PM: Beschluss der Weltklimakonferenz inakzeptabel – Fridays for Future zur COP30

Anlässlich des Abschluss der Weltklimakonferenz, die mit einer Einigung, aber ohne einen Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Energien endet, äußert sich Carla Reemtsma von Fridays for Future Deutschland: 

Dass diese Weltklimakonferenz mit einer Einigung auseinander geht, die den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas nicht mal erwähnt und keine ausreichende Finanzierung sicherstellt, ist inakzeptabel und geht an der Realität der Klimakrise vorbei. Diese Einigung versagt dabei, Menschen vor den immer schlimmeren Folgen der Klimakrise ernsthaft zu schützen.
Solange wir weiter fossile Energien verbrennen, werden Dürren, Fluten und Hitzewellen nur zunehmen. Um Menschen und Lebensgrundlagen zu schützen, brauchen wir einen weltweiten Ausstieg aus fossilen Energien und die dazugehörige Finanzierung. Anstatt dieses völlig unzureichende Ergebnis zu akzeptieren, hätten die EU und andere Unterstützer des Ausstiegs aus fossilen Energien endlich vernünftige Finanzierung sicherstellen und damit weltweite Allianzen stärken sollen. Dass die Klimakonferenz keine Antwort auf die zentrale Herausforderung im Klimaschutz hat, ist fatal. Umso wichtiger ist es, dass die Staaten, die sich auf der Klimakonferenz für den Ausstieg aus fossilen Energien eingesetzt haben, jetzt in die Umsetzung bekommen. Das bedeutet konkret für Deutschland und in der EU: Stopp aller neuen fossilen Projekte, Ausstieg aus allen fossilen Projekten, Allianzen aufbauen und andere Staaten beim Ausbau der Erneuerbaren unterstützen.

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