Jetzt ist es offiziell! Fridays for Future hat ein erstes und einziges Produkt

© Wristler Original

Jeden Freitag gehen tausende junge Menschen in ganz Deutschland für eine bessere Klimapolitik und mehr Umweltschutz auf die Straße. Wenn du Fridays for Future aber nicht mehr nur am Freitag unterstützen möchtest, kannst du jetzt dieses offizielle Armband bestellen.

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Dieses Armband ist das einzige offizielle Produkt der Fridays for Future-Bewegung. Wir haben lange drüber diskutiert, ob wir es produzieren lassen sollen und ob wir als Bewegung, die sich gegen den Massenkonsum und für Umweltschutz einsetzt überhaupt Merchandise verkaufen sollten. Wir haben uns trotzdem dazu entschlossen, dieses Band zu produzieren.

Warum? Das Armband ist so klimaneutral wie nur irgend möglich hergestellt. Es besteht aus Bio-Baumwolle und wurde in Deutschland von dem Ein-Mann-Unternehmen Wristler Original mit dem Siebdruckverfahren und biologischen Farben bedruckt. Auch der Verschluss ist biologisch abbaubar. Unser Bändchen – das übrigens sehr viel umweltfreundlicher als zum Beispiel die Produktion eines Fridays for Future-T-Shirts ist – kostet deshalb aber mit drei Euro fünfzig recht viel. Dennoch macht der Hersteller mit dem Verkauf des Bändchens keinen Gewinn!

Viele Menschen haben schon versucht, aus der Fridays for Future-Bewegung Profit zu schlagen. Überall im Internet kursieren zuhauf scheinbar offizielle Fridays for Future-Produkte, T-Shirts, Buttons, alles was man sich vorstellen kann. Und das Interesse besteht. Die Produkte werden gekauft.
Mit diesem kleinen Bändchen aber können wir ein für alle mal klarstellen: alle anderen Produkte sind Fälschungen, Betrug! Dieses Band ist bis auf weiteres das einzige offizielle Produkt von Fridays for Future.
Außerdem gehen fünfzig Cent des Verkaufspreises ohne Umwege als Spende direkt an die Fridays for Future-Bewegung.

Mit dem Kauf dieses Bändchens zeigst du Deine Unterstützung!

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Anmerkung: Bitte denk auch bei der Bestellung an die Umwelt! Brauchst du das Bändchen wirklich zehn mal? Findest du vielleicht andere Menschen, mit denen du gemeinsam eine Sammelbestellung aufgibst? Bestellt deine Ortsgruppe vielleicht gesammelt?

© Wristler Original

Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritik steht die Merchandise-AG unter merch@fridaysforfuture.de zur Verfügung.

160 Kommentare zu „Jetzt ist es offiziell! Fridays for Future hat ein erstes und einziges Produkt

    1. Ich als dreifache Mama und zweifache Oma finde es einfach sensationell, was ihr in kurzer Zeit auf die Beine gestellt habt!
      Da die meisten meiner Generation blind und taub gegenüber der unfassbaren Vergewaltigung unserer Mutter Erde waren (und zum Teil immer noch sind), sind wir jetzt alle aufgerufen, diesem Treiben endlich ein Ende zu bereiten.
      Danke, dass ihr so engagiert für die Zukunft dieses schönen Planeten und der meiner Kinder und Enkel kämpft!
      Ich habe die größte Hochachtung für euch, die ihr euch trotz aller Repressalien so für unsere Erde einsetzt!
      1000x Danke!
      Christiane

    2. Hallo, ich bin über sechzig und voll froh, dass es EINE Person geschafft hat, das Thema so zu plazieren, dass niemand mehr es ignorieren kann. Damit ist die allzeit zu hörende These widerlegt: Da kann man doch alleine sowieso nix machen! DOCH KANN MANN/FRAU – jede/r. Wer bei sich beginnt, hat schon einen weltbewegenden Beitrag geleistet! 🙂 Ich bemühe mich, so gut ich kann und werbe für die Beteiligung und Unterstützung der fridaysforfuture-Bewegung.

      1. Wo ? Wäre niemand papperlepap unser sind in den Ferien am Feiertag usw unterwegs!!!! Nicht nur DEMO nein es gibt auch Müllsammelaktionen und sonstiges.

    3. Es wäre schön wenn es alle so sehen würden und nicht nur ein kleiner Teil. Leider gibt es immer noch genug Menschen, die meinen, dass es sowieso schon zu spät wäre.

      1. Nein, ganz viele Menschenwissen einfach zu wenig darüber! Alle, die sich nicht unabhängig und vielfältig informieren, haben keinen blassen Schimmer,was da auf uns zukommt. Sogar 10.-Klässler auf Gymnasien wissen teilweise nicht, was der Treibhauseffekt ist und warum er so gefährlich ist.

  1. Ich bin mit 64Jahren wohl ein älterer Mitstreiter und unterstütze Euch soviel ich kann!!! Es ist so spitze, was Ihr auf die Beine stellt!
    Ihr seid meine Hoffnung, dass die Welt doch noch zu retten ist!!!!

    1. Ich finde es toll dass die ,,älteren” Leite sich auch dafür einsetzen dass die Welt geschützt und bewahrt wird!

      Vielen Dank für die Unterstützung!

      1. Hoffnung
        Ja – Das ist es – Ihr macht uns Hoffnung und wir machen mit
        Zukunft ist keine Frage des Alters
        Wir sind eine Familie Mensch auf diesem unserem schönen Planeten und mehr als diesen einen haben wir nicht

  2. Ich bin zu 100% auf eurer Seite. Ihr müsst unbedingt durchhalten, es braucht einen langen Atem. Politiker besitzen das Talent, für sie unlösbar erscheinende Probleme gerne mal auszusitzen. US-Schüler, die versucht haben Regierung und Waffenlobby durch ihre Proteste zu beeindrucken, hatten leider diesen langen Atem nicht. Ich drück euch ganz fest die Daumen!!!

    1. US Schueler hatten sehr wohl Erfolg. Es wurde das Alter fuer Waffenkaeufe auf 21 hochgesetzt.
      Wieso sprichst du von „ihr“? Das sind doch „wir“!

  3. Ich habe folgende Vision: Flugreisen (Ausnahme: Beruf) sind nur noch mit „Berechtigungsscheinen“ möglich. Jedem steht 1 Schein/Jahr zu, den er sich in NUR bei zuständiger Behörde „X“ ausstellen lassen kann. Möchte jemand öfter fliegen, dann kann er das nur, wenn ich oder Andere auf´s Fliegen verzichte. Ich kann mir einen Handel mit „Berechtigungsscheinen“ gut vorstellen. Damit entstehen dem Vielflieger nicht nur Kosten für das Ticket, sondern auch für die Berechtigung. So kann man Emissionshandel auch verstehen. Und positives Klimaverhalten würde sich endlich auch mal lohnen.

    1. Hallo, ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Ich dachte da einen Meilengutschein, pro Jahr steht jedem Bürger ca. 2.000 Meilen oder weniger zu. Wer beruflich mehr fliegen muss, dann muss die Firma diese Meilen wie bei dem Emissionshandel bezahlen (Mit Vergünstigungen von Seiten des Staates). Aufgebrauchte Meilen verfallen, wer nicht geflogen ist, bekommten ein Bonus. So sollte jeder Wochenendflieger-Kurztripurlaub noch einmal genau überlegt werden. Wer öfter fliegen will, muss dafür (teuer) bezahlen.

      1. Meine Meinung ist, man muss überhaupt nicht fliegen, nur in Ausnahmefällen. Auch das berufliche Fliegen kann gewaltig eingeschränkt werden. Wir müssen uns von dem Globalisierungswahn verabschieden, der sowieso oft auf Kosten der Armen geht. Lasst uns ein Vorbild an Greta nehmen. Die fliegt auch nicht und hat die Welt besser begriffen, als die meisten, die ständig mit dem Flieger unterwegs sind.

        1. Toll das endlich die Demos wegen des Klimawandels stattfinden….Es ist schon. 5 vor 12…..Die Politik muss jetzt endlich handeln…Die Flüge müssten drastisch verteuert werden…Jeder dürfte nur 1 mal im Jahr fliegen….

          1. Die Vergangenheit zeigt: die Politik wird nur halbherzig handeln, wenn überhaupt!!!

            Die Antwort kann daher nur lauten:

            NO ONE IS TOO SMALL TO MAKE A DIFFERENCE!

            Ergo: Verstecken gilt nicht mehr – auch wenn’s unbequem ist!!!

            Jeder darf Verantwortung übernehmen und dabei kreativ sein!

        2. mir is die ganze diskusion etwas zu sehr auf den personentransport fixiert.
          Weintrauben Erdbeere Tomaten im Winter? Palmöl in fast allen veganen Fleischersatzprodukten? Ikeawegwerfmöbel? internethandel mit Rücksendeschein?
          Tiefkühlware, insbesondere Fertiggerichte?
          und eine allzu hohe CO2 Abgabe hat leider zur folge daß noch mehr palmöl unser heimisches Raps und Sonnenblumenöl ersetzt und der Stahl aus China hierhergekarrt wird.
          wäre sicherlich ein Bärendienst fürs klima.
          die sinnvollste aller Sofortmaßnamen wäre wohl eine verfünffachung der LKW Maut. das gäbe reginalen Produkten einen finanziellen Vorsprung
          bei jeder Maßnahme muß man die Auswirkung abschätzen , was leider nicht immer gelingt. siehe Förderung der Biogasanlagen. ein fataler Fehler , gut gemeint aber leider mit schlimmen Folgen die von den Verursachern leider immer noch totgeschwiegen werden.
          im übrigen erhalte ich als selbstständiger Gartenbauer die meisten Baumfällaufträge mit Blick auf Effizienzsteigerung der Photovoltaikanlage und in meiner Nachbarschaft wird demnächst eine 200 meter lange Reihe mit ca. 50 bis 80 jährigen Eichen umgelegt damit der geplante Solarpark mehr bringt

      2. Einfach Schluss mit Inlandsflügen und Auslandsflüge nur in Ausnahmefällen. Kein Mensch muss nach Malle.
        Solidarische Grüße
        Karin Schwalm

        1. Warum wird sich eigentlich nur so aufs fliegen versteift, unsere ganze Seefahrt wird mit Schweröl betrieben, da sind die Kreuzfahrtschiffe keine Ausnahme.
          Und wie sieht’s mit der Verlagerung des Transports von der Straße auf die Schiene aus¿
          Was ist mit Fraking und den Gasvorkommen in Naturschutzgebieten?
          Bitte werdet doch globaler ist doch auch ein globales Thema.
          Ich hab’s mir in den 20.09. in den Kalender eingetragen.
          Ich hoffe in Berlin findet was statt.
          „all day’s for Future“

          1. Zum Thema Seefahrt:
            Ja, Kreuzfahrtschifft sind nicht gut, aber wieviel Containerschiffe fahren auf den Weltmeeren ? Das sind sehr, sehr viel mehr.
            Hören wir auf, Produkte aus China zu kaufen, dann fahren auch weniger Containerschiffe.
            Es wird viel gegen Fliegen und Kreuzfahrten gewettert.
            Was ist mit dem Konsum ?
            Mit Waren und Früchten aus aller Welt ?
            Muss man das alles wirklich haben oder genügen die Dinge, die es regional gibt ?

          2. danke für deinen Beitrag. Schweröl sehr schlimm…Waren um die ganze Welt…oh Gott…aber das sind Peanuts…China zeigt uns doch, wer am längeren Hebel sitzt. Wir sollten die Gegenbewegung in China unterstützen.
            Ich gehe in Bonn hin. Grüße
            Annette

        2. Stimme ich zu. Kein Mallorca und Ballermann. Keine Sauftouren in die Türkei. Benzinpreis auf 20 Euro der Liter und die vielen Events und Sportveranstaltungen mit ihrem CO2 Emissionen sind Geschichte.

    2. Hallo Ferdinand, ich finde, das ist eine sehr gute Idee. Aber warum willst Du im Zeitalter des Internets davon Flüge, die arbeitsbedingt sind, rausnehmen? Es gibt Videokonferenzen u.ä., die Flüge überflüssig machen. Wenn schon, denn schon. Dort sollte das gleiche Prinzip greifen, dass sie fliegen können, wenn jemand anderes darauf verzichtet. Gerade innerhalb von Deutschland, sogenannte Kurzflüge, können sehr gut durch Zugfahrten z.B. wenn es sein muss mit W-Lan gemacht werden, dann können diejenigen sogar beim Fahren arbeiten (Wobei ich dafür wäre, dass man einfach aus dem Fenster schaut und sich ausruht oder sich mit den Leuten unterhält.)
      Aber noch wichtiger ist, dass diese Luxusdampfer, welche so klimaschädlich sind, still gelegt werden!

      1. Video Konferenzen wurden Anfang des Jahrtausends schon in Estland eingeführt. Kabinettssitzung-Schwänzen war nicht mehr, die Sportministerin mußte in Syney bei den Olympics ins Internet-Cafe anstatt nach Estland fliegen zu müssen/sollen.

        Die CDU ließ das System auf einem Kongress in Bln-Tempelhof vom Ministerpräsidenten Estlands unter Moderation von J.B. Kerner, präsentieren. Soweit so gut.

        19 Jahre später…..

        …..weist Peter Altmeier in der ARD („Hart aber fair“) darauf hin, daß man die Notwendigkeit viele Bonn-Berlin-Flüge v.a. von Mitarbeitern „gesplitteter“ Behörden durch Video Konferenzen abbauen könne.

        Da ist ja wohl ein Anruf Altmeiers mit oder ohne Video nach Estland weit über ein Jahrzehnt überfällig.

      2. Hey, ich bin an sich auch für eine Einschränkung der Flüge. Aber meine komplette Verwandtschaft väterlicherseits lebt in Amerika. Meine beiden Geschwister und ich sind noch in der Schule, und „kurz Mal“ mit dem Segelboot nach Amerika ist nicht. Wir fliegen zwar nur ca. alle drei bis vier Jahre, aber dann ja ca. 11 Stunden. Wäre blöd, wenn ich meine Familie kaum noch, und wenn nur gegen einen hohen Aufpreis, besuchen könnte. Klar, Inlandsflüge sind was anderes, aber man muss halt beide Seiten der Medaille sehen.

    3. Das ist eine coole Idee, allerdings fürchte ich, dass dann plötzlich alle Fortbildungen und Kongresse an beliebte Urlaubsziele gelegt werden, um als „beruflich“ zu gelten…

    4. Diese Idee finde ich wirklich NICHT SCHLECHT … müsste auch halbwegs unbürokratisch umzusetzen sein. – Die beiden letzten Sätze gefallen mir besonders gut.

      1. In den letzten Jahren wurden so viele SUVs verkauft, wie nie zuvor. Schaut euch mal auf den Straßen um, wieviele Einzelpersonen mit solchen Riesenkarossen durch die Gegend schaukeln! Auch diese Leute müssen wir erreichen- sie ansprechen und mit ins Boot holen. Das wird noch viele Gespräche benötigen… Kreative Ideen sind hier auch gefragt…

    5. Aber dann fangen doch die Menschen an mit dem Auto und Schiffen an ihre „Ziele“ zu kommen? Oder Menschen die ausgewandert sind die aber mal ihre Familie weiter weg besuchen wollen …

    6. Lieber Ferdinand, die Idee klingt erst mal gut. Nur: muss man wirklich fliegen? jedes sehr? Also pro Person 50 oder mehr Flüge? Ich bin auch schon geflogen. Mein letzter Flug liegt mehr als 13 Jahre zurück. Damals habe ich mir vorgenommen nicht mehr zu fliegen. Wegen unserem Planeten. Das war gar nicht schwer. Ich habe die Wahl: an einer „Mad Max Welt“ für meine Kinder und Enkel mitzuarbeiten, weil ich eine kurzfristige Wunschbefriedigung will und einem Leben in dem ich bewusst überlege ob ich das jetzt wirklich brauche, zu meinem Wohlergehen. Meine Frage ist auch: warum muss sich positives Verhalten extra lohnen? Wenn man alle „Kosten“ zusammenrechnet, die durch fliegen entstehen, kann niemand seine jährlichen Flüge bezahlen. das wäre so, als würde man Menschenleben mit Geld verrechnen. Beste Grüße Simone

      1. Liebe Simone, ich unterstütze alles was Du hier sagst, aber das Abstellen der Fliegerei ist -heutzutage- m.E. schwieriger als Du behauptest: ich habe Freunde mit denen ich regelmäßig Wandern gehe. Seit Jahren fliegen wir in den Balkan. Meinem Wunsch auf Flugverzicht wurde nie entsprochen. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal Konsequenzen gezogen und fahre per Bahn hin (ich muss 2 Tage früher losfahren und komme 2 Tage später zurück und zahle mehr als dreimal soviel). Aus einem 7 Tages-Trip wird eine 11 tägige Reise. Meine Freunde behaupten, sie könnten sich das zeitlich gar nicht leisten. Ich will damit sagen, dass es auch einen Gruppenzwang zu unsinnigen Verhaltensweisen gibt. Und das ist unter jungen -weltweit vernetzten- Menschen noch viel extremer: die fliegen für die Hochzeit von Freunden noch viel längere Strecken und glauben, dass sich nur so Freundschaften erhalten lassen.
        Für die Reichen auf dem Planeten geht es überhaupt nicht um Geld, sondern um Verfügbarkeit und Zeit. Das halte ich für eine Art Geisteskrankheit, die durch den Handel mit Freimeilen leider nicht geheilt wird.
        Herzlicher Gruss, Michael

        1. Grundsätzlich seh ich diesen Gruppenzwang auch und ich find es gut das du dich dem entgegen gestellt hast,und es ist echt depremierend das die bahn teurer ist als fliegen.aber vllt sitzt der denkfehler schon in der zielwahl? es gibt auch schöne orte in „näherem“ umkreis.fast jedes bundesland hat seine wilden ecken.wenn man dann noch die nachbars länder dazu nimmt hat man echt ne solide auswahl.mmn

    7. Was passiert mit Menschen wie mir. Ich bin Rentnerin, meine Kinder und Enkel leben in Australien. Mit meinen Kindern sparen wir gemeinsam für meinen jährlichen Besuch. Ich würde meine Familie nie wieder sehen?

      1. Liebe Peti,
        ich würde dir mein Meilenkontingent schenken. Ehrlich. Es soll nicht darum gehen, dass Familien auseinander gerissen werden.
        Aber die allermeisten Flugreisen werden nicht aus solchen guten Gründen gemacht. Sich volllaufen lassen kann man auch in Düsseldorf, niemand muss dafür nach Mallorca fliegen, zum Beispiel. Tausende tun es trotzdem. Das ist der Wahnsinn an dem wir leiden, nicht dein Besuch bei der Familie.
        Es geht auch darum, neu zu verhandeln, wie wir mit unseren endlichen Ressourcen umgehen und welche Werte wir zum Maßstab nehmen. Wenn wir Solidarität vor Profit und Partystimmung stellen, kommst du zu deiner Familie und der Rest trinkt sein Bier auf dem Balkon. Das ist eigentlich leicht.

        1. Da möchte ich mich meinem Vorredner Alex anschliessen. Viele von uns würden im Falle einer Reglementierung von Flügen/Flugmeilen sicherlich gerne ihren Anteil abtreten.
          Allerdings sind wir als Menschheit an einem Punkt angekommen, an dem es wichtig ist, das eigene Handeln zu Reflektieren. Mittlerweile sollte man nicht, man MUSS anfangen sich zu fragen, ob man dieses oder jenes machen oder kaufen möchte. Es ist mehr als fraglich, ob man an mehreren Wochenenden des Jahres nach Mallorca, Amsterdam oder Barcelona fliegen muss zum Feiern! Ein Flugzeug verbraucht beim Start ungefähr dreimal mehr Kerosin als im Durchschnitt. Je kürzer der Flug, desto häufiger fliegt eine Maschine am Tag, und desto häufiger eben auch der Start. Und nein, Sinkflug und Landung kompensieren diesen Effekt nicht, aber der durchnittliche Kersosinverbrauch steigt an. Tatsächlich ist unter diesem Gesichtspunkt ein Langstreckenflug ökologisch verträglicher als viele kurze Flüge. Wichtig ist, dass wir Kunden und Konsumenten unsere Macht des Handels begreifen, und einfach nicht mehr auf Kaufreize reagieren, wenn die Flüger immer günstiger werden. Die aktuellen Prognosen für den globalen Flugverkehr gehen davon aus, dass sich die gesamten global geflogenen Meilen pro Jahr von heute bis 2030 verdoppeln werden! 2018 hatten wir 8,2 Billionen bezahlte Flugkilometer und einen neuen Rekordtag mit 200.000 Flugzeugen in der Luft! Und diese Werte werden sich verdoppeln…

          Ich denke, man sollte sich nicht unter Druck setzen lassen, und, wenn man tatsächlich mal fliegen „muss“, dies auch tun. Aber auch überlegen, wie und wo man denn an anderer Stelle Emissionen einsparen und/oder kompensieren kann!
          Reflektiertes Handeln…:-)

          Liebe Grüße und an alle FFF’ler: weiter so! 🙂

    8. das ist eine nicht aufgehende Vision, was wenn ich Familie im Ausland habe?
      wenn ich plötzlich krank werde und in ein bestimmtes Krankenhaus muss?!!!!
      Man kann an anderen Stellen etwas für die Umwelt tun. jeder hat das recht die Welt zu sehen

      1. Dann schnapp dir dein Rad und fang mit den Regionen und Ländern um dich herum an! Die Bahn fährt auch von hier bis nach China 🙂 ist alles machbar. Aber nur um die Welt zu sehen weil das ja alle tun ist ein schlechter Ausgangspunkt. Die Welt fängt schließlich vor deiner Haustür an!

        1. Ich bin Bahn-Pendlerin aus dem HH-Umland nach Hamburg – schon 26 Jahre. Der Fahrplan ist in der Woche ungefähr wie damals: Morgens und Nachmittags ungefähr 1/2 stündlich, sonst stündlich. Ich wäre allerdings froh, wenn die Züge auch immer fahren würden … das ist leider nicht einmal hier gewährleistet und einige Züge sind jetzt schon richtig voll. Wie soll das funktionieren, wenn mehr Leute auf die Bahn umsteigen? Den Ausbau hätte man schon lange beginnen müssen …

      2. Familie im Ausland und in ein bestimmtes Krankenhaus müssen darf zu den erlaubten Ausnahmen gehören. Aber müssen wir wirklich alle nach Malle oder Fuerteventura oder in die Türkei. Der Preis ist einfach zu hoch: Planet in Gefahr.
        Liebe Grüße
        Karin Schwalm

      3. Ja, jeder hat das Recht die Welt zu sehen, aber niemand hat das Recht, sie zu schädigen. Und selbst wenn er/sie das Recht hätte, würde das nichts nützen, denn der Natur ist egal, welche Rechte ein Mensch hat (oder zu haben glaubt).

      4. Familie im Ausland muss man aber ja auch nicht unbedingt mit dem Flugzeug besuchen, innerhalb eines Kontinents kann man die Bahn nehmen und außerhalb kann man auch auf anderen Wegen Weiterkommen, so ist z.B. Segeln nicht sonderlich abwegig (Greta Thunberg wird ja auch gerade nach Amerika gesegelt; ich habe zum Beispiel Familie in den USA und mein Großonkel hat sich als er in Rente gegangen ist auch ein Segelboot gekauft, und hat damit erst den Atlantik überquert und ist danach im Pazifik erst an Mexiko entlang gefahren, und dann hoch bis nach Kalifornien da sie an der Westküste leben, beweist also, dass sowas auch für „Otto-Normalverbraucher“geht!). Außerdem muss man sich ja nicht gerade 4 × im Jahr oder so treffen (Ich treffe meine Verwandten aus den USA auch im Schnitt nur alle 2-4 Jahre, und dazwischen schreiben wir uns halt regelmäßig E-Mails,Briefe und Postkarten, und schlimm ist es auch nicht für irgendwen, solange man über Telefonate, Briefe und E-Mails in Kontakt bleibt), und für so Sachen wie z.B in ein schnell bestimmtes Krankenhaus zu kommen, kann man ja Ausnahmen machen.

      1. Wieso klingt es nach Kommunismus, wenn man will das die Welt, also unser aller Lebensgrundlage erhalten bleibt?
        Leute macht weiter und weiter! Mit Aktionen, mit Ideen und mit Mensch sein.
        Jörg

    9. Schade, dass es das Produkt nicht schon eher gab. Wir haben uns damals als Klasse entschlossen, FFF-Shirts an Freitagen zu tragen, um der öffentlichen Drohung unseres Direktor, jedem Demonstranten einen verschärften Verweis auszustellen, entgegenzuwirken. Zumindest war es eine umweltfreundliche Sammelbestellung. Aber es wäre natürlich super gewesen, wenn ihr als Organisation dabei ein bisschen verdient hättet und die Natur nicht mehr als bei so einem Shirt eh schon nötig belastet worden wäre. Naja – die Botschaft ist zumindest angekommen und die Bändchen bestellen wir uns natürlich auch noch als Klasse. Danke für das tolle Produkt, eine gute Entscheidung!
      Grüße aus Bayern

    10. Vielleicht lässt sich solch eine Flugregelung durchsetzen.
      Meines Erachtens bräuchte jedes Land (streng genommen sogar jeder Kontinent) nur einen einzigen Airport.
      Wie gefällt Dir aber z. B. die Überlegung, über Flugeinschränkungen gar nicht nachdenken zu müssen, wenn im Gegenzug einfach Jeder, der meint, fliegen zu wollen, auch etwas an die Umwelt/Natur zurück gibt?
      So halte ich es nämlich. Ich unterstütze die Initiative „The Ocean Cleanup“ mit jährlich rund € 200,- sowie die Aktivisten im „Hambi“ und natürlich Fridays for Future.
      Das gibt mir beim Boarding am Flughafen ein deutlich besseres Gefühl.
      Es muss aber gar keine finanzielle Unterstützung durch jede*n Einzelne(n) sein sondern einfach zwei Schritte in eine geringfügig andere Richtung, wenn man unterwegs etwas zu entsorgen hat, um den nächsten Abfallbehälter zu erreichen, anstatt seinen Unrat achtlos in die Gegend zu werfen oder einfach auf der Straße fallen zu lassen.

      LG, Carsten Preuß

    11. Ich würde noch weiter gehen, jeder mensch bekommt nicht einen Flug gratis (ökologisch, nicht ökonomisch), sondern Flugmeilen. Diese kann man dann an einer Börse verkaufen. Das gleiche würde ich mit Autos und Fleischkonsum machen. Man brauch quasi CO2-Coins. Man hat vielleicht im Jahr 5000 zur Verfügung, ein Flug nach Malle kostet schon 2000. Wer also viel fliegt, muss die Coins teuer auf der Börse einkaufen, wer garnicht fliegt und kein Auto hat, bekommt was raus. Die Menge der Coins wird von Jahr zu Jahr reduziert. Dann ändert sich langfristig das Konsumverhalten und die Produktion.

    12. Heist das jetzt ich muss einmal im Jahr fliegen und es braucht wieder Beamte, die wir durchfüttern müssen? Also ich find die Idee nicht gut. Flüge besteuern mindestens wie die Bahn und Kraftstoff. Ernerbares Kerosin fliegt frei. Der Steuersatz ist abhängig von der Menge an CO2 pro km und Person. Damit werden kurze Strecken noch unrentabler. D.h. keine neuen Beamten. Im Finanzamt sitzen genügend die das durchsetzen können.

    13. 😀 ich hab seid Jahren kein Geld für nen Urlaub aber ich habe die Vision das die Regierung mir einen Berechtigungsschein pro Jahr schenkt auf den ich dann verzichte und ihn zu Geld mache „und dann würde sich positives klimaverhalten auch mal lohnen“ sorry aber was bist du für ne Pappnase?
      Und 90% der anderen hier …schnallt ihr denn nicht das die ganze Zeit während ihr euch einbildet endlich was zu ändern und gegen die Entscheidungen der Regierung zu protestieren, ihr eigentlich die ganze Zeit haargenau das tut was die Regierung will?!
      Dieser ganze fff quatsch ist einfach nur die moderne Variante von „Brot und spiele“…sprich das Volk ist beschäftigt, (damit sich einzubilden das sie grade irgendwas verändern)und die Firmenbosse und Regierung machen sowieso genauso weiter und reiben sich die Hände -.- wann schnallt der allgemeinbürger das endlich ? -.-
      Ihr redet von flugverboten etc …was ist mit Schiffsverkehr ? Und wie weit geht das Klimagerette noch bei jedem einzelnen aus unserer Konsumgesellschaft wenn es auf einmal heißt „wenn keine Luft- / schifffracht dann gibt es die Artikel a-f hierzulande nicht mehr oder sie kosten auf einmal das fünffache“ ?
      FFF passt halt wunderbar in diese Zeit, der depressive Durchschnittsdeutsche kommt sich endlich mal wieder nützlich vor und darf sich nochmal einbilden die Welt retten zu können ( neutral betrachtet wäre das doch schon fast Hollywoodreif..voll viel Emotionen und Drama und so 😀 )…
      Aber bildet euch nichts ein..ihr seid die Schafe und sie die Wölfe …und nur weil ihr auf einmal mehr und mehr Schafe werdet, macht euch das noch lange nicht zu Wölfen sondern einfach nur zu einer Schafherde..und Herden lassen sich bekanntlich besser leiten als Einzeltiere 😉 Als für die Politik läufts genau wie geplant!

    14. Ich kann diese Meinung nicht teilen. Gibt es zu viele Familien, die verstreut in der EU arbeiten und leben. Damit bist du nicht besser als jene die jetzt an der Täte sind.

  4. In der Eidesformel, die Minister bei ihrer Vereidigung nachsprechen, geht es u.a. darum 1. „den Nutzen (d. dt. Volkes) zu mehren“, und erst 2. „Schaden von ihm zu wenden“. Beides in Einklang zu bringen schaffen sie nicht. Sie opfern das Zweite zugunsten des Ersten.

    1. Die Aufgabe der Politik wäre es (gewesen) mit einer zielorientierten Verkehrs- Industrie- Energie- diese Klimapolitik diese Ziele ein Einklang zu bringen. Es wäre mehr Energiewende gegangen, es wäre ein höherer Elektomobilitätsanteil gegangen, ein stärkrer Einsatz für eine Kerosinsteuer. Man sieht, dass die Politik eben auch in diesem Feld, der „Mehrung des Nutzens“ versagt, indem die Klimapolitik und Klimawirksamkeit als beeinflussenden Faktor nicht ausreichend Priorität eingeräumt hat. Eine eklatante Fehlleistung.

      1. Leider sind die Elektroautos auch nicht clean. Der Abbau der Rohstoffe hinterlässt vergiftete Wüsten in den betroffenen Ländern. Das aber sehen wir in unserem ach so sauberen Deutschland nicht und wird uns auch wohlweislich verschwiegen. Wir sehen es nicht, weil zu Lasten Schwächerer produziert wird, die sich nicht in unserem Wahrnehmungsfeld befinden. So lässt sich herrlich ein sauberes Image aufbauen! Eines, das sich als zutiefst schmutzig erweist, wenn man mal tiefer nachforscht! Außen hui und unten pfui! Glaubt doch nicht allem, was glänzend dargestellt wird! Schaut, wie es zustande kommt! Also noch andere Alternativen suchen!

        1. Es wird sehr viel gelogen/übertrieben um Elektroauto schlecht zu reden. Beispiel: Zum Abbau von 1 t Lithium werden 1 Million Liter Wasser benötigt. Wenn man nachrechnet hat mein EGolf 7000 Liter Wasser gebraucht. Ein Kilo Rindfleisch braucht 8000..14000 Liter Wasser. Es gibt übrigens auch in Deutschland große Lithiumvorkommen in stillgelegten Bergwerke. Auch in Mineralwassern ist oft Lithium vorhanden. Soll gegen Depressionen helfen. Elektroauto stehen erst am Anfang. Es sind auch umweltmäßig viele Optimierungen möglich. Vermeidung bzw. Reduzierung von Kobalt. Beim Handy/Laptop fragt auch keiner ob die Akkus umweltfreundlich sind. Und da ist auch Kobalt drin 🙁 Ein professioneller Abbau könnte Kinderarbeit verhindern. Und Elektroautoakku kann als Energiespeicher fürs Haus verwendet werden bzw. gut recycled werden. Ich kam aus der Autoentwicklung und
          kann gut unterscheiden was Versuche sind Verbrenner zu halten und weiter zu verkaufen. ;-(

    2. Ja, die nette Eides- Formel bei der Amtseinführung von Politikern… Auf MEINEID steht bis zu 5 JAHRE HAFT! Eigentlich müsste der Bundestag und die Landtage so gut wie leer sein!!!

    1. Ich bin 73 Jahre jung und stehe auch voll hinter Euch. Habe in meinem Alltag schon sehr viel umgestellt für den Klimaschutz.Leider erlebe ich es aber noch sehr oft, dass Plastiktüten angeboten und auch genommen werden. Dann die vielen To go Kaffeebecher, auch von jungen Leuten. Ich hoffe, es gelingt uns endlich etwas für unsere schöne Welt zu tun.

  5. Mir scheint ein fundamentales Problem zu sein, dass die Entscheider von heute tot sein werden, wenn verstärkt eintreten würde, was sie zu verantworten hätten, ließe man sie weiter so handeln wie bisher.
    Zudem: Fraglos können wir Verantwortung und Verpflichtung für kommende Generationen empfinden. Aber auch Emotionen, Mitgefühl für jene, die wir selbst nicht erleben werden? Liebe oder wenigstens Zuneigung wirklich empfinden für die Ur-ur-ur-Enkel*in?

    1. Oh ja. Das kann ich sehr wohl. Beim Gedanken an meine Enkel und deren Kinder und Kindeskinder zerreißt es mir fast das Herz, wenn ich mir deren Umwelt vorstelle.

    2. Für mich ist die Frage eher: Wird es wirklich so viele Generationen brauchen, bis wir am Limit sind? Und wäre nicht eine Menge gewonnen, wenn auch die 40-Jährigen sich vorstellen würden, dass sie wahrscheinlich selbst stark betroffen sein werden? Immer mehr Prognosen kommen schließlich zu der Einsicht, dass wir eher mit einer 4°C-Erwärmung bis 2100 rechnen müssen, wenn wir noch länger „Business as usual“ betreiben.

  6. Ich bin 1966 geboren und unterstütze Friday’s for Future mit folgender Forderung:
    Pflichtmehrwegverpackung für ALLE in Deutschland verkauften Lebensmittel!

      1. Holger und Leo: nicht nur in Deutschland. In ganz Europa sollte die Idee der mehrmals Verpackung greifen. Vielleicht zieht dann ein weiterer Teil der Welt nach.

    1. Das ist eine prima Idee, Mehrweg auszubauen. Am „allertollsten“ finde ich die „Unverpackt“-Bewegung!
      Hingehen, eigenes Gefäß mitbringen … („no waste“ – hierzu gibt es inzwischen viele Sites mit guten Hinweisen!)

      Einige (Super)Märkte reagieren noch irritiert bis ablehnend, wenn ich eigene Tüten mitbringe oder loses Gemüse/Obst einkaufe; einfach unbeirrt trotzdem tun …
      … und/oder an die Märkte/Hersteller schreiben & plastikfreie bzw. Mehrweg-Verpackungen fordern.
      Auch bei Edeka, Lidl etc.

      Ohne (Nicht-)Bedarfsignale ändert sich eher nichts bis (zu) wenig.

  7. Ich möchte mich erstmal bei euch für euer Engagement bedanken… Finde es beschämend wie wenig meine Generation erreicht hat bzw. unternimmt.
    Meine Eltern wussten es nicht besser, wir schon… 🙁
    Es gibt übrigens eine Petition für ein Klimaschutzgesetz, dass seinen Namen auch verdient und die Forderungen der FFF-Bewegung zum Ziel hat:
    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_17/Petition_92294.nc.html
    Es werden 50000 Unterschriften bis Anfang Mai benötigt, damit sich der Bundestag damit befasst. Unterschreiben kann übrigens JEDER, egal ob minderjährig oder Ausländer… Das Petitions-Recht ist ein verfassungsmässig garantiertes Grundrecht.

  8. Für mich bedeutet FridaysForFuture ganz eindeutig einen der ersten Hoffnungsschimmer seit den 68er Jahren! Auch die waren – und man kann daran kritisieren was man will – ein wirklicher Aufbruch der Veränderung in den verkrusteten Zeiten der späten Nachkriegszeit, die sich immer noch nicht wirklich von den Machenschaften der Nazis gelöst hatten.
    Und jetzt scheint mir auch diese neue Initiative Friday for future unabwendbar eine Veränderung im Denken der etablierten Nichtstuer und Ignoranten quasi aufzuzwingen! Und selbst wenn eine Änderung im Denken nicht zustande kommt bei diesen erbärmlichen Typen da oben, so werden sie doch nicht umhin können, in irgendeiner spürbaren Weise auf diese Proteste und Forderungen reagieren zu müssen! Was ich ein wenig bedenklich finde ist dass man fast immer nur von Kindern und nicht von Jugendlichen spricht, denn es sind nicht nur Kinder, es sind Jugendliche die schon sehr viel eigenes Bewusstsein besitzen und ich denke man spricht von lieber von Kindern, weil man es dann leichter damit hätte, das Ganze als Kinderkram abzutun! Aber ich hoffe inständig, dass diese Jugendlichen genügend Kraft besitzen, sich nicht in den Hintergrund drängen und vereinnahmen zu lassen, sondern auf ihren mehr als berechtigtes Anliegen und Ihre Forderungen zu bestehen! Denn genau diese abgestandene Ignoranten-Gesellschaft da oben hat ja die Situation zu verantworten, die den Kindern und Jugendlichen berechtigte große Sorgen um ihre Zukunft aufgedrängt haben! Also wir, die älteren Generationen sind verantwortlich für deren Zukunft, und WIR haben verdammt noch mal uns zu ändern und Grundsätzliches für eine bessere Zukunft zu tun!!!

    1. Besser kann man es wohl kaum ausdrücken. Ich hoffe auch, das alle solange aushalten, mehr werden und mitmachen bis sich endlich etwas ändert.Es gibt keine Zeit mehr es weiter hinaus zu schieben, zu verzögern, ein ja aber zu sagen.Jetzt muss gehandelt werden
      Es ist so bedauerlich das junge Menschen sich erst zusammen tun müssen um etwas zu bewegen, weil die älteren zu ignorant sind. Schämen sollten sie sich.

  9. Danke für Euren Einsatz.
    Wir sind ein mittelgroßer Landwirtschaftsbetrieb. Aber erst durch Eueren Einsatz, haben wir erkannt, dass selbst unsere ökologische Arbeitsweise noch nicht reicht.
    Ab morgen gelten bei uns neue Preise. Für alle tierischen Produkte die wir produzieren, haben wir die CO2 Belastung pro kg errechnet und multiplizieren diese mit Eueren 180€/t. Diesen Betrag weisen wir auf unserer Rechnung zusätzlich offen aus. Die gesamten Mehreinnahmen werden wir im Herbst dazu nutzen, um an unseren Feldrändern Bäume zu pflanzen.
    Egal wie Euer Vorhaben ausgeht, die ersten Bäume habt IHR geschafft.
    Viele Grüße

  10. Hallo,

    ich finde Eure Gedanken gut, als 56-jähriger Mensch, der seit 1978 umweltbewußt lebt möchte ich gerne ein paar Bemerkungen machen.

    Den Flugverkehr werdet Ihr nur einschränken können, wenn Ihr in Parlamenten sitzt und Mehrheiten für die Einschränkung von Flügen habt, und das weltweit. Flugverbote finde ich gut, bsp. an Wochenenden, samstags und sonntags. Co2-Handel auch.

    Unsere Methan-pfurzende Massentierhaltung sollte generell abgeschafft werden und damit das Gülle-verseuchte-Trinkwasser auch. Unsere Landwirtschaftsministerin ist eine Schande für Deutschland und für die EU. UN und WHO müssen soviel macht bekommen mit Eingreiftruppen auch der NATO Verbrecher wie den brasilianischen Präsidenten dingfest zu machen und auszuschalten.

    Wir sind immer noch bei CO2. Der Aufbau der Infrastruktur für Elektromobilität ist mehr als
    fragwürdig. Ein E-Auto ist erst nach 80-100000 km CO2 neutral und verbunden mit Kinderarbeit im Kongo und mit Zerstörung grosser Landflächen.

    Andere Konzepte sind auch gefragt, dezentrales Heizen mit selbst produziertem Wasserstoff, Methan u.s.w.

    Wenn Ihr Euch unsere Politiker anseht, glaubt Ihr ernsthafthaft, dass man mit denen effektive Perspektiven erarbeiten kann. Unser demokratisches System mit der Wirtschaftslobby zerredet und bremst Lösungen für den Klimawandel seit 1978 Katholikentag, Herbert Gruhl CDU, aus.
    Die Grünen sind auch nicht viel gescheiter mit ihrem Halbwissen.

    Ihr habt noch viel zu tun. Viel Kraft und Durchhaltevermögen. Roland Andreas Richter

  11. Ich finde es so toll was die nächste Generation auf die Beine stellt es ist beschämend dass das heutzutage die Kinder tun müssen.
    Macht weiter so ich stehe voll hinter euch.
    Elke 53 Jahre

  12. Ich finde es toll! Bin aber der Meinung Ihr müsst einige Wochen lang die Proteste auf Samstage verlegen und dies aus einem einfachen Grund. Wenn ihr dann immer noch so viele Kinder und Jugendliche mobilisieren könnt, wie Freitags, kann euch keiner mehr vorwerfen, ihr seid doch nur ahnungslose Kids, die die Schule schwänzen wollen. Denn leider ist es gedau das Bild, dass viele Erwachsene z. T. aufgrund der Berichterstattung von FFF im Kopf haben. Weiterhin viel Erfolg!

    1. Ich unterstütze Euch ebenfalls, allerdings muss ich Lisa recht geben.
      Dadurch, dass nur Freitags gestreikt wird, denken sehr viele, dass Ihr nur der Schule fernbleiben wollt.
      Macht außerordentliche Streiks am Wochenende oder an Feiertagen, damit Ihr noch mehr Aufmerksamkeit bekommt! Vermeidet Müll so gut es geht! Ihr müsst den Skeptikern den Spiegel vorhalten und mit gutem Beispiel vorangehen! Jede einzelne Plastikflasche, welche im Graben liegt, lässt die Leugner nur aufschreien! Nehmt das Thema Umweltschutz mit auf, denn im Endeffekt ist unsere Umwelt mit dem Klima sehr eng verbunden.
      Vielleicht finden sich Unterstützer für ein FfF (Festival for Future). Ein Klima neutrales Festival, für jung und alt.

      1. Ich glaube, wenn die Streiks am Wochenende stattfinden würden, würde nicht mehr darüber berichtet werden, weil sie ja keine „Störung“ des normalen „Betriebsablaufs“ der Schule mehr verursachen.

        Schulstreiks am Samstag sind so wie streikende Arbeitnehmer am Wochenende:
        Es tut keinem weh und wird deshalb auch nicht beachtet.

        1. Ja, das sehe ich auch so. Fridays for Future erhält nur deshalb eine so große Beachtung, weil es den Schulbetrieb „stört“. Am Wochenende würde es wahrscheinlich kaum einer bemerken. Ich freue mich auf den 20. September. Plane einen Urlaubstag ein.

  13. Ich, 62 Jahre, werde gerne ab sofort zu Euren Demos kommen. Die Politik soll wahrnehmen, dass Eure Bewegung in der sogenannten “Mitte der Gesellschaft“ angekommen ist.

    1. Guten Tag Frau Renner-Mörsberger

      Das ist aber am Freitag. Arbeiten Sie freitags in Ihrem Alter nicht mehr?
      Wenn nicht, Sie Glückliche!

      Beste Grüße Peter Merten

  14. Ich bin 74 und aktiv bei terre des hommes in Bonn.
    Haltet durch, seid laut, lasst euch nicht für Parteipolitik einspannen, und sorgt dafür, dass die Demos friedlich bleiben.
    Viel Erfolg!

  15. Bin noch nicht so lange dabei und werde Freitag auf meine erste Demo gehen, was ich mich bisher als Abiturientin auf meiner Schule nicht getraut habe. Aber wir müssen handeln!

  16. Liebe Zukunftsstreiter, auch ich bin vieeel zu alt und als Lehrer dann auch noch „auf der falschen Seite“. Doch ich tue gerade alles dafür, damit wir an unseren Schulen über das wichtigste Thema der Welt in jed Fach informieren: alle müssen es wissen: wenn wir nicht sofort etwas ändern, ist es zu spät. Das müss(t)en alle Lehrer offenlegen, in jedem Fach und jeder Unterrichtsstunde – außer am Freitag, denn der ist für die Zukunft!

  17. 3x war ich jetzt schon bei einer Eurer Demos, und ich finde, es ist zu wenig, was ich in meinem Alter (67) für Eure Zukunft tun kann! Also: natürlich nicht fliegen, keine Kreuzfahrt machen, so wenig wie möglich Autofahren, kein Fleisch essen, Biolebensmittel kaufen, Klamotten aus dem Secondhandladen, Plastik so gut wie möglich vermeiden und: drüber reden….. Im Familien-und Freundeskreis kann man sich so ganz schön unbeliebt machen, aber meine Kinder und deren Kinder sind auf meiner Seite, und ein paar gute Freunde natürlich auch! Es ist an der Zeit, sich zu überlegen, was passiert, wenn die restlichen 7 Milliarden sich so verhalten wie wir.
    Viel Erfolg wünsche ich Euch, und uns allen ein bisschen mehr Bescheidenheit!

  18. Ich finde es traurig und bedenklich, dass Schüler für Ihre Welt eintreten müssen, in einem Alter, in dem man andere Dinge tun, in dem man noch die Leichtigkeit des Seins genießen sollte. Dass sich Teenager mit so ernsten Problemen auseinandersetzen müssen, die nicht sie, sondern wir und vorangegangene Generationen verursacht haben, beschämt mich. Es ist nicht ihre Aufgabe, sich eine lebenswerte Welt zu sichern, es wäre eigentlich unsere.
    Dass sie es trotzdem tun, finde ich mehr als bewundernswert.
    Ich hoffe, ihr habt Erfolg und könnt nicht nur die Politiker wachrütteln, sondern auch jeden einzelnen von uns daran erinnern, dass wir eine Verantwortung gegenüber der Zukunft tragen und dass Klimawandel vor der eigenen Haustür beginnt.

  19. Ich finde es großartig und verbeuge mich voller Respekt vor Euch!!! Endlich kommt Bewegung in diese für uns alle so lebenswichtige Angelegenheit. Es muss von „unten“ kommen. Wir warten schon Jahrzehnte auf die da „oben“….vergeblich. Ich gehe am Freitag auf meine erste Demo und hoffe, dass wir noch gaaaaaaanz viel Unterstützung bekommen, bis wir nicht mehr ignoriert werden können!!!!!

  20. Unsere ach so großartigen Volksvertreter, einschließend Kanzlerin, überbieten sich, momentan, in gegenseitiger Lobhudelei bezüglich Grundgesetz, dabei übersehen diese, dass Streik diesbezüglich im Grundgesetz verankert ist.

    Wo bleibt der Freiheitliche Rechtsstaat.

    Ich könnte aus der Haut fahren, wenn ich lese, dass Bußgelder angedroht werden, weil Schüler*innen für Ihre Zukunft kämpfen und sich bei Fridays for Future engagieren.

    Es ist immer wieder schändlich wie sich Politiker*innen in den Mitgliedsländern und im EU-Parlament auf den Schoß der Pharma/Autoindustrie udgl. setzen. Die Gesundheit ihrer Bürger und den Schutz unserer Umwelt völlig gleichgültig sind.
    Schande gleichfalls über uns, wir bis heute eine Kanzlerin haben, die wie ihr Ziehvater „Kohl“ das Meiste aussitzt. Die dringlichsten Dinge nicht angeht alle aufzulisten sprengen diesen Rahmen.

    Peter Lampert 78 Jahre

    1. Hallo Peter,

      die Bußgelder werden angedroht wegen „Schulschwänzerei“. Das hessische Kultusministerium hat in einem 17-seitigen Leitfaden die Bedingungen aufgelistet, unter denen Schulen sogar die Polizei zum „zwangsweisen Zuführen“ zum Unterricht ersuchen können. Zudem drohen Bußgelder von bis zu 1.000,– Euro. Ich hoffe, dass diese Maßnahmen den Schüler/innen, die an den Freitags-Demos teilnehmen, erspart bleiben. Falls nicht, wäre das ein Skandal, der unsere Solidarität unbedingt erfordert.

      1. Wenn es so weit kommt, gibt es sicherlich genug Unterstützer (mich eingeschlossen) welche eine kleine Spende es diese Familien gerne bereit sind zu zahlen.

  21. Solange der Verkehr nicht durch die Demonstationen behindert wird, ändert sich nichts.
    Wenn aber die Lieferkette, alle 10 Minuten ein Sattelschlepper an die Produktionsbänder der Autowerke und/oder die ständig in Schlachthöfe z.B. in Hamm, Coesfeld, Gütersloh etc. einfahrenden Tiertransporte sowie die ausfahrenden Kühltransporte gestoppt und unterbrochen werden und dadurch Produktionsausfälle Kosten verursachen, dann kann es evtl. sein, dass die Regierung sich bewegt. Vielleicht schicken sie aber Hundertschaften der Polizei um die Durchfahrt Schulkinderfrei zu machen.
    Die Hundertschaften könnten sich ja auch mal weigern oder zumindest nicht so schnell kommen, dann verbrauchen die Mannschaftswagen weniger Diesel!!

  22. Komme gerade aus Eckernförde, wo ich meinen Vater besuchte. Er erzählte ganz stolz, dass er mit seinen 81 Jahren jetzt auch mal bei FFF dabei war, fuhr mit seinem Elektro-Dreirad die ganze Strecke mit und war sehr beeindruckt von der Aktion!
    Wir nehmen am Freitag an der großen FFF teil und vorher werde ich noch alle meine Bekannten und Freunde darauf hinweisen, wo ihre nächsten Demo-Orte sind.
    Alles alles Gute für unsere gemeinsame Welt. – Ihr jungen Leute macht mir Mut!!
    Maike

  23. Ich werde diesen Freitag das erste Mal an Eurer Demo teilnehmen. Ich gehöre der sog. 68er Generation an. Auch wir haben damals für unsere Ideen von einer „besseren“ Welt gekämpft. Es hat uns nicht interessiert, ob wir von der Schule oder Uni fliegen. Die Zustände waren einfach unerträglich, genauso wie jetzt! Wir hatten aus den Reihen der Lehrer und Professoren Unterstützer, die sich vehement für uns eingesetzt hätten bzw. auch haben. Bußgeldandrohungen oder sonstige Repressalien sind unerträglich aber symptomatisch für unsere Politiker, wenn ihnen sonst nichts einfällt und das Volk zu unbequem wird. Das war schon immer so, sollte Euch aber nicht davon abhalten, für Eure!! Zukunft und Interessen zu kämpfen. Wir haben nun mal nur diesen einen Planeten. Ich habe vor langer Zeit ein Gedicht geschrieben. Ich hätte damals nicht gedacht, dass es heute mehr denn je Gültigkeit hat.

    „So wie es Menschen gibt, die Menschen richten, für das, was sie getan haben,
    so wird es Menschen geben, die uns richten, für das, was wir nicht getan haben.“

    Macht weiter!

    1. Ich bin ein 66 Jahre alter Senior und gehöre damit zu der Wählergruppe mit einem maßgeblich hohen Stimmenanteil auch bei der Wahl am kommenden Sonntag.
      Lasst uns diese Macht nutzen um den kommenden Generationen einen lebenswerten Lebensraum zu hinterlassen.
      Unsere Regierungsparteien sprechen seit Jahren und gerade jetzt vom Erhalt des Wohlstands in unserem Land, besonders die Wirtschaftsleistung und Konsummöglichkeiten werden da besonders hervorgehoben.
      Was dabei mit unserer Umwelt passiert, ist diesen Parteien nicht so wichtig auch wenn sie das Gegenteil sagen. Glaubt diesen Leuten nicht was sie sagen , beobachtet was sie tun.
      Das Ergebnis dieses Tuns haben wir jetzt.
      Wenn wir jetzt nicht handeln,werden wir bald vom Wohlstand guter Atemluft und sauberen Trinkwassers träumen.
      Deshalb rufe ich gerade auch unsere Senioren auf,am kommenden Sonntag keine Regierungsparteien zu wählen.
      Es geht um den Erhalt unserer Umwelt für unsere Kinder und Enkelkinder.

  24. Bin 65 Jahre. Wir wissen seit 40 Jahren dass der Klimawandel kommt. Wenn Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen arbeiten würden könnte viel erreicht werden. Politik tut nichts, Wirtschaft setzt nur auf Wachstum also muss die Gesellschaft.
    2 Zettel haben alle Macht, der Wahlzettel und der Kassenzettel.
    Jeder Konsum erzeugt CO2 in Herstellung, Transport und Entsorgung.
    Benutzt also den Kassenzettel.

    All ihr Gretas seid große Klasse.

  25. Lobbyisten beherrschen die Politik und die vom Volk gewählten Politiker sind nicht in der Lage sich von diesen zu befreien und richtige Entscheidungen zu treffen, die den Menschen, Tieren und der Umwelt dienen. Die meisten Entscheidungen dienen nur der Industrie.

  26. Ich habe selbst keine Kinder.

    Aber ich möchte, dass alle Kindern und deren Kinder und deren Kinder … auf diesem Planeten ein schönes Leben leben können.

    Und mit meinen derzeit knapp über 40 werde ich geschätzt noch mindestens 40 Jahre hier verbringen und laut den Prognosen einen großen Batzen der Klimasünden zu spüren bekommen.

    Eigentlich müssten mindestens(!) alle unter 70 Euch unterstützen, schon aus Eigeninteresse!

  27. Es ist so großartig, was Ihr schon bewegt habt….. Als wir in den 80ern mit der Schule im Bayerischen Wald erstmals vom Waldsterben gehört und Anzeichen entdeckt haben, wollte uns Schülern bei der Rückkehr kaum jemand glauben oder zuhören. Wir (Jahrgänge 65/66/67) wurden erwachsen und nur wenige haben diese frühen und wichtigen Erkenntnisse bewahrt, die meisten hat irgendwann der Alltag der Wirtschaftsrealität „geschluckt“ – doch sie haben auch sehr gut davon gelebt! Jetzt ist diese Generation Eure Elterngeneration und merkt, dass sie versäumt haben, rechtzeitig „Halt“ zu rufen. Nicht alle natürlich, aber doch sehr viele, die uns damals „unsere Flausen“ ausgetrieben haben. Laßt das bitte nicht mit Euch machen! Bleibt Euch treu und dem Versprechen an die Umwelt, viele von uns 50jährigen unterstützen Euch!!! Ich selbst war immer etwas grün geblieben, habe auf Tierschutzdemos mitgemacht und frühzeitig mein Konsumverhalten überdacht. Die vielen Coffee-To-Go Becher waren mir von Anfang an suspekt, und das gedankenlose Verhalten der Konsumenten auch – es ist nicht cool, wie in New York mit dem Becher in die volle U-Bahn zu steigen, und evtl. sich und andere zu verbrühen, und es ist ganz uncool, diese Becher in schon überfüllte Abfallkörbe oben drauf zu legen, dass sie von Wind und Krähen in der Umwelt verteilt werden. Diese Menschen, die diese komische To-Go Kultur pflegen, haben viel nachzuholen in Umweltverständnis. Eure Demos sind auch ein Beitrag in die Abkehr der „Ego“-Haltung unserer westlichen Gesellschaft, wo nur der eigene Profit und der eigene Businessanzug, SUV und andere wichtigen Utensilien zählen, anstatt gemeinschaftliches Denken und Handeln für ein gutes Miteinanderleben in Zukunft! DANKE!!!!

  28. Ergänzung: natürlich wollten nicht die Leute unserer Generation uns Schülern die „Flausen austreiben“ , sondern viele der damaligen Eltern (jetzt schon lange Großeltern), die noch im Krieg aufwuchsen und einen ganz anderen Bezug zur Umwelt und zum Konsumverhalten haben. Man sollte sie nicht verurteilen, sondern jetzt überzeugen, dass sie mitmachen, denn sie haben längst mitbekommen, wohin das übertriebene Wachstum führt… Eure Großeltern und Eltern wissen vielleicht mehr, als sie diskutiert haben…bisher…

  29. Ich kann nur hoffen, dass immer mehr „Omas und Opas“, die ja auch Zeit haben, sich eurer Demo anschließen. Ich 71 J. bin jedenfalls zusammen mit meinem Lebensgefährten am Freitag dabei.
    Aufgrund meines Alters kenne ich ja die Natur von damals mit ihren Blumen (die heute alle nicht mehr blühen), mit den Gerüchen, ich weiß noch wie „echte“ Tomaten schmecken und … und …. und. Ich will die Zeit nicht zurückdrehen, denn wir brauchen Entwicklung.
    Ich wünsche mir von den Menschen, die für uns Politik machen (gestalten kann man ja leider nicht sagen), dass wir – die Bürger – endlich ernst genommen werden.
    Also – morgen komm ich !!!!!

  30. Liebe Fridays-for-Future Organisatoren/Innen, vielen tausend Dank für Eure sehr gute Arbeit gegen die uns alle bedrohende Klimakatastrophe. Ich bin zwar schon 53 Jahre alt, aber unterstütze die Fridays-for-Future Bewegung durch meine Mitgliedschaft bei den Parents-and-GRAND-Parents for Future 😘🌈😊. Und oft z.B. heute ist auch meine Mutter mit ihren 80 Jahren auf der Fridays-for-Future Demo in München 🙂😊🌻. By the way meine Mutter produziert den größten Teil ihres Stromes seit 1996 mit einer Photovoltaik Anlage selber🙂😊👍. Und good News for you in 1996 war der weltweite Photovoltaik Markt bei 26 MW. Aber bereits letztes Jahr war er bei über 100.000 MW😊😘🌈🌍😉🌍. „Here comes the sun“ and the „Winds of Change“. Der weltweit Windenergie Markt hat sich seit 20 Jahren mehr als verzwazigfacht!

  31. Ich unterstütze als ehemaliger Lehrer und Student der Geowissenschaften eure Forderungen voll und ganz. Schon im Studium Ende der 70iger Jahre(!) habe ich von den Mechanismen des Klimawandels erfahren und mich seitdem immer für einen besseren Klimaschutz eingesetzt (Grüne, Greenpeace) – leider bisher ohne den Erfolg, den ich mir gewünscht habe. Unsere bisherige Politik im Klimasektor ist leider – wie in den anderen Feldern auch – viel zu Industrielobbygetrieben, um zu realen Verbesserungen zu kommen. Dank eurer Initiative sehe ich eine echte neue Chance, das zu ändern. Bitte bleibt dran! Das wäre mein schönstes Geburtstagsgeschenk zu meinem 70. Geburtstag in den nächsten Tagen.

  32. Hallo,
    ich bin beschämt wenn ich diese Aktion und den Durchhaltewillen unserer Jugend verfolge. Leider hat sich meine Generation, ich bin 54 Jahre alt, einen feu… darum geschert.
    Ich bin zu 100% auf Eurer Seite, macht weiter so und lasst Euch nicht einschüchtern. Es ist längst an der Zeit das unsere Volksvertreter auch wieder „das Volk“ vertreten und nicht nur die Lobby, so wie es in dem GG steht, auf das sie auch schwören.

    Euch allen zusammen, viel Glück und hoffentlich siegt Ihr.

  33. „Fridays for Future“
    das ist das Beste was dieser Welt passieren konnte. Ich bin jetzt 59 und habe lange auf so etwas gewartet. Ich habe die Studentenaufstände in den 68er, in Heidelberg erlebt. Auch sie haben was erreicht. Ich hoffe, dass Ihr genauso entusiastisch weitermacht wie bisher. Lasst Euch durch niemanden einschüchtern. Schade dass sich diese Bewegung nicht in einer Partei oder Organisation für die Europawahl aufstellen konnte. Aber Ihr seid da. Und das unüberhörbar. Ich habe heute bereits um 8:05 Uhr gewählt. Mehr bestärkt durch Euch und unseren Umweltproblemen. Ihr mobilisiert Massen, die endlich die zur Rede stellen, die uns jahrzehntelang nur was vormachten in Sachen Umweltschutz. Sie werden Euch anhören müssen. Auch sollte jeder einzelne für sich dies zum Anlass nehmen sein eigenes Umweltverständniss zu überdenken. Ihr bewegt sehr viel. Und es ist ehrlich und nicht geschönt. Weiter so. Das hätte sich Greta Thunberg nicht vorstellen können, dass das so viele Menschen wachrüttelt und auf die Strasse bringt. Ich freue mich, dass die Jugend von heute so politisch aktiv ist und sich nicht von den „Erwachsenen“ unterkriegen lässt.
    Alles Gute für Eure Zukunft!

  34. Gut,was ihr macht.. Mich ärgert es nur wenn Menschen egal welchem alter und Geschlecht ihren Müll immer noch überall hinschmeißen.Bei den Erwachsenen sehe ich da eh keine aussicht auf besserung, aber warum schmeißen Kinder-Jugendliche ihren Müll in die Natur, gerade die die doch gegen Umweltverschmutzungs sind. Ich finde das gehört in den Schulen diskutiert,und angesprochen.

    Wer für Klimaschutzt ist, ja der sollte Demonstrieren,,Leider machen Politiker nicht Politik sondern die Banken Lobbyisten Großfirmen.Wer für Klimaschutz ist der sollte seine Kleidung wie Nike und Puma nicht kaufen sondern Kleidung selber herstellen.Wer solche Firmen noch Reicher macht,wird es mit Klimaschutz auch in 100 jahren nichts werden.

  35. Ich bin 63 Jahre alt und bin von Euch begeistert. Es braucht einen langen Atem, aber ich bin zuversichtlich, dass ihr den habt. Ich freue mich sehr darüber, dass so viele Kinder und Jugendliche Initiative zeigen, um hier das dringend Notwendige zu erreichen. Ihr könnt ruhig etwas lauter werden! Viele meiner Generation sind so in sich drin, dass sie schon viel Lärm brauchen um aufzuwachen.

  36. Ihr seid so klasse! Macht weiter so! Es ist eine Frechheit,dass Euch mit Bußgelder gedroht wird,weil Ihr während der Schulzeit demonstriert,die Erwachsenen dürfen doch auch während der Arbeitszeit streiken! Ihr bin begeistert über das Wahlergebnis,Ihr habt echt was bewegt in Deutschland,Respekt! Macht bitte weiter so! Ich bin 37 und habe 3 Kinder,mir liegt unser Planet von daher auch sehr am Herzen!

  37. DURCHHALTEN! Ich gebe allen hier Recht, die dazu Mut machen. Änderungen verlangen zähes Durchhalten, langen Atem.
    ABER: Erinnern wir uns an die 80er Jahre: „WIR SIND DAS VOLK!“ Diese Bewegung in der ehemaligen DDR hat die deutsch/deutsche Mauer schlussendlich zum Einstürzen gebracht!

    Auch, 51 J., bin „infiziert“ von der fff-Bewegung und stehe dahinter.

    Mit der Industrialisierung haben sich jahrzehntelang so viele eine goldene Nase verdient! Diese Generationen haben Schwierigkeiten, von ihrer KOHLE (im einen wie anderen Sinne) loszulassen…. Ihrer Bequemlichkeit, ihrer Dekadenz.
    Ich und viele meiner Freunde, wir fassen uns an die eigene Nase und ändern, was wir ändern können. WIR SIND DABEI!
    Und noch etwas: GOTT wird ja oft verantwortlich gemacht für all das Elend („warum lässt ER das zu???“), doch ER hat dieses ganze Elend nicht fabriziert. Das haben Menschen hübsch selbst gemacht…. Am Ende soll es dann wieder jemand anderes heilen…. GOTT steht auf jeden Fall hinter uns, das ist unumstößlich !! Und wenn Zig-Tausende miteinander Lobpreisen (siehe ICF Church, siehe viele Freie evangelische Gemeinden, siehe fantastische Worship Bands) und gute Gedanken in die Welt bringen, folgt auch dem etwas RICHTIG GROSSES, GUTES! AMEN.

    1. Ok, Sie mögen nicht Dagobert Duck sein…
      Aber vielleicht möchten Sie doch einmal über die präzise Bedeutung des Wortes »preiswert« nachdenken?

      Wie der Preis zustande kommt, wird im Übrigen oben ja genau erklärt!

      1. Ja, und damit sind schnell beim Thema Ressourcenverbrauch. Nur weil die Dinge so unverschämt billig sind, kann man mehr kaufen als man braucht. Es sollte verboten sein, funktionsfähige Dinge wegzuwerfen. (Oder sogar reparierbare?) (Ich weiß, dass unser Rechtssystem so was nicht einfach hervorbringen kann.)

  38. Ich finde eure Aktion GROßartig! Es erschrickt mich umso mehr, wenn Kollegen und andere Mainstream-Leute mittleren Alters die ganze Sache als politik- oder medienbeeinflusst halten, nach dem Motto: „die Grünen wollen jetzt mit aller Macht an die Macht“, „Wetter gabe es schon immer“, „im Sommer ist es nun mal heiß“ o.Ä. Wahrscheinlich ist es ein Selbstschutz, um sein Handeln nicht rechtfertigen zu müssen (um sich nicht schuldig zu fühlen) und einfach weiter zu machen wie bisher. Das kennt man ja schon aus der strengen Kindererziehung: „Das oder dies hat mir früher auch nicht geschadet“.
    Die vielfältigen Ideen mit Berechtigungsscheinen fürs Fliegen oder gesetzlich verpflichteter Mehrwegverpackung finde ich gut. Ein Problem sehe ich nur darin, dass wieder mal vor allem die Geldbeutel der kleinen Leute herhalten müssen. Den größten Teil der Mehrkosten für Umweltschädigung sollten aber die Wirtschaftsunternehmen oder im Luxus lebenden Reichen selber tragen, die das ganze Dilemma verursacht haben (auch rückwirkend). Aber ja, auch die Kleinen können in ihrem Konsumverhalten was ändern, wenn es ausreichend Alternativen gibt (daran mangelt es teils aber leider noch) bzw. wird umweltfreundliches Handeln vom konservativen Umfeld oft stark belächelt oder von Verkäuferseite auf die Hygiene verwiesen etc. Es fehlt in unserem Land einerseits Verantwortungsbewusstsein, aber andererseits auch wieder Leichtigkeit verbunden mit Toleranz, um z.B. damit umgehen zu können, wenn jemand seinen eigenen (umweltfreundlich hergestellten / biologisch abbaubaren) To-go-Becher zum Bäcker o.Ä. mitbringt…
    Es ist tatsächlich eine Schande, dass Schüler für den (über-)lebensnotwendigen Streik bestraft werden sollen – das erinnert schwer an andere Zeiten. Ich bin dafür, dass ein Fonds aufgemacht wird mit offizieller Spendemöglichkeit für alle, die Geld übrig haben, und dass dann die betroffenen Schüler den Bußgeldbeleg einreichen können, um das Geld aus diesem Topf zu erhalten, damit sie zumindest finanziell gestärkt werden. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass es eine Seite gibt, bei der alle betroffenen Schüler ihren Namen eintragen können, wo sämtliche Unterstützer unterschreiben können, dass diese Schüler keinen Schulverweis, Rückstellung o.Ä. erhalten sollen, was dann beim jeweils zuständigen Amt einzureichen ist.
    Und wenn wir schon mal dabei sind: Mich wundert es eigentlich, dass all die Schüler für ein besseres Klima streiken, nicht aber längst gegen die Schul(anwesenheits)pflicht als solches, die die Freiheit aller Schüler / Menschen schon seit Jahrzehnten beschneidet und durch alte Lehrmethodiken, strenge Lehrer, Hausaufgabenzwang und Notendruck den jungen Menschen sämtlichen Lebenssinn raubt. Ich wäre dafür, dass Deutschland mal gegen die Schulpflicht selber streikt. Ohne Schulpflicht (bei gleichzeitiger finanzieller Unterstützung durch den Staat für indivuelle Bildung mit freier Einrichtungswahl – das können auch z.B. Vereine oder Wirtschaftsunternehmen sein) gäbe es mehr Kreativität unter den Menschen, würden Bildungsträger zu innovativen Einrichtungen mutieren, die sich ihren Stand und Ruf durch Qualität und Leistung erst selber verdienen müssen (wie auch andere Firmen mit ihren Produkten etc.). Ich könnte darüber ein Buch schreiben, habe auch schon in Kurzform ein ganzheitliches Bildungskonzept geschrieben. Wenn Bildung frei (wählbar) wäre und es dann noch ein Bedingungsloses Grundeinkommen gäbe, würden sich auch mehr Menschen mit aller Kraft für eine bessere / umweltfreundlichere Zukunft einsetzen – davon bin ich überzeugt.
    In diesem Sinne – meine besten Wünsche und größten Hoffnungen auf eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen (sowie noch nicht ausgestorbenen Pflanzen und Tiere) dieser wundervollen Erde! Als Vorbilder gehen wir voraus!

    1. Liebe Matilda, Dein Bildungskonzept würde ich gern mal lesen, kannst Du einen Link geben?
      Unabhängig davon finde ich im Moment die Schulpflicht sehr wertvoll, denn ohne die Möglichkeit, *gegen sie zu verstoßen*, wäre m. E. die öffentliche Wirkung von fff erheblich geringer. Wer störte sich schon an ein paar zeternden Teenies am Freitag Nachmittag?
      Liebe Schüler-innen, bleibt laut, ver-stört das alte fatale Wirtschaftssystem, bleibt mutig. Respektiert unser aller politisches System, es ist unglaublich wertvoll. Respektiert rote Ampeln. Aber lasst Euch nicht beirren dabei, das Klima zu retten. Lasst Euch nicht bestechen. Seid wachsam. Haltet durch.
      Ich kämpfe seit Jahrzehnten, ich tue was ich kann, auch wenn meine Kraft langsam nachlässt. Am 20.9. bin ich bei Euch. Bis dann.

  39. Hallo an alle, ich bin zwar schon etwas älter – Jahrgang 1943 -, aber habe wie ihr schon als Schüler begonnen, politisch aktiv zu sein und für eine gerechte, friedliche, lebenswerte Umwelt zu kämpfen.
    Am 22. Juni war ich in Aachen – und beeindruckt von der argumentativen Überzeugungskraft, der Entschlossenheit und der Fröhlichkeit des Widerstands gegen die Zerstörung des Globus. Ich hoffe voller Spannung und Bangen, dass ihr euch nicht von verbalen Tricks oder Scheinlösungen einfangen lasst.
    Anlass meiner Mail ist ein Beitrag heute – 25.6. – in Report München (ARD), in dem erstens über Methan und seine vielleicht schon nicht mehr zu bändigende Gefahr für das Leben auf der Erde berichtet und zweitens noch einmal bestätigt wurde, dass die Politik nach wie vor genau genommen nichts tut: https://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/klimakiller-methan-104.html.
    Ich hoffe, er bestätigt euch noch einmal, wie wichtig es ist, dass ihr nicht locker lasst und die Bewegung, die ihr in Gang gesetzt habt, wächst, bis sie nicht mehr zu überhören und zu übersehen ist.
    Unterstützende Grüsse.

  40. Was Ihr macht, ist enorm wichtig. Haltet durch und gebt nicht auf! Wir alle haben uns in eine falsche Richtung entwickelt und wenn wir nichts ändern, werden uns unsere Fehler ausradieren. Und was noch schlimmer ist, unsere Mitlebewesen ebenfalls. Viele Menschen denken mittlerweile darüber nach, was man ändern kann. Ich selber fliege nicht mehr, fahre so wenig wie möglich mit dem Auto und habe mir seid 3 Jahren keine neue Kleidung gekauft, habe mit gärtnern begonnen.. Es geht auch mit Tauschen oder selber nähen. Im Prinzip muss man in jeder Situation neu entscheiden, wie man handelt. Es betrifft alle Lebensbereiche. Demut und auch Verzicht sind da angebracht. Verzicht muss aber nichts Negatives sein, denn je weniger man hat, desto wertvoller erscheint das Übrige. Die Wertschätzung für die Dinge rückt wieder auf das richtige Maß. Meine Großeltern haben noch 1 Jahr auf ein Fahrrad gespart, es war sehr wertvoll und hielt ein Leben lang. Wir müssen uns ändern, denn auch unser „Leben wie die Made im Speck“ hat die Menschheit nicht glücklicher gemacht, das ist der falsche Weg. Wenn jeder nur ein bisschen ändert, ist ein riesiger Schritt getan. Jeder, der etwas für die Umwelt, das Klima tut, kann ein Vorbild für seine Mitmenschen sein und sie zum Nachdenken und Handeln anregen.
    Macht weiter, entwickelt euch weiter und orientiert euch NICHT an denen die jetzt die Strippen ziehen. Erfolg, im Sinne von Geld, Geld, Geld, scheint ein sehr schlechter Ansatz zu sein. Erfolgreich zu sein, bedeutet für mich heute, so wenig wie möglich Schaden für andere anzurichten.

  41. Hi Leute, bin Jahrgang 1982 und ich bin wirklich beeindruckt! Ihr könnt mich zu euren Unterstützern zählen und beginne nun – spätestens jetzt – auch deutlich aktiver zu werden und mich der aktiven Umweltschutzbewegung anzuschließen! Ihr habt mich wirklich inspiriert!

  42. Ich kann eine gesellschaftliche Bewegung, bei der es um die Zukunft unseres Planeten geht nur unterstützen. Die Bewegung hat nicht nur die Dimension des Klimaschutzes, sondern zielt auf eine gemeinwohlorientierte Gesellschaftsstruktur ab. Die Bewegung „Fridays for Future“ muss stärker werden. Mit meiner Unterstützung möchte ich Teil dieser Bewegung sein. Vor 4 Monaten ist mein Sohn zur Welt gekommen und vor Allem möchte ich, dass er eine lebenswerte Zukunft auf dieser Erde und in einer verantwortungsvollen Gesellschaft hat.

  43. Ich finde die FfF Bewegung toll und ich unterstütze Euch.
    Peinlich, dass die Politiker nicht selbst auf sowas kommen.
    Bei meinen Vorrednern war die Rede von Flugreisen nur in Ausnahmefällen. Aber dasselbe würde ich mir für Autos wünschen.
    Warum nicht mal Autofreie Sonntage?
    Ich selbst besitze gar keins und mache ALLES mit dem Fahrrad. Auf Reisen nehme ich das in die Bahn mit.
    Und nochwas, was mir am Herzen liegt.
    Der ganze unnötige Müll.
    Warum müssen 80 Gramm Aufschnitt, und sogar einzelne Gurken aufwendig verpackt sein?
    Zugegeben, es ist hygienisch und praktisch. Und die Verpackung kommt einfach in die gelbe Tonne, fertig.
    Aber muss das sein?
    Ich würde mir einen verpackungsfreien Einkauf wünschen. Der ist zwar viel umständlicher, täte der Umwelt aber gut.
    Ihr macht das wirklich toll.
    Weiter so.

  44. Für Kritik seid ihr ja eigentlich fast unangreifbar, aber Herr Thomas Umbreit (Alleinhersteller/Vertrieb Eures Bändchens) ist auf alle Fälle ein cleverer Unternehmer, der durchaus noch an seinem ökologischen Fußabdruck arbeiten sollte.

    1. Jede-r sollte an seinem eigenen ökologischen Fußabdruck arbeiten. Und nicht mit dem Finger auf andere zeigen.
      Mein derzeit wichtigster Beitrag: keine Neuwaren kaufen. Es gibt in Deutschland genug Dinge.

  45. Hallo zusammen,
    ich persönlich finde die Aktionen GUT und werde am 20. September in Saarbrücken dabei sein.
    Da ich 66 Jahre alt bin und Kinder und Enkel habe möchte ich bei der Demo dabei sein.
    Was ich nicht so toll lfinde ist das ich immer mehr Plakate und Schriftzüge finde die auf Englisch sind.
    Ich selbst kann kein Englisch und werde es auch nicht lernen. Würde aber den Wünsch äussern das wir unsere Sprache und die Schrift doch verwenden sollen um auch die älteren Generationen mit zunehmen.
    Weiter so und gibt nicht auf.

  46. Hallo Ihr Lieben,
    ich bitte Euch darum, mal unmissverständlich, öffentlich bekannt zu geben, wie Menschen Euch unterstützen können. Der Grund meiner bitte ist eine
    E-Mail von Campact an mich. Darin wird behauptet, dass Campact für Euch Plakate und Flyer verteilen will. Desweiteren finde ich unter jeder Textpassage einen großen Button den ich anklicken soll um Geld zu spenden. Diese sehr aggressive Aufforderung finde ich sehr merkwürdig. Mir ist auch völlig unklar wie Campact am meine Daten kommt, um mir eine persönliche Mail mit der Aufforderung zum spenden zu schicken.
    Könntet Ihr Euch vorstellen, über die sozialen Netzwerke, eine klare Botschaft zu versenden?
    Solidarische Grüße Swen…

  47. Moin,
    ich mache mir auch ernsthaft Sorgen um unser Grundwasser. Mit Glyphosat und Gülle in Wahnsinnsmengen tun wir unserer Zukunft keinen Gefallen. Kleine Bauern in meiner Heimat können schon jetzt ihre eigenen Brunnen nicht mehr nutzen, weil sie durch Überdüngung vergiftet sind. Trotzdem kaufen wir Gülle aus anderen Ländern weiter auf. Da schüttelt man den Kopf und fragt sich was das alles soll. Das saubere Wasser aus dem Wasserhahn ist in Zukunft nicht mehr selbstverständlich.
    Ich bin stolz auf die jungen Mitstreiter und wünsche allen aus vollem Herzen viel Erfolg bei allen Unternehmungen!

  48. Ich gehöre zu dem etwas älteren Semester und ziehe den Hut vor Greta und alle die mit ihr auf die Straße gehen. Eigentlich ist es traurig dass ihr in eurer Jugend nicht mit Gleichgesinnten Freundinnen und Freunde nette Dinge erlebt, sondern den Job der Politiker übernehmen müsst. Die sollten sich im Grunde dafür schämen. Hoffe ihr bleibt am Ball. Danke für euren Einsatz. Möge es echt Früchte tragen und ein Umdenken weltweit stattfinden. Ich bin dabei. Bin das letzte Mal vor ca. 30 Jahren geflogen, besitze kein Auto, fahre hauptsächlich Fahrrad. Ich vermisse nichts. Zur Demo komme ich mit dem Rad. :)Auf Fleisch verzichten klappt nur bedingt;) Kleine Schritte:) wir sehen uns.
    Liebe Grüße

    1. Es ist erstaunlich wie wir leugnen und weitermachen. Ich bin berührt und bin mit meinen Mitarbeiterinnen unseres Bioladen Bioase44 dabei.Es ist unglaublich wichtig wie Greta es formuliert die Welt zu schütteln und die Wahrheit zu sagen und nicht die Augen zu verschließen. Vielen Dank dafür bis zur Demo allen einen guten TAg.
      Nadia

  49. es sind WiR u nicht ihr die gmeinsam für UNseren Planeten und der gesundheit/dem erhalt aller lebewesen kämpfen! diese Erkenntnis ist so unabdingbar, wenn wir gehört, verstanden und als wachsende gemeinschaft in friedlicher bewegung für unsere Zukunft einstehen wollen.
    Auf die Straße gehen ud sich vernetzen ist so wichtig und ich finds so genial dass sich die fff bewegung so schnell vermehrt hat.
    ich konnte bisher nur an einem freien freitag teilnehmen und fand die atmosphäre total motivierend und positiv-
    am 20.9. möchte ich (Erziehrin) mit einem Teil der interessierten Kids demonstrieren gehen- hoffe das klappt;-)
    wir werden eine bessere Zukunft schaffen davon bin ich überzeugt- aber es wird nicht nur das augenmerk auf Fliegen/Kreuzfahrten glegt werden-
    wir alle müssen starkunser konsumverhalten hinterfragen: was brauch ich wirklich? leihen, tauschen, 2nd hand erwerben; Tierfrei einkaufen und leben so gut es geht!; wie kann ich verpackungen/Müll vermeiden? wie ökologisch/nachhaltig ist mein Lebensstil? weitestgehend Autofrei von a nach b; wo kann ich strom sparen u nutze ich ökostrom….
    so vieles für den ökologischen fußabdruck auf unserer EINEN erde. Aber all diese einzigartigen Schätze zu erhalten und damit den Frieden leben ist das beste was wir tun können.
    Danke an alle die sich erheben und gute stimmung für global angenehmes Klima machen!

  50. Liebe Jugendlichen, liebe Aktiven, ich bin Euch unendlich dankbar! Vor 40 (vierzig!) Jahren habe ich in der Schule (!) gelernt, dass CO2 den antropogenen Klimawandel hervorruft. Das hat mich damals sehr beeindruckt: Erst vor zwei Jahren habe ich mein erstes Auto gekauft (wegen der Kinder!), habe „nur“ zwei Urlaubsreisen mit dem Flugzeug gemacht usw, ich gebe mir alle Mühe, unsere, nein Eure Erde zu schonen. Ich pflanze Bäume, versuche andere zu informieren.
    Aber ich war und bin immer einsam gewesen mit dieser Haltung, oder wie auf einer Insel. Wir sind die Generation, die alles wusste und fast nichts tat.
    Und jetzt kommt Ihr! Ihr seid der erste Hoffnungsschimmer für den Planeten. Vielleicht werden die Menschen doch nicht alles Erdöl und alle Kohle verbrennen. Wie sollte die Welt friedlich bleiben, wenn der größte Teil der Menschheit aus ihren viel zu heiß gewordenen Landstrichen auswandern wird. So oder so: Greta und FFF haben schon jetzt den Friedensnobelpreis verdient!

  51. Wichtig erscheint mir vor allem Druck auf die Politik, das Freihandelsabkommen der EU mit Brasilien auszusetzen, bis die Aufforstung des Regenwaldes beginnt.

  52. Ich bin vater von 5 kindern im alter zwischen 30 und 11 jahre, seit das meine kinder schule besuche wehre ich mich gegen diese unsinnige klassenfahrten nach mehrere hunderd kilometer entfernte ziele. Bis jetzt konnte mich noch niemand erklären warum ein 7. klasse ins ausland fährt um da eine woche auf ski zu verbringen (In diesem fall 19 stunden in eine reisebus nach Italien, hin und wieder zurück) oder mit dem flugzeug nach Griechenland. Aber… ist ein schulveranstaltung woran teilgenommen werden muss. Auf meine anfrage bei die schulen wurde immer nur gesagt „Ist ein schulveranstaltung und nach’m gesetz muss ihr kind mit“ die anschliessende bemerkung das wenn ich es nicht zahlen kann ich beim sozialamt ein antrag stellen kann und das es dann aus der gemeinschaftstopf bezahlt wird folgt immer. Nun ich kann und will kein antrag stellen weil ich das aus finanzielle sicht nicht brauche und auch nichts bekommen wurde. Das ich aus klima- und nicht verstehen warum gründe nicht möchte das mein kind mitfährt wird ignoriert. Geändert haben die das bis heute nicht mit die klassenfahrte. Meine hoffnung bleibt das irgendwann die länder in ihrem schulgesetz ein einschränkung aufnehmen, denn von seite der schulen habe ich bis jetzt immer ablehnung bekommen.

  53. Seit den 60er/70er Jahren und den Zeiten des legendären “ Club of Rom “ ist bekannt, daß die Zerstörung der Erde durch “ expotentielles Wachstum „, also immer mehr und mehr von Allem, Fakt ist. Schon damals wurde das, was jetzt mit dem Klima passiert genau vorhergesagt.

    Der Motor für dieses ungebremste Wachstum ist das perverse, immer noch herrschende Geldsystem- das FIAT-Money. Geld wird durch Schulden erzeugt/erschaffen ohne die fälligen Zinsen mit zu erzeugen. So müssen immer mehr und neue Schulden/Geld erzeugt werden um diese Zinsen bezahlen zu können und dies erzeugt wieder neue fällige Zinsen usw.usw.
    Und die Politik predigt immer noch Wachstum, Wachstum, Wachstum !!!!!!

    Dadurch wird die Menscheit zum Krebsgeschwür für den Planeten und das Klima ist nur der erste Regelkreis der reagiert und sich halt jetzt bemerkbar macht.

    Warum wird dieser Zusammenhang ( der eigentliche Grund für die ganze Misere ) von Fridays for Future nicht thematisiert und das Übel an der Wurzel gepackt?

    Alle Diskussionen über CO2, Plastik, fossile Energie, Bäume und was sonst noch alles nützen NICHTS, so lange der Motor des Ganzen – das Geldsystem – ungeschoren davonkommt und die verantwortlichen Profiteure zusammen mit den Lobby gesteuerten Politikern lachen sich insgeheim ins Fäustchen über unsere Naivität.

    Lieber hoffnungsvoller Gruß
    Heiko

  54. Ihr seid absolut Spitze und agiert ganz und gar auch in meinem Sinn. Deshalb unterstütze ich Euch auch so weit ich’s nur kann. Denn wir alle haben nur diese einzige Welt, sie haben wir von unseren Nachfahren nur geliehen und sie nie geschenkt bekommen. Gerade das sollten wir alle, zu jeder Zeit präsent haben und entsprechend agieren. Denn das, was Ihr mit Herz und Hirn macht, das macht Ihr nicht nur für Euch, im Gegenteil! Ihr tut es sowohl für uns alle, wie auch für all die Menschen, die nach uns kommen werden. Denn alle, ausnahmslos alle, brauchen eine Welt, auf der wirklich jeder Mensch leben kann, völlig unabhängig von Alter, berufl. Status, Geldbeutel, Herkunft, gesundheitl. Beschaffenheit etc. Ich ziehe vor Euch allen den Hut und sage aus tiefer Überzeugung: „Chapeau! Bitte lasst uns alle in diesem Sinn weitermachen zum Wohle aller. Menschen leben oder jemals leben werden. Ganz egal wie viele Steine uns allen auch noch in den Weg geworfen werden, wie viel Falschmeldungen es auch immer gibt usw. Vor allem aber lasst uns auch weiterhin zuversichtlich nach vorne schauen und felsenfest darauf vertrauen, dass aus dem Samenkorn, das unsere Greta mit ganz viel Mut legte, von niemand mehr ausgerottet werden kann, sondern Weltweit dazu führt, dass keiner sich je wieder aus dem Klimaschutz und somit einer für alle verträglichen Umwelt herausziehen kann und wird!“ Ich wünsche allen an diesen Zielen ernsthaft arbeitenden Menschen immer ganz viel Freude, Tatkraft, Mut, Zuversicht, Vertrauen in die eigene Kraft und immer einen Schutzengel an seiner Seite, damit ihm/Ihr niemals etwas Böses widerfährt.

  55. Vor genau 10 Jahren bin ich auch auf die Straße gegangen und haben für bessere Bildung gestreikt. Bildungsstreik hieß das damals. Die Stundenten haben in dieser Zeit auch gestreikt, gegen Bologna ect. unter anderem in Baden-Württemberg gegen Studiengebühren. Sogar ich als Schüler habe bei den Studenten mitgestreikt und demonstriert. Zu dieser Zeit wusste ich noch nicht einmal, ob ich jemals studieren würde, da ich noch zur Realschule ging. Und es hat sich gelohnt. Seit 2016 studiere ich Bildungswissenschaft und muss keine Studiengebühren zahlen. Die FFF-Bewegung hat wirklich Glück, dass die Medien so stark diese Bewegung verfolgen. Wir hatten dieses Glück nicht, die Bewegung ist dann irgendwann ausgestorben. 🙁 Ich bin wirklich gespannt, wie sich diese Bewegung entwickelt. 🙂

  56. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass wir früher viel umweltbewusster und nachhaltiger als heute gelebt haben.
    Keine Ahnung wie erschreckend schnell sich die Wegwerfgesellschaft gebildet hat. Meine Mutter hat noch Hosengummis in die Schlüpfer eingezogen, Borten an zu kurz gewordene Hosen genäht, Strickpullover wieder aufgetrennt und neu gestrickt und vieles mehr.
    Meinen Schulweg von 3 km musste ich zu Fuss gehen. Und die Schultaschen waren auch vor 47 Jahren schon verdammt schwer.
    Wir alle müssen ganz krass umdenken. Sparsam mit unseren Energieresourcen umgehen und ein bisschen mehr in Bescheidenheit und Demut leben.

  57. Bei all dem Klima-Hype vermisse ich, daß (zumal wenig Menschen wissen, was Klima und was CO₂ sind) ganz bodenständige Argumente für z.B. Sprit- und Heizölsparen oder Fahrradfahren etabliert werden.

    Sprit- und Heizolsparen spart zuerst ‚mal richtig gut Geld. Und einer der wichtigsten Körperteile des Menschen ist, so eine frühere Stadtbaurätin aus München auf dem Kirchentag in Dortmund, sein Portemonaie.

    Mit dem Fahrrad ist man in der Stadt schlichtweg schneller als mit dem PKW, von Parkplatzproblemen ganz abgesehen. Viele Bauherrschaften sind überhaupt nicht amused darüber, wie viele PKW-Stellplätze in vielen Städten nachzuweisen sind (trotz teilweiser Substitutionsmöglichkeit durch Fahrradstellplätze).

    Auch Dachbegrünungen sind nicht nur ökologisch vernünftig, sondern auch ökonomisch schlau, weil ein Gründach mehrere Male länger hält als ein „Schwarzdach“. Das verstehen auch Leute, die sich fragen, wie man einen mathematischen Durchschnittswert aus 30 Jahren Wetterdaten (internationale Definition „Klima“ durch die WMO) „schützen“ will.

    Warum titelt man nicht stattdessen für jeden Menschen verständlich „die Atmosphäte ist kein Mülleimer!“?. Wenn man nicht aufhört, in Sachen Klima abzuheben, auch wenn das unheimlich intellektuell sein mag, sondern auf der Ebene des Verständnisses im Volke agiert, ist das uneffektiv, lokal und global gleichermaßen.

    Stattdessen als Grundlage des Handelns Panik und Angst bei den Menschen zu schüren, wäre unfair.

    Zwei Anmerkungen am Ende:

    Ich (66) bin selber Asperger Autist (Aspie) und erlaube mir die Feststellung, daß Greta Thunbergs Ausführungen, sie sei als Aspie zum Schwarz-Weiß-Denken befähigt, ein übler Dienst an allen Autisten war.

    Wenn Menschen nicht das Festival Armband nutzen, sondern andere Mittel (v.a. Klamotten) mit gleicher inhaltlicher Aussage, dann heiligt im Sinne Macchiavellis der Zweck die Mittel.

  58. Ja,wie Astrid muss ich auch sagen,wir haben doch früher ganz anders gelebt (ich bin 75 Jahre).Zur Schule zu Fuss und mit dem Zug,ohne Telefon und Fernseher,Gemüse und Obst v.a. aus dem Garten,Hühner für die Eier,wenig Fleisch(war zu teuer für unsere grosse Familie),der erste Urlaub zu Verwandten nach Bayern,danach Camping(war immer sehr lustig!) Ich bin genau einmal in meinem Leben geflogen,gehe nicht auf Kreuzfahrten,versuche,auch heutzutage vernünftig zu leben.Ich rede nicht davon,dass „früher“ alles besser war,allerdings für die Umwelt schon,aber haben wir uns darüber Gedanken gemacht,wohin uns der Konsum führt? Nein,ich auch nicht,erst in den letzten Jahren.Aber ich setze meine Hoffnung auf die Jugend und den Erfindungsgeist der Menschen,bin selbst Mutter und Oma.Alles Gute! Ellen M.

  59. Hallo liebe Leute,

    grundsätzlich ist es ja toll das man den planeten retten möchte. Das produkt ist auch super von FfF! Der Hersteller sollte daran verdienen, auch er muss essen!

    Noch ein Wort zu der Idee mit dem Flugverbot/Einschränkung:
    Angenommen es würde jeder nurnoch soviel fliegen wie er darf, ist der planet damit gerettet? Ich vermute nicht. Heut bei der FfF Demo in Berlin gab es soviele die irgendwas auf ihrem Smartphone gemacht haben, vermutlich im Internet. Wisst ihr wieviel CO2 so eine google anfrage, oder eine Twitter post verursacht? Diese Webseite hier läuft auch auf einem Server der irgendwo steht und Traffic verursacht die CO2 erzeug(en)t hat/wird.
    Geträu dem Motto „nobody is too small“ kann man ja bei sowas anfangen. Keine Sozialen Netzwerke, Smartphones gern zum recycln geben und stattdessen das haustelefon nutzen (oder nur ein smartphone pro Familie haben – das machen wir bereits seit ca 3 Jahren erfolgreich so).

    Leute, wir haben nur diese eine Welt!

  60. Hallo, ich war gestern auch beim Klimastreik und wollte hier erstmal allen danken, die bei uns (in Hamburg) für F4F gespendet haben!!! Meine Mutter war dann mit meinem kleinen Bruder auch noch zur Demo gegangen und sagt heute genau deshalb heute einen (beruflich organisierten) Flug ab. 🙂
    Ich denke, man sollte insgesamt darauf gucken was man fürs Klima tun kann, wie z.B.: weniger Fliegen, zu F4F gehen, weniger Plastik benutzen, Müll trennen, Bio-Produkte kaufen, weniger/kein Auto fahren etc.

  61. Gute Sache, mich wundert nur der Fokus, der teilweise auf gewisse Maßnahmen gelegt wird.
    Der weltweite Flugverkehr idt fur 2 % des co2-Ausstosses verantwortlich.
    Die Nutzung der digitalen Medien sind für 4 % des Co2-Ausstosses verantwortlich. Gerade durch streamen (weil Fernsehen ja nicht mehr reicht), die Videos, die bei Facebook, die Millionen Videos jeden Tag, die per WhatsApp versendet werden, sind große Klimakiller. Vor allem, wenn man überlegt, wie sinnlos die meisten Videos oder Daten sind. Oder muss ich mir die Nacht um die Ohren hauen, um eunem Videospiel zuzuschauen? Ich bitte jeden von uns sich den digitalen Konsum genau anzuschließen und dem entgehen zu wirken. Leider wurde ich auf Demos von Jugendlichen scharf angegangen, als ich ein solches Plakat hochgehalten habe. Dabei ist ein Verbot von Streamingdiensten genauso wichtig wie eine Einschränkung von Flugreisen. Internetcafes reichen doch.
    Jetzt spreche ich zu den Jugendlichen:
    bitte tragt diese Gedanken weiter und setzt euch mit uns Älteren für ein Verbot von Streamingdiensten und eine Einschränkung der Nutzung von digitalen Medien ein.

  62. Protestiert weiter zu Schulzeiten für eine lebenswerte Umwelt. Die Schule ist ausschlaggebend mit an der Umweltzerstörung beteiligt. Was ihr zu lernen habt, wird Euch von der Schule aufgezwungen. Was Ihr lernen möchtet, danach werdet Ihr nicht gefragt. Die Schule entfernt Euch von Eurem eigentlichen Lebensweg. Das erzeugt Unzufriedenheit, die durch Konsum ausgeglichen wird. Konsum ist der Antrieb der Umweltzerstörung. Menschen, die Ihren eigenen Weg gehen möchten, fühlen sich durch den Konsum daran gehindert.
    „Die Entschulung der Gesellschaft“ hatte Ivan Illich einstmals gefordert. Ein Buch, aktueller den je.

  63. Man ( ich ) fragt sich wirklich, wie ein globales Umdenken im Sinne von aktivem Umweltschutz erreicht werden kann, solange es so krasse Unterschiede bei den weltweiten persönlichen Lebensumständen gibt !? Getrieben von Macht und Geldgier werden riesigen Bevölkerungsgruppen ihre fundamentalsten Lebensgrundlagen entzogen. Wie erreichen wir die, wo selbst große Teile von uns zu keinem Umdenken bereit sind ? Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Bildung gilt es herzustellen. Fangen wir doch einfach mal an, an unseren Schulen weniger darüber nachzudenken, ob ein DAS mit oder ohne doppeltem S geschrieben wird, und lehren lieber aktiv, ausführlich und praxisbezogen nachhaltigen Klimaschutz. Es gibt gerade für uns als wohlhabendes, überwiegend gut gebildetes Land die Verpflichtung mit gutem Beispiel, innovativen Ideen und Visionen ein Umdenken einzuleiten. Weg von der ewigen Jagd nach dem Geld, weg von gedankenlosem Konsum als Ersatzbefriedigung für Langeweile. Warum nicht tatsächlich mal eine Tag in der Woche, – im Monat auf alles Energie verbrauchende verzichten ?! Jeder von uns braucht sicherlich gar nicht groß nachzudenken um aktiven Klimaschutz zu betreiben…denn es gibt so viele simple , bekannte Ansätze. Einfach mal machen…..
    Mir bleibt die Hoffnung, dass FFF noch größer, stärker, lauter wird. Ich werde dabei sein….

  64. Wie kann ein Ein-Mann-Unternehmen Tausende oder sogar Millionen von diesen Armbändchen produzieren in kurzer Zeit? Und wenn ich auf seine Website schaue, bestehen die Verschlüsse aus Metall bzw. Kunststoff, wie soll das biologisch abbaubar sein? Und über welche Transportwege werden die Bestellungen versandt? Und was passiert mit dem Erlös von 50 Cent pro Armband?

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