Woche 13/2019: Earth Hour und die Medien

Anna fasst die Woche vom 25. bis 31. März 2019 im Überblick zusammen.

Earth Hour
Bei der weltweit größten Klimaschutz-Aktion von WWF haben Menschen am Samstag für eine Stunde die Lichter ausgeschaltet: Auch in großen Bauwerken wie dem Empire State Building in New York, dem Opernhaus in Sydney und der Akropolis in Athen wurden die Lichter ausgemacht, in Deutschland unter anderem am Brandenburger Tor und im Kölner Dom. Die deutsche Fridays for Future-Bewegung hat in diesem Rahmen sämtliche Aktionen organisiert. In Krefeld gab es beispielsweise eine Demo mit Laternenumzug.

Demo mit Greta in Berlin
Greta Thunberg war diese Woche einige Tage in Deutschland, um unsere Fridays for Future-Streiks zu unterstützen. In ihrer Rede forderte sie die Menschen dazu auf, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und ihr Verhalten zu ändern. Rund 25.000 Menschen demonstrierten mit ihr in Berlin für einen besseren Klimaschutz, es kamen Fridays for Future-Vertreter*innen aus ganz Europa. Jakob Blasel von der deutschen Bewegung kündigte dort an, die Europawahlen zu Klimawahlen zu machen. Parteien mit einem unzureichenden Klimaschutzprogramm würden die Stimmenmehrheit der Jugend und ihrer Unterstützer*innen nicht bekommen.
Mehr zur Demo findet ihr hier.

Auch in anderen Städten gingen Anhänger*innen unserer Bewegung wieder auf die Straße: Rund 40.000 waren es in ganz Deutschland.

Diverse Medienauftritte
Vertreter*innen unserer Bewegung waren in der letzten Woche in diversen Fernsehformaten, um die Gesellschaft von unserem Anliegen zu überzeugen: Wir waren unter anderem bei Hart aber Fair, Markus Lanz, Maybrit Illner und der NDR Talk Show. Luisa Neubauer von Fridays for Future bei Hart aber Fair: „Wir rasen in einem enormen Tempo auf eine Klimakrise zu, die Generationen vor uns verschlafen haben.“
Wichtig waren weiterhin die Verleihung der Goldenen Kamera und die Talkshow Anne Will am Sonntag; Greta Thunberg war bei beiden Events dabei. Sie wurde bei der Goldenen Kamera mit dem Sonderpreis Klimaschutz ausgezeichnet. Greta widmete diesen Preis den deutschen Aktivist*innen, die sich für den Erhalt des Hambacher Forsts einsetzen. Sie forderte außerdem die Prominenten auf, ihren Status zu nutzen und ihre Stimme öffentlich für den Klimaschutz zu erheben. Greta fragte sie, ob das so ein unbeliebtes Thema sei, weil sie dann nicht mehr zu „ihren Lieblingsrestaurants, Stränden oder Yogareisen“ fliegen könnten.

Merchandise-Bändchen
Ab jetzt ist das einzige offizielle Fridays for Future-Produkt erhältlich: Wer unsere Bewegung unterstützen möchte, kann sich hier ein Armband bestellen.
Es ist so klimaneutral wie möglich hergestellt – weil das teuer ist, kostet es vier Euro. Unsere Bewegung bekommt 50 Cent pro Armband. Mehr Infos gibt es hier.
Das Geld ist wichtig für uns, damit wir unsere Demos und unsere weiteren Aktionen finanzieren können. Wir würden uns also sehr über eure Unterstützung freuen!

Ein Kommentar zu „Woche 13/2019: Earth Hour und die Medien

  1. Super Aktionen.
    Nur eine kleine Randbemerkung: Den wwf würde ich persönlich in jeder Form und Nennung meiden, da diese Organisation viel zu sehr mit Konzernen verbandelt ist.
    Ich denke nur an das Thema Palmöl: Laut wwf ist alles gut und nachhaltig, wie aber z.B. im Film „Die grüne Lüge“ von Werner Boote zu sehen ist, handelt es sich um Zerstörung und Ausbeutung in allen Bereichen.

    . . . und das wiederum nennen manche einfach nur Kapitalismus.

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