Fridays for Future bei hart aber fair

„Lügt sich Deutschland grün?“ Das war das Thema der am Montag ausgestrahlten Talkshow „hart aber fair“. Zu Gast war unter anderem Jakob Blasel, 18 Jahre, ein Mitorganisator der Fridays for Future-Bewegung!

Diskutiert haben er und die anderen Gäste – Umweltministerin Svenja Schulze, Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke, Holger Lösch vom Bundesverband der deutschen Industrie, TAZ-Redakteurin Heike Holdinghausen und SPIEGEL-Kolumnist Jan Fleischhauer – zum Beispiel über den „Ökoweltmeister“ Deutschland, mehr Umweltschutz, den Klimawandel und die Energiewende. Jakob Blasel findet jedoch: „Ich hätte gerne mehr über konkrete Probleme in der Klimapolitik geredet. Wir sind bei sehr oberflächlichen Themen geblieben, das finde ich schade.“

Trotzdem beeindruckt er mit seinen Worten Publikum, Presse und die meisten anderen Gäste. „Der einzige, der wirklich die Dinge beim Namen nennt, ist ein 18-jähriger Abiturient“, staunt Schauspieler Jaenicke. Auch Jakob ist damit dann doch ganz zufrieden. „Ich hatte das Gefühl, dass meine Botschaft angekommen ist.“ Klargestellt wurde seinerseits, dass die Pariser Klimaziele eine Rote Linie seien, Umweltschutz oberste Priorität haben müsse und die Rettung des Klimas natürlich wichtiger sei als sein Abitur.

Von der Umweltministerin erwartet er nun, „dass sie sich schnell zu klimapolitischen Forderungen bekennt und dass das nicht erst in so einer Talkshow diskutiert werden muss“. Von einigen anderen Gästen war Jakob dennoch erstaunt. Etwa von Jan Fleischhauer, welcher mit Polemik und „teilweise kindlichen Provokationen“ aufwartete. „Das hätte man eher von mir, aber nicht von einem erwachsenen Mann erwartet.“, so Jakob Blasel.

Der Beitrag ist in der WDR-Mediathek zu finden.

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