Mannheim

Willkommen bei Fridays For Future Mannheim! 👋

Wir sind eine politische Gruppe aus SchĂŒler:innen und Student:innen, die sich durch Demos und Aktionen fĂŒr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzt. Hierbei geht es darum, dass nicht die Menschen am stĂ€rksten unter der Klimakrise leiden sollen, die am wenigsten dazu beigetragen haben. Die IndustrielĂ€nder des globalen Nordens haben die Klimakrise hauptsĂ€chlich verursacht und verstĂ€rken sie weiter. Deshalb fordern wir sie dazu auf, global Verantwortung fĂŒr die Folgen und SchĂ€den des Klimawandels zu ĂŒbernehmen.

Sei dabei!

Du hast Lust, Dich zu engagieren und Teil der Bewegung zu werden? Dann komm gern zu uns in Plenum! Du kannst Dich auf ganz unterschiedliche Art und Weise einbringen – z.B in der Social Media AG, in der Organisation von Demos, Workshops, Diskussionen und vielem mehr.

Wann? Jeden Sonntag
Wo? Abwechselnd vor Ort in Mannheim und online

Wenn Du dabei sein willst, schreib uns gern bei Instagram / Facebook oder komm in eine unserer WhatsApp-Gruppen! Jede:r ist herzlich willkommen – wir freuen uns auf Dich und Deine Ideen!đŸ€—

     

Termine

Kommende Termine

15.09.23 Globaler Klimastreik

Wann? 17:00 Uhr
Wo? Ehrenhof

Vergangene Termine & Blog

11.03.23Wege erkĂ€mpfen“ – Konferenz fĂŒr Klimagerechtigkeit

Die Bewegung fĂŒr Klimagerechtigkeit hat mehr Fragen als
Antworten.
Auf der einen Seite bringen die globalen Klimastreiks
regelmĂ€ĂŸig viele Menschen auf die Straßen und in LĂŒtzerath
stellten sich Zehntausende entschlossen der fossilen Zerstörung
entgegen. Auf der anderen Seite entfernt sich die Möglichkeit,
unter der 1,5 Grad Grenze zu bleiben, immer weiter. Wenn wir an
einer klimagerechten Zukunft festhalten wollen, brauchen wir
dringend neue Strategien, um den grundlegenden Wandel zu
bewirken, den wir so dringend brauchen. Deshalb laden wir alle
Interessierten zur Mannheimer Konferenz fĂŒr Klimagerechtigkeit ein.
Gemeinsam wollen wir ĂŒberlegen, mit welchen Strategien wir
weiter kommen. Mit diesen Überlegungen stehen wir nicht alleine
da, deshalb haben wir verschiedene Teile unserer Bewegung
eingeladen, um ihre Perspektiven in Workshops und auf einem
großen Podium vorzustellen. Wir sind viele, wir haben noch lange
nicht verloren und wir können neue Wege erkÀmpfen!

Adresse:

Jugendkulturzentrum
Forum, Neckarpromenade 47 68169
Mannheim


Zeitplan

14-16 Uhr Workshop Slot 1
16-18 Uhr Workshop Slot 2
18-19:30 Abendessen
19:30 Uhr Große Podiumsdiskussion mit verschiedenen Gruppen der Klimagerechtigkeitsbewegung

03.03.23 12. Globaler Klimastreik

Es ist wieder soweit! Am 03.03.2023 ist der mittlerweile 12. globale Klimastreik und auch in Mannheim gehen wir unter dem Motto #TomorrowIsTooLate auf die Straßen. In der sogenannten „Klimakoalition“ ist von echtem Wandel noch nicht viel zu spĂŒren; sei es die RĂ€umung von LĂŒtzerath, mangelhafte Verkehrspolitik oder klimaschĂ€dliche Subventionen. Wir brauchen echtes Umdenken, echtes Handeln, und das schnell. Bei konstanten Emissionen ist unser weltweites CO2 Budget fĂŒr das 1.5 Grad Ziel in nicht einmal 7 Jahren aufgebraucht. Kurz vor dem Koalitionsgipfel mĂŒssen wir deswegen noch einmal richtig laut werden, und die VerĂ€nderung einfordern, die uns zusteht und versprochen wurde.

22.05.22 Pressemitteilung: „Schluss mit dem Greenwashing der MVV!“ Aktion am FrĂŒhjahrsempfang der Stadt Mannheim

Fridays for Future Mannheim hat sich beim heutigen FrĂŒhjahrsempfang der Stadt Mannheim mit einem eigenen Stand beteiligt. Die lokale Bewegung unterstĂŒtzt das diesjĂ€hrige Motto „Gutes Klima – !DEAL fĂŒr Mannheim“, kritisiert
jedoch einzelne Aussteller fĂŒr Greenwashing. Insbesondere das Energieunternehmen MVV wirbt so lautstark mit dem Ziel der KlimaneutralitĂ€t, investiert jedoch weiter in neue fossile Infrastruktur wie beispielsweise Gaskraftwerke. Fridays for Future Mannheim protestierte gegen dieses Verhalten vor dem Stand der MVV mit einem Banner und klĂ€rte die Besucherinnen ĂŒber das Greenwashing des Energieversorgers auf: „Wir fordern eine echte Energiewende mit echten erneuerbaren Energien – Schluss mit dem Greenwashing der MVV! Weder der Bau eines neuen Gaskessels, noch die Verbrennung von MĂŒll und Holz ist klimagerecht.“ Dass die Aktivistinnen anschließend aufgrund der Kritik von der Veranstaltung verwiesen wurden, ermutigt Fridays for Future nur weiter.
Gemeinsam mit den Initiativen Mannheim Kohlefrei, Mannheim Zero, Extinction Rebellion, Scientist for Future und People and Parents for Future Mannheim protestiert Fridays for Future Mannheim am 01.06.2022 gegen die MVV. Die Fahrraddemonstration startet um 15:30 Uhr im Ehrenhof am Mannheimer Schloss und fĂŒhrt durch die Stadt zum Hauptsitz der MVV an der KurpfalzbrĂŒcke. Aufgrund der Umbauten am Ring, muss diese Demonstration ausnahmsweise an einem Mittwoch stattfinden. Gemeinsam fordern die Initiativen den tatsĂ€chlichen Ausstieg aus schmutzigen Energien, Transparenz und eine ehrliche Kommunikation ohne grĂŒn bemalte Versprechungen.

20.04.22 Offener Brief der Mannheimer Klimagerechtigkeitsgruppen an die Stadt MA

Mannheim, 20.04.2022

Der Klimaschutzaktionsplansplan der Stadt Mannheim liegt auf Eis. Dabei waren die Zeiten nie besser fĂŒr
schnelle große Schritte in Richtung KlimaneutralitĂ€t, raus aus den fossilen Brennstoffen.
Sehr geehrte Frau Prof. Pretzell, sehr geehrter Herr Dr. Kurz,
dies ist ein offener Brief der Klimagerechtigkeitsgruppen Mannheim kohlefrei, Mannheim Zero, Fridays for
Future, People & Parents for Future, Scientists for Future, Health 4 Future und extinction rebellion an das
Umweltdezernat V und die Stadt Mannheim. Wir sind in den Klimaschutzaktionsplan (KSAP) der Stadt
Mannheim involviert und wurden neben dem kleinen BĂŒrgerinnenklimarat begrĂŒĂŸt als „Stakeholderinnen“, deren „Input“ gebraucht wird, um die Bevölkerung mitzunehmen. Schon im Mai wird
der KSAP dem Gemeinderat zur Bewilligung vorgelegt, die öffentliche Beteiligung steckt aber weiter fest,
schon eine geraume Weile passiert nichts. Statt die Klima- und Energiekrise mutig zu managen, rechnen
derzeit die Stadt Mannheim und die MVV AG ihre KlimabemĂŒhungen schön. Wir fĂŒrchten, das hat Methode
und bleibt auch nach der Bewilligung des Plans so. Zusammen mit den BĂŒrger*innen Mannheims wĂŒrden
wir uns freuen, wenn die Verwaltung umsetzt, was zugesagt wurde – den tatsĂ€chlichen fossilen Ausstieg.
Keine Kohle, kein Erdgas, kein Rohöl, keine betrĂŒgerische MĂŒllverbrennung, keine absurde Verbrennung des
sich verknappenden Roh- und Lebenssstoffes Holz. DafĂŒr zĂŒgig Photovoltaikausbau, Windkraftplanung,
fahrradfreundliche Innenstadt, weiter verbesserte Taktung von Bus und Bahn, grĂ¶ĂŸere Bewegungen bei der
„Smart City“, also der Digitalisierung von Klimadaten. Vor allem wollen wir den Ausstiegspfad der
Gesamtemissionen sehen, um die jÀhrlichen, bisher freilich zu niedrigen Minderungen der
Treibhausgasemissionen nachvollziehen zu können. Wir wollen PlĂ€ne mit ĂŒberprĂŒfbaren Zahlen zum
konkreten fossilen Ausstieg, d. h. WĂ€rmeplanung und großdimensionalen FlusswĂ€rmebau.
Mannheim hat den wohlfeilen Ehrgeiz, 2030 eine der 100 klimaneutralen StÀdte der EuropÀischen Union zu
werden1. Das dritte und letzte Kapitel des 6. Sachstandsberichts des Internationalen Klimarats IPCC vom 4.
April ist nur zu deutlich. Baldige KlimaneutralitÀt ist eine Notwendigkeit. Die Rede ist dort von welt- und
wirtschaftsweitem Strukturwandel, von ĂŒberfĂ€lliger „systematischer Transformation“2. Aber in Mannheim
geht die vom Land Baden-WĂŒrttemberg geforderte kommunale WĂ€rmeplanung sowie neue Konzepte im
ÖPNV nicht oder zu langsam voran. Der Klimaschutzaktionsplan Mannheim ist bald das Einzige, das auf Eis
liegt. Die Stadt mĂŒsste politisch agieren, „regieren“ eben. Das Mindeste wĂ€re, den Energieverbrauch in
öffentlichen Liegenschaften runterzudrehen, bei „Tempo 30 in der Innenstadt“ dranzubleiben und
GrĂŒnflachen grĂŒn zu lassen. Der Klimaschutzaktionsplan ist kein Spielball, mit gutem Design könnte er
Mannheims Zukunft sein. In seiner jetzigen Form und Ausgestaltung aber ist er eine HĂ€ngepartie.
Die Krise ist eine Chance, wenn man mutig ist – Beispiel WĂ€rmeproduktion
Das Mannheimer Budget der restlichen Treibhausgasemissionen schmilzt, weniger als 13 Mio t CO2 bleiben
uns noch. Schon 2026/27 wird Mannheim seinen Anteil verbraucht haben, wenn so weitergemacht wird wie
bisher. Einen erheblichen Anteil daran hat das GKM. Es stĂ¶ĂŸt mit ca. 5 Mio. Tonnen/Jahr die zweitgrĂ¶ĂŸte
CO2-Menge eines Steinkohlekraftwerks in Deutschland aus und ist einer der grĂ¶ĂŸten CO2-Emittenten
ĂŒberhaupt in Europa3. VerschĂ€rft wird diese Situation immer wieder von außen, derzeit durch den
dramatischen Ukrainekonflikt. Dieser ist ein geostrategischer Krieg und kein Klimakonflikt, aber er macht
deutlich, dass ein Ausstieg aus den fossilen Energien und ein Ausbau der erneuerbaren Energien notwendig
ist. In Zeiten, in denen die Bombardierung ukrainischer StÀdte mit Hilfe der ErdgasverkÀufe (200 Mio Euro
tĂ€glich aus der EU4) auch von der MVV querfinanziert wird; in denen die Dörfer des Schorenvolkes fĂŒr
Sibiriens Kohle abgebaggert werden5 und in denen Profite ĂŒber den Klimaschutz gestellt werden, will die
MVV bei steigenden fossilen Energiepreisen die AbhÀngigkeit von Erdgas weiter verfestigen, indem sie zwei
neue Kessel am GKM baut (286 MW nach Vorhaben ab 20236). Erdgas aber ist als „BrĂŒckentechnologie“
untauglich, denn die Treibhausgasemissionen sind nur geringfĂŒgig niedriger als bei der Kohleverbrennung
und Methan ist grundsĂ€tzlich bei weiten Transporten ein außerordentlich problematisches Treibhausgas.
US-Fracking-Gas, aus Übersee an LNG-Terminals angeliefert, ist in der Bilanz noch klimaschĂ€dlicher und die
Preiserhöhungen werden an den Verbraucher weitergegeben. Profitmaximierung hier wie dort.
Klotzen nicht kleckern – FlusswĂ€rme ist die Zukunftstechnologie, wenn man mutig ist
Denn es gibt eine Alternative. Dass die MVV den Bau einer experimentellen FlusswĂ€rmeanlage am Standort Rheinau begonnen hat, ist eine gute Idee. Aber angesichts der anvisierten GrĂ¶ĂŸe ist sie ein Tropfen auf den
heißen Stein, denn sie ist auch experimentell klein. Die 20 MW-Anlage (+ 7 MW Strom) nimmt sich neben
den Kohleblöcken, die ca. 2000 MW fahren, wie eine Minigolfanlage aus. Mindestens 150 Mwth (th =
thermisch, d. h. WĂ€rmeproduktion) sind pro FlusswĂ€rmegroßpumpe möglich, bei mehreren Anlagen parallel
mehr als das Doppelte. FlusswÀrme ist nicht neu, sie ist in Stockholm, Lemgo, Wien erprobt, viele andere
StĂ€dte planen welche. In das FernwĂ€rmesystem Stockholms werden 420 MW aus GroßwĂ€rmpumpen
eingespeist7. Das entsprÀche in Mannheim einer CO2-Einsparung von etwa 1.320 Megatonnen. Die MVV AG
will dennoch trotz ihres milliardenschweren internationalen Portfolios fĂŒr den Ausbau „auf die Gesetzeslage
warten“ und „Förderbedingungen abwarten“8. Der Block 9 des GKM hingegen hatte im Jahre 2015 1,3 Mrd.
Euro Risiko-Investitionsvolumen9. Und heute wĂŒrde man nicht mehr wie damals sagen, dass das eine
Investition „for Future“ war.
Was macht nun die Stadt Mannheim? Sie wiederum wartet ab, was die MVV macht, posiert fĂŒr Fotos statt
der MVV als MehrheitsaktionÀr Bedingungen zu stellen und sie klimapolitisch zu fordern. Die MVV verkauft
dem Gemeinderat, der Stadtregierung und der Öffentlichkeit die Verbrennung riesiger Mengen Holz- und
MĂŒlls als klimaneutral. FĂŒr fĂŒr echte, netto-klimaneutrale Investitionen aber ist sie zu wenig ambitioniert. So
wurde der Kellner zum Koch. Ob all dessen Ursache der beklagte Personalmangel im Dezernat V ist? Oder
eine schlecht kommunizierende Verwaltung? Oder, noch schlimmer, mangelnder politischer Mut?
People not Profit! Mutige Klimapolitik – bedingungslos – jetzt!


i. A. Arnulf Quentin (Mannheim kohlefrei)1 https://ec.europa.eu/jrc/communities/sites/jrccties/files/100_climate_neutral_cities_report_.pdf
2 https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-3/
3 europÀisches Schadstoffregister https://thru.de/index.php?id=421
4 https://www.bruegel.org/publications/datasets/european-natural-gas-imports/
5 https://klimawende.koeln/2020/03/02/sibirische-kohle-fur-kraftwerke-der-rheinenergie/

6 https://www.mvv.de/fileadmin/user_upload/Ueber_uns/de/geschaeftsfelder_1/aktuelle_projekte/
BesicherungRheinuferNeckarau_BeRUN_MVVUmwelt_aktuell.pdf
7 https://www.energiewendebauen.de/projekt/neu-grosswaermepumpen-in-deutschen-fernwaermenetzen/
8 „Das FWP-Investment wĂ€re kein Problem. Aber man muss die Umlagen zahlen und wĂ€re nicht wirtschaftlich. WĂ€re
bei heutigem Strompreis möglich, aber Zusatzstromkosten mĂŒssen gefördert werden. WĂ€re ab 2026 wohl gesetzlich
möglich.“ Dr. Hansjörg Roll (damaliger Technikvorstand der MVV Energie AG) am Ingenieurstag Verein
Deutscher Ingenieure – Nordbadisch-PfĂ€lzischer Bezirksverein e.V. und VDE Kurpfalz, 30.09.2021, Mitschrieb
„Mannheim kohlefrei“)„Von Paris nach Mannheim wĂ€hrend Corona: Das ,Mannheimer Modell’“
9 https://www.rnz.de/wirtschaft/wirtschaft-regional_artikel,-Wirtschaft-Regional-Kohlekraftwerk-Mannheim-Block-
9-geht-ans-Netz-_arid,126688.html

25.03.22 10. Globaler Klimastreik

22.10.21 Fahrt nach Berlin zum Zentralstreik

18.09. – 25.09.21 Klimacamp

24.09.21 Globaler Klimastreik

Vielen Dank fĂŒr die Fotos an @joeisavailable und @celinechiarabu 💚

Material

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