„Sci­en­tists for Fu­ture“

Die Wis­sen­schaft un­ter­stützt un­se­re Schul­streiks: „Jetzt muss ge­han­delt wer­den“

Am 20. Au­gust 2018 stell­te sich Gre­ta Thun­berg zum ers­ten Mal mit ei­nem Schild ganz al­lein vor das schwe­di­sche Par­la­ments­ge­bäu­de: „Schul­streik für das Kli­ma“. Zehn­tau­sen­de Schüler*innen schlos­sen sich ihr welt­weit an und de­mons­trie­ren seit­dem frei­tags un­ter dem Mot­to „Fri­days for Fu­ture“ – und jetzt hat sich die Wis­sen­schaft ein­deu­tig hin­ter uns ge­stellt! Und das un­ter dem Mot­to: „Sci­en­tists for Fu­ture“.

In ei­ner ge­mein­sa­men Stel­lung­nah­me un­ter­stüt­zen über 16.000 nam­haf­te deut­sche, ös­ter­rei­chi­sche und Schwei­zer Wissenschaftler*innen un­se­re Pro­tes­te für mehr Kli­ma­schutz. Nach­zu­le­sen ist die­se bei­spiels­wei­se hier.

Dar­in steht un­ter an­de­rem: Nur wenn wir rasch und kon­se­quent han­deln, kön­nen wir die Erd­er­wär­mung be­gren­zen, das Mas­sen­aus­ster­ben von Tier- und Pflan­zen­ar­ten auf­hal­ten, die na­tür­li­chen Le­bens­grund­la­gen be­wah­ren und ei­ne le­bens­wer­te Zu­kunft für der­zeit le­ben­de und kom­men­de Ge­nera­tio­nen ge­win­nen. Ge­nau das möch­ten die jun­gen Men­schen von „Fri­days for Future/Klimastreik“ er­rei­chen. Ih­nen ge­bührt un­se­re Ach­tung und un­se­re vol­le Un­ter­stüt­zung.”

Un­ter den Erstunterzeichner*innen sind zum Bei­spiel die Fern­seh­mo­de­ra­to­ren Ran­ga Yo­geshwar und Eck­art von Hirsch­hau­sen, so­wie vie­le wei­te­re be­kann­te Na­men, et­wa: Hans-Joa­chim Schelln­hu­ber, Clau­dia Kem­fert, Ernst Ul­rich von Weiz­sä­cker, Bar­ba­ra Prae­to­ri­us, Dirk Uwe Sau­er und Sven Plö­ger

Am Diens­tag, dem 12. März, ha­ben die „Sci­en­tists for Fu­ture“ die Stel­lung­nah­me in der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz vor­ge­stellt. Auch „Fri­days for Future“-Vertreter*innen wa­ren an­we­send. Am Frei­tag, den 15. März, wer­den uns die Un­ter­schrif­ten dann bei un­se­rer Groß­de­mo in Ber­lin über­ge­ben.

Die Fak­ten, auf die sich die Wissenschaftler*innen in ih­rer Stel­lung­nah­me be­zie­hen, sind auf ih­rer Web­sei­te ein­seh­bar (und lie­gen na­tür­lich seit Jah­ren auf dem Tisch). Hier ei­ne klei­ne Aus­wahl. Als Be­grün­dung für un­se­re Streiks brau­chen wir nicht mehr als die­se Fak­ten. Das sa­gen die „Sci­en­tists for Fu­ture“ in ih­rem Schrei­ben:

  • Es wird im­mer hei­ßer: Die welt­wei­te Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur stieg bis­her um 1 °C (re­la­tiv zu 1850 – 1900) (Quel­le: IPCC 2018, S.6 A1). Die Hälf­te des An­stiegs er­folg­te in den letz­ten 30 Jah­ren (Quel­le: NASA 2018; IPCC AR5 Syn­the­sis Re­port SPM).
  • Und das liegt fast aus­schließ­lich an den Men­schen: Der Tem­pe­ra­tur­an­stieg ist na­he­zu kom­plett auf die von Men­schen ver­ur­sach­ten Treib­haus­gas-Emis­sio­nen zu­rück­zu­füh­ren(Quel­le: US Glo­bal Chan­ge Re­se­arch Pro­gram 2017, S. 14, Fig. ES.2; IPCC AR5 Syn­the­sis Re­port SPM).
  • Wir lei­den jetzt schon un­ter den Kon­se­quen­zen: Wir wer­den mit häu­fi­ge­ren und stär­ke­ren Ex­trem­wet­ter­er­eig­nis­sen und de­ren Fol­gen wie Hit­ze­wel­len, Dür­ren, Wald­brän­den und Star­knie­der­schlä­gen kon­fron­tiert (Quel­le: z.B. IPCC 2012, Nat. Acad. Sci., Eng. & Med. 2016, IPCC 2018).
  • Die kon­se­quen­te Um­set­zung der Zie­le des Pa­ri­ser Kli­ma­ab­kom­mens ist es­sen­zi­ell: Falls die Welt­ge­mein­schaft die an­ge­streb­te Be­schrän­kung der Er­wär­mung auf 1,5 °C ver­fehlt, ist in vie­len Re­gio­nen der Welt mit er­heb­lich ver­stärk­ten Kli­ma­fol­gen für Mensch und Na­tur zu rech­nen (Quel­le: IPCC 2018).
  • Das pas­siert dann im Meer: Mee­res­spie­gel­an­stieg, Ver­lust von Meer­eis, Ver­saue­rung und Sauer­stoff­man­gel im Oze­an, Ver­lust von ma­ri­nen Ar­ten und Le­bens­räu­men (be­son­ders von den akut ge­fähr­de­ten Ko­ral­len­rif­fen) (Quel­le: IPCC 2018).
  • Das pas­siert dann mit Tie­ren und Pflan­zen: Bei un­ver­än­der­ten CO2-Emis­sio­nen könn­ten bis 2100 z. B. aus dem Ama­zo­nas­be­cken oder von den Ga­la­pa­gos­in­seln die Hälf­te der Tier- und Pflan­zen­ar­ten ver­schwin­den (Quel­le: War­ren et al. 2018).
  • Und so wirkt es sich un­mit­tel­bar auf die Men­schen aus: Ne­ben den Ex­trem­wet­ter­er­eig­nis­sen wie Hit­ze­wel­len, Dür­ren, Wald­brän­den und Star­knie­der­schlä­gen sind die Aus­wir­kun­gen der glo­ba­len Er­wär­mung ei­ne Ge­fahr für die mensch­li­che Ge­sund­heit (Quel­le: Watts et al. 2015, Watts et al. 2018). In­di­rek­te Fol­gen der Er­wär­mung sind Er­näh­rungs­un­si­cher­heit, psy­chi­sche Er­kran­kun­gen und die Ver­brei­tung von Krank­heits­er­re­gern und ‑über­trä­gern. Es be­steht die Ge­fahr, dass Trink­was­ser- und Nah­rungs­mit­tel­knapp­heit in vie­len Län­dern so­zia­le und mi­li­tä­ri­sche Kon­flik­te aus­lö­sen oder ver­schär­fen und da­mit zur Mi­gra­ti­on gro­ßer Be­völ­ke­rungs­grup­pen bei­tra­gen (Quel­le: Le­vy, Si­del & Patz 2017, World Bank Group 2018, So­low 2013).

  • Des­we­gen müs­sen die Treib­haus­gas-Emis­sio­nen schnel­ler und dras­ti­scher ge­senkt wer­den: Um mit ho­her Wahr­schein­lich­keit ei­ne Er­wär­mung von 1,5 °C nicht zu über­schrei­ten, müs­sen die Net­to­emis­sio­nen von Treib­haus­ga­sen (ins­be­son­de­re von CO2) sehr rasch sin­ken und in den nächs­ten 30 Jah­ren welt­weit auf null re­du­ziert wer­den (Quel­le: IPCC 2018).
  • Statt­des­sen stei­gen die CO2-Emis­sio­nen aber wei­ter! Mit den Vor­schlä­gen, die welt­weit der­zeit auf dem Tisch lie­gen, wird die Er­wär­mung bis zum En­de des Jahr­hun­derts wahr­schein­lich bei über 3 °C lie­gen und an­schlie­ßend wei­ter zu­neh­men (Quel­le: https://​cli​ma​teac​tion​tra​cker​.org/​g​l​o​b​a​l​/​t​e​m​p​e​r​a​t​u​r​es/).

Des­halb sind Zeug­nis­no­ten und Fehl­stun­den egal – sie ste­hen in kei­nem Ver­hält­nis zu die­sen Fak­ten. Wir wol­len die­sen Pla­ne­ten er­hal­ten und ge­hen für das auf die Stra­ße, was die Wis­sen­schaft seit Jah­ren be­legt – und jetzt stellt sie sich hin­ter un­se­re Be­we­gung. Dan­ke da­für!

Mit­be­grün­der der „Sci­en­tists for Future“-Initiative ist Vol­ker Qua­sch­ning, Pro­fes­sor für re­ge­ne­ra­ti­ve En­er­gie­sys­te­me in Ber­lin, er fin­det deut­li­che Wor­te für die Po­li­tik: „Wir ha­ben die­se In­itia­ti­ve ge­grün­det, um das un­säg­li­che Ver­sa­gen in der Kli­ma­po­li­tik aus wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­ti­ve zu kom­men­tie­ren“, sag­te er der Zei­tung „taz“. Er fin­de es ver­stö­rend zu be­ob­ach­ten, wie wir von Tei­len der Po­li­tik drang­sa­liert wer­den. „Aus un­se­rer Sicht möch­ten wir sa­gen“, so Qua­sch­ning, „die Schü­ler ha­ben recht!“

Lui­sa Neu­bau­er, ei­ne der Mitorganisator*innen der deut­schen Pro­tes­te, wer­tet die Un­ter­stüt­zung von „Sci­en­tists for Fu­ture“ als er­heb­li­chen Hand­lungs­druck für die Po­li­tik: „‘S4F‘ setzt mit ih­rem öf­fent­li­chen State­ment ein be­deu­ten­des Zei­chen: Nie­mand, der heu­te in der Po­li­tik Ent­schei­dun­gen trifft, kann noch so tun, als sei­en die Ur­sa­chen der Kli­ma­kri­se un­zu­rei­chend er­forscht oder die Lö­sun­gen nicht schon längst be­kannt. Bis­her ha­ben Politiker*innen un­ser ‚ju­gend­li­ches En­ga­ge­ment’ be­schmun­zelt oder kri­ti­siert. Mit dem Schritt in die öf­fent­li­che De­bat­te macht es die füh­ren­de Kli­ma- und Um­welt­wis­sen­schaft Deutsch­lands der Po­li­tik künf­tig schwe­rer, die­se Hal­tung zu recht­fer­ti­gen. Mag man über En­ga­ge­ment den­ken, was man will, Fak­ten blei­ben am En­de des Ta­ges Fak­ten. Und die wer­den, be­stä­tigt von der Wis­sen­schaft und ge­tra­gen von uns als Be­we­gung, von nun an laut­stark und un­be­quem im Raum ste­hen.“

Wir for­dern kon­se­quen­te Maß­nah­men der Po­li­tik für den Kli­ma­schutz, die auf die­sen Fak­ten ba­sie­ren. Wis­sen­schafts­jour­na­list Ran­ga Yo­geshwar, der „S4F“ un­ter­stützt, weiß, dass das, was wir for­dern, nicht be­quem und gleich­zei­tig ab­so­lut not­wen­dig ist:

„Man muss das An­lie­gen der jun­gen Men­schen ernst neh­men und ent­spre­chend po­li­tisch ak­tiv wer­den, auch wenn es an der ei­nen oder an­de­ren Stel­le weh tun wird“ (Deutsch­land­funk Kul­tur). Das Kli­ma zu ret­ten sei kom­plex: Man müs­se sich von al­ten Wirt­schafts­struk­tu­ren ver­ab­schie­den und neue fin­den. Es ge­he um ei­ne Hal­tung zu dem Pro­blem: „Und die­se Hal­tung muss an­hand kon­kre­ter Maß­nah­men sehr viel deut­li­cher wer­den“, so Yo­geshwar. Er wies au­ßer­dem dar­auf hin, dass die Welt Ge­fahr lau­fe, nur noch von Lob­by­is­mus und Ei­gen­in­ter­es­sen be­stimmt zu wer­den.

Zur „S4F“-Unterstützung gibt es au­ßer­dem ei­nen schö­nen Kom­men­tar der „taz“.

Dar­in wer­den die An­for­de­run­gen an Wis­sen­schaft, Po­li­tik und Ge­sell­schaft, die durch die Kli­ma­kri­se im­mer zwin­gen­der wer­den, mit gu­ten Bei­spie­len kon­kre­ti­siert. Be­zo­gen auf die Wissenschaftler*innen schlägt „taz“-Kommentator Bern­hardt Pöt­ter vor: „Sie könn­ten sich zum Bei­spiel re­gel­mä­ßig und laut­stark hin­ter kon­kre­ten For­de­run­gen („CO2-Steu­er“) ver­sam­meln oder ih­re Mit­ar­beit in al­len Be­ra­tungs­gre­mi­en der Re­gie­rung ru­hen las­sen, bis ein ernst­haf­tes Kli­ma­schutz­ge­setz ver­ab­schie­det ist.“

Die „taz“ schlägt au­ßer­dem vor, dass sich sämt­li­che Be­völ­ke­rungs­grup­pen un­se­ren Pro­tes­ten an­schlie­ßen sol­len und spricht von: „Ar­tists for Fu­ture“, „Busi­ness for Fu­ture“ und ir­gend­wann viel­leicht so­gar: „Po­li­ti­ci­ans for Fu­ture“.

Wir wür­den uns freu­en, mit euch al­len ge­mein­sam für den Er­halt die­ses Pla­ne­ten zu kämp­fen – und be­dan­ken uns noch ein­mal für die Rü­cken­de­ckung von „Sci­en­tists for Fu­ture“.

Wir strei­ken wei­ter – mit der Wis­sen­schaft hin­ter uns!

Ein Ar­ti­kel von An­na

54 Kommentare zu „„Sci­en­tists for Fu­ture“

  1. Ich als ehe­ma­li­ger Leh­rer be­wun­de­re und un­ter­stüt­ze euch voll und ganz. Macht wei­ter so und lasst nicht lo­cker.
    Un­se­re „po­li­ti­schen Fach­leu­te“, wie Lind­ner, Alt­mai­er, See­ho­fer und co., die es bis jetzt nicht fer­tig ge­bracht ha­ben, die Dring­lich­keit des Pro­blems Kli­ma­wan­del mit schnell wir­ken­de po­li­ti­schen Maß­nah­men ab­zu­mil­dern – z.B. CO2-Steu­er, Ke­ro­sin­steu­er für den Flug­ver­kehr, etc.- müs­sen Druck von al­len Sei­ten be­kom­men. Ich hof­fe auch, dass mei­ne Ge­nera­ti­on wie­der auf die Stra­ße geht und euch in eu­ren sehr be­rech­ti­gen For­de­run­gen un­ter­stützt.
    Lasst euch von den dum­men Be­mer­kun­gen, die Pro­tes­te in die un­ter­richts­freie Zeit zu le­gen, nicht be­ein­dru­cken. Die Ge­werk­schaf­ten IG Me­tall und Ver­di ru­fen ih­re Mit­glie­der ja auch nicht auf, die Streik­ta­ge auf die Sonn­ta­ge zu ver­le­gen.
    Ich wün­sche euch viel Glück, Durch­hal­te­ver­mö­gen und für den mor­gi­gen Frei­tag bes­se­res Wet­ter.
    Jür­gen Weiss
    Die­burg

  2. Lie­be fri­days­for­fu­ture-Leu­te,
    wir müs­sen end­lich an­fan­gen mit un­se­rer Er­de in Ein­klang zu kom­men. Sonst scha­den wir uns selbst und vor al­len Din­gen auch sämt­li­chen Nach­fol­ge­ge­nera­tio­nen. Wem ge­hört die Welt? Wem ge­hö­ren ih­re Res­sour­cen? Na­tür­lich uns al­len und na­tür­lich auch al­len zu­künf­ti­gen Ge­nera­tio­nen.
    Wir be­nö­ti­gen grund­le­gen­de Än­de­run­gen. Doch es ist nicht nö­tig, nur von Ver­zicht zu spre­chen. Die Zu­kunft ist im­mer ei­ne Ver­heis­sung auf ei­ne bes­se­re und schö­ne­re Welt. Wenn wir so­zia­le Aus­beu­tung ge­nau so hin­ter uns las­sen wie Koh­le und Atom, dann steu­ern wir auf ei­ne Zu­kunft mit Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en zu, die al­len zu­gu­te kommt, Res­sour­cen schont und na­tür­lich auch gut aus­sieht.
    Mit mei­ner In­itia­ti­ve „be­au­ti­ful power“ ha­be ich mir vor ei­ni­gen Jah­ren das The­ma des gu­ten Aus­se­hens bei den Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en vor­ge­nom­men und ers­te Lö­sungs­mög­lich­kei­ten dar­ge­stellt, die der­zeit durch ein Pi­lot­pro­jekt er­probt wer­den kön­nen.
    Ich möch­te da­zu bei­tra­gen, dass zu­künf­ti­ge Ar­chi­tek­ten und De­si­gner bei der Ge­stal­tung der Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en we­sent­lich stär­ker ein­be­zo­gen wer­den kön­nen.
    Ich dan­ke Euch für Eu­re ju­gend­li­che En­er­gie beim Er­fin­den ei­ner gu­ten Zu­kunft.

  3. Ich bin nun 75. Dan­ke v iel­mals für das En­ga­ge­ment. Wie den Hund zum Ja­gen muss man die Po­li­ti­ke­rIn­nen zum Han­deln tra­gen. Am 15. 3. bin ich da­bei!

  4. MAMA FOR FUTURE ist mor­gen in Wies­ba­den mit da­bei! 🙂
    Der Kur­ze ist noch zu klein für ein so gro­ßes Event, aber zu ei­nem an­de­ren Ter­min ist er si­cher­lich mit von der Par­tie.
    Wir re­den zu Hau­se viel über Um­welt­schutz und was wir selbst tun kön­nen…
    Mein Sohn sagt: wir sind Tier­ret­ter!
    Macht bit­te bit­te bit­te wei­ter so!
    Ste­he 100%ig hin­ter Euch!
    Lie­be Grü­ße
    Tanya M4F
    PS Ich wer­de mir da­nach mal den „Un­ver­packt“ La­den vor Ort an­gu­cken…

  5. Leu­te baut So­lar­an­la­gen und spei­chert den Strom!
    Dann könnt ihr weit­ge­hend un­ab­hän­gig sein von den En­er­gie­kon­zer­nen.
    Als ehe­ma­li­ger Leh­rer bin ich stolz auf die­se Schü­ler­ge­nera­ti­on.
    Gebt nicht auf und zeigt den Po­li­ti­kern und, wie un­glaub­wür­dig sie sind.
    Auch bei den nächs­ten Wah­len.

  6. Ei­ne groß­ar­ti­ge welt­wei­te Be­we­gung für den Kli­ma­schutz. Lasst Euch nicht ein­schüch­tern von Leh­rern, El­tern und Po­li­ti­kern.
    Ihr habt das Recht, ei­ne Er­de zu be­woh­nen, die nicht wei­ter ra­sant aus­ge­laugt wird. Die letz­ten 40 Jah­re wirk­ten wie ein Brand­be­schleu­ni­ger, un­se­re Art des Wirt­schaf­tens und des Le­bens führt in die Sack­gas­se.
    Als Öko­nom möch­te ich Euch mit­ge­ben: glaubt nicht all den Ver­spre­chun­gen der Neo­li­be­ra­len. „Der Markt“ wird es eben nicht rich­ten, son­dern im Ge­gen­teil den Pla­ne­ten zu­grun­de rich­ten, da Um­welt­schutz im­mer noch falsch be­preist wird.
    Kli­ma­schutz ist Frie­dens­schutz. Kli­ma­be­ding­te Kon­flik­te durch An­stieg des Mee­res­pe­gels und ver­mehr­ter Dür­ren bei gleich­zei­ti­gem Be­völ­ke­rungs­zu­wachs gilt es zu ver­hin­dern.
    Seid wach­sam bei Eu­rer Be­rufs­wahl, en­ga­giert Euch in Be­rei­chen, die dem Kli­ma­schutz die­nen, geht in die Po­li­tik, wer­det nicht zu Ego­is­ten. Schenkt Eu­re En­er­gie nicht den Be­sitz­stands­wah­rern, son­dern ar­bei­tet zu­sam­men an ei­ner bes­se­ren Welt. Mei­ne Ge­nera­ti­on ist an ent­schei­den­den Po­si­tio­nen der Po­li­tik und Wirt­schaft da­zu nicht in der La­ge bzw. Wil­lens.
    Denkt neu, bleibt am Ball, Neu­ge­stal­tung bringt mehr Spaß als die Ver­wal­tung des Vor­han­de­nen.

  7. Mei­ne ers­te De­mo mach­te ich mit 14 Jah­ren. Da­mals wur­den wir (mein Va­ter und ich mit den De­mons­tran­ten) von der Po­li­zei aus­ein­an­der­ge­jagt. Jetzt bin ich 79 und ha­be an Dut­zen­den von De­mos teil­ge­nom­men. Des­halb ist es für mich ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, am 15. März wie­der da­bei zu sein. Mei­ne Frau und ich ha­ben zwei En­kel und fünf Ur­en­kel. Die er­le­ben die künf­ti­gen Ka­ta­stro­phen – wir ja nicht mehr. Wir hof­fen auf gro­ße Be­tei­li­gung von El­tern und Groß­el­tern.
    Viel Er­folg
    Her­ta und Hans

  8. Hal­lo, ha­be mit In­ter­es­se Eu­ren Ar­ti­kel zu S4f ge­le­sen.
    Nun ha­be ich aber noch et­was An­de­res: Ich möch­te der Ak­ti­on Kids for fu­ture et­was schen­ken. Ich ha­be näm­lich ein Lied für Euch ge­schrie­ben mit drei deut­schen und ei­ner eng­li­schen Stro­phe. Wenn Ihr möch­tet, kon­tak­tiert mich bit­te. Man müß­te nur noch (eine(n)) bekannte(n) Sänger(in) oder bes­ser noch meh­re­re so wie da­mals bei „band aid“ fin­den, na­tür­lich nur, wenn es Euch ge­fällt.
    Lie­be Grü­ße und
    al­les Gu­te für mor­gen – ich wer­de in Düs­sel­dorf da­bei sein -
    Eu­re El­ke – Mother4f

  9. Zer­ti­fi­kat & Teil­nah­me­be­schei­ni­gung am
    Fri­day for Fu­ture am 15.03.2019 in Schwä­bisch Hall
    Der Schülerin/ dem Schü­ler………………………………….
    Wird hier­mit of­fi­zi­ell be­stä­tigt, dass er am glo­ba­len De­mo­kra­tie­pro­jekt Fri­day for Fu­ture teil­ge­nom­men hat und da­mit die Lern­zie­le päd­ago­gi­sche Nach­hal­tig­keit, po­li­ti­sche Mün­dig­keit und lang­fris­ti­ge Da­seins­für­sor­ge er­reicht und prak­ti­ziert hat. No­ten­ein­trag ZIVILCOURAGE: sgt (15 P.) Die­se Be­schei­ni­gung kann für die Fä­cher Ge­mein­schafts­kun­de, Ethik, Ge­schich­te, Re­li­gi­on und Ver­hal­ten gel­tend ge­macht wer­den und dient zu­gleich als le­gi­ti­me Ent­schul­di­gung für ein le­ga­les Schul­un­ter­richts­ver­säum­nis; Rück­fra­gen bit­te an das Se­kre­ta­ri­at für Welt­kli­ma­fra­gen bzw. die Aka­de­mie der Welt­markt­ver­lie­rer (ATTAC-SHA).
    Be­grün­dung: „Der Kli­ma­wan­del ist längst ei­ne rea­le Be­dro­hung für un­se­re Zu­kunft. Wir jun­gen Weltbürger*Innen wer­den die Leid­tra­gen­den des Kli­ma­wan­dels sein. Gleich­zei­tig sind wir die letz­te Ge­nera­ti­on, die ei­nen ka­ta­stro­pha­len Kli­ma­wan­del noch ver­hin­dern kann. Doch un­se­re Politiker*innen und Manager*innen un­ter­neh­men nichts, um die Kli­ma­kri­se ab­zu­wen­den. Die Treib­haus­gas-Emis­sio­nen stei­gen seit Jah­ren, noch im­mer wer­den Koh­le, Öl und Gas ab­ge­baut. Denn mit je­dem Tag, der un­ge­nutzt ver­streicht, setzt ihr un­se­re Zu­kunft aufs Spiel!“ https://​fri​days​for​fu​ture​.de/
    Die­ses Zer­ti­fi­kat ist eva­lu­iert und kann zu­gleich als Prak­ti­kums­be­stä­ti­gung oder Be­lo­bi­gung ver­wen­det wer­den, denn „Es gibt nichts Gu­tes – au­ßer man tut es“. (Erich Käst­ner, LEntsch­VO §1a, Schul­kli­ma­VO §1A)
    In­ter­go­vernmen­tal Pa­nel on Cli­ma­te Chan­ge http://​www​.de​-ip​cc​.de/ Se­kre­ta­ri­at Welt­kli­ma­rat
    Schwä­bisch Hall, 15.3.2019 i. V. Unterschrift/Stempel

  10. Lie­be jun­ge Mit­men­schen,
    Ihr seid kei­ne Schul­schwän­zer!! Nie­mals!!! Schu­le schwän­zen wä­re et­was völ­lig an­de­res! Je­der, der sol­chen Un­sinn be­haup­tet, hat die gan­ze Sa­che über­haupt noch nicht be­grif­fen.
    Wenn Ihr fried­lich und mit ehr­li­cher Über­zeu­gung un­beug­sam wei­ter­macht, so wer­det Ihr da­mit ein Fun­da­ment er­rich­ten, auf dem et­was Bes­se­res wird rei­fen kön­nen, als je­ner Po­lit-Lob­by-Lü­gen-Dreck der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te.

  11. Dan­ke, ein­fach nur dan­ke. Mor­gen (15.3) wer­de ich das ers­te mal bei ei­ner De­mo da­bei sein. Aber ich bin so­was von be­reit und mo­ti­viert! Mir ist es egal ob das Schu­le Schwän­zen ist oder nicht. Weil was Ler­nens wir denn in der Schu­le? Wir ler­nen über rech­te, über un­se­ren Pla­ne­ten, und sol­len uns wei­ter­hin an­hö­ren wie ka­putt wir ihn ma­chen? Nein! Wir wer­den das nicht durch­ge­hen las­sen und Dan­ke für eu­re Mit­hil­fe.

  12. Zeit zum Han­deln!
    Ich be­wun­de­re Euch und die Fri­days For Fu­ture-Ak­ti­on von An­fang an. Das ist ein wert­vol­ler Bei­trag und Bau­stein für mehr Kli­ma­schutz, auf die die Po­li­tik re­agie­ren soll­te.
    Je­des neue Ge­setz, je­des Ver­wal­tungs­han­deln soll­te den Kli­ma­schutz zur Prä­mis­se ha­ben. Es ist Zeit für ein Tem­po­li­mit, für CO2-Be­steue­rung, mehr Grün­flä­chen in Städ­ten, Aus­gleichs­flä­chen und Schutz­strei­fen in der Land­wirt­schaft, je­der soll­te ein amt­li­ches E‑Postfach er­hal­ten.
    Es ist schon Be­dau­er­lich, dass da­zu wirk­lich kaum et­was von der Po­li­tik bei­getra­gen wur­de.

  13. Wür­den un­se­re an­geb­lich so „elo­quen­ten „ Po­li­ti­ker ih­re Kom­pe­ten­zen end­lich un­ter Be­weis stel­len; und man könn­te sie un­ter Zug­zwang stel­len mit ent­spre­chen­den Ul­ti­ma­ten , die mit ge­setz­ge­be­ri­schen Maß­nah­men ein­ge­for­dert wer­den müss­ten (MÜSSEN) , JA DANN BRAUCHEN UNSERE KINDER UND ENKEL NICHT MEHR AUF DIE STRAS­sE GEHEN. Denn was hilft die bes­te Schul­bil­dung, wenn kei­ne Per­spek­ti­ven auf die­ser Er­de mehr er­sicht­lich wer­den.
    Das war‘s
    Kon­rad Kum­mel

  14. Hal­lo Mit­de­mons­trie­ren­de,
    wir soll­ten uns nicht nur auf CO2 kon­zen­trie­ren.
    Die heu­te noch üb­li­che in­dus­tri­el­le Land­wirt­schaft setzt rie­si­ge Men­gen Me­than und Lach­gas frei, die ei­nen gro­ßen An­teil am Treib­haus­ef­fekt ha­ben. Bio­lo­gi­scher An­bau mit Ver­zicht auf Mas­sen­tier­hal­tung bringt mehr als das Fah­ren mit Strom.
    Die na­tur­fer­ne Land­wirt­schaft muss drin­gend re­for­miert wer­den!
    horst26

    1. Das kann ich nur voll un­ter­stüt­zen. Die Land­wirt­schaft und auch die Forst­wirt­schaft muss drin­gend wach wer­den und nach­den­ken.
      Die na­tür­li­che Land­wirt­schaft soll­te mehr Un­ter­stüt­zung be­kom­men.

    2. Rich­tig, ganz mei­ne Mei­nung, man soll­te sich im­mer wie­der die Viel­falt der Fak­to­ren vor Au­gen füh­ren. Ich will nur noch an­fü­gen: Elek­tro­au­tos sind ja gut und schön, aber sie brau­chen Roh­stof­fe, Ver­ed­lungs­maß­nah­men, Bat­te­ri­en (en­er­gie­in­ten­siv) Strom und Stra­ßen. Wir brau­chen schlicht­weg ein an­de­res Kon­zept in der Mo­bi­li­tät, Au­to­fah­ren ist zu kost­spie­lig und au­ßer­dem: Wer steht schon ger­ne im Stau?

    3. Hur­ra, end­lich je­mand der be­grif­fen hat, dass wir das wir uns in Eu­ro­pa nicht un­ser ei­ge­nes schö­nes Kli­ma ma­chen kön­nen. Und ja es ist sehr, sehr rich­tig , dass CO2 bei wei­tem und über­haupt nicht und schon gar nicht al­lei­ne für die Ver­än­de­run­gen in der Na­tur ver­ant­wort­lich ist.

  15. Lie­ber Strei­ke­rIn­nen,
    als ehe­ma­li­ger Schul­lei­ter möch­te ich euch in eu­rem Vor­ha­ben un­ter­stüt­zen. Ich bin Groß­va­ter und ha­be vier wun­der­ba­re En­kel. Die ha­ben auch ein Recht in ei­ner ei­ni­ger­ma­ßen funk­tio­nie­ren­den Welt auf zu wach­sen und sich an der Schön­heit un­se­res Pla­ne­ten zu freu­en. Ich wer­de heu­te auch mit­mar­schie­ren. Viel­leicht un­ter dem Mot­to: Grandpa´s for the Fu­ture of their grand­child­ren!

  16. Hal­lo,
    ich bin be­rührt und be­geis­tert von die­ser Ak­ti­on vie­ler jun­ger Men­schen deutsch­land­weit und welt­weit!
    Ich selbst bin 68 Jah­re alt und seit lan­gem ent­täuscht von dem Ver­hal­ten der meis­ten un­se­rer Po­li­ti­ker, die im­mer wie­der als Ma­rio­net­ten der Wirt­schaft agie­ren und über­wie­gend de­ren kurz­fris­ti­ge Pro­fit­gier un­ter­stüt­zen. Die Ge­sund­heit von Mensch, Tier und Pflan­ze und un­se­rer ge­sam­ten Um­welt ist seit vie­len Jah­ren nur we­nigst be­ach­tet wor­den.
    Die För­de­rung der E‑Mobilität durch un­se­re Po­li­tik zu­las­ten von im­mensen Um­welt­schä­den in an­de­ren Län­dern un­se­rer ge­mein­sa­men Er­de ist ein wei­te­rer Stein, der mir sehr schwer im Ma­gen liegt.
    Da­bei gibt es zum Bei­spiel für Mo­bi­li­tät mit dem Was­ser­stoff­an­trieb ei­ne höchst för­de­rungs­wür­di­ge Al­ter­na­ti­ve, denn Was­ser­stoff kann mit re­ge­ne­ra­ti­ven En­er­gi­en un­be­grenzt er­zeugt wer­den. Dies gilt für PKW, LKW und Bus­se glei­cher­ma­ßen wie für den Zug­ver­kehr, wie ich es auch auf mei­nen Web­sei­ten https://​wbook​.on​line/​b​e​h​/​2​0​1​9​/​0​2​/​1​0​/​d​a​s​-​w​a​s​s​e​r​s​t​o​f​f​-​a​u​to/ und https://​wbook​.on​line/​b​e​h​/​2​0​1​9​/​0​2​/​1​0​/​d​e​r​-​b​r​e​n​n​s​t​o​f​f​z​e​l​l​e​n​-​z​ug/ be­schrie­ben ha­be. Was­ser­stoff­tank­stel­len soll­ten da­her mei­nes Er­ach­tens im be­son­de­ren Maß ge­för­dert wer­den und nicht Strom­tank­stel­len für E‑Autos, die in Zu­kunft bei gro­ßer An­zahl zu ei­ner spür­ba­ren Über­las­tung un­se­res Strom­net­zes füh­ren wer­den.
    Ger­ne wei­se ich auf mei­ner Web­sei­te da­her auch auf eu­re In­itia­ti­ven hin und wün­sche mir, dass ihr noch zig­tau­send neue Mit­strei­ter zur Un­ter­stüt­zung eures/unseres An­lie­gens zum schnel­len und bes­se­ren Schutz un­se­rer Um­welt und un­se­res Kli­mas fin­den wer­det: https://​wbook​.on​line/​b​e​h​/​2​0​1​9​/​0​3​/​1​4​/​k​l​i​m​a​s​c​h​u​t​z​-​f​r​i​d​a​y​s​-​f​o​r​-​f​u​t​u​re/
    Mei­ne bes­ten Wün­sche für Euch al­le und Dan­ke für eu­ren Mut und eu­er En­ga­ge­ment!
    Ha­rald Knust

  17. Wir wün­schen der jun­gen Ge­nera­ti­on viel Kraft, Druch­hal­te­ver­mö­gen und Glück. Streik könn­te auch an an­de­ren Ta­gen er­fol­gen, da­mit die Bil­dungs­zie­le er­reicht wer­den.
    Lie­be Po­li­tik, un­ter­stützt die jun­ge Ge­nera­ti­on rasch und mit Ta­ten. Mit Schnell­schüs­se ist da nix zu be­we­gen, aber fangt end­lich an mit T A T E N !!! Die Rhe­to­rik von Po­li­tik und Wirt­schaft hängt al­len aus dem Hals.
    Wer es als Ver­ant­wort­li­cher noch nicht ver­nom­men hat, wie Land­wir­te ins­be­son­de­re in Nie­der­sach­sen den Bo­den seit Jah­ren ver­säu­ern und da­für Sub­ven­tio­nen be­kom­men, soll­te mal lang­sam auf­ste­hen. Es gibt auch ein gu­te Buch“ CHANGE“ von Graeme Maxt­on. Sei­te 126 gibt es ei­ne TODO Lis­te.

  18. Der Nie­der­säch­si­sche Phi­lo­lo­gen­ver­band mit über 8.000 Mit­glie­dern un­ter dem Vor­sitz des be­reits pen­sio­nier­ten 67jährigen Leh­rers Horst Au­dritz hat sich ge­gen Streiks in der Schul­zeit aus­ge­spro­chen. Heu­te ha­be ich dort­hin fol­gen­de Mail ge­schickt:
    Sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren,
    sehr ge­ehr­ter Herr Au­dritz,
    seit Jahr­zehn­ten bin ich un­ter an­de­rem in der Lehr­amts­aus­bil­dung tä­tig. Mit Ent­set­zen ha­be ich die von Ih­nen her­aus­ge­ge­be­ne Stel­lung­nah­me zur Durch­set­zung der Schul­pflicht im Kon­text des bei­spiel­lo­sen En­ga­ge­ments von Schü­le­rin­nen und Schü­lern ge­le­sen. Es steht au­ßer Fra­ge, dass un­se­re Ge­nera­ti­on seit Jahr­zehn­ten je­de Le­gi­ti­ma­ti­on ver­spielt, sich glaub­wür­dig zu Fra­gen der Zu­kunft zu äu­ßern. Sie schei­nen nicht zu be­grei­fen, wel­che un­ge­heu­re Chan­ce in die­ser welt­wei­ten jun­gen Be­we­gung liegt, viel­leicht doch noch in al­ler­letz­ter Se­kun­de Kor­rek­tu­ren an den dra­ma­ti­schen Fehl­ent­wick­lun­gen bei der Aus­beu­tung, Ver­schmut­zung und Ver­nich­tung le­bens­wich­ti­ger Res­sour­cen zu er­wir­ken. Den jun­gen Men­schen jetzt in den Rü­cken zu fal­len, ist ein fa­ta­les, ein be­schä­men­des Si­gnal. Es hät­te zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten ge­ge­ben, die Auf­bruchs­stim­mung krea­tiv auf­zu­grei­fen und mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern dar­über zu re­den, wie man sie sei­tens des Phi­lo­lo­gen­ver­ban­des un­ter­stüt­zen kann. Die star­re und un­krea­ti­ve Hal­tung, die Ih­re Stel­lung­nah­me an den Tag legt, ist für mich ein deut­li­ches In­diz da­für, wie weit sich Schu­le von der Le­bens­wirk­lich­keit, den Ängs­ten und Sor­gen der Ih­nen an­ver­trau­ten jun­gen Men­schen ent­fernt hat. Wenn Kin­der und Ju­gend­li­che heu­te of­fen von Pa­nik spre­chen, die sie la­tent Tag und Nacht be­glei­tet, dann ist das ein Alarm­si­gnal. Durch Ih­re Stel­lung­nah­me tra­gen sie da­zu bei, dass die­se la­ten­te Angst in Kür­ze zu Wut und Ag­gres­si­on um­schla­gen kann.
    Mit freund­li­chen Grü­ßen,
    Hans Bi­ckes (Prof. Dr. Hans Bi­ckes, Han­no­ver)

    1. Als ich von der Be­we­gung erst­ma­lig mit­be­kam, muss­te ich wei­nen.
      End­lich kom­men wir in Be­we­gung – end­lich be­grei­fen im­mer mehr Men­schen, dass wir al­le in wirk­li­cher Ge­fahr sind!
      Die Au­gen wei­ter zu ver­schlie­ßen und ei­ge­ne nie­de­re, vor al­lem wirt­schaft­li­che In­ter­es­sen vor­an­zu­stel­len ist ein­fach zu­tiefst ab­scheu­lich und un­mensch­lich!
      Dan­ke für die Un­ter­stüt­zung ei­nes je­den Ein­zel­nen für den Schutz un­se­rer Welt!

    2. Sehr ge­ehr­ter Herr Pro­fes­sor Bi­ckes,
      vie­len Dank für die Ver­öf­fent­li­chung Ih­res Schrei­bens an den Nie­der­säch­si­schen Phi­lo­lo­gen­ver­band und na­ment­lich an Herrn Au­dritz. Ich hof­fe sehr, dass die von „un­se­ren“ Ju­gend­li­chen in­iti­ier­te Be­we­gung ne­ben der ge­wich­ti­gen Un­ter­stüt­zung der Wissenschaftler*innen nun­mehr auch die nicht we­ni­ger ein­fluss­rei­che Un­ter­stüt­zung Ih­rer Lehr­amts­kol­le­gen er­hält, da­mit Po­li­tik und Wirt­schaft um­ge­hend und nach­hal­tig ih­ren Kurs än­dern.
      Mit freund­li­chem Gruß,
      F. Nas­si­rin

  19. Dan­ke da­für, dass ihr jun­gen Men­schen für uns al­le auf die Stra­ße geht, um un­se­re Er­de zu ret­ten. Ich bin heu­te auch das ers­te mal seit über zwan­zig Jah­ren mit­ge­lau­fen, um euch für uns zu un­ter­stüt­zen. Ich ha­be mir für heu­te ein­fach Ur­laub ge­nom­men.
    Ich bin da­für, dass alls Päd­ago­gen mit auf die Stra­ße ge­hen und ih­ren Un­ter­richt auf die De­mo aus­rich­ten oder die De­mo ein­fach nach­be­rei­ten. Dt: krea­ti­ves Schrei­ben,
    Ma­the: Sta­ti­tik oder Pro­zent­rech­nung, Eng­lisch: Über­set­zung der tol­len Pla­ka­te ins Eng­li­sche, So­zi­al­kun­de: Bür­ger­be­we­gung und De­mo­kra­tie etc. Päd­ago­gen sol­len, wie der Na­me schon sagt, lei­ten und be­glei­ten. Wie wä­re wir die­se Auf­ga­be ernst neh­men wür­den? El­tern ha­ben ei­ne Für­sor­ge­pflicht. Wir ha­ben die schö­ne Auf­ga­be die Ju­gend zu Be­glei­ten. Ein­fach den ers­ten Schritt ma­chen. Es tut auch nicht weh!

  20. Groß­ar­ti­ge Ak­ti­on! Ich bin über­wäl­tigt.
    Wenn jetzt schon die Wis­sen­schaft mit an Bord ist: Gibt es auch ei­nen Hand­lungs­ka­ta­log für den Ein­zel­nen?
    Ich mei­ne: Es wird so viel Krampf ver­brei­tet, dass in­zwi­schen kaum je­mand noch be­ur­tei­len kann, was wirk­lich ein hilf­rei­ches Ver­hal­ten wä­re. Doch vor Al­lem: Wo kann ich mit dem größ­ten Ef­fekt an­fan­gen?
    Denn ich glau­be, es gibt vie­le Men­schen, die nicht nur strei­ken ge­hen wol­len, son­dern auch in ih­rem täg­li­chen Le­ben um­set­zen. Aber kei­ne Ah­nung ha­ben, wo sie an­fan­gen sol­len und ein­fach über­for­dert sind.
    Da­her: Wo fan­ge ich an?

    1. Ein paar ein­fa­che Tipps wä­ren: Ju­te­beu­tel statt Plas­tik­tü­te, wie­der­ver­wend­ba­re Was­ser­fla­sche statt Plas­tik­fla­schen, Bam­bus­zahn­bürs­te statt Plas­tik­zahn­bürs­te, Eco­sia statt Goog­le, Sei­fe statt Dusch­gel, we­ni­ger tie­ri­sche Pro­duk­te kon­su­mie­ren, regional/lokal und sai­so­nal ein­kau­fen und un­term Strich we­ni­ger und da­für be­wuss­ter kon­su­mie­ren. Ich hof­fe ich konn­te ein biss­chen wei­ter­hel­fen.

    2. Lie­ber Herr Tey­mann, Sie fra­gen:
      „Wo fan­ge ich an?“
      „Kli­ma­schutz ak­tiv“ in Stich­wor­ten 🙂 Der kur­ze Ver­such ei­nes Hand­lungs­ka­ta­logs:
      Zu ei­nem (aus­schließ­li­chen) Öko­strom­an­bie­ter wech­seln.
      Au­to­fahr­ten ver­mei­den, wo es mög­lich ist.
      We­ni­ger Fleisch es­sen – vor al­lem we­ni­ger Rind.
      We­nig flie­gen – vor al­lem kei­ne Kurz­stre­cke, und Lang­stre­cke nur aus­nahms­wei­se für ei­ne lan­ge Ur­laubs­rei­se.
      und im All­tag:
      Mög­lichst re­gio­nal, sai­so­nal und bio ein­kau­fen,
      Plas­tik­ver­pa­ckun­gen ver­mei­den,
      Raum­tem­pe­ra­tur re­du­zie­ren,
      Stoß­lüf­ten
      dann wä­re schon viel ge­won­nen.
      Viel Spaß da­bei – das geht 🙂

    3. Was für ei­ne groß­ar­ti­ge Re­ak­ti­on Ih­rer­seits, Herr They­mann.
      Ich zie­he den Hut.
      Ich bin auch nur ein Stu­dent der In­ter­dis­zi­pli­nä­ren Na­tur­wis­sen­schaf­ten, aber ich per­sön­lich se­he vor al­lem zwei Din­ge, die ich Ih­nen emp­feh­len wür­de:
      1. Die po­li­ti­sche Ebe­ne: Kom­men Sie an so vie­le der zu­künf­ti­gen Kli­ma­st­reiks, wie Ih­nen ir­gend mög­lich ist, und brin­gen Sie al­le Leu­te aus Ih­rem Um­feld mit. Die­se Be­we­gung muss sehr schnell wach­sen, wenn sie Er­folg ha­ben will, und je­de ein­zel­ne Per­son mehr ist ein gro­ßer Ge­winn.
      2. Die per­sön­li­che Ebe­ne: Sie könn­ten da­mit an­fan­gen, Ih­ren per­sön­li­chen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck zu be­rech­nen. Da­zu gibt es hau­fen­wei­se Web­sites, die man mit ein­mal Goog­len fin­det. Der Foot­print-Rech­ner des WWF Schweiz hat mir zum Bei­spiel per­sön­lich recht gut ge­fal­len (https://​www​.wwf​.ch/​d​e​/​n​a​c​h​h​a​l​t​i​g​-​l​e​b​e​n​/​f​o​o​t​p​r​i​n​t​r​e​c​h​ner). Wenn Sie Ih­ren Fuß­ab­druck ein­mal ken­nen und se­hen, wel­che Le­bens­be­rei­che in Ih­rem per­sön­li­chen Fall be­son­ders stark der Um­welt scha­den, wer­den Sie leicht kon­kre­te An­griffs­punk­te fin­den, wo ei­ne Ver­hal­tens­än­de­rung ei­nen gro­ßen Ef­fekt hat.
      Ich dan­ke für das En­ga­ge­ment und wün­sche al­les Gu­te.

    4. Auch ich un­ter­stüt­ze die­se Ak­ti­on! Ich wer­de ab jetzt frei­tags nicht mehr in die Ar­beit ge­hen. Das ist auch mein Bei­trag zu der lan­ge schon schmerz­lich er­war­te­ten Steu­er­sen­kung für den klei­nen Mann. Ja, ich bin nicht groß, aber so kann ich viel­leicht doch noch wach­sen, ethisch-mo­ra­lisch auf je­den Fall. Man muss ein­fach an­fan­gen.
      Wo­zu soll ich denn heu­te noch je­den Tag zehn Stun­den ar­bei­ten, wenn mor­gen so­wie­so die Welt un­ter­geht, weil die nächs­te Ge­nera­ti­on nicht le­sen, nicht schrei­ben und nicht rech­nen kann? Auch wenn es kei­ne Schrift­form hat, so gibt es doch ei­nen Ge­nera­tio­nen­ver­trag. Ich ha­be mei­nen Teil ge­leis­tet. Ich ha­be über 45 Jah­re ge­ar­bei­tet, na­tür­lich mas­siv Steu­ern und Ab­ga­ben ge­zahlt und ich ha­be drei Kin­der zu an­stän­di­gen und selbst­be­wuss­ten Men­schen er­zo­gen, die ih­re Rech­te aber auch ih­re Pflich­ten Ernst neh­men. Mein Teil ist ge­leis­tet. Ich ha­be mich po­li­tisch bei den Grü­nen en­ga­giert, bis mir ein mi­li­tan­ter Rad­ler aus der sel­ben Par­tei Prü­gel an­ge­bo­ten hat, weil ich ihm ge­stan­den ha­be, dass ich je­den Tag mit dem Au­to in die Ar­beit fah­re. Ich ha­be halt nicht auf Früh­rent­ner ge­macht, wie er. Aber da­für hat­te der kein Ver­ständ­nis.
      Die Schü­ler ha­ben je­de Wo­che zwei Ta­ge frei, Sams­tag und Sonn­tag. Aber da müs­sen sie ver­mut­lich wich­ti­ge­res tun. So bleibt nur der Frei­tag. Das kann man ver­ste­hen. Aber es zieht der Glaub­wür­dig­keit der Ak­ti­on den Bo­den weg. Ich se­he auch kei­nen Sinn mehr, je­den Tag zu ar­bei­ten, um Steu­ern zah­len zu kön­nen, die dann von der Po­li­tik ge­gen mei­nen Wil­len und ge­gen mei­ne In­ter­es­sen ver­schleu­dert wer­den. Ihr habt mich über­zeugt! Wo­zu das al­les, wenn es auch viel be­que­mer geht.

      1. Zu­erst dacht ich gu­te Idee, ich kann ja je­den Frei­tag auf die De­mons­tra­tio­nen fri­days for fu­ture, man kann ja auch un­be­zahl­ten Ur­laub neh­men. Beim wei­ter­le­sen ih­re­res Kom­men­tars wur­de ich im­mer trau­ri­ger. Sie ver­weh­ren mit Ih­rer Hal­tung all die­sen jun­gen Men­schen ihr Grund­recht auf Le­ben und ei­ne men­schen­wür­di­ge Zu­kunft. Ich wür­de Ih­nen vor­schla­gen die For­de­run­gen die­ser Kin­der, Ju­gend­li­chen und jun­gen Er­wach­se­nen ein­mal ernst­haft zu le­sen. Das wä­re viel­leicht ein ers­ter Schritt die Ju­gend von heu­te ernst zu neh­men.
        Mit freund­li­chen Grü­ßen M.

    5. Gu­te Fra­ge!
      Ich den­ke das be­ginnt mit Ent­schei­dun­gen die wir leicht tref­fen kön­nen, wie z.B fah­re ich mit der Bahn oder mit dem Au­to? Flie­ge ich in den Ur­laub oder gibt es viel­leicht ei­ne um­welt­freund­li­che­re Lö­sung? Brau­che ich je­den Tag Fleisch und Milch­pro­duk­te oder kom­me ich auch oh­ne zu­recht?
      Das sind die Fra­gen die wohl am wich­tigs­ten sind. Zu­sätz­lich kann man na­tür­lich auch auf Plas­tik­ver­zicht, kur­zes Du­schen und En­er­gie­spa­ren ach­ten. Wir ha­ben ei­ne enor­me Macht mit un­se­rem Han­deln, wir müs­sen nur be­gin­nen!

  21. Die Ein­sei­tig­keit der ver­öf­fent­lich­ten Kom­men­ta­re sagt al­les über Euch und Eu­re Ge­sin­nung aus: Nach au­ßen hin macht Ihr auf li­be­ra­le Volks­de­mo­kra­ten, nach in­nen hin seid Ihr eher das ab­so­lu­te Ge­gen­teil von De­mo­kra­ten!

    1. Al­so ich sag mal so, wenn die­je­ni­gen, wel­che die­se Sei­te be­trei­ben so viel lö­schen, war­um wur­de dann dein, in der Vorraus­set­zung dei­ne The­se als wahr zu de­kla­rie­ren, auf­de­cken­der und kri­ti­scher Ko­men­tar nicht ge­löscht

  22. Die­se Ju­gend lässt hof­fen.
    Aber ruht euch nicht aus. Die Zeit ist knap­per als ihr denkt. Es soll­te noch mehr kom­men, als Po­li­ti­ker auf­zu­for­dern.…
    Ver­gesst nicht: ihr seit auch Kon­su­men­ten. Ver­wei­gert den nicht nach­hal­ti­gen Kon­sum. Ich möch­te jetzt nicht als Ketz­ter wir­ken, son­dern zum Nach­den­ken an­re­gen. Wer von euch hat ein „Weg­werf­han­dy“ ?
    Wer kann den Ak­ku wech­seln. Das wie­viel­te Ge­rät habt ihr schon in eu­rem jun­gen Le­ben ver­braucht und und und…
    Nutzt eu­re Kon­su­men­ten­macht und kauft kei­ne nicht re­pa­rier­ba­re Pro­duk­te mehr.
    Das ist nur ein Bei­spiel. Euch fal­len si­cher auch ge­nü­gend an­de­re ein.
    Aber: setzt sie um. Jetzt!

  23. Lie­be KLIMAaktivist*innen,
    ich ha­be euch ges­tern mit mei­ner Fa­mi­lie un­ter­stützt, und wir sind al­le auf die Stra­ße ge­gan­gen!
    Dan­ke für eu­ren Ein­satz! Macht wei­ter!
    Wir le­ben im All­tag sehr um­welt­BE­WUSST und fair, und ma­chen den Kin­dern die Zu­sam­men­hän­ge mög­lichst ver­ständ­lich und trans­pa­rent, auch wenn es nicht im­mer schmeckt und leicht ist. Bei all dem auf­zu­bau­en­den Druck auf die Po­li­tik, soll­te JEDER bei sich an­fan­gen, bei sei­nen Emo­tio­nen. Wie fühlt es sich an, auf Über­maß zu ver­zich­ten? An wel­cher Stel­le bin ich satt? Wann kom­pen­sie­re ich ei­nen emo­tio­na­len Ma­gel mit Konsum?Wie schaf­fe ich ei­ne Ba­lan­ce?
    Wann schaue ich weg, um un­an­ge­neh­me Ge­füh­le wie Angst, Trau­rig­keit, Scham und schlech­tes Ge­wis­sen zu ver­hin­dern? Wann be­die­ne ich mich am lu­xus­ori­en­tier­ten Kapitalismus?Woher kommt mei­ne Wär­me und mein Licht, mei­ne Scho­ko­la­de, mein Smart­pho­ne, mein Fleisch.….……
    Die Lis­te der Fra­gen an sich selbst ist lang…habt kei­ne Angst da­vor und sape­re au­de!
    …ach…noch et­was Wich­ti­ges: WECHSELT eu­re BANK!
    Schaut euch nach ethi­schen und um­wet­freund­li­chen Ban­ken um, die EUER Geld nicht in Atom, Koh­le, Kin­der­ar­beit, Waf­fen, Tier­ver­su­che usw. in­ves­tie­ren!!!
    Herz­li­che Grüs­se!
    Jo­an­na Na­pier­a­la

  24. Vie­len Dank für eu­er groß­ar­ti­ges En­ga­ge­ment!!!
    Ich bin als Vor­stands­mit­glied ei­ner klei­nen Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on öf­ter in Ugan­da. Auch dort ist der Kli­ma­wan­del deut­lich spür­bar, die Re­gen­zei­ten aus dem Tritt, die Bau­ern hilf­los Dür­ren aus­ge­setzt. Was kön­nen wir tun: we­ni­ger Fleisch es­sen, Au­to fah­ren, flie­gen,.. TIP nutzt „ECOSIA“ als Such­ma­schi­ne und pflanzt Bäu­me statt ame­ri­ka­ni­sche Da­ten­kra­ken zu fi­nan­zie­ren. http://​www​.eco​sia​.org
    Wei­ter so!
    Ch. G.

  25. Hal­lo, ich will auch auf die­sem Weg mit­tei­len, dass ich am 15.3. als Mut­ter von zwei er­wach­se­nen Kin­dern und Oma von fünf En­kel­kin­dern in Ber­lin mit da­bei war.
    Ich fin­de gut, dass sich das ent­wi­ckelt hat und nun so­gar welt­weit statt­fin­det.
    Al­ler­dings kom­men Ge­dan­ken wie, dass das ja ei­gent­lich un­se­re Sa­che wä­re; – oder auch schon ge­we­sen wä­re, es bes­ser zu ma­chen
    und es des­halb trau­rig und scha­de ist, dass das „un­se­re“ Kin­der ma­chen müs­sen.
    Aber – Ihr seid nicht al­lei­ne.
    Ich wer­de auch wie­der­kom­men und mit mei­ner Teil­nah­me un­ter­stüt­zen und so­viel wie mir mög­lich ist, auch an­de­re da­zu auf­ru­fen.
    Ma­chen wir wei­ter und ge­ben nie auf.

  26. Ich fra­ge mich im­mer, ob es reicht, al­les den Po­li­ti­kern zu­zu­schie­ben. Die sind auch nicht in­tel­li­gen­ter, als die Schwar­min­tel­li­genz ih­rer Wäh­ler, al­so von uns al­len.
    Ich den­ke, wir brau­chen auch ei­nen Ide­en­pool, in dem kon­kret um­setz­ba­re Ide­en für ei­nen Struk­tur­wan­del hin zu mehr Kli­ma- und Um­welt­schutz ge­sam­melt und be­wer­tet wer­den kön­nen.
    Gibt es da schon et­was?
    Nach dem Lehr­satz
    „Es ist 1000-fach ein­fa­cher, et­was be­stehen­des zu kri­ti­sie­ren, als et­was bes­se­res zu schaf­fen“,
    müs­sen wir uns, glau­be ich, mehr mit Lö­sungs­mög­lich­kei­ten be­schäf­ti­gen und Feind­bil­der bei­sei­te le­gen. Da­zu ha­be ich mal ei­nen län­ge­ren Auf­satz mit ei­nem Lö­sungs­vor­schlag ge­schrie­ben.
    Wem könn­te ich das mal schi­cken, der mei­nen Ar­ti­kel als Mul­ti­pli­ka­tor an pas­sen­der Stel­le pos­tet?
    In dem „Di­ckicht“ der so­zia­len Me­di­en ha­be ich den Über­blick lei­der voll­kom­men ver­lo­ren.
    Die Grund­idee: Der Um­welt-Ver­brauch muss sich in den Pro­dukt­prei­sen nie­der­schla­gen!
    Ma­chen wir doch die Steu­er zum wirk­li­chen „Steue­rungs­in­stru­ment“! War­um er­set­zen wir die phan­ta­sie­lo­se und un­ge­rech­te Mehr­wert­steu­er und die Han­dels­zöl­le nicht durch ei­ne „So­zio-öko­lo­gi­sche Foot­print-Steu­er“. Dann hät­te z. B. Trump schon mal schlech­te­re Kar­ten mit sei­nem Fracking-Gas und wir bra­chen kei­ne Zöl­le dar­auf!
    Im IT-Zeit­al­ter dürf­te es doch mög­lich sein, den Um­welt­ver­brach der ge­sam­te Pro­dukt-Wert­schö­fungs­ket­te von neu­tra­len In­sti­tu­tio­nen er­mit­teln zu las­sen (?). Echt wert­schöp­fen­de Win-Win-Ge­schäf­te müs­sen be­lohnt und Win-Lo­se-ge­schäf­te müs­sen steu­er­lich im­mer un­at­trak­ti­ver wer­den (Bei­spiel: Fi­nanz­trans­ak­ti­ons­steu­er).
    Was habt Ihr sonst noch für Ide­en? Die könn­ten wir selbst be­wer­ten und dann den Po­li­ti­kern mal vor­le­gen. Denkt an das oben zi­tier­te Mot­to: Nicht nur kri­ti­sie­ren, son­dern auch Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge ent­wi­ckeln!
    MfG
    Ro­land Burk

    1. Lie­ber Ro­land,
      Du sprichst mir aus dem Her­zen! Es reicht kei­nes­wegs, (wenn auch noch so krea­tiv) zu kri­ti­sie­ren, son­dern es müs­sen Vor­schlä­ge auf den Tisch, aus de­nen sich prak­ti­ka­ble Lö­sun­gen ent­wi­ckeln las­sen.
      Was Dei­nen Auf­satz be­trifft: Ich ha­be gro­ßes In­ter­es­se – und zu­min­dest ei­ne Idee…
      Hal­lo, Ad­min, ist es mög­lich, hier schnell ei­nen Kon­takt zu ver­mit­teln?
      Bes­te Grü­ße, Mar­ti­na

    2. Hal­lo Ro­land,
      Ich stim­me dir in vie­len Punk­ten dei­nes Kom­men­tars zu so z.B., dass nur Kri­tik oh­ne rea­lis­ti­schen Ge­gen­vor­schlag kaum ernst zu neh­men ist.
      Ein Lö­sung gibt es schon lan­ge: Er­neu­er­ba­re En­er­gi­en.
      Vor ein paar Jah­ren war das to­tal in Mo­de, so­wohl hier als auch in den USA, wie sieht es jetzt aus?
      Es ist über­haupt kein The­ma mehr.

    3. Hal­lo Herr Burk
      Dan­ke für Ih­ren Kom­men­tar. Ich mel­de mich als In­itia­tor der #grandparents4future auf Twit­ter. Da fin­den Sie mich als MaxBerlin3
      Ih­rem An­satz stim­me ich dem Grun­de nach zu. Wir brau­chen die Po­li­tik als Ver­bün­de­te, nicht als Geg­ner.
      Und Rent­ner sind ak­tu­ell die im­mer wich­ti­ger wer­den­de Wäh­ler­schicht. Al­so hat ihr dem An­satz nach mo­ra­lisch rich­ti­ger Ren­ten­vor­schlag wohl kei­ne Chan­ce..
      Im Kern wird sich der Er­folg oder Miss­erfolg al­ler Pro­tes­te und Apel­le an der Öko­no­mie ent­schei­den. Und an der Ak­zep­tanz durch die Be­völ­ke­rung.
      Und es kann nur ge­lin­gen, wenn WELTWEIT ein­schnei­den­de Ver­än­de­run­gen ein­tre­ten.
      Die Pro­ble­me lie­gen nicht in den Na­tur­wis­sen­schaf­ten son­dern bei der Wirt­schaft, dem Groß­ka­pi­tal. Da­von ist Po­li­tik ab­hän­gig. Gier ist der Trei­ber der Kli­ma­ka­ta­stro­phe
      Wenn Sie wei­te­re Vor­schlä­ge ha­ben, ger­ne her da­mit. Falls Sie twit­tern blei­ben wir ger­ne dar­über in Kon­takt
      MfG Max Mei­er

  27. „Nu­klea­re Si­cher­heits­vor­sor­ge ist oh­ne Um­welt­re­le­vanz“
    Die­se ab­sur­de Auf­fas­sung ver­tritt das bayr. Um­welt­mi­nis­te­ri­um und der Be­trei­ber zur Si­cher­heit des For­schungs­re­ak­tors Mün­chen 2 ( FRM2 ) in Gar­ching vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Mün­chen ( VG‑M ). Hier wur­den auf der Ba­sis des Um­welt­in-for­ma­ti­ons­ge­set­zes um die Her­aus­ga­be von Ge­neh­mi­gungs­un­ter­la­gen zu ei­nem Aus­le­gungs­stör­fall ge­klagt, die das VG‑M mit der vor­ge­nann­ten Be­grün­dung eben-falls ver­wei­ger­te. Bei die­sem zu be­herr­schen­den Stör­fall han­delt es sich schlicht um ei­nen Vor­gang, der in der Nu­kle­ar­ex­plo­si­on des Re­ak­tors ( Tscher­no­byl ) en­det, wenn die Si­cher­heits­vor­keh­run­gen mit der Re­ak­tor­ab­schal­tung ver­sa­gen oder zu spät kom­men.
    An­hand be­reits vor­han­de­ner Si­cher­heits­be­rich­te und Si­cher­heits­gut­ach­ten aus dem Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren kann die La­tenz der Re­ak­tor­ab­schal­tung be­rech­net wer­den, sie über­schrei­tet bei wei­tem die selbst­ge­stell­ten Vor­ga­ben aus dem Ge-neh­mi­gungs­ver­fah­ren. Her­stel­ler­an­ga­ben zur tat­säch­li­chen La­tenz konn­ten auf an­de­ren We­gen be­schafft wer­den, sie be­stä­ti­gen mei­ne pro­fes­sio­nel­len Be­rech-nun­gen.
    Fa­zit: In Gar­ching liegt mit dem FRM2 ei­ne schar­fe un­ge­si­cher­te Atom­bom­be. Der FRM2 wur­de auf der Ba­sis ge­türk­ter Si­cher­heits­gut­ach­ten des TÜV‑S ge­neh­migt. Das
    für die Ge­neh­mi­gung zu­stän­di­ge bayr. Um­welt­mi­nis­te­ri­um kann die hier an­ge­führ-ten Si­cher­heits­män­gel selbst nicht rea­li­sie­ren, was auch für die Op­po­si­ti­ons­par­tei-en im bayr. Land­tag mit ih­ren selbst er­nann­ten Ex­per­ten und die SZ gilt.

  28. An Al­le, die hier le­sen, ge­schrie­ben ha­ben oder mit­ma­chen – wol­len zu­künf­tig
    Wir brau­chen die Bür­ger !
    Wir brau­chen teil­neh­men­de Tä­ti­ge, ne­ben Wind-Was­ser­kraft, Kol­lek­to­ren für Solarschindel‑, Erd­wär­me die Spei­cher — wel­chen Platz kön­nen Sie jetzt für den Wech­sel aus der Koh­le uns or­ga­ni­sie­ren und an­bie­ten, ge­mein­sam mit Nach­barn, in Orts-Ver­ein oder Kir­chen-Ge­mein­de ?
    Eben­falls bei po­li­ti­schen Bür­ger­tref­fen ist die Auf­ga­be hin­zu­ge­hen und ge­mein­sam an­zu­spre­chen, mit­zu­ge­stal­ten:
    — En­er­gie­wen­de
    — Mo­bi­li­täts­pla­nung
    ( Schie­ne oh­ne Alt­las­ten für die Zu­kunft)
    — re­gio­na­le, gift-und plas­tik­freie Land­wirt­schaft
    ( min­des­tens 4Felderfruchtfolge ) für die Ar­ten­viel­falt und co2Aufnahme dh Hu­mus­bil­dung
    — ge­sam­te Wirt­schafts­pro­zes­se und Pla­nen mit Ma­te­ria­li­en ua Wohnen/Gebäude und Textilien/Kleidung nach dem c2c /cradle to crad­le Prin­zip
    (Nut­zen! Qua­li­tät kreislauffähig/Reinheit ‑Ele­men­te, – En­er­gi­en – Trans­port, Wohl­be­fin­den fair+tier).
    Ein Le­ben oh­ne Ab­fall und der Mensch als Nütz­ling der Na­tur !

  29. Lie­be Schüler*innen,
    zu­nächst vie­len Dank für eu­er En­ga­ge­ment für un­se­re Er­de. Ich möch­te nicht gleich ei­ne Re­vol­te der Ju­gend ge­gen die äl­te­ren Ge­nera­tio­nen an­stif­ten, hät­te aber zwei An­mer­kun­gen:
    Ers­tens ist es doch ei­gent­lich un­ge­recht ge­gen­über euch, dass die Ge­nera­tio­nen, die er­heb­lich zur Kli­ma­er­wär­mung bei­getra­gen ha­ben über­haupt kei­ne Kon­se­quen­zen er­fah­ren müs­sen, wäh­rend ihr ei­ne er­heb­li­che ge­schä­dig­te Er­de von ih­nen über­ge­ben be­kommt.
    Die jetzt 50 jäh­ri­gen, aber auch die jetzt 60 bis 70 jäh­ri­gen wuss­ten oder hät­ten zu­min­dest um die Fol­gen ih­rer ei­ge­nen CO2 Emis­si­on wis­sen kön­nen. Wä­re es da nicht fair, wenn all die­se Ge­nera­ti­on ein biss­chen z.B. von ih­rer Ren­te für den Kli­ma­schutz ab­ge­ben müss­ten.
    Zwei­tens soll­te man die Ver­ant­wor­tung nicht nur bei der Po­li­tik su­chen, denn nur wir al­le – auch ihr – die ei­ge­nen CO2 Emis­si­on sen­ken, kön­nen wir ei­ne Kli­ma­er­wär­mung über 2 Grad ver­hin­dern. Das ge­eig­nets­te Maß da­für ist der ei­ge­ne öko­lo­gi­sche Fuss­ab­druck, in den al­le we­sent­li­chen CO2 Emis­si­on wie Flug­rei­sen, Au­to­fahr­ten, Hei­zung, Er­näh­rung usw. ein­flie­ßen. Der öko­lo­gi­sche Fuss­ab­druck spielt ak­tu­ell in der Po­li­tik gar kei­ne Rol­le. Erst wenn je­der sei­nen ei­ge­nen öko­lo­gi­schen Fuss­ab­druck ir­gend­wo an an­ge­ben muss und da­für ir­gend­ein fi­nan­zi­el­len Ge­gen­wert oder Ab­zug er­hält, wer­den al­le ein In­ter­es­se ha­ben ih­ren ei­ge­nen öko­lo­gi­schen Fuss­ab­druck zu sen­ken.
    Man könn­te die bei­den Punk­te auch ver­bin­den, in­dem man die Ren­te mit dem öko­lo­gi­schen Fuss­ab­druck kop­pelt. Wer sich ein Le­ben lang be­müht hat, we­ni­ger CO2 aus­zu­sto­ßen kriegt z.B. bei der nächs­ten Ren­ten­er­hö­hung et­was mehr Ren­te, wer öko­lo­gisch „rum­ge­saut“ hat kriegt et­was we­ni­ger Ren­te.
    Wie auch im­mer: Es wird et­was weh­tun, wenn wir die Kli­ma­er­wär­mung ver­hin­dern wol­len und das wird des­halb nicht von der Po­li­tik um­ge­setzt wer­den, son­dern von der „Stra­ße“ – al­so von Euch! Wei­ter so!
    Hen­ry Pierre, 50J.

  30. Lie­be Schüler*innen / Student*innen,
    auch von mir ei­nen herz­li­chen Dank, dass Ihr so ent­schie­den und un­be­irr­bar für den Er­halt der Um­welt kämpft. Es gibt auch wahr­lich nichts, was wich­ti­ger wä­re.
    Tief be­ein­druckt bin ich von Eu­rem De­tail­wis­sen und Eu­rer Fä­hig­keit, nicht nur die – un­se­re Um­welt zer­stö­ren­den – wirt­schaft­li­chen, po­li­ti­schen, ge­sell­schaft­li­chen und so­zia­len Kau­sal­zu­sam­men­hän­ge zu ana­ly­sie­ren und zu ver­ba­li­sie­ren, son­dern dar­über hin­aus im „Klei­nen“ wie im „Gro­ßen“ auch sinn­vol­le Lö­sungs­we­ge zu of­fe­rie­ren. Mit je­dem Auf­tritt in der Öf­fent­lich­keit zeigt Ihr, dass die Dis­kus­si­on um die feh­len­de Schul­an­we­sen­heit an ei­nem Tag in der Wo­che ob­so­let ist.
    Ich bin ge­spannt, wie lan­ge es dau­ert, bis die Po­li­ti­ker mit Euch „auf Au­gen­hö­he“ kom­mu­ni­zie­ren. Da­mit dies mög­lichst schnell ge­schieht, wün­sche ich Euch und uns al­len sehr, dass Eu­re Be­we­gung ge­nera­ti­ons­über­grei­fend wei­ter wächst.
    Lie­be Grü­ße,
    F. Nas­si­rin
    Im Üb­ri­gen: Mei­ner per­sön­li­chen Mei­nung nach ist der Frei­tag gold­rich­tig ge­wählt.

  31. Fri­days for fu­ture
    Groß­ar­tig und un­be­dingt zu un­ter­stüt­zen.

    End­lich wird ver­stan­den und da­für ein­ge­stan­den wie wich­tig es ist die­sen un­ser Le­bens­raum zu er­hal­ten, ihn nicht für 100 Jah­re äu­ßerst zwei­fel­haf­ten Spaß zu op­fern und ihn für Jahr­tau­sen­de und kom­men­de Ge­nera­tio­nen zu zer­stö­ren.
    Und da­bei geht es ja nicht nur um un­ser Kli­ma. Es ist nur ein In­di­ka­tor der zeigt, wie wir mit un­se­rer Luft, un­se­ren Bö­den, un­se­rem Was­ser … um­ge­hen.

    Die­se Ak­tio­nen dür­fen erst be­en­det wer­den, wenn na­he­zu al­le Ent­schei­dungs­trä­ger welt­weit er­reicht sind und Hand­lungs­be­reit­schaft in Hand­lung ver­wan­delt wur­de.

    Mit­ma­chen kön­nen wir au­gen­blick­lich al­le, im Stil­len wie auch im lau­ten Au­ßen!
    Und aus dem Kön­nen soll­te ein selbst­be­stimm­tes Müs­sen wer­den.
    Denn es geht um ALLES.

    Es wird auch wei­ter­hin die ge­ben, die das nicht ver­ste­hen oder nicht ver­ste­hen wol­len. Die gab es ja bis­her auch reich­lich.
    Si­cher­lich ist es nicht leicht die Zu­sam­men­hän­ge zu ver­ste­hen und ge­gen den ei­ge­nen Ego­is­mus zu han­deln. Von den Ein­sicht­ver­wei­ge­rern müs­sen wir so­vie­le wie mög­lich erei­chen und mit­neh­men. Bis hier auch der letz­te, trau­ri­ge Kom­men­tar ver­stummt ist!

    Auch des­halb ist fri­days for fu­ture un­be­dingt nö­tig.

    Ich ru­fe al­le auf – un­ter­stützt fri­days for fu­ture – wie auch im­mer – es darf nicht sein, dass wir Al­ten die Zu­kunft un­se­rer Ju­gend ver­brau­chen!

    bernd 57 Jah­re

  32. Hal­lo! Al­so erst­mal ein ganz gro­ßes Dan­ke­schön, dass ihr auch für mich die­se Pro­tes­te macht. Lei­der gibt es in mei­ner nä­he­ren Um­ge­bung kei­ne De­mo. Ich wä­re ger­ne da­zu­ge­kom­men. Da­her. Macht bit­te wei­ter und wei­ter und wei­ter, bis das Ziel er­reicht ist. Auch ich ste­he hin­ter euch.
    Ich für mei­nen klei­nen Teil ver­su­che mög­lichst viel um­zu­set­zen. PV-An­la­ge auf dem Dach. Ei­ge­ner klei­ner Selbst­ver­sor­ger-Gar­ten. Au­to­fahr­ten zu bün­deln. Mit Le­bens­mit­tel sinn- und re­spekt­voll um­zu­ge­hen. u.v.m.

    Mich re­gen die Po­li­ti­ker auf mit ih­rem Nichts­tun und blo­ckie­ren. Mich re­gen aber auch vie­le Un­ter­neh­mer auf, die mei­nen nur über den Pro­fit geht al­les, egal wie.
    Bsp. War­um wer­den in den letz­ten Jah­ren so vie­le gro­ße SUV ver­kauft? Den Rent­ner mit dem Hin­weis, dass man doch so gut ein- und aus­stei­gen kann, ei­ne bes­se­re Sicht hat, da man ja hö­her sitzt. Den Fa­mi­li­en, dass sie doch da­mit kei­ne Platz­pro­ble­me mehr ha­ben. Und den Leu­ten mitt­le­ren Al­ters als Pres­ti­ge­ob­jekt (ist es ja mitt­ler­wei­le nicht mehr, da je­der da­mit rum­fährt). Die­se Fahr­zeu­ge braucht kein Mensch. Ein Är­ger­nis für al­le an­de­ren, da vie­le Fah­rer of­fen­bar die Ab­mes­sun­gen die­ser Fahr­zeu­ge nicht ab­schät­zen kön­nen, die Park­plät­ze zu klein sind und die Sicht an­de­rer ver­sper­ren. Bsp. Es wer­den Le­bens­mit­tel tie­ri­schen Ur­sprungs zu Spott­prei­sen ver­hö­kert. Die Er­zeu­ger sa­gen Tier­wohl kann bei die­sen Prei­sen nicht statt­fin­den und die Ver­brau­cher wol­len dies ge­nau so; sie wol­len ja nicht mehr be­zah­len. Wenn von der Po­li­tik ganz klar ge­re­gelt wird, dass al­le Le­bens­mit­tel tie­ri­schen Ur­sprungs nur un­ter ho­hen Tier­wohl­stan­dards er­zeugt wer­den dür­fen, dann ist das so und die Ver­brau­cher wür­den auch re­spekt­vol­ler mit die­sen Le­bens­mit­teln um­ge­hen. Im­mer nur dar­auf zu ver­wei­sen, dass die Ver­brau­cher dies so wol­len, ist für die Hersteller/ Er­zeu­ger sehr ein­fach und vor al­lem pro­fi­ta­bler. Dies sind nur 2 Punk­te von vie­len.

    Ich möch­te mich auch bei al­len De­mons­tran­ten der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te be­dan­ken, die ge­gen Atom­kraft, Auf­rüs­tung, Start-/Lan­de­bah­nen, Zer­stö­run­gen wie Ham­ba­cher Wald etc. fried­lich ge­kämpft ha­ben. Wir ha­ben euch schon viel zu ver­dan­ken.
    Und jetzt euch jun­ger Ge­nera­ti­on. Dan­ke!

  33. Wirk­lich wun­der­bar im ¨al­ler­letz­te se­kun­de¨ so viel ak­ti­ons­be­reit­schaft zu finden…Die ge­sun­de tech­no­lo­gie ist schon alt aber er­presst. Ni­ko­la Tes­la, ¨freie En­er­gie¨, Vik­tor Schau­ber­ger, die Im­plo­si­ons­mo­tor, das Au­to auf press­luft {the air car, pro­du­ziert in Süd Frank­reich}, elek­tro-gra­vi­ti­sche Flug­zeu­ge {Deutsch­land, 1944}, und viel mehr. Kon­nen die Wis­sen­schaft­ler-for fu­ture, und du Leser*in, die­se viel­leicht zu­rück brin­gen hel­fen??

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