… Eu­re Groß­el­tern und El­tern wis­sen viel­leicht mehr, als sie dis­ku­tiert haben…bisher…

  30. Ich kann nur hof­fen, dass im­mer mehr „Omas und Opas“, die ja auch Zeit ha­ben, sich eu­rer De­mo an­schlie­ßen. Ich 71 J. bin je­den­falls zu­sam­men mit mei­nem Le­bens­ge­fähr­ten am Frei­tag da­bei.
    Auf­grund mei­nes Al­ters ken­ne ich ja die Na­tur von da­mals mit ih­ren Blu­men (die heu­te al­le nicht mehr blü­hen), mit den Ge­rü­chen, ich weiß noch wie „ech­te“ To­ma­ten schme­cken und … und .… und. Ich will die Zeit nicht zu­rück­dre­hen, denn wir brau­chen Ent­wick­lung.
    Ich wün­sche mir von den Men­schen, die für uns Po­li­tik ma­chen (ge­stal­ten kann man ja lei­der nicht sa­gen), dass wir – die Bür­ger – end­lich ernst ge­nom­men wer­den.
    Al­so – mor­gen komm ich !!!!!

  31. Lie­be Fri­days-for-Fu­ture Organisatoren/Innen, vie­len tau­send Dank für Eu­re sehr gu­te Ar­beit ge­gen die uns al­le be­dro­hen­de Kli­ma­ka­ta­stro­phe. Ich bin zwar schon 53 Jah­re alt, aber un­ter­stüt­ze die Fri­days-for-Fu­ture Be­we­gung durch mei­ne Mit­glied­schaft bei den Par­ents-and-GRAND-Par­ents for Fu­ture 😘🌈😊. Und oft z.B. heu­te ist auch mei­ne Mut­ter mit ih­ren 80 Jah­ren auf der Fri­days-for-Fu­ture De­mo in Mün­chen 🙂😊🌻. By the way mei­ne Mut­ter pro­du­ziert den größ­ten Teil ih­res Stro­mes seit 1996 mit ei­ner Pho­to­vol­ta­ik An­la­ge sel­ber🙂😊👍. Und good News for you in 1996 war der welt­wei­te Pho­to­vol­ta­ik Markt bei 26 MW. Aber be­reits letz­tes Jahr war er bei über 100.000 MW😊😘🌈🌍😉🌍. „He­re co­mes the sun“ and the „Winds of Chan­ge“. Der welt­weit Wind­ener­gie Markt hat sich seit 20 Jah­ren mehr als ver­zwa­zig­facht!

  32. Ich un­ter­stüt­ze als ehe­ma­li­ger Leh­rer und Stu­dent der Geo­wis­sen­schaf­ten eu­re For­de­run­gen voll und ganz. Schon im Stu­di­um En­de der 70iger Jah­re(!) ha­be ich von den Me­cha­nis­men des Kli­ma­wan­dels er­fah­ren und mich seit­dem im­mer für ei­nen bes­se­ren Kli­ma­schutz ein­ge­setzt (Grü­ne, Green­peace) – lei­der bis­her oh­ne den Er­folg, den ich mir ge­wünscht ha­be. Un­se­re bis­he­ri­ge Po­li­tik im Kli­ma­sek­tor ist lei­der – wie in den an­de­ren Fel­dern auch – viel zu In­dus­trie­lob­by­ge­trie­ben, um zu rea­len Ver­bes­se­run­gen zu kom­men. Dank eu­rer In­itia­ti­ve se­he ich ei­ne ech­te neue Chan­ce, das zu än­dern. Bit­te bleibt dran! Das wä­re mein schöns­tes Ge­burts­tags­ge­schenk zu mei­nem 70. Ge­burts­tag in den nächs­ten Ta­gen.

  33. Hal­lo,
    ich bin be­schämt wenn ich die­se Ak­ti­on und den Durch­hal­te­wil­len un­se­rer Ju­gend ver­fol­ge. Lei­der hat sich mei­ne Ge­nera­ti­on, ich bin 54 Jah­re alt, ei­nen feu… dar­um ge­schert.
    Ich bin zu 100% auf Eu­rer Sei­te, macht wei­ter so und lasst Euch nicht ein­schüch­tern. Es ist längst an der Zeit das un­se­re Volks­ver­tre­ter auch wie­der „das Volk“ ver­tre­ten und nicht nur die Lob­by, so wie es in dem GG steht, auf das sie auch schwö­ren.

    Euch al­len zu­sam­men, viel Glück und hof­fent­lich siegt Ihr.

  34. „Fri­days for Fu­ture“
    das ist das Bes­te was die­ser Welt pas­sie­ren konn­te. Ich bin jetzt 59 und ha­be lan­ge auf so et­was ge­war­tet. Ich ha­be die Stu­den­ten­auf­stän­de in den 68er, in Hei­del­berg er­lebt. Auch sie ha­ben was er­reicht. Ich hof­fe, dass Ihr ge­nau­so en­t­u­si­as­tisch wei­ter­macht wie bis­her. Lasst Euch durch nie­man­den ein­schüch­tern. Scha­de dass sich die­se Be­we­gung nicht in ei­ner Par­tei oder Or­ga­ni­sa­ti­on für die Eu­ro­pa­wahl auf­stel­len konn­te. Aber Ihr seid da. Und das un­über­hör­bar. Ich ha­be heu­te be­reits um 8:05 Uhr ge­wählt. Mehr be­stärkt durch Euch und un­se­ren Um­welt­pro­ble­men. Ihr mo­bi­li­siert Mas­sen, die end­lich die zur Re­de stel­len, die uns jahr­zehn­te­lang nur was vor­mach­ten in Sa­chen Um­welt­schutz. Sie wer­den Euch an­hö­ren müs­sen. Auch soll­te je­der ein­zel­ne für sich dies zum An­lass neh­men sein ei­ge­nes Um­welt­ver­ständ­niss zu über­den­ken. Ihr be­wegt sehr viel. Und es ist ehr­lich und nicht ge­schönt. Wei­ter so. Das hät­te sich Gre­ta Thun­berg nicht vor­stel­len kön­nen, dass das so vie­le Men­schen wach­rüt­telt und auf die Stras­se bringt. Ich freue mich, dass die Ju­gend von heu­te so po­li­tisch ak­tiv ist und sich nicht von den „Er­wach­se­nen“ un­ter­krie­gen lässt.
    Al­les Gu­te für Eu­re Zu­kunft!

  35. Gut,was ihr macht.. Mich är­gert es nur wenn Men­schen egal wel­chem al­ter und Ge­schlecht ih­ren Müll im­mer noch über­all hinschmeißen.Bei den Er­wach­se­nen se­he ich da eh kei­ne aus­sicht auf bes­se­rung, aber war­um schmei­ßen Kin­der-Ju­gend­li­che ih­ren Müll in die Na­tur, ge­ra­de die die doch ge­gen Um­welt­ver­schmut­zungs sind. Ich fin­de das ge­hört in den Schu­len diskutiert,und an­ge­spro­chen.

    Wer für Kli­ma­schutzt ist, ja der soll­te Demonstrieren„Leider ma­chen Po­li­ti­ker nicht Po­li­tik son­dern die Ban­ken Lob­by­is­ten Großfirmen.Wer für Kli­ma­schutz ist der soll­te sei­ne Klei­dung wie Ni­ke und Pu­ma nicht kau­fen son­dern Klei­dung sel­ber herstellen.Wer sol­che Fir­men noch Rei­cher macht,wird es mit Kli­ma­schutz auch in 100 jah­ren nichts wer­den.

  36. Ich bin 63 Jah­re alt und bin von Euch be­geis­tert. Es braucht ei­nen lan­gen Atem, aber ich bin zu­ver­sicht­lich, dass ihr den habt. Ich freue mich sehr dar­über, dass so vie­le Kin­der und Ju­gend­li­che In­itia­ti­ve zei­gen, um hier das drin­gend Not­wen­di­ge zu er­rei­chen. Ihr könnt ru­hig et­was lau­ter wer­den! Vie­le mei­ner Ge­nera­ti­on sind so in sich drin, dass sie schon viel Lärm brau­chen um auf­zu­wa­chen.

  37. Hal­tet durch! Ich fin­de euch su­per! Lasst euch nicht von igno­ran­ten Po­li­ti­kern ent­mu­ti­gen! Wahl­recht ab Ge­burt!

  38. Ihr seid so klas­se! Macht wei­ter so! Es ist ei­ne Frechheit,dass Euch mit Buß­gel­der ge­droht wird,weil Ihr wäh­rend der Schul­zeit demonstriert,die Er­wach­se­nen dür­fen doch auch wäh­rend der Ar­beits­zeit strei­ken! Ihr bin be­geis­tert über das Wahlergebnis,Ihr habt echt was be­wegt in Deutschland,Respekt! Macht bit­te wei­ter so! Ich bin 37 und ha­be 3 Kinder,mir liegt un­ser Pla­net von da­her auch sehr am Her­zen!

  39. DURCHHALTEN! Ich ge­be al­len hier Recht, die da­zu Mut ma­chen. Än­de­run­gen ver­lan­gen zä­hes Durch­hal­ten, lan­gen Atem.
    ABER: Er­in­nern wir uns an die 80er Jah­re: „WIR SIND DAS VOLK!“ Die­se Be­we­gung in der ehe­ma­li­gen DDR hat die deutsch/deutsche Mau­er schluss­end­lich zum Ein­stür­zen ge­bracht!

    Auch, 51 J., bin „in­fi­ziert“ von der fff-Be­we­gung und ste­he da­hin­ter.

    Mit der In­dus­tria­li­sie­rung ha­ben sich jahr­zehn­te­lang so vie­le ei­ne gol­de­ne Na­se ver­dient! Die­se Ge­nera­tio­nen ha­ben Schwie­rig­kei­ten, von ih­rer KOHLE (im ei­nen wie an­de­ren Sin­ne) los­zu­las­sen.… Ih­rer Be­quem­lich­keit, ih­rer De­ka­denz.
    Ich und vie­le mei­ner Freun­de, wir fas­sen uns an die ei­ge­ne Na­se und än­dern, was wir än­dern kön­nen. WIR SIND DABEI!
    Und noch et­was: GOTT wird ja oft ver­ant­wort­lich ge­macht für all das Elend („war­um lässt ER das zu???“), doch ER hat die­ses gan­ze Elend nicht fa­bri­ziert. Das ha­ben Men­schen hübsch selbst ge­macht.… Am En­de soll es dann wie­der je­mand an­de­res hei­len.… GOTT steht auf je­den Fall hin­ter uns, das ist un­um­stöß­lich !! Und wenn Zig-Tau­sen­de mit­ein­an­der Lob­prei­sen (sie­he ICF Church, sie­he vie­le Freie evan­ge­li­sche Ge­mein­den, sie­he fan­tas­ti­sche Wor­ship Bands) und gu­te Ge­dan­ken in die Welt brin­gen, folgt auch dem et­was RICHTIG GROSSES, GUTES! AMEN.

  40. 4(!) Eu­ro für ein Stück­chen Baum­wol­le? Und mi­ni­mum be­stel­len muss man zwei Stück.…also 8(!) Eu­ro??????

    1. Ok, Sie mö­gen nicht Da­go­bert Duck sein…
      Aber viel­leicht möch­ten Sie doch ein­mal über die prä­zi­se Be­deu­tung des Wor­tes »preis­wert« nach­den­ken?

      Wie der Preis zu­stan­de kommt, wird im Üb­ri­gen oben ja ge­nau er­klärt!

  41. Ich fin­de eu­re Ak­ti­on GROß­ar­tig! Es er­schrickt mich um­so mehr, wenn Kol­le­gen und an­de­re Main­stream-Leu­te mitt­le­ren Al­ters die gan­ze Sa­che als po­li­tik- oder me­di­en­be­ein­flusst hal­ten, nach dem Mot­to: „die Grü­nen wol­len jetzt mit al­ler Macht an die Macht“, „Wet­ter ga­be es schon im­mer“, „im Som­mer ist es nun mal heiß“ o.Ä. Wahr­schein­lich ist es ein Selbst­schutz, um sein Han­deln nicht recht­fer­ti­gen zu müs­sen (um sich nicht schul­dig zu füh­len) und ein­fach wei­ter zu ma­chen wie bis­her. Das kennt man ja schon aus der stren­gen Kin­der­er­zie­hung: „Das oder dies hat mir frü­her auch nicht ge­scha­det“.
    Die viel­fäl­ti­gen Ide­en mit Be­rech­ti­gungs­schei­nen fürs Flie­gen oder ge­setz­lich ver­pflich­te­ter Mehr­weg­ver­pa­ckung fin­de ich gut. Ein Pro­blem se­he ich nur dar­in, dass wie­der mal vor al­lem die Geld­beu­tel der klei­nen Leu­te her­hal­ten müs­sen. Den größ­ten Teil der Mehr­kos­ten für Um­welt­schä­di­gung soll­ten aber die Wirt­schafts­un­ter­neh­men oder im Lu­xus le­ben­den Rei­chen sel­ber tra­gen, die das gan­ze Di­lem­ma ver­ur­sacht ha­ben (auch rück­wir­kend). Aber ja, auch die Klei­nen kön­nen in ih­rem Kon­sum­ver­hal­ten was än­dern, wenn es aus­rei­chend Al­ter­na­ti­ven gibt (dar­an man­gelt es teils aber lei­der noch) bzw. wird um­welt­freund­li­ches Han­deln vom kon­ser­va­ti­ven Um­feld oft stark be­lä­chelt oder von Ver­käu­fer­sei­te auf die Hy­gie­ne ver­wie­sen etc. Es fehlt in un­se­rem Land ei­ner­seits Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein, aber an­de­rer­seits auch wie­der Leich­tig­keit ver­bun­den mit To­le­ranz, um z.B. da­mit um­ge­hen zu kön­nen, wenn je­mand sei­nen ei­ge­nen (um­welt­freund­lich her­ge­stell­ten / bio­lo­gisch ab­bau­ba­ren) To-go-Be­cher zum Bä­cker o.Ä. mit­bringt…
    Es ist tat­säch­lich ei­ne Schan­de, dass Schü­ler für den (über-)lebensnotwendigen Streik be­straft wer­den sol­len – das er­in­nert schwer an an­de­re Zei­ten. Ich bin da­für, dass ein Fonds auf­ge­macht wird mit of­fi­zi­el­ler Spen­de­mög­lich­keit für al­le, die Geld üb­rig ha­ben, und dass dann die be­trof­fe­nen Schü­ler den Buß­geld­be­leg ein­rei­chen kön­nen, um das Geld aus die­sem Topf zu er­hal­ten, da­mit sie zu­min­dest fi­nan­zi­ell ge­stärkt wer­den. Und ich könn­te mir auch vor­stel­len, dass es ei­ne Sei­te gibt, bei der al­le be­trof­fe­nen Schü­ler ih­ren Na­men ein­tra­gen kön­nen, wo sämt­li­che Un­ter­stüt­zer un­ter­schrei­ben kön­nen, dass die­se Schü­ler kei­nen Schul­ver­weis, Rück­stel­lung o.Ä. er­hal­ten sol­len, was dann beim je­weils zu­stän­di­gen Amt ein­zu­rei­chen ist.
    Und wenn wir schon mal da­bei sind: Mich wun­dert es ei­gent­lich, dass all die Schü­ler für ein bes­se­res Kli­ma strei­ken, nicht aber längst ge­gen die Schul(anwesenheits)pflicht als sol­ches, die die Frei­heit al­ler Schü­ler / Men­schen schon seit Jahr­zehn­ten be­schnei­det und durch al­te Lehr­me­tho­di­ken, stren­ge Leh­rer, Haus­auf­ga­ben­zwang und No­ten­druck den jun­gen Men­schen sämt­li­chen Le­bens­sinn raubt. Ich wä­re da­für, dass Deutsch­land mal ge­gen die Schul­pflicht sel­ber streikt. Oh­ne Schul­pflicht (bei gleich­zei­ti­ger fi­nan­zi­el­ler Un­ter­stüt­zung durch den Staat für in­di­vu­el­le Bil­dung mit frei­er Ein­rich­tungs­wahl – das kön­nen auch z.B. Ver­ei­ne oder Wirt­schafts­un­ter­neh­men sein) gä­be es mehr Krea­ti­vi­tät un­ter den Men­schen, wür­den Bil­dungs­trä­ger zu in­no­va­ti­ven Ein­rich­tun­gen mu­tie­ren, die sich ih­ren Stand und Ruf durch Qua­li­tät und Leis­tung erst sel­ber ver­die­nen müs­sen (wie auch an­de­re Fir­men mit ih­ren Pro­duk­ten etc.). Ich könn­te dar­über ein Buch schrei­ben, ha­be auch schon in Kurz­form ein ganz­heit­li­ches Bil­dungs­kon­zept ge­schrie­ben. Wenn Bil­dung frei (wähl­bar) wä­re und es dann noch ein Be­din­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men gä­be, wür­den sich auch mehr Men­schen mit al­ler Kraft für ei­ne bes­se­re / um­welt­freund­li­che­re Zu­kunft ein­set­zen – da­von bin ich über­zeugt.
    In die­sem Sin­ne – mei­ne bes­ten Wün­sche und größ­ten Hoff­nun­gen auf ei­ne le­bens­wer­te Zu­kunft für al­le Men­schen (so­wie noch nicht aus­ge­stor­be­nen Pflan­zen und Tie­re) die­ser wun­der­vol­len Er­de! Als Vor­bil­der ge­hen wir vor­aus!

  42. Hal­lo an al­le, ich bin zwar schon et­was äl­ter – Jahr­gang 1943 -, aber ha­be wie ihr schon als Schü­ler be­gon­nen, po­li­tisch ak­tiv zu sein und für ei­ne ge­rech­te, fried­li­che, le­bens­wer­te Um­welt zu kämp­fen.
    Am 22. Ju­ni war ich in Aa­chen – und be­ein­druckt von der ar­gu­men­ta­ti­ven Über­zeu­gungs­kraft, der Ent­schlos­sen­heit und der Fröh­lich­keit des Wi­der­stands ge­gen die Zer­stö­rung des Glo­bus. Ich hof­fe vol­ler Span­nung und Ban­gen, dass ihr euch nicht von ver­ba­len Tricks oder Schein­lö­sun­gen ein­fan­gen lasst.
    An­lass mei­ner Mail ist ein Bei­trag heu­te – 25.6. – in Re­port Mün­chen (ARD), in dem ers­tens über Me­than und sei­ne viel­leicht schon nicht mehr zu bän­di­gen­de Ge­fahr für das Le­ben auf der Er­de be­rich­tet und zwei­tens noch ein­mal be­stä­tigt wur­de, dass die Po­li­tik nach wie vor ge­nau ge­nom­men nichts tut: https://​www​.br​.de/​f​e​r​n​s​e​h​e​n​/​d​a​s​-​e​r​s​t​e​/​s​e​n​d​u​n​g​e​n​/​r​e​p​o​r​t​-​m​u​e​n​c​h​e​n​/​v​i​d​e​o​s​-​u​n​d​-​m​a​n​u​s​k​r​i​p​t​e​/​k​l​i​m​a​k​i​l​l​e​r​-​m​e​t​h​a​n​-​1​0​4​.​h​tml.
    Ich hof­fe, er be­stä­tigt euch noch ein­mal, wie wich­tig es ist, dass ihr nicht lo­cker lasst und die Be­we­gung, die ihr in Gang ge­setzt habt, wächst, bis sie nicht mehr zu über­hö­ren und zu über­se­hen ist.
    Un­ter­stüt­zen­de Grüs­se.

  43. Was Ihr macht, ist enorm wich­tig. Hal­tet durch und gebt nicht auf! Wir al­le ha­ben uns in ei­ne fal­sche Rich­tung ent­wi­ckelt und wenn wir nichts än­dern, wer­den uns un­se­re Feh­ler aus­ra­die­ren. Und was noch schlim­mer ist, un­se­re Mit­le­be­we­sen eben­falls. Vie­le Men­schen den­ken mitt­ler­wei­le dar­über nach, was man än­dern kann. Ich sel­ber flie­ge nicht mehr, fah­re so we­nig wie mög­lich mit dem Au­to und ha­be mir seid 3 Jah­ren kei­ne neue Klei­dung ge­kauft, ha­be mit gärt­nern be­gon­nen.. Es geht auch mit Tau­schen oder sel­ber nä­hen. Im Prin­zip muss man in je­der Si­tua­ti­on neu ent­schei­den, wie man han­delt. Es be­trifft al­le Le­bens­be­rei­che. De­mut und auch Ver­zicht sind da an­ge­bracht. Ver­zicht muss aber nichts Ne­ga­ti­ves sein, denn je we­ni­ger man hat, des­to wert­vol­ler er­scheint das Üb­ri­ge. Die Wert­schät­zung für die Din­ge rückt wie­der auf das rich­ti­ge Maß. Mei­ne Groß­el­tern ha­ben noch 1 Jahr auf ein Fahr­rad ge­spart, es war sehr wert­voll und hielt ein Le­ben lang. Wir müs­sen uns än­dern, denn auch un­ser „Le­ben wie die Ma­de im Speck“ hat die Mensch­heit nicht glück­li­cher ge­macht, das ist der fal­sche Weg. Wenn je­der nur ein biss­chen än­dert, ist ein rie­si­ger Schritt ge­tan. Je­der, der et­was für die Um­welt, das Kli­ma tut, kann ein Vor­bild für sei­ne Mit­men­schen sein und sie zum Nach­den­ken und Han­deln an­re­gen.
    Macht wei­ter, ent­wi­ckelt euch wei­ter und ori­en­tiert euch NICHT an de­nen die jetzt die Strip­pen zie­hen. Er­folg, im Sin­ne von Geld, Geld, Geld, scheint ein sehr schlech­ter An­satz zu sein. Er­folg­reich zu sein, be­deu­tet für mich heu­te, so we­nig wie mög­lich Scha­den für an­de­re an­zu­rich­ten.

  44. Hi Leu­te, bin Jahr­gang 1982 und ich bin wirk­lich be­ein­druckt! Ihr könnt mich zu eu­ren Un­ter­stüt­zern zäh­len und be­gin­ne nun – spä­tes­tens jetzt – auch deut­lich ak­ti­ver zu wer­den und mich der ak­ti­ven Um­welt­schutz­be­we­gung an­zu­schlie­ßen! Ihr habt mich wirk­lich in­spi­riert!

  45. Ich kann ei­ne ge­sell­schaft­li­che Be­we­gung, bei der es um die Zu­kunft un­se­res Pla­ne­ten geht nur un­ter­stüt­zen. Die Be­we­gung hat nicht nur die Di­men­si­on des Kli­ma­schut­zes, son­dern zielt auf ei­ne ge­mein­wohl­ori­en­tier­te Ge­sell­schafts­struk­tur ab. Die Be­we­gung „Fri­days for Fu­ture“ muss stär­ker wer­den. Mit mei­ner Un­ter­stüt­zung möch­te ich Teil die­ser Be­we­gung sein. Vor 4 Mo­na­ten ist mein Sohn zur Welt ge­kom­men und vor Al­lem möch­te ich, dass er ei­ne le­bens­wer­te Zu­kunft auf die­ser Er­de und in ei­ner ver­ant­wor­tungs­vol­len Ge­sell­schaft hat.

  46. Ich fin­de die FfF Be­we­gung toll und ich un­ter­stüt­ze Euch.
    Pein­lich, dass die Po­li­ti­ker nicht selbst auf so­was kom­men.
    Bei mei­nen Vor­red­nern war die Re­de von Flug­rei­sen nur in Aus­nah­me­fäl­len. Aber das­sel­be wür­de ich mir für Au­tos wün­schen.
    War­um nicht mal Au­to­freie Sonn­ta­ge?
    Ich selbst be­sit­ze gar keins und ma­che ALLES mit dem Fahr­rad. Auf Rei­sen neh­me ich das in die Bahn mit.
    Und noch­was, was mir am Her­zen liegt.
    Der gan­ze un­nö­ti­ge Müll.
    War­um müs­sen 80 Gramm Auf­schnitt, und so­gar ein­zel­ne Gur­ken auf­wen­dig ver­packt sein?
    Zu­ge­ge­ben, es ist hy­gie­nisch und prak­tisch. Und die Ver­pa­ckung kommt ein­fach in die gel­be Ton­ne, fer­tig.
    Aber muss das sein?
    Ich wür­de mir ei­nen ver­pa­ckungs­frei­en Ein­kauf wün­schen. Der ist zwar viel um­ständ­li­cher, tä­te der Um­welt aber gut.
    Ihr macht das wirk­lich toll.
    Wei­ter so.

  47. Für Kri­tik seid ihr ja ei­gent­lich fast un­an­greif­bar, aber Herr Tho­mas Um­breit (Alleinhersteller/Vertrieb Eu­res Bänd­chens) ist auf al­le Fäl­le ein cle­ve­rer Un­ter­neh­mer, der durch­aus noch an sei­nem öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck ar­bei­ten soll­te.

  48. Hal­lo zu­sam­men,
    ich per­sön­lich fin­de die Ak­tio­nen GUT und wer­de am 20. Sep­tem­ber in Saar­brü­cken da­bei sein.
    Da ich 66 Jah­re alt bin und Kin­der und En­kel ha­be möch­te ich bei der De­mo da­bei sein.
    Was ich nicht so toll lfin­de ist das ich im­mer mehr Pla­ka­te und Schrift­zü­ge fin­de die auf Eng­lisch sind.
    Ich selbst kann kein Eng­lisch und wer­de es auch nicht ler­nen. Wür­de aber den Wünsch äus­sern das wir un­se­re Spra­che und die Schrift doch ver­wen­den sol­len um auch die äl­te­ren Ge­nera­tio­nen mit zu­neh­men.
    Wei­ter so und gibt nicht auf.

  49. Hal­lo Ihr Lie­ben,
    ich bit­te Euch dar­um, mal un­miss­ver­ständ­lich, öf­fent­lich be­kannt zu ge­ben, wie Men­schen Euch un­ter­stüt­zen kön­nen. Der Grund mei­ner bit­te ist ei­ne
    E‑Mail von Cam­pact an mich. Dar­in wird be­haup­tet, dass Cam­pact für Euch Pla­ka­te und Fly­er ver­tei­len will. Des­wei­te­ren fin­de ich un­ter je­der Text­pas­sa­ge ei­nen gro­ßen But­ton den ich an­kli­cken soll um Geld zu spen­den. Die­se sehr ag­gres­si­ve Auf­for­de­rung fin­de ich sehr merk­wür­dig. Mir ist auch völ­lig un­klar wie Cam­pact am mei­ne Da­ten kommt, um mir ei­ne per­sön­li­che Mail mit der Auf­for­de­rung zum spen­den zu schi­cken.
    Könn­tet Ihr Euch vor­stel­len, über die so­zia­len Netz­wer­ke, ei­ne kla­re Bot­schaft zu ver­sen­den?
    So­li­da­ri­sche Grü­ße Swen…

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