#FFFfor­dert: Wir ha­ben ge­spro­chen, jetzt müsst ihr han­deln!

Im Rah­men ei­ner Pres­se­kon­fe­renz im Sau­ri­er­saal des Mu­se­ums für Na­tur­kun­de in Ber­lin ver­öf­fent­lich­ten am Mon­tag die deut­schen Aktivist*innen von Fri­days for Fu­ture sechs For­de­run­gen, die sich an die po­li­ti­schen Entscheidungsträger*innen Deutsch­lands rich­ten.

Das For­de­rungs­pa­pier der Be­we­gung wur­de in den ver­gan­ge­nen drei Mo­na­ten von ei­ner gro­ßen Ar­beits­grup­pe, be­stehend aus Schüler*innen und Stu­die­ren­den, an­ge­fer­tigt. Auch ei­ni­ge Wissenschaftler*innen hat­ten ei­nen Blick auf die For­de­run­gen ge­wor­fen und mit den Mit­glie­dern der Ar­beits­grup­pe über je­ne ge­spro­chen. So twit­ter­te Vol­ker Qua­sch­ning am Don­ners­tag „Ich durf­te be­reits ei­nen Blick auf die For­de­run­gen wer­fen. Sie ha­ben es in sich! Ex­trem am­bi­tio­niert, aber völ­lig be­rech­tigt (…)“.

Die Aktivist*innen for­dern das Er­rei­chen von Net­to­null bis 2035, den Koh­le­aus­stieg bis 2030 so­wie 100% er­neu­er­ba­re En­er­gie­ver­sor­gung bis 2035. Dar­über hin­aus for­dern sie bis En­de 2019 das En­de von Sub­ven­tio­nen für fos­si­le En­er­gie­trä­ger, die Ab­schal­tung von 1/4 der Koh­le­kraft so­wie ei­ne CO2-Steu­er für al­le Treib­haus­gas­emis­sio­nen, wel­che laut UBA 180€ pro Ton­ne CO2 be­tra­gen soll.

Den Ort, an dem die Pres­se­kon­fe­renz statt­fin­det, ha­ben die Aktivist*innen ganz be­wusst aus­ge­wählt: „Wir ha­ben durch un­ser Han­deln das sechs­te gro­ße Ar­ten­ster­ben aus­ge­löst. (…) Das Er­geb­nis des fünf­ten gro­ßen Ar­ten­ster­bens se­hen Sie an dem Ske­lett des Di­no­sau­ri­ers hin­ter mir”, sagt Se­bas­ti­an Grie­me. Es schwingt die Hoff­nung mit, dass die­ser Ort den heu­te an­we­sen­den Per­so­nen den Ernst und die Dring­lich­keit der Kli­ma­kri­se vor Au­gen führt. „Die Na­tur­ge­set­ze las­sen sich nun­mal nicht ver­han­deln“, be­merkt Ak­ti­vis­tin Sven­ja Kannt. So wie dem gi­gan­ti­schen Bra­chio­sau­rus, vor des­sen Ske­lett die Aktivist*innen sit­zen, könn­te es ir­gend­wann auch uns Men­schen er­ge­hen. Selbst die­ser Rie­se, der Schät­zun­gen zu­fol­ge über 100 Ton­nen ge­wo­gen ha­ben soll, konn­te der Macht der Na­tur nicht stand­hal­ten.

Doch wie geht es nun wei­ter, jetzt, wo die Aktivist*innen de­fi­niert ha­ben, wel­che Hand­lun­gen sie sei­tens der Po­li­tik er­war­ten? „Die Er­wach­se­nen ha­ben das Pro­blem ver­ur­sacht und ma­chen kei­ne An­stal­ten, es zu lö­sen”, kri­ti­siert Li­nus Stein­metz. Der Pro­test der jun­gen Men­schen wer­de wei­ter an­hal­ten, bis ein ein­deu­ti­ges Han­deln sei­tens der Po­li­tik er­kenn­bar sei. Ša­na Stra­hin­jić er­gänzt: „Wir ha­ben ge­nug vom Lob oh­ne Ta­ten, (…) lie­be Politiker*innen fangt end­lich an, auf die Wis­sen­schaft zu hö­ren!“

Am Ein­gang sam­melt sich wäh­rend­des­sen be­reits ei­ne Grup­pe von Fri­days for Fu­ture-Aktivist*innen. Sie ha­ben zwei gro­ße Ban­ner da­bei, die die eng­li­schen Schrift­zü­ge „we spo­ke“ und „act now“ tra­gen. Die Mes­sa­ge der jun­gen Men­schen ist ein­deu­tig: Sie ha­ben heu­te de­fi­niert, was sei­tens der po­li­ti­schen Entscheidungsträger*innen ge­tan wer­den muss, um die Ein­hal­tung des 1,5‑Grad-Ziels noch ge­währ­leis­ten zu kön­nen. Nun ist die Po­li­tik dran: Wir ha­ben ge­spro­chen, jetzt müsst ihr han­deln!

10 Kommentare zu „#FFFfor­dert: Wir ha­ben ge­spro­chen, jetzt müsst ihr han­deln!

  1. Lie­be Fri­days For Fu­ture Mit­glie­der,
    vie­len DAnk für Ihr un­schätz­bar wert­vol­les En­ga­ge­ment!! Sei­en Sie ein­fach mu­tig und sa­gen Sie auch wei­ter­hin, dass En­er­gie ein­fach mehr kos­ten muss, da­mit die Leu­te mal sorg­sa­mer da­mit um­ge­hen. Dass man in ein paar so­zia­len Här­te­fäl­len dann Aus­nah­men ma­chen muss, ver­steht sich von selbst. Aber mal ehr­lich, mit En­er­gie wird von den meis­ten viel zu sorg­los um­ge­gan­gen.
    Da­bei fällt mir seit Jah­ren auf, dass die­se Ver­schwen­dung in kei­nem Be­reich so ekla­tant, ver­an­wor­tungs- und sinn­los pas­siert wie im Be­reich Ver­kehr. Trotz an­geb­lich im­mer bes­se­rer TEch­nik stei­gen die ver­kehrs­be­ding­ten CO2 Emis­sio­nen wei­ter stark an. Was ei­nen da­bei be­son­ders wü­tend macht, ist, dass Deutsch­land nach wie vor wie ei­ne Ze­cke an sei­nem un­se­li­gen Al­lein­stel­lungs­merk­mal klebt, näm­lich an der hart­nä­cki­gen Wei­ge­rung, wie in al­len an­de­ren EU-Län­dern end­lich mal ein all­ge­mei­nes TEm­po­li­mit /120 km/h) ein­zu­füh­ren. Das wür­de ers­tens ei­ni­ges an CO2 ein­spa­ren (bis zu 10 %, viel­leicht so­gar mehr, wenn man auch sonst nicht so ra­sant fäh­ren wür­de), zwei­tens zu we­ni­ger ris­kan­ten Be­schleu­ni­gungs- und Brems­ma­nö­vern füh­ren, wel­che zu­sätz­lich sehr viel un­nö­tig Fein­staub ver­ur­sa­chen, drit­tens Geld spa­ren hel­fen, weil man we­ni­ger Sprit ver­braucht und der Staat dann kei­ne „120 km/h“ SChil­der mehr auf­stel­len muss. Hin­zu kom­men noch vie­le wei­te­re Vor­tei­le. War­um las­sen wir uns von der­Au­to­in­dus­trie, ei­nem sich als in­fan­til ge­rie­ren­den Ver­kehrs­mi­nis­ter, der ein All­ge­mei­nes TEm­po­li­mit als Frei­heits­be­rau­bung und Gän­ge­lung sieht, und von Ra­sern das Le­ben auf den Stra­ßen dik­tie­ren und un­se­re Um­welt­bi­lanz so un­nö­tig schä­di­gen. DA­bei wä­ren bei so­for­ti­gen Ein­füh­rung ei­nes All­ge­mei­nen Tem­po­li­mits kein Struk­tur­wan­del nö­tig, noch wür­den ir­gend­wel­che Ar­beits­plät­ze ver­lo­ren ge­hen. Ei­ne sol­che Maß­nah­me müss­ten doch die Po­li­ti­ker so­fort ak­zep­tie­ren, noch leich­ter als den so­for­ti­gen Koh­le­aus­stieg, der na­tür­lich auch sehr wich­tig ist, aber viel mehr Struk­tur­pro­ble­me als die so­for­ti­ge Ein­füh­rung ei­ner All­ge­mei­nen Ge­schwin­dig­keits­be­gren­zung mit sich bringt.
    Ich bit­te Sie, drän­gen Sie auf ein all­ge­mei­nes Tem­po­li­mit mit al­lem Nach­druck. Ich ha­be die­se For­de­rung auf Ih­rer Home­page bis­lang lei­der noch nicht ge­le­sen.
    Ich wün­sche Ih­nen wei­ter­hin viel Er­folg,
    Dan­ke
    Mar­tin Sten­zen­ber­ger
    P.S. Wenn Sie nun auch in der un­ter­richts­frei­en Zeit, z.B. ein­mal in den Fe­ri­en, ei­ne DE­mo ver­an­stal­ten wür­den, wür­den Sie bei den Leu­ten noch mehr auf Glaub­wür­dig­keit sto­ßen und ober­fläch­lich ar­gu­men­tie­ren­den Po­lit­kern wie Herrn Lind­ner von der FDP den letz­ten Wind aus den Se­geln neh­men.

  2. Lie­be Mit­glie­der von FFF,
    Han­no­ver und die Re­gi­on ver­feh­len die Zie­le des Kli­ma­schut­zes ekla­tant – der CO2-Aus­stoss auf dem Ver­kehrs­sek­tor ist in 25 Jah­ren?! – von 1990 bis 2015 – ge­ra­de mal um 4% ge­sun­ken, das ist al­lein der ge­stie­ge­nen Nut­zung von Bus und Bahn zu ver­dan­ken. Die Nut­zung des Fahr­ra­des sta­gniert, die Kfz-Nut­zung ist mas­siv ge­stie­gen – die täg­li­chen Staus sind der sicht­ba­re Be­weis.

    Die For­de­run­gen an die Lo­kal­po­li­tik soll­ten lau­ten:
    – ge­schütz­te Rad­we­ge zu Las­ten des Kfz-Ver­kehrs, si­che­re Kreu­zun­gen
    – Aus­bau des ÖPNV und merk­li­che Sen­kung der Fahr­prei­se
    – kräf­ti­ge Er­hö­hung der Park­ge­büh­ren
    – Tem­po 30 in der Stadt
    – Au­to­freie Ci­ty
    So wer­den mehr Men­schen auf das Fahr­rad und den ÖPNV um­stei­gen, ei­ne Ver­kehrs­wen­de kann ge­lin­gen, und die Kli­ma­zie­le im Ver­kehrs­sek­tor
    kön­nen er­reicht wer­den. Die Kom­mu­nal­po­li­tik darf sich nicht raus­hal­ten und muss end­lich han­deln.

    1. Im ÖPNV braucht ein Bus 3,3l Sprit PRO PERSON der km kos­tet 35 ‑40 Cent PRO PERSON wie­so soll­te der Preis beim ÖPNV nicht den Re­sour­cen­ver­brauch re­prä­sen­tie­ren? Der ÖPNV ist der fal­sche Weg! War­um? Die Men­schen fah­ren mor­gens zur Schule/Arbeit an der End­sta­ti­on im Wohn­ge­biet ist der Bus leer – an der Schu­le / im Ge­wer­be­ge­biet voll – das macht ei­ne mitt­le­re Aus­las­tung von 50% auf dem Hin­weg. Dann fährt der Bus leer zu­rück und holt die nächs­te Grup­pe. Das macht ei­ne mitt­le­re Aus­las­tung von 25% zur Haupt­ver­kehr­zeit! Abends läuft das Spiel um­ge­kehrt. In den Rand­zei­ten fährt der Bus fast leer durch die Ge­gend! Üb­ri­gens bei ei­ner Aus­las­tung von 30% ist je­der Sitz­platz be­legt! Da­mit er­gibt sich ei­ne Ge­samt­aus­las­tung von un­ter 20% – ge­mes­sen von der Ham­bur­ger Hoch­bahn, den Ber­li­ner und Stutt­gar­ter Ver­kehrs­be­trie­ben und DB-Re­gio ver­öf­fent­licht in ih­ren Ge­schäfts- und La­ge­be­rich­ten. Es ist al­so der Mo­bi­li­täts­be­darf, der sich aus Tren­nung von Woh­nen und Ar­bei­ten er­gibt, der zu der ge­rin­gen Aus­las­tung führt. Ei­ne Preis­sen­kung durch Sub­ven­tio­nen führt dann nur zu un­nö­ti­gen Fahr­ten und senkt den Schad­stoff­aus­stoß nicht – trotz der „besssren“ Aus­las­tung. Der PKW bleibt wä­rend der Ar­beits­zeit im Ge­wer­be­ge­biet und fährt nicht leer zu­rück – es wird al­so zur Kos­ten­se­kung ei­ne Ver­brauchs­sen­kung we­gen der sel­te­ne­ren Fahr­ten durch den Ein­satz der zu­sätz­li­chen Fahr­zeu­ge er­reicht – in der Pro­duk­ti­on ein üb­li­ches Ver­fah­ren Ver­brauchs­kos­ten mit Hil­fe von Ka­pi­tal zu sen­ken und so den Ver­brauch an Re­sour­cen zu sen­ken.
      Fer­ner lohnt es sich, den Um­welt­scha­den der Bus­se ge­nau­er zu be­trach­ten: Stra­ßen­be­las­tung nach dem 4. Po­tenz Ge­setz- Fein­staub ist fei­ner durch die har­ten Gum­mi­rei­fen und Brems­be­lä­ge, NOx un­ter Be­rück­sich­ti­gung der Ein­hei­ten: Bus: mg / kWh, PKW: mg / km wenn der PKW den dop­pel­ten Ver­brauch pro Per­son hat (= 10l / 100 km, 1,5 Per­so­nen im Au­to) gibt ein Eu­ro IV Die­sel­s­tin­ker kaum mehr ab als ein Eu­ro VI Bus! Nur schon die al­ten Die­sel­s­tin­ker ver­brau­chen deut­lich we­ni­ger …
      Lö­sungs­an­satz die Aus­las­tung des PKW lässt sich durch Mit­fahr­ge­le­gen­hei­ten recht ein­fach er­hö­hen – da­zu fehlt nur ei­ne APP fürs Han­dy und ein bes­se­rer Ver­si­che­rungs­schutz. Wenn statt 1,5 Per­so­nen im Schnitt 2 Per­so­nen im Au­to sit­zen ha­ben wir ei­ne CO2 Ein­spa­rung von 30% bei 3 Leu­ten die Hälf­te. Nun las­sen sich eher 3 Leu­te zu­sam­men füh­ren, die zur ähn­li­cher Zeit ähn­li­che Zie­le ha­ben als die Aus­las­tung der Bus­se zu er­hö­hen s. o.
      Üb­ri­gens bei der Aus­las­tung des ÖPNV be­rück­sich­tigt nie­mand die Um­we­ge, die ge­fah­ren wer­den müs­sen, wenn um­ge­stie­gen wer­den muss – es er­gibt sich im­mer ei­ne Rich­tungs­än­de­rung und so­mit ein län­ge­rer Weg als mit dem Au­to ca. 30% sagt die Geo­me­trie – viel Spaß beim nach­rech­nen …
      Dass die Deut­sche Au­to­in­dus­trie mit der Ent­wick­lung von gro­ßen und schwe­ren Au­tos völ­lig in die fal­sche Rich­tung ge­lau­fen ist, ist völ­lig un­strit­tig. 2002 wur­de der VW XL1 als Ein­li­ter­au­to ent­wi­ckelt und der Au­di A2 und VW Lu­po als 3l Au­to ver­kauft. Das al­les hat VW mit der Ent­wick­lung der SUVs in die Ton­ne ge­haun! Das war für die Um­welt si­cher ein schwe­rer Feh­ler.
      Ei­ne wei­te­re tech­ni­sche Mög­lich­keit auch für jun­ge Ge­braucht Fahr­zeu­ge: Ge­trie­be raus und durch ei­nen Generator/Elektromotor er­set­zen so­wie klei­ne Bat­te­rie mit Plug/in für 50 km ein­set­zen. Un­ter 50 km/h elek­trisch fah­ren und dar­über mit dem Ver­bren­ner-Mo­tor und Ge­ne­ra­tor zum La­den der Bat­te­ri­en nut­zen. Al­lein der ein­ge­spar­te Spritt soll­te den Um­bau be­zah­len – ähn­lich wie beim Um­bau auf Au­to­gas.

      1. Prin­zi­pi­ell hat man im­mer das Pro­blem, dass ge­ra­de auf dem Land die Schule/Arbeit meist weit weg ist. Der bes­te Lö­sungs­an­satz da­für ist aber we­der Bus noch Au­to, son­dern das Fahr­rad und bei wei­ten Stre­cken schie­nen­ge­bun­de­ne Ver­kehrs­mit­tel. In den 70ern wur­de zu­guns­ten des Bus­ses in den meis­ten west­deut­schen Städ­ten die Stra­ßen­bahn ver­drängt, in den USA hat GM so­gar Stra­ßen­bahn­fir­men auf­ge­kauft und still­ge­legt, um bes­ser ih­re Bus­se zu ver­kau­fen. Wenn man mit dem Fahr­rad zu S‑Bahn fährt, hat man (zu­min­dest bei er­neur­ba­ren En­er­gi­en) null CO2-Aus­stoß. Und der Rei­fen­ab­rieb ist beim Fahr­rad (an­ders als beim Au­to ode Bus) zu ver­nach­läs­si­gen. Wenn man an­fängt, klu­ge Schie­nen­we­ge (wie Ring­bah­nen) zu bau­en, fährt nichts leer zu­rück, und bei ge­rin­gem Be­darf (wie in der Mit­tags­zeit) stellt man ein­fach die zu­sätz­lich ein­ge­setz­ten Zü­ge ab. Wir müs­sen da­für sor­gen, dass es wie­der wie frü­her über­all Ei­sen­bah­nen gibt und das die be­stehen­den Stre­cken elek­tri­fi­ziert wer­den.

        1. Zu­nächst ein­mal sind Fahr­rad und ee-Bike na­tür­lich gu­te Al­ter­na­ti­ven – ge­ra­de in der Stadt. Doch auch hier gilt es dar­über nach­zu­den­ken, was wirk­lich pas­siert. Ich neh­me al­so an, dass je­mand zu 80 % mit dem Fahr­rad zur Arbeit/Schule und zu­rück fährt – wenn aber das Wet­ter zu schlecht ist – Hit­ze, Re­gen, Sturm, Frost – wird er wie­der den ÖPNV be­nut­zen – so wie die an­de­ren Rad­fah­rer dann an den Ta­gen na­tür­lich auch. OK was be­deu­tet das? Der ÖPNV muss qua­si für je­den Tag die Ka­pa­zi­tät vor­hal­ten, dass er die mög­li­chen Fahr­rad-um­stei­ger auch mit­neh­men kann. Da­mit än­dert sich der Mo­bi­li­täts­be­darf für den ÖPNV nicht, selbst wenn die Men­schen zu 80% das Fahr­rad neh­men muss er fah­ren! Es hat dann nur zur Fol­ge, dass die Aus­las­tung des ÖPNV an den meis­ten Ta­gen mit er­träg­li­chem Wet­ter sinkt. Der Um­welt­ef­fekt ist durch die ÖPNV/Fahrradfahrer al­so gleich null! Das Fahr­rad er­setzt al­so kei­ne Fahrt des ÖPNV! An­ders beim Au­to – wenn jetzt je­mand nor­ma­ler Wei­se mit dem Fahr­rad fährt, fal­len die Au­to­fahr­ten weg und das (oft vor Jah­ren ge­bau­te) Au­to steht mehr un­ge­nutzt her­um, aber ver­braucht kei­nen Sprit etc. Das Fahr­rad kann al­so nur Au­to­ver­kehr er­set­zen, nicht je­doch ÖPNV. Das führt lo­gi­scher Wei­se nur da­zu, dass bes­ten­falls die Zweit­wa­gen ab­ge­schafft wer­den. Bei den Fa­mi­li­en mit Zweit­wa­gen ist oft je­doch das Image wich­ti­ger, als die Be­gren­zung der ei­ge­nen Re­sour­cen durch den Zeit­wa­gen. Durch Preis­er­hö­hung des Au­to­fah­rens und Preis­sen­kung des ÖPNVs sind die­se Kun­den kaum zu er­rei­chen. Bei den Men­schen, die mit knap­pen Re­sour­cen klar kom­men müs­sen, wird das al­te Au­to al­so nicht er­setzt, son­der sel­te­ner be­wegt – das pas­siert je­doch ganz un­ab­hän­gig vom ÖPNV durch das e‑bike!
          Ih­ren Vor­schlag von Ring­bah­nen halt ich nicht für so klug: wer nicht ge­nau zum an­de­ren En­de des Rings muss, al­so qua­si von End­sta­ti­on zu End­sta­ti­on – muss im­mer die gan­ze Stre­cke fah­ren, ob­wohl mit Hin- und Rück­fahrt die Ge­samt­stre­cke deut­lich kür­zer wä­re. Doch nicht nur das: durch den Ring­form ist die Stre­cke um von ei­nem Punkt des Ring zu ei­nem an­de­ren zu kom­men deut­lich län­ger – durch den Ring muss sich ja die Fahrt­rich­tung oft än­dern. Ei­ne Bei­spiel­rech­nung: ein Fahr­gast möch­te die Ent­fer­nung ei­nes 1/4 Krei­ses zu­rück­le­gen. Der Ein­fach­heit hal­ber neh­me ich den Ra­di­us des Krei­ses mit 1 an. Bei der Ring­bahn müss­ter er al­so den Um­fang des Krei­ses kom­plett fah­ren mach 2*pi al­so 6,28 Ra­di­en mit di­rek­ter Stre­cke wä­ren es dann 2*Wurzel(2)=2,85 al­so we­ni­ger als die hal­be Stre­cke und selbst wenn erst zum ZOB (Mit­tel­punkt des Krei­ses) ge­fah­ren wird, wä­ren es mit 4 Ra­di­en we­ni­ger als 2/3 der Ring­bahn.

          Das von mir zu­vor be­schrie­be­ne Pro­blem der Aus­las­tung gilt für schie­nen­ge­bun­de­ne Fahr­zeu­ge ge­nau so wie für den Bus. Nun hal­te ich es für un­red­lich, dem Schie­nen­ver­kehr an­zu­rech­nen, dass er we­ni­ger CO2 ab­gibt, weil die Kern­kraft­wer­ke ja CO2 los den Strom er­zeu­gen. Dem ent­spre­chend eben­so zu sa­gen das der ÖPNV mit re­ge­ne­ra­ti­ver En­er­gje fährt – so­lan­ge wir nicht auf Öl, Koh­le und Gas ver­zich­ten kön­nen, weil ge­ra­de der Ver­kehr zu den Zei­ten am meis­ten En­er­gie ver­braucht, zu de­nen re­ge­ne­ra­ti­ve En­er­gie ge­ra­de nicht zur Ver­fü­gung steht, näm­lich mor­gens und abends wo es ge­ra­de im Win­ter dun­kel ist und der Wind auch erst mit der Son­ne stär­ker wird. Der ÖPNV braucht al­so aus tech­ni­scher Sicht Öl- und Gas­kraft­wer­ke. Da­mit ist je­de elek­tri­sche kWh wie beim Au­to mit dem Fak­tor 3 zu ver­se­hen, um auf den Pri­mär­ener­gie­be­darf zu kom­men
          Be­ach­ten Sie bit­te, dass selbst bei Stra­ßen­bah­nen pro Sitz­platz rund 750 kg be­wegt wer­den müs­sen das schafft so­gar ein SUV! Be­den­ken Sie die Aus­las­tung des SUV liegt bei 30% die der Stra­ßen­bahn un­ter 20% so­mit sind bei ihr durch­aus nicht al­le Sitz­plät­ze be­legt. Da­mit möch­te ich nicht dem SUV die exis­tenz­be­rech­ti­gung ge­ben – si­cher sind klei­ne, leich­te Au­tos die bes­se­re Lö­sung, die mit we­ni­ger Leis­tung als Hy­brid, die Fahrener­gie beim Brem­sen wie­der in Bat­te­ri­en zu­rück ge­ben. – wie die Stra­ßen­bahn. Dem ent­spre­chend soll­te mei­nes Er­ach­tens der Ma­xi­ma­le Ver­brauch für Neu­wa­gen zu­min­des für neue Mus­ter­zu­las­sun­gen so schnell es geht per Ge­setz (in 3–4 Jah­ren) be­grenzt wer­den auf Wer­te, die mit heu­ti­gen klei­nen Hy­brid­fahr­zeu­gen er­reicht wer­den – al­so 2–3 l/100 km.
          Die al­ten Fahr­zeu­ge je­doch per Ge­setz oder Preis­er­hö­hung aus dem Ver­kehr zu zie­hen, hal­te ich für den fal­schen Weg – er wür­de nur da­zu füh­ren, dass die­je­ni­gen, die sich aus fi­nan­zi­el­len Grün­den kein mo­der­nes Au­to mehr leis­ten kön­nen, die Ze­che be­zah­len, da­mit die­je­ni­gen, die es sich leis­ten kön­nen end­lich freie Fahrt für freie Bür­ger ha­ben. Da­mit wird die Frei­heit des ein­zel­nen auf sei­ne fi­nan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten re­du­ziert. Das darf nicht pas­sie­ren.

          Bis­her ha­be ich nur aus tech­ni­scher und lo­gis­ti­scher Sicht ar­gu­men­tiert. Sie ha­ben die Macht­po­li­tik ins Spiel ge­bracht. Da­zu ein paar simp­le Ge­dan­ken. Das e‑Bike ist ei­ne neue und gu­te Er­gän­zung zu den bis­he­ri­gen Ver­kehrs­mit­teln. Ich wünsch­te, dass auch die bil­li­gen, in­di­schen Leicht­au­tos auf ei­nen Eu­ro­päi­schen Stand ge­bracht wer­den könn­ten – und das un­se­re Her­stel­ler end­lich ein­fa­che, um­welt­freund­li­che klei­ne Au­tos auf den Markt brin­gen – Ge­nera­tio­nen wa­ren mit dem Trab­bi mo­bil!
          Wenn wir je­doch den är­me­ren Teil der Be­völ­ke­rung in den ÖPNV zwin­gen, wird für Sie der ÖPNV al­ter­na­tiv­los. In ei­ner Markt­wirt­schaft führt Al­ter­na­tiv­lo­sig­keit zu ho­hen Prei­sen – je­den Tag am Ben­zin­preis zu se­hen: wer mor­gens tan­ken muss, muss 5% mehr be­zah­len als abends kurz vor Fei­er­abend der Su­per­märk­te. Dem­nach wä­re al­so zu er­war­ten, dass so­bald die Nut­zung des ÖPNV po­li­tisch per Zwang durch­ge­setzt ist, die Prei­se stei­gen wer­den – die Leu­te kön­nen ja nicht an­ders…
          Es bleibt Ih­nen zu be­ur­tei­len, in wie weit die­se Prin­zip Ih­rer Schil­de­rung aus den 70ern äh­nelt. Heu­te ist das Au­to bil­li­ger als der ÖPNV mit 35 bus 40 Cent pro km und PERSON z. T. staat­lich sub­ven­tio­niert. Was glau­ben Sie über wie vie­le Jah­re ei­ne Sub­ven­ti­on al­ler auf­recht er­hal­ten wer­den kann, und wem die­se Sub­ven­tio­nen am meis­ten nüt­zen? Nach mei­ner Er­fah­rung den­je­ni­gen, die am bes­ten auf dem po­li­ti­schen Kla­vier spie­len kön­nen und das sind ge­ra­de nicht die Schwa­chen!
          Ich ha­be die Be­fürch­tung, dass die FfF-Be­we­gung, die ich un­ter­stüt­ze, vor ei­nen Po­li­ti­sche Kar­ren ge­gen den schwa­chen Teil der Be­völ­ke­rung ge­spannt wird.

  3. Zi­tat: „das En­de von Sub­ven­tio­nen für fos­si­le En­er­gie­trä­ger“
    Mei­ne Fra­ge: Wel­che fos­si­len En­er­gie­trä­ger wer­den sub­ven­tio­niert und in wel­chem Unfang?Zitat: „Selbst die­ser Rie­se, der Schät­zun­gen zu­fol­ge über 100 Ton­nen ge­wo­gen ha­ben soll, konn­te der Macht der Na­tur nicht stand­hal­ten“
    Nun gut, aber der ist ja nicht auf­grund des Ein­griffs des Men­schen in die Na­tur aus­ge­stor­ben. Der wur­de Op­fer ei­nes Me­teo­ri­ten­ein­schlag, al­so ge­ra­de des Wir­kens der Kräf­te der Na­tur. In­so­fern ist es un­red­lich, ihn in die­sem Zu­sam­men­hang als Kron­zeu­gen auf­zu­ru­fen.

  4. Ei­ne Sub­ven­ti­on von Koh­le, Öl und Gas wird bis­her in Deutsch­land u. a. da­durch vor­ge­nom­men, dass die Fol­ge­kos­ten die­sen En­er­gie­trä­gern eben nicht zu­ge­wie­sen wer­den.

    Die For­de­rung ei­ner CO2 Be­prei­sung von 180€ pro Ton­ne ist von da her nur ge­recht und so schnell wie mög­lich um­zu­set­zen.

    1. Das ist aber kei­ne Sub­ven­ti­on. Sub­ven­ti­on ist die ak­ti­ve, kon­kret be­zif­fer­te Be­zu­schus­sung ei­nes wirt­schaf­ti­chen Vor­gangs wie z.B. die EEG-Um­la­ge für Öko­strom. Da steht der Be­trag von vor­ne­her­ein fest, mit dem ei­ne Ein­heit des sub­ven­tio­nier­ten Pro­duk­tes ge­för­dert wird. Die Fol­ge­kos­ten nicht ein­zu­rech­nen, ist kei­ne Sub­ven­ti­on. In­so­fern ist Eu­re Be­haup­tung, fos­si­le Brenn­stof­fe wür­den sub­ven­tio­niert, nicht nur ir­re­füh­rend son­dern auch falsch in Sin­ne des Be­grif­fes „Sub­ven­ti­on“.
      Denn dann wä­re ja auch der so­ge­nann­te Öko­die­sel sub­ven­tio­niert wor­den, nur weil man die Fol­ge­kos­ten nicht ein­ge­rech­net hat­te, die durch das Ab­hol­zen von Re­gel­wald zum An­bau von Öl­früch­ten, das durch das An­le­gen von Mo­no­kul­tu­ren ent­stan­de­ne Ar­ten­ster­ben und den An­stieg der Le­bens­mit­tel­prei­se nicht mit in den Bio-Sprit mit hin­ein­ge­rech­net hat­te.

      1. Sehr ge­ehr­ter Heinz,

        es ist we­nig sinn­voll, an die­ser Stel­le ei­ne Dis­kus­si­on über die De­fi­ni­ti­on des Be­grif­fes Sub­ven­ti­on zu füh­ren, wes­halb nur auf den ent­spre­chen­den Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel ver­wie­sen sei.

        Je­doch zu Sub­ven­tio­nen für fos­si­le En­er­gie­trä­ger gibt es aus­führ­li­che In­for­ma­tio­nen von re­nom­mier­ten Stel­len, ins­be­son­de­re sei das Um­welt­bun­des­amt ge­nannt als staat­li­che, von uns al­len fi­nan­zier­te Be­hör­de. In der ver­link­ten Fach­bro­schü­re (https://​www​.um​welt​bun​des​amt​.de/​s​i​t​e​s​/​d​e​f​a​u​l​t​/​f​i​l​e​s​/​m​e​d​i​e​n​/​4​7​9​/​p​u​b​l​i​k​a​t​i​o​n​e​n​/​u​b​a​_​f​a​c​h​b​r​o​s​c​h​u​e​r​e​_​u​m​w​e​l​t​s​c​h​a​e​d​l​i​c​h​e​-​s​u​b​v​e​n​t​i​o​n​e​n​_​b​f​.​pdf) wer­den für das Jahr 2014 die um­welt­schäd­li­chen Sub­ven­tio­nen auf­ge­führt, dort kön­nen Sie ger­ne über Stein­koh­le­sub­ven­tio­nen (1,7 Mrd. Eu­ro – gut, die gibt es heu­te nicht mehr), die Be­güns­ti­gun­gen der Braun­koh­le mit 304 Mill. Eu­ro (im we­sent­li­chen durch nicht er­ho­be­ne ge­setz­li­che Ab­ga­ben), kos­ten­lo­se Zu­tei­lung von CO2 Emis­si­ons­be­rech­ti­gun­gen (3,124 Mrd. Eu­ro), En­er­gie­steu­er­ver­güns­ti­gun­gen für Die­sel­kraft­stoff (7,35 Mrd. Eu­ro), En­er­gie­steu­er­be­frei­ung für Ke­ro­sin (7,083 Mrd. Eu­ro), Mehr­wert­steu­er­be­frei­ung für in­ter­na­tio­na­le Flü­ge (4,673 Mrd. Eu­ro), En­er­gie­steu­er­be­frei­ung für Bin­nen­schiff­fahrt (170 Mill. Eu­ro) und so wei­ter nach­le­sen – in der Sum­me be­lau­fen sich die um­welt­schäd­li­chen di­rek­ten und in­di­rek­ten Sub­ven­tio­nen auf 57 Mrd. Eu­ro.

        Bei vie­len han­delt es sich nicht um di­rek­te Zah­lun­gen im Sin­ne Ih­rer Sub­ven­ti­ons­de­fi­ni­ti­on, son­dern um Ein­nah­me­ver­zich­te durch Frei­stel­lung von Steu­er­be­trä­gen, die nach Recht an­sons­ten zu zah­len wä­ren.

        Das sind nur Bei­spie­le. So lan­ge man beim jet­zi­gen Wet­ter im Rhei­ni­schen Braun­koh­le­re­vier die Kraft­wer­ke un­ter Voll­last lau­fen (so­ge­nann­te Grund­last­kraft­wer­ke) mit all ih­ren Emis­sio­nen (seit Jahr­zehn­ten), be­nach­bar­te Wind­rä­der aber an­ge­hal­ten wer­den, weil zu viel Strom im Netz ist, kann je­der se­hen, wie ernst es un­se­rer Re­gie­rung und den dort ver­tre­te­nen Ver­ant­wort­li­chen mit der En­er­gie­wen­de und der Kli­ma­ver­träg­lich­keit un­se­res Han­delns ge­meint ist.

        Mit freund­li­chen Grü­ßen

  5. Sub­ven­tio­nen – bit­te nicht ab­len­ken, wem oder was soll das die­nen?
    Mei­ner Mei­nung nach soll­te der von uns fi­nan­zier­te Staat (auf al­len Ebe­nen, von der Ge­mein­de bis zur EU) um­ge­hend be­gin­nen (volks­wirt­schaft­li­che) Sub­ven­tio­nen oder geld­wer­te Steu­er­vor­tei­le zu­guns­ten nicht nach­hal­ti­ger Ge­schäfst­mo­del­le, von Land­wirt­schaft bis Berg­bau, Trans­port bis Tou­ris­mus (Ke­ron­sin, Schwer­öl), schritt­wei­se, plan­bar aber kon­se­quent und zü­gig ein­stel­len. Das Um­welt­bun­des­amt weis ge­nau, wel­che das sind. Plan ma­chen, Schrit­te und Zeit­räu­me de­fi­nie­ren und dann ca. 60 Mil­lia­ren p.a. ein­spa­ren und mit dem Geld zweck­ge­bun­den! so­zia­le Kom­pen­sa­ti­on (das wird lei­der erst­mal Ar­beits­plät­ze kos­ten) und zu­kunfts­taug­li­che, nach­hal­ti­ge Ge­schäfts­mo­del­le för­dern.
    (PS: vie­vie­le Ar­beits­plät­ze hat/hätte ei­gent­lich die Banken(nicht)rettung ge­kos­tet, wie­viel kos­tet die Di­gi­ta­li­sie­rung, und wer hat nach den 80000 Ap in der „Er­neu­er­ba­ren En­er­gie­in­dus­trie“ An­fang die­ser 10ner Jah­re ge­fragt.)

    Sa­gen wir Sub­ven­tio­nen ein­schließ­lich geld­wer­ter Vor­tei­le dür­fen schnellst­mög­lich nur noch in nach­al­ti­ge Ge­schäfts­mo­del­le flie­ßen. („Nach­al­tig­keits­not­stand“)

    Sub­ven­tio­nen:
    https://​wirt​schafts​le​xi​kon​.gab​ler​.de/​d​e​f​i​n​i​t​i​o​n​/​s​u​b​v​e​n​t​i​o​n​-​4​8​419

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