„Scientists for Future“

Die Wissenschaft unterstützt unsere Schulstreiks: „Jetzt muss gehandelt werden“

Am 20. August 2018 stellte sich Greta Thunberg zum ersten Mal mit einem Schild ganz allein vor das schwedische Parlamentsgebäude: „Schulstreik für das Klima“. Zehntausende Schüler*innen schlossen sich ihr weltweit an und demonstrieren seitdem freitags unter dem Motto „Fridays for Future“ – und jetzt hat sich die Wissenschaft eindeutig hinter uns gestellt! Und das unter dem Motto: „Scientists for Future“.

In einer gemeinsamen Stellungnahme unterstützen über 16.000 namhafte deutsche, österreichische und Schweizer Wissenschaftler*innen unsere Proteste für mehr Klimaschutz. Nachzulesen ist diese beispielsweise hier.

Darin steht unter anderem: Nur wenn wir rasch und konsequent handeln, können wir die Erderwärmung begrenzen, das Massenaussterben von Tier- und Pflanzenarten aufhalten, die natürlichen Lebensgrundlagen bewahren und eine lebenswerte Zukunft für derzeit lebende und kommende Generationen gewinnen. Genau das möchten die jungen Menschen von „Fridays for Future/Klimastreik“ erreichen. Ihnen gebührt unsere Achtung und unsere volle Unterstützung.”

Unter den Erstunterzeichner*innen sind zum Beispiel die Fernsehmoderatoren Ranga Yogeshwar und Eckart von Hirschhausen, sowie viele weitere bekannte Namen, etwa: Hans-Joachim Schellnhuber, Claudia Kemfert, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Barbara Praetorius, Dirk Uwe Sauer und Sven Plöger

Am Dienstag, dem 12. März, haben die „Scientists for Future“ die Stellungnahme in der Bundespressekonferenz vorgestellt. Auch „Fridays for Future“-Vertreter*innen waren anwesend. Am Freitag, den 15. März, werden uns die Unterschriften dann bei unserer Großdemo in Berlin übergeben.

Die Fakten, auf die sich die Wissenschaftler*innen in ihrer Stellungnahme beziehen, sind auf ihrer Webseite einsehbar (und liegen natürlich seit Jahren auf dem Tisch). Hier eine kleine Auswahl. Als Begründung für unsere Streiks brauchen wir nicht mehr als diese Fakten. Das sagen die „Scientists for Future“ in ihrem Schreiben:

  • Es wird immer heißer: Die weltweite Durchschnittstemperatur stieg bisher um 1 °C (relativ zu 1850 – 1900) (Quelle: IPCC 2018, S.6 A1). Die Hälfte des Anstiegs erfolgte in den letzten 30 Jahren (Quelle: NASA 2018; IPCC AR5 Synthesis Report SPM).
  • Und das liegt fast ausschließlich an den Menschen: Der Temperaturanstieg ist nahezu komplett auf die von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen zurückzuführen(Quelle: US Global Change Research Program 2017, S. 14, Fig. ES.2; IPCC AR5 Synthesis Report SPM).
  • Wir leiden jetzt schon unter den Konsequenzen: Wir werden mit häufigeren und stärkeren Extremwetterereignissen und deren Folgen wie Hitzewellen, Dürren, Waldbränden und Starkniederschlägen konfrontiert (Quelle: z.B. IPCC 2012, Nat. Acad. Sci., Eng. & Med. 2016, IPCC 2018).
  • Die konsequente Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens ist essenziell: Falls die Weltgemeinschaft die angestrebte Beschränkung der Erwärmung auf 1,5 °C verfehlt, ist in vielen Regionen der Welt mit erheblich verstärkten Klimafolgen für Mensch und Natur zu rechnen (Quelle: IPCC 2018).
  • Das passiert dann im Meer: Meeresspiegelanstieg, Verlust von Meereis, Versauerung und Sauerstoffmangel im Ozean, Verlust von marinen Arten und Lebensräumen (besonders von den akut gefährdeten Korallenriffen) (Quelle: IPCC 2018).
  • Das passiert dann mit Tieren und Pflanzen: Bei unveränderten CO2-Emissionen könnten bis 2100 z. B. aus dem Amazonasbecken oder von den Galapagosinseln die Hälfte der Tier- und Pflanzenarten verschwinden (Quelle: Warren et al. 2018).
  • Und so wirkt es sich unmittelbar auf die Menschen aus: Neben den Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, Dürren, Waldbränden und Starkniederschlägen sind die Auswirkungen der globalen Erwärmung eine Gefahr für die menschliche Gesundheit (Quelle: Watts et al. 2015, Watts et al. 2018). Indirekte Folgen der Erwärmung sind Ernährungsunsicherheit, psychische Erkrankungen und die Verbreitung von Krankheitserregern und -überträgern. Es besteht die Gefahr, dass Trinkwasser- und Nahrungsmittelknappheit in vielen Ländern soziale und militärische Konflikte auslösen oder verschärfen und damit zur Migration großer Bevölkerungsgruppen beitragen (Quelle: Levy, Sidel & Patz 2017, World Bank Group 2018, Solow 2013).

  • Deswegen müssen die Treibhausgas-Emissionen schneller und drastischer gesenkt werden: Um mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Erwärmung von 1,5 °C nicht zu überschreiten, müssen die Nettoemissionen von Treibhausgasen (insbesondere von CO2) sehr rasch sinken und in den nächsten 30 Jahren weltweit auf null reduziert werden (Quelle: IPCC 2018).
  • Stattdessen steigen die CO2-Emissionen aber weiter! Mit den Vorschlägen, die weltweit derzeit auf dem Tisch liegen, wird die Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts wahrscheinlich bei über 3 °C liegen und anschließend weiter zunehmen (Quelle: https://climateactiontracker.org/global/temperatures/).

Deshalb sind Zeugnisnoten und Fehlstunden egal – sie stehen in keinem Verhältnis zu diesen Fakten. Wir wollen diesen Planeten erhalten und gehen für das auf die Straße, was die Wissenschaft seit Jahren belegt – und jetzt stellt sie sich hinter unsere Bewegung. Danke dafür!

Mitbegründer der „Scientists for Future“-Initiative ist Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme in Berlin, er findet deutliche Worte für die Politik: „Wir haben diese Initiative gegründet, um das unsägliche Versagen in der Klimapolitik aus wissenschaftlicher Perspektive zu kommentieren“, sagte er der Zeitung „taz“. Er finde es verstörend zu beobachten, wie wir von Teilen der Politik drangsaliert werden. „Aus unserer Sicht möchten wir sagen“, so Quaschning, „die Schüler haben recht!“

Luisa Neubauer, eine der Mitorganisator*innen der deutschen Proteste, wertet die Unterstützung von „Scientists for Future“ als erheblichen Handlungsdruck für die Politik: „‘S4F‘ setzt mit ihrem öffentlichen Statement ein bedeutendes Zeichen: Niemand, der heute in der Politik Entscheidungen trifft, kann noch so tun, als seien die Ursachen der Klimakrise unzureichend erforscht oder die Lösungen nicht schon längst bekannt. Bisher haben Politiker*innen unser ‚jugendliches Engagement’ beschmunzelt oder kritisiert. Mit dem Schritt in die öffentliche Debatte macht es die führende Klima- und Umweltwissenschaft Deutschlands der Politik künftig schwerer, diese Haltung zu rechtfertigen. Mag man über Engagement denken, was man will, Fakten bleiben am Ende des Tages Fakten. Und die werden, bestätigt von der Wissenschaft und getragen von uns als Bewegung, von nun an lautstark und unbequem im Raum stehen.“

Wir fordern konsequente Maßnahmen der Politik für den Klimaschutz, die auf diesen Fakten basieren. Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der „S4F“ unterstützt, weiß, dass das, was wir fordern, nicht bequem und gleichzeitig absolut notwendig ist:

„Man muss das Anliegen der jungen Menschen ernst nehmen und entsprechend politisch aktiv werden, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle weh tun wird“ (Deutschlandfunk Kultur). Das Klima zu retten sei komplex: Man müsse sich von alten Wirtschaftsstrukturen verabschieden und neue finden. Es gehe um eine Haltung zu dem Problem: „Und diese Haltung muss anhand konkreter Maßnahmen sehr viel deutlicher werden“, so Yogeshwar. Er wies außerdem darauf hin, dass die Welt Gefahr laufe, nur noch von Lobbyismus und Eigeninteressen bestimmt zu werden.

Zur „S4F“-Unterstützung gibt es außerdem einen schönen Kommentar der „taz“.

Darin werden die Anforderungen an Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, die durch die Klimakrise immer zwingender werden, mit guten Beispielen konkretisiert. Bezogen auf die Wissenschaftler*innen schlägt „taz“-Kommentator Bernhardt Pötter vor: „Sie könnten sich zum Beispiel regelmäßig und lautstark hinter konkreten Forderungen („CO2-Steuer“) versammeln oder ihre Mitarbeit in allen Beratungsgremien der Regierung ruhen lassen, bis ein ernsthaftes Klimaschutzgesetz verabschiedet ist.“

Die „taz“ schlägt außerdem vor, dass sich sämtliche Bevölkerungsgruppen unseren Protesten anschließen sollen und spricht von: „Artists for Future“, „Business for Future“ und irgendwann vielleicht sogar: „Politicians for Future“.

Wir würden uns freuen, mit euch allen gemeinsam für den Erhalt dieses Planeten zu kämpfen – und bedanken uns noch einmal für die Rückendeckung von „Scientists for Future“.

Wir streiken weiter – mit der Wissenschaft hinter uns!

Ein Artikel von Anna

44 Kommentare zu „„Scientists for Future“

  1. Ich frage mich immer, ob es reicht, alles den Politikern zuzuschieben. Die sind auch nicht intelligenter, als die Schwarmintelligenz ihrer Wähler, also von uns allen.
    Ich denke, wir brauchen auch einen Ideenpool, in dem konkret umsetzbare Ideen für einen Strukturwandel hin zu mehr Klima- und Umweltschutz gesammelt und bewertet werden können.
    Gibt es da schon etwas?

    Nach dem Lehrsatz
    „Es ist 1000-fach einfacher, etwas bestehendes zu kritisieren, als etwas besseres zu schaffen“,
    müssen wir uns, glaube ich, mehr mit Lösungsmöglichkeiten beschäftigen und Feindbilder beiseite legen. Dazu habe ich mal einen längeren Aufsatz mit einem Lösungsvorschlag geschrieben.
    Wem könnte ich das mal schicken, der meinen Artikel als Multiplikator an passender Stelle postet?
    In dem „Dickicht“ der sozialen Medien habe ich den Überblick leider vollkommen verloren.

    Die Grundidee: Der Umwelt-Verbrauch muss sich in den Produktpreisen niederschlagen!
    Machen wir doch die Steuer zum wirklichen „Steuerungsinstrument“! Warum ersetzen wir die phantasielose und ungerechte Mehrwertsteuer und die Handelszölle nicht durch eine „Sozio-ökologische Footprint-Steuer“. Dann hätte z. B. Trump schon mal schlechtere Karten mit seinem Fracking-Gas und wir brachen keine Zölle darauf!
    Im IT-Zeitalter dürfte es doch möglich sein, den Umweltverbrach der gesamte Produkt-Wertschöfungskette von neutralen Institutionen ermitteln zu lassen (?). Echt wertschöpfende Win-Win-Geschäfte müssen belohnt und Win-Lose-geschäfte müssen steuerlich immer unattraktiver werden (Beispiel: Finanztransaktionssteuer).

    Was habt Ihr sonst noch für Ideen? Die könnten wir selbst bewerten und dann den Politikern mal vorlegen. Denkt an das oben zitierte Motto: Nicht nur kritisieren, sondern auch Verbesserungsvorschläge entwickeln!
    MfG
    Roland Burk

    1. Lieber Roland,
      Du sprichst mir aus dem Herzen! Es reicht keineswegs, (wenn auch noch so kreativ) zu kritisieren, sondern es müssen Vorschläge auf den Tisch, aus denen sich praktikable Lösungen entwickeln lassen.
      Was Deinen Aufsatz betrifft: Ich habe großes Interesse – und zumindest eine Idee…
      Hallo, Admin, ist es möglich, hier schnell einen Kontakt zu vermitteln?
      Beste Grüße, Martina

    2. Hallo Roland,
      Ich stimme dir in vielen Punkten deines Kommentars zu so z.B., dass nur Kritik ohne realistischen Gegenvorschlag kaum ernst zu nehmen ist.
      Ein Lösung gibt es schon lange: Erneuerbare Energien.
      Vor ein paar Jahren war das total in Mode, sowohl hier als auch in den USA, wie sieht es jetzt aus?
      Es ist überhaupt kein Thema mehr.

      1. Hallo Kolja,
        Dass alles nicht so einfach ist mit den erneuerbaren Energien wurde dort dargestellt:
        Wurde dieser Vortrag mal irgendwo diskutiert?

  2. Hallo, ich will auch auf diesem Weg mitteilen, dass ich am 15.3. als Mutter von zwei erwachsenen Kindern und Oma von fünf Enkelkindern in Berlin mit dabei war.

    Ich finde gut, dass sich das entwickelt hat und nun sogar weltweit stattfindet.

    Allerdings kommen Gedanken wie, dass das ja eigentlich unsere Sache wäre; – oder auch schon gewesen wäre, es besser zu machen
    und es deshalb traurig und schade ist, dass das „unsere“ Kinder machen müssen.

    Aber – Ihr seid nicht alleine.
    Ich werde auch wiederkommen und mit meiner Teilnahme unterstützen und soviel wie mir möglich ist, auch andere dazu aufrufen.
    Machen wir weiter und geben nie auf.

  3. Vielen Dank für euer großartiges Engagement!!!
    Ich bin als Vorstandsmitglied einer kleinen Hilfsorganisation öfter in Uganda. Auch dort ist der Klimawandel deutlich spürbar, die Regenzeiten aus dem Tritt, die Bauern hilflos Dürren ausgesetzt. Was können wir tun: weniger Fleisch essen, Auto fahren, fliegen,.. TIP nutzt „ECOSIA“ als Suchmaschine und pflanzt Bäume statt amerikanische Datenkraken zu finanzieren. http://www.ecosia.org
    Weiter so!
    Ch. G.

  4. Liebe KLIMAaktivist*innen,
    ich habe euch gestern mit meiner Familie unterstützt, und wir sind alle auf die Straße gegangen!
    Danke für euren Einsatz! Macht weiter!
    Wir leben im Alltag sehr umweltBEWUSST und fair, und machen den Kindern die Zusammenhänge möglichst verständlich und transparent, auch wenn es nicht immer schmeckt und leicht ist. Bei all dem aufzubauenden Druck auf die Politik, sollte JEDER bei sich anfangen, bei seinen Emotionen. Wie fühlt es sich an, auf Übermaß zu verzichten? An welcher Stelle bin ich satt? Wann kompensiere ich einen emotionalen Magel mit Konsum?Wie schaffe ich eine Balance?
    Wann schaue ich weg, um unangenehme Gefühle wie Angst, Traurigkeit, Scham und schlechtes Gewissen zu verhindern? Wann bediene ich mich am luxusorientierten Kapitalismus?Woher kommt meine Wärme und mein Licht, meine Schokolade, mein Smartphone, mein Fleisch………..
    Die Liste der Fragen an sich selbst ist lang…habt keine Angst davor und sapere aude!
    …ach…noch etwas Wichtiges: WECHSELT eure BANK!
    Schaut euch nach ethischen und umwetfreundlichen Banken um, die EUER Geld nicht in Atom, Kohle, Kinderarbeit, Waffen, Tierversuche usw. investieren!!!
    Herzliche Grüsse!

    Joanna Napierala

  5. Diese Jugend lässt hoffen.

    Aber ruht euch nicht aus. Die Zeit ist knapper als ihr denkt. Es sollte noch mehr kommen, als Politiker aufzufordern….

    Vergesst nicht: ihr seit auch Konsumenten. Verweigert den nicht nachhaltigen Konsum. Ich möchte jetzt nicht als Ketzter wirken, sondern zum Nachdenken anregen. Wer von euch hat ein „Wegwerfhandy“ ?
    Wer kann den Akku wechseln. Das wievielte Gerät habt ihr schon in eurem jungen Leben verbraucht und und und…

    Nutzt eure Konsumentenmacht und kauft keine nicht reparierbare Produkte mehr.
    Das ist nur ein Beispiel. Euch fallen sicher auch genügend andere ein.

    Aber: setzt sie um. Jetzt!

  6. Die Einseitigkeit der veröffentlichten Kommentare sagt alles über Euch und Eure Gesinnung aus: Nach außen hin macht Ihr auf liberale Volksdemokraten, nach innen hin seid Ihr eher das absolute Gegenteil von Demokraten!

    1. Also ich sag mal so, wenn diejenigen, welche diese Seite betreiben so viel löschen, warum wurde dann dein, in der Vorraussetzung deine These als wahr zu deklarieren, aufdeckender und kritischer Komentar nicht gelöscht

  7. Großartige Aktion! Ich bin überwältigt.

    Wenn jetzt schon die Wissenschaft mit an Bord ist: Gibt es auch einen Handlungskatalog für den Einzelnen?

    Ich meine: Es wird so viel Krampf verbreitet, dass inzwischen kaum jemand noch beurteilen kann, was wirklich ein hilfreiches Verhalten wäre. Doch vor Allem: Wo kann ich mit dem größten Effekt anfangen?

    Denn ich glaube, es gibt viele Menschen, die nicht nur streiken gehen wollen, sondern auch in ihrem täglichen Leben umsetzen. Aber keine Ahnung haben, wo sie anfangen sollen und einfach überfordert sind.

    Daher: Wo fange ich an?

    1. Ein paar einfache Tipps wären: Jutebeutel statt Plastiktüte, wiederverwendbare Wasserflasche statt Plastikflaschen, Bambuszahnbürste statt Plastikzahnbürste, Ecosia statt Google, Seife statt Duschgel, weniger tierische Produkte konsumieren, regional/lokal und saisonal einkaufen und unterm Strich weniger und dafür bewusster konsumieren. Ich hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen.

    2. Lieber Herr Teymann, Sie fragen:

      „Wo fange ich an?“

      „Klimaschutz aktiv“ in Stichworten 🙂 Der kurze Versuch eines Handlungskatalogs:

      Zu einem (ausschließlichen) Ökostromanbieter wechseln.
      Autofahrten vermeiden, wo es möglich ist.
      Weniger Fleisch essen – vor allem weniger Rind.
      Wenig fliegen – vor allem keine Kurzstrecke, und Langstrecke nur ausnahmsweise für eine lange Urlaubsreise.
      und im Alltag:
      Möglichst regional, saisonal und bio einkaufen,
      Plastikverpackungen vermeiden,
      Raumtemperatur reduzieren,
      Stoßlüften
      dann wäre schon viel gewonnen.

      Viel Spaß dabei – das geht 🙂

    3. Was für eine großartige Reaktion Ihrerseits, Herr Theymann.
      Ich ziehe den Hut.

      Ich bin auch nur ein Student der Interdisziplinären Naturwissenschaften, aber ich persönlich sehe vor allem zwei Dinge, die ich Ihnen empfehlen würde:

      1. Die politische Ebene: Kommen Sie an so viele der zukünftigen Klimastreiks, wie Ihnen irgend möglich ist, und bringen Sie alle Leute aus Ihrem Umfeld mit. Diese Bewegung muss sehr schnell wachsen, wenn sie Erfolg haben will, und jede einzelne Person mehr ist ein großer Gewinn.

      2. Die persönliche Ebene: Sie könnten damit anfangen, Ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck zu berechnen. Dazu gibt es haufenweise Websites, die man mit einmal Googlen findet. Der Footprint-Rechner des WWF Schweiz hat mir zum Beispiel persönlich recht gut gefallen (https://www.wwf.ch/de/nachhaltig-leben/footprintrechner). Wenn Sie Ihren Fußabdruck einmal kennen und sehen, welche Lebensbereiche in Ihrem persönlichen Fall besonders stark der Umwelt schaden, werden Sie leicht konkrete Angriffspunkte finden, wo eine Verhaltensänderung einen großen Effekt hat.

      Ich danke für das Engagement und wünsche alles Gute.

    4. Auch ich unterstütze diese Aktion! Ich werde ab jetzt freitags nicht mehr in die Arbeit gehen. Das ist auch mein Beitrag zu der lange schon schmerzlich erwarteten Steuersenkung für den kleinen Mann. Ja, ich bin nicht groß, aber so kann ich vielleicht doch noch wachsen, ethisch-moralisch auf jeden Fall. Man muss einfach anfangen.
      Wozu soll ich denn heute noch jeden Tag zehn Stunden arbeiten, wenn morgen sowieso die Welt untergeht, weil die nächste Generation nicht lesen, nicht schreiben und nicht rechnen kann? Auch wenn es keine Schriftform hat, so gibt es doch einen Generationenvertrag. Ich habe meinen Teil geleistet. Ich habe über 45 Jahre gearbeitet, natürlich massiv Steuern und Abgaben gezahlt und ich habe drei Kinder zu anständigen und selbstbewussten Menschen erzogen, die ihre Rechte aber auch ihre Pflichten Ernst nehmen. Mein Teil ist geleistet. Ich habe mich politisch bei den Grünen engagiert, bis mir ein militanter Radler aus der selben Partei Prügel angeboten hat, weil ich ihm gestanden habe, dass ich jeden Tag mit dem Auto in die Arbeit fahre. Ich habe halt nicht auf Frührentner gemacht, wie er. Aber dafür hatte der kein Verständnis.
      Die Schüler haben jede Woche zwei Tage frei, Samstag und Sonntag. Aber da müssen sie vermutlich wichtigeres tun. So bleibt nur der Freitag. Das kann man verstehen. Aber es zieht der Glaubwürdigkeit der Aktion den Boden weg. Ich sehe auch keinen Sinn mehr, jeden Tag zu arbeiten, um Steuern zahlen zu können, die dann von der Politik gegen meinen Willen und gegen meine Interessen verschleudert werden. Ihr habt mich überzeugt! Wozu das alles, wenn es auch viel bequemer geht.

      1. Zuerst dacht ich gute Idee, ich kann ja jeden Freitag auf die Demonstrationen fridays for future, man kann ja auch unbezahlten Urlaub nehmen. Beim weiterlesen ihreres Kommentars wurde ich immer trauriger. Sie verwehren mit Ihrer Haltung all diesen jungen Menschen ihr Grundrecht auf Leben und eine menschenwürdige Zukunft. Ich würde Ihnen vorschlagen die Forderungen dieser Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einmal ernsthaft zu lesen. Das wäre vielleicht ein erster Schritt die Jugend von heute ernst zu nehmen.
        Mit freundlichen Grüßen M.

        1. „Sie verwehren mit Ihrer Haltung all diesen jungen Menschen ihr Grundrecht auf Leben und eine menschenwürdige Zukunft.“
          Das ist genau der Ton, mit dem Sie in Ihrer Echokammer allein bleiben werden. Und mit Verlaub: Es ist völlig daneben und unerträglicher Unsinn, was Sie da schreiben! Hier soll es um Wissenschaft gehen. Dazu wären Sie in Ihrer Isolation nicht fähig.

    5. Gute Frage!
      Ich denke das beginnt mit Entscheidungen die wir leicht treffen können, wie z.B fahre ich mit der Bahn oder mit dem Auto? Fliege ich in den Urlaub oder gibt es vielleicht eine umweltfreundlichere Lösung? Brauche ich jeden Tag Fleisch und Milchprodukte oder komme ich auch ohne zurecht?
      Das sind die Fragen die wohl am wichtigsten sind. Zusätzlich kann man natürlich auch auf Plastikverzicht, kurzes Duschen und Energiesparen achten. Wir haben eine enorme Macht mit unserem Handeln, wir müssen nur beginnen!

  8. Danke dafür, dass ihr jungen Menschen für uns alle auf die Straße geht, um unsere Erde zu retten. Ich bin heute auch das erste mal seit über zwanzig Jahren mitgelaufen, um euch für uns zu unterstützen. Ich habe mir für heute einfach Urlaub genommen.
    Ich bin dafür, dass alls Pädagogen mit auf die Straße gehen und ihren Unterricht auf die Demo ausrichten oder die Demo einfach nachbereiten. Dt: kreatives Schreiben,
    Mathe: Statitik oder Prozentrechnung, Englisch: Übersetzung der tollen Plakate ins Englische, Sozialkunde: Bürgerbewegung und Demokratie etc. Pädagogen sollen, wie der Name schon sagt, leiten und begleiten. Wie wäre wir diese Aufgabe ernst nehmen würden? Eltern haben eine Fürsorgepflicht. Wir haben die schöne Aufgabe die Jugend zu Begleiten. Einfach den ersten Schritt machen. Es tut auch nicht weh!

  9. Der Niedersächsische Philologenverband mit über 8.000 Mitgliedern unter dem Vorsitz des bereits pensionierten 67jährigen Lehrers Horst Audritz hat sich gegen Streiks in der Schulzeit ausgesprochen. Heute habe ich dorthin folgende Mail geschickt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrter Herr Audritz,

    seit Jahrzehnten bin ich unter anderem in der Lehramtsausbildung tätig. Mit Entsetzen habe ich die von Ihnen herausgegebene Stellungnahme zur Durchsetzung der Schulpflicht im Kontext des beispiellosen Engagements von Schülerinnen und Schülern gelesen. Es steht außer Frage, dass unsere Generation seit Jahrzehnten jede Legitimation verspielt, sich glaubwürdig zu Fragen der Zukunft zu äußern. Sie scheinen nicht zu begreifen, welche ungeheure Chance in dieser weltweiten jungen Bewegung liegt, vielleicht doch noch in allerletzter Sekunde Korrekturen an den dramatischen Fehlentwicklungen bei der Ausbeutung, Verschmutzung und Vernichtung lebenswichtiger Ressourcen zu erwirken. Den jungen Menschen jetzt in den Rücken zu fallen, ist ein fatales, ein beschämendes Signal. Es hätte zahlreiche Möglichkeiten gegeben, die Aufbruchsstimmung kreativ aufzugreifen und mit Schülerinnen und Schülern darüber zu reden, wie man sie seitens des Philologenverbandes unterstützen kann. Die starre und unkreative Haltung, die Ihre Stellungnahme an den Tag legt, ist für mich ein deutliches Indiz dafür, wie weit sich Schule von der Lebenswirklichkeit, den Ängsten und Sorgen der Ihnen anvertrauten jungen Menschen entfernt hat. Wenn Kinder und Jugendliche heute offen von Panik sprechen, die sie latent Tag und Nacht begleitet, dann ist das ein Alarmsignal. Durch Ihre Stellungnahme tragen sie dazu bei, dass diese latente Angst in Kürze zu Wut und Aggression umschlagen kann.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Hans Bickes (Prof. Dr. Hans Bickes, Hannover)

    1. Als ich von der Bewegung erstmalig mitbekam, musste ich weinen.
      Endlich kommen wir in Bewegung – endlich begreifen immer mehr Menschen, dass wir alle in wirklicher Gefahr sind!
      Die Augen weiter zu verschließen und eigene niedere, vor allem wirtschaftliche Interessen voranzustellen ist einfach zutiefst abscheulich und unmenschlich!
      Danke für die Unterstützung eines jeden Einzelnen für den Schutz unserer Welt!

  10. Wir wünschen der jungen Generation viel Kraft, Druchhaltevermögen und Glück. Streik könnte auch an anderen Tagen erfolgen, damit die Bildungsziele erreicht werden.

    Liebe Politik, unterstützt die junge Generation rasch und mit Taten. Mit Schnellschüsse ist da nix zu bewegen, aber fangt endlich an mit T A T E N !!! Die Rhetorik von Politik und Wirtschaft hängt allen aus dem Hals.
    Wer es als Verantwortlicher noch nicht vernommen hat, wie Landwirte insbesondere in Niedersachsen den Boden seit Jahren versäuern und dafür Subventionen bekommen, sollte mal langsam aufstehen. Es gibt auch ein gute Buch“ CHANGE“ von Graeme Maxton. Seite 126 gibt es eine TODO Liste.

  11. Hallo,

    ich bin berührt und begeistert von dieser Aktion vieler junger Menschen deutschlandweit und weltweit!

    Ich selbst bin 68 Jahre alt und seit langem enttäuscht von dem Verhalten der meisten unserer Politiker, die immer wieder als Marionetten der Wirtschaft agieren und überwiegend deren kurzfristige Profitgier unterstützen. Die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze und unserer gesamten Umwelt ist seit vielen Jahren nur wenigst beachtet worden.

    Die Förderung der E-Mobilität durch unsere Politik zulasten von immensen Umweltschäden in anderen Ländern unserer gemeinsamen Erde ist ein weiterer Stein, der mir sehr schwer im Magen liegt.

    Dabei gibt es zum Beispiel für Mobilität mit dem Wasserstoffantrieb eine höchst förderungswürdige Alternative, denn Wasserstoff kann mit regenerativen Energien unbegrenzt erzeugt werden. Dies gilt für PKW, LKW und Busse gleichermaßen wie für den Zugverkehr, wie ich es auch auf meinen Webseiten https://wbook.online/beh/2019/02/10/das-wasserstoff-auto/ und https://wbook.online/beh/2019/02/10/der-brennstoffzellen-zug/ beschrieben habe. Wasserstofftankstellen sollten daher meines Erachtens im besonderen Maß gefördert werden und nicht Stromtankstellen für E-Autos, die in Zukunft bei großer Anzahl zu einer spürbaren Überlastung unseres Stromnetzes führen werden.

    Gerne weise ich auf meiner Webseite daher auch auf eure Initiativen hin und wünsche mir, dass ihr noch zigtausend neue Mitstreiter zur Unterstützung eures/unseres Anliegens zum schnellen und besseren Schutz unserer Umwelt und unseres Klimas finden werdet: https://wbook.online/beh/2019/03/14/klimaschutz-fridays-for-future/

    Meine besten Wünsche für Euch alle und Danke für euren Mut und euer Engagement!

    Harald Knust

  12. Lieber StreikerInnen,

    als ehemaliger Schulleiter möchte ich euch in eurem Vorhaben unterstützen. Ich bin Großvater und habe vier wunderbare Enkel. Die haben auch ein Recht in einer einigermaßen funktionierenden Welt auf zu wachsen und sich an der Schönheit unseres Planeten zu freuen. Ich werde heute auch mitmarschieren. Vielleicht unter dem Motto: Grandpa´s for the Future of their grandchildren!

  13. Hallo Mitdemonstrierende,
    wir sollten uns nicht nur auf CO2 konzentrieren.
    Die heute noch übliche industrielle Landwirtschaft setzt riesige Mengen Methan und Lachgas frei, die einen großen Anteil am Treibhauseffekt haben. Biologischer Anbau mit Verzicht auf Massentierhaltung bringt mehr als das Fahren mit Strom.
    Die naturferne Landwirtschaft muss dringend reformiert werden!

    horst26

    1. Das kann ich nur voll unterstützen. Die Landwirtschaft und auch die Forstwirtschaft muss dringend wach werden und nachdenken.
      Die natürliche Landwirtschaft sollte mehr Unterstützung bekommen.

    2. Richtig, ganz meine Meinung, man sollte sich immer wieder die Vielfalt der Faktoren vor Augen führen. Ich will nur noch anfügen: Elektroautos sind ja gut und schön, aber sie brauchen Rohstoffe, Veredlungsmaßnahmen, Batterien (energieintensiv) Strom und Straßen. Wir brauchen schlichtweg ein anderes Konzept in der Mobilität, Autofahren ist zu kostspielig und außerdem: Wer steht schon gerne im Stau?

  14. Würden unsere angeblich so „eloquenten „ Politiker ihre Kompetenzen endlich unter Beweis stellen; und man könnte sie unter Zugzwang stellen mit entsprechenden Ultimaten , die mit gesetzgeberischen Maßnahmen eingefordert werden müssten (MÜSSEN) , JA DANN BRAUCHEN UNSERE KINDER UND ENKEL NICHT MEHR AUF DIE STRASsE GEHEN. Denn was hilft die beste Schulbildung, wenn keine Perspektiven auf dieser Erde mehr ersichtlich werden.
    Das war‘s
    Konrad Kummel

  15. Zeit zum Handeln!

    Ich bewundere Euch und die Fridays For Future-Aktion von Anfang an. Das ist ein wertvoller Beitrag und Baustein für mehr Klimaschutz, auf die die Politik reagieren sollte.

    Jedes neue Gesetz, jedes Verwaltungshandeln sollte den Klimaschutz zur Prämisse haben. Es ist Zeit für ein Tempolimit, für CO2-Besteuerung, mehr Grünflächen in Städten, Ausgleichsflächen und Schutzstreifen in der Landwirtschaft, jeder sollte ein amtliches E-Postfach erhalten.

    Es ist schon Bedauerlich, dass dazu wirklich kaum etwas von der Politik beigetragen wurde.

  16. Danke, einfach nur danke. Morgen (15.3) werde ich das erste mal bei einer Demo dabei sein. Aber ich bin sowas von bereit und motiviert! Mir ist es egal ob das Schule Schwänzen ist oder nicht. Weil was Lernens wir denn in der Schule? Wir lernen über rechte, über unseren Planeten, und sollen uns weiterhin anhören wie kaputt wir ihn machen? Nein! Wir werden das nicht durchgehen lassen und Danke für eure Mithilfe.

  17. Liebe junge Mitmenschen,

    Ihr seid keine Schulschwänzer!! Niemals!!! Schule schwänzen wäre etwas völlig anderes! Jeder, der solchen Unsinn behauptet, hat die ganze Sache überhaupt noch nicht begriffen.

    Wenn Ihr friedlich und mit ehrlicher Überzeugung unbeugsam weitermacht, so werdet Ihr damit ein Fundament errichten, auf dem etwas Besseres wird reifen können, als jener Polit-Lobby-Lügen-Dreck der vergangenen Jahrzehnte.

  18. Hallo, habe mit Interesse Euren Artikel zu S4f gelesen.

    Nun habe ich aber noch etwas Anderes: Ich möchte der Aktion Kids for future etwas schenken. Ich habe nämlich ein Lied für Euch geschrieben mit drei deutschen und einer englischen Strophe. Wenn Ihr möchtet, kontaktiert mich bitte. Man müßte nur noch (eine(n)) bekannte(n) Sänger(in) oder besser noch mehrere so wie damals bei „band aid“ finden, natürlich nur, wenn es Euch gefällt.

    Liebe Grüße und
    alles Gute für morgen – ich werde in Düsseldorf dabei sein –

    Eure Elke – Mother4f

  19. Meine erste Demo machte ich mit 14 Jahren. Damals wurden wir (mein Vater und ich mit den Demonstranten) von der Polizei auseinandergejagt. Jetzt bin ich 79 und habe an Dutzenden von Demos teilgenommen. Deshalb ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, am 15. März wieder dabei zu sein. Meine Frau und ich haben zwei Enkel und fünf Urenkel. Die erleben die künftigen Katastrophen – wir ja nicht mehr. Wir hoffen auf große Beteiligung von Eltern und Großeltern.

    Viel Erfolg

    Herta und Hans

  20. Eine großartige weltweite Bewegung für den Klimaschutz. Lasst Euch nicht einschüchtern von Lehrern, Eltern und Politikern.

    Ihr habt das Recht, eine Erde zu bewohnen, die nicht weiter rasant ausgelaugt wird. Die letzten 40 Jahre wirkten wie ein Brandbeschleuniger, unsere Art des Wirtschaftens und des Lebens führt in die Sackgasse.

    Als Ökonom möchte ich Euch mitgeben: glaubt nicht all den Versprechungen der Neoliberalen. „Der Markt“ wird es eben nicht richten, sondern im Gegenteil den Planeten zugrunde richten, da Umweltschutz immer noch falsch bepreist wird.

    Klimaschutz ist Friedensschutz. Klimabedingte Konflikte durch Anstieg des Meerespegels und vermehrter Dürren bei gleichzeitigem Bevölkerungszuwachs gilt es zu verhindern.

    Seid wachsam bei Eurer Berufswahl, engagiert Euch in Bereichen, die dem Klimaschutz dienen, geht in die Politik, werdet nicht zu Egoisten. Schenkt Eure Energie nicht den Besitzstandswahrern, sondern arbeitet zusammen an einer besseren Welt. Meine Generation ist an entscheidenden Positionen der Politik und Wirtschaft dazu nicht in der Lage bzw. Willens.

    Denkt neu, bleibt am Ball, Neugestaltung bringt mehr Spaß als die Verwaltung des Vorhandenen.

  21. Leute baut Solaranlagen und speichert den Strom!
    Dann könnt ihr weitgehend unabhängig sein von den Energiekonzernen.
    Als ehemaliger Lehrer bin ich stolz auf diese Schülergeneration.
    Gebt nicht auf und zeigt den Politikern und, wie unglaubwürdig sie sind.
    Auch bei den nächsten Wahlen.

  22. MAMA FOR FUTURE ist morgen in Wiesbaden mit dabei! 🙂
    Der Kurze ist noch zu klein für ein so großes Event, aber zu einem anderen Termin ist er sicherlich mit von der Partie.
    Wir reden zu Hause viel über Umweltschutz und was wir selbst tun können…
    Mein Sohn sagt: wir sind Tierretter!
    Macht bitte bitte bitte weiter so!
    Stehe 100%ig hinter Euch!
    Liebe Grüße
    Tanya M4F
    PS Ich werde mir danach mal den „Unverpackt“ Laden vor Ort angucken…

  23. Ich bin nun 75. Danke v ielmals für das Engagement. Wie den Hund zum Jagen muss man die PolitikerInnen zum Handeln tragen. Am 15. 3. bin ich dabei!

  24. Liebe fridaysforfuture-Leute,

    wir müssen endlich anfangen mit unserer Erde in Einklang zu kommen. Sonst schaden wir uns selbst und vor allen Dingen auch sämtlichen Nachfolgegenerationen. Wem gehört die Welt? Wem gehören ihre Ressourcen? Natürlich uns allen und natürlich auch allen zukünftigen Generationen.

    Wir benötigen grundlegende Änderungen. Doch es ist nicht nötig, nur von Verzicht zu sprechen. Die Zukunft ist immer eine Verheissung auf eine bessere und schönere Welt. Wenn wir soziale Ausbeutung genau so hinter uns lassen wie Kohle und Atom, dann steuern wir auf eine Zukunft mit Erneuerbaren Energien zu, die allen zugute kommt, Ressourcen schont und natürlich auch gut aussieht.

    Mit meiner Initiative „beautiful power“ habe ich mir vor einigen Jahren das Thema des guten Aussehens bei den Erneuerbaren Energien vorgenommen und erste Lösungsmöglichkeiten dargestellt, die derzeit durch ein Pilotprojekt erprobt werden können.

    Ich möchte dazu beitragen, dass zukünftige Architekten und Designer bei der Gestaltung der Erneuerbaren Energien wesentlich stärker einbezogen werden können.

    Ich danke Euch für Eure jugendliche Energie beim Erfinden einer guten Zukunft.

  25. Ich als ehemaliger Lehrer bewundere und unterstütze euch voll und ganz. Macht weiter so und lasst nicht locker.
    Unsere „politischen Fachleute“, wie Lindner, Altmaier, Seehofer und co., die es bis jetzt nicht fertig gebracht haben, die Dringlichkeit des Problems Klimawandel mit schnell wirkende politischen Maßnahmen abzumildern – z.B. CO2-Steuer, Kerosinsteuer für den Flugverkehr, etc.- müssen Druck von allen Seiten bekommen. Ich hoffe auch, dass meine Generation wieder auf die Straße geht und euch in euren sehr berechtigen Forderungen unterstützt.
    Lasst euch von den dummen Bemerkungen, die Proteste in die unterrichtsfreie Zeit zu legen, nicht beeindrucken. Die Gewerkschaften IG Metall und Verdi rufen ihre Mitglieder ja auch nicht auf, die Streiktage auf die Sonntage zu verlegen.
    Ich wünsche euch viel Glück, Durchhaltevermögen und für den morgigen Freitag besseres Wetter.
    Jürgen Weiss
    Dieburg

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