ERLANGEN

Klimastreik am Donnerstag, 27.10.2022 zum Klima-Aufbruch

27.10. Klimastreik zum Klima-Aufbruch 📢

🚨 Wird der Klima-Aufbruch, der für das 1,5°C-Ziel in Erlangen steht, scheitern? 🚨

🔥🔥🔥 Unser 🎥 Video 🎥 zum Klima-Aufbruch

Komm mit uns zur Stadtratssitzung und setze dich für einen echten Klimaaufbruch in Erlangen ein!

In der Innenstadt sind die blauen Fahnen nicht zu übersehen. Darauf ist „Klimaaufbruch Erlangen“ zu lesen – „Erlangen wird klimaneutral“. Der Klimaaufbruch und der dazu gehörige Maßnahmenkatalog sollen Erlangen bis zum Jahr 2030 klimaneutral machen. Die wissenschaftlich ausgearbeitete Studie beschreibt alle Schritte die getan werden müssen. Allerdings droht leider das Scheitern dieses Erfolges auf den letzten Metern. Parteien wie CSU, FDP und Freie Wähler wettern trotz des großen Engagements entgegen.

Nicht mit uns! Wir fordern, dass alle 41 Maßnahmen, die bereits auf große Zustimmung in der Erlanger Bevölkerung gestoßen sind, beschlossen und durchgesetzt werden. Die Abstimmung dazu findet am 27.10. um 17:30 Uhr in der Stadtratssitzung statt. Um den Druck zu erhöhen werden wir um 16:30 Uhr vor dem Rathaus demonstrieren und anschließend gemeinsam im Sitzungssaal präsent sein.

Setz auch du dich für Erlangens klimafreundliche Zukunft ein!

📍 Rathausplatz, Erlangen
📅 27.10.2022
⏰ 16:30 Uhr


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Weiter unten findest Du weiterführende Hintergrundinformationen. 📰

#alle41 #klimaneutral2030

       

Pressemitteilung vom 26.10.2022 – FFF-Erlangen zum Klimastreik am 27.10.2022

Klimaaufbruch verschleppt: Fridays for Future ruft auf zu Protest!

Am Donnerstag, den 27. Oktober demonstriert Fridays for Future ab 16:30 Uhr vor dem Erlanger Rathaus. Sie kritisieren die Klimapolitik der Stadtregierung und werfen ihr Verschleppung notwendiger Maßnahmen vor. Nach der Kundgebung planen sie, ihren Protest in den Ratssaal zu tragen.

In der kommenden Stadtratssitzung wird die Beschlussvorlage zum von der Stadt Erlangen angekündigten „Klimaaufbruch“ abgestimmt. Dabei handelt es sich um 41 vom Institut für Umwelt und Energieforschung (ifeu) erarbeitete Maßnahmen, die Erlangen die Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze ermöglichen sollen. Nach der Beschlussvorlage der Stadt sollen jedoch nur 14 dieser Maßnahmen direkt umgesetzt werden.

Aktivistin Annika Lohmann kritisiert das scharf: „Das Maßnahmenpaket ist kein Katalog, bei dem man sich das billigste und einfachsten aussuchen kann. Das ifeu-Institut legt vor, was Erlangen zum Einhalten der 1,5 Grad-Grenze machen muss. Genau das muss jetzt umgesetzt werden.“

Der Erlanger Stadtrat hatte 2019 auf Initiative der Fridays for Future-Proteste als erste bayrische Stadt den „Klimanotstand“ ausgerufen. Damit beschlossen sie, der Bekämpfung der Klimakrise Priorität zukommen zu lassen. Im Jahr darauf wurde diese Entscheidung bestärkt: Per Stadtratsentscheid wurde sich der 1,5 Grad-Grenze verpflichtet. Die 41 Maßnahmen sind das Ergebnis eines Prozesses, der zeigen sollte, wie das gemacht werden kann.

“Drei Jahre nach der Ausrufung des Klimanotstandes will die Stadt uns mit halbherzigen Maßnahmen abspeisen. Statt große Änderungen anzupacken, tritt die Stadt auf die Bremse. Wir haben keine Zeit mehr für faule Kompromisse. Jetzt brauchen wir mutige Maßnahmen!”, kommentiert Aktivistin Frieda Knöll.

Hintergrundinformationen zum Klima-Aufbruch

Wer sind wir?

Wir sind Fridays for Future Erlangen und damit seit Ende Dezember ’18 / Anfang Januar ’19 Teil der Bewegung! 🥳

Seitdem streiken wir regelmäßig und bieten immer wieder verschiedene andere Aktionen an, die sich um das Thema Klimakrise & Klimagerechtigkeit drehen. Von Diskussionsrunden bis Müllsammeln 🙌🏻

Außerdem sind wir politisch aktiv: Wir haben unsere Anträge auf Klimanotstand und lokalpoltische Maßnahmen gegen die Klimakrise beim Stadtrat eingereicht – und sie wurden angenommen.

Bei all dem brauchen wir allerdings immer Unterstützung und freuen uns immer über neue aktive Gesichter in unserem Team 💚

Unsere Plena finden aktuell jeden Donnerstag im Klimaschaufenster statt, jeder ist willkommen 💚

Kontakt: erlangen[at]fridaysforfuture.de

Vielen Dank für die Fotos an @teamxy4 💚

Politik

🌡 Klimanotstand 🌡 Auf einen, von FFF Erlangen in einer Bürgerversammlung gestellten Antrag hin, beschloss der Erlanger Stadtrat am 29.5.2019 den Klimanotstand auszurufen. Er erkennt damit an, dass der Klimawandel aktiv von der Stadt Erlangen eingedämmt werden muss. Zudem wird eine Studie in Auftrag gegeben, was genau Erlangen tun muss um 1,5° Grad einzuhalten.

Zur Seite zum Klima-Aufbruch der Stadt Erlangen

Vergangene Aktionen

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Archiv:

23.09. Globaler Klimastreik 📢

🚨 Diesen Freitag ist es soweit! Der nächste globale #Klimastreik steht an. 🚨

Unter dem Motto #PeopleNotProfit fordert Fridays for Future deshalb am 23.09. auf allen Kontinenten und überall in Deutschland ein, dass die Politik nicht mehr länger Konzerninteressen über Menschenleben stellt. 📢

Streikt mit uns gemeinsam für unsere Zukunft! Egal ob alt, jung, berufstätig, nicht berufstätig, noch im Studium, in der Schule oder schon in der Rente. – Wir brauchen euch alle auf der Straße!

Auch wir in Erlangen sind wieder mit dabei. Mit großer Bühne, coolem Programm und guter Musik streiken wir mit euch gemeinsam!

📍 Schlossplatz, Erlangen
📅 23.09.2022
🕑 11:30 Uhr

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Damit dieser Freitag so richtig krass wird, brauchen wir eure Hilfe! 💫 💥

Weiter unten könnt ihr unsere Pressemitteilung lesen. 📰

Zum ProfilbildgeneratorNicht in Erlangen?



Pressemitteilung von FFF-Erlangen zum Globalen Klimastreik am 23.09.2022

Fridays for Future ruft erneut zum Globalen Klimastreik auf. Wie bereits beim globalen Klimastreik im März demonstriert FFF wieder unter dem Motto „People not Profit“. Die Bewegung fordert international, dass das menschliche Wohlbefinden und die Wahrung der Lebensgrundlagen über finanzielle Profite gestellt werden. In Erlangen findet der Klimastreik am kommenden Freitag, dem 23. September, um 11:30 Uhr auf dem Schlossplatz statt und wird dort nach einem Demonstrationszug durch die Stadt mit einer Schlusskundgebung auch wieder enden. Deutschlandweit werden an über 200 Orten Klimastreiks veranstaltet, weltweit geht FFF auf 5 Kontinenten hundertfach auf die Straße.

„Das reichste Hundertstel der Weltbevölkerung verursacht doppelt so viel CO2 wie die ärmsten 50% der Weltbevölkerung. 100 internationale Konzerne sind für 70 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich. Durch dauerhafte Profitmaximierung und Wachstumszwang werden weltweit Maßnahmen gegen den Klimawandel gebremst und blockiert. Doch einer endlichen Welt ist kein unendliches Wachstum möglich.“ sagt Aktivist Freddi aus Erlangen.

Die Staaten des Globalen Nordens haben mit ihrer neokolonialen Politik und Wirtschaft sowie mit der dadurch bedingten Klimakrise enorme Schäden im Globalen Süden verursacht. Die Aktivist*innen fordern, diese finanziell auszugleichen und gleichzeitig nicht länger Investitionen in fossile Energieträger zu unterstützen, wie Scholz es zuletzt beim G7-Gipfel getan hatte.

Aktivistin Annika erklärt:„Mit Trinkwassermangel, ausgetrockneten Flüssen und der schlimmsten Dürre in Europa seit 500 Jahren zeigen sich die Auswirkungen der Klimakatastrophe jetzt auch schon in Deutschland. Doch besonders die Menschen im globalen Süden leiden bereits jetzt unter den verheerenden Folgen des Klimawandels wie aktuell in Pakistan zu sehen ist, wo es seit Mitte Juni zu heftigsten Starkregenereignissen kommt, sodass mittlerweile über ein Drittel des Landes unter Wasser steht und mehr als 33 Millionen Menschen betroffen sind. Wir brauchen jetzt eine Regierung, die handelt und die Klimakatastrophe aufhält und Geld für die am stärksten von der Klimakrise betroffenen Länder bereitstellt. Schließlich sind die Hauptverursacher die Industrienationen wie Deutschland.“

Bei den Vorbereitungen für den globalen Klimastreik hatten die Erlanger Aktivist*innen mit Widerständen zu kämpfen. Über die Hälfte der aufgehängten Plakate wurden abgerissen und mutwillig zerstört. „Wir lassen uns davon nicht unterkriegen. Wir plakatieren nach und werden dafür umso lauter auf den Straßen sein“, so Noa von Fridays For Future Erlangen.

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