Here we go again – globaler Klimastreik am 19.3.!

Es ist fünf Jahre her, dass das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet wurde. Es ist drei Jahre her, dass der alarmierende Bericht des IPCC an die Öffentlichkeit gelangte. Es ist zwei Jahre her, dass Jugendliche auf der ganzen Welt auf die Straße gingen, um für ihre Zukunft zu streiken.  Wir wünschten, wir könnten sagen, dass sich die Dinge seither verbessert haben, dass die Welt gerettet und alles in Ordnung sei –  aber das wäre eine Lüge. Die Krise nimmt katastrophale Ausmaße an und bringt uns immer näher zum Point of no Return. Die Untätigkeit der Regierungen und Machthabenden schürt die Flammen der verheerenden Untätigkeit von Minute zu Minute. 

Die Regierenden liefern weiterhin nur vage und leere Versprechungen – doch was wir brauchen, sind keine bedeutungslosen Zielevorhaben oder scheinheilige Netto-Null-Versprechen voller Schlupflöcher, sondern konkrete und sofortige Maßnahmen im Einklang mit der Wissenschaft. Unser CO2-Budget geht zur Neige und damit auch all unsere Aussichten auf die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziel. Die Klimakrise ist bereits Realität und wird immer gravierender. Wenn wir also die fatalen Szenarien vermeiden wollen, müssen wir endlich kurzfristige, konkrete und konsequente Klimaziele beschließen.

Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir in Zukunft die Ziele für 2030, 2040 oder 2050 bei weitem verfehlen – das Kohlenstoffbudget wird bis dahin bereits vollständig aufgebraucht sein. Was wir jetzt brauchen, sind keine leeren Versprechungen oder weit entfernte und hypothetische Ziele, sondern jährliche verbindliche Kohlenstoffziele und sofortige Emissionssenkungen in allen Bereichen unserer Wirtschaft. 

Die Klimakrise ist die größte Bedrohung, der die Menschheit je gegenüberstand. Sie kann weder aus einer einzigen Perspektive betrachtet noch gelöst werden, sie erfordert gesamtgesellschaftliche Lösungsansätze und konsequente Klimapolitik. Unsere Gegenwart und Zukunft kann nicht Vereinbarungen voller scheinheiliger Untätigkeit überlassen werden. Wir lassen uns nicht von den Taten der Verantwortlichen täuschen. Unsere globale Gemeinschaft darf nicht zurückgelassen werden, sie muss Teil des Wandels zum Besseren sein. 

Deshalb streiken wir am 19. März erneut und vereinen unsere Kräfte – wir fordern die Staats- und Regierungschefs der Welt auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um katastrophale Auswirkungen der Klimakrise zu verhindern und unsere Zukunft zu sichern. Die Staats- und Regierungschefs der Welt müssen überholte Vereinbarungen aufgeben, schnellstmöglich aus fossilen Brennstoffen aussteigen und auf einen gerechten Übergang hinarbeiten, mit einem tatsächlich nachhaltigen System, das in die planetarischen Grenzen passt. Diejenigen, die an der Macht sind, müssen aufhören, die Öffentlichkeit mit leeren Phrasen zu täuschen, sondern anfangen wirklichen Klimaschutz zu betreiben. Die Zeit für leere Versprechungen ist vorbei, jetzt ist es an der Zeit, so zu handeln, als ob unser Leben davon abhängt. Denn das tut es!

Also streike mit uns, weltweit und coronakonform am 19. März – auch in Deiner Stadt!

Der Danni – Kampf um eine gelebte Utopie | #DanniBleibt

In Zeiten von drastischer globaler Erwärmung und dramatischen Folgen für Menschen auf der ganzen Welt, soll trotzdem ein Wald für eine Autobahn gerodetet werden. Inwiefern das eine fatale Entscheidung ist und wieso wir umbedingt für den Dannenroder Forst kämpfen müssen, erzählt euch Sara aus Hann Münden in ihrem persönlichen Erfahrungsbericht über ihren Kampf für den Danni!

Der Dannenröder Forst, ein Wald im Vogelbergkreis, gilt als Symbolbild der scheiternden Verkehrswende in Deutschland. Seit Jahrzehnten ist er einer der Streitpunkte um den Bau der A49 als Lückenschluss zwischen Neuental im Schwalm-Eder-Kreis und Gemünden, Felda. 85 Hektar des gesunden Mischwaldes sollen gerodet werden, um dem Lückenschluss der Autobahn Platz zu machen. 

Dabei bieten Wälder nicht nur die Lebensgrundlage für unzählige Tier- und Pflanzenarten, sondern spielen auch eine Schlüsselrolle im Umwelt- und Klimaschutz. Denn Wälder beeinflussen das Klima sowohl kleinräumig als auch großräumig durch die Reflexion von Sonnenenergie, die Regulation des Wasserkreislaufs und ihre Funktion als Kohlenstoffspeicher. Gerade alte Wälder speichern große Mengen von Kohlenstoff und sollten somit eine zentrale Rolle in der Klimapolitik einnehmen. 

Der Bau der Autobahn bietet vor allem Vorteile für zwei ansässige Konzerne, einen Süßwarenproduzenten und eine Zulieferungsfirma von VW. Diese verfügen zwar beide bereits über einen Anschluss an den Güterverkehr auf Schienen, unterstützen jedoch den Ausbau der A49 und die Rodung des Dannenröder Forstes, um Waren günstiger transportieren zu können. Seit dem vergangenen Jahr wird der „Danni“ von Aktivist*innen besetzt und jeder Zentimeter Lebensraum umkämpft. Was ist seitdem passiert und wieso ist der Danni mehr als nur ein Symbolbild von gescheiterten Plänen, vielmehr Hoffnung auf eine vielversprechende Zukunft und gelebte Utopie? 

23. Juni 2020, 7 Uhr

Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig sammeln sich erste Aktivist*innen und Schaulustige. Die Vorbereitungen auf die mündliche Verhandlung, dem möglicherweise rettenden Schritt im Kampf um den Wald, laufen. Auf der Anklagebank: Das Land Hessen, angeklagt vom BUND und einigen Privatpersonen wegen des Verstoßens gegen das EU-Wasserrecht. Denn der Dannenröder Forst ist ein Wasserschutzgebiet und versorgt 500.000 Menschen mit Trinkwasser, viele davon im Rhein-Main-Gebiet. Die Stimmung ist angespannt, erste Interviews werden schon während des Aufbaus der Bühne gegeben. Man hofft auf eine große Medienpräsenz und ein rettendes Urteil. Der lange Verhandlungstag wird mit Aktionen von Besetzer*innen und sympathisierenden Bewegungen wie Extinction Rebellion und Fridays for Future der Ortsgruppen Leipzig gefüllt. Aktivist*innen inszenieren Stücke, in denen sie den Tag der Räumung darstellen und wanken als Bäume in Angst vor den kommenden Kettensägen. Extinction Rebellion bereitete eine Ausstellung zur Verkehrswende vor, in der anhand eines Kreisverkehrs veranschaulicht wird, wo die Menschheit aufgrund der Klimakrise landen wird, wenn wir nicht zeitnah anfangen, verkehrspolitisch zu handeln: In einer Sackgasse, und zwar mit einem Knall vor die Wand.

Das Ergebnis wird am Abend verkündet und ist, wie befürchtet, frustrierend: Zwar gibt das Bundesverwaltungsgericht den Klagen inhaltlich recht, denn die Planfeststellung prüfte die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) nicht, jedoch weist das Gericht die Klage unter Abwägung formaler Gründe ab. Die Reaktion der Demonstrant*innen sind Frust und Enttäuschung, wie auch in einem Statement der Besetzung auf deren Homepage deutlich wird: „Die Gesetze dürfen nicht wanken. Diesem Grundsatz ist das Bundesverwaltungsgericht nicht gefolgt!“ Diese Aussage entspricht der Meinung des EU-Umweltkommissars Virginijus Sinkevicius, der sich an eben diesem Tag zu dem Thema WRRL äußert und betont, die WRRL sei eine der ehrgeizigsten und ganzheitlichsten Umweltvorschriften der EU und dürfe auch dem großen Druck der Lobbyisten der Industrie nicht nachgeben. Wo bleibt das Rückgrat des Bundesverwaltungsgerichts?

17. August 2020

Mein erster Tag in der Besetzung steht an. Von der Mahnwache am Waldrand in Dannenrod sind es zehn Minuten zu Fuß in die Besetzung. Schon auf den ersten Metern fällt die gute Erhaltung des Waldes auf, alte Bäume säumen des Wegesrand, Kröten kreuzen den Weg. In der Besetzung herrscht geschäftiges Treiben, denn der Tag der Räumung rückt näher. Schon jetzt herrscht Anspannung, denn seit einigen Tagen verkehrt eine Sicherheitsfirma, die auch an der Räumung des Hambis beteiligt war, seitdem fahren mehrmals täglich große Autos durch die Besetzung, um einen Überblick über die Strukturen zu bekommen. Auch containerte Lebensmittel wurden vom kurzfristigen Lagerplatz entwendet. Es scheint ernst zu werden und eine baldige Barrikadenräumung wird gefürchtet. Die spätere Schneise im Wald, die für die Autobahn entstehen soll, wird durch eine Markierung der Bäume deutlich, die weiße Sprühfarbe setzt sich deutlich von der Rinde ab und wirkt makaber, ein klares Todesurteil mitten im belebten Dickicht. 

Täglich kommen Besucher*innen, um sich ein Bild von der Situation zu verschaffen, den Wald zu erleben, und Träume und gemeinsame Utopien auszutauschen. Als genau das erscheint mir der Wald bei meinem Aufenthalt: Ein Raum für ein freies und offenes Miteinander, eine gelebte Utopie, und die Tatsache, dass ich immer wieder den Satz höre, „am liebsten möchte ich hier gar nicht mehr weg“, bestärkt diesen Eindruck. Und wenn dieser Satz nicht nur den Bäumen, sondern auch den Menschen aus der Seele spricht, läuft dann nicht etwas im Wald verdammt richtig? 

Warum werden wir nicht mutiger? Ist es nicht längst an der Zeit, Utopien zu leben, den Schritt ins Ungewisse zu wagen, sowohl in privaten als auch in gesellschaftlichen Dimensionen? Lasst uns gemeinsam für unsere Zukunft kämpfen, ob es im Namen des Waldes, im Namen des Gesetzes oder im Namen der gelebten Utopien sei. Lasst uns die Verkehrswende nicht aufgeben, bevor sie begonnen hat. Lasst uns gemeinsam hinter der Besetzung stehen, ob auf den Barrikaden oder als Sympathisant*innen – lasst uns laut werden gegen die Ungerechtigkeiten, die im Namen des Lobbyismus Mensch und Natur widerfahren! 

In der zweiten Septemberwoche gab es eine Aktionswoche des WaldStattAsphalt-Bündnisses rund um die Besetzung, am Freitag, dem 11.09 hat sich Fridays for Future in Wiesbaden an den Protesten beteiligt.Die Fällungen sind für die Periode Oktober 2020 bis Februar 2021 angesetzt. Seit Ende September gibt es ein Aktionscamp in der Nähe des Dannenröder Forstes, um die Besetzung zu unterstützen und die Rodung zu verhindern. Infos dazu und rund um die Besetzung sind auf der Homepage der Besetzung (https://waldstattasphalt.blackblogs.org/) und auf Instagram (keine_a49, fff.dannibleibt) zu finden.

1.Oktober 2020

Die Rodung beginnt im, an den Dannenröder Wald angrenzenden, Herrenwald (einem FFH-Schutzgebiet). Die Polizei unterstützt die Rodungsarbeiten der STRABAG und räumt die ersten Baumhäuser.In den darauffolgenden Tagen finden in verschiedenen Städten spontane Demonstrationen und Solidaritätsbekundungen statt. Am 03.10. startet eine Fahrraddemo von Kassel nach Dannenrod, mit verschiedenen Zwischenstationen, am 04.10. ist dasselbe als Anfahrt geplant, um 12 Uhr soll es dann eine große Standdemo mit Programm bis etwa 14 Uhr geben zu der FFF bundesweit mobilisiert.Wieterhin finden jeden Sonntag Waldspaziergänge statt, bei denen in den letzten Wochen mehrere Tausend Menschen teilgenommen haben. Inzwischen gibt es mehrere Camps in Waldnähe, die, vom Infopoint an der Mahnwache in Dannenrod aus, eine gute Verteilung der Aktivisti und verschiedene Aktionslevel ermöglichen.Wir fordern die Landesregierung auf, die Räumung des Dannenröder Forstes abzubrechen, vom Autobahnbau abzulassen und in eine zukunftsfähige und nachhaltige Verkehrspolitik zu investieren.

Kommt also morgen alle um 12 Uhr in den Danni und streikt mit uns für eine ökologische und zukunftsgerecht Verkehrswende – mehr Infos zur Demo und zum Danni findet ihr hier!

#KeinGradWeiter – Ihr seid überwältigend!

Es ist wohl schwer zu beschreiben, wie es sich anfühlte, als die ersten Bilder, die ersten Videos und die ersten Streikzahlen der heutigen Demonstrationen eintrudelten. Wochenlang haben Aktivist*innen in ganz Deutschland und auf der ganzen Welt diesen Tag vorbereitet, haben Hygienekonzepte geschrieben, Demorouten geplant, Plakate aufgehängt und noch so viel mehr. Dennoch haben wir unserem ersten großen Streiktag unter Pandemiebedingungen auch mit gemischten Gefühlen entgegengesehen, nachdem uns durch schwankende Corona-Infektionszahlen, neue Herausforderungen durch die Pandemie und anderen Schwierigkeiten Steine in den Weg gelegt wurden. Immer wieder stand die unausgesprochene Frage im Raum – würde sich unsere ganze Arbeit auszahlen? Würde der 25.09. das große Signal für einen Aufbruch in eine klimagerechte Gesellschaft sein, das wir gerade so dringend brauchen, weil die Politik sich immer noch nicht bewegt?

Und nun am Abend des 25.09. können wir sagen: JA! 

Allein in Deutschland waren über 200.000 Menschen mit Abstand und Maske auf der Straße. In Berlin waren wir 21.000 Menschen, in Hamburg 16.000 und in Köln 10.000. 
Von Bruchhausen-Vilsen bis nach Berlin: Egal, ob kleines Dorf oder Millionenstadt, ob West- oder Ostdeutschland, wir haben heute gemeinsam ein starkes Zeichen gesetzt. An über 450 Orten in Deutschland waren Menschen mit uns auf den Straßen und haben die Einhaltung des 1,5°C Ziels eingefordert. Wir waren viele und wir waren bunt: unsere Aktivist*innen, Eltern, Großeltern, Wissenschaftler*innen, Landwirt*innen, Gewerkschaftler*innen, Busfahrer*innen….

Und nicht nur in Deutschland sind wir für Klimagerechtigkeit aufgestanden: Weltweit gab es heute unglaubliche 3.211 Aktionen!

Nicht alle Menschen, denen Klimagerechtigkeit am Herzen liegt, konnten heute auf die Straßen gehen. In manchen Ländern gab es striktere Ausgangsbeschränkungen, auch hier in Deutschland konnten einige Menschen wegen ihrer persönlichen Gesundheit und der ihres Umfelds nicht mit uns draußen sein. Daher gab es einen Livestream des beeindruckenden Berliner Streiks, internationale Zoom-Calls von Aktivist*innen rund um den Globus und weltweit posteten Menschen Bilder ihrer Demoschilder.

Doch damit nicht genug. Wir setzen auch ein starkes Zeichen für mediale Berichterstattung, die der Klimakrise angemessen ist: Im Vorfeld der Streiks übernahmen Aktivist*innen die Social Media Kanäle des Sterns und gestalteten die Printaausgabe der taz, die heute veröffentlicht wurde. Aktivist*innen in Deutschland und weltweit übernahmen zudem die Twitter-Accounts der Hilfsorganisation Care.

Und wir stoppen hier nicht: Dieser Globaler Streik am 25.9. ist erst der Auftakt: Am Wochende wird Ende Gelände Kohleinfrastruktur blockieren und sich so der Zerstörung unseres Planeten entgegen stellen. Am Dienstag werden wir gemeinsam mit den Beschäftigen des ÖPNV für eine sozial-ökologische Verkehrswende demonstrieren. Und es werden weitere Streiks folgen, so lange, bis wir endlich eine Politik haben, die das 1,5°C Ziel einhält!

Uns bleibt nicht mehr viel zu sagen als: Danke an alle, die heute mit uns auf den Straßen oder im Netz gestreikt haben, an alle, die die Demostrationen durch ihren unermüdlichen Einsatz, durch ihre Unterstützung, durch ihre Spende ermöglicht haben, an alle, die uns heute vor und hinter den Kulissen unterstützt haben. Ihr seid überwältigend! Gemeinsam machen wir Veränderung!

Liebe Politik, liebe Bundesregierung wir hoffen die Nachricht ist jetzt endlich angekommen: Wir werden uns nicht mit lauwarmen Worten zum Klimaschutz, mit unzureichenden Maßnahmen abspeisen lassen. Wir haben heute gezeigt, dass es durchaus möglich ist, beide Krisen ernst zu nehmen. Nun seid ihr dran. Denn eine Politik, die nicht mit dem 1,5°C Ziel vereinbar ist, verspielt nicht nur unsere Zukunft, sondern verursacht auch schon jetzt viel Leid. Deshalb werden wir unbequem und laut bleiben, bis ihr anfangt diese Krise, wie eine Krise zu behandeln. Denn wir sagen: #KeinGradWeiter!

Die Klimakrise wartet nicht auf einen Impfstoff – ein Streik-Aufruf!

Es ist, als würden die Flammen in Kalifornien, die Fluten über den Häusern in Südostasien und das Schmelzen der Arktis uns höchstpersönlich zum Klimastreik aufrufen. Nichts, so scheint es, macht gerade eindrücklicher auf die Klimakrise aufmerksam als der Planet selbst. Die Bekundungen einiger Politiker*innen mögen entschlossen wirken, sind aber nicht anders als in den vergangenen Jahren voller Ausreden und gegenseitiger Verantwortungszuschieberei. Unsere Situation ist bizarr: Die Mächtigen haben keinen Willen und die Willigen keine Macht. Also rufen wir wieder – in hunderten Städten in Deutschland und in tausenden weltweit – zum Klimastreik auf. Wir fordern die Regierungen auf, ihr eigenes Abkommen umzusetzen, um die Klimaerhitzung auf 1,5-Grad zu begrenzen und unser aller Lebensgrundlagen zu erhalten. 

Keine leichte Entscheidung

Die Entscheidung, inmitten einer Pandemie weltweit Proteste zu planen, war keine leichte. Bei unserem letzten globalen Streiktag im April galten vielerorts Ausgangsbeschränkungen. Wir haben Verantwortung übernommen, unsere Aktionen ins Netz verlagert und unsere Streikschilder vor den Rathäusern und Parlamenten protestieren lassen. Seitdem tasten wir uns mit Abstand wieder zurück auf die Straßen, haben die Abwrackprämie verhindert, organisieren wochenlange Protestcamps vor den Rathäusern und streiken zusammen mit Gewerkschaften für eine sozialverträgliche Zukunft. Verantwortung zu übernehmen bedeutet für uns aber auch, dass wir nicht bis zum Ende der einen Krise warten können, um die andere anzugehen.

Maskenpflicht statt Menschenmassen

Wir haben uns gefragt, wie wir inmitten einer Pandemie Klimastreiks organisieren können – in dem Wissen, wegen der momentanen Umstände nicht dieselben Menschenmassen auf die Straßen zu bringen wie vergangenes Jahr. Wo vorher das Vermummungsverbot galt, herrscht heute die Maskenpflicht. Wo lange Zeit die dicht gedrängte Menschenmasse unser wichtigster Trumpf war, um uns Gehör zu verschaffen, ist plötzlich die Einhaltung von Abstandsregeln zu unserer Hauptaufgabe geworden. Wir müssen damit rechnen, dass unsere Streiks – ganz egal, wie groß, wie vielfältig, bunt oder stark – klein geredet werden. Viele warten doch nur darauf, dass Fridays For Future, diese in den Augen unserer Kritikerinnen niemals zufriedene Bewegung, endlich verstummt. Nur sind wir einer Krise. In einer Krise, die noch immer weitgehend zur Nebensächlichkeit degradiert wird. In einer Krise, die politisch solange ignoriert wird, bis massenhaft Katastrophen eintreten oder massenhaft Proteste stattfinden. Eine Krise, deren Auswirkungen noch niemals gefährlicher waren als heute. 

Also arbeiten wir in hunderten Städten Deutschlands an Hygienekonzepten, die den Gegebenheiten vor Ort, den geltenden Versammlungseinschränkungen und den Anforderungen der lokalen Ordnungsbehörden entsprechen. Wir streiken mit Abstand und Masken, an verschiedenen Orten in der Stadt, auf Fahrrädern und Bodenmarkierungen. 

Coronabedingungen gelten auch für Fridays For Future

Doch egal wie detailliert und ausgefeilt die Vorkehrungen auch sind, viele Menschen können und wollen in diesen Monaten nicht an Demonstrationen teilnehmen. Sie oder ihre Angehörige sind Teil einer Risikogruppe, arbeiten in Krankenhäusern und Kitas, sind nach Monaten der Kurzarbeit mehr denn je auf ihre Arbeitsstellen angewiesen oder haben trotz aller Vorsichtsmaßnahmen generell Sorge vor größeren Menschenansammlungen in Zeiten der Pandemie. Viele Schulklassen dürfen keine Ausflüge machen, von Kindergärten ganz zu schweigen. Bis ein Impfstoff flächendeckend verfügbar ist, gelten die durch Corona veränderten Bedingungen also nicht nur für Schulen und Unternehmen, sondern auch für Fridays for Future

Die Temperaturen steigen auch ohne Proteste

Weil die Menschenmassen in den vergangen Monaten jedoch ausbleiben mussten, wurde medial längst das Ende des Themas Klima herbeigeschrieben. Ganz so, als würden Dürreperioden, Hitzewellen und Waldbrände verschwinden, sobald keine neuen Bilder von Schülerinnen mit bunten Schildern entstehen. Dabei muss uns allen muss klar sein: Die Berichterstattung und die gesellschaftliche Debatte über die Klimakrise dürfen nicht davon abhängen, wie viele Menschen gerade auf den Straßen stehen und ob gerade die halbe Westküste der USA brennt.

Klima ist weiterhin wahlentscheidend

Viele reden davon, dass sie in Fridays For Future ihre Hoffnung legen. Unsere eigene Hoffnung sind die Menschen, die die Relevanz der größten Herausforderung unseres Jahrhunderts erkennen und nicht willens sind, eine Politik des Aussitzens, des Weiter-so länger hinzunehmen. Trotz der persönlichen und wirtschaftlichen Sorgen, die viele Wählerinnen inmitten der Pandemie beschäftigen, ist das Klima auch in diesem Jahr wahlentscheidend. Das ist nur eines von vielen Zeichen dafür, dass die Klimakrise in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und von dieser trotz aller Widrigkeiten hochgehalten wird – unabhängig davon, ob Medien gerade berichten oder nicht.

Die Hoffnung liegt in den Menschen

Mit unserem Streik am Freitag eröffnen wir ein Bundestagswahljahr, das sich ganz zentral um die Klimakrise drehen wird – eine Tatsache, die sich selbst Peter Altmaier mit seinem an Ambitionslosigkeit kaum zu überbietenden 20-Punkte-Klimaplan eingestanden hat. Wir sind uns sicher, dass sich die Menschen nicht von denjenigen blenden lassen werden, die sich in grünen Anzügen und beim Bäume pflanzen fotografieren lassen und die gleichzeitig Wälder roden und in Berlin und Brüssel zum klimapolitischen Versagen ihrer Parteien beitragen. Ob auf den Straßen, in Bürger*innen-Initiativen oder in Vereinen: Spätestens seit dem letzten Jahr hat ein großer Teil unserer Gesellschaft angefangen, sich dagegen zu wehren, sich zu organisieren und sich für eine klimagerechte Zukunft einzusetzen. Diese Menschen geben uns Hoffnung. Während unser Zeitfenster, die 1,5-Grad-Grenze noch einzuhalten, mit jedem Tag der Untätigkeit schwindet, brauchen wir eine Gesellschaft, die die massiven Umbrüche selbst in die Hand nimmt.

Denn wenn die vergangenen 21 Monate Klimastreiks eins gezeigt haben, dann, dass uns kein Unternehmen, keine Partei und keine Institution diesen Job abnehmen wird. Am Ende werden all diejenigen über den Ausgang der Klimakrise entscheiden, die ein politisches und wirtschaftliches Weiter-So nicht mehr akzeptieren. Und sie sind es, mit denen wir gemeinsam – mit Abstand und mit Masken – auch diesen Freitag wieder für eine klimagerechte Welt kämpfen. Wir sehen uns auf der Straße.

#NRWähltKlima – LASST UNS DIE KOMMUNALWAHL ZUR KLIMAWAHL MACHEN!

Am 13.09 sind Kommunalwahlen in Deutschlands größtem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Diese Wahlen sind entscheidend, denn sie bestimmen die Richtung, in die die Politik in den nächsten fünf Jahren gehen wird. In der Klimakrise können wir es uns nicht leisten, fünf weitere Jahre zu verlieren: Diese Wahlperiode ist die letzte, in der wir noch etwas nachhaltig verändern können. Daher gehe mit uns am 04.09. auf die Straßen und sorge dafür, dass die Klimakrise priorisiert wird!

Lokalpolitik in den Kommunen und Städten ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Klimaschutz zu verwirklichen und die Einhaltung des 1,5°C Ziels zu ermöglichen. 
Wird die Innenstadt autofrei und hat so mehr Platz für Begrünung, Rad- und Fußverkehr? Werden noch mehr Flächen versiegelt oder Bäume gepflanzt?Was ist mit dem Ausbau der Radwege? 

 All diese Fragen und noch viele mehr werden auf lokaler Ebene entschieden. Jede*r Wähler*in sollte sich deshalb überlegen, was die Parteien und Kandidat*innen für den Klimaschutz verändern werden.  Und zugleich müssen wir unseren Politiker*innen ein starkes Signal mitgeben: Wir fordern sie auf, Verantwortung in der Klimakrise zu übernehmen und daran werden wir sie messen. Denn die Klimakrise wartet nicht und muss trotz und gerade wegen anderer, zusammenhängender Krisen wieder priorisiert werden.

Deshalb streiken wir am 04.09. in über 29 Städten. Viele Ortsgruppen haben sich kreative Aktionen überlegt. Zum Beispiel  wird es in Bielefeld eine Menschenkette durch die Altstadt geben. Informiere dich hier wann und wo bei dir vor Ort gestreikt wird und tritt mit deiner lokalen Ortsgruppe in Kontakt um zu erfahren, was geplant ist. Es sind zum Teil unsere ersten größeren Streiks während Corona, weshalb es natürlich besondere Hygienekonzepte gibt, denn wir hören auf die Wissenschaft!        

Das besondere an der Wahl: ALLE AB 16 Jahren dürfen wählen gehen. Also… Du bist 16 oder älter? Dann wähle am Sonntag, den 13.09. deine Zukunft und streike am 04.09., um andere Ü16 Jährige zu motivieren und den Druck auf die Politik zu erhöhen!

Nimm deine Freund*innen, ein cooles Streikplakat und eine nice Maske mit und sei am 04.09. dabei! Wir sehen uns auf den Straßen – LASST UNS DIE KOMMUNALWAHL ZUR KLIMAWAHL MACHEN!

RETTET. DEN. AMAZONAS. JETZT! – Weltweite Aktionstage vom 28. – 30.08.2020

Der Amazonas Regenwald ist eine der artenreichsten Regionen der Erde, CO2 Speicher, Sauerstoffquelle und trägt zur Stabilisierung des Weltklimas bei. 

Doch er brennt und es bleibt uns nicht mehr viel Zeit ihn zu bewahren. Ohne ihn ist die Einhaltung des 1,5 Grad -Ziels nicht möglich! Durch die rasante Rodung gelangen Gigatonnen CO2 in die Atmosphäre und der Amazonas droht sich in eine Savanne zu verwandeln. Der Weltklimarat berichtet, wenn die Kipppunkte erreicht werden, wird das Schmelzen der Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegelns verstärkt. Tausende geschützte Arten sind vom Aussterben bedroht. 

Die Lage im Amazonas ist dramatisch. Während die Welt von der Corona-Pandemie abgelenkt ist, sind die Brände so viele wie noch nie! Bereits im August dieses Jahres wurden über 10.000 Feuerhotspots im Amazonas registriert. Von Januar bis März gingen bereits 800 km² Wald verloren, das entspricht einer Fläche von 100.000 Fußballfeldern bzw. etwa einem Drittel der Größe des Saarlandes. Das sind 51% mehr als im Vorjahr! Indigenen wird Zugang zu Trinkwasser und medizinischer Grundversorgung seitens der brasilianischen Regierung unter Bolsonaro verwehrt. Der brasilianische Umweltminister Salles hat Umweltauflagen zurückgefahren. Dem staatlichen Umweltministerium IBAMA wurde die Kontrolle und Berichterstattung zu Rodungen untersagt, die Medien schweigen.


Deutschland und Europa trägt Verantwortung zum Schutz des Amazonas. Deshalb protestieren wir gegen das EU-Freihandelsabkommen Mercosur mit Brasilien! Es enthält keine Schutzmaßnahmen gegen Brandrodung und würde die Umweltzerstörung durch den Import von Rindfleisch, Soja und Ethanol weiter vorantreiben. Dazu verstößt es gegen EU-Standards und Menschenrechte. Deshalb haben sich einige Länder, darunter Österreich, aus dem Abkommen zurückgezogen. Deutschland erwägt jetzt sich ebenfalls davon zu distanzieren, sagte Angela Merkel im Gespräch mit Greta Thunberg, Luisa Neubauer, Anuna de Wever und Adelaide Charlier am 20.08.2020 im Kanzleramt. Denn wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie Deutschland mit seinem großem Einfluss in der EU das Abkommen ratifiziert und die Zerstörung des Amazonas weiter befeuert! Wenn es Deutschland wirklich ernst ist, den Amazonas zu bewahren, muss das Abkommen sofort auf Eis gelegt werden!

Ein wichtiger Schritt damit sich auch deutsche Firmen stärker zum Schutz von Menschenrechten und nachhaltigem wirtschaften bei ihren Lieferant*innen im Ausland verpflichten, ist die Einführung des Lieferkettengesetzes, dass die Bundesregierung nun auf den Weg bringen will. Arbeitsminister Hubertus Heil und Entwicklungsminister Gerd Müller kündigten an noch im August Eckpunkte zu beschließen. Wir fordern deshalb von der Regierung sich für ein starkes Lieferkettengesetz einzusetzen, welches endlich für einen fairen Handel sorgt, der auf ökologisch nachhaltigen und menschlichen Werten beruht und weniger auf Ausbeutung und Naturzerstörung. 


Lasst uns darauf aufmerksam machen, um den Amazonas auch für alle nachfolgenden Generationen zu bewahren! 


Deshalb seid dabei mit Street-Art-Aktionen, Demos, Mahnwachen und macht bei unserem digital strike SOS Amazonia mit:
# SOSAmazonia# The AmazonIsNotFor Salles #AmazonOrBolsonaro
Weitere Infos und Spendeaufruf findet ihr hier.

Mehr Informationen zum Amazonas:

Aktionstag Datteln IV

Heute, am 14. August 2020 haben wir gemeinsam mit Aktivist*innen aus ganz Europa dezentral in 35 Städten aus 13 Ländern vor finnischen Botschaften und Konsulaten gegen das Kraftwerk Datteln IV demonstriert. Gemeinsam mit vielen Organisationen wie Greenpeace oder dem BUND haben wir die sofortige Abschaltung des Katastrophenkraftwerks Datteln IV gefordert!

Doch was ist eigentlich das Problem an Datteln IV?

Das Steinkohlekraftwerk in Datteln hat nicht nur erwiesenerermaßen energiewirtschaftlich keine Notwendigkeit, sondern stellt auch einen Schritt weg von Enereuerbaren Energien und ein Symbol für das klimapolitische Versagen der deutschen Bundesregierung dar.Das Kraftwerk wurde entgegen der Empfehlungen der Kohlekomission ans Netz genommen und steht im totalen Widerspruch mit dem Kohleausstieg 2038 – der ohnehin schon viel zu langsam für zukunftsgerechten Klimaschutz ist. Denn trotz der Abschaltung älterer Kohlekraftwerke werden durch Datteln IV 40 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich ausgestoßen. Zudem wird für das Kraftwerk Steinkohle aus Sibiren und Kolumbien importiert, was neben der schlechten CO2 Bilanz auch die inhumanen und menschenrechtsverletzenden Arbeitsbedingungen in den Kohleminen und die Ausbeutung der dortigen Arbeiter*innen unterstützt.

Es wird Zeit zu handeln!

Für uns ist klar: die Bundesregierung muss jetzt handeln – deshalb fordern wir neben dem Kohleausstieg 2030 auch die sofortige Abschaltung von Datteln IV. Wir müssen die Klimakrise jetzt verhindern, um uns, unseren Kindern und allen zukünftigen Generationen eine lebenswerte Zukunft sichern zu können.
Streikt gemeinsam mit uns am 25. September für eine sozial-ökologische Energiewende und werdet Teil von unserem Kampf für Klimagerechtigkeit!

Spontandemos zur Vorstellung des neuen IPCC Berichts

Anlässlich der Vorstellung des neuen IPCC Berichts ab 10 Uhr werden einige FridaysForFuture Ortsgruppen am 8. August 2019 Spontandemos machen.

Ein Livestream der Vorstellung des IPCC Berichts ist hier zu finden.

Liste der Spontandemonstrationen:

Listenansicht
Aachen, 18:00 Uhr, Elisenbrunnen
Augsburg, 12:00 Uhr, Königsplatz
Düsseldorf, 10:00 Uhr, Landtag
Eckernförde, 10:00 Uhr, Rathausmarkt
Elmshorn, 09:45 Uhr, Alter Markt (Vor der St. Nikolai Kirche)
Erfurt, 12:00 Uhr, Anger (Die-In)
Erlangen, 15:15 Uhr, Hugenottenplatz
Heidelberg, 13:00 Uhr, Bismarckplatz
Kiel, 10:00 Uhr, Landtag
Köln, 10:00 Uhr, Kölner Dom
Lüneburg, 12:00 Uhr, Marktplatz
Möckmühl, 10:00 Uhr, Rathaus
Mönchengladbach, 10:00 Uhr, Marienplatz
München, 14:00 Uhr, Marienplatz
Oberhausen, 10:00 Uhr, Technisches Rathaus Sterkrade
Rendsburg, 11:00 Uhr, Hohen Arsenal
Saarbrücken, 17:00 Uhr, St.johanner Markt
Villingen-Schwenningen, 11:30 Uhr, Latschariplatz
Wiesbaden, 18:00 Uhr, Bahnhof
Winsen Luhe, 10:00 Uhr, Rathaus
 

Hinweis: Diese Liste ist noch nicht vollständig!

Globaler Klimastreik am 24.05.2019 zur Europawahl

Anlässlich der Europawahl werden am 24. Mai über die Grenzen Europas hinaus junge Menschen auf die Straßen gehen, um auf die Bedeutung der Europawahl für unser globales Klima aufmerksam zu machen. Denn vom 23. bis zum 26. Mai 2019 finden Europawahlen statt. In Deutschland wird am 26. Mai gewählt.

Die Klimakrise ist die größte Herausforderung der Gegenwart und muss oberste Priorität in der Politik haben. Es sind radikale Klimaschutzmaßnahmen notwendig, um die Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels noch gewährleisten zu können. Als drittgrößter CO2-Emittent weltweit trägt die EU eine besondere Verantwortung im Kampf gegen die Klimakrise. Mehr Hintergrundinformationen: Klimawahl #voteclimate Kampagne

Geht mit uns gemeinsam auf die Straße und lasst uns ein Zeichen für globalen Klimaschutz setzen!
#Klimawahl #ActNow

In diesen Städten kannst du an einem Streik teilnehmen

Suchtreffer

Listenansicht
Aachen, 10:00 Uhr, Elisenbrunnen
Achim, 10:00 Uhr, Rathaus
Ahlbeck (Usedom), 11:00 Uhr, Rathausplatz Ahlbeck
Altötting, 14:00 Uhr, Bahnhof
Amberg, 14:00 Uhr, Maltesergarten
Annaberg-Buchholz, 14:00 Uhr, St. Annenkirche
Anklam, 13:00 Uhr, Markt
Ansbach, 13:00 Uhr, Martin -Luther – Platz
Aschaffenburg (Unterfranken), 12:00 Uhr, Stiftsplatz
Augsburg, 11:00 Uhr, Königsplatz
Aurich, 11:30 Uhr, Sparkassen-Arena
Bad Neustadt an der Saale, 9:45 Uhr, Hauptbahnhof
Backnang, 9:00 Uhr, Vor der Bibliothek
Bad Belzig, 11:30 Uhr, Marktplatz
Bad Gandersheim, 12:00 Uhr, Stiftsfreiheit
Bad Kreuznach, 11:30 Uhr, Pauluskirche
Bad Mergentheim, 11:30 Uhr, Neues Rathaus
Bad Oldesloe, 11:30 Uhr, am Schulzentrum
Bad Säckingen, 15:00 Uhr, Münsterplatz
Bad Segeberg, 8:30 Uhr, Marktplatz
Bad Tölz, 11:00 Uhr, Rathaus Tölz
Balingen, 14:00 Uhr, Bahnhof
Bamberg, 11:30 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Bargteheide, 13:00 Uhr, Am Markt
Bautzen, 13:30 Uhr, Theaterplatz
Bayreuth, 13:00 Uhr, La-Spezia-Platz
Bensheim, 12:00 Uhr, Geschwister-Scholl-Schule
Berchtesgaden, 11:30 Uhr, Minigolfplatz
Berlin, 12:00 Uhr, Brandenburger Tor
Bielefeld, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Bingen am Rhein, 13:00 Uhr, Speisemarkt
Birkenfeld, 10:00 Uhr, Talweiher (Platz)
Bitburg, 9:00 Uhr, Am Spittel (Marktplatz)
Blaubeuren, 12:30 Uhr, Klosterhof
Bochum, 12:05 Uhr, Hauptbahnhof
Bogen, 13:30 Uhr, Vorm Rathaus
Boizenburg (Elbe), 11:00 Uhr, Schule
Bonn, 9:30 Uhr, Hofgarten
Borken (Westfalen), 14:00 Uhr, Marktplatz
Bottrop, 13:00 Uhr, Berliner Platz
Brakel, 14:00 Uhr, Rathaus
Brandenburg an der Havel, 15:00 Uhr, Neustadt Markt (Fahrraddemo)
Braunschweig, 10:00 Uhr, Schlossplatz
Bremen, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Bremerhaven, 11:30 Uhr, Stadthaus 1
Buchholz i. d Nordheide, 12:00 Uhr, Schützenplatz
Buxtehude, 11:30 Uhr, Schafsmarktplatz
Castrop-Rauxel, 13:00 Uhr, Marktplatz
Calw, 10:30 Uhr, Marktplatz
Celle, 10:00 Uhr, Stechbahn
Chemnitz, 12:00 Uhr, Karl-Marx-Kopf
Cloppenburg, 10:00 Uhr, Stadtpark
Coburg, 11:30 Uhr,Gymnasium Alexandrinum (Endkundgebung am Bahnhofsplatz)
Cottbus, 8:00 Uhr, vor dem Uni-ZHG
Cuxhaven, 10:00 Uhr, Wochenmarktplatz
Dannenberg, 12:00 Uhr, Marktplatz
Darmstadt, 10:00 Uhr, Luisenplatz
Deggendorf, 11:00 Uhr, Altes Rathaus, Stadtplatz
Delmenhorst, 9:30 Uhr, Bahnhof Delmenhorst (gemeinsame fahrt nach Bremen)
Demmin, 10:00 Uhr, Luisenplatz am Luisentor
Dessau-Roßlau, 10:00 Uhr, Friedensglocke
Detmold, 13:30 Uhr, Marktplatz Detmold
Dietzenbach, 12:00 Uhr, Cinemaxx Kino Offenbach
Dingolfing, 13:00 Uhr, Marienplatz
Dinslaken, 12:00 Uhr, Neutorplatz
Donauwörth, 13:30 Uhr, Bahnhof (gemeinsame Anfahrt nach Nürnberg)
Dortmund, 12:00 Uhr, Friedensplatz
Dreisamtal, 14:00 Uhr, Marktplatz
Dresden, 11:55 Uhr, Goldener Reiter
Duisburg, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Düren, 10:30 Uhr, Kaiserplatz
Düsseldorf, 11:00 Uhr, Maxplatz
Eberswalde, 13:31 Uhr, Hauptbahnhof
Eckernförde, 9:00 Uhr, Hafenspitze (Zwischen Leuchtturm und Seezeichen)
Eggenfelden, 13:45 Uhr, vom Gymnasium zum Rathaus
Eichstätt, 11:00 Uhr, Marktplatz
Einbeck, 12:00 Uhr, Marktplatz
Elmshorn Kreis Pinneberg, 8:45 Uhr, Vor der St.Nikolai-Kirche (Alter Markt)
Emden, 15:00 Uhr, Stadtgarten
Eschwege, 11:30 Uhr, Schlosspark
Erfurt, 12:00 Uhr, Angerdreieck
Erlangen, 14:00 Uhr, Altstädter Kirchplatz
Essen, 9:30 Uhr, Willy-Brandt-Platz (anschließend gemeinsame Anreise nach Düsseldorf)
Esslingen am Neckar, 9:00 Uhr, Bahnhof
Eutin, 10:30 Uhr, Wasserturm
Falkensee, 10:00 Uhr, Treffpunkt am Bahnhof
Fehmarn, 16:00 Uhr, Marktplatz
Feuchtwangen, 11:30 Uhr, Zwingerpark
Filderstadt, 13:30 Uhr, Bahnhof Bernhausen
Flensburg, 10:00 Uhr, Hafenspitze
Frankenthal (Pfalz), 11:30 Uhr, Speyerer Tor
Frankfurt am Main, 12:00 Uhr, Willy-Brandt-Platz
Freiberg, 14:00 Uhr, Obermarkt
Freising, 13:30 Uhr, Kriegerdenkmal
Fürstenwalde (Spree), 9:00 Uhr, Marktplatz
Fulda, 10:00 Uhr, Demozug durch Innenstadt
Freiburg, 10:00 Uhr, Platz der alten Synagoge
Friedberg, 10:00 Uhr, Bahnhof
Fürth, 12:00 Uhr, Fürther Freiheit
Geislingen (Steige), 11:30 Uhr, Bahnhof
Gelsenkirchen, 12:30 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Gera, 12:00 Uhr, Markt
Gießen, 11:00 Uhr, Jeweilige Schulen, dann Berliner Platz
Gifhorn, 10:30 Uhr, Schillerplatz
Glückstadt, 7:30 Uhr, Detlefsengymnasium zu Marktplatz
Goslar, 13:30 Uhr, Rosentor
Göppingen, 11:30 Uhr, Rathaus Göppingen
Gotha, 14:00 Uhr, Unterer Hauptmarkt
Göttingen, 10:00 Uhr, Bahnhof
Greifswald, 14:00 Uhr, Europakreuzung
Greiz, 12:00 Uhr, Kirchplatz
Gronau, 9:30 Uhr, Theodor Heuss Platz
Groß-Gerau, 10:00 Uhr, Marktplatz (am Kulturcafé)
Groß-Umstadt, 8:35 Uhr, Max-Plank Gymnasiums
Gütersloh, 12:00 Uhr, Berliner Platz
Hagen, 12:00 Uhr, Theaterplatz
Halle (Saale), 12:00 Uhr, Route, Startet am Hallmarkt
Halstenbek, 13:30 Uhr, Rathausplatz
Hamburg, 10:00 Uhr, St Pauli (U-Bahn Station)
Hameln, 12:00 Uhr, Hochzeitshausterasse
Hamm, 10:00 Uhr, Bei der Stadtbücherei
Hann. Münden, 11:30 Uhr, Rathaus
Hannover, 12:30 Uhr, Opernplatz
Heide (Holstein), 11:00 Uhr, St. Jürgen Kirche
Heidenheim, 11:00 Uhr, Bahnhof
Heilbronn, 11:30 Uhr, Bollwerksturmplatz
Herford, 12:00 Uhr, Bahnhof
Herrenberg, 12:00 Uhr, Bahnhof
Herzogenaurach, 13:00 Uhr, Vor dem Haupteingang des Gymnasiuns
Hildesheim, 8:00 Uhr, Hauptbahnhof
Hohen Neuendorf, 9:30 Uhr, Marie Curie Gymnasium (Klimazug)
Ingolstadt, 12:00 Uhr, Münsterplatz (gegenüber vom Salatkind)
Iserlohn, 9:00 Uhr, Fritz-Kühn-Platz
Itzehoe, 10:00 Uhr, Dithmarscher Platz
Jena, 12:00 Uhr, Holzmarkt
Juist, 13:00 Uhr, Deichscharte (Hafen)
Jülich, 16:00 Uhr, Schlossplatz
Kaiserslautern, 11:30 Uhr, Hauptbahnhof
Karlsruhe, 10:30 Uhr, Staatstheater
Kassel, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof/Kulturbahnhof
Kehl, 10:45 Uhr, Marktplatz
Kempen, 10:00 Uhr, Bushaltestelle „Am Gymnasium“
Kempten, 11:30 Uhr, Forum Allgäu
Kerpen, 16:30 Uhr, Europagymnasium Kerpen
Kiel, 9:30 Uhr, Rathaus Kiel
Kleve, 12:00 Uhr, Am Ehrenmal
Koblenz, 11:55 Uhr, Hauptbahnhof
Köln, 9:00 Uhr, Roncalliplatz
Königs Wusterhausen, 10:30 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Konstanz, 11:30 Uhr, Herosé-Park
Krefeld, 11:00 Uhr, HBF
Kulmbach, 13:30 Uhr, Marktplatz Kulmbach
Lahr, 11:30 Uhr, Rathausplatz
Landau in der Pfalz, 10:00 Uhr, Rathausplatz
Landsberg am Lech, 10:30 Uhr, Hauptplatz (mit Demozug)
Landshut, 12:30 Uhr, Rathaus
Lageoog, 13:30 Uhr, an der Schule
Laupheim, 12:20 Uhr, Carl-Laemmle Gymnasium
Leer, 10:00 Uhr, BBS
Leipzig, 12:30 Uhr, Simsonplatz (Bundesverwaltungsgericht)
Lemgo, 12:30 Uhr, Marktplatz
Leverkusen, 10:30 Uhr, Rathaus
Lindau (B), 12:00 Uhr, altes Rathaus
Lindenberg, 11:30 Uhr, Stadtplatz
Lörrach, 12:00 Uhr, Bahnhofsplatz
Lübeck, 11:30 Uhr, Vorplatz MuK
Luckenwalde, 13:00 Uhr, Kreishaus Teltow-Fläminc
Ludwigsburg, 12:00 Uhr, ZOB
Ludwigshafen am Rhein, 11:00 Uhr, Berliner Platz
Lüneburg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Lünen, 12:00 Uhr, Europaplatz
Magdeburg, 12:00 Uhr, Domplatz
Mainz, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Mannheim, 11:00 Uhr, Ehrenhof (Schloss)
Mansfeld-Südharz, 15.00 Uhr, Rathaus
Marburg, 12:00 Uhr, Marktplatz / Schulzentrum
Meiningen, 14:30 Uhr, Markt
Meßkirch, 9:30 Uhr, Kirchentreppe
Minden, 14:00 Uhr, Marktplatz
Möckmühl, 12:00 Uhr, Sportheimparkplatz
Moers, 13:00 Uhr, Medienhaus am Königlichen Hof
Mönchengladbach, 17:30 Uhr, Sonnenhausplatz / Vor dem Minto (Einkaufszentrum)
Mühlhausen, 14:00 Uhr, Blobach
Mülheim an der Ruhr, 13:00 Uhr, Kurt-Schumacher-Platz (Ausgang Forum)
München, 11:00 Uhr, Theresienwiese
Münster, 10:00 Uhr, Prinzipalmarkt
Naumburg (Saale), 12:30 Uhr, Markt
Neheim, 10:00 Uhr, Neheimer Markt
Neubrandenburg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Neukirchen Vluyn, 10:30 Uhr, Leineweberplatz und Rathaus
Neuruppin, 14:00 Uhr, Schinkelgymnasium
Neuss, 11:00 Uhr, Marienkirchplatz
Neustadt an der Aisch, 13:15 Uhr, Schulzentrum FAG DBRS
Niebüll, 13:30 Uhr, Rathausplatz
Nienburg (Weser), 11:00 Uhr, Am Maximilian
Nordhausen, 14:00 Uhr, Rathaus
Northeim, 10:00 Uhr, Mühlenanger
Nürnberg, 15:30 Uhr, am Weißen Turm
Oberhausen, 11:30 Uhr, Bert-Brecht Haus (Stadtbücherei)
Odenwaldkreis, 10:00 Uhr, Odenwaldhalle in Michelstadt
Offenbach, 12:00 Uhr, Cinemaxx
Offenburg, 11:00 Uhr, Fischmarkt
Oldenburg, 12:00 Uhr, Bahnhof Süd
Osnabrück, 10:00 Uhr, Theatervorplatz
Paderborn, 13:00 Uhr, Neptunbrunnen auf dem Marktplatz
Papenburg, 8:30 Uhr, Rathausvorplatz
Passau, 17:00 Uhr, Residenzplatz
Peine, 11:00 Uhr, Vor dem Rathaus
Penzberg, 11:00 Uhr, Stadthalle
Pforzheim, 11:00 Uhr, Marktplatz
Pinneberg, 8:30 Uhr, Drosteiplatz
Plauen, 11:59 Uhr, Plauen oberer Bahnhof (gemeinsame fahrt nach Zwickau)
Potsdam, 11:56 Uhr, Luisenplatz
Radolfzell, 11:45 Uhr, Marktplatz
Rangsdorf, 9:00 Uhr, Rathaus
Ravensburg, 11:00 Uhr, Bahnhof
Recklinghausen, 12:00 Uhr, Bahnhof
Regensburg, 11:00 Uhr, Domplatz
Rendsburg, 11:00 Uhr, Schiffbrückenplatz
Reutlingen, 11:00 Uhr, Marktplatz
Roggenburg, 15:00 Uhr, Vor dem Kloster
Rostock, 12:00 Uhr, Kröpeliner Tor
Rothenburg o.d.T., 13:00 Uhr, Marktplatz
Rottenburg, 12:00 Uhr, Marktplatz
Saarbrücken, 12:00 Uhr, Schlossplatz
Salzgitter, 11:00 Uhr, Rathaus Lebenstedt
Salzwedel, 11:30 Uhr, Rathausturmplatz
Schleswig, 9:35 Uhr, Capitolplatz
Schneverdingen, 9:30 Uhr, KGS Schneverdingen, Haupteingang
Schwäbisch Gmünd, 11:00 Uhr, Rathaus
Schwäbisch Hall, 13:30 Uhr, Rathaus
Schweinfurt, 13:30 Uhr, Schillerplatz
Schwerin, 11:30 Uhr, Hauptbahnhof
Seligenstadt, 10:30 Uhr, Einhardstraße
Siegburg, 9:30 Uhr, Marktplatz
Siegen, 10:30 Uhr, Vor der Bluebox
Simmern, 10:30 Uhr, Schlossplatz
Singen, 13:30 Uhr, Kreuzung August-Ruf-/Hegaustraße (am Karstadt)
Sinsheim, 11:00 Uhr, Burgplatz
Soest, 11:30 Uhr, Marktplatz
Sonthofen, 13:30 Uhr, vor dem Rathaus
Speyer, 11:00 Uhr, Stadthalle
Stade, 8:00 Uhr, Stadeum
Straubing, 12:30 Uhr, Ludwigsplatz
St. Peter-Ording, 9:00 Uhr, Marktplatz
Stuttgart, 11:00 Uhr, Schlossplatz
Templin, 11:00 Uhr, Parkplatz Kurmeile – Markt
Treysa (Schwalm-Eder-Kreis), 12:00 Uhr, Marktplatz
Trier, 10:00 Uhr, Domfreihof
Tübingen, 11:00 Uhr, Uhlandstraße
Uelzen, 11:00 Uhr, Bahnhof
Ulm, 12:00 Uhr, Marktplatz am Rathaus
Viersen, 10:00 Uhr, Gereonsplatz
Villingen-Schwenningen, 11:30 Uhr, Am Riettor
Vilsbiburg, 13:00 Uhr, Verkehrsgarten
Volkach, 15:00 Uhr, Hallenbad
Wangen im Allgäu, 9:10 Uhr, Auf dem Grünstreifen neben dem BSW Südgebäude
Wegberg, 11:00 Uhr, Fußgängerzone (vor Dalyan)
Weiden i.d.O, 13:00 Uhr, Oberer Markt
Weilburg, 13:00 Uhr, Startpunkte an Schulen (Müllsammelaktion)
Weilheim, 11:00 Uhr, Kirchplatz
Weimar, 12:00 Uhr, Goetheplatz
Weinheim, 11:00 Uhr, Parkplatz Cafe Central
Weißenburg i. Bay., 16:00 Uhr, Marktplatz (Mahnwache)
Weissbach, 13:30 Uhr, unterer Markt
Werdau, 12:30 Uhr, Bahnhof (gemeinsame fahrt nach Zwickau)
Wernigerode, 13:00 Uhr, Nicolaiplatz
Wertheim, 12:00 Uhr, Wertheim
Wesel, 10:30 Uhr, Rathaus & Rundlauf
Wetzlar, 12:00 Uhr, Bahnhofstraße (Herkules Center)
Weyhe, 12:00 Uhr, Marktplatz
Wiesbaden, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Wilhelmshaven, 12:00 Uhr, Vom Rathausplatz zum Südstrand
Winsen, 9:30 Uhr, Marktplatz
Wismar, 11:00 Uhr, Marktplatz
Witten, 10:00 Uhr, Rathausplatz
Wittenberg (Lutherstadt), 13:00 Uhr, Marktplatz
Wolfsburg, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Worms, 10:00 Uhr, Bahnhof
Wuppertal, 12:00 Uhr, Laurentiusplatz
Würzburg, 11:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz (Hauptbahnhof)
Xanten, 11:00 Uhr, Marktplatz
Zittau, 14:00 Uhr, Marktplatz
Zweibrücken, 11:30 Uhr, Alexanderplatz
Zwickau, 13:00 Uhr, Schumannplatz

Internationale Schulstreiks am 15.03.2019

Heute werden in über 110 Ländern auf allen Kontinenten (auch in der Antarktis) Menschen auf die Straße gehen und sagen: Bis hierhin und nicht weiter!
Gemeinsam fordern wir von den Regierungen unserer Länder und der internationalen Staatengemeinschaft unsere Zukunft nicht weiter kurzfristigen Interessen zu opfern. Lange fielen in Deutschland die Treibhausgasemissionen, seit kurzem steigen sie wieder an. Dies ist vor allem dem Bereich Verkehr zu schulden, in dem die Emissionen seit Jahren kontinuierlich ansteigen. Das ist untragbar! Wir fordern, dass die Bundesregierung unverzüglich weitgreifende Maßnahmen unternimmt um die Verkehrswende einzuleiten.
Streik auch Du am 15. März mit uns zusammen für eine Zukunft, in der wir weiter, gut auf diesem Planeten leben können. Eine Liste der Orte an denen in Deutschland gestreikt wird findest du hier, eine Karte mit den internationalen Streiks hier. Übrigens: Auch Erwachsene sind herzlich eingeladen sich unserem Protest anzuschließen!

Hier: Flyer, Plakate & Sticker

Die Streiks in Deutschland am 15.03.2019 (222)
(Liste noch nicht vollständig!)

Leider haben wir keine Ergebnisse zu deiner Anfrage gefunden!

Aachen, 10:00 Uhr, Elisenbrunnen
Achern, 11:00 Uhr, Rathaus
Altenburg, 11:00 Uhr, Bahnhof
Amberg, 14 Uhr, Maltesergarten
Anklam, 11:00 Uhr, Rathaus
Ansbach, 13:00 Uhr, Martin-Luther-Platz
Aschaffenburg, 12:00 Uhr, Theaterplatz
Augsburg, 11:00 Uhr, Rathausplatz
Aurich, 11:00 Uhr, Sparkassen Arena
Bad-Hersfeld, 11:00 Uhr, Rathaus
Bad Kreuznach, 11:30 Uhr, Pauluskirche
Bad Mergentheim, 10:30 Uhr, Bahnhof
Bad Oldesloe, 13:30 Uhr, Olivet Allee
Bad Reichenhall, 12:00 Uhr, Karlsplatz
Bad Säckingen, 11:30 Uhr, Münsterplatz
Bad Segeberg, 8:30 Uhr, Marktplatz
Bad Tölz, 11:00 Uhr, Vichyplatz
Balingen, 11:00 Uhr, Marktplatz
Bamberg, 11:30 Uhr, Bahnhof
Bargteheide, 10:00 Uhr, Rathaus
Bayreuth, 11:15 Uhr, Beginn in der Königsallee
Bensheim, 12:00 Uhr, Goethe Gymnasium
Berlin, 10:00 Uhr, Invalidenpark
Bielefeld, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Bingen am Rhein, 10:00 Uhr, Speisemarkt
Bochum, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Bogen, 8:00 Uhr, Vor dem Rathaus
Boizenburg (Elbe), 11:00 Uhr, Schulzentrum
Bonn, 9:30 Uhr, Münsterplatz
Borken (Westfalen), 13:00 Uhr, Marktplatz
Bottrop, 12:00 Uhr, Berliner Platz
Braunschweig, 10:00 Uhr, Schlossplatz
Bremen, 10:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Bremerhaven, 12:00 Uhr, Theodor-Heuss-Platz
Buchholz in der Nordheide, 12:00 Uhr, Schützenplatz
Calw, 10:30 Uhr, Marktplatz
Castrop-Rauxel, 13:00 Uhr, Marktplatz
Celle, 12:00 Uhr, Stechbahn
Chemnitz, 12:00 Uhr, Neumarkt
Coburg, 11:45 Uhr, Realschule CO I
Cottbus, 13:00 Uhr, Am Stadtbrunnen
Cuxhaven, 10:00 Uhr, Wochenmarktplatz
Darmstadt, 10:00 Uhr, Luisenplatz
Deggendorf, 12:00 Uhr, Grabkirche
Dessau-Roßlau, 11:00 Uhr, Friedensglocke
Detmold, 13:30 Uhr , Rathaus (Marktplatz)
Dingolfing, 12:30 Uhr, Marienplatz
Donauwörth, 09:45 Uhr, Fahrt zur Demo in Augsburg
Dortmund, 10:00 Uhr, Friedensplatz
Dresden, 12:00 Uhr, St. Benno Gymnasium
Düsseldorf, 11:00 Uhr, Am Rathhaus
Duisburg, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Düren, 10:30 Uhr, Kaiserplatz
Eberswalde, 13:30 Uhr, Hauptbahnhof
Eckernförde, 9:00 Uhr, Hafenspitze (beim Leuchtturm)
Edingen-Neckarhausen, 11:30 Uhr, Rathaus
Eisenach, 12:00 Uhr, Marktplatz
Elmshorn, 8:50 Uhr, Start: vor St-Nikolaikirche
Emden, 10:00 Uhr, Auricher Straße 1
Eschwege, 10:00 Uhr, Marktplatz
Essen, 11:00 Uhr, Düsseldorf
Erfurt, 12:00 Uhr, Angerdreieck
Erlangen, 12:00 Uhr, Schlossplatz
Eutin (Ostholstein), 10:30 Uhr, Wasserturm (Bismarkstraße)
Falkensee, 11:00 Uhr, Bahnhof
Flensburg, 10:00 Uhr, Hafenspitze
Frankenthal (Pfalz), 11:00 Uhr, Speyrer Tor
Frankfurt am Main, 12:00 Uhr, Bockenheiner Warte
Freiburg, 10:00 Uhr, Stühlinger Kirchplatz
Friedberg, 10:00 Uhr, Bahnhof
Freudenstadt, 11:00 Uhr, Marktplatz
Fulda, 10:00 Uhr, Uniplatz
Geislingen an der Steige, 11:00 Uhr, Forellenbrunnen
Gelsenkirchen, 12:00 Uhr, Heinrich-König Platz
Gera, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Gießen, 11:30 Uhr, Berliner Platz
Gifhorn, 10:30 Uhr, Schillerplatz
Glückstadt, 7:30 Uhr, Detlefsengymnasium
Göppingen, 11:30 Uhr, Kreissparkasse am Bahnhof
Görlitz, 12:30 Uhr, Stadtpark
Göttingen, 8:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Goslar, 13:00, Rosentorplatz
Greifswald, 10:00 Uhr, Mühlentor
Günzburg, 13.00 Uhr, Marktplatz
Gütersloh, 12:00 Uhr, Berliner Platz
Hagen, 10:30 Uhr, Berliner Platz
Halle, 12:00 Uhr, Riebeckplatz
Hamburg, 14:30 Uhr, Hachmannplatz
Hamlen, 12:00 Uhr, Hochzeitshausterasse
Hannover, 12:30 Uhr, Kröpcke
Haßfurt, 10:00 Uhr, Pfarrkirche~Vorplatz
Heide, 13:00 Uhr, Vor der St. Jürgen Kirche
Heidelberg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Heidenheim, 11:00 Uhr, Bahnhof
Heilbronn, 11:30 Uhr, Götzenturm
Herzogenaurach, 13:00 Uhr, Gymnasium
Hildesheim, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Husum, 8:00 Uhr, Wendehammer
Ingelheim, 10:00 Uhr, Bahnhof
Ingolstadt, 13:00 Uhr, Theaterplatz
Itzehoe, 9:00 Uhr, Dithmarscher Platz
Jena, 12:00 Uhr, Holzmarkt
Juist, 10:00 Uhr, Nationalpark Haus
Kaiserslautern, 11:30 Uhr, Hauptbahnhof
Kappeln, 10:00 Uhr, Nordhafen
Karlsruhe, 11:00 Uhr, Marktplatz
Kassel, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Kehl, 10:30 Uhr, Rathaus
Kempen, 11:00 Uhr, Rathaus
Kempten im Allgäu, 11:30 Uhr, Forum Allgäu
Kiel, 9:15 Uhr, Rathausplatz
Kleve, 12:00 Uhr, Am Ehrenmal
Koblenz, 11:55 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Köln, 9:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Konstanz, 11: 30 Uhr, Herosé-Park
Krefeld, 11:00 Uhr, Hauptbahnhof
Lahr, 11:30 Uhr, Rathausplatz
Landau (Pfalz), 10:00 Uhr, Rathausplatz
Landsberg, 14:00 Uhr, Hauptplatz
Landshut, 11:30 Uhr, Rathaus
Lauterbach, 13:00, Kirche (Lauterbach)
Leer, 10:00 Uhr, Mühlenplatz
Leipzig, 12:30 Uhr, Richard-Wagner-Platz
Lemgo, 12:00 Uhr, Lemgoer Marktplatz
Leutkirch, 11:00 Uhr, Bahnhof
Leverkusen, 11:30 Uhr, Am Rathaus
Lindau (B), 12:00 Uhr, altes Rathaus
Lindenberg, 11:30 Uhr, Pausenhof der Real- und Mittelschule
Lörrach, 12:00 Uhr, Bahnhofsplatz
Ludwigsburg, 12:00 Uhr, Bahnhof
Lübeck, 11:30 Uhr, Vor der MuK
Lüchow (Wendland), 12:00 Uhr, ZOB
Lüneburg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Lünen, 13:00, Europaplatz am Rathaus
Magdeburg, 11:00 Uhr, Domplatz
Mainz, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Mannheim, 11:00 Uhr, Schloss Ehrenhof
Marburg, 12:00 Uhr, Marktplatz
Marktredwitz, 14:00 Uhr, Schulstraße 10
Marl, 10:00 Uhr, Creiler Platz
Memmingen, 12:00 Uhr, Schrannenplatz
Minden, 11:30 Uhr, Kleiner Domhof
Möckmühl, 12:00 Uhr, Unterer Marktplatz
Mölln, 11:00 Uhr, Schulberg
Mönchengladbach, 11:30 Uhr, Rathaus in Rheydt und
17:30 Uhr, Mönchengladbach Hauptbahnhof
Mühlhausen, 14:00 Uhr, Boblach
München, 11:00 Uhr, Odeonsplatz
Münster, 10:00 Uhr, historisches Rathaus
Naumburg (Saale), 12:30 Uhr, Markt
Neheim, 10:00 Uhr, Marktplatz
Neubrandenburg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Neumünster, 8:30 Uhr, Parkplatz hinter dem Hauptbahnhof
Neuruppin, 13:00 Uhr, Karl-Friedrich-Schinkel Gymnasium
Neustadt a. d. Aisch, 13:15 Uhr, Schulzentrum FAG DBRS
Neustadt a. d. Weinstraße, 10:00 Uhr, Marktplatz
Niebüll,09:45 Uhr, Rathausplatz
Nienburg (Weser), 11:00 Uhr, Bushaltestelle Im Meerbachbogen
Nordhorn, 12:00 Uhr, Marktplatz
Nürnberg, 11:00 Uhr, Lorenzkirche
Oberhausen, 11:30 Uhr, Markstraße
Oettingen, 10:00 Uhr, Marktplatz
Offenburg, 11:00 Uhr, Fischmarkt
Oldenburg, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof Süd
Oranienburg, 13:30 Uhr, Schloßplatz
Osnabrück, 10:00 Uhr, Theatervorplatz
Paderborn, 13:00 Uhr, Neptunbrunnen am Domplatz
Passau, 11:30 Uhr, Cagnes-sur-Mer Promenade
Peine, 11:00 Uhr, Rathaus
Penzberg, 10:30 Uhr, Stadthalle
Pforzheim, 11:00 Uhr, Marktplatz
Plön, 9:30 Uhr, Rathaus
Potsdam, 11:55 Uhr, Landtag
Quedlinburg, 10:00 Uhr, Rathaus
Rastede, 10:00 Uhr, Schulhof KGS
Ratzeburg, 11:30 Uhr, Rathaus
Ravensburg, 11:00 Uhr, Bahnhof
Recklinghausen, 11:00 Uhr, Hauptbahnhof
Regensburg, 11:00 Uhr, Altstadt
Rendsburg, 9:00 Uhr, Sternenmarsch zum Obereiderhafen
Reutlingen, 11:00 Uhr, Marktplatz
Rostock, 12:00 Uhr, Kröpeliner Tor
Rottweil, 11:30 Uhr, Im Stadtgraben
Saarbrücken, 10:00 Uhr, Congresshalle
Salzwedel, 11:30 Uhr, Rathausplatz
Schleswig, 9:30 Uhr, Vor der Nospa beim Capitol Platz
Schwäbisch Hall, 13:30 Uhr, Marktplatz
Schwalm-Eder-Kreis (Homberg), 11:00 Uhr, Marktplatz
Schweinfurt, 13:30 Uhr, Schillerplatz
Schwerin, 11:00 Uhr, Grunthalplatz
Seligenstadt, 10:30 Uhr, vor dem Rathaus
Siegburg, 9:30 Uhr, Siegburg Markt
Siegen, 10:30 Uhr, Vor der Bluebox
Soest, 13:30 Uhr, Marktplatz
Sonthoften, 10:00 Uhr, vor dem Rathaus
Speyer, 11:00 Uhr, Sankt-Guido-Stifts-Platz
Stade, 11:00 Uhr, Stadeum
Straubing, 11:00 Uhr, Ludwigsplatz
Stuttgart, 11:00 Uhr, vor dem Rathaus
Stralsund (MV), 14:00 Uhr, Vor dem Rathaus
St. Wendel, 11:00 Uhr, Schlossplatz
Teltow-Fläming, 14:30 Uhr, Luckenwalde, Bahnhof
Templin (Uckermark), 11:00 Uhr, Kurmeile
Treysa, 8:00 Uhr, Marktplatz
Trier, 10:00 Uhr, Domfreihof
Tübingen, 11:00 Uhr, Uhlandstraße
Tuttlingen, 14:00 Uhr, Donauspitz
Ulm, 12:00 Uhr, Marktplatz
Villingen-Schwenningen, 11:30 Uhr, Amtsgericht (Villingen)
Wangen im Allgäu, 9:10 Uhr, BSW Südgebäude
Weiden i. d. Oberpfalz, 10:00 Uhr, Oberer Markt
Weilheim, 11:00 Uhr, Kirchplatz
Weimar, 12:00 Uhr, Goetheplatz
Weißenburg i. Bay., 13:00 Uhr, Kirchweihplatz und Marktplatz
Wetzlar, 11:00 Uhr, Bahnhofstraße
Wiesbaden, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof
Wilhelmshaven, 12:30 Uhr, Valoisplatz
Winsen Luhe, 11:00 Uhr, Marktplatz (Rathaus)
Wismar, 11:00 Uhr, Rathaus
Witten (NRW), 10:00 Uhr, Rathausplatz
Wittenberg, 11:00 Uhr, Marktplatz
Witzenhausen, 11:00 Uhr, Vor der Johannisbergschule
Wolfsburg, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Worms, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof
Wuppertal, 10:00 Uhr, Kluse Schauspielhaus
Würzburg, 11:00 Uhr, Hauptbahnhof

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