Trockenheit, Plastikflut und dramatische Prognosen – Woche 29/30

Forscher*innen haben Prognosen zum Temperaturanstieg hochkorrigiert: Erderwärmung könnte schlimmer werden als erwartet. Zudem machen Dürre und Trockenheit dieses Jahr nicht nur Landwirt*innen zu schaffen – Förster*innen beklagen unverhältnismäßiges Waldsterben in Deutschland. Fynn und Manuel haben die wichtigsten Nachrichten der vergangenen zwei Wochen rund ums Klima für euch zusammengefasst.

Der Wald in Gefahr: Waldsterben so schlimm wie nie zuvor!

Die Trockenheit und der zunehmende Wassermangel der letzten Jahre setzen auch dem Wald in Deutschland zu. In der Folge breiten sich Schädlinge schneller aus und lassen ganze Waldstücke absterben – so schnell und dramatisch wie nie zuvor!
Bei der Wiederaufforstung stoßen Förster*innen jedoch auf ein gewaltiges Problem: Welche Bäume werden dem menschengemachten Temperaturanstieg trotzen können? Da diese Fragen noch offen sind, herrscht Unklarheit über die richtige Vorgehensweise, um unsere Wälder zu retten. Forscher*innen zeigen sich sehr besorgt, da der Zustand unseres Waldes laut dem aktuellen Waldzustandsbericht noch nie so schlecht war.

Stoppt die Plastikflut!

Denn weiter wie bisher darf es laut einem Artikel aus dem Wissenschaftsmagazin Science nicht gehen. Eine Folge wäre laut Prognosen die Verdreifachung des jährlichen unsachgemäß entsorgten Plastikmülls mit negativen Auswirkungen für Ökosysteme und Menschen. Schon heute werden jährlich etwa 90 Millionen Tonnen Plastik verbrannt oder im Wasser und an Land entsorgt – was unserer Umwelt unglaublichen Schaden zufügt.
Es liegt an der Politik internationale Lösungen zur Bekämpfung dieses massiven Problems zu finden und rasch zu handeln. Da gerade einmal 5% der Kunststoffverpackungen recycelt werden, empfehlen Forscher*innen, gar nicht erst so große Mengen Plastikmüll zu produzieren. Hier können wir alle unseren Teil beitragen und auf die vielen plastikfreien Alternativen wie wiederverwendbare Kaffeebecher und Trinkhalme umsteigen.

Der Klimawandel wird zu einer noch gravierenderen Bedrohung als erwartet!

Der Klimawandel ist trotz jahrzehntelanger Bekanntheit eine unvergleichliche Bedrohung, deren Ausmaße weiterhin erforscht werden. So kommt es, dass auch Forscher*innen immer wieder zu neuen Erkenntnissen gelangen und Thesen regelmäßig erneuern. So haben die Forscher*innen der University of New South Wales den prognostizierten Temperaturanstieg nach oben korrigiert: 2,3 bis maximal 4,5 Grad Celsius soll die globale Temperatur ansteigen, sollte sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre gegenüber der vorindustriellen Zeit verdoppeln. Umso wichtiger ist es, dass die Bundesregierung und internationale Institutionen konsequentere Schritte zur Bekämpfung einleiten und wirklich wirkungsvolle Maßnahmen umsetzen, damit eine lebenswerte Zukunft und der Erhalt der uns bekannten Welt sichergestellt werden können. Wir müssen die Klimakrise jetzt aufhalten, um nicht Zeugen eines unüberschaubaren Umbruchs unserer Welt zu werden!

Es liegt jetzt an uns, diese Krise aufzuhalten und unsere Zukunft zu retten!
Werde deshalb Teil von Fridays for Future, informiere dich, wie du aktiv werden kannst und geh gemeinsam mit uns am 25. September auf die Straße!