Rhein-Sieg

Kohle ins Feuer?

Seit Monaten brennt es in Australien. Zwar gibt es jedes Jahr eine Buschbrandsaison, jedoch begann sie dieses Jahr viel früher und ist heftiger denn je. Diese Katastrophe folgt auf das zweitwärmste und trockenste Jahr, das in Australien seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (im 19. Jahrhundert) festgestellt wurde. Allein im Bundesstaat Viktoria fielen 19 Menschen den Bränden zum Opfer und weitere 28 werden vermisst. Auch hunderte von Häusern wurden zerstört und bereits 480 Millionen Tiere sind im Bundesstaat New South Wales verendet. Darunter ein Drittel aller örtlichen Koalabären. In vier Monaten sind über vier Millionen Hektar verbrannt. Das ist eine Fläche größer als Belgien.

Obwohl sich zeigen lässt, wie der Klimawandel die Situation massiv verstärkt, verweigert es die australische Regierung wirkliche Maßnahmen für den Klimaschutz zu ergreifen. Stattdessen baut der Kohlekonzern Adani dort gerade die größte Kohlemine der Welt. Durch den Bau werden Land und Kulturstätten australischer Ureinwohner zerstört. Dazu liegt die Mine noch in die Nähe des größten Korallenriffs der Welt, dem Great Barrier Reef. Die Schiffe, die die Kohle transportieren, werden dem eh schon stark gefährdetem Riff erheblichen Schaden zufügen. Das die australische Regierung nicht einmal hier eingreift und das unter Naturschutz stehende Riff schützt, welches für unser Ökosystem so wichtig ist, beweist wieder einmal das im Kapitalismus (in Deutschland wie in Australien) nur der Profit der Konzerne zählt. Wir richten uns eindeutig gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur und stehen International auf gegen den Kapitalismus und für Klimagerechtigkeit!

Insbesondere müssen wir den Kampf gegen den Bau der Kohlemine auch im eigenen Land führen. Da sich auch der deutsche Konzern Siemens an dem Bau der Kohlemine beteiligen will. Wir können nicht zulassen das unsere Freunde und Freundinnen in Australien weiterhin dem Feuer des ungezügelten Kapitalismus ausgesetzt bleiben, wir müssen uns durch konkrete Organisation und Aktion International an ihre Seite stellen.


Wir sind junge Menschen aus dem Rhein-Sieg-Kreis die für eine bessere Zukunft kämpfen.

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Infos

Wann? 9:30
Wo? Siegburg Marktplatz



Ein Kommentar zu „Rhein-Sieg

  1. Betr. Demo in Windeck – bitte auch an FrauCarmen Ulmen , die morgen in Windeck sprechen wird, weiterleiten:
    Sehr geehrte Frau Gauß (Bürgermeisterin von Windeck),

    wie ich aus gut unterrichteten Kreisen erfahren habe, wollen Sie am morgigen Freitag anlässlich der Demonstration „Fridays for Future“ den Klimaschutzpreis von Innogy ( Tochter von RWE ) ,im Beisein einer Unternehmensvertreterin von Innogy , überreichen.

    Es wäre gut, wenn Sie dabei die Demonstrationsteilnehmer auch kurz über die Zusammenhänge zwischen Innogy und RWE aufklären würden. Das dürfte insbesondere die Demo-Teilnehmer interessieren, welche voraussichtlich gegen Kohleverstromung demonstrieren werden.

    Erst 2018 hat sich RWE ( der größte Einzelemittent Europas )wieder einen Spitzenplatz erobert:

    Eemshaven (dpa/lni) – Das umstrittene RWE-Kohlekraftwerk an der niederländischen Seite der Emsmündung ist der größte Luftverschmutzer des Nachbarlandes Niederlande.

    Ungeachtet der zu erwartenden Preisverleihung bitte ich Sie nunmehr Ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen ( siehe unten ) und meine Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz Nordrhein-Westfalen (UIG NRW) zu beantworten.

    Ich verweise in diesem Zusammenhang auch auf: https://windeg.de/update-eins-stopp-innogy-greenwashing-durch-klimaschutzpreis-in-windeck/

    Mit freundlichen Grüßen

    Wilhelm Robertz

    Rosbach
    de.
    Samstag, 01.12.2018, 09:17
    Das umstrittene RWE-Kohlekraftwerk an der niederländischen Seite der Emsmündung ist der größte Luftverschmutzer des Nachbarlandes.

    UmweltverschmutzungRWE-Kraftwerk größter Luftverschmutzer der Niederlande

    ——– Weitergeleitete Nachricht ——–
    Betreff: Fwd: Fwd: TOP5: Anregung nach § 24 GO NRW Bürgerantrag “ Stopp Innogy Greenwashing durch Klimaschutzpreis“ 04.11.2019 im Haupt- und Finanzausschuss
    Datum: Fri, 22 Nov 2019 09:09:35 +0100
    Von: Willi Robertz
    An: Gauß, Alexandra

    Sehr geehrte Frau Gauß,

    meine bisherigen Anfragen in dieser Sache( u.a. nach UIG ) haben Sie nicht beantwortet.

    Bitte holen Sie dies nach.

    Die Vergabe des Klimapreises durch innogy ist von umweltpolitischer Relevanz, da sie eine Signalwirkung für weitere mögliche Umweltinitiativen von Bürgern und Initiativen haben könnte.

    Insbesondere ist für mich von Interesse, ob und wann der Preis verliehen wird.

    Dies ist eine Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz Nordrhein-Westfalen (UIG NRW).

    Mit freundlichen Grüßen

    Wilhelm Robertz

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