Reutlingen

Nächster Streik 24.9. 12.00 Uhr Listplatz

Herzlich Willkommen!

Wir sind Fridays For Future Reutlingen.

Seit Februar 2019 setzen wir uns in Form  von Demonstrationen, Streiks, Podiumsdiskussionen sowie anderen Veranstaltungen für mehr Klimagerechtigkeit ein, da wir unsere Zukunft von der Klimakrise akut bedroht sehen.

Wir kämpfen nicht nur für unsere Zukunft, sondern auch für die kommender Generationen. Durch die Teilnahme an unseren Demonstrationen und Streiks kann jede*r einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Was fordern wir?

Deutschlandweit und auch in Reutlingen wird noch zu wenig für Klimaschutz getan. Deshalb fordern wir bundesweit eine Komplettüberarbeitung des Klimapakets und die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens (1,5-Grad-Ziel).

In Reutlingen, der Stadt mit der deutschlandweit vierthöchsten Stickstoffdioxidbelastung (Umweltbundesamt Stand: 2017), fordern wir zum Beispiel:

  • Verkehrswende
    • Ausbau der Radwege/Fahrradstraßen
    • Ausbau des ÖPNV (Stadtbahn)
    • Autofreie Innenstadt
  • Klimaschutzprogramm zur Umsetzung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2030
  • Energiewende
  • Errichtung eines Amtes für Klimaschutz

Bei allen Entscheidungen (Bau, Flächennutzungsplanänderungen, Straßenplanung etc.) sollen deren Auswirkungen auf das Klima berücksichtigt werden.

Diese Forderungen und mehr, stehen in unserem Forderungspapier, das vom Jugendgemeinderat als Antrag dem Gemeinderat übergeben wurde.

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Oder schreibe uns eine Mail um in unseren E-Mail-Verteiler zu kommen.


Landtagswahl in Baden-Württemberg

Du willst wissen, wer sich für wirklich für Klimaschutz einsetzt und wen du bei den Landtagswahlen am 14.03. wählen sollst?
Wir haben am 11. Februar eine Podiumsdiskussion mit 6 Landtagswahlkandidat:innen veranstaltet. Die Aufzeichnung des Livestreams findest du auf unserem Youtube-Kanal.

Wenn du dich noch etwas weiter über die Parteien informieren möchtest empfehlen wir den Wahl-o-Mat.

Termine

Am 24.9. 2021 gehen wir wieder auf die Straße 🙌

Um 12 Uhr am Hauptbahnhof (Listplatz) Anlässlich des globalen Klimastreiks streiken wir zwei Tage vor der Bundestagswahl. Dieser Streik ist der wichtigste aller Zeiten, denn die kommende Regierung ist die letzte, die die Klimakrise aufhalten kann.
Mit dieser Demo können wir unglaublich viel erreichen.
Also mach mit und mach viel Werbung für den Streik.

Wenn du dein eigenes Mobimaterial verteilen möchtest, kannst du dir hier welches bestellen



8 Kommentare zu „Reutlingen

  1. Liebe Freunde von fridays for future,

    Eure Aktivitäten sind sehr wichtig, und ich als 72-Jähriger komme, so oft es geht, auch zu den Demos. Auch Eure Vorträge dort sind gut, werden aber meist viel zu aufgeregt (und deshalb zu schnell) heruntergehaspelt.

    Bitte bitte: Ihr solltet Eure Reden bei der Demo am kommenden Freitag L A N G S A M vortragen, sonst versteht Euch keiner. Das kann man in den Tagen zuvor mehrmals EINÜBEN, vor Eltern oder vor Freunden.

    Mit solidarischen Grüßen
    Hetmann Mezger

    1. Sehr geehrter Herr Dr. Mezger,

      vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Feedback; wir werden dies auf jeden Fall in die Vorbereitungen für unsere nächste Demonstration miteinbeziehen.
      Es freut uns stets, zu sehen, dass unsere Ziele generationenübergreifend Anklang finden!

      Herzliche Grüße vom
      Orga-Team FFF Reutlingen

  2. Die Demos von Friday’s for future sind
    Mehr als angebracht es muss dringend was gegen den verheerenden Klimawandel getan werden. Fest Daumen druecken dass wir endlich bald von fossilen brennstoffen weg kommen. Da wir immer extremere DUERREN HITZEWELLEN usw bekommen. Viele Gruesse winfried

    1. Sehr geehrter Herr Dittmann,

      vielen Dank für Ihren Support; da stimmen wir Ihnen definitiv zu!

      Viele Grüße vom
      Orga-Team FFF Reutlingen

  3. Liebe Aktivistinnen, liebe Aktivisten, liebes Orga-Team!
    Ohne Zweifel habt ihr intern Strategien und Taktiken diskutiert, etliche gutgeheißen, manche verworfen. Ich möchte anregen, eine weitere strategische Option facettenhaft ins Kalkül zu ziehen: Den „Marsch durch die Institutionen“, der nicht neu ist und seine Quelle wohl in der APO (außerparlamentarischen Opposition) hat: Engagiert euch bitte nicht nur auf Websites, Straßen, Plätzen, sondern „infiltriert“ im positiven Sinn die etablierten Institutionen, Parteien etc.. Das könnte schon in den schulischen SMVen beginnen, könnte eine Fortsetzung in Gewerkschaften, Betriebsräten und Studentenausschüssen finden und so sehr nachhaltig wirken. Kurzum: Es ist einem einzigen Mädchen gelungen, durch Schuleschwänzen eine weltweite Welle auszulösen, die aber noch nicht hinreichend in die Parlamente schwappt und verkrustetes Denken hinausspült….

  4. Hallo an Fridays for Futur,

    ich würde gerne mit dem RT Vorstand der Organisation telefoniereun und über meinen Brief an Herrn OB Keck reden, indem ich ihn bzgl. Ordnung & Sauberkeit in unserer Stadt eingeladen habe. Das Thema sollte eigentlich auch Ihre Organisation betreffen bzw. von Ihnen unterstützt werden.
    Danke im Voraus

    Schöne Grüße

  5. Da gebe ich recht. Fangt doch einfach mal als erstes an.. Die Jugend zu bewegen, dass man den Müll nicht einfach so weg wirft. Ich bin immer wieder schockiert wie es in der Stadt aussieht. Das gehört eigentlich auch zu dem Thema. Man fangt mit den kleinen Fischen an. Geht in die Schulen und fordert die Jugend auf nicht alles voll zu müllen. Dosen, Plastikbeutel und soweiter.. Das macht mehr Sinn, wie eure Demo am Freitag.

  6. Messen mit zweierlei Maß
    Der 20. April (!) ist der jährliche Aktionstag all derer, die einen Freiwilligendienst ableisten, sei es als „Bufdi“ oder „FSJler“ oder im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Neuerdings gibt es die Möglichkeit, bei der Bundeswehr ein freiwilliges Jahr unter dem Deckmäntelchen des Heimatschutzes (Naturkatastrophen, Pandemien,…) abzuleisten. Der GEA berichtete darüber.
    Kann mir aber bitte jemand erklären, warum zum Beispiel junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr ein monatliches Taschengeld von rund 400 € bekommen, wohingegen der Einstiegssold beim Freiwilligen Militärischen Jahr 1.400 € ausmacht? Könnte die mehr als dreifach höhere Dotierung eine Art Köder darstellen? Ich begleite FSJler/innen, die sich in Alteneinrichtungen, Kitas, Kindergärten, Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern und Schulen engagieren, dortige Profis entlasten und wertvolle Eindrücke für ihre Berufs- oder Studienwahl gewinnen. Ich kenne ihre Belastungen und Leistungen aus erster Hand. Personalmangel im Pflegebereich, Headhunting in puncto Erzieherinnen und miese Bezahlung sind immer wieder gerechtfertigter Gegenstand von Anprangerungen und Aufrüttelungsversuchen, ohne dass nennenswerte Verbesserungen erreicht werden konnten. Ein Argument könnte die Heimatnähe sein; ein Uracher junger Erwachsener kann sein FSJ in den dortigen Kliniken absolvieren, ein Reutlinger FSJler braucht nur nach Rappertshofen zu fahren, wohingegen der nächste /naheste Einsatzort für das FMilJ in Emmendingen liegt.
    Die Bundeswehr hat neben technischen, logistischen und einsatzbereitschaftlichen auch fette Personalprobleme. Zu Zeiten einer allgemeinen Wehrpflicht stand ein umfassender Menschenpool zur Verfügung; je nach erlerntem Beruf oder geprüfter Eignung landete man bei den Pionieren oder der Luftwaffe, in der Instandsetzung oder beim Sanitätsdienst. Dieser Pool steht seit 2011 nicht mehr zur Verfügung. Im gleichen Maße fielen die Zivis weg; dieser Mangel konnte durch das FSJ leidlich und unterbezahlt aufgefangen und gelindert werden. „Wertschätzung“ ist für mich der Schlüsselbegriff: Soziales Engagement wird dreimal geringer wertgeschätzt als militärisches! Was ist das für eine ethische Haltung???
    Völlig irreführend ist die begriffliche Verknüpfung mit dem Heimatschutz. Ich halte dies für eine Schutzbehauptung, weil es weder taktisch noch strategisch eine Notwendigkeit zur Stärkung des Heimatschutzes gibt. Ich glaube, dass ein neuer Pool geschaffen wurde, um aus der Personalbredouille herauszukommen. Es hätte Annegret Kramp-Karrenbauer gut zu Gesichte gestanden, dies unumwunden zuzugeben, anstatt sich mit Hilfe einer grassierenden Pandemie Personalressourcen zu erschleichen.
    Kurzum: Mag zum FMilJ gehen, wer will! Fair, gerecht und anständig wäre es allerdings, die FSJler, Bufdis und andere Freiwillige genauso zu bezahlen wie die uniformierten Kolleginnen und Kollegen.-

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