Woche 24/2019 – nix passiert!

26 Wochen Fridays for Future, aber #6MonateNixPassiert – trotzdem fasst Anna die vergangene Woche im Rückblick zusammen.

🥳#6MonateNixPassiert – wir streiken weiter

Seit Dezember 2018 gehen die Schüler*innen von Fridays for Future auf die Straße, um sich gemeinsam für den nötigen Klimaschutz einzusetzen und damit Druck auf die Politik auszuüben. Auch an diesem Freitag waren x junge Menschen trotz Schule oder Studium auf der Straße, denn: #6MonateNixPassiert. Trotz der medialen Aufmerksamkeit, der vielen Sympathiebekundungen aus der Gesellschaft und den neuen politischen Mehrheiten hat die Bundesregierung immer noch keine einzige der politischen Entscheidungen getroffen, die wir im Einklang mit Wissenschaftlern fordern. Deswegen machen wir weiter!

Komm nächste Woche zum ersten zentralen internationalen FFF-Streik

Am Freitag, dem 21.06., kommen aus insgesamt 16 Ländern ganz viele Menschen nach Aachen, verbunden sind sie durch die Forderung nach einem weltweit funktionierenden Klimaschutz. Unser Motto: „Climate Justice without Borders – United for a Future“. Wir erwarten Schüler*innen, Studierende, Eltern, Großeltern, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und diverse weitere motivierte Menschen. Wir haben uns unter anderem deshalb für den Standort Aachen entschieden, weil dort mit dem Rheinischen Revier die größte CO2-Quelle in ganz Europa liegt. Die Demo wird ordentlich Spaß machen und bringt auch einiges an Kultur: Es werden z. B. „Culcha Candela“ und Ruslana, die ukrainische Gewinnerin des ESC, auftreten. Bei Fragen zur Anreise hilft euch die Website. Es gibt nicht mehr viele Tickets für Sonderzüge und Busse, also beeilt euch besser!

Sei auch hier dabei: Die Planungen für den FFF-Sommerkongress

Sei dabei, wenn wir uns mit 3000 Aktivist*innen vom 31.07 – 04.08.19 im Dortmunder Revierpark treffen. Wir wollen dort darüber reden, wie Fridays for Future noch bunter, vernetzter und weltbewegender werden kann. Auf euch warten viele gemeinsame Diskussionen, Workshops, Talkrunden mit Wissenschaftler*innen und Politiker*innen, kreative Aktionen und vieles mehr. Meldet euch jetzt an. Außerdem werden noch viele helfende Hände gebraucht, und auch Spenden sind wichtig für unsere Aktionen.

📝Bochum, Marl und Gladbeck rufen Klimanotstand aus

Konstanz war Vorreiter in Deutschland, jetzt haben auch die NRW-Städte Bochum, Marl und Gladbeck entsprechende Resolutionen zum Klimaschutz verabschiedet. Bochum ist damit bis dato die größte Stadt in NRW, die dabei ist. Klimanotstand meint, dass bei allen politischen Vorhaben erst die Auswirkungen auf das Klima geprüft werden. Im Zweifelsfall heißt es bei Entscheidungen „pro Klima“, auch wenn es teuer wird. In den kommenden Wochen werden auch die Städte Köln, Düsseldorf und Essen über die Ausrufung des Klimanotstands entscheiden.

🚮Bundesweites Cleanup: Wir räumen auf!

Das Herzstück von Fridays for Future sind unsere Streiks, aber wir engagieren uns auf vielen weiteren Ebenen für Klima und Umwelt. Am Samstag, dem 15.06, haben wir unter dem Motto „Cleanups for Future“ Müll aufgeräumt. 32 Ortsgruppen von FFF waren dabei.

🤯Bundestagsabgeordnete fehlen am liebsten… freitags!

Und noch was Skurriles zum Schluss: Nach einer Auswertung der „Bild am Sonntag“ melden sich die meisten Bundestagsabgeordneten für den Freitag ab. Wir sparen uns mal sämtliche naheliegende Analogien und sagen augenzwinkernd zur deutschen Politik: Wenn freitags Arbeiten ja doch irgendwie doof ist, dann startet doch endlich „Politicians for Future“ und kommt zu unseren Streiks dazu – wir freuen uns!

21 Kommentare zu „Woche 24/2019 – nix passiert!

  1. Liebe SuS,
    letzte Woche, am 14.6., gab es hier in Marburg eine Kundgebung von Seebrücke gegen das Sterben im Mittelmeer. Wir sind dann alle auf den Marktplatz gezogen, wo die erste Kundgebung der parentsforfuture stattfand. Der erste Redner, ein Friedens- und Konfliktforscher, hat deutlich gemacht, dass nicht nur die Klimakrise unsere Zukunft bedroht, sondern auch die Rüstung, die Rüstungsexporte, die ungeheure Aufrüstung.
    Daher gilt: Vernetzung von Umwelt- und Friedensbewegung!!!!
    Die Eltern haben zum Schluss dem Oberbürgermeister von Marburg die Forderung überreicht, in Marburg den Klimanotstand auszurufen. Wir werden sehen, ob die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung dies hinbekommt.
    Mit solidarischen Grüßen
    Karin Schwalm

  2. Eure Demos für die Energiewende sind voll berechtigt und notwendig.
    Aber für Euer „Bun­des­wei­tes Cleanup: Wir räu­men auf!“ musste ich mich fremdschämen.
    So ein Quatsch, dass macht doch schon die Jugendfeuerwehr, die Pfadfinder oder sogar der Kindergarten.
    Demonstriert doch lieber mal vor H&M, Zara; Primark und Co. und macht den jungen Frauen und Mädchen klar, dass bis zu 180 Kleidungsstücke pro Jahr und Shoppen als Lieblingsbeschäftigung weder für das Klima noch für die Umwelt gut ist!

  3. Ich bin 55 und Vater von zwei Kindern.
    Endlich ist ein Stein ins Rollen gekommen, aber das kann erst der Anfang sein. Aus dem Stein muss eine Lawine werden.
    Macht weiter und immer weiter, dann wird eure Bewegung immer größere Kreise ziehen. Das ist bitter notwendig. Meine Generation hat leider über 30 Jahre verschlafen, was längst hätte getan werden können. Gut, dass ihr nicht denselben Fehler macht. Bleibt dran und bleibt lästig.
    Mir wird schlecht, wenn ich nach Berlin und Brüssel schaue. Berlin: Klimapolitik verschoben auf September, Brüssel: keine Einigung, die EU bis 2050 (!!!) klimaneutral zu bekommen. Die haben alle GAR NICHTS verstanden.
    Was wollen die machen, wenn ihr jeden Freitag zu zig-Tausenden auf die Straße geht? Die können nicht tausende Polizisten schicken, um euch in die Schulen zu verfrachten; die können nicht jede Woche Tausende Bußgeldbescheide verschicken, das scheitert alles an der fehlenden manpower. Ihr müsst nur genügend Streikende sein.
    Und wir müssen euch wenigstens unterstützen, wenig genug haben wir bisher getan.
    Ich wünsche euch allen Erfolg, damit wenigstens ihr es hinbekommt, was wir nicht geschafft haben.

    1. Lieber Ludger, ich bin 70,Mutter von 5 Kindern und Großmutter von 7 Enkelkindern.
      Mir geht es wie Dir.Meine Generation hat nach 68 viel versucht,um die atomare Aufrüstung zu verhindern,uns für den Frieden einzusetzen
      Darüber haben wir aber leider den Blick auf andere ganz konkrete Lebensbedingungen vergessen,obwohl diese vor unseren Augen liegen.
      Die Jugend hat es jetzt übernommen und wir sollten,ja müssen die unterstützen,die ihre Zukunft selbst in die Hand genommen haben.
      Manche von uns können vielleicht nicht mehr so gut demonstrieren aus vielerlei Gründen aber wir können immer Rahmenbedingungen verbessern durch Spenden,Hintergrundarbeit,Versorgung bei Demonstrationen etc,wir waren früher auch ganz kreativ.
      Bezieht uns ein,Ihr dürft was von uns verlangen

  4. Nix passiert … es passiert sehr viel. Etablierte Parteien nehmen Klima sehr viel ernster. Ein echter Erfolg. Gratulation an die Bewegung.

    Es muss noch mehr passieren. Deutschland hat einen Anteil von 2,4 % an den weltweiten Emissionen. China 25,6%, USA 16,9 %.

    Wir können in Deutschland mehr. Auf jeden Fall. Die großen Hebel, die unser Klima retten, sind aber in China und USA. Gelingt es nicht, dort die Emissionen zu reduzieren, wird jede Anstrengung, die Deutschland macht, das Klima nicht retten. Unsere Gewissen sind wahrscheinlich befriedet, doch das Klima stirbt.

    Es muss mehr passieren. Die Bewegung muss noch internationaler werden. Sie muss Einfluss auf China und USA nehmen. Nur so wird das Klima gerettet.

    Was sind eure nächsten Aktionen, um die weltgrößten Emissionsverantwortlichen zu einem Umdenken zu bewegen?

  5. Ich möchte mal einen allgemeinen Kommentar zu FFF abgeben.
    Diese Bewegung ist zwar schön und gut, aber leider denken die jungen Menschen, und mit meinen 32 Jahren bin ich auch noch jung, viel zu kurz.
    Die Forderungen sind mit sofort formuliert, aber es muss einen Übergang geben. Überall hängen Arbeitsplätze an Euren Forderungen. Von daher ist es denke ich, insbesondere im Osten ein schwieriges Unterfangen. Hier war der Kohlebau für viele ihr Leben, dass denen mit einem Mal genommen wurde.
    Und was Ihr noch nicht bedacht habt ist, dass ohne eine europäische Lösung, einen Konsenz, alle deutschen Bemühungen umsonst sind. Und leider haben sich diverse osteuropäische Länder dahingehend quergestellt.

    Es wäre schön, wenn mir auch jemand schreiben würde, wie zu meinen genannten Sachverhalten der Standpunkt aussieht.

  6. Liebe Bewegung,
    ich bin begeistert, dass der Klimawandel u der Erhalt unserer Erde in unseren Köpfen nicht mehr weg zu denken ist. Mich interessiert ob ihr euch auch für die zweitgrößte Umweltverschmutzung,stark macht ?
    Die fast feshion Industrie !! Wieso macht keiner diesen riesigen Konzernen Druck ?? H&M , Zara u co?? Das Ausmaß was wir durch unseren gewaltigen Konsum anrichten, ist jetzt schon irreparabel! Die Baumwollherstellung hat den Menschen in Uspekestain nicht nur ihren Lebensraum verändert- durch das verschwinden des Aral Sees! Sondern auch ihre Arbeitsplätze!!
    Die Temperaturen im Winter betragen- 30 jetzt dort u im Sommer bis zu 45 Grad! Es ist verpestet mit Pestiziden und alles nur wegen unserem westlich Wohlstand. In Indien gibt es ähnliche Spuren!!
    Ich freue mich über eine Antwort von euch.
    Und die Lobby verdient sich an dieser Zerstörung eine goldene Nase! Und wir fordern das, weil wir es kaufen.

  7. Fridays for Future könnte dazu aufrufen, keine Produkte kaufen, deren Herkunftsländer sich einer Verpflichtung auf Klimaschutzziele verweigern, z.B. beim Pariser Abkommen nicht mitmachen. Viele, vorwiegend junge Leute wollen heute vegan leben, Tierprodukte vermeiden. Warum nicht auch „kliman“ leben und damit denen begegnen, deren Verantwortungslosigkeit so weit geht, die Klimaschädlichkeit ihres Produktions- und Verbrauchsniveaus geradewegs zu leugnen, von der Unterstützung einer klimaschonenden Politik ganz zu schweigen?

  8. Liebe FFF-Engagierte,

    ich freue mich wirklich sehr, dass ihr euch für den Erhalt der Erde einsetzt! Macht weiter so, mit etwas längerem Atem werdet ihr viel bewegen!!!

    Ich habe (allerdings) eine Bitte:
    achtet darauf, dass ihr euch nicht mit Lösungen abspeisen lasst, die ganz große wirtschaftliche Vorteile für wenige haben!
    Für mich ist es keine Lösung E-Bikes, Elektroautos,… zu fahren! Zwar werden bei der Produktion von Windenergieanlagen Arbeitsplätze geschaffen und es wird ein bisschen (!) Geld in ärmere Länder gebracht, allerdings wird eine Unmenge an Wasser für die Herstellung von Akkus für die Autos verbraucht/verschwendet, erkranken viele Menschen beim Recycling von Telefonen, sterben viele Vögel, erkranken viele Menschen, verirren sich viele Wale bei der Aufstellung und dem Betreiben der Windenergieanlagen. Ich könnte noch lange so weitermachen. Erneuerbare Energien sind nicht nur gut- im Gegenteil. Bitte lasst euch nicht mit dieser „Lösung“ für das Klima abspeisen!

    Ich bitte euch darüber nachzudenken, warum die Herstellung von Wasserstoff-Autos nicht weiter gefördert wird. Wird dabei zu wenig Geld verdient? 1839 wurde das Prinzip der Brennstoffzelle entdeckt und der Staat macht nichts daraus oder nimmt das als Zukunftsmodell ernst. Es kämen weder Mensch noch Tier oder das Klima zu schaden und der Preis für die Autos wird mich der erhöhten Stückzahl und Nachfrage sinken!

    …Oder schaut euch den Boom der Kreuzfahrten und die damit verbundene Umweltverschmutzung an…

    …Oder die Produktion von Smartphones, die nur zwei Jahre funktionieren (sollen)…

    IHR habt die Macht. IHR könnt etwas bewegen.

    Ich wünsche euch viel Erfolg!

    Nicole

    1. Hallo Nicole!

      Am besten also „gegen alles“? Du schimpfst auf alles denkbare, deine Themen sind bunt gemischt und haben teils kaum Bezug zur Klimaproblematik – Akkus, Vögel, Wale – „ich könnte noch lange so weitermachen“… Und dann „Erneuerbare Energien sind nicht nur gut, im Gegenteil“. WAS, denkst du, ist denn dann die Lösung? Denn die Alternative zu erneuerbaren sind ja NICHT-erneuerbare Energien!

      Als einzige Alternative stellst du dagegen „Wasserstoff-Autos“. Was denkst du, woher der Wasserstoff kommt?? Zu Zeiten, als das propagiert wurde, war die Idee dahinter, mittels Strom aus Wasser per Elektrolyse Wasserstoff und Sauerstoff zu erzeugen, den Wasserstoff über Tankstellen dann in die Autos, wo er entweder wieder zur Stromerzeugung genutzt werden sollte, um damit Elektromotoren anzutreiben, oder direkt in Explosionsmotoren verbrannt werden sollte… Der Strom dazu wäre dann nach manchen Modellen aus den geplanten unzähligen AKWs gekommen…

      Wenn, und nur wenn, dieser Strom mit den von dir abgelehnten ERNEUERBAREN ENERGIEN erzeugt wird, wäre diese Technik relativ klimafreundlich.

      Wasserstoff war also in all solchen Ideen stets nur ein Energie-Zwischenspeicher. Damit ist diese Technik inzwischen weitestgehend überholt, obsolet, unnötig, weil die Kapazitäten von Speicherzellen (Akkus) ungeahnte Höhen erreicht haben.

      Nur wer so extreme Leistungen oder extreme Reichweite will, dass das mit Akkus derzeit noch nicht möglich ist (oder bei PKW nur mit sauteuren wie dem Tesla…), kommt wieder zum Wasserstoff. Das sind dann z.B. Leute (ich kenne da leider einige), die das ganze Jahr mit ihrem PKW in der Stadt rumfahren, über 10.000km pro Jahr nur mit Kurzstrecken, aber keinesfalls ein eAuto kaufen würden, weil das ja nur xxx Kilometer Reichweite hat – und es KÖNNTE ja sein, dass sie doch mal mit dem Auto in den Urlaub wollen… (wofür sie aber dann stets den Flieger nehmen).

      Ich selbst besitze ein uraltes eAuto – Reichweite etwa 70 km, Höchstgeschwindigkeit 95 km/h – mit dem ich über 90% aller Fahrten problemlos machen kann. Aber die Leute sind ja anderes gewöhnt, dank jahrzehntelanger Werbung der Auto- und Öl-Industrie, und das MUSS dann auch gewährleistet sein, unabhängig davon, ob es benötigt wird oder sinnvoll ist.

      Es wäre schön, wenn du noch darauf antworten würdest – um z.B. zu erklären, worin DU denn die Vorteile von Wasserstoff siehst.

      VG
      Frank

      1. Auch Wasserstoff ist ein erneuerbarer Energieträger. Er ist sogar insofern sehr sinnvoll, als er Stromüberkapazitäten umwandeln kann in Energieformen, die dann bei Bedarf wieder zu Strom rückgewandelt werden können. Dann müsste Strom nicht, wie es im Falle von Überschuss oftmals geschieht, an Industrieunternehmen verschleudert, teilweise sogar verschenkt werden. Es wird sogar manchmal sogar ein Zuschuss gezahlt, damit Industrieunternehmen Strom von den Erzeugern abnehmen. Das wäre alles nicht mehr nötig, könnte man den Stromüberschuss umwandeln in Wasserstoff und ihn umweltfreundlich im Auto verbrennen. DEnn es entsteht dabei nur Wasser und Sauerstoff. Was also ist daran zu kritisieren?
        Zudem: Woher willst DU denn wissen, ob der Strom, der die Akkus lädt, nicht auch aus anderen Quellen kommt als aus erneuerbarer Energie. Das sieht man den Elektronen nicht an, wie sie erzeugt wurden.
        Beim Wasserstoff fielen zudem die Umweltschäden und die gesundheitlichen und sozialen Folgen weg, die der Abbau der Metalle anrichtet, die für die Akkus gebraucht werden. Oder spielen Gesundheit und die Erhaltung der Lebensgrundlagen in der Dritten Welt keine Rolle, so lange die Luft hier für UNS sauber ist?
        Für die Gewinnung des Lithium in Südamerika müssen gewaltige Mengen Grundwasser verdampft werden. Dabei ist doch auch Wasserdampf ein Treibhausgas. Und: das Verdampfen des Wassers führt dazu, dass die Regionen, denen das Wasser entzogen wird, austrocknen. Dadurch geht die Lebensgrundlage der dort ansässigen Landbevölkerung verloren.

    2. Volle Zustimmung, Nicole! Insbesondere könnte längst ein Wasserstoffkreislauf existieren. Damit kann man – NATÜRLICH in Verbindung mit erneuerbaren Energien – alle Energieprobleme sehr sauber lösen, auch wenn das nicht jeder weiß oder versteht.

      Stattdessen wird zum Beispiel aktuell in Peru Einheimischen das Leben versaut, weil dort große Lithiumvorkommen abgebaut werden sollen. Solche Sauereien müssen endlich aufhören! Ebenso ist es ein Verbrechen an den Ressourcen des Planeten, welches Akku-und-Ladestationen-Wirrwarr samt Kabeln da schon wieder geschaffen wurde (wie zuvor beim Mobilfunk). Einziges Ziel: Gewinne machen. Ein solches System kann auf Dauer nur Schaden anrichten! Sogar möglich: Akkus oder Elektromotor kaputt = Neues Auto oder E-Bike erforderlich, weil es keine Ersatzteile mehr gibt oder sie baubedingt gar nicht ausgetauscht werden können! Unfassbar, dass soetwas keine Straftat ist!

      Auch für den grotesk gescheiterten Druckluftspeicher sollte man sich wieder stark machen, sowie wesentlich stärker auf Solarenergie und regionale Versorgung setzen. Mit „Shareholder Value“ geht die Welt zugrunde! Wir müssen ganz schnell davon weg!

      LG Armin

  9. Liebe Jugendliche,
    zuerst: ich stehe zu 98% auf Eurer Seite!

    Aber: Warum seid Ihr politisch gesehen vollkommen und absolut neben der Spur?

    Warum? Ich habe gerade eben Phoenix gesehen mit Euren Vertretern und Bundestagsabgeordneten und was da für ein Unsinn gequatscht wurde ist nicht zum Aushalten. Also:

    1) Ihr könnt in Deutschland in 2019 Neuwahlen praktisch erzwingen, indem Ihr Euch ausschliesslich auf die SPD und die Revisionsklausel konzentriert. Tretet der SPD in den Hintern von morgens bis Abends.

    2) Redet nicht mit „C“ und „F“ Parteien. Die sind die treibende Kraft des Weiter so. Punkt.

    3) Macht das zu Eurem obersten Ziel. Neuwahlen in 2019. SOFORT!

    4) Macht einen Countdown: Die Woche hat 5 Tage. Nehmt alle 2 Monate noch einen Tag dazu. Merke: In der Schule gibt es alles mögliche, aber keine Bildung. Es gibt genau das nutzlose Wissen, was uns/Euch diesen Schlamassel eingebrockt hat.

    5) Es gibt ein praktisch historisches Zeitfenster für den „Mini-System-Wechsel“. Ich bin kein Freund von „G2R/L“, aber was solls. Ohne einen drastischen Systemwechsel geht das nicht gut aus und wenn keine „C-Partei“ in der Regierung ist, ist das für viele eben schon der Systemwechsel. Also? Neuwahlen.

    6) Redet nie wieder über irgendwas, was mehr als 3 Jahre in der Zukunft liegt. Das ist alles Humbug. JETZT in 2019 oder nie. Neuwahlen. Was ist so schwer daran zu verstehen? und die dumme SPD ist der Schlüssel. Denkt einmal in Eurem Leben strategisch.

    7) Ich versteh nicht, wie man das nicht verstehen kann. Bitte nachlesen: das kiss Prinzip.

    OK, bitte sagt das wem auch immer, aber hört bitte auf „herumzuspielen“, das kostet nur Zeit und bringt nix. Gebt „einfach“ den Grünen eine Chance es auch mal zu versauen. Glaubt Ihr denn die ganzen SUVs fallen vom Himmel? Es gibt da ein zweites Klima namens Neoliberalismus, das ist der eigentlich Feind. Die Titanic wird nicht mit sanften Gesprächen gewendet, Sorry.

    Alles Gute trotzdem und wie immer: Weitermachen:-)

    VG

    Eckhard

  10. Hallo ihr von der Friday for Futur Bewegung ,
    ich bin martin und wohne jetzt seit 36 Jahren in Berlin und komme ursprünglich
    von der Insel Föhr . Warum erzähle ich euch das ? Im Alter von 12 Jahren fing ich an gegen Atomkraftwerke zu demonstrieren und Altpapier zu sammeln und andere Rohstoffe .
    Nach Berlin bin ich damals gegangen weil ich auch nicht zur Bundeswehr wollte und anhand des Viermächtestatus brauchte man dann nicht mehr zur Bundeswehr .
    Mittlerweile mache ich seit 3 Jahren sozialkritische Musik . Für eure Bewegung hab ich extra meinen Verkehrte Welt Song umgeschrieben . Würde mich freuen wenn ich ihn in Berlin
    am Invalidenpark mal bringen dürfte . Hier der Text :

    VERKEHRTE WELT

    Auf der welt liegt vieles in den Sternen
    manchmal möchte man sich gern aus ihr entfernen
    nun fliegen wir auch schon zum Mond
    doch auch dort bleiben wir von den Problemen der Welt nicht verschont

    Wer ist Wer auf dieser Welt
    nur einige wenige haben das meiste Geld
    zu mächtig sind die großen Konzerne
    Sie diktieren uns die Preise ganz gerne
    am schlimmsten sind die Börsensoekulanten
    weil keiner weiß wie sie ihre Tricks anwandten
    Guckt euch an den Ölscheich oder die Oligarchen
    Sie sind nicht nur an Frauen reich
    sie führen sich auf wie die Patriarchen
    WER IST WER AUF DIESER WELT ???

    Die Erde ist unser aller Zuhause
    auch sie braucht mal eine Pause
    Gegen die Natur roden wir unsere Wälder
    und überdüngen unsere Felder
    Wasser , trinken können wir viel zu viel
    leider ist nur Raubbau unser Ziel
    Tiere zeigen uns das wahre Leben
    Warum können wir ihnen keine Freiheit geben ???
    DIE ERDE IST UNSER ALLER ZUHAUSE
    AUCH SIE BRAUCHT MAL EINE PAUSE

    Jetzt heißt es aufwachen
    Wir wollen Krach machen
    hoch mit den Scheuklappen
    Umweltverschmutzer schmeißen wir in Teufels Rachen
    so hat die Natur wieder was zu lachen
    Unter Naturfreunden keine Macht für Niemand
    haben wir das Problem der Welt erkannt
    Ihr Mächtigen der Welt nehmt endlich Vernunft an
    bis auf “ Ein paar Meter “ seid ihr völlig von der Rolle
    durch euch gerät die Welt bald völlig “ Ausser Kontrolle “
    Die meisten Leute haben keinen blassen Schimmer
    zu unserer Meinung stehen wir “ Für Immer “
    Mit Umweltverschmutzern gehen wir hart ins Gericht
    Wir wollen “ Nie so sein wie all die Anderen “
    Unter Naturfreunden zu sein mehr brauchen wir nicht !!!!

    Hoffe das euch der Text gefällt , bitte um ehrliche Meinung
    und falls ihr euch wundert warum manches in Anführungszeichen
    steht das sind Songs von MONO & NIKITAMAN
    hört einfach mal bei ihnen rein total angesagte Band die seit fast
    20 jahren musik mit kritischen Texten macht
    Ich würds toll finden wenn ich mal bei euch auftreten könnte
    denn eure Bewegung wohnt in meinem Herzen und ich bin
    froh das ihr das verwirklicht von dem ich schon vor
    über 30 Jahren geträumt habe
    In diesem Sinne
    Martin

  11. Atomkraftwerke und Atombomben, Hunger und Kriege, Überbevölkerung und Resourcenknappheit – was ist dem allem gemein?

    110%ig sicher menschgemachte Probleme mit entsprechenden Bewegungen diese zu Lösen.

    Und was ist davon gelöst worden?

    Nun also das Klima retten. Weniger geht nicht.

    Am besten über eine sozial-verträgliche CO2-Steuer. Wo es ja so viele Verbrauchssteuern gibt die nicht von unten nach oben umverteilen.

    Muss einen nicht stören – sollen sich ja die Politiker ausdenken wie das ausgestaltet wird. Aber warum wird dann überhaupt eine Lösung in Form einer Steuer gefordert?

    Ist das nicht genauso seltsam wie der Beifall zu FFF durch die „Systempresse“ wie Der Spiegel etc.?

    Kann es etwa sein das man Euch ein bisschen „zappeln“ – oder genauer – gegen Kohle hüpfen lässt bis ihr das bekommt was „ihr wollt“, damit dann schlichtweg das herrschende Kapital weiterhin die Kohle macht?

    Mit „den eigenen Arsch retten“ hätte FFF dann ja nicht so viel zu tun. Vielleicht solltet ihr diesbezüglich doch auf Nummer sicher gehen…

    Allein in dieser Woche gab es in der Online Ausgabe von besagtem Spiegel zwei Interviews mit Forschern die darauf hinwiesen das die Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten (Eis in Flugzeugkondensstreifen, CO2 durch Biomasse/Bakterien) schlichtweg in den Klimamodellen des IPCC nicht ausreichend berücksichtigt sind.

    Da sollte man sich schon überlegen ob die Verminderung der Rückreflektion von Sonneneinstrahlung auf die Erde (sprich Treibhauseffekt) wirklich (a) sinnvoll und (b) erreichbar ist.

    Oder ob nicht dem Verursacherprinzip entsprechend die Sonneneinstrahlung auf die Erde gemindert werden sollte…

  12. An alle, die von FFF fordern, sie müssten dies und jenes noch bedenken.
    Darum geht es doch nicht . Keiner kann von FFF fordern, sie müssten sich noch gegen dies und für jenes engagieren.
    FFF stellt Forderungen, die längst überfällig sind. Und es gibt bei uns hoffentlich genug kluge Köpfe, die etwas umsetzen können.
    Es ist absolut richtig, dass FFF uns aufrüttelt. Jeder Verbraucher kann jeden Tag sein Konsumverhalten und sein Verhalten gegenüber unserer Umwelt hinterfragen und (hoffentlich) sinnvolle Konsequenzen ziehen.

  13. Liebe FFF-Initiative,

    weiter so und dass Eure Ausdauer nie endet.
    Warum demonstriert Ihr nicht mal bei denen, die immer dagegen sind, w.z.B. der IHK (speziell der Ulmer), dem ADAC, den Gewerkschaften,…
    LG
    Sandra

  14. Genau Ihrer Meinung. Neulich demonstrierten vor einem Edeka-Laden Gymnasialschüler mit Ihren Eltern und Lehrern und forderten, aus Umweltgründen keine verpackten Lebensmittel zu kaufen. Aber es gibt mittlerweile aus Hygienegründen keine offenen Lebensmittel mehr wie in meiner Jugendzeit sondern nur noch verpackte. Aber statt den Supermärkten die Hölle heiß zu machen, wird der Verbraucher angefeindet.
    Ich wäre dabei, wenn vor den Lebensmittelläden oder den oben erwähnten oder auch bei McDo, Burgerking und ähnlichen Verpackungsmüll-Fetischisten demonstiert würde, damit die ihren Dreck reduzieren. Da wäre Abhilfe schneller und leichter zu schaffen und CO2 bei der Herstellung zu reduzieren.
    Auf, lasst uns vor deren Läden an den Umweltschutz appellieren

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