Woche 43/2019 – Klimawahlen in Thüringen!

Aktion im niedersächsischem Landtag, Feuerwerksverbot und unzählige Waldbrände in Kalifornien: Was passierte in der Woche vom 21.10. bis zum 27.10.? Das fassen euch Hanna, Philipp und Lara im neuen Wochenbericht zusammen.

🚗 San Francisco verbannt Autos von Market Street

San Francisco zieht die Konsequenzen – viele tödliche Unfälle in der Vergangenheit prägte die Stadt in der Market Street. Die Market Street wird radikal umgestaltet und für Privatautos gesperrt. Dafür sollen Fußgänger*innen sowie Fahrradfahrer*innen mehr Platz bekommen und Bäume gepflanzt werden.

✈ Immer weniger Klassenfahrten per Flugzeug

Wegen zu hoher CO2-Emissionen stimmen immer mehr Schulklassen darüber ab, lieber mit dem Bus oder der Bahn auf Reisen zu gehen. Schulklassen wurden sich immer mehr über den CO2-Ausstoß von Flügen bewusst und diskutieren indes nun, wie sie klimaneutraler reisen können.

🔥 Unzählige Waldbrände in Kalifornien

Zahlreiche Gebäude wurden zerstört und hunderte Häuser mussten evakuiert werden, da unzählige Waldbrände die Einwohner*innen in Kalifornien überraschten. Das Feuer hat bereits in sehr kurzer ungefähr 2.000 Hektar Land nördlich von Los Angeles zerstört. 

😢 Aktion vor Landtag in Hannover

Während im niedersächsischem Landtag über das Klimagesetz diskutiert wurde, haben Aktivist*innen aus der Ortsgruppe Hannover auf der Zuschauer*innentribüne mit einem Bannerdrop protestiert. Das Gesetz soll den CO2-Ausstoß bis 2030 um 55 Prozent senken, was konform zu dem von der Bundesregierung vorgestellten Klimapaket ist.

🎆 Deutsche Umwelthilfe fordert Feuerwerksverbot

Für 67 Städte, in denen eine sehr hohe Feinstaubbelastung messbar ist, fordert die Deutsche Umwelthilfe nun ein Feuerwerksverbot. Der Verband kritisiert die Feuerwerkskörper sowohl wegen der Feinstaub- und weiteren Umweltbelastung, aber auch wegen des Tierschutzes. Die Kommunen reagieren unterschiedlich auf die Forderung. Während in Berlin Verbotszonen eingerichtet wurden, lehnen Städte wie Münster das Verbot ab und argumentieren mit dem „jahrhundertealte Brauchtum“.

🗳 Auch Landtagswahlen in Thüringen sind Klimawahlen!

Sowohl am 25. Oktober als auch am 27. September demonstrierten auch in Thüringen Menschen, um auf Klimaschutz aufmerksam zu machen – gerade im Hinblick auf die am Sonntag stattgefundenen Landtagswahlen. Fridays For Future Thürigen fordert auch die neue Landesregierung auf, Gesetze zu erlassen, die dem Pariser Klimaabkommen gerecht kommen.

(Forderungen: https://fridaysforfuture.de/forderungen-thueringen/ )

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36 Kommentare zu „Woche 43/2019 – Klimawahlen in Thüringen!

  1. Zum Feuerwerk: Mir genügt schon die schreckliche Vorstellung, dass das neue Jahr 24 Stunden lang rund um den Globus beknallt, beraucht, bestunken und beglitzert wird. So mancher Mensch, der Kriegsgeräusche erlebt hat, wird schmerzhaft daran erinnert. Und es wird Müll produziert. Und aufgescheuchte Tiere irren herum. Und nebenher werden „gute Vorsätze“ für das Folgejahr gemurmelt. Wer braucht das wirklich?

    1. Vor allem hinkt auch das Argument mit dem „jahrhundertealten Brauchtum“. Die Bräuche von damals haben mit den heutigen sinnlosen Unmengen nämlich nichts zu tun. Bei den heutigen Menschenmengen und der Unvernunft vieler davon täte zumindest eine Regulierung sehr gut. Und Kontrollen! Bei uns wird munter mindestens zwei Tage vorher angefangen und am 3.1. ist immer noch nicht Schluss. Ich sehe keine Bemühungen seitens der Behörden, das zu unterbinden.

    2. Das sind wahrhaftig schon Gründe genug. Ein anderer wäre noch, die Einsparung von großen Geldmengen weltweit. Was könte man nicht alles mit diesem eingesparten Geld, das völlig sinnlos (!) Jahr für Jahr in der Luft verpulvert wird, anfangen ? Beispielsweise indem man die Bio-Landwirtschaft unterstützt. Oder, oder, oder …….
      Anne

  2. Nicht mal ein Feuerwerkverbot bekommen wir hin. Ein wichtiger Tropfen auf den heissen Stein. Ich hoffe, es gibt schnell Politiker, die ihren Job ernst nehmen.
    Viele Menschen werden den Klimawandel(…) wohl weiterhin ausblenden , bis sie keine Wohnung und nichts mehr zu essen haben. Dann : zu spät.

    Gift auf die fast toten Äcker schütten muss sofort aufhören. Weniger Essen wird uns gut tun.

    Ich wünsche uns eine hoffnungsvolle Zukunft.

    1. Zu: „Nicht mal ein Feuerwerkverbot bekommen wir hin. Ein wichtiger Tropfen auf den heissen Stein. Ich hoffe, es gibt schnell Politiker, die ihren Job ernst nehmen.“
      Nur mal so, warum immer mehr Verbote? Ein Mensch der als Freigeist und nicht als Denunziant oder Egoist aufgewachsen ist, weiß was Falsch und Richtig ist. Er wird nicht Müllberge entstehen lasen und warten bis vielleicht mal ein Politiker etwas richtiges sagt und dann kann man darauf warten bis er es tut! Fangen wir bei uns selber an und gehen mit gutem Beispiel voran. Bauern Herbizide verbieten und im eigenen Garten RoundUp verwenden. Wir wollen doch fast zu 90% Alle dasselbe, lassen uns aber immer wieder auf das Spiel: „Teile und Herrsche“ ein. Frei nach B.Brecht: “ Unsere Herren, wer Sie auch seien, sähen Zwietracht gern, und solange Sie uns teilen, bleiben Sie unsere Herren.“ „Du kannst nicht die Welt ändern, nur Dich selbst! – Dann ändert sich die Welt mit dir! Bedenken wir das opportunes Verhalten auch die Nazi Zeit möglich gemacht hat. Das soll nicht heißen mit Gewalt gegen irgend etwas vorzugehen, sondern dafür zu demonstrieren was man möchte, friedlich und mit unvermindertem Einsatz! Dann könnte es in Deutschland auch mal mit der Demokratie klappen!?

  3. Nun, es muß ja weiter konsumiert werden, deshalb werden die meisten Städte wohl auch das Feuerwerksverbot nicht genehmigen.
    Mir wäre es sehr recht, weil mir immer die Tiere leid tun.
    Vögel, die verschreckt aus den Büschen fliegen, und auch die Haustiere mit ihrem feinen Gehör.
    Aber den meisten Menschen sind die Tiere, die draußen leben egal.
    Das muß sich schleunigst ändern!

    Ja, was der Mensch dem Tier antut, das ist einfach nur schrecklich.

    Dabei ist es gar nicht schwer, auf Fleisch zu verzichten, z.B.
    Ich vermisse es nicht.

    Macht weiter so, Ihr macht Eure Sache sehr gut, und ich bin immer schnell informiert.

  4. Klimawahlen zielen auf ein Bündnis, zu dem Grüne und Linke gehören. Es bedarf der Zusammenarbeit verschiedener Kräfte, die für die Zukunft eintreten. Die Linke hat in Hessen gerade einen Beschluss gefasst „Das Klima vor dem Kapitalismus schützen“. Wenn eine Politik, die die Umwelt mit konkreten Maßnahmen vor Konzerninteressen schützt, in Thüringen Raum greift, dann ist das eine Klimawahl. Grüne, die in Hessen mit der CDU regieren. Die Grünen habe in diesem Zusammenhang ihre Gegnerschaft zu einem dritten Terminal am größten deutschen Flughafen (Frankfurt) aufgegeben; das hat viele Wähler irritiert und erschrocken… [https://www.deutschlandfunkkultur.de/flughafen-ausbau-frankfurts-umstrittenes-mega-projekt.2165.de.html?dram:article_id=332931] Klimawahlen wird es egal wo nur dann geben, wenn die Menschen von der Basis /von der Straße her Druck machen, wie das Fridays for Future macht.

  5. Am letzten Silvesterabend hatte ich das Vergnügen, ein Konzert in München anzuhören. Da die Rückfahrt nach Regensburg am selben Abend nicht so prickelnd gewesen wäre, hat mir ein Freund eine Übernachtung bei ihm angeboten.
    Beim Aussteigen aus der U-Bahn am süd-westlichen Stadtrand um 1 Uhr nachts traute ich meinen fünf Sinnen nicht:
    – die Sicht betrug um die 100 Meter,
    – das Atmen war keine Freude, in den Straßen lag beißender Rauch,
    – der Boden war übersäht mit zerrupften kleinen „Stalinorgeln“.
    Ich habe mich echt gefragt, wie eine Stadtverwaltung eine solche Kracher-Orgie zulassen kann.
    Leider waren es die Bewohner selbst, die in blindem Event-Wahn diese Selbstverschmutzung verursacht hatten.
    Sie werden bei einem Verbot dieser unsinnigen Knallerei wahrscheinlich genauso „Freiheit für freie Bürger“ schreien, wie sie es bereits bei der Diskussion um das Tempolimits taten.
    Oder sind sie inzwischen durch die F4F-Bewegung und ihre eigenen Kinder vielleicht doch etwas nachdenklicher geworden?

  6. Bitte überspannt den Bogen nicht, weil der Einfluss auf Feinstaub (auch nicht Hauptthema der Bewegung) und schon gar nicht CO2-Ausstoß zu vernachlässigen ist. Gönnt den Menschen Feuerwerk an einem Tag im Jahr. Ihr macht Euch sonst lächerlich und angreifbar.

  7. Zum Verbot von Feuerwerk: Als erster Schritt wäre ein Verbot von PRIVATEM Feuerwerk sinnvoll. Dann kann vorerst weiterhin „das neue Jahr 24 Stunden lang rund um den Globus beknallt, beraucht, bestunken und beglitzert“ werden. Allerdings in sehr gemäßigter Form. By the way: Auch ich mag Feuerwerk. Allerdings ausschließlich die professionellen.

  8. Mit dem Klimapaket wird Klimaschutz einfach:
    bis 2030 bei jeder Neuanlage in Deutschland und im Export 55 % Energie einsparen. Da kann man bei Trocknern in Wäschereien und Kläranlagen usw sofort beginnen.
    man erhält die Arbeitsplätze und exportiert den Klimaschutz.

    Die Aufgabe ist eindeutig und die Fachleute sollten wir bei uns finden. Warum fängt man damit nicht an??

    Fritz

  9. Ein Feuerwerkverbot ist zwar ein Tropfen auf den heißen Stein, aber dafür ist es eine politische Forderung die auch auf kommunaler Ebene gestellt werden kann. Ich kann es nur jeder Ortsgruppe ans Herz legen, vor Ort von der kommunaler Politik das zu fordern, denn es ist machbar.

  10. Ich bin absolut für ein Böllerverbot und verzichte schon seit vielen Jahren auf Feuerwerk, aber es wird – egal wie vernünftig ein Verbot auch ist – immer Widerstand geben, schon aus Prinzip. Wenn ich alleine sehe, was für eine Böllerorgie mein Nachbar, der einen höheren Posten bei der Feuerwehr inne hat, jedes Jahr veranstaltet, dann weiß ich, dass der niemals damit aufhören wird und sich schon gar nicht von Verboten abhalten lassen wird bzw. politisch dagegen aktiv werden wird.
    Vielleicht muss man es geschickter angehen: Schlechte Traditionen als überholt und uncool (sagt man noch uncool, oder heißt es jetzt eher unlit oder so? ;-)) entlarven und durch bessere ersetzen. Z.B. könnten wir wie in Brasilien weiße Kleidung tragen, wie in Spanien um Mitternacht 12 Trauben (nicht Tauben!) verspeisen, je eine pro Glockenschlag. Und wer denn unbedingt Dreck machen will, könnte wie in Argentinien nicht mehr benötigte Unterlagen zerschreddern und zum Fenster hinauswerfen.
    Alles jedenfalls besser als Feuerwerk mit Luftverpestung, kaputten Ohren und appen Fingern.

  11. Hei Leute ,
    Ich find es sehr schön das ihr euch so für das Thema einsetzt habt ihr die Nachrichten auf prominent gesehen
    Die eine Schauspielerin ist auf eine Demo gegangen die nicht angemeldet war und war aber auf die konsiquensen angewiesen .
    Sie hat gesagt das sie es für uns gemacht hat ist das nicht schön 🙂

    Lg.luise

  12. Immer weniger Klassenfahrten per Flugzeug:
    Das finde ich sehr gut! Offenbar ist diese Art von Bewusstheit für Euch heutige Schülerinnen und Schüler, die in gewisser Weise ein Übermaß an Optionen haben, die nächstliegende Möglichkeit, wieder nachhaltiger zu leben. Ich sage „wieder“, da zu meiner Schulzeit (1980er) ja noch kein Mensch auf die Idee gekommen wäre, eine Klassen“fahrt“ mit dem Flugzeug zu machen. Da relativiert sich der Begriff „Fortschritt“ doch sehr stark.

  13. Ich bin Felix und würde mir wünschen das wir nun endlich etwas tun. Wie wäre es wenn wir alle unser Handy wegschmeisen bzw. entsorgen. Alle Kinder und Jugentliche. Alle.Dann hätten wir mehr Zeit für die Natur und um Bäume zu pflanzen. Auch wären wir nicht mehr bestrahlt und der 5G Ausbau würde gestoppt werden und wir würden weltweit eine Unmenge von Co2 einsparen. Auch würde dann die Handystrahlung wegfallen und viele Kinder würden keinen Strahlungsmäßigen Krebs mehr bekommen. Das ist doch eine super Idee. Was meint Ihr? Auch würden die Menschen in Afrika und da wo die seltenen Erden fürs Handy abgebaut werden nicht mehr darunter leiden. Grüße euer Felix. Macht weiter so.

    1. Deine Idee klingt gut und überzeugt mich als Medizinerin total. Aber ich glaube, der völlige Verzicht aufs Smartphone ist nicht realistisch möglich.Es wäre schon viel geholfen, wenn nicht so viele Konsumenten bei einer Neuauflage ihr Smartphone wechseln würden, es viel seltener nutzen- und mit Ohrmikrophonen telefonieren oder Musik hören, um die gesundheitlichen Gefahren zu minimieren.
      Auch ist einen gute Entsorgung mit Recyceln der Wertstoffe eines Smartphones enorm wichtig. Ich nutze z.B. eine Fairphone, auch wenn es technisch nicht so perfekt ist wie ein Samsung-Gerät! Solidarische Grüße Christina

      1. Hallo hier ist nochmal Felix. Ich denke das es die EINZIGE Möglichkeit ist wirklich endlich und schnell etwas zu tun: siehe folgendes Video was ich heute gefunden habe und teilt es:
        youtube.com/watch?v=DSt6WuyMvSg
        Grüße
        Felix

    2. Ja, auf Handys verzichten ist ein guter Schritt. Mit Stift und Zettel sich mal eine ruhige Stunde zu nehmen und eine Liste machen worauf wir noch verzichten können könnte der nächste Schritt sein …

    3. Genau so, nebenbei könnten Unmengen an Strom z.B. für die benötigten Rechnerleistungen eingespart werden ! Ein weiterer Vorschlag an alle Teilnehmer der Bewegung ist: auf die zahllosen „Klamotten“, die tagtäglich aus Übersee importiert werden (per Dieselfrachter) und dann wieder als Altkleider (gleichfalls wieder per Dieselfrachter) nach Afrika geschickt werden, um dort „Entwicklungshilfe“ zu leisten, vielleicht nicht ganz zu verzichten, aber solchen Konsum zumindest zu reduzieren. Damit könnten die Teilnehmer selbst gute Beiträge leisten und nicht nur fordern. Beste Grüße Kathrin

    4. Ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken machst über unnötigen Massenkonsum. Aber Handys sind wertvolle und wichtige Wegbegleiter. Smartphones halte ich persönlich für ziemlich überflüssig. Genau aus den Gründen, die Du aufgeführt hast. Aber heute kann jeder mit einem Handy den Notruf wählen. Telefonzellen gibt es ja kaum mehr. Der „Fort“schritt lässt sich nicht mehr aufhalten bzw rückgängig machen Tatsächlich finde ich es besser, wenn die alten Handys bzw. Smartphones nach ihrem Gebrauch nicht in der Schublade verschwenden, sondern martial gerecht recycelt werden würden. Es ist natürlich ein Irrsinn der Industrie massenhaft Smartphones auf dem Markt zu schmeißen, die gekauft werden sollen.
      Tatsächlich schadet man durch die Ausbeutung der benötigten Rohstoffe, auch „seltene Erden“ genannt, ungemein die Natur und die Menschen und somit selbstverständlich auch das Klima. Ein guter Anfang wäre es, möglichst Konsumarm zu leben und nur das zu gebrauchen, was WIRKLICH benötigt wird.

  14. Ich bin für ein Feuerwerksverbot und das schon seit Jahren aber unsere Politik traut sich nicht weil sie einen Sturm der Entrüstung fürchtet. Jedes Jahr, wenn ich am 1.Januar durch die Strassen bei uns in Hannover gehe, sehe ich Raketen, Böllerbatterien, zerschlagene Flaschen, hunderte von Sektflaschen auf den Gehwegen und Strassen, Verpackungsmüll in Massen überall herumliegen. Die Leute, die das alles liegen gellasen haben liegen mit dickem Kater im Bett und die Dummen Müllwerker das wegräumen. Bezahlen müssen das auch die, die nicht geböllert haben. das ist nicht in Ordnung.
    Das schlimmste ist aber der Wahnsinns Gestank, der Nachts durch die Stadt zieht, der unerträgliche Lärm für Mensch und Tier und dir Irre Geldverschwendung jedes Jahr. Was könnte man dafür alles Gutes tun! Aber es interessiert die Chaoten einfach nicht.

    Ich bezweifle, das es bald eine Kehrtwende gibt.

  15. Finde gut, dass endlich ein Bewusstsein ensteht, dass aufs Fliegen verzichtet werden kann. Ebenso das Böllern am Silvester ist verzichtbar und positiv, man spart sogar noch Geld. In vielen Städten (Paris) ist das gar nicht üblich. Das sind bis jetzt vereinzelte Maßnahmen. Aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

  16. Ein Leben ohne Smartphone – ich sehne mich ein wenig an diese Zeit zurück. Weniger Informationen, aber mehr Leben. Eine gute Idee, aber sicher nicht der erste Schritt zur Klimarettung.
    Rein freiwillig, ohne ein Gesetz, verzichtet kaum jemand auf’s Handy oder den Billigflieger…
    Dafür bräuchten wir echte Politiker, die wir nicht haben. Oder …….. – ist da einer? Los Kumpel, nur Mut!

  17. liebe junge freunde,
    leider kann ich nicht mehr demonstrieren – hier im kosovo haben wir bereits wasserknappheit – die bevölkerung wacht langsam auf.

    ich befürchte , dass auch das pariserabkommen vollkommen ungenügend ist !

    der klimanotstand muss ausgerufen werden !!!!!!!
    martin münchen 72 jahre

  18. genau so machen wir das: wie verbieten Luftballons, wir verbieten Feuerwerk, wir essen alle kein Fleisch mehr, oder am besten vielleicht gar nichts mehr, denn DAS spart noch mehr CO2 ein – aber wir fahren alle immer noch jeden Tag mit der von einem stinkenden Explosionsmotor angetriebenen Dreckskarre zur Arbeit, und zurück, und zum Einkaufen, und zurück, und die Kinder in die Schule, und holen sie wieder ab, und bringen sie zu Freizeitaktivitäten, und fahren selbst zu anderen – und natürlich alles ohne Tempolimit, denn heilig sei unser Blechle!

    Oh, und auf der Arbeit beteiligen wir uns an allen möglichen Umweltsauereien, mit denen die Firma schön Geld verdient und wir auch, denn das muss ja sein, und das geht ja nicht anders, weil wir ja das schöne teure Auto bezahlen müssen und die Flugreise.

    Aber, Halleluja, wir verwenden keine Luftballons mehr und machen kein Feuerwerk…

    Na, DAS wird dann aber die Welt RETTEN…

    Bezüglich Klassenfahrt per Flugzeug kann ich übrigens Mathias voll zustimmen. Ausführlicher: „zu meiner Zeit“ in den 70ern gingen die Klassenfahrten zu Zielen in der Umgebung, DIE große Klassenfahrt am Gymnasium, EINE in all den Jahren, führte nach München – und alles natürlich mit der Bahn, maximal mit einem Reisebus. Anfang der 90er bekam ich dann verwundert mit, dass Klassenfahrten inzwischen quer durch Europa führten – aber das war auch noch mit Bus oder Bahn. Klassenfahrten mit dem Flugzeug? Sind denn inzwischen alle IRRE geworden? Da ist es wirklich GUT, dass sich jetzt Schulklassen wieder und bewusst dagegen entscheiden!
    (noch besser wäre natürlich eine extrem hohe Steuer auf Kerosin – dann wäre so ein Unsinn vermutlich schnell vorbei)

    Im Übrigen, wie immer: macht weiter!
    LG
    Frank

  19. Es gibt eine Generation die sich von meiner Generation( bin mittlerweile, 66 Jahre) die Frage hat gefallen lassen müssen? warum habt Ihr das zugelassen, das 6 Millionen Menschen vernichtet worden sind.?  Das habt ihr bestimmt in der Schule schon durchgenommen ?! Die Schüler die Heute an den Freitagen,  auf der ganzen Welt auf die Strasse gehen und gegen der Klimawandel protestieren haben 7 Milliarden Menschen im Blick, die mit dem Klimawandel in Zukunft leben müssen Sind uns noch immer nicht genug Zeichen passiert ??. Waldbrände, Tornados, Zyklone, Tsunamis, Trockenheit und erst kürzlich ein Kreuzfahrtschiff Unglücke auf hoher See durch Sturmtiefs die scheinbar nicht enden wollen, usw.usw.
    Die Ignoranz der Politiker, mit der Behauptung, die Schüler seien Schulschwäntzer, Blaumacher, und nicht Kompetent genug über den Klimawandel nach zu denken,  ist nicht mehr zu ertragen !!
    Wissen diese Herren Politiker mit den Wahrscheinlich hohlen Köpfen denn nicht das die Schüler in 2,  4,  6,  Jahren die Wähler von Morgen sind ?!! Wie wenig Gehirn muss man haben, um das nicht zu berücksichtigen !!  Ihr Schüler, die ihr auf die Strasse geht werdet auf jeden Fall nicht von euren Kindern mal die Frage gestellt bekommen, „wo ward Ihr als das Klima sich verändert hat? und wieviele von uns Flüchten mussten hin in Gegenden wo noch leben möglich sein wird??. Im übrigen, Schule ist wichtig keinen Frage. Aber liebe Politiker macht endlich eure Arbeit, die das Volk euch aufträgt ( leider immer öfter durch Proteste !!) dann gehen die Schüler auch wieder der Schulpflicht nach, wie es sich gehört.
    Ihr Politiker habt es in der Hand, wie lange die Proteste noch andauern werden !!
    Tut endlich !! was gegen den Klimawandel !!
    Der beste Spruch auf einer Demo Tafel war:
    Wäre der Klimawandel die Autoindustrie  dann hätten die Politiker
    das Klima schon längst gerettet !!
    Das galt auch damals, in diesem Zusammenhang, auch für die Banken so !!
    Noch eine Bitte, liebe Schüler, bleibt friedlich bei den Demos. Denkt an die Montagsdemonstrationen im Osten unseres Landes!! Die haben den Fall der Mauer „friedlich“ uns gebracht!!

    M.f.G. Bert Wallraff in Düren

  20. Hallo Frank M. Genau das machen wir nicht, wir fliegen nicht in den Urlau, wir fahren nicht mit dem Kreuzfahrtschiff, Wir gehen zu Fuß einkaufen oder mit dem Fahrrad. Wir benutzen öffentliche Verkehrsmittel wo immer es geht. Wir sparen Strom und setzen LED´S ein.
    Wir ernähren uns gesund, nicht Vegan. Unsere Enkel gehen zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten. Das sind Dinge, die wir alle machen könnten wenn wir den wollen. Nur wir müssen es MACHEN, nicht QUATSCHEN.

    1. super, genau so meinte ich das
      – toll, dass wenigstens EINER es wirklich auch so macht 😉
      – noch schöner wäre, wenn ALLE es so machen würden, wie wir beide ;-))

      Aber ich habe ja die Hoffnungen, dass
      1) wenigstens ein paar andere es auch so machen, auch wenn die nicht antworteten
      2) diese paar gerade durch das durch FfF angestoßene Nachdenken auch mal MEHR werden

      Davon, dass ALLE das machen, sind wir aber leider noch weit entfernt
      – viel zu viele denken noch genau so, wie ich es schrieb
      – und viele möchten eben nur hier und da ein paar Kleinigkeiten ändern, um sich so zu beruhigen, und nicht an die wirklichen wichtigen Veränderungen ran zu müssen

      Zu Bert Wallraff:
      genau das ist seit 40 Jahren ein kleiner Nebengedanke von mir bei all dem, was ich so tue oder gezielt lasse. Ich wollte nämlich nie wie die Generation unserer Eltern Lügen und Ausreden bemühen müssen, wenn die kommenden Generationen eben DIE Fragen stellen! Zum Beispiel: was hast du gewusst? Spätestens seit den 70ern konnten alle die kommenden Entwicklungen wissen, es wollte nur niemand – wie damals übrigens auch…

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