Was treibt sie auf die Stra­ßen?

Über 300.000 jun­ge Men­schen gin­gen am 15. März de­mons­trie­ren – aber was treibt sie auf die Stra­ße?

Auf die Fra­ge nach ei­nem State­ment zur deut­schen Kli­ma­po­li­tik ant­wor­tet Aa­ron (15) aus Ham­burg mit „Nur ein Wort: aus­bau­fä­hig.“

Da­mit fasst er tref­fend zu­sam­men, was uns jun­ge Leu­te seit Wo­chen be­schäf­tigt und an­treibt. Des­we­gen gin­gen zum al­ler­ers­ten, in­ter­na­tio­na­len Kli­ma­st­reik am Frei­tag, den 15.03.2019, hun­dert­tau­sen­de Schüler*innen und Stu­die­ren­de welt­weit auf die Stra­ßen. In mehr als 120 Län­dern und 2.000 Städ­ten wur­de ge­streikt, nach dem Vor­bild der 16-jäh­ri­gen schwe­di­schen Schü­le­rin Gre­ta Thun­berg un­ter dem Mot­to

„Wir strei­ken, bis ihr han­delt – Kli­ma­schutz jetzt!“, sei es in Afri­ka, Asi­en, Aus­tra­li­en oder Eu­ro­pa. Al­lein in Deutsch­land be­tei­lig­ten sich über 300.000 Schüler*innen und Stu­die­ren­de aus über 220 Or­ten bun­des­weit am bis­her größ­ten Kli­ma­pro­test in der Ge­schich­te Deutsch­lands, von 25.000 in Ber­lin über 7.000 in Kiel bis hin zu 30 Teilnehmer*innen in Land­au an der Isar (Bay­ern). Denn wir Schüler*innen wis­sen: je­de ein­zel­ne Stim­me zählt! Und dar­um wird un­se­re ge­mein­sa­me Stim­me lau­ter, wir for­dern ein ent­schlos­se­nes Han­deln der Bun­des­re­gie­rung bei der Be­wäl­ti­gung der Kli­ma­kri­se. Doch was ge­nau bringt uns da­zu, am Frei­tag die Schu­le Schu­le sein zu las­sen und auf die Stra­ßen zu ge­hen?

Lou (14) aus Ham­burg:

„Ich war heu­te mit mei­nen Freun­din­nen auf der De­mo Fri­days­For­Fu­ture, da ich das Ge­fühl ha­be von der Po­li­tik igno­riert zu wer­den und dass nie­mand der Po­li­ti­ker, aber auch vie­le an­de­re, et­was ge­gen den Kli­ma­wan­del ma­chen. Der Kli­ma­schutz ist ein sehr wich­ti­ges The­ma, denn es be­stimmt über un­se­re Zu­kunft. Wenn wir nicht bald han­deln, wird es die Er­de so ir­gend­wann nicht mehr ge­ben. Wir ha­ben nicht mehr viel Zeit! Ich hof­fe, dass wir mit der Fri­days­For­Fu­ture Be­we­gung et­was er­rei­chen und sich bald mehr um den Kli­ma­wan­del ge­küm­mert wird!“

Fran­zi (20), Lea (20) und Carl (24), eben­falls aus Ham­burg:

„Zur deut­schen Um­welt­po­li­tik sa­gen wir: „Wel­che Um­welt­po­li­tik denn?“ Die we­ni­gen ge­steck­ten Kli­ma­schutz-Zie­le wer­den chro­nisch nicht ein­ge­hal­ten. Die deut­sche Um­welt­po­li­tik scheint ein­zig zur Ru­hig­stel­lung der Be­völ­ke­rung ge­nutzt zu wer­den. Doch wir sind jetzt nicht mehr ru­hig! Wir schla­gen der Um­welt­po­li­tik vor, statt wei­ter­hin lee­re Ver­spre­chun­gen zu ma­chen und sich auf dem Pa­ri­ser Ab­kom­men aus­zu­ru­hen, zur Ab­wechs­lung mal ak­tiv zu han­deln.“

Denn wir sind in­ter­es­siert an un­se­rer Zu­kunft, an der Welt in der wir le­ben. Und den meis­ten von uns ist sehr be­wusst, dass die­se Welt bald nicht mehr so sein wird, wie sie es mal war, be­son­ders nicht wenn in Sa­chen Kli­ma­schutz nicht ent­schlos­se­ner ge­han­delt wird. Nicht um­sonst be­tei­li­gen sich so vie­le von uns trotz Schul­pflicht an den wö­chent­li­chen Kli­ma­pro­tes­ten und das nicht nur hier in Deutsch­land. Spä­tes­tens am in­ter­na­tio­na­len Streik die­sen Frei­tag ha­ben Ju­gend­li­che welt­weit ge­zeigt, dass sie mit dem bis­he­ri­gen Stel­len­wert der Kli­ma­kri­se in Ge­sell­schaft und Po­li­tik nicht zu­frie­den sind.

An­toi­ne (15) aus Li­tau­en:

„Ich per­sön­lich kann sa­gen das ich die öf­fent­li­che Mei­nung so auf­ge­nom­men hab, dass die Men­schen den Kli­ma­wan­del zwar nicht ernst ge­nug neh­men, je­doch durch­aus des­sen Fol­gen fürch­ten. Im Re­port von Ger­man­watch kann man er­ken­nen dass Li­tau­en ein re­la­tiv ho­hes Ran­king be­kom­men hat (gut), was wohl auch an der En­er­gie­po­li­tik liegt. Trotz­dem glau­be ich, dass das The­ma Kli­ma­wan­del nicht ge­nü­gend zu den Men­schen her­vor­ge­drun­gen ist.“

Kla­ra (18) aus Ham­burg:

„Ich ha­be das Ge­fühl, dass die Re­gie­rung der Kli­ma­kri­se nicht ge­nü­gend Be­ach­tung schenkt. Viel­leicht weil sich die Kri­se be­reits seit so lan­ger Zeit ent­wi­ckelt und so vie­le Men­schen und Un­ter­neh­men ih­ren Teil da­zu bei­tra­gen. Um der Kli­ma­kri­se ent­ge­gen­zu­tre­ten müs­sen vie­le Maß­nah­men er­grif­fen wer­den, es ist an der Zeit sich mit ver­ant­wort­lich zu füh­len und Ver­än­de­run­gen schleu­nigst her­bei zu füh­ren.“

Wir den­ken für un­se­re Zu­kunft.

Na­tür­lich ist ge­ra­de für un­se­re jun­ge Ge­nera­ti­on von ent­schei­den­der Be­deu­tung, dass sich um un­se­ren Pla­ne­ten ge­küm­mert wird. Schließ­lich sind wir die­je­ni­gen, die hier am längs­ten wer­den le­ben müs­sen. Es dürf­te dar­um kaum über­ra­schen, dass wir wei­ter den­ken als bis zur nächs­ten Klau­sur und uns über­le­gen, was heu­ti­ge Kli­ma­po­li­tik für un­ser Mor­gen be­deu­tet.

Han­ne (16) aus Schles­wig – Hol­stein:

„Ich fin­de, dass die Po­li­ti­ker nicht zu­kunfts­ori­en­tiert han­deln. Sie kon­zen­trie­ren sich nur aufs Jetzt und den­ken nicht an die nach­fol­gen­den Ge­nera­tio­nen. Ge­ra­de die Kli­ma­de­mos zei­gen En­ga­ge­ment der Ju­gend­li­chen. Die­ses soll­te von den Po­li­ti­kern ge­nutzt wer­den, um in der Kli­ma­po­li­tik fort­schritt­lich zu han­deln.“

Paul (14) aus Ham­burg:

„Ich en­ga­gie­re mich für Kli­ma­schutz, da ich es ein Un­ding fin­de, dass die Politiker*innen sich nicht für un­se­re Zu­kunft in­ter­es­sie­ren und all­ge­mein zu we­nig für Kli­ma­schutz ge­tan wird. Was sol­len wir un­se­ren Kin­dern in der Zu­kunft sa­gen, wenn sie fra­gen, war­um wir nichts ge­tan ha­ben, als wir noch die Mög­lich­keit hat­ten? Jetzt ha­ben wir noch die Chan­ce, et­was zu ver­än­dern.“

Vin­cent (17) aus Ham­burg:

„Dass der Kli­ma­kri­se im­mer noch kaum Be­ach­tung ge­ge­ben wird liegt dar­an, dass die Kli­ma­kri­se noch nicht wirk­lich sicht­bar ist und die Kon­se­quen­zen für Um­welt­aus­beu­tung und Wohl­stands­kon­sum schein­bar in un­end­lich fer­ner Zu­kunft lie­gen. Für vie­le Men­schen gilt im­mer noch: „Ich glaub es erst wenn ich es se­he.“ Nichts­des­to­trotz ist es wahn­sin­nig kom­pli­ziert, jetzt plötz­lich all das auf­zu­ge­ben, was man Jahr­zehn­te lang auf­ge­baut hat. Was pas­siert mit den Men­schen in Cott­bus, Senf­ten­berg, dem Lau­sit­zer Re­vier? All die­se Re­gio­nen sind wahn­sin­nig ab­hän­gig von den Koh­le­kraft­wer­ken, der Koh­le­aus­stieg wird für die­se Men­schen dra­ma­ti­sche Kon­se­quen­zen ha­ben. Dass auf der Welt wei­ter­hin die wirt­schaft­li­chen In­ter­es­sen do­mi­nie­ren ist schlimm, man muss sich aber auch dar­über be­wusst sein, wel­che ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen der Kli­ma­schutz zwangs­wei­se hat.“

Was nützt wach­sen­de Öko­no­mie auf ei­nem Pla­ne­ten oh­ne Zu­kunft?

Für uns ist es nicht län­ger trag­bar, dass lang­fris­ti­ge, ex­tre­me öko­lo­gi­sche Schä­den mit un­be­re­chen­ba­ren Fol­gen für kurz­fris­ti­gen, öko­no­mi­schen Pro­fit in Kauf ge­nom­men wer­den. Kei­ner von uns kann in der Zeit vor­aus­schau­en und die tat­säch­li­chen Fol­gen des Kli­ma­wan­dels be­stä­ti­gen. Doch eins ist si­cher: was ei­nen Teil der Welt be­trifft, be­trifft in Sa­chen Kli­ma de­fi­ni­tiv auch al­le an­de­ren. Das kön­nen

wir nicht igno­rie­ren und des­halb küm­mern wir uns dar­um, un­ser In­ter­es­se an ei­nem bes­se­ren Kli­ma­schutz glo­bal zu ver­tre­ten, mit in­ter­na­tio­nal or­ga­ni­sier­ten Pro­tes­ten und ei­nem weit ver­netz­ten In­for­ma­ti­ons­aus­tausch.

Gre­ta (22) aus Ham­burg:

„Erst­mal dan­ke für eu­er tol­les En­ga­ge­ment! Ei­gent­lich bin ich ge­bo­re­ne Deut­sche aber in mei­nem Her­zen bin ich Ti­be­te­rin. Da­her möch­te ich euch ger­ne ein paar In­for­ma­tio­nen über Ti­bet in Be­zug auf das Kli­ma ge­ben. Ti­bet bzw. das ti­be­ti­sche Pla­teau, wel­ches die Pro­vin­zen Üt­sang, Am­do und Kham (seit der chi­ne­si­schen Be­set­zung oft­mals als die au­to­no­me Re­gi­on Ti­bet, Quing­hai, Si­chuan und Tei­le der Pro­vin­zen Gan­su und Yunn­an be­zeich­net) um­fasst, ist den meis­ten Men­schen als das Dach der Welt be­kannt. Da dort vie­le der höchs­ten Ber­ge un­se­rer Er­de mit gro­ßen Glet­scher­ge­bie­ten lie­gen, ist Ti­bet un­ter an­de­rem die wich­tigs­te Re­gi­on des Drit­ten Pols, des­sen Er­halt eben­so es­sen­ti­ell und ent­schei­dend für das glo­ba­le Kli­ma ist, wie der Er­halt des Nord- und des Süd­pols. Vor 1959 leb­ten die Ti­be­ter re­la­tiv iso­liert vom Rest der Welt und man­che sa­gen mit­tel­al­ter­lich, je­doch im Ein­klang mit der Na­tur und vor al­lem mit höchs­tem Re­spekt für „Mut­ter Er­de“. Seit der il­le­ga­len, bru­ta­len Be­set­zung Ti­bets durch Chi­na in 1959 je­doch wird die Um­welt und die Na­tur Ti­bets aus Gier nach Bo­den­schät­zen etc. durch die chi­ne­si­sche Re­gie­rung weit­ge­hend zer­stört und ver­nich­tet und der CO2-Aus­stoß nimmt ra­pi­de zu, was zu ei­nem schnel­len Schmel­zen der Eis­flä­chen im Hi­ma­la­ya führt. So­mit leis­tet die chi­ne­si­sche Re­gie­rung durch ihr „an­ti­n­ach­hal­ti­ges“ Ver­hal­ten in Ti­bet ei­nen ent­schei­den­den und schwer­wie­gen­den Bei­trag zur glo­ba­len Erd­er­wär­mung. Der Da­lai La­ma hat all dies kür­zer in fol­gen­dem Zi­tat zu­sam­men­ge­fasst:

„This blue pla­net is our on­ly home and Ti­bet is its ro­of. The Ti­be­tan Pla­teau needs to be pro­tec­ted, not just for Ti­be­tans but for the health and sustai­na­bi­li­ty of the en­t­i­re world.“

Wir Schüler*innen von heu­te sind die Wähler*innen von mor­gen.

Bei den nächs­ten Lan­des- und Bun­des­tags­wah­len wer­den vie­le von uns wahl­be­rech­tigt sein. Und vie­le von uns wer­den sich an un­se­re Be­tei­li­gung an den Pro­tes­ten bei Fri­days­For­Fu­ture er­in­nern und wir wer­den uns fra­gen: wel­che der Par­tei­en greift un­ser Be­dürf­nis nach ei­nem bes­se­ren Kli­ma­schutz auf? Wer nimmt uns ernst, wer er­kennt un­ser En­ga­ge­ment an und ver­wei­gert sich uns nicht?

Na­tür­lich kann je­de Par­tei ei­ne Mei­nung zu un­se­ren Kli­ma­st­reiks ha­ben, doch trotz al­ler Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten über die Schul­pflicht darf un­ser An­lie­gen nicht un­ter den Tisch ge­kehrt und un­se­re Stim­me auf kei­nen Fall un­ter­schätzt wer­den.

Mar­tha (15) aus Ham­burg:

„Die Po­li­tik igno­riert die brei­te Mas­se kom­plett und nimmt ge­ra­de die jün­ge­re Ge­nera­ti­on nicht ernst. Ich fin­de es heuch­le­risch, dass von Sei­ten der Re­gie­rung im­mer so ge­tan wird als sei die jun­ge Ge­nera­ti­on un­po­li­tisch und man wol­le, dass sie mehr tut und wenn dann et­was so gu­tes wie F4F ent­steht und die jun­gen Men­schen so et­was gro­ßes al­lein auf die Bei­ne stel­len, be­kom­men sie Angst, igno­rie­ren sämt­li­che For­de­run­gen und dis­ku­tie­ren nur ob man nun strei­ken dür­fe oder nicht.

Auch un­se­re Ge­nera­ti­on wird wahl­be­rech­tigt sein und dann wird es die Ver­än­de­run­gen ge­ben die wir möch­ten.“

Freya (18) aus Ham­burg:

„In den letz­ten Wo­chen hat sich deut­lich ge­zeigt, wie un­zu­frie­den ich und vie­le an­de­re in mei­nem Al­ter und so­gar jün­ger mit der ak­tu­el­len Kli­ma­po­li­tik in Deutsch­land sind. Und heu­te sind wir viel­leicht nur ei­ne Grup­pe Ju­gend­li­cher, die auf der Stra­ße ein biss­chen Lärm macht. Aber wir sind auch die Wähler*innen von mor­gen und wir for­dern Ver­än­de­run­gen, da­mit wir ei­ne Zu­kunft ha­ben kön­nen.“

Bo (13) aus Bel­gi­en:

„Was in Bel­gi­en oft pas­siert ist, dass sich die ver­schie­de­nen po­li­ti­schen Par­tei­en nicht ei­ni­gen kön­nen, so­dass kei­ne Mehr­heit zu­stan­de kommt. Der Punkt ist, dass al­le Angst ha­ben bei den nächs­ten Wah­len nicht ge­wählt zu wer­den. Mir ist auf­ge­fal­len, dass ei­ni­ge Politiker*innen auf­grund der Schul­streiks jetzt se­hen, dass das was die Leu­te wirk­lich wol­len ein Sys­tem­wech­sel ist. Oder viel­leicht ha­ben sie Angst zu vie­le Di­rekt­nach­rich­ten zu be­kom­men, so wie ei­ne un­se­rer Klimaminister*innen, Jo­ke Schauvlie­ge, weil sie ein­fach viel zu we­nig ge­macht hat. Jo­ke hat in­zwi­schen ihr Amt nie­der­ge­legt. Wir al­le hof­fen, dass die Par­tei­en mit ei­ner Kli­ma­agen­da im Mai ge­wählt wer­den.“

Ein po­si­ti­ver, ge­mein­sa­mer Ap­pell an un­se­re Re­gie­rung und Po­li­tik.

Es geht uns nicht dar­um, un­se­re Politiker*innen ab­zu­stra­fen für Ver­säum­nis­se der Ver­gan­gen­heit. Es geht uns dar­um sie auf­zu­for­dern, sich in­ten­si­ver und ernst­haf­ter mit un­se­rer Zu­kunft zu be­schäf­ti­gen und dann nach Er­kennt­nis­sen der Wis­sen­schaft ver­nünf­tig zu han­deln. Wir ha­ben nur ei­ne Er­de, wir wer­den sie noch ei­ne gan­ze Zeit brau­chen und wir for­dern, dass un­se­re Zu­kunft hier ge­si­chert wird. Kei­ner von uns möch­te sich spä­ter vor­wer­fen müs­sen, nicht laut nach Ver­än­de­rung ge­for­dert zu ha­ben, als die Zeit da­für da war. Und sie ist jetzt da. Wir strei­ken wei­ter bis wir wis­sen, dass wir ge­hört wer­den und dass dem­entspre­chend ge­han­delt wird. Hört nicht weg, son­dern geht mit uns ge­mein­sam den Weg in ei­ne sta­bi­le­re Zu­kunft durch ei­ne an­ge­mes­se­ne Kli­ma­po­li­tik!

Ranya (18), Alex (17), An­ni­ka (16):

„Spä­tes­tens nach dem Pa­ri­ser Kli­ma­ab­kom­men hät­te die Po­li­tik han­deln müs­sen. Statt­des­sen pas­siert mal wie­der nichts. Die Politiker*innen re­den und re­den und nichts pas­siert. Das Auf­schie­ben des Koh­le­stopps auf 2038 ist mit der Trö­de­lei der Re­gie­rung und der Angst vor den gro­ßen Un­ter­neh­men zu er­klä­ren. Wir brau­chen den Kli­ma­stopp vor 2038, denn es ist UNSERE Zu­kunft, die ins Was­ser fällt. Jetzt, wo die Ju­gend han­delt, soll­te die Po­li­tik nach­zie­hen. Es wird Zeit!“

Ka­thi (14) aus Ham­burg:

„Je­der ein­zel­ne, der zu ei­ner De­mo geht oder sich auf ir­gend­ei­nem Weg für den Kli­ma­schutz en­ga­giert, setzt ein Zei­chen. Das ist so wich­tig, weil es hier schließ­lich um un­se­re Zu­kunft geht. Wir müs­sen da­für sor­gen, dass wir und al­le, die nach uns kom­men, auf die­ser Er­de le­ben kön­nen. Jetzt ist es noch nicht zu spät. Jetzt ist noch Zeit zum Han­deln!“

Le­on (18) aus Schles­wig – Hol­stein:

„Lie­be Politiker*innen, si­cher­lich könnt ihr euch noch an eu­re An­fangs­zeit er­in­nern. Ihr saßt da­mals wahr­schein­lich nicht nur ta­ten­los her­um oder habt bü­ro­kra­tisch Sa­chen hin und her ge­scho­ben, son­dern habt für et­was ge­kämpft! Sei es auf der Stra­ße oder an­ders­wo und wart mit Herz und See­le da­bei. Auf den Stra­ßen des heu­ti­gen Ta­ges stan­den die zu­künf­ti­gen Wähler*innen und die Politiker*innen von mor­gen und sie wer­den Fehl­schrit­te be­stimmt nicht ver­zei­hen! Al­so hört uns zu, was wir zu sa­gen ha­ben und wir wer­den uns ge­mein­sam auf ei­ne bes­se­re Zu­kunft freu­en!“

Ein Ar­ti­kel von Ben­te

35 Kommentare zu „Was treibt sie auf die Stra­ßen?

  1. Lie­be Schüler*innen, ich fin­de Eue­re Ge­dan­ken und Eu­ren An­satz lo­bens­wert. Ihr wer­det da­mit un­ter­stützt zu han­deln, dass auf der Er­de 1949 et­wa 2.000.000.000 Men­schen leb­ten. Heu­te sind es ca. 8.000.000.000. 8 Mil­li­ar­den Men­schen ma­chen in der Sum­me mehr Feh­ler als 2 Mil­li­ar­den. 8 Mrd. stre­ben auch nach fal­schem Wohl­stand, näm­lich nach dem NICHTMEHRLEBENKÖNNEN auf der Er­de.
    Wir soll­ten erst ein­mal die Er­de als ein Pa­re­to-Op­ti­mum ver­ste­hen. Wo­bei wir an­ge­hal­ten sind, fal­schen Wohl­stand auf­zu­ge­ben, da­mit es an­de­ren Erd­tei­len ge­lingt, kli­ma­tisch KLUG zu han­deln.

  2. Ich bin ei­ne Ma­ma von zwei klei­nen Kin­dern und lie­ge jetzt nachts, um drei, wach. Ich kann nicht schla­fen, weil mich die Nach­richt – dass der Re­gen­wald in Bra­si­li­en noch schnel­ler ab­ge­holtz wird als bis­her – so ge­trof­fen hat.
    Mit der größ­te CO2-Spei­cher der Er­de wird ver­nich­tet – meis­tens für un­ser Palm­öl. Das Per­fi­de, das Palmo­öl kommt auch als Bio­die­sel in un­se­re Tanks, um die Kli­ma­kri­se in den Griff zu be­kom­men(!). Ge­nau das Ge­gen­teil ist der Fall, der Auf­wand Palm­öl zu Bio­die­sel zu ma­chen, ver­ur­sacht mehr CO2 als bei nor­ma­lem Die­sel. Das ha­be ich bis ges­tern auch nicht ge­wusst und wahr­schein­lich wis­sen das die we­nigs­ten. Die Po­li­tik hat da­mals be­schlos­sen, dass das um­welt­freund­lich ist und lügt uns und sich selbst so in die ei­ge­ne Ta­sche. Man hat das Ge­fühl, dass, was ein­mal be­schlos­sen wird, ist nicht um­kehr­bar. Selbst wenn sich her­aus stellt, dass es viel um­welt­schäd­li­cher ist als ge­plant. Was ist denn das für ei­ne Um­welt­po­li­tik? Und soll­te nicht auch end­lich den Groß­kon­zer­nen, die Palm­öl in je­des 2.!!! Le­bens­mit­tel mi­schen, end­lich mal ei­nen Rie­gel vor­ge­scho­ben wer­den? War­um pas­siert da nichts??? Es wird nicht al­lein rei­chen, die Braun­koh­le­kraf­te­wer­ke still zu le­gen. Wir müs­sen glo­ba­ler han­deln, da der Kli­ma­wan­del auch glo­bal ver­ur­sacht wird.
    Ich fin­de es groß­ar­tig, dass ihr für Eu­re und un­se­re Zu­kunft auf die Stra­ße geht. Wä­re ich noch mal Schü­ler, wä­re ich da­bei! Ich ha­be ja zwei klei­ne Kin­der, die von Eu­rer Grö­ße und Eu­rem Mut auch pro­fi­tie­ren und ich ha­be mir auch selbst vor­ge­nom­men, mehr für das Kli­ma zu tun. Ich wer­de jetzt auch ak­tiv, weil ich was be­wir­ken will!!! ICH DANKE EUCH!!!!!!!!!!!!!!

  3. Eu­re For­de­rung an die Po­li­ti­ker, sich nun end­lich in­ten­si­ver und ernst­haf­ter um eu­re Zu­kunft zu küm­mern, be­grü­ße ich von Her­zen. Es geht um die Ge­sund­heit un­se­res Pla­ne­ten und um un­ser al­ler Ge­sund­heit. Seid ihr euch dar­über be­wusst, dass der An­bau, die Ver­ar­bei­tung und Ver­mark­tung so­wie der Ge­brauch von Ta­bak zu den größ­ten Um­welt­kil­lern und Ge­sund­heits­schä­di­gern ge­hört? Zu des­sen An­bau wer­den rie­si­ge für die Sta­bi­li­sie­rung des Kli­mas wich­ti­ge Wald­flä­chen ab­ge­holzt. Gro­ße Men­gen wert­vol­len Tro­pen­hol­zes wer­den zur Trock­nung der Ta­bak­blät­ter be­nutzt. Durch weg­ge­wor­fe­ne Kip­pen ge­lan­gen gro­ße Men­gen an Ta­bak­gif­ten und Mi­kro­plas­tik in das Grund­was­ser. Beim Rau­chen wer­den au­ßer­dem er­heb­li­che Men­gen an Fein­staub frei­ge­setzt, die auch Un­be­tei­lig­te schä­di­gen.

  4. Es ist noch nicht zu spät, um im Sin­ne des Kli­mas auf die der­zeit bei wei­tem meist­ge­zeich­ne­te Pe­ti­ti­on beim Deut­schen Bun­des­tag hin­zu­wei­sen: Ziel der Un­ter­zeich­ner ist ein ge­ne­rel­les Tem­po­li­mit von max. 130 km/h auf deut­schen Stra­ßen. Stand 24.3.2019 wur­de mehr als die Hälf­te der not­wen­di­gen 50 tsd. Stim­men für die­se Pe­ti­ti­on er­reicht. Aber das reicht noch nicht:
    Wer das An­lie­gen un­ter­stüt­zen möch­te, kann (lei­der nur noch bis An­fang April, aber wie­so lei­der – wir ha­ben es doch ei­lig!) on­line un­ter­zeich­nen, das geht ganz rasch und könn­te hof­fent­lich Ge­hör fin­den…
    https://​epe​ti​tio​nen​.bun​des​tag​.de/​p​e​t​i​t​i​o​n​e​n​/​_​2​0​1​9​/​_​0​1​/​_​0​9​/​P​e​t​i​t​i​o​n​_​8​9​9​1​3​.​n​c​.​h​tml
    Wer ei­ne ge­eig­ne­te­re Mög­lich­keit sieht, hier­auf hin­zu­wei­sen, mö­ge dies ger­ne tun und darf da­für ger­ne die­sen oder ei­nen bes­se­ren Text ver­wen­den…
    Für das Kli­ma der Zu­kunft!

    1. Die Pe­ti­ti­on war er­folg­reich!
      Jetzt gilt es zu ver­hin­dern, das die De­bat­te im Bun­des­tag da­zu nicht in al­ler Stil­le er­folgt!

  5. Hab tat­säch­lich nach­rech­nen müs­sen. Vor über 40 Jah­ren saß ich im­mer wie­der in der Men­sa und muß­te mir die Un­gläu­big­keit und In­ter­es­sen­lo­sig­keit bei z.B fol­gen­den The­men fest­stel­len:
    1) „PALMÖL“
    Al­so ist die­ses The­ma seid da­mals schon be­kannt und selbst ich, sei­ner­zeit als po­li­tisch nicht in­ter­es­sier­ter Stu­dent hat­te die Pro­ble­ma­tik als „kri­ti­sche Dis­kus­si­on“ mit­be­kom­men. Sei­ner­zeit dach­te ich, wenn das schon so breit öf­fent­lich be­kannt und kri­tisch be­trach­tet ist, wer­den doch die Po­li­ti­ker or­dent­lich ge­gen­steu­ern. Um un­miss­ver­ständ­lich zu sein, es war be­kannt das REGENWÄLDER für die PALMÖLPLANTAGEN ver­nich­tet wer­den.
    Was ist pas­siert?
    Palm­öl ist in un­glaub­lich vie­len Pro­duk­ten drin. Le­bens­mit­tel, Kos­me­ti­ka, Me­di­zin. Wir kön­nen gar nicht ver­mei­den Palm­öl zu kon­su­mie­ren. Und das furcht­bars­te: ein An­teil be­fin­det sich in un­se­ren Treib­stof­fen. Wir tan­ken al­so „to­te Re­gen­wäl­der in in­dus­tri­el­lem Maß­stab“.
    2) „FSC-ZERTIFIZIERUNG ZUM SCHUTZ DER REGENWÄLDER“
    Hab letz­tens ei­ne Sen­dung in den „Öf­fent­li­chen“ ge­se­hen, der ein­deu­tig die „FSC“ über Lug und Be­trug uns Mö­bel­käu­fer da­zu miss­braucht ha­ben, wei­te­re sehr gro­ße Re­gen­wald­flä­chen ab­zu­ro­den. Und auch heu­ti­gen Po­li­ti­ker be­stär­ken die­se Vor­ge­hens­wei­se wei­ter­hin. Auch seid 40 Jah­ren be­kannt.

  6. Das Pro­blem ist lei­der, dass un­se­re der­zei­ti­ge Le­bens­grund­la­ge auf dem Müll­hau­fen ent­stan­den ist, den wir wäh­rend un­se­rer „Schaf­fens“ er­zeugt ha­ben. Die­sen ha­ben wir dann per Brand­be­schleu­ni­ger „In­ter­net“ ex­por­tiert, und wun­dern uns, dass uns un­se­re Kon­sum­idee um die Oh­ren fliegt. Wenn wir in den nächs­ten 10 Jah­ren 20 Koh­le­kraft­wer­ke ab­schal­ten, was wir auf je­den fall tun soll­ten, dann än­dert sich aber glo­bal nichts, weil die z.B. die Chi­ne­sen 600 neue bau­en. Wir brau­chen neue Ide­en, und die fan­gen bei uns selbst an. Die­se kön­nen wir dann ex­por­tie­ren, und hof­fen, dass wir recht­zei­tig kom­men. Un­se­re Po­li­ti­ker sind lei­der an­ders als Ihr denkt. Die par­la­men­ta­ri­sche De­mo­kra­tie ist kei­ne De­mo­kra­tie mehr, son­dern auf dem Weg in ei­ne Plu­to­kra­tie. Wir wer­den lei­der ma­ni­pu­liert, und glau­ben ei­nen Ein­fluss zu ha­ben. In Wirk­lich­keit hat sich die Po­li­tik in ei­nen un­durch­schau­ba­ren Ap­pa­rat ver­schanzt, und tut nur ge­ra­de so­viel, wie nö­tig ist um oh­ne gros­sen Auf­wand an der Macht zu blei­ben.

    1. Das mün­det in ei­ne Ver­schwö­rungs­theo­rie…
      Wä­re nicht die ein­fa­che­re Er­klä­rung, das die Welt im ka­pi­ta­lis­ti­schen Stre­ben nach Wohl­stand, Ge­winn und In­no­va­ti­on, in ei­nem un­durch­dring­li­chen Netz von Ab­hän­gig­kei­ten und Zwän­gen ge­fan­gen ist. Ar­beits­plät­ze sind wich­ti­ger als Ge­sund­heit, Wachs­tum ist wich­ti­ger als Um­welt­schutz und Kli­ma­schutz , bil­li­ge Flü­ge sind wich­ti­ger als bes­se­rer öf­fent­li­cher Nah- und Fern­ver­kehr. Po­li­ti­ker sind dar­in ge­nau­so ge­fan­gen, wie wir selbst auch. In­so­fern ist es doch gut, das sich die Ju­gend auf den Weg macht, das zu hin­ter­fra­gen und sich hof­fent­lich auch bis zu den Kern­pro­ble­men vor­wagt, die­se soll­ten in Frank­furts Ban­ken­vier­tel, bei RWE oder EON, bei VW in Wolfs­burg und all den an­de­ren gro­ßen Kon­zer­nen the­ma­ti­siert wer­den, die ma­chen die Re­geln und sor­gen mit Druck und Angst für de­ren Durch­set­zung.

  7. Hal­lo! Gibt es ei­gent­lich ei­ne Or­ga­ni­sa­ti­on bzw. De­mons­tra­tio­nen wo sich spe­zi­ell Groß­el­tern für den Kli­ma­schutz ein­set­zen kön­nen? So et­was wie…Grammys vor Fu­tur??? Kom­me aus Köln. Lie­be Grüße,warte auf Ant­wort. Clau­dia Leyendecker(mein Mann und ich sind seit 40 Jah­ren Mit­glied bei Green­peace.

  8. Kli­ma­schutz ist nö­tig kei­ne Fra­ge
    aber ge­ra­de die hier de­mons­trie­ren sind die gröss­ten
    En­er­gie­ver­schwen­der.
    Je­der hat ein Han­dy, Whats app etc.
    Das ver­braucht un­men­gen an En­er­gie.
    Fast­food ? Wer sitzt da ? Jun­ge Leu­te!
    Wenn Ich be­ruf­lich im Flie­ger sit­ze wenn treff Ich. Jun­ge Leu­te
    die fürs Wo­chen­en­de schnell mal
    nach Rom flie­gen.
    Zum bi­ken schnell mal in die Al­pen fah­ren.
    Mei­ne Gross­el­tern ha­ben als Frei­zeit­be­schä­ti­gung Heu ge­macht, Stroh ein­ge­fah­ren,
    Holz ge­hackt, Kü­he ge­mol­ken
    Bie­nen ge­züch­tet.
    In mei­nem Dorf gab es nur ein Te­le­fon.
    Fast euch mal zu­erst an eu­re ei­ge­ne Na­se.
    Geht mit gu­tem Bei­pi­el vor­an und zu Fuss und kauft kei­ne neu­en Han­dys und Lap­tops.

    1. Das ist rich­tig! Wir al­le sind Teil des Pro­blems. Nicht nur ei­ne Grup­pe, ei­ne Re­gi­on oder ein Land. Man­che mehr, so wie wir rei­chen West­eu­ro­pä­er, an­de­re we­ni­ger, aber un­be­tei­ligt ist nie­mand. Ich un­ter­stüt­ze die Be­we­gung und freue mich, das da­mit ein Be­wusst­sein für die Pro­ble­me ge­schaf­fen wird und sich jun­ge Men­schen da­mit aus­ein­an­der set­zen.
      Kli­ma­schutz müss­te al­ler­dings viel brei­ter ein­ge­for­dert wer­den. Die Po­li­ti­ker sind nicht so mäch­tig, wie es viel­leicht scheint. Wich­ti­ge Ver­ant­wort­li­che sit­zen in den Vor­stän­den von En­er­gie­kon­zer­nen, Au­to­mo­bil­kon­zer­nen, Flug­zeug­her­stel­lern und Flug­li­ni­en, den Tech Kon­zer­nen. Die müs­sen Ih­re Zie­le und Ihr Ver­hal­ten än­dern.
      Man­che ha­ben es schon auf Pla­ka­ten the­ma­ti­siert, der Ka­pi­ta­lis­mus ist das Pro­blem, er lenkt und för­dert zwar In­no­va­tio­nen, hat aber da­bei den Fo­kus nicht auf dem Wohl der Ge­sell­schaft oder der Um­welt. Die Pro­test­be­we­gung soll­te die­se Kri­tik viel stär­ker in den Vor­der­grund brin­gen und zu de­nen tra­gen, die hier die Wei­chen stel­len und das sind nicht die Po­li­ti­ker, son­dern die Ver­ant­wort­li­chen in den Un­ter­neh­men. So­lan­ge die­se kei­nen Aus­weg aus der Pro­fit- und Wachs­tums Spi­ra­le fin­den, so­lan­ge die An­zahl von Ar­beits­plät­zen hö­her be­wer­tet wird, als die An­zahl von Krebs­kran­ken, Lärm­ge­schä­dig­ten, Stre­ßer­krank­ten, ver­gif­te­ten Men­schen, so­lan­ge wird es kei­nen wirk­sa­men Kli­ma­schutz ge­ben kön­nen.

    2. Zum Kom­men­tar von Jörg Len­gen­berg:
      Ent­schul­di­gung, aber Ih­ren Ge­dan­ken kann ich nicht zu­stim­men.
      Si­cher­lich ha­ben un­se­re Groß­el­tern nicht so en­er­gie-ver­schwen­de­risch ge­lebt, wie wir dies tun, üb­ri­gens wir al­le, nicht nur die Ju­gend­li­chen. Die­se nun aber als die größ­ten En­er­gie-Ver­schwen­der zu be­zeich­nen, geht völ­lig an der Sa­che vor­bei.
      We­ni­ger zu flie­gen, auf Fast-Food zu ver­zich­ten, kei­ne Han­dys und kei­ne Lap­tops mehr zu kau­fen lö­sen nicht das Pro­blem. Von Ih­nen er­war­tet ja auch nie­mand, auf die Er­run­gen­schaf­ten Ih­rer Ge­nera­ti­on – Wasch­ma­schi­ne, Kaf­fee­ma­schi­ne oder Spül­ma­schi­ne – zu ver­zich­ten.
      So we­nig, wie wir zu­rück in die Stein­zeit kön­nen, so we­nig kön­nen wir zu­rück zu den Zei­ten un­se­rer Groß­el­tern. Wir le­ben heu­te und müs­sen mit den heu­ti­gen Er­run­gen­schaf­ten zu­recht­kom­men. An­statt zu pre­di­gen, sich dem Fort­schritt zu ver­wei­gern, müs­sen wir ihn um­welt­ge­recht ge­stal­ten. Dar­in liegt die Lö­sung.

  9. 1968 hat­te ich ge­ra­de das Stu­die­ren an­ge­fan­gen, war al­so et­wa so alt wie ihr jetzt. Ei­ni­ge Jah­re spä­ter glaub­te ich, die klei­nen Er­run­gen­schaf­ten für die Ge­sell­schaft – Fe­mi­nis­mus­be­we­gung; die Ent­lüf­tung des „Muffs von tau­send Jah­ren / raus aus den Ta­la­ren”; „Mehr De­mo­kra­tie wa­gen!” – sei­en von den Men­schen ver­in­ner­licht wor­den. Jetzt muss ich fest­stel­len, dass es auch wie­der rück­wärts ge­hen kann. Da­für bin ich ‘68 nicht auf die Stra­ße ge­gan­gen, um nun zu er­le­ben, wie vie­les wie­der den Bach run­ter geht. Lasst euch nicht be­ir­ren durch die be­scheu­er­te Dis­kus­si­on über Schul­pflicht. Das sind nur Ab­len­kungs­ma­nö­ver vom ei­gent­li­chen The­ma: Kli­ma­po­li­tik. In Ar­ti­kel 20 un­se­res Grund­ge­set­zes heißt es: „Ge­gen je­den, der es un­ter­nimmt, die­se Ord­nung zu be­sei­ti­gen, ha­ben al­le Deut­schen das Recht zum Wi­der­stand, wenn an­de­re Ab­hil­fe nicht mög­lich ist.” Und in Ar­ti­kel 31 steht nur ein kur­zer Satz: „Bun­des­recht bricht Lan­des­recht.” Schul­ge­set­ze sind Lan­des­recht.
    Kei­ne Kom­pro­mis­se mehr! Selbst wenn es ei­ni­ge Tau­send Ar­beits­plät­ze in der Koh­le­för­de­rung oder bei den Au­to­mo­bil­her­stel­lern kos­tet. Es gibt aus­rei­chend an­de­re Ar­beits­plät­ze.
    Ich bit­te euch, macht wei­ter so. Ihr seid auf dem rich­ti­gen Weg!
    Viel Er­folg wünscht euch Jo­chen Ro­brandt (72).

  10. Car­la Re­emts­ma. Tol­ler Auf­tritt bei Ill­ner. Macht wei­ter so. For­dert zum Han­deln auf. Wie es aus­sieht be­gin­nen eu­re Streiks am Frei­tag zu wir­ken. Un­se­re Na­tur dis­ku­tiert nicht. 420 ppm CO2 in der At­mo­sphä­re, das hat­ten wir in den letz­ten Mil­lio­nen Jah­ren nicht und es wird lan­ge dau­ern, bis die Wer­te wie­der run­ter ge­hen. Die Streiks sind mir ein An­sporn mich ich Sa­chen CO2 Ver­mei­dung mehr an­zu­stren­gen. Dan­ke.

  11. Lie­be De­mons­tran­ten „Fri­day for Fu­ture“,
    ich dan­ke Euch für Eu­er En­ga­ge­ment für ei­ne un­zer­stör­te Welt.
    Wenn ich jün­ger wä­re (ich bin 82), wür­de ich Euch je­den Frei­tag be­glei­ten.
    Als wir vor 45 Jah­ren (1974) un­ser Haus bau­ten, wa­ren uns die dro­hen­den Ge­fah­ren durch die En­er­gie­ver­geu­dung be­wußt.
    Wir sorg­ten des­halb selbst für ei­ne sehr gu­te Wär­me­däm­mung des Hau­ses, dros­sel­ten die Fahr­ge­schwin­dig­keit des Au­tos auf max. 120 km/h auf den Au­to­bah­nen und ver­zich­te­ten auf Ver­gnü­gungs­flü­ge.
    Al­lein die­se drei ei­gent­lich selbst­ver­ständ­li­chen Maß­nah­men stei­ger­ten un­se­re Le­bens­freu­de, schon­ten den Geld­beu­tel und oben­drein die Um­welt.
    Et­li­che „Kurz­den­ker“ be­lä­chel­ten uns da­mals.
    Vor 20 Jah­ren schrieb ich ein Buch „Der En­er­gie­ver­brauch und sei­ne Fol­gen“. Dar­in stand im Grun­de nichts Neu­es, die Pro­ble­ma­tik war seit lan­ger Zeit be­kannt – aber für die meis­ten Men­schen un­be­quem, nicht nur für Po­li­ti­ker.
    Ich schrieb in der Ein­füh­rung zu dem Buch:
    „Die Wan­de­rung auf dem Grat am Ab­grund.
    Die en­er­gie­ver­brau­chen­de Mensch­heit wan­dert auf ei­nem sehr schma­len Grat über zwei tie­fen Ab­grün­den: Links das ab­seh­ba­re En­de der ge­si­cher­ten En­er­gie­ver­sor­gung und rechts der sich ga­lop­pie­rend nä­hern­de Kli­ma­wan­del.
    Von bei­den Ab­grün­den wis­sen wir seit lan­gen Jah­ren oh­ne die Ur­sa­chen wirk­sam an­zu­pa­cken.
    Als Her­an­wach­sen­de frag­ten wir 1950 un­se­re El­tern und Leh­rer nach den Ver­ur­sa­chern und Schul­di­gen für die un­vor­stell­ba­ren Ver­bre­chen des Na­zi­re­gimes. Wir er­fuh­ren von der Exis­tenz ei­ni­ger Schreib­tisch­tä­ter und de­ren Mör­der­ban­den, die das un­ge­heu­er­li­che Mor­den an­rich­te­ten.
    Ich fürch­te, un­se­re Kin­der, En­kel und Ur­en­kel wer­den ein­mal ähn­li­che Fra­gen an uns rich­ten: „Wie war es mög­lich, daß Ihr der Plün­de­rung und Zer­stö­rung der Welt, ih­rer Ge­schöp­fe und Schön­hei­ten ta­ten­los zu­ge­se­hen habt?“
    Wir wer­den ver­mut­lich auch Schreib­tisch­tä­ter vor­schie­ben und wie un­se­re El­tern ant­wor­ten: „Da­von ha­ben wir nichts ge­ahnt, das konn­te sich kei­ner vor­stel­len, der Ein­zel­ne hät­te auch nichts da­ge­gen tun kön­nen!“
    So leicht wie un­se­re da­mals viel­leicht tat­säch­lich harm­lo­sen, des­in­for­mier­ten und ver­führ­ten El­tern und Leh­rer wer­den wir uns nicht her­aus­re­den kön­nen. Wir sind seit über 30 Jah­ren gut in­for­mier­te Mit­wis­ser, Mit­läu­fer und Mit­tä­ter.
    Mein Buch möch­te an­re­gen, die Maß­nah­men so­fort zu er­grei­fen, die in der Macht und in der Ver­ant­wor­tung des Ein­zel­nen ste­hen“.
    Lie­be „Fri­day for Fu­ture“ Freun­de, Ihr seid mei­ne En­kel, laßt Euch nicht von Eu­rem En­ga­ge­ment ab­brin­gen !

  12. ja macht wei­ter so, laßt Euch nicht kau­fen von der „Wirt­schaft“. Die wer­den al­les tun Euch ins Lee­re lau­fen las­sen, die wer­den Euch kau­fen.
    Ver­sucht eue­re El­tern und Freun­de mit ins Boot zu neh­men
    Gers­ten hör­te ich in den Nach­rich­ten das 6000 Mil­li­ar­den Volks­ver­mö­gen in Deutsch­land es gibt – dann wird doch ver­dammt noch ein­mal was da­bei sein – für Eue­re ZUKUNFT, wir ha­ben un­se­re ge­lebt.
    Hey ich bin am Frei­tag da­bei.

  13. Strei­ken bringt euch nicht wirk­lich wei­ter. Es ist auch eu­er Pla­net und es ist eu­re Zu­kunft. In ein paar Jah­ren seid IHR die­je­ni­gen, die für die wei­te­re Zu­kunft ver­ant­wort­lich sind. IHR müßt EURE Zu­kunft ge­stal­ten.
    Macht euch jetzt Ge­dan­ken dar­über, was IHR für ei­nen Be­ruf er­grei­fen wollt, der gut für die Um­welt ist. Macht euch jetzt Ge­dan­ken dar­über, wie IHR eu­er Um­welt­ver­hal­ten in Zu­kunft ge­stal­ten wollt.
    Macht euch jetzt Ge­dan­ken dar­über, wie IHR die The­men, die ihr jetzt kri­ti­siert, in Zu­kunft bes­ser ma­chen könnt.
    Macht euch jetzt Ge­dan­ken dar­über, wel­che Wei­chen ihr stel­len müßt, da­mit IHR nicht die glei­chen Feh­ler macht, wie es die Er­wach­se­nen (viel­leicht) ge­macht ha­ben.
    IHR seid die Zu­kunft, nicht die Er­wach­se­nen – die sind bald Ver­gan­gen­heit.

  14. Fri­days for Fu­ture ist ei­ne fan­tas­ti­sche Be­we­gung. Den Geg­ner ant­wor­te ich: Gier frisst Hirn (und dann ist Lee­re im Kopf). Aber es sind nicht nur Po­li­ti­ker ge­fragt: Wir Al­le müs­sen et­was tun, z.B. ver­zich­ten. Bud­dha sag­te schon: „Al­les Lei­den hat sei­ne Ur­sa­che in der Be­gier­de (im ha­ben wol­len).
    M.K.Ritter hat ei­ne ak­tu­el­le No­vel­le zum The­ma Kli­ma­wan­del ge­schrie­ben und wie man mit den Schul­di­gen um­ge­hen kann. Und er wirft die Fra­ge nach der Ethik in der Po­li­tik auf. Ei­ne le­sens­wer­te Sto­ry (Cy­ber-Court of Jus­ti­ce – Whist­leb­lo­wer wan­ted).

    1. Zum Kom­men­tar von Det­lev Os­ter:
      Im Zu­sam­men­hang mit der drin­gend nö­ti­gen Rich­tungs­än­de­rung be­züg­lich der Um­welt­po­li­tik hö­re und le­se ich im­mer wie­der den Be­griff „Ver­zicht“. Mei­ner An­sicht nach ist die­ser Be­griff falsch ge­wählt.
      Zum ei­nen ver­ur­sacht Ver­zicht zu­meist ein Ge­fühl von Ein­schrän­kung, das dem Wohl­be­fin­den ent­ge­gen­steht und so­mit schwer durch­zu­hal­ten ge­schwei­ge denn er­folg­reich zu eta­blie­ren ist. Zum an­de­ren gibt es aber auch kei­ne Not­wen­dig­keit zum (dau­er­haf­ten) Ver­zicht.
      Es geht nicht dar­um zu ver­zich­ten, son­dern dar­um, in­no­va­tiv zu den­ken, um das Ziel zu er­rei­chen, näm­lich die Er­de zu hei­len, in ih­rer Viel­falt ge­sund zu er­hal­ten und wei­ter­hin ei­ne si­che­re und leb­ba­re Zu­kunft zu er­mög­li­chen, mehr noch: ga­ran­tie­ren zu kön­nen.
      An­statt un­se­ren Fo­kus auf den schein­bar ge­fürch­te­ten, weil un­lieb­sa­men Ver­zicht zu len­ken, soll­ten und müs­sen wir an­fan­gen, Hür­den als Hür­den zu er­ken­nen und uns die Fra­ge stel­len, wie die­se zu über­win­den sind, da­mit die Er­run­gen­schaf­ten, die uns Men­schen so lieb ge­wor­den sind, mit der Na­tur ein­her­ge­hen.
      Was Bud­dha lehr­te, als er sag­te, al­les Lei­den ha­be sei­ne Ur­sa­che in der Be­gier­de (in der An­haf­tung der Din­ge), war nicht der Ver­zicht, son­dern die Über­win­dung der Be­gier­de – al­so das Dar­über-Hin­aus­wach­sen. Es wird drin­gend Zeit, dass wir dies nun auch end­lich ler­nen und zum Woh­le der Na­tur han­deln, denn ver­ges­sen wir doch bit­te ei­nes nicht: Wir sind Teil der Na­tur. Ver­let­zen wir die Na­tur, ver­let­zen wir uns selbst.

      1. Ver­zicht nicht un­be­dingt, aber kei­ne Ver­schwen­dung.
        Nach­hal­tig­keit, Kreis­lauf­wirt­schaft,
        From crad­le to Crad­le Prin­zip – von der Wie­ge bis zur Wie­ge: Müll = Roh­stof­fe

  15. Ich fin­de die Pro­tes­te der Schü­le­rin­nen und Schü­ler ge­gen das Ver­sa­gen der Kli­ma­po­li­tik der rei­chen In­dus­trie­län­der be­wun­derns­wert. Auch aus mei­ner Sicht als ehe­ma­li­ge Leh­re­rin hal­te ich die Schul­streiks für wir­kungs­voll und ef­fek­tiv. Macht wei­ter so und lasst euch nicht den Mut neh­men! Die De­mos müs­sen wei­ter an­dau­ern und noch grö­ßer wer­den. Um­welt- und Kli­ma­schutz der äl­te­ren Ge­nera­ti­on soll­ten dem gu­ten Bei­spiel der Ju­gend fol­gen! Hier noch ein Vor­schlag, wie die Öf­fent­lich­keit noch mehr an­ge­spro­chen wür­de: Ihr soll­tet an eu­ren frei­täg­li­chen Pro­tes­ten al­le Bur­ger-Re­stau­rant boy­kot­tie­ren, um auf die kli­ma­schäd­li­che Zer­stö­rung des Re­gen­wal­des auf­merk­sam zu ma­chen, die durch die Ab­hol­zung zur Schaf­fung von Wei­de­land für Rin­der­her­den ent­steht. Ich wün­sche al­len Ak­ti­vis­ten viel Er­folg!

  16. Lasst uns ein­dring­lich for­dern, die vor­lie­gen­den deut­schen Kli­ma­zie­le für 2020 ein­zu­hal­ten.
    Al­le re­den nur von den Kli­ma­zie­len 2030.
    War­um sol­len wir so­lan­ge war­ten?
    Wir for­dern Ein­hal­tung der Kli­ma­zie­le 2020 !

  17. seit Gre­ta Thun­berg die Ak­ti­on Fry­day-for-fu­ture ins Le­ben ge­ru­fen hat und da­mit welt­weit vie­le jun­ge Leu­te Frei­tag für Frei­tag mo­bi­li­sie­ren konn­te für ih­re Zu­kunft auf die Stra­ße zu ge­hen, kann ich nachts wie­der et­was bes­ser schla­fen, es gibt mir wie­der Hoff­nung für mei­ne Kin­der und En­kel. Ich fin­de das groß­ar­tig, was ihr da macht. Der erns­te Cha­rak­ter die­ses fun­da­men­ta­len und für die Er­de so exis­ten­ti­el­len Pro­blems des Kli­ma­wan­dels recht­fer­tigt es auch, dass da­bei so man­che Schul­stun­de „ge­schwänzt“ wird, wo­bei ich die­ses Wort in dem Zu­sam­men­hang äu­ßerst un­pas­send fin­de. Wie wollt ihr sonst die nö­ti­ge Auf­merk­sam­keit er­rei­chen?! Ich, als nun­mehr fast Fünf­und­sech­zig­jäh­ri­ger, hät­te das der Ge­nera­ti­on „Smart­pho­ne“ nicht zu­ge­traut und ich kann nur sa­gen: lasst in eu­rem Tatand­rang nicht nach! Ihr Jun­gen müsst uns Al­ten so­lan­ge auf die Fü­ße tre­ten, bis sich spür­bar et­was tut. Da­bei geht es je­doch nicht nur um die Ak­ti­vie­rung von Po­li­ti­kern. Das Pro­blem ist ein ge­samt­ge­sell­schaft­li­ches. Al­le Men­schen un­se­rer Wohl­stands­ge­sell­schaft müs­sen zum Um­den­ken be­wegt wer­den, da schlie­ße ich mich na­tür­lich mit ein. Wir ha­ben es uns sehr ge­müt­lich ge­macht in un­se­rer Wohl­stands­welt auf Kos­ten des ar­men Teils der Mensch­heit, auf Kos­ten der an­de­ren Le­be­we­sen und auf Kos­ten der Um­welt. Und bei die­ser Sei­te der Be­trach­tung kommt man lo­gi­scher­wei­se um ei­ne ge­ne­rel­le Fra­ge nicht her­um: Lässt sich die Markt­wirt­schaft, selbst mit dem At­tri­but so­zi­al da­vor, de­ren Treib­stoff ein per­ma­nen­tes, größt­mög­li­ches Wirt­schafts­wachs­tum ist, über­haupt mit der Kli­ma­ret­tung ver­ein­ba­ren? Ich glau­be es nicht!
    Für eu­re wö­chent­li­chen Ak­tio­nen hät­te ich da noch ein paar Tipps: Wer­det kon­kre­ter, for­dert kon­kre­te Maß­nah­men, die so schnell wie mög­lich um­zu­set­zen sind, wie zum Bei­spiel:
    – so­for­ti­ges Tem­po­li­mit auf Au­to­bah­nen
    – Ver­bot von Bil­lig­prei­sen bei Fleisch
    – er­heb­li­che Ver­teue­run­gen von Flug- und Kreuz­fahrt­prei­sen
    – Ver­steue­rung von Le­bens­mit­tel­ver­schwen­dung und und und.
    Auch, wenn ihr bei eu­ren For­de­run­gen viel­leicht manch­mal über’s Ziel hin­aus­schie­ßen soll­tet, die Men­schen wer­den so eher be­grei­fen, dass ihr es wirk­lich ernst meint.
    Und ich ha­be da noch ei­ne Idee: Sprecht ge­zielt die Su­per­rei­chen die­ser Welt an, wo­von es jähr­lich im­mer mehr gibt und die sich ih­re Mil­li­ar­den nicht ver­dient, son­dern ei­nem kran­ken Fi­nanz­sys­tem zu ver­dan­ken ha­ben, in dem sich Geld von al­lein ver­meh­ren kann. Sprecht sie an, sich ge­zielt an der Ret­tung der Welt zu be­tei­li­gen. Er­zeugt in ih­nen ein schlech­tes Ge­wis­sen, bis ei­ni­ge von ih­nen ak­tiv wer­den.

    1. 👍👍👍 Wenn wir, die wir im Wohl­stand le­ben, es erst­mal schaf­fen, nichts zu ver­schwen­den, dann ist das auch be­reits ein klei­ner Er­folg. Die Hälf­te an „Kla­mot­ten“ kau­fen, kein Es­sen weg­wer­fen, die Hälf­te an Wasch­mit­tel und Sham­poo be­nut­zen, Was­ser­ver­brauch kon­trol­lie­ren und ein­schrän­ken, zu Fuss oder Fahr­rad ein­kau­fen.…. .…. et­was we­ni­ger von Vie­lem.
      Nur ein­mal in Jahr in Ur­laub flie­gen (statt zwei bis drei­mal). Wä­re doch dchon was, oder?

  18. Ich bin 67 und wer­de in Zu­kunft auch an der De­mos in Mün­chen teil­neh­men. Mot­to: Groß­el­tern für die Zu­kunft der En­kel. Ich bin aus der 68 er Ge­nera­ti­on und bin der Mei­nung das dies nicht ein Kampf jung ge­gen alt son­dern Kli­ma­schüt­zer ge­gen Po­li­ti­ker ist. Die Po­li­ti­ker ha­ben vom wah­ren Le­ben ab­so­lut aus­ge­schlos­sen. An­satt Tem­po 130 für al­le kurz­fris­tig zu ent­schei­den un­ter­stützt man mit Mil­lio­nen­be­trä­gen die In­dus­trie um teu­re „Ver­kehrs­re­gel­an­la­gen an den Au­to­bah­nen zu bau­en“. Wel­che Lob­by steckt da da­hin­ter? Wer braucht ein Au­to das mehr als 70 Ps hat?
    War­um wird nicht mas­siv Geld in die For­schung zu al­ter­na­ti­ven KFZ-An­trieb ge­steckt? E‑Autos sind kei­ne Lö­sung. (Roh­stof­fe, Recycling,Stromkapazizäten)
    War­um wird Flug­ben­zin nicht be­steu­ert?
    Und vie­le wei­te­re Fra­gen.
    Ich wer­de mas­siv wer­ben dass noch mehr an den De­mos teil­neh­men. Die aus­ser­par­la­men­ta­ri­sche Op­po­si­ti­on ist sehr wich­tig.
    Vie­le Grü­ße
    Son­ja Götz

    1. Ich ge­hö­re der­sel­ben Ge­nera­ti­on an und bin der­sel­ben Mei­nung.
      Mein Vor­schlag: nicht nur die Po­li­ti­ker an­spre­chen und her­aus­for­dern, son­dern di­rekt die Gross­un­ter­neh­ner und Ma­na­ger an­spre­chen, an sie ap­pe­lie­ren.
      Die meis­ten von de­nen ha­ben doch wohl Kin­der, En­kel und so­gar Ur­en­kel.

  19. Ich ha­be ges­tern am 31.03.2019 An­ne Will im ers­ten ge­se­hen. Es ging end­lich mal nur am Ran­de um das Schu­le schwän­zen.
    Ich be­fürch­te al­ler­dings, dass die Auf­merk­sam­keit für das ei­gent­li­che The­ma Kli­ma­ka­ta­stro­phe ste­tig ab­nimmt, wenn es nicht ge­lingt das The­ma nach­hal­tig zu ver­an­kern.
    Mit Blick auf die An­zahl der Be­trof­fe­nen fra­ge ich mich, ob nicht ei­ne bör­sen­täg­li­che Sen­dung wie „Bör­se vor acht“ ge­gen täg­li­che Kli­ma­News aus­ge­tauscht wer­den soll­te. Und zwar ge­nau zur Top- Sen­de­zeit mit Bei­trä­gen aus der Wis­sen­schaft.
    Al­so KLIMANEWS statt Bör­se vor acht.

    1. FFF Kämp­fer: sprecht mit den Un­ter­neh­mern, Ma­na­gern.
      Aber auch mit Ta­xi­fah­rern, die (ver­ständ­lich) nicht auf ihr Die­sel­fahr­zeug ver­zich­ten wol­len .…. oder kön­nen?
      Sprecht mit eu­ren Nach­barn, Freun­den, Ver­wand­ten.… macht Vor­schlä­ge, wo je­der sei­ne Bei­trä­ge zur Ver­min­de­rung sei­nes CO2 Austos­ses ma­chen kann.
      Oder wie man mass­voll mit sn­de­ren Din­gen um­ge­hen kann – NEIN zur Ver­schwen­dung!!!

  20. Jun­ge Ge­nera­ti­on – an­de­res The­ma – aber das­sel­be Feh­ler­prin­zip wie die Ge­nera­tio­nen da­vor beim Um­gang mit der Um­welt!
    Hal­lo lie­be „Fri­days for Future“-Mitstreiter und Or­ga­ni­sa­to­ren,
    es ist al­les su­per, bis auf ei­ne Sa­che! Die­se Sa­che ist wirk­lich wich­tig, aber in die­sem ei­nen Punkt seid ihr aus­nahms­wei­se al­le­samt schein­bar ganz furcht­bar „blind“ oder „un­be­bil­det“. Ihr folgt dies­be­züg­lich dem­sel­ben Feh­ler­prin­zip wie die Ge­nera­tio­nen vor Euch beim Um­gang mit den Um­welt­pro­ble­men. Ent­we­der wisst ihr es nicht bes­ser oder wollt aus rein ego­is­ti­scher Be­quem­lich­keit Eu­er Ver­hal­ten nicht än­dern. Und da­mit seid Ihr auf die­sem The­men-Ge­biet lei­der ge­nau­so „däm­lich“ wie Eu­re El­tern und Groß­el­tern in Sa­chen Um­welt. Ich re­de von „Big Da­ta“. Bei der Kom­munka­ti­on via Smart­pho­ne, z.B. für die Re­gio­nal-Grup­pen, kann man nichts Schlim­me­res be­nut­zen als Whats­App! Whats­App ge­hört zu Face­book – und die Da­ten­skan­da­le dürf­te doch je­der längst mit­be­kom­men ha­ben. Das kann oder soll­te Euch ge­nau­so we­nig „EGAL“ sein, wie die Kli­ma-Ka­ta­stro­phe, denn es wird Eu­re Zu­kunft ein­mal ge­nau­so stark be­ein­flus­sen. Mit der Nut­zung von Whats­App steu­ert ihr ge­ra­de­wegs zu­sätz­lich voll in die Di­gi­tal-Ka­ta­stro­phe! WhatsApp/Facebook hat sich über die AGB die vol­le recht­li­che Nut­zung al­ler In­hal­te, ganz nach Be­lie­ben der Fir­men, egal wel­cher Art, die ihr über Whats­App ver­brei­tet (Text, Fo­tos, Vi­de­os usw.), ge­si­chert. Al­lein die In­stal­la­ti­on von Whats­App auf dem Smart­pho­ne ge­nügt be­reits, um sämt­li­che ge­spei­cher­ten Kon­takt­da­ten an WhatsApp/Facebook in vol­lem Um­fang zu „ver­schen­ken“, auch wenn ihr Whats­App gar nicht nut­zen soll­tet, wo­mit ihr NUR durch die In­stal­la­ti­on, be­reits auch noch al­le Leu­te, die ihr in eu­ren Kon­tak­ten ge­spei­chert habt, mit in die Big-Da­ta-Scheis­se rei­tet. Das ist wirk­lich ganz ganz ganz ganz schlecht!!! Und Te­le­gram ist nicht viel bes­ser. Hier ver­mit­telt der Fir­men-Be­trei­ber nach au­ßen ein Bild der Si­cher­heit, das nicht stimmt. Te­le­gram ist längst vom rus­si­chen Ge­heim­dienst ge­hackt, und die Da­ten wer­den dau­er­haft auf den Te­le­gram-Ser­vern ge­spei­chert, oh­ne dass Nut­zer die­se lö­schen kön­nen. Da­vor hat schon vor 3 Jah­ren Ed­ward Snow­den ganz groß ge­warnt. Es gibt der­zeit wirk­lich nur zwei si­che­re Mes­sen­ger- bzw. Chat-Diens­te: Si­gnal und Three­ma. Bei Si­gnal muss je­doch skep­tisch ge­se­hen wer­den, dass der Haupt­spon­sor der Wei­ter­ent­wick­lung der App der Kon­zern Goog­le ist – al­so auch ei­ne US-Ame­ri­ka­ni­sche Da­ten-Kra­ke, die sich Nut­zer­da­ten in gro­ßem Stil ein­ver­leibt, ver­wer­tet und ver­kauft! Schlimm! Es bleibt al­so nur „Three­ma“, ei­ne App, die von ei­nem Schwei­zer Un­ter­neh­men stammt und einst als si­che­rer Mes­sen­ger für die Po­li­ti­ker des EU-Par­la­ments ent­wi­ckelt wur­de. Die App un­ter­liegt al­so voll dem EU-Da­ten­schutz­recht. Die Ser­ver ste­hen in der Schweiz. Es fin­det ei­ne si­che­re End-To-End-Ver­schlüs­se­lung statt. Und noch da­zu wer­den die Da­ten so­fort vom Three­ma-Ser­ver ge­löscht, so­bald sie vom Emp­fän­ger emp­fan­gen wur­den. Three­ma kann im Prin­zip al­les, was Whats­App und Te­le­gram auch kann. Man kann so­gar ab­so­lut ab­hör­si­cher von Three­ma zu Three­ma te­le­fo­nie­ren. Der ein­zi­ge Un­ter­schied ist, dass Three­ma EINMALIG 3,49 EUR kos­tet. Das ist al­les. Aber da­für habt ihr den ein­zig wirk­lich si­che­ren Mes­sen­ger und eu­re Da­ten ge­hö­ren nur euch – für im­mer – sie wer­den we­der ge­spei­chert, noch ge­sam­melt oder aus­ge­wer­tet – auch nicht an­onym – ein­fach gar nicht. Three­ma hat dar­an kein In­ter­es­se, und dar­über hin­aus war das einst die recht­li­che Vor­ga­be des EU-Par­la­ments, sonst wä­re der Auf­trag zur Ent­wick­lung der App nicht ver­ge­ben wor­den. Al­so BITTE BITTE BITTE, nehmt mei­ne Nach­richt an Euch al­le ernst, ver­brei­tet sie wei­ter, schickt sie rum, und ver­än­dert so­fort und für im­mer Eu­er CHAT-Ver­hal­ten. Ihr müsst Euch der Big-Da­ta-Pro­ble­ma­tik be­wusst wer­den! Ihr sol­let al­le auf Whats­App ver­zich­ten und die­se App für im­mer von Eu­ren Smart­pho­nes lö­schen! Es gibt mit Three­ma ei­ne ab­so­lut si­che­re Al­ter­na­ti­ve! Der Schutz der ei­ge­nen Da­ten soll­te Euch wirk­lich ge­nau­so wich­tig sein, wie der Kli­ma­schutz! Denn nie­mand kann heu­te sa­gen, was die­se Fir­men in Zu­kunft mit Eu­ren Da­ten, an de­nen sie die vol­len Rech­te ha­ben, ein­mal ma­chen wer­den. Ihr be­gebt Euch durch die Nut­zung selbst und noch da­zu frei­wil­lig in die di­gi­ta­le Skla­ve­rei und viel­leicht wird das spä­ter ein­mal nicht nur di­gi­tal blei­ben. Nie­mand kann es ab­se­hen! Und nein – ich per­sön­lich ha­be nichts da­von, wenn ihr Euch al­le Three­ma kauft. Ich ha­be nichts mit die­sem Un­ter­neh­men zu tun, au­ßer dass ich selbst schon lan­ge de­ren App nut­ze. Was ich da­von hät­te, wenn ihr al­le Three­ma nut­zen wür­det, ist dass ich so oder so auch von der di­gi­ta­len Ka­ta­stro­phe be­ein­flusst wä­re, wenn wir die­se nicht durch das rich­ti­ge Nut­zer­ver­hal­ten ver­hin­dern. Und ich als stu­dier­ter In­for­ma­ti­ker vom Fach weiß das ganz ge­nau! Es grüßt Euch Jon

    1. Hal­lo Jon,
      wir ar­bei­ten seit län­ge­rer Zeit in­tern an ei­ner an­de­ren Lö­sung und sind ge­ra­de in der fi­na­len Pha­se. Ak­tu­el­le läuft ei­ne Ab­stim­mung, bei der al­le Orts­grup­pen stim­men ab­ge­ben kön­nen, ob sie Te­le­gram oder Whats­App nut­zen möch­ten. Three­ma ist lei­der nicht mehr da­bei, da nicht je­der für 3,49 die App kau­fen wür­de.
      Trotz­dem vie­len Dank für dei­ne lan­ge Nach­richt.
      Ich wün­sche dir noch ei­nen an­ge­neh­men Tag.
      Mit freund­li­chen Grü­ßen
      Le­on Dobs­za
      Web­site-AG/­Mes­sen­ger-AG

  21. Als äl­te­rer frus­trier­ter Wäh­ler von Op­por­tu­nis­ten , Wirt­schafts­knech­ten und aus­ge­wie­se­nen nicht Pro­fis , dach­te ich ich hät­te schon so ziem­lich al­les er­lebt . Aber ei­ne ge­fühl­te end­los Kanz­le­rin ( EX UMWELTMINISTERIN ) die Euch auf gut Deutsch da­für lobt dass Ihr ih­re Po­li­tik scheis­se fin­det , das toppt so ziem­lich al­les Das ist der Gip­fel an Ver­lo­gen­heit und.….Aber bin mir si­cher das Ihr das sel­ber wisst. Auch wenn Euch oder eu­ren El­tern mit Stra­fen ge­droht wird ver­sucht es wei­ter . Und selbst wenn es dann ir­gend­wann aus­ser­halb der Schul­zeit sein muss . Die Auf­merk­sam­keit habt Ihr ! Nicht nur von eu­rer Ge­nera­ti­on . DANKE . Wä­ret das nicht Ihr wä­ren schon längst Po­li­zei­auf­ge­bo­te oder ähn­li­ches da . Das ist eu­er Trumpf weil ihr schliess­lich die Zu­kunft wi­der­spie­gelt

  22. Es ist mal wie­der das al­te Ho­he­lied. Ver­nunft und sach­li­cher Men­schen­ver­stand vs. po­li­ti­schem Es­tab­lish­ment, bzw. glo­bal ori­en­tier­te In­ter­es­sen­grup­pen. Lie­ber Herr Ku­bicki, lie­be Po­li­ti­ker, lie­be Frau Will. Wann ver­ste­hen Sie, dass hier ak­ti­ve Fol­ge­ge­nera­tio­nen al­lein an dem Wohl­erge­hen ih­rer Ge­nera­ti­on ge­le­gen ist. Wann ver­ste­hen Sie, dass auch wir ´60er Ge­bur­ten­jahr­gän­ge an der En­er­gie­wen­de par­ti­zi­pie­ren kön­nen statt in­ter­na­tio­nal agie­ren­de Fi­nanz- und En­er­gie­kon­zer­ne noch sat­ter zu ma­chen um den Preis, das nie­mand auf das Kli­ma Rück­sicht nimmt. Wachs­tums­quo­ten las­sen sich nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen auch mit der Um­stel­lung auf er­neu­er­ba­re En­er­gi­en er­zeu­gen. Pro­blem nur, das nicht ei­ni­ge We­ni­ge dar­an rich­tig ver­die­nen, son­dern eher Vie­le eben ein we­nig. Als So­lar­öko­nom kann ich be­stä­ti­gen das ei­ne de­zen­tra­le En­er­gie­er­zeu­gung und Nut­zung zwar Kraft­werks­be­trei­ber be­nach­tei­li­gen, das je­doch je­der Nut­zer durch En­er­gie­kos­ten­ein­spa­run­gen ei­ne Wert­schöp­fung er­hält, bei der das ein­ge­spar­te Ka­pi­tal auch in un­se­rem Land wie­der re­inves­tiert wird. So­mit er­fährt un­ser Land ei­ne hö­he­re Stei­ge­rung des Brut­to­so­zi­al­pro­duk­tes, als wenn En­er­gie­kon­zer­ne ih­re ful­mi­nan­ten Ge­win­ne an in­ter­na­tio­na­le Be­tei­lungs­fir­men aus­schüt­ten, die ih­rer­seits die­se Ge­win­ne in neue kli­ma­schäd­li­che Pro­jek­te re­inves­tie­ren. Fa­zit: So­ci­al re­spon­si­bi­li­ty with re­ne­wa­ble en­er­gy. Ger­ne schlie­ße ich mich zu­künf­tig Eu­rer In­itia­ti­ve an. Mit mei­nem klei­nen Un­ter­neh­men klä­ren wir auch an Schu­len auf. Die Non-pro­fit Ak­ti­on So­lar­strom macht Schu­le soll auf­klä­ren. Mel­det Euch ein­fach bei mir.

  23. Ein Ap­pell an uns Ver­brau­cher, weil wir gar nicht so viel ver­brau­chen wie wir ein­kau­fen. Ein­Kauft doch ein­fach nicht al­les, weil ihr es ja gar nicht ein­fach al­les braucht. Die Welt än­dern zu müs­sen (zu wol­len) über die Ar­gu­men­ta­ti­on, der Kli­ma­wan­del wach­se uns über den Kopf, oder die Mensch­heit hat sich in­ner­halb der Frie­dens­zeit von 70 Jah­ren ver­vier­facht, ist in Wirk­lich­keit nicht der Aus­schlag. EIn Bei­spiel: Un­ter­brei­tet man dem HABECK oder dem LINDNER ge­nia­le Lö­sun­gen für Nut­zung re­ge­ne­ra­ti­ver En­er­gie beim Haus­bau, re­agiert kei­ner von die­sen An­ge­spro­che­nen. Al­so die wol­len gar kei­ne „mit­sprache­be­rech­tig­ten Bür­ger“ sich an­hö­ren. Von Di­gi­ta­li­tät und Ana­lo­gi­tät fehlt de­nen je­der Be­griff des Ver­ste­hens. Bi­nä­re Zah­len sind de­nen si­cher auch noch un­ge­nann­te Be­grif­fe (8.Klasse) . Von­we­gen wie LINDNER, das sei was für PROFIS. Im Prin­zip wol­len die jetzt jun­gen Men­schen den El­tern ei­nen Ge­fal­len tun, näm­lich, ein ge­sell­schaft­li­chen Sys­tem­wan­del her­bei­füh­ren. Wir „Al­ten“ ha­ben zu viel Angst um die wirt­schaft­li­che-be­ruf­li­che Sich­rheit. Wir „Al­ten“ trau­en uns ja gar nicht im Be­trieb oder in der Fir­ma über un­ser DENKEN zu re­den. Schluss mit dem Wahn­sinn, im­mer der ERSTE, im­mer der BESTE, im­mer der REICHSTE wer­den zu wol­len. Wol­len die Men­schen et­was wie­der gut­ma­chen, müs­sen sie ge­sell­schaft­lich han­deln, al­so kol­lek­tiv re­agie­ren, geht nicht an­ders, es geht eben nur in der Kom­mu­ne. Wir müs­sen es eben aber erst mal den LINDNER´s und den MERZ´ens be­greif­lich ma­chen. Die ma­chen näm­lich al­les hek­tisch. Sa­gen wir es doch dem LESCH und dem PRECHT, dass wir Bür­ger es end­lich ver­stan­den ha­ben. Nut­zen wir doch die jun­gen Mensch aus, um uns an ih­nen be­flü­geln zu kön­nen. Ver­an­las­sen wir doch den LESCH´s und den HABECK´s kei­ne Ho­no­rar­ver­diens­te mehr in Klage-Talk´s wie bei LANZ. Dar­an ver­die­nen die klei­nen Egos ja nur. Kau­fen wir doch al­le „heu­te“ nur noch die Hälf­te von „ges­tern“. Ich bin da­bei. Char­lot­te BENZ Ing. für Elek­tro­tech­nik

  24. Mei­ne El­tern sa­gen, dass ich zum Re­gio­na­len Streik nicht mit­kom­men darf, weil Men­schen Kin­der für die Po­li­tik aus­nut­zen! Wis­sen die wor­über ich ge­re­det ha­be?! Ich bin scho­ckiert!😮

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