Woche 11/2020 Coronavirus

Das Coronavirus ist das wichtigste Thema in unserer Gesellschaft. Wir haben euch ein paar wichtige Infos zusammengefasst.

🩠 Coronavirus

Das derzeitige TOP Thema Weltweit, das Coronavirus – Covid-19. Das Virus verursacht eine Lungenerkrankung, dies zeigt sich zum Beispiel mit trockenem Husten, Schnupfen, Durchfall, Fieber und im schlimmsten Fall sogar mit Atemproblemen. Das Thema sorgt fĂŒr viel Angst und Verunsicherung in der Welt, Schulen und Kitas sind geschlossen, LĂ€den schließen und Veranstaltungen werden abgesagt,  in verschiedenen LĂ€ndern wie China und Italien ist das öffentliche Leben fast stillgelegt.  Die Coronakrise, ein heikles Thema. Auch wir schließen uns an und nehmen das Thema ernst. Denn die Risikogruppen – Ă€ltere und vorerkrankte Menschen – mĂŒssen geschĂŒtzt werden.

📱 Unsere Demonstrationen

Aus SicherheitsgrĂŒnden, damit die Infektionsgefahr nicht hoch ist, sind alle Demonstrationen abgesagt. Um weiterhin Engagement zu zeigen, werden wir zum ersten mal online streiken! Unter dem Hashtag #ClimateStrikeOnline kannst du mit einem Bild von dir, Plakaten etc. deinen Beitrag teilen! 

âœŠđŸ» SolidaritĂ€t

Es sind auch SolidaritĂ€ts-Aktionen verschiedener Ortsgruppen wegen Corona geplant, die Hildesheimer OG liefert schon fĂŒr die 60+ Generation und anfĂ€lligere Menschen den Einkauf! Fridaysforfuture bleibt auch in Zeiten von Corona stark und solidarisch!

12 Kommentare zu „Woche 11/2020 Coronavirus

  1. Ich bin 65 Jahre alt und sehe mit Schrecken wie sorglos viele Junge Menschen mit der Krise umgehen. Aussagen wie ich kann ja nicht schwer krank werden es betrifft ja nur die Alten.
    Coronapartys feiern und auf alles andere pfeifen. Ich dachte eigentlich die Jungen hĂ€tten endlich gelernt auch Verantwortung zu ĂŒbernehmen. Ich weiß auch das nicht alle so denken aber es sind immer noch viel zu viel. Vielleicht erreicht ihr diese Jungen eher mit dem Appel Abstand zu halten.
    Bleibt gesund Frank Pech

  2. Ich muß euch einfach mal verbal, schriftlich, virtuell, alle heftig UmĂ€rmeln.
    Ihr tut soviel mehr fĂŒr die Gesellschaft als öffentlich bekannt ist/wird, auch wenn es vielleicht Offiziell nicht unter FFF ablĂ€uft und viele freuen sich ĂŒber euer Engagement mit EinkĂ€ufen, Erledigungen aller Art (Rezepte einlösen zB). Ich finde das darf ruhig Laut und Offiziell bekannt sein bzw gegeben werden, nicht nur daß ihr fĂŒr unser Klima auf die Strassen geht, sondern ihr euch auch sozial und solidarisch zeigt mit denen die nicht mehr so können oder zZ nicht dĂŒrfen.
    Damit zeigt ihr gleichzeitig daß ihr nicht gegen die Gesellschaft seid sondern im Gegenteil eure SolidaritĂ€t in die Gesellschaft bringt, die wir alle zZ sehr nötig haben, weil sehr viele so verĂ€ngstigt sind.
    Und fĂŒr die nĂ€chstmögliche Demo hĂ€tte ich auch schon eine geile Idee fĂŒr euch.

    Alles Liebe, UmÀrmel, und bleibt Gesund!

  3. Ich stehe hinter Euch, aber nun wird vielfach gefordert, Ihr mögtÂŽ die Landwirte auf den Feldern unterstĂŒtzen, da die Erntehelfer wegen Corona, ausbleiben mĂŒssen! Wie steht Ihr dazu? Habt Ihr Gegenargumente? Ich möchte nicht lesen mĂŒssen, dass auch diese Arbeit nur zu mĂŒhsam ist!
    Mit besten GrĂŒĂŸen

  4. Hallo, mein Name ist Friedrich. Ich bin 67 Jahre und Rentner. Ich selbst kann krankheitsbeding nicht an Physichen Aktionen von euch teilnehmen. Jedoch wollte ich gerne ein Thema nstossen, welches einhergeht mit der aktuellen „Viruskrise“. Berichten zufolge haben unsere Landwirte arge Probleme Helfer fĂŒr die Ernte und Pflege Ihrer Felder etc zu finden. WĂ€re es nicht ein Zeichen von SolidaritĂ€t von euch, wenn ihr unterstĂŒtzende Aktionen startet. Damit könnt ihr zeigen, dass ihr nicht gegen die Bauern/BĂ€uerinen seid sondern lediglich einen ökologischen und ressourcenschonenden Umgang mit der Natur fordert.
    Mit freundlichen Gruss
    Friedrich

  5. Liebe Friday for futures, in den letzten Wochen habe ich in den Medien leider wenig von Euch gehört. Ihr habt die letzten Monate vieles geleistet und den Dialog mit Politik und der Ă€lteren Generation gesucht um eine sichere Zukunft zu fordern. Ich finde die Corona Krise ist Eure Chance! ErzĂ€hlt mehr was ihr in den Ortsgruppen aktuell macht, bezieht Stellung bringt euch ein, zeigt Eure SolidaritĂ€t. Vielleicht appelliert ihr auch an „Gleichaltrige“ das mit Corona Partys schaden entsteht. Leider sind da auch einige dabei, die bei euren Freitags Veranstaltungen waren! Ich finde ihr mĂŒsst euch deutlicher von diesen Gruppen abgrenzen.
    Es ist aus meiner Sicht die Möglichkeit fĂŒr Euch das Vertrauen der Politik und Ă€lteren Generation zubekommen und somit das Fundament fĂŒr einen konstruktiven, gemeinsamen Dialog in die Zukunft zu festigen.
    Herzliche GrĂŒsse
    Kathrin Haass

  6. Warum geht Ihr nicht offensiv – wie bei all Euren anderen Klimaforderungen und Demonstrationen – an die Öffentlichkeit und insbesondere an die Presse mit einem Aufruf an Eure „jugendlichen UnterstĂŒtzer und Demonstranten“ sich an die Vorgaben der Politiker zu halten und alles, was Ansteckungsgefahr beinhaltet, zu unterlassen wie Parties, ZusammenkĂŒnfte, Feiern etc, und alles zu tun, damit eine Verbreitung des Virus unterbleibt. Meint Ihr wirklich, dass Euer Achtzeiler auf dieser Seite ĂŒberall gelesen wird und umfassend aufklĂ€rt?
    Ein öffentlicher Aufruf – insbesondere von Euch – könnte sicherlich gehört und zu VerhaltensĂ€nderungen fĂŒhren.

  7. Dickes fettes Lob fĂŒr Eure groß angelegte SolidaritĂ€tsaktion und die FortfĂŒhrung der Klima-AktivitĂ€ten mit anderen Mitteln!

    Entsetzt bin ich dagegen ĂŒber unsere Kanzlerin, die im Wesentlichen mit der BegrĂŒndung, sie wisse schließlich, wo sie aufgewachsen sei, das dringendst Erforderliche nicht tut! Was hat denn der Mangel an Freiheit in der DDR mit dem aktuellen Handlungsbedarf in der Notlage zu tun? Was nĂŒtzt es uns, wenn Herr Laschet nun erstmal abwarten will, ob die bisherigen Maßnahmen schon Wirkung zeigen? Was nĂŒtzt es, wenn Herr W.-B. auf Herrn Söder schimpft, der offenbar den Ernst der Lage erkannt hat? Wen interessiert es, ob der sich mit Frau Merkel koordiniert?

    Wie kann man in dieser brisanten Gefahrenlage ernsthaft an die Vernunft aller appellieren, wenn man wissen muss, dass das eine reine Illusion ist? Es wird immer Doofe geben, auch mehr als den anderen lieb sein kann. Genau die bringen uns gerade alle in große Gefahr, nicht nur durch Infektionen selbst, sondern auch die allerschlimmsten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgenwirkungen! Und da spricht die Kanzlerin einen Appell an die Vernunft aus? Geht’s noch? Fragt Euch doch mal, sofern Ihr darĂŒber informiert seid oder ihn erlebt habt, wie beispielsweise ein Helmut Schmidt die Sache schon sehr frĂŒh angegangen wĂ€re, dann merkt Ihr den krassen Unterschied!

    Es muss SCHNELLSTENS und sehr wirksam gehandelt werden!

    Lt. Johns-Hopkins-Uni steigt die Infizierten-Rate in Deutschland derzeit um fast 30%!

    Man muss kein Genie sein, um zu erkennen, wohin das in kĂŒrzester Zeit fĂŒhren kann!

    Wenn das ungebremst weiter geht, ist rechnerisch in rund einem Monat die gesamte Bevölkerung in Deutschland infiziert!

    Betrifft es tatsĂ€chlich „nur“ die vermuteten 70% davon, und sterben von diesen Infizierten 1%, werden etwa 600.000 Tote zu beklagen sein!

    Kann man das riskieren? Kann man da noch Vergleiche mit Grippewellen ziehen?

    Wahnsinn auch, dass jetzt einigen „113-LFÄ“-Typen ein Forum geboten wird fĂŒr ihre unfassbaren Beschwichtigungen, oder gar VorwĂŒrfe, der Staat gehe viel zu hart vor! „Pflaster drĂŒber kleben!“ ist noch das Harmloseste, was mir dazu einfĂ€llt!

    Liebe FFF, Ihr macht es super! SchĂŒtzt dabei bitte Euch und vor allem die, denen Ihr helft, und macht Eure Erkenntnisse ĂŒber sinnvollen Schutz zugĂ€nglich!

    Es ist noch nicht bei allen angekommen, worum es jetzt geht. So bekommen zum Beispiel etliche Haushalte immer noch Wochenzeitungen und Werbung in die BriefkĂ€sten geworfen, und auch sonst lĂ€uft noch vieles arg schief – von den Corona-Party-Verbrechern ganz zu schweigen!

    DrĂŒcken wir alle die Daumen – und geben wir bitte niemals auf!

    LG Armin

  8. Die Corona-Pandemie ist zweifelsohne grausam. Und man muss sich in Zusammenhang mit dem Thema sehr vorsichtig ausdrĂŒcken, um nicht als pietĂ€tlos dazustehen. Ich möchte dennoch einen Gedanken riskieren: Wenn die Menschen die jetzige Situation wirklich begreifen, und einsehen, wie fragil unsere Existenz ist, kann die Corona-Bedrohung auch eine Chance sein. Vor allem bei uns in Deutschland sollte jetzt jedem das Licht aufgegangen sein, dass Katastrophen auch hier im reichen Westen möglich sind, nicht nur irgendwo weit weg bei den Ärmsten dieser Welt, an denen wir dann generös mit einer Spende unser Gewissen beruhigen. Die zweite Chance besteht nun aber auch in den derzeitigen Maßnahmen zur EindĂ€mmung der Verbreitung des Virus: Alles wird auf null zurĂŒckgefahren, sozusagen alles auf Anfang. Man könne die Entwicklung nicht zurĂŒcksetzen, war doch immer das Argument. Nun sehen wir: Doch, es geht! Jetzt wird es an der Zeit, ein Bewusstsein fĂŒr einen besseren Neuanfang zu schaffen. Die Regierung stellt eine Menge Geld zur VerfĂŒgung, um die Wirtschaft zu retten. Es ist das Geld eines jeden BĂŒrgers. Wir sollten denn auch das Recht haben, mitzubestimmen, wofĂŒr es ausgegeben wird. Sollten nicht nachhaltig produzierende Unternehmen bevorzugt werden? Ist es ethisch ĂŒberhaupt vertretbar, Unternehmen zu retten, die unsere Umwelt, unsere Existenzgrundlage zerstören? Nachdem nun jedes Unternehmen neu beginnen muss, ist auch die Möglichkeit des Umstiegs erheblich erleichtert. Jetzt ist der richtige Moment, aktiv zu werden und Forderungen an die Regierung und an die Wirtschaft zu stellen. Verpasst nicht diese große Chance, die Weichen dafĂŒr zu stellen.

    1. Hier stimme ich dem Kommentar von Reinhard in Ganzem zu. Nur was können wir heute tun, damit der Klimaschutz nicht in Vergessenheit gerÀt? Wie können wir in dieser Zeit die von Ihnen angesprochenen Chancen nutzen und gerade jetzt Gas geben um uns in das Bewusstsein der Menschen und Politik zu bringen?

      1. Interessanterweise wurde gestern (24.3.2020) in der Sendung Kulturzeit auf 3Sat im Corona-Tagebuch (https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit ->Corona-Tagebuch mit Markus Gabriel: Systemkritik) von Markus Gabriel, Professor fĂŒr Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und Gegenwart an der Uni Bonn, dieses Thema behandelt und soll in der heutigen Sendung fortgesetzt werden. Vereinfacht: Er ging der Frage nach, warum die Pandemie fĂŒr einen Shutdown ausreicht und die Klimakatastrophe nicht.
        Solche Formate im Fernsehen sind sicher gute Anlaufstellen, um die Thematik öffentlich zu diskutieren. Das wĂ€re auch was fĂŒr die Wissenschaftssendung Scobel (https://www.3sat.de/wissen/scobel). Wichtig wĂ€re es aber, dass hier FFF als Organisation das Anliegen herantrĂ€gt. Sonst hat es wenig Chance, angehört zu werden.
        Ansonsten wĂ€re es doch interessant, auf die Probe zu stellen, ob die sozialen Netzwerke auch mal einen komplexeren politisch-philosophischen Gedanken vertragen. Eine gut organisierte Kampagne sollte eine enorme Breitenwirkung erzielen. Man darf auch nicht vergessen, dass es nicht nur eine Chance fĂŒr Deutschland, sondern fĂŒr ganz Europa und darĂŒber hinaus ist. Die Frage ist nur, ob sich FFF mit dieser Sichtweise identifizieren kann.

  9. Um die Proteste gegen die Klimakatastrophe nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, könnten doch freitags zu einer bestimmten Uhrzeit die Leute aus ihren Wohnungen lautstark ihren Unmut bekunden, z. B. mit Töpfen nach brasilianischem Vorbild oder Instrumenten, Ă€hnlich wie zur Zeit auch konzertverabredungen oder auch der Applaus fĂŒr alle Helden des Alltags…..
    Sabine

  10. Komme soeben von einem Rheinspaziergang zurĂŒck. Ein Freund wies mich vor zwei Tagen drauf hin: Die Luft ist so klar wie im Skiurlaub. TatsĂ€chlich sind viel weniger Autos unterwegs und offensichtlich hat das jetzt schon positive Auswirkungen auf die Luft. „Nur was können wir heute tun, damit der Klimaschutz nicht in Vergessenheit gerĂ€t?“, fragte Peter hier vor zwei Tagen.
    Wirklich: WĂ€lder und Parks sind jetzt voll. Viele folgen dem auch offiziell verbreiteten Tip an die frische Luft zu gehen – im gebĂŒhrenden 1, – 2 m Abstand! Wichtig ist, die Menschen jetzt drauf aufmerksam zu machen, dass sich die Luft jetzt schon gebessert hat. Und nicht nur Corona tötet, auch der Klimawandel bringt bekanntlich schon jetzt Tausende und Abertausende insbesondere in den sĂŒdlichen LĂ€ndern um – ob durch DĂŒrren, Flutkatastrophen oder Orkanke wie auf den Bahamas. Ihr habt doch jetzt Zeit. Macht was draus! Wo sind die Videoclips auf youtube oder anderen KanĂ€len, welche die jetzige Luftreinheit den Menschenbewusst machen und auch deutlich machen, dass wir ja tatsĂ€chlich in der Lage sind was zu verĂ€ndern und dass sich Klimawandel (the tipping points) am Ende genauso so tödlich sein wird wie Corona. Und offensichtlich scheint vielen Menschen ihr Leben und Zukunft ja doch nicht egal zu sein. Denn viele hielten sich an die Vorsichtsmaßnahmen bereits vor der Bußgeldandrohung.
    Falls Ihr entsprechende originelle Clips produziert, könntet da doch sicherlich wissenschaftliche Statements, z.B. von Harald Lesch, zwischenschneiden; der wird ja sicherlich nichts dagegen haben (kurze Anfrage genĂŒgt). Also ran an die Arbeit!
    Aber unabhĂ€ngig davon einen herzlichen GlĂŒckwunsch, dass Ihr es geschafft habt, den Fridays-for-future-Streik – wenn auch nur vorĂŒbergehend – auf alle fĂŒnf Schultage auszudehnen! Doch Streik ist Arbeit. Also ran!

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