Woche 2/2020 – gesunkener CO2 Ausstoß von DE?

Auch in der 2. Woche des noch jungen Jahres 2020 ist bereits einiges passiert. Hanna und Nils fassen es für euch zusammen.

Die nächsten Opfer der Buschfeuer 🔥

Bis zu 10.000 Kamele sollen in Australien Opfer der Buschfeuer werden. Jedoch nicht durch die Brände selbst, sondern – wie so oft – durch den Menschen. Sie sollen durch Scharfschützen erschossen werden. Das gab das Umweltminsterium des Bundesstaates South Australia bekannt. Der Grund dafür soll sein, dass die riesigen Herden abgelegene Wohngebiete aufsuchen, weil sie dort auf der Suche nach Wasser und Nahrung sind. Damit verschmutzen sie das Trinkwasser und plündern die sowieso schon knappen Nahrungsvorräte der Bewohner. Den Angaben zufolge werden die Tiere bereits von Helikoptern aus abgeschossen.

Kassenbonpflicht bundesweit ab sofort📄

Ab Januar 2020 werden Händler*innen zu einer Ausstellung von Kundenbelegen verpflichtet. Dienstleistungen wie Friseure, Beratung, Bäckereien oder kleine Betriebe usw. müssen künftig Kassenbelege rausgeben. Daran gibt es heftige Kritik – die Rede ist von Müllwahnsinn und Bürokratieirrsinn.Das Ziel: ein verschärfter Kampf gegen Steuerbetrug und Geldwäsche. Beschlossen wurde das Gesetz im Dezember 2017.Die Kassenbon Pflicht soll eingeführt werden, um Händler*innen eine „lückenlose“ Erfassung der Geschäfte zu ermöglichen. Durch die Pflicht wird bei jedem Bezahlvorgang ein Kaufbeleg gedruckt, unabhängig davon, ob der*die Kund*in das wünscht.

Überhitzte Rentiere📈

Die globalen Treibhausgasemissionen steigen stetig – die Temperaturen erhöhen sich mehr und mehr. In der Mongolei bedeutet dies, perfekte Voraussetzungen für blutsaugende Insekten, die den Tieren in der Nord-Mongolei zu schaffen machen. Durch steigende Temperaturen im Sommer, ist die Kultur der Tsaatan (Mongolei) jedoch akut bedroht.

Europas wärmstes Jahr📊

2019 war nach 2018 das wärmste Jahr in Europa. Vier Monate brachen alle bisherigen Rekorde.Insgesamt war das Jahr 2°C wärmer als normal.

Rheinland-Pfälzische Städte planen Klimaschutz🏡

Trier: Die Trinkwasserversorgung soll in Zukunft durch dezentrale Anlagen vor Ort CO2-neutral betrieben werden. Das Vorbild dafür ist ein Rechenzentrum, welches bereits mit CO2-neutraler Energie durch ein benachbartes Hauptklärwerk betrieben wird. Ein aktualisiertes Solardachkaster soll die Bürger ermutigen Solaranlagen zu nutzen. Die Stadt hat im letzten Jahr außerdem schon dafür gesorgt, dass Insektenprojekte, wie Dom- oder Schulbienen, durchgesetzt werden. Das soll dieses Jahr ausgebaut werden. Auch das Grün Amt hat neue Aktionen, wie Balkon- oder Vorgarten-Wettbewerbe, gestartet. Für Bäume und Großbeete werden Paten gesucht und es sollen rund 3 km Radwege gebaut werden.Koblenz: In Koblenz sind 33 Maßnahmen zum Klimaschutz geplant. Unter anderem sollen der ÖPNV und der Radverkehr ausgebaut werden. Es sollen aber auch 2000 Bäume außerhalb der Stadt und 600 Bäume im Stadtzentrum gepflanzt werden. Landau: In Landau setzt man auf den Ausbau des Rad- und Busverkehrs. Es soll ein kostenloser Busshuttle eingesetzt werden und es sollen 500 Bäume gepflanzt werden. Mainz: In Mainz wird an einem Verfahren gearbeitet, welches Beschlüsse in Zukunft auf die Klimafreundlichkeit prüfen soll. 

Das weltweit 2. wärmste Jahr🥵

Laut NOAA lag dieses Jahr 0,94°C über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Das Jahr war vor allem zu trocken und zu warm. Das sorgte für viele zu große Brände, wie z.B die Amazonasbrände oder die Buschbrände in Australien.

CO2-Ausstoß sinkt überraschend stark in Deutschland📉

Im Bereich der Energie hat sich einiges geändert. 42,6% des Bruttostromverbrauchs wurden durch erneuerbare Energien gedeckt. Das hat ganze 50 Millionen Tonnen CO2 im Vergleich zum Vorjahr gespart. Seit 1990 sind die CO2-Emissionen im Bereich Strom um 35% gesunken. 

Australien steht weiterhin in Flammen🔥

Seit September ist eine Fläche, größer als Belgien, den Flammen zum Opfer gefallen. In manchen Bundesstaaten hält der Katastrophenalarm weiter an oder wird verlängert. Viele Menschen müssen evakuiert werden, da sich die Flammen immer weiter ausbreiten und es keine Aussicht auf eine Entspannung der Lage gibt. Insgesamt sind schon 27 Menschen durch die Feuer ums Leben gekommen. Auch mehrere Rettungskräfte sind unter den Opfern. Die Folgen in der Tierwelt sind bis dato 1 Milliarde tote Tiere. Vielen geretteten Tieren werden aber nach den Bränden ihr Lebensraum sowie Nahrung fehlen.

Thailands Supermärkte steuern gegen Plastikwahn🛍

Thailand ist einer der größten Plastikmüllproduzenten. Das soll nun geändert werden. In Supermärkten wird seit dem 1. Januar auf kostenlose Plastiktüten verzichtet.

Indonesien unter Wasser🌊

An Silvester wurde die Region der Hauptstadt Indonesiens durch starke Regenfälle stark überschwemmt.Das sorgte für viele Erdrutsche. Es sind um die 30 Millionen Menschen betroffen. 23 Menschen sind schon gestorben und ca. 19.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Für die Sicherheit wurden einige Stromleitungen gekappt. 

4 Kommentare zu „Woche 2/2020 – gesunkener CO2 Ausstoß von DE?

  1. Hallo und ein schönes neues Jahr!
    Ich finde Eure Proteste großartig. Macht weiter und demonstriert für Eure Anliegen. Auch im neuen Jahr ist es wichtig, nicht klein beizugeben und den Managern großer Konzerne und Politikern zu zeigen, dass die Bewegung nicht korrumpierbar ist. Erstaunt bin ich, dass es keinerlei Kommentare zu dem geplanten Großmanöver der NATO gibt – oder habe ich einfach was übersehen? Bei der Gefechtsübung „Defender Europe 2020“ werden ab Ende Januar 37 000 Soldaten aus der ganzen Welt nach Europa an die russische Grenze verlegt, verpesten erst unser Land und dann andere, blockieren den Schienen- und Straßenverkehr, verschwenden dadurch Ressourcen und liefern sich dann in Osteuropa eine klimafeindliche Materialschlacht. Wann ist von Euch endlich etwas zu diesem skandalösen menschen- und umweltfeindlichen Vorgehen der NATO zu hören?
    Alles Gute für das kommende Jahr,
    Gesine

    1. Laut t- online: „Linken-Bundestagsabgeordnete stecken hinter einer Initiative mit dem Namen „Stoppt Defender 2020“, die im Netz „Informationsfluss und Mobilisierung gegen diese umfassende Kriegssimulation unterstützen“ soll. In mindestens zwei Städten sind noch im Januar Treffen des Netzwerks Friedenskooperative geplant, dabei sind etwa die Attac- und Aufstehen-Bewegungen. Diskutiert werden dort auch Blockaden. Gegner kritisieren vor allem, Russland werde provoziert, was weitere Eskalationen nach sich ziehen könne. Kritisiert wird auch der Zeitraum – am 8. Mai feiert Russland den 75. Jahrestag des Sieges über das „Deutsche Reich“ im Zweiten Weltkrieg. Zudem wird Klimaschutz als Kritik gegen die Großübung angeführt. “ Friedensbewegung und Umweltbewegung gehören mehr zusammen, als den meisten bewusst.

  2. Liebe FFF-Kämpfer, liebe Klimaaktivisten!

    Erst mal:
    Mein höchster Respekt für eure Leistung! Auch gerade für Euch bei, und den Leuten von „Ende Gelände! Ich hätte eine Bewegung wie FFF vor 1 Jahr nicht für möglich gehalten, wenn auch schon seit mindestens 3 Jahrzehnten für absolut Not-wendig, natürlich erst Recht die geforderten Klimaschutzmaßnahmen.
    Vieles von dem was Ihr hier aufführt, wie zB die ersten Schritte hin zu klimafreundlichen Städten in Trier und Koblenz, und anderen Orts, wäre ohne FFF nicht, oder erst viel später möglich gewesen ..

    Auch auf die 2019 zurückgegangenen CO² (THG) Emissionen in D gehe ich später noch ein, u.a. da auch hier deutlich wird, wie „Wahrheiten“ (oder Fake-News) medial kreiert werden.

    Was hat aber das vergangene Jahr nun wirklich gebracht fürs Klima?
    Zweifellos eine globale, und gerade in Deutschland, neue, unerwartete, starke Bewegung die dringenden, sofortigen Klimaschutz fordert, und medial das Thema in den Mittelpunkt gerückt hat.

    s. zb. hier bei klimafakten.de:

    Talkshow-Themen 2019: Die Klimadebatte findet statt. Aber nur in Deutschland
    [leider ohne inhaltlicher, qualitativer Analyse]
    https://www.klimafakten.de/meldung/talkshow-themen-2019-die-klimadebatte-findet-statt-aber-nur-deutschland

    und hier, sehr lesenswert:

    Wie Medien der Klimakrise gerecht werden können. Versuch einer konstruktiven Medienkritik
    https://www.klimafakten.de/meldung/wie-medien-der-klimakrise-gerecht-werden-koennen-versuch-einer-konstruktiven-medienkritik

    Doch hat dies und die Millionen Menschen auf den Straßen denn Erfolg gebracht, ein Umsteuern?
    Leider Nein! Bislang ..
    Ihr schreibt es hier ja selbst:
    „.. dass selbst nach einem Jahr wöchentlicher Streiks und 4 bundesweiten Massenprotesten die Politik immer noch beim Klimaschutz blockieren würde. Niemand von uns hatte erwartet, dass wir gegen Lobbyverbände würden ankämpfen müssen und am Ende verlieren würden“

    Ich hatte hier schon was zu den Schwierigkeiten einer Bewegung wie FFF geschrieben:
    https://fridaysforfuture.de/woche-44-2019/#comments
    (am 10.11., relativ weit unten zu lesen)

    Hier widme ich mich weiter unten (bzw. in einem eigenen Beitrag) auch den verschiedenen Formen, FFF, die Klimaforschung, deren notwendige Konsequenzen und Forderungen zu diskreditieren, oder Fakten zu verdrehen, dies gerade auch in den ÖR-Medien (Lobbyismus auch hier?), was mMn ein Indikator dafür ist, dass unser Anliegen das Ökosystem der Erde vor der sich zuspitzenden Katastrophe zu schützen, medial immer noch nicht den Entscheidenden Durchbruch erreicht hat!
    Es gibt leider eh keine Garantie auf ein „Happy End“, und bei so globalen und komplexen Maßnahmen zur Rettung des Weltklimas schon gar nicht, im Gegenteil, die Zeichen deuten nach wie vor auf „Untergang“, national wie global!

    Zur drohenden Klimakatastrophe geht mir immer folgende Parabel durch den Kopf:

    ***
    Ein voll besetzter Zug rast einen Berg hinunter.
    Einige der Passagiere haben zunehmend gesicherte Daten (zb. durch voran geschickte Drohnen, Satelliten, Landkarten..), dass der Zug auf eine Schlucht, ohne eine Brücke zusteuert.
    Der Kontakt zur Zugführung ist gestört, diese hält die Existenz dieser Schlucht nur für ein Gerücht und sieht daher keinen Anlass Weichen umzustellen und einen anderen Weg einzuschlagen, bis schließlich die letzte Weiche vor dem Abhang passiert wird.

    Nun werden viele Passagiere unruhig, fordern den Zug sofort abzubremsen um Zeit zu gewinnen um so eine schon längst entworfene Brücke über die Schlucht zu bauen.

    Jetzt streitet das Zugpersonal und die Zugführung die Existenz der Schlucht zwar nicht mehr ab, behaupten aber, es gäbe keinen Anlass, die Fahrt zu verlangsamen, die Brücke würde schon rechtzeitig vor Ankunft des Zuges fertig. Kritikern wird gesagt, bisher sei es immer gut gegangen, und überhaupt, eine Bremsung des sich am Abhang ständig beschleunigenden Zuges sei gar nicht möglich, und man solle statt dessen die Fahrt genießen.

    Der Zug kommt der Schlucht immer näher, der Bau der Brücke wurde noch immer nicht begonnen da man sich über die Entwürfe und deren Finanzierung streitet. Die Zugführung und das Zugpersonal stellt jetzt in Zweifel, dass die Schlucht – deren Vorhandensein man zuvor noch bestritt – für den Zug eine ernsthafte Gefahr darstellen würde, selbst ohne Eisenbahn-Brücke, die Schlucht sei zwar existent, aber von einem Abgrund zu sprechen, oder von einer Gefahr für den Zug und seine Passagiere sei Panik-Mache, hysterisch, übertrieben und verantwortungslos.
    Man solle doch der Zugführung, dem Personal, den Brückenbauern, also den „Profis“ vertrauen .., das wird schon klappen, alles wird Gut!

    ***

    Das ist so in etwa der Stand in der jetzigen Phase der gesellschaftlichen Debatte und des Kurses, den die Menschheit nimmt, wir rasen auf einen Abgrund zu, ohne bislang wirksam zu Bremsen (THG steigen weiter weltweit), ohne Plan, ohne die erforderlichen Gegenmaßnahmen!

    Die COP25 hat, was die Staatengemeinschaft angeht, keine positiven Ergebnisse gebracht, oder gar eher Rückschritte, zudem hat sich, wie ich in der Geschichte vom Zug auch verdeutlichen wollte, hier zu Lande die Rezeption der Medien auf die Bedrohungslage gewandelt.

    Prof. Rahmstorf (PIK, s. den Link unten) sprach in dem Zusammenhang von 3 Typen von Menschen, die sich gegen die Existenz einer Bedrohung, also der Klimakrise gemäß der Klimaforschung, positionieren:

    1. Klimaleugner

    Diese leugnen sowohl die Existenz einer globalen Erwärmung, als auch – da ja eh nicht vorhanden – deren Ursache im Zusammenhang mit der Menschheit

    2. Klimaskeptiker

    Jene akzeptieren die Datenlage nur insoweit dass eine zunehmende Erderwärmung stattfindet, bestreiten aber mit meist abstrusen Theorien deren Zusammenhang mit menschlichen Aktivitäten (also den „anthropogenen Klimawandel“ an sich), wie etwa dem Zusammenhang mit THG, insbesondere dem CO²

    3. Klimafolgenverharmloser

    Das ist der neuste Typus des Leugners.
    Jene bestreiten zwar grundsätzlich nicht die anthropogene Erderwärmung, halten aber die prognostizierten Klimaszenarien, z.b. des IPCC, für zu spekulativ als auch für völlig übertrieben.
    Es wird „argumentiert“, die Menschheit und die Natur würden sich schon anpassen, Endzeit-Propheten habe es schon immer gegeben.
    Klimaveränderungen seien erdgeschichtlich nichts neues, es brächte auch Vorteile, und die negativen Folgen ließen sich technologisch in den Griff bekommen, zb. mit bislang noch unbekannten Innovationen in der technologischen Entwicklung.
    Überhaupt sei sowohl die Wirtschaft (insbesondere der „freie Markt“) als auch die politische Führung sich des Klima-Problems bewusst und schon auf dem Weg Maßnahmen einzuleiten um die eh übertriebenen zukünftig drohenden Katastrophen-Szenarien abzuwenden.
    Letzteres hält man für „Panik-Mache“ und „Klima-Hysterie“.
    Den entsprechenden Klimaschutz-Bewegungen unterstellt man einen geradezu religiösen Eifer mit Verherrlichung, Verklärung ihrer „Anführer“, Populismus, Totalitarismus, Irrationalität und rein emotionale Motive von verängstigten Menschen abseits eines Realitäts-Bezuges.

    Das sind in etwa die Leugner-Typen, zumindest in unserer Gesellschaft. Zu beobachten war und ist, dass sowohl meist individuell, wie aber auch generell eine Entwicklung vom Typus 1, über 2 zu Typus 3 stattfand.
    D.h., in dem Maße, wie bestimmte Positionen beim Typus 1, oder 2, zunehmend unhaltbarer wurden, erfolgte keine Abkehr von der allgemeinen negativen Grundeinstellung, als auch von der Verweigerung des adäquaten Handelns, sondern nur eine Transformation des Leugnens auf eine andere Ebene.

    Auch konnte man medial mit dem Aufkommen der FFF Bewegung recht genau verschiedene Phasen der Abwehr der unbequemen Klimathemen beobachten.
    Dazu später.
    Zunächst möchte ich hier auf ein paar Links verweisen, die ich sehr interessant, bzw. im aufklärerischen Sinne unterhaltsam finde:

    Prof. Rahmstorf vom PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) in einem langen Interview (ca. 2Std.), Rahmstorf ist einer der renommiertesten Klimaforscher im Lande (neben Latif, Schellnhuber, Edenhofer) s. zB den H-Index:
    https://scholar.google.de/citations?hl=en&user=kyWaQtgAAAAJ

    Rahmstorf war/ist Autor beim IPCC, saß 8J. im Beratergremium der Bundesregierung WBGU (die er hart kritisiert) Das PIK wurde von einem amerikanischen Fachblatt aktuell zu dem einflussreichsten weltweiten „Think Tank“ gekürt

    Hier sein Interview mit „Jung und Naiv“ als mp3 Download:
    http://www.jungundnaiv-podcast.de/2019/12/447-klimaforscher-stefan-rahmstorf-jung-naiv/

    hier bei Youtube, als Video (mE sieht man hier einen sehr sympathischen, ruhigen und sachlichen Wissenschaftler):
    https://www.youtube.com/watch?v=wprwhgg8SO4

    Rahmstorf hat auch sehr informative Blogs:
    beim PIK:
    http://www.pik-potsdam.de/~stefan/

    hier bei Spektrum.de, scilogs: „KLIMALOUNGE – Nah dran am Wandel“
    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/

    hier sein Twitter Account:
    https://mobile.twitter.com/rahmstorf/status/1186186255203229696

    zu seinen Aussagen, s. weiter unten (neuer Beitrag) ..

    hier auch noch sehr Informative Seiten von Prof. Quaschning, einem der Mitbegründer der Scientists For Future, S4F:
    hier sein YT-Kanal:
    https://www.youtube.com/channel/UCEPZNMjVXBALuPZNKNua5Hg?reload=9

    hier seine HP:
    https://www.volker-quaschning.de/index.php

    Dort gibts vor allem Infos zu möglichen technischen Maßnahmen und Projektionen zur Klimawende, zB. zu E-Autos, Hausheizungen, Ökoenergieausbau etc.

    Im ZDF lief wieder „Die Anstalt“, u.a. zur Klimakrise, mit einem „Gespräch“ zwischen Gott und Jesus über Greta Thunberg, wobei ein völlig dekadenter Jesus u.a. die rechtspopulistischen Tiraden eines Dieter Nuhr gegen Greta absonderte .. (etwa Nuhrs These, FFF sei eine Gefahr für die Menschheit und könne zukünftig für Milliarden Tote verantwortlich sein)!

    Des weiteren:
    G.OTT vor Gericht, angeklagt als Klimaaktivist, mit Friedrich Merz als Staatsanwalt!
    Unterhaltsam und entlarvend zu gleich!
    Dabei, ein Zitat von G.OTT: „Eure Art zu Leben gefährdet eure Art zu Leben!“
    https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-10-dezember-2019-100.html

    ***

    Der letzte große FFF-Streik am 29.11. mit über 600.000 Menschen war sicher wieder ein großer Erfolg, was die Demo und deren Organisation betrifft, das mediale Echo fand ich dagegen leider eher dürftig.

    Dann hat sich zudem auch die Hoffnung zerschlagen, dass die SPD „Verantwortung“ vor allem auch in der Klimakrise übernehmen würde. (Verantwortung versteht sich sonst ja nur als Ja zur Aufrüstung, Kriegseinsätzen oder zur Regierungsbeteiligung. Hab dies noch nie im Zusammenhang mit Klimaschutz gehört, merkwürdig!)

    Verantwortung wäre hier aber vor allem für die Zukunft, für die junge Generation und den Ärmsten dieser Erde gewesen, und daher die GroKo zum Zwecke möglicher, mE auch relativ sicherer Neuwahlen, mit dem Ziel einer nachfolgend besseren Klimapolitik aufzukündigen.
    Die Nachverhandlungen mit der Union, haben keine wirksamen Verbesserungen erbracht, dass was jetzt im Bundesrat auch mit den (unzufriedenen) Grünen beschlossen wurde (zB. 25€ Startpreis für CO²), ist völlig unzureichend, belastet zudem auch noch primär Ärmere, während Vermögende entlastet werden, dies obwohl jene den Größten Teil der THG absondern!
    Ein „Weiter so“ mit der GroKo bringt nur weitere Verzögerungen, oder gar eine Aussetzung notwendiger Klimaschutzmaßnahmen, wie ja aktuell der völlig unzureichende Merkel-Kohle“Ausstiegs“-Deal auch belegt!

    Meine Einschätzung zum Thema deckt sich zudem ziemlich genau mit dem offenen Brief von euch an die SPD, dessen Forderungen ich mich daher anschließe:
    https://fridaysforfuture.de/offener-brief-spd-berlin/

    ich schrieb hier schon am 31.10.:
    „.. DAS Problem überhaupt … dürfte ja klar sein, die jetzige GroKo wird niemals Maßnahmen einleiten, die den Klimazielen auch nur im entferntesten gerecht werden können!
    ..
    Daher hilft nur eins, die GroKo muss weg, und dann Neuwahlen!“

    Man kann ja nie wissen, aber danach sieht es ja aktuell nicht aus.

    Der neue EU New Green Deal solls dann richten?
    Da hab ich meine Zweifel, denn 1. ist v.d. Leyen eine Meisterin großer Worte im Diffusen, im Täuschen .. und 2. ist von diesem Deal mW bislang immer noch nichts konkretes bekannt, außer das man sich verschärfte Klimaschutzziele setzen will und dies mit einem 1Bill.€ Etat verwirklichen will, deren Finanzierung aber weitgehend unklar ist (zb. D unter Merkel will dafür nichts geben) und zudem auch eine Mogelpackung darstellen dürfte, da dort auch Gelder von dann subventionierten Industrieunternehmen eingerechnet werden.

    Ich vermute, es läuft auf eine Art grünes Wirtschaftsförderungs-Programm hinaus, wobei genau dies (dabei Multis und Großkonzerne), und nicht das Klima Priorität genießen werden .. v.d.Leyens Berateraffäre stützt dabei auch diesen Eindruck.
    Wir sollten da sehr kritisch hinsehen und uns nicht täuschen lassen!

    Liebe Grüße
    Ludwig

  3. Hallo liebe Klimaaktivisten,

    Zu den medialen Tricks, die Klimawende zu verhindern
    Beliebte Fake-News, oder Verdrehungen, Nebelbomben in den (ÖR-) Medien:

    Oben wurde von Euch ja erwähnt, dass nach einer Studie in Deutschland 2019 der Ausstoß von CO² deutlich zurückgegangen sei. (die -35% beziehen sich i.ü. auf die gesamten THG, nicht nur auf den Stromsektor. Dessen Emissionen sind demnach seit 1990 um 39% geschrumpft)
    Wenn es so ist, ist das ja eine gute Nachricht, aber dessen Präsentation in den Medien war es nicht.
    Um das aus meiner Perspektive zu verstehen, muss man auch erst mal folgende Frage beantworten:

    • Liegt der durchschnittliche CO²e (THG) Fußabdruck eines Deutschen bei 9, 11, 16, oder gar 18to/Jahr?

    Wenn ich mich nicht irre (lasse mich gerne korrigieren) so beziehen sich zunächst die oft genannten ~9to auf den „reinen“ CO² Ausstoß, und die 11,6to auf den CO²e Wert (2018, lt. UBA: CO² + CH4 (Methan) + N²O (Stickoxid))
    [Anm.: CO²e enthält neben CO² auch die anderen Klimagase, wie Methan etc., jeweils umgerechnet auf CO²-Äquivalente, s. dazu später auch das Thema THG durchs I-Net..]

    Die 11,6to sind auch die Größe, die in die jeweiligen Bilanzen des Paris-Abkommens einfließen. Dieser Wert ergibt sich aus der „Quellenbilanz“, also allen entsprechenden nationalen Emissionen.

    Die 16-18to (je nach meist älteren Studien) ergeben sich aus der „Verbrauchsbilanz“ (oder auch „Konsumbilanz“, ist komplizierter zu ermittlen), also sozusagen das, was wir wirklich konsumieren, wenn wir Import und Export von Waren und deren THG-Bilanz berücksichtigen. (oder zb. auch individuelle Fern-/Flug-Reisen, Kreuzfahrten, oder Strom Importe, Exporte etc.)
    s. zb. hier, da ergeben sich für Österreich dabei um 50-60% höhere Werte als bei den rein nationalen Zahlen!:
    https://science.orf.at/stories/2902709/

    „Eine Quellenbilanz enthält sämtliche Emissionen, die aufgrund von Ressourcenverbrauch im Land entstehen. Jeder Sektor ist damit nur für die Emissionen verantwortlich, die direkt im Produktionsprozess oder bei der Bereitstellung von Strom und Wärme vor Ort entstehen. Der nationale Inventarbericht stellt eine solche Quellenbilanz dar.
    Eine Verbrauchsbilanz bezieht auch den Außenhandel mit ein und berücksichtigt zusätzlich diejenigen Emissionen, die außerhalb der Landesgrenzen in Folge von Wertschöpfungsketten entstehen oder dorthin fließen /UBA 2005a/. Damit werden auch energieintensive Industriezweige berücksichtigt, die sich im Zuge der Globalisierung immer mehr ins Ausland verlagern“ (UBA)
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3327.pdf

    2005 wurde der Wert für die dt. Verbrauchsbilanz vom UBA mit 16,8to und damit um 5to (!) höher angegeben als der rein inländische Verbrauch.
    s. hierzu auch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/CO2-Bilanz#Nationale_Treibhausgasbilanzen

    Interessant ist, dass in den Medien, im Netz (leider meist auch seitens der Forschung, bzw. deren Publikationen) für Deutschland fast ausschließlich der Wert von um die 11to, oder gar medial nur 9to genannt werden. Dies ist klar ein stark geschönter Wert, zB. werden dabei beim Fleischkonsum die Klimaschäden für Sojaanbau und Waldrodung in Südamerika gar nicht berücksichtigt, und wenn das dortige Fleisch importiert wird, schlägt dies, und der globale Transport, gar mit 0g CO²e zu Buche (bis auf inländischen Transport, Kühlung etc.), also gar nicht!

    Klar ist, dass wenn man sich in der Klimadebatte nur auf die Quellenbilanz bezieht, dann kommt man zwangsläufig zu systematisch fehlerhaften Aussagen, etwa was die effektivsten Klimaschutzmaßnahmen betrifft und auch unseren nationalen Anteil an der Misere.

    Bei einem globalen THG-Ausstoß 2017 von 35,8 Gigatonnen (statista), und einem „rein“ nationalen von 907 Megatonnen (THG, statista/UBA) ergibt das ca. einen Anteil von 2,5%, errechnet man aber die Verbrauchsbilanz Deutschlands (bei 17to/Person, 82,8Mill.Menschen), kommt man auf 1408 Megatonnen und damit einen Anteil Deutschlands von ca. 3,9% am weltweiten THG-Ausstoß!
    Dies wo der Bevölkerungsanteil nur bei 1,1% liegt (bei 7,55Mrd. Menschen weltweit)!
    Oder anders gesagt:
    Im Schnitt verbraucht jeder in Deutschland damit das 3,6fache bezogen auf den weltweiten Durchschnitt!
    [Anm.: es ist echt schwer, Daten zu finden, in denen klar gesagt wird, ob es sich um CO², oder CO²e, bzw. THG Emissionen handelt! Da lt. Wiki der CO² Wert global 2017 bei 33,2Gt lag, gehe ich davon aus, dass die 35,8Gt CO²e, bzw. THG sind, Quelle: statista/Global Carbon Project]

    Betrachtet man unseren Konsum, so wäre es vor allem sinnvoll, z.B. auf Brasilien Druck auszuüben, die Rodung der Wälder einzustellen und unsererseits den Fleisch und Sojaimport massiv zu reduzieren, bzw. generell den internationalen Warenumschlag deutlich zurück zufahren.
    In der üblichen Quellenbilanz würden solche Maßnahmen überhaupt nicht auftauchen, auch nicht das gegenteilige Verhalten, also ein vermehrter Import klimaschädlicher Waren!

    ***

    • laut neuster Studie sind die THG Emissionen in D um 50Mt gesunken. War das ein Verdienst der dt. Umweltpolitik, kann uns das optimistisch stimmen und wie wurde dies medial „verkauft“?

    In den Medien wurde berichtet, dies sei ein überraschender Rückgang der THG Werte in Deutschland, auf -35% gemessen an 1990, und damit nicht mehr weit entfernt von dem Klimaziel von -40% für Ende 2020!
    So wurde oft gesagt, bzw. geschrieben:
    wie beim ZDF:
    https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fragen-und-antworten-zum-klimaschutz-in-deutschland-100.html

    „Klimaschutz überraschend erfolgreich: Und nun?

    Umweltverbände und Opposition lassen an Deutschlands Klimaschutz kein gutes Haar. Doch 2019 sank der CO2-Ausstoß deutlich. ..
    Die Energiewende … ist 2019 ein ganzes Stück weitergekommen. Und der CO2-Ausstoß ist dadurch stärker gesunken als man bisher gedacht hätte,…. Selbst das eigentlich längst abgeschriebene 2020-Ziel, nämlich 40 Prozent weniger Treibhausgas-Ausstoß pro Jahr als 1990, scheint wieder in Reichweite…
    Nach ZDF-Informationen ist sogar das Klimaziel 2020 wieder erreichbar.“ (Das ZDF hat wohl Geheiminfos von Whistleblowern …)

    So stand es dann auch im ZDF Videotext (6.1.), und so ähnlich wurde es auch in den „Heute“ Nachrichten verkündet:

    „Damit sei das 40% Ziel für 2020 überraschend doch wieder „in greifbarere Nähe“ – bisher gingen Bundesregierung und Umweltschützer davon aus, dass das nichts mehr werden kann“

    Nun, das stimmt in mehrfacher Hinsicht nicht!
    1. gab es zumindest noch 2018 Studien seitens von – ich meine – des Ökoinstituts Freiburg, bzw. von Greenpeace beauftragt, demzufolge es mögliche wäre die dt. Kohlekraftwerke abzuschalten und so das Klimaziel 2020 zu erreichen, nur das wurde ja politisch blockiert.
    2. Merkel hatte im BT Wahlkampf 2017 öffentlich (ZDF Wahlarena) erklärt, die Bundesregierung würde unter ihr die Klimaziele 2020 erreichen. Dies, obwohl klar war, dass dies ohne Politikwende (Kohle aus) nicht möglich war.
    3. Auch jetzt aktuell gilt immer noch das gleiche! Es ist faktisch ausgeschlossen, das D 2020 bei -40% landet, mit Kohlekraft und bei -80% Windenergieausbau 2019, was sich 2020 auch nicht drastisch genug verändern wird.

    Die Studie, um die es geht kommt von der Agora Energiewende,
    https://www.agora-energiewende.de/fileadmin2/Projekte/2019/Jahresauswertung_2019/171_A-EW_Jahresauswertung_2019_WEB.pdf

    eine Politik- und Industrienahe Einrichtung, s. Wiki:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Agora_Energiewende

    Im Rat der Agora sitzen 23 Leute, davon nur 1 Wissenschaftler, 2(1) Vertreter von Umweltverbänden, der Rest Politiker, Staatsbeamte, Industrie- oder Gewerkschaftsleute!

    Die Aussage „in greifbarere Nähe“ stammt daher auch von Agora (in der Zusammenfassung), aber gleichzeitig steht dort ganz klar (bei der Datenauswertung, die eh kaum jemand liest), dass die -40% Ende 2020 „sehr unwahrscheinlich“ sind! („CO2-Emissionen sinken um über 50 Millionen Tonnen, Zielerreichung 2020 unwahrscheinlich: Abbildung 3-1“)
    Wie kann etwas „unwahrscheinliches“ in „greifbarere Nähe“ kommen? Ach ja, „greifbarere“, nicht „greifbar“ .. wer achtet schon auf solche Feinheiten, medial kommt das so rüber, alles gut, der Kurs stimmt, es ist zu schaffen! Und das sind „Fake-News!

    Klar, dass die Medien das dann auch als „greifbar“ aufgreifen, so zb bei der FAZ: „greifbare Nähe“ (Überschrift).
    Nimmt man es mal genau, so führt selbst eine Reduktion der THG um nur 0,1 Mt zu „greifbareren“ Zielen, abgesehen davon, das es auch lt. Agora 56Mt, und nicht 50Mt waren. Dieses Jahr müssten demnach 65Mt fürs -40% Ziel eingespart werden, völlig utopisch!
    Also eine Formulierung mit Null-Inhalt, außer dass sie dazu angetan war, die Bevölkerung zu täuschen!

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/agora-energiewende-deutscher-co2-ausstoss-stark-gesunken-16569101.html

    Immerhin steht in der FAZ über Agora Direktor Graichen: „Die bisherige nationale Klimapolitik von Union und SPD hat nach Einschätzung Graichens wenig bis nichts mit dem Fortschritt im Klimaschutz zu tun: „Das ist ihnen in den Schoß gefallen““
    Trotzdem wurde zB. vom ZDF das Gegenteil behauptet, dies sei ein Erfolg der dt. Energiewende, warum? Weil dies die Umweltministerin Schulze (der ich persönlich grundsätzlich absolut nichts glaube!) verkündet habe, obwohl Agora schreibt, dies sei vor allem wegen der EU CO² Zertifikate in der Höhe von 25€, und einen Rückgang bei der Industrieproduktion!
    „Hauptursachen für die sinkenden CO2-Emissionen waren die deutlich gestiegenen CO2-Preise im EU-Emissionshandel, der starke Zuwachs bei den Erneuerbaren sowie der gesunkene Stromverbrauch“ (agora)
    Wobei nicht die Erneuerbaren stark wuchsen, also die Anlagen, sondern deren Output (wohl wetterbedingt), bzw. die Netzeinspeisung. Der Ausbau der Windkraft ist 2019 um ca. 80% zurück gegangen. Ein SKANDAL!

    Prof. Latif sagt dazu folgendes;

    https://www.pnp.de/nachrichten/politik/3566329_Latif-fordert-Schub-fuer-Erneuerbare-CO2-Ausstoss-Es-koennte-wieder-zu-leichtem-Anstieg-kommen.html

    „Professor Mojib Latif, Klimaforscher .. und Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, sieht den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland stocken und fordert einen deutlichen Schub. „Wenn Deutschland die Energiewende wirklich hinbekommen will, dann müssen die Erneuerbaren Energien viel stärker ausgebaut werden“, sagte Latif …“Die Autoren [von Agora] sagen aber auch, dass die Bundesregierung – und das ist kein Geheimnis – dazu beigetragen hat, die Energiewende auszubremsen. Die Folgen stehen uns noch ins Haus .. Es könnte sogar wieder zu einem leichten Anstieg des Treibhausgas-Ausstoßes kommen.“
    Dies weil bis 2022 die AKWs abgeschaltet werden und der Windenergieausbau am Boden liegt!

    Als nächstes betrachten wir mal die Zahlen von Agora, und was sie real bedeuten:

    Also demnach sind die THG Emissionen IN Deutschland um 56Mt von 867 auf 811 gesunken, das macht -6,5%.
    Wir erinnern uns aber hoffentlich an das oben zur Klimabilanz gesagte, zu der Verbrauchsbilanz.
    Da wir keine Werte für 2019 haben, nehmen wir die aus meiner obigen Rechnung, dabei betrug der CO²e Ausstoß 1408Mt, gehen wir davon aus das der Außenhandelsanteil konstant geblieben ist (er ist vermutl. eher angestiegen), dann haben wir bei 56Mt Reduktion einen Minderung um -4%. (nicht -6,5%)
    Nicht schlecht, aber wie dargelegt nicht nachhaltig und viel zu wenig, um die anteiligen Klimaziele in Deutschland für das +1,5° Ziel zu erreichen.
    Und selbst bei +1,5°C werden höchstwahrscheinlich einige Kipppunkte ausgelöst, so zB. ist es jetzt schon, nach Prof. Rahmstorf (PIK), nicht mehr zu verhindern, das aufgrund der Gletscherschmelze in der südpazifischen Antarktis der Meeresspiegel um 3m ansteigt, innerhalb der nächsten 1, 2, oder 3 Hundert Jahren!
    Also kein Grund zur Entwarnung, ganz im Gegenteil, so rast der Zug mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Abgrund …
    (s. dazu meine kleine Parabel weiter oben)

    Wer was von mir zur „Klimahysterie“ lesen will, zu verrückten Omas aufm Motorrad und ähnlich gelagerten Intendanten (vom 17.1.)
    https://fridaysforfuture.de/woche-1-20/#comments

    Hoffe das war nicht zu kompliziert und von Interesse, sollte ich mich in einigen Punkten geirrt haben, werde ich gerne eines besseren belehrt, bin kein Klimaforscher …

    Liebe Grüße
    Ludwig

    (wenn ich Zeit habe, und es von Interesse ist, hätte ich noch weiteres zum Thema FakeNews in der Klimadebatte, zb.: das dass Surfen im I-Net klimaschädlicher sei als das Fliegen)

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