Bist Du dabei? Klimastreik am 25. März!

Es ist so weit! Bald schon laufen die ersten hundert Tage der neuen Ampelkoalition ab, doch die großen Versprechen im Klimaschutz sind noch offen offen. Deshalb streiken wir am 25.03. wieder gemeinsam, global und laut für echte Klimagerechtigkeit.

Auch wenn in Deutschland mittlerweile eine neue Koalition regiert und wir seit drei Jahren auf den Straßen stehen, hat sich unsere Forderung nie geändert. Wir kämpfen für ein konsequentes Einhalten der 1,5-Grad-Grenze und somit für die Bewahrung einer lebenswerten Zukunft  der heutigen und vor allem der künftigen Generationen. Doch wir wissen schon lange, dass der benötigte Wandel kein Sprint, sondern ein Marathon ist. Wir sind die Läufer*innen die den Wandel vorantreiben und nicht locker lassen!Also sei am 25.03. dabei und mache dich gemeinsam mit deinen Bekannten, Familienmitgliedern und Freunden stark für den dringend benötigten Wandel.

Während vor allem im globalen Süden Menschen schon heute ihre Lebensgrundlagen oder gar ihre Leben aufgrund von Extremwetterereignissen verlieren, werden absurde Forderungen innerhalb der EU laut, fossile Energieträger als nachhaltig einzustufen. Wir steuern gerade auf die 3° Erderwärmung zu, doch politisch passiert nichts, was dem Ausmaß der Gefahr die mit der Klimakrise einhergeht, gerecht wird.Die Ampelkoalition gibt sich zwar ein kleines bisschen mehr Mühe als die GroKo, doch das heiß noch längst nicht, dass das auch genug ist. Sie ist angetreten mit einer Klimaschutz-Agenda, mit großen Wahlkampfversprechen und guten Worten, hat dann aber genau die Maßnahmen, die schnell Emissionen reduzieren würden, aus dem Koalitionsvertrag gestrichen. Das zeigt einmal mehr, dass ohne uns keine wahre Veränderung funktioniert. Es kommt auf dich und mich und jede*n einzelne*n an. Gemeinsam haben wir schon vieles geschafft, jedoch noch längst nicht genug. 

Wir fordern, die Interessen der Menschen über die Interessen von Lobbyisten und fossilen Konzernen zu stellen. Von der Energiewende über die Landwirtschaftswende bis zur Verkehrswende: Es reicht nicht, was die Bundesregierung derzeit plant, um einer katastrophalen Klimakrise auszuweichen und somit das Pariser Abkommen einzuhalten. Wenn wir von Klimaschutzgerechtigkeit sprechen, dann meinen wir damit, dass wir die nötigen, sehr umfangreichen Veränderungen, die sich durch unser aller Leben ziehen werden, sozial gerecht umsetzen. Das bedeutet, dass die, die in unserer Gesellschaft bereits ganz unten stehen nicht noch weiter belastet werden. Wir schaffen es nur die Veränderungen umzusetzen, wenn wir als Gesellschaft zusammenhalten und gemeinsam unser Ziel vor Augen sehen. Dabei dürfen keine weiteren finanziellen Belastungen für die Allgemeinheit entstehen sondern die Politik muss so regulieren, dass es einen gesellschaftlichen Mehrwert durch die Maßnahmen gibt, der nicht nur allein aus dem Schutz des Klimas besteht. Klimaschutz kann sozial gerecht umgesetzt werden. Deshalb fordern wir konsequente und durchdachte Klimagerechtigkeit.

Also stehe am 25.03. gemeinsam mit hunderttausenden auf der ganzen Welt auf den Straßen und sorge mit deinen Freunde*innen dafür, dass die Politik ihre Versprechen hält, weil sie uns nicht überhören kann. Wir sagen #PeopleNotProfit, denn eure Politik, liebe Ampel, die #ReichtHaltNicht!

31 Kommentare zu „Bist Du dabei? Klimastreik am 25. März!

  1. Hallo Leute. Also weiter geht es. Für die Zukunft eurer Kinder und dieser noch so schönen Welt. Politiker u Industrielle kommen mal wieder nicht dazu ihren Arbeit zu machen. Zuviel Lobbydienst. Und über lassen es uns ,Sie daran zu erinnern !!! Nun tun wir das mal,sonst gibts wieder nur ausreden. Weiter machen und bei lachen.

  2. Und was ist, wenn in der Ukraine ein Krieg losbricht zwischen Nationalisten, NATO u Russland? Frau van der Layen unterstützt sowas doch, England schickt Panzerabwehrraketen, Biden hält Kriegsschiff u Truppen bereit? Falls Krieg passiert können wir Klima vergessen!

    1. Klimagerechtigkeit geht nur einher mit sozialer Gerechtigkeit. Wenn man das global denkt, fallen die meisten Kriegsgründe weg. Nicht den Kopf im Sand vergraben! Nicht den Politiker*innen die Deutungshoheit über Konflikte überlassen! Eine Erde, eine Menschheit, keine Kriege, dafür setzt sich FFF weltweit ein, und das geht nur wenn man nicht in die neoliberale Falle tappt.

    2. Tja der Krieg ist da, furchtbarer und beklemmender als gedacht, Putin führt Krieg gegen Frauen und Kinder.
      In den zerbombten Städten gibt es weder Wasser noch Strom, weder Essen noch Medikamente.
      Wollt Ihr das auch hier haben? Wir hatten so etwas auch, mit Stromsperren, d.h. Licht und Kochen nur an 2 Stunden täglich, Warmwasser? nur mit Holz-/Kohleofen, also auch keine tägliche warme Dusche. Schuhe mit Papier ausgelegt, damit die Füsse warm blieben. Aber geackert auf den Ruinenfeldern, Backsteine rausgesucht, in Schubkarren gestapelt, damit irgendwo ein neues Haus damit gebaut werden kann.
      Haare unterm Kopftuch versteckt, in der Hoffnung, der Staub möge nicht durchdringen. MIttags, wenn es gerade STrom gab, ein bißchen Wasser aufgewärmt, ein paar Kartoffelstückchen hinein. Das war das Essen.
      Fragt Eure Ahnen und schreit nicht nur rum.

      1. Wer sagt denn, dass FFF und alle, die bei den Klimststreiks auf die Straße gehen, den Krieg wollten?Offenbar niemand außer die Autorin der obigen Zeilen selber. Bezeichnend auch, wie sie die züchtige Sittsamkeit hervorhebt, mit der die Trümmerfrauen ihre Haare unter einem Tuch versteckt haben, damit auch ja kein Staub in diese kam, statt sich die Tücher vor Mund und Nase zu binden, um ebendiesen Steinstaub nicht einatmen zu müssen. Lag wohl auch daran, wie die Mädchen und Frauen damals von der Gesellsxhaft geprägt waren. Denn wer den Stempel hat, prägt ja auch heute noch die Münze. Tja, der Krieg ist gekommen, und tobt nun kaum mehr als zweitausend Kilometer von der Mitte Westeuropas entfernt. Aber gerade deswegen ist es wichtig, auch gegen diese Barbarei auf die Straße zu gehen und laut zu sein. Denn hier in Deutschland, dem Land, das in einem Jahrhundert zwei Weltkriege vom Zaun gebrochen und zudem dem schlimmsten Völkermord der gesamten Menschheitsgeschichte begangen hat, ist es besonders wichtig, auch gegen Aufrüstung und die damit verbundene Militarisierung des öffentlichen Bewusstseins zu protestieren. Der Psychopath mit der quadratischen Rotzbürste unter der Nase wäre nicht weit gekommen, hätte er nicht um die schweigende Zustimmung der breiten Massen seines Volkes für den Krieg und für den Völkermord gewusst. Das Schweigen bewahren und sich brav und gehorsam mit allem abzufinden, was die Obrigkeit beschließt, führt genauso in dir Barbarei wie dumpf und ohne nachzudenken irgendwelchen Schreihälsen zu folgen. Damit meine ich solche wie der Rotzbürsten-Psychopath mit seinen Gleichgesinnten damals und die Coronaleugner und Querdenker sowie die AfD-Nazis heute. Aber zu diesen und ähnlichen Truppen von Schreihälsen gehört FFF gerade NICHT. Eine Erde, eine Menschheit, dafür setzt sich FFF weltweit ein, also warum unterstellt jemand dieser Bewegung, sie sei für einen Krieg?

  3. Ich freue mich das es am 25.3. wieder heißt alle auf die Straßen um für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen! Das was man tun könnte um rasch und schnell die Emissionen zu reduzieren hat man nicht getan und kurzerhand aus dem Koalitionsvertrag gestrichen? Damit ist ja wohl klar das die Politik nichts versteht und wir müssen immer und immer wieder zeigen das es so nicht geht? See you on the streets ciao!

  4. Ich bin dabei, denn schon jetzt verlieren Menschen durch die Klimakrise ihre Lebensgrundlage oder sogar ihr Leben. Wir haben die Möglichkeit dagegen auf die Straße zu gehen, eine Möglichkeit die viele MAPAs so nicht haben. Also sollten wir diese nutzen und am 25.3 gemeinsam für Klimagerechtigkeit auf die Straße gehen. #PeopleNotProfit

  5. Es wird einfach immer offensichtlicher, welche Seite sich für das (Über)Leben und welche sich für den Untergang entscheidet. Von den Machteliten in der Politik ist dabei ebensowenig zu erwarten wie von denen in der Wirtschaft. Deshalb ist es wichtig, nicht nur auf die Straße zu gehen, sondern endlich auch die Systemfrage zu stellen. Der Kapitalismus hat nämlich tatsächlich keine Zukunft mehr. Dies aber nicht, weil irgendwelche Lobbyisten irgendwelche Fäden ziehen oder ihre Finger in irgendeinem Spiel hätten, sondern, weil dieses System darauf angewiesen ist,sich durch Konkurrenz am Leben zu halten und dadurch jedes Unternehmen auf Kosten aller anderen immer günstiger als alle anderen zu produzieren, was nur geht, indem die Arbeitskraft von Menschen immer mehr durch Maschinen ersetzt wird, während andererseits einzig und allein die menschliche Arbeitskraft mehr Wert produzieren kann, als sie selber verbraucht (Maschinen können nun einmal nichts kaufen, Smartphones ebensowenig wie Autos wie Kleider oder Wohnungen bzw. Häuser). So blind und unbewusst sich die jeweiligen Regierungen für die Vorgaben der Wirtschaft entscheiden, so sehend und bewusst müssen wir uns gegen das Kapitalverhältnis und seinen blinden Konkurrenz – und Arbeitszwang entscheiden und endlich auch die Emanzipation von diesem System nicht nur einfordern, sondern auch selber erkämpfen. Denn das ist wirklich eine Fragen von Leben und Tod der gesamten Menschheit!

  6. Ihr könnt nur eine grundlegende Veränderung unserer Gesellschaft erreichen, wenn Ihr politische Mehrheiten hinter Euch versammelt. Da Euch selbst die Grünen noch nicht genug tun, sehe ich für Eure Anliegen keine Wende. Ihr müsst bitte auch akzeptieren, das ein nicht gerade kleiner Teil der Bevölkerung, gerne Auto fährt, Reisen in ferne Länder mit Flugzeug und Schiff absolviert usw.

    Ich habe auf meinem Haus eine Photovotaikanlage installieren lassen, für die Innenstadt ein Elektroauto angeschafft und auf dem Grundstück für Wildbienen, Vögel ect. einen optimalen Lebensraum geschaffen.
    Aber zu mehr, bin einfach nicht bereit, meinen Kinder sehen das ähnlich (20/21 J).

    Also hört auf zu träumen und werdet erwachsen.
    Trotzdem wünsche ich Euch alles Gute
    Ronald aus Berlin

    1. Das ist natürlich das Ideale. Wenn ich etwas für die Umwelt tue, dann sollte ich auch weiter Auto fahren, Flugzeug fliegen können etc.. Ablassbriefe. Jeder sollte das tun was er kann, bis endlich politische Richtlinien die Menschen dazu zwingen. Eines ist klar: Wenn wir nicht bereit sind auf große Teilen unseres Wohlstands zu verzichten, sterben wir alle.

  7. Hallo lieber Erwachsener,
    schade dass Du nicht bereit bist etwas für unsere gemeinsame Umwelt, unserer Lebensgrundlage zu tun ausser ein E-Auto zu benutzen. Das du dich um die Tiere in deinem Umfeld kümmerst ist auch schön, aber eigentlich selbstverständlich da wir ihnen ja auch Lebensraum nehmen.
    Zu Deinem Kommentar
    „Also hört auf zu träumen und werdet erwachsen.“
    fällt mir spontan folgendes ein.

    Durch die meisten, nicht allen, so genannten Erwachsenen gab es auf unserer Welt viel negatives wie z. B. Kriege, Hungersnöte, Umweltverschmutzungen, Artensterben, Habgier, Egoismus usw.
    Es gab natürlich auch z.B. in der Forschung für uns sehr gute nützliche Erfindungen und Durchbrüche aber leider überwiegt für die Menschheit auch in diesem Bereich das negative.
    Daher freue ich mich über diese jungen Menschen ohne die eine Änderung der Weltpolitik wahrscheinlich nicht stattfinden wird. Bildlich gesprochen wundere ich mich eher das unsere Welt noch nicht von den Erwachsenen vollständig vor die Wand gefahren ist.
    Eine Universallösung habe ich auch nicht, die brauchen wir auch nicht unbedingt. Aber ein Anfang sollten wir jetzt gemeinsam starten.

    sonnige Grüße

    Ralf (61 Jahre alt)

  8. Ich freu mich schon darauf! Endlich mal wieder Schilder basteln und schreiend durch die Stadt ziehen. Wird es wieder Poster, Flyer und Sticker geben, die ich und meine Freunde Verteilen können?

  9. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine tobt nun schon seit dem 24. Februar. Und was tut die Ampelkoalition dagegen? Will und wird Deutschland aufrüsten, um alte, noch aus dem Kaiserreich stammende Großmachtsphantasien nicht nur wieder aufleben, sondern wohl auch Wirklichkeit werden zu lassen. Das Versprechen, auch nur eines der Klimaziele zu verwirklichen, erweist sich damit als so leer wie eine Tüte aus angeblich ökologisch abbaubarem Plastik. Deutschlands Großmachtträume wurden nach 1945 bzw 1955 (mit dem Aufbau der Bundeswehr) zwar modernisiert, aber nie aufgegeben. Die russischen Funktionseliten wollen ein Großreich, das vom Mittelmeer bis zum Nordmeer reichen soll, da „muss“ Deutschland einfach mitziehen bzw. ebenfalls riesig dastehen wollen, alles klar… Der immer noch virulente preußische Größenwahn verlangt das nämlich so. Tradition und Konvention eben. Die 100 Mrd. Euro, mit denen das Rüstungsetat aufgestockt werden soll, wird, von wo sonst auch, vom Sozialetat, einschließlich dem Gesundheitssektor und dem Bildungswesen, abgezogen. Wer also jetzt noch von den drei Ampelmännchen erwartet, sie wollten etwas fürs Klima oder gar für soziale Gerechtigkeit sorgen, sollte aufhören zu träumen. Gerade darum werden sie sich einen Schaumstoff kümmern. Die hiesigen Medien stellen Putin als den Mann dar, der Russland vertrete, und damit quasi als Einzeltäter. Was er aber nicht ist. Hinter ihm stehen die russischen Funktionseliten. Und die sind nicht Russland, genausowenig, wie die ukrainischen Nationalisten die gesamte ukrainische Bevölkerung sind. Wer also wirklich alle Solidarität benötigt, ist die ukrainische Bevölkerung auf der einen Seite jener Teil der russischen Bevölkerung, der jeden Tag gegen Putin und gegen den Krieg auf die Straße geht. Tragen wir also am 25. März unseren Protest auch gegen diesen lebensbedrohlichen Krieg und gegen jede Aufrüstung auf die Straße. Denn der größte Klimakiller ist nämlich das Militär! Davon abgesehen war die Bundeswehr niemals marode, wie vonseiten der Funktionseliten immer behauptet wird. Wenn hierzulande und anderswo im unter deutscher Vorherrschaft stehenden EU-Europa etwas marode gworden ist und jetzt erst recht in den Ruin gespart werden wird, dann ist es das gesamte Sozialetat, das Bildungs- und das Gesundheitswesen.Vergessen wir nicht: Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit sind untrennbar miteinander verbunden! Und beides kann nur durch die weltweite Überwindung des Konkurrenzzwangs erreicht werden.Denn Krieg ist letztlich die Fortsetzung der Konkurrenz mit anderen Mitteln. Die Menschheit braucht für ihr Überleben aber Solidaritär und Kooperation!

  10. Hallo,
    wir haben in Schorndorf leider keine FFF -Gruppe, veranstalten aber von unserer Germanzero Klimaentscheid-Gruppe aus einen großen Klimastreik am 25.3., zu dem wir junge Redner*innen gefunden haben. Unser großes Problem ist nun, dass wir bisher keinerlei Zugriff auf Mobi-Material bekommen konnten. Könnt Ihr uns bitte helfen? Wir könnten gut 50 Plakate brauchen.
    Danke!

  11. Weiterhin alle Solidarität mit dem indigenen Widerstand gegen das Zerstörungsprojekt „Maya-Zug“ in Mexiko. Hoffentlich ist dieser erfolgreich. Könntet ihr berichten, wie es damit weitergeht? Außerdem alle solidarischen Grüße an die Aktivist:innen in Lützerath!

  12. Ich weiß nicht wie eure Vernetzung nach Belarus und Russland ist…, wäre es denkbar für euch, dort die Schüler zu einem unbefristeten Schulstreik gegen den Krieg in der Ukraine aufzurufen?!

  13. Wann findet die Demo statt? Es werden zwei unterschiedliche Zeiten genannt: 12 Uhr in der FFF-WhatsApp-Gruppe, 14 Uhr in der Internet-Gruppe

  14. Hallo ihr grossartigen Organisatoren
    Ich möchte am Streik in FFO teilnehmen. Meint ihr wirklich als Treffpunkt das alte THEATER – das liegt fast am Stadtrand oder ist die Nähe zum Gauss-Gymnasium so gewollt??
    Wirksamer könnte das alte KINO sein – Stadtzentrum.
    Die Forderungen an die Politik sind „oberwichtig“ – habt ihr euch aber auch schon die Frage gestellt, was jeder, aber auch wirklich jeder täglich und tatsächlich praktisch tun muss??
    WIR ALLE in den Industrieländern müssen unseren wahnsinnigen Konsum drastisch einschränken!
    Mein credo “ So wenig wie nötig “ und das von allem, was wir benutzen oder verbrauchen. Egal ob Wasser, Klamotten, Geräte (z.B. handies) und so weiter. Damit weisen wir auch die „irre“ Wirtschaft in die Schranken,in die sie gehört, nämlich die Menschen mit dem zu versorgen,was diese brauchen, nicht ausschliesslich des Profits wegen, wie es derzeit der Fall ist.
    Ich hätte dazu einige Vorschläge beizutragen…..
    Oma Petra aus Brandenburg

  15. „Bis heute war ich Sympathisant und Unterstützer eurer Bewegung – bis ich erfahren habe, dass ihr Ronja Maltzhan von eurer Verantstaltung am kommenden Freitag in Hannover ausgeschlossen habt mit der Begründung,
    ihre Frisur „passe nicht zum ‚antikolonialistischen und antirassistischen Narrativ‘ der Veranstaltung. Denn wer als hellhäutiger Mensch Dreadlocks trage, eigne sich Teile der schwarzen Kultur an, ohne die systematische Unterdrückung schwarzer Menschen erlebt zu haben.“
    Ich bin zutiefst schockiert über diese Intoleranz und Hexenjagd, eine solche Haltung macht mir echt Angst und erinnert mich an Progrome finsterer Zeiten. Wie gesagt, in Zukunft müsst ihr ohne mich auskommen, ich will nicht Teil einer solch undemokratischen und menschenfeindlichen Bewegung sein! Dies schreibt euch jemand, der insgesamt 10 Jahre in Afrika gelebt und gearbeitet hat und dessen Menschen mir ans Herz gewachsen sind. Glaubt mir: Meine afrikanischen Freundinnen und Freunde würden nur den Kopf schütteln über so viel Schwachsinn, sie würden Ronja mit ihren Dreadlocks in ihre Mitte nehmen und mit ihr tanzen und lachen! Wieso glaubt ihr, für diese Menschen zu sprechen – das ist Kolonialismus in neuer Form!
    SCHÄMT EUCH!!!“

    1. Richtig. Jedenfalls habe ich von FFF bisher keine einleuchtende Erklärung dazu gehört.

      Ein weiterer bitterer Aspekt: Da gibt es einige in prominenten Positionen, die nicht kapieren,
      was Feminismus wirklich ist, und dass auch Männer überzeugte Feministen sein können.

      Das deutliche, arrogante Ausgrenzungsverhalten finde ich sehr schädlich für die gute Sache!

      Ich muss allerdings wohl einsehen, dass es eine hohe Einsichtsresistenz gibt. Eine Charakterfrage.
      Ausgesprochen enttäuschend ist das, und ich habe es echt in bester Absicht versucht. Man kann
      im Sinne der eigentlichen Ziele der Bewegung nur hoffen, dass man sich von bestimmten
      Mitgliedern verabschiedet, denn besonders jetzt muss jede Kraft sinnvoll eingesetzt werden!
      Die Welt steht am Abgrund! Da ist jetzt echt kein Platz für WichtigtuerInnen!

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