Wo­che 27/2019 – der hei­ßes­te Som­mer für im­mer

Im Fol­gen­den bli­cken wir nicht nur auf die Ge­scheh­nis­se der ers­ten Ju­li­wo­che zu­rück. Du er­fährst au­ßer­dem, wie du beim FfF-Som­mer­kon­gress teil­neh­men kannst und was un­ter an­de­rem Düs­sel­dorf, Kre­feld und Bonn dem Bund vor­aus ha­ben.

😍 Je­der kann jetzt et­was be­wir­ken!

Er­freu­li­che Ei­gen­in­itia­ti­ve hat der Ge­trän­ke­händ­ler Hans-Pe­ter Kast­ner aus Stutt­gart ge­zeigt. Alar­miert durch den über­mä­ßi­gen Plas­tik­kon­sum und da­mit ein­her­ge­hen­de Müll­mas­sen be­schloss er, al­le Ein­weg­plas­tik­fla­schen und ‑do­sen aus dem Sor­ti­ment zu neh­men. Im In­ter­net und in den Me­di­en gab es gro­ße Re­so­nanz auf die­sen Schritt, der zu­meist be­grüßt und der Mut des Ge­trän­ke­händ­lers ge­lobt wur­de. Sol­che Ak­tio­nen zei­gen, dass ei­ner­seits auch durch die Ak­tio­nen von Fri­days for Fu­ture das The­ma Um­welt­schutz im­mer mehr sei­nen Platz in der Ge­sell­schaft fin­det und an­de­rer­seits je­der Mög­lich­kei­ten hat ge­gen den Kli­ma­wan­del ak­tiv zu wer­den. Denn auch in der Wirt­schaft soll­te der Blick auf höchst­mög­li­che Pro­fi­te nicht das Ein­zi­ge sein. Da­mit wol­len wir nicht nur Ge­trän­ke­händ­ler auf­for­dern, nach Mög­lich­kei­ten des Um­welt­schut­zes zu su­chen und den Mut zu be­wei­sen auch mal vor­an zu ge­hen. Denn vie­ler­orts wird auch die Ak­zep­tanz der Ge­sell­schaft deut­lich der­ar­ti­ge Schrit­te mit­zu­ge­hen.

So heiß war der Ju­ni noch nie

Wer es nicht am ei­ge­nen Lei­be ge­spürt hat, be­kommt es hier noch­mal in Zah­len: Der ver­gan­ge­ne Ju­ni war im welt­wei­ten Durch­schnitt der hei­ßes­te Mo­nat. Dies be­wei­sen Da­ten des un­ab­hän­gi­gen, eu­ro­päi­schen Co­per­ni­cus-Diens­tes, wel­cher die Vor­gän­ge auf Er­de be­ob­ach­tet und do­ku­men­tiert. Dass die­se über­durch­schnitt­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren nicht ein­fach nur ein hei­ßer Som­mer sind, zei­gen auch die her­aus­ste­chen­den Wer­te der letz­ten Jah­re. So sind die vor­he­ri­gen Re­kord­tem­pe­ra­tu­ren im Ju­ni 2016 ge­mes­sen wor­den, was auch durch den Fakt un­ter­stützt wird, dass die ver­gan­ge­nen vier Jah­re die wärms­ten seit Be­ginn der Wet­ter­auf­zeich­nung wa­ren. Die hei­ßen Tem­pe­ra­tu­ren brin­gen da­bei gra­vie­ren­de Fol­gen mit sich. So sorg­ten au­ßer­ge­wöhn­lich star­ke und lang an­dau­ern­de Wald­brän­de am nörd­li­chen Po­lar­kreis et­wa für ei­nen enor­men Co2-Aus­stoß. Wenn wir wei­ter­hin so vie­le Treib­haus­ga­se aus­sto­ßen, blei­ben wir in ei­ner sich ei­gens be­schleu­ni­gen­den Ab­wärts­spi­ra­le mit un­ab­seh­ba­ren Fol­gen für Na­tur und Mensch zu­rück.

🏕 En­ga­gie­re dich jetzt!

Der vor­an­ge­gan­ge­ne Ar­ti­kel zeigt er­neut, dass die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels vor kei­ner Re­gi­on halt ma­chen. So­mit ist es längst an der Zeit, dass wir an­fan­gen zu han­deln. Ne­ben den Streiks, die wei­ter­hin die Po­li­tik zum Han­deln be­we­gen und die Ge­sell­schaft wach­rüt­teln sol­len, hast du vom 31. Ju­li bis zum 4. Au­gust 2019 die Mög­lich­keit mit zahl­rei­chen gleich­ge­sinn­ten Schüler*innen, Stu­die­ren­den und Aus­zu­bil­den­den am FfF-Som­mer­kon­gress teil­zu­neh­men. Dort, im Re­vier­park in Dort­mund, war­ten un­ter­schied­lichs­te Ak­ti­vi­tä­ten auf dich: So kannst du an Dis­kus­sio­nen und hilf­rei­chen Work­shops teil­neh­men, krea­tiv wer­den und dich mit Aktivist*innen ver­netz­ten, mit de­nen du viel­leicht schon län­ger durch bun­des­wei­te Ar­beits­grup­pen von Fri­days for Fu­ture in Kon­takt bist. Selbst wenn du ge­ra­de knapp bei Kas­se bist, gibt es fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung. Al­so in­for­mie­re dich jetzt un­ter die­sem Link oder dem Hash­tag #So­Ko­Fu­ture über An­mel­dung, Pro­gramm und Kos­ten.

🚨 Hier herrscht Kli­ma­not­stand!

Seit ei­ni­gen Wo­chen gibt es zahl­rei­che Städ­te die den Kli­ma­not­stand aus­ru­fen. So ha­ben zu­letzt Düs­sel­dorf, Kre­feld und Bonn mehr­heit­lich für die­sen Schritt ge­stimmt und be­rück­sich­ti­gen nun die Um­welt­aus­wir­kun­gen al­ler po­li­ti­schen Ent­schei­dun­gen. Groß­bri­tan­ni­en hat be­reits ge­zeigt, dass auch ein gan­zes Land die Be­dro­hung durch den Kli­ma­wan­del ak­zep­tie­ren kann. Ein der­ar­ti­ger An­trag der Lin­ken wur­de jetzt je­doch im Bun­des­tag mehr­heit­lich ab­ge­lehnt. Ver­hin­dert wur­de der über­fäl­li­ge Schritt da­bei un­ter an­de­rem durch die Frak­tio­nen CDU/CSU, SPD und AfD, wel­che al­le­samt ein­heit­lich ge­gen den An­trag stimm­ten. Die 138 Ja-Stim­men der 601 ab­ge­ge­be­nen Stim­men ka­men hin­ge­gen maß­geb­lich von den Lin­ken und Grü­nen und knapp ei­nem Vier­tel der FDP. Die­ses ent­täu­schen­de Er­geb­nis of­fen­bart nicht nur die Hal­tung der Par­tei­en beim Kli­ma­schutz, son­dern auch die Not­wen­dig­keit wei­te­rer Streiks und Ak­tio­nen, um zu ver­deut­li­chen, dass kon­kre­te Maß­nah­men be­son­ders auf Bun­des­ebe­ne un­um­gäng­lich sind. Das na­ment­li­che Er­geb­nis der Ab­stim­mung kannst du hier ein­se­hen.

P.S.:

Ei­ne klei­ne Vi­deo­emp­feh­lung aus der News­let­ter-Re­dak­ti­on: in der ver­gan­ge­nen Wo­che wa­ren Fri­days for Fu­ture-Ak­ti­vis­ten im Frank­fur­ter Um­welt­aus­schuss und ha­ben ei­ne sehr se­hens­wer­te Re­de ge­hal­ten. Zu fin­den ist die­se hier.

33 Kommentare zu „Wo­che 27/2019 – der hei­ßes­te Som­mer für im­mer

  1. Lie­be Aktivist*innen, ich fin­de eu­ren Ein­satz groß­ar­tig und vor­bild­lich, mehr als not­wen­dig und glück­li­cher­wei­se wir­kungs­voll! Vie­len Dank da­für!
    Was die Aus­ru­fung des Kli­ma­not­stan­des an­be­langt, kann man sich ei­ner Pe­ti­ti­on an den Bun­des­tag an­schlie­ßen.
    Wei­ter­hin Durch­hal­te­ver­mö­gen und Er­folg!

  2. Bei dem kürz­li­chen Um­zug in Ora­ni­en­burg, an dem ich stre­cken­wei­se teil­nahm, fiel mir auf, daß die An­füh­rer vor dem Zug mit den Schall­ge­rä­ten zu­rück in Rich­tung der De­monstan­ten tön­ten und nicht nach vorn, wo­hin die Bot­schaft doch vor al­lem zu ver­mit­teln war. Lei­der konn­te man im all­ge­mei­nen Ge­tö­se auch die In­hal­te der Bot­schaf­ten kaum ver­ste­hen.

  3. Hi an al­le!
    Vie­len Dank! Ich bin so­ooo glück­lich, dass wir mit Euch (wie­der) ei­ne gro­ße po­li­ti­sche agie­ren­de Ju­gend­be­we­gung ha­ben. Das macht mir Mut, dass wir die Le­bens­be­din­gun­gen auf die­ser Er­de noch für uns Men­schen ret­ten kön­nen. Kli­ma­po­li­tik er­for­dert ei­ne ver­än­der­te Welt­po­li­tik zum Wohl al­ler und nicht nur wie bis­her ei­ner klei­nen, im­mer rei­cher wer­den­den Schicht. Da­bei un­ter­stüt­ze ich Euch als äl­te­re Frau der 60er ger­ne. Ich bin im­mer wie­der bei Eu­ren De­mos da­bei und ihr hörst‘s viel­leicht in den Oh­ren klin­gen, wenn ich mit den de­spek­tier­li­chen So­fa­hel­dIn­nen dis­ku­tie­re- macht wei­ter und lasst Euch nicht vom Sys­tem und sei­nen ver­meint­li­chen Wohl­ta­ten schlu­cken.. wie ich da­mals. ihr habt auch mich wie­der mo­bi­li­siert! Ich bin stolz auf Euch al­le… qua­si Eu­rer al­ler Oma 🌼

  4. Über die­sen News­let­ter er­fah­re ich vom An­trag auf Aus­ru­fung des Kli­ma­not­stan­des in Deutsch­land, auf Aus­ru­fung des Kli­ma­not­stan­des in GB aber in den öf­fent­lich recht­li­chen Me­di­en, spe­zi­ell ZDF Heu­te und ARD Ta­ges­schau war mei­nes Er­ach­tens nichts da­von zu hö­ren. Ha­be ich das ein­fach nur nicht mit­be­kom­men oder ist das re­gie­rungs­kon­for­me Be­richt­erstat­tung und da­mit ge­steu­ert?! Es ist schon auf­fäl­lig, wie das The­ma Kli­ma­schutz lang­sam aber si­cher wie­der aus den Haupt­me­di­en ver­schwin­det, oder soll­te man sa­gen un­ter den Tep­pich ge­kehrt wird. Der letz­te mir be­wuss­te Bei­trag zu dem The­ma war bei der ARD Ta­ges­schau am 4 Ju­li der Auf­hän­ger „Bäu­me Pflan­zen, ef­fek­tivs­te Maß­nah­me ge­gen Kli­ma­wan­del“, als ob wir die En­er­gie­wen­de nicht mehr bräuchte…oder, Zi­tat „es ist nicht die ein­zi­ge Mög­lich­keit aber gibt uns mehr Zeit un­se­rer Ge­wohn­hei­ten zu än­dern“, wel­che Ge­wohn­hei­ten? Viel Geld mit Öl,Kohle und Gas zu ver­die­nen? Un­glaub­lich!
    Wir müs­sen wei­ter Drück ma­chen! Ich bin üb­ri­gens kein Schü­ler, son­dern frus­trier­ter Er­wach­se­ner. En­de der 90er wur­de die En­er­gie­wen­de an­ge­scho­ben und spä­tes­tens ab 2005 mit der An­tritt der CDU kon­ti­nu­ier­lich aus­ge­bremst.

  5. Hal­lo,
    mei­ner Mei­nung nach, wird es beim Kli­ma­schutz kei­ne Fort­schrit­te ge­ben, so­lan­ge die CDU im Bun­des­tag ist.
    Des­halb gilt es, den Druck auf die CDU zu ver­stär­ken. Das könn­te z.B. die­ses Lied sein:

    Wehrt euch, leis­tet Wi­der­stand
    ge­gen die C DU in un­se­rem Land,
    schließt euch fest zu­sam­men,
    schließt euch fest zu sa ha mmen

    und wie­der von vor­ne

    Ich selbst ha­be mir Auf­kle­ber ma­chen las­sen: CDU / nein dan­ke

    Ich ge­he da­von aus, dass nach der Som­mer­pau­se des Bun­des­ta­ges, die EU-Wahl­schlap­pe und das RE­ZO-Vi­deo, bei der CDU schon ver­ges­sen ist.
    Al­so wird es wei­ter­ge­hen mit den „klei­nen Schrit­ten“

    Auch bei den nächs­ten Land­tags­wah­len im Os­ten, wird die fff-Be­we­gung nicht vor­an­kom­men. Die Grü­nen wer­den dort lei­der kei­ne gro­ßen Wahl­sie­ge er­rei­chen.
    Ich se­he zwar, das sich im Os­ten auch Orts­grup­pen ge­bil­det ha­ben, die aber wahr­schein­lich nicht von Er­wach­se­nen un­ter­stützt wer­den?
    Da 2020 gar kei­ne Wahl an­steht, liegt die Hoff­nung auf „ra­di­ka­len“ Kli­ma­schutz noch auf dem Schei­tern der Gro­ko noch in die­sem Jahr.
    Dann gibt es zwei Mög­lich­kei­ten. Neu­wah­len oder Min­der­heits­re­gie­rung von CDU/FDP.

    Eu­er Kampf muss als wei­ter­ge­hen
    Die­ter Fle­gel

  6. Seit Re­zo hat sich al­so in der Par­tei­en­land­schaft bzgl. Kli­ma nichts ge­tan. Die sehr durch­sich­ti­gen Lip­pen­be­kennt­nis­se von CDU, SPD und zu­letzt so­gar ein klit­ze­klei­nes biss­chen von der AfD zur Kli­ma­er­wär­mung sind nicht mehr als fa­den­schei­ni­ge Ver­su­che die letz­ten Wäh­ler zu hal­ten.

    Letzt­end­lich zeigt aber die Ab­stim­mung im Bun­des­tag zum Kli­ma­not­stand, dass wir al­le von die­sen Par­tei­en in Sa­chen Kli­ma hin­ge­hal­ten und be­lo­gen wer­den, wie­der und wie­der.

    Jun­ge Er­wach­se­ne, macht wei­ter so! Vor al­len Din­gen geht wäh­len, so­bald Ihr dürft und kickt end­lich die „al­ten wei­ßen Her­ren und Da­men“ aus un­se­re Re­gie­rung.

    Bit­te ret­tet eu­re Zu­kunft und die Zu­kunft Eu­rer Nach­fol­ger!

  7. Hal­lo News­let­ter-Team.
    Ich ha­be mir das Vi­deo vom Aus­schuss im rö­mer an­ge­schaut ‑klas­se, klar und sehr,sehr ehr­lich mo­ti­vie­rend!!! Hoch­ach­tung!
    Scha­de, dass die Ein­la­dung zum FfF-Som­mer­camp nur für Ju­gend­li­che, jun­ge Er­wach­se­ne aus­ge­spro­chen ist. Was ist mit den Äl­te­ren, die euch und eu­re Ak­ti­vi­tä­ten voll un­ter­stüt­zen?
    Ich bin 70Jahre alt ha­be 4 Kin­der und mitt­ler­wei­le 5 En­kel für die ich schon im­mer für be­wuss­tes Le­ben, Um­gang mit un­se­ren Tie­ren, Pflan­zen und un­se­rer Er­de ein­ge­tre­ten bin.

    1. Hal­lo,
      es gibt in­zwi­schen zahl­rei­che Un­ter­stüt­zungs-Grup­pie­run­gen für die jun­gen Fri­days, so z.B. die Par­ents for Fu­ture (nicht nur für El­tern!), die Stu­dents for Fu­ture oder die Ki­tas for Fu­ture. Es ist wun­der­voll und wich­tig, dass die jun­gen Leu­te vor­an­ge­hen. Es geht um ih­re Zu­kunft, aber nach­hal­ti­ge Ver­än­de­run­gen kön­nen wir nur ge­mein­sam und ge­nera­ti­ons­über­grei­fend er­rei­chen.
      Mein Vor­schlag: Ein­fach mal re­cher­chie­ren, was in der ei­ge­nen Um­ge­bung pas­siert oder sel­ber ei­ne Grup­pe grün­den.

  8. Mo­bi­li­sie­rung soll­te in je­dem News­let­ter dis­ku­tiert wer­den. Auch ei­ne Bun­des­wei­te Mo­bi­li­sie­rungs-AG wä­re sehr wich­tig.

  9. Lie­be Fri­days,
    vie­len Dank für eu­ren News­let­ter und ins­be­son­de­re für die Über­sicht der Ab­stim­mung im Bun­des­tag.
    Ich bin er­staunt wie vie­le Ab­ge­ord­ne­te der CDU/CSU den An­trag der Lin­ken ab­ge­lehnt ha­ben!! Die Bri­sanz des The­mas ist al­so in de­ren Köp­fen gar nicht ge­gen­wär­tig. Ge­nau­so die SPD!
    Er­staunt war ich auch, so gar nichts über den Ge­trän­ke­händ­ler in der Pres­se ge­le­sen zu ha­ben. Das ist doch mal ei­ne gu­te Nach­richt, die bei­spiel­haft ver­öf­fent­licht wer­den könn­te.…
    Auf je­den Fall vie­len Dank für eu­ren Ein­satz!
    Bes­te Grü­ße
    Sil­via Stü­ber

  10. Noch bis zum 23.7. kann man ei­ne Pe­ti­ti­on an den Bun­des­tag mit­zeich­nen, die die Aus­ru­fung des Kli­ma­not­stands for­dert. Wird die Min­dest­an­zahl von 50.000 Un­ter­schrif­ten er­reicht, muss sich der Pe­ti­ti­ons­aus­schuss des Bun­des­tags öf­fent­lich da­mit aus­ein­an­der­set­zen und dar­über be­ra­ten. Rund 32.400 Un­ter­schrif­ten gibt es zum Stand 11.7. schon. Pe­ti­tio­nen dür­fen auch Ju­gend­li­che un­ter­schrei­ben! https://​epe​ti​tio​nen​.bun​des​tag​.de/​p​e​t​i​t​i​o​n​e​n​/​_​2​0​1​9​/​_​0​5​/​_​0​2​/​P​e​t​i​t​i​o​n​_​9​4​3​5​7​.​n​c​.​h​tml

  11. Lie­be kli­ma­freund­li­che Men­schen,

    dort, wo ich le­be, Groß­raum Köln-Düs­sel­dorf, fah­ren je­den Tag mehr als 25.000 Men­schen zur Ar­beit, über­wie­gend mit PKW von Köln nach Düs­sel­dorf und um­ge­kehrt auch. Deutsch­land­weit über­all viel zu viel Ver­kehr.

    Für mich ist Mo­bi­li­tät dann über­flüs­sig, wenn in den nächs­ten 20–30 Jah­ren ein Be­wußt­sein da­für ent­steht, dass am Wohn­ort Ar­beits­plät­ze sind, oder staat­li­che Re­gu­lie­run­gen ent­ste­hen und Ge­set­ze ge­macht wer­den, die sinn­lo­se und ki­ma­schäd­li­che Mo­bi­li­tät be­gren­zen.

    Ob ich mit Adi­po­si­tas mit SUV-Elek­tro­au­to mei­ne Bröt­chen beim Bä­cker mal schnell ho­le, oder mit Elek­tro­bike 5 km fast mus­kel­frei zur Ar­beit fah­re, mit Elek­tro­au­to im Elek­tro­smog im Stau ste­he und mich nicht be­we­ge, ist und bleibt dumm. Ob Elek­tro, oder Die­sel, oder Ben­zin, oder Plas­tik­tü­ten im Meer oder Müll­ver­bren­nung in Koh­le­kraft­wer­ken. Li­thi­um­kar­bo­nat­ab­bau mit Um­welt­zer­stö­rung in Bo­li­vi­en, Chi­le oder Ar­gen­ti­ni­en mit Zer­stö­rung der Le­bens­grund­la­ge der dort le­ben­den in­di­ge­nen Völ­ker, Kin­der­ar­beit in Afri­ka für un­se­re sau­be­re Luft in den Städ­ten. Es ist und bleibt Zer­stö­rung der Um­welt und der Men­schen. Kli­ma­neu­tra­le Atom­kraft­wer­ke, die bald kom­plett ab­ge­schal­tet sind. Al­les ist noch nicht weit ge­nug kon­se­quent und sinn­voll durch­dacht. Im­mer wie­der macht die In­dus­trie mit un­se­ren Ängs­ten und un­se­rer Be­quem­lich­keit Ge­schäf­te und die Po­li­tik ver­schafft sich da­mit Wäh­ler­stim­men.

    Ich wün­sche uns al­len auf die­ser Welt ei­ne gu­te Zu­kunft und viel mehr Ver­stand und in­tel­li­gen­tes Ver­hal­ten.

  12. „Wenn dein Ziel groß ist und dei­ne Mit­tel klein, hand­le trotz­dem. Durch dein Han­deln al­lein wer­den auch dei­ne Mit­tel wach­sen.“

    Sri Au­ro­bin­do, in­di­scher Phi­lo­soph und Yo­gi

  13. In Gre­tas Hei­mat Schwe­den gibt es den Be­griff „Flygs­kam“ und be­reits sin­ken­de Zah­len im Flug­ver­kehr. Gibt es das in Deutsch­land auch? Und wenn nicht, dann wird es Zeit.
    Ich bin (mit 66 Jah­ren) bei den P4F und ha­be bei der Ge­le­gen­heit mal nach­ge­dacht. Ich bin seit 40 Jah­ren nicht ge­flo­gen und es ist mir nicht mal be­wusst ge­wor­den, al­so null Ver­zicht.
    Lie­be Grü­ße
    Mar­grit Cle­menz

  14. Hen­rik Svens­mark hat recht und die Son­ne ist un­ser größ­tes Sor­gen­kind. Wer es nicht glaubt von den Ju­gend­li­chen wird es lei­der noch er­le­ben. Wir brau­chen dann kei­ne Krie­ge mehr. Wir kämp­fen dann ei­nen „an­de­ren Kampf“.

  15. Wenn CDU, SPD und der grö­ße­re Teil der FDP dem An­trag der Lin­ken zu­ge­stimmt hät­ten, wä­re dies das Ein­ge­ständ­nis, dass sie der Her­aus­for­de­rung durch den Kli­ma­not­stand bis­lang nicht ge­wach­sen wa­ren. Es ist für mich zwar ver­ständ­lich, dass man in der Vor­be­rei­tung ei­nes ei­ge­nen Kli­ma­ge­set­zes nicht von Der Lin­ken als Ver­sa­ger vor­ge­führt wer­den woll­te. Schließ­lich wa­ckelt im­mer noch der Da­ckel mit dem Schwanz und nicht um­ge­kehrt. Aber je­de über­zeu­gen­de und glaub­wür­di­ge Um­kehr bis­he­ri­ger Kli­ma­po­li­tik kann nur mit dem Ein­ge­ständ­nis der Wahr­heit be­gin­nen und dies heißt nun ein­mal schlicht: Wir ha­ben in der Kli­ma­po­li­tik ver­sagt. Dann kann man die Men­schen mit­neh­men und an­schlie­ßen: Wir müs­sen jetzt Dampf ma­chen – es ist spät ge­nug. Ihr müsst euch al­le be­tei­li­gen. Die Pro­ble­me klein­re­den, be­schwich­ti­gen, re­la­ti­vie­ren – hilft al­les nichts. Wir ent­wi­ckeln bis­he­ri­ge ge­lun­ge­ne, Hoff­nung spen­den­de An­sät­ze wei­ter und ver­fol­gen ganz neue Über­le­gun­gen mit euch zu­sam­men. Was wä­re das für ei­ne Re­ak­ti­on ge­we­sen? Da hät­te selbst die Lin­ke die Luft an­ge­hal­ten.

  16. Es ist be­schä­mend, wel­che Ein­stel­lung un­se­re Re­gie­rungs­mit­glie­der zum Um­welt­schutz ha­ben. Ich fra­ge mich, ob un­se­re Volks­ver­tre­ter kei­ne Kin­der oder En­kel­kin­der ha­ben.

    1. Zu eu­rem glo­ba­len Streik am 20.September 2019.

      Ihr wisst schon das in den USA eben­falls am 20.September 2019 1,4Millionen um 15:00Uhr die Area 51 stür­men wol­len.
      Al­le die da teil­neh­men kön­nen nicht zu eu­rer glo­ba­len De­mo kom­men, Area 51 liegt weit ab­seits von je­der Groß­stadt
      Mag sein das da nicht 1,4Millionen kom­men, aber die feh­len euch auf der De­mo.

      1. Mal ganz da­von ab­ge­se­hen, dass die­ser Auf­ruf nur ein Scherz ist, wer­den viel­leicht ei­ni­ge hun­dert Leu­te, die den­sel­ben nicht ver­stan­den ha­ben, feh­len.

  17. Lie­be Fri­days For Fu­ture Hel­den!

    Macht un­be­dingt wei­ter. Ich un­ter­stüt­ze euch auch wei­ter fi­nan­zi­ell.

    Lei­der be­stim­men die Fi­nanz­eli­te und die Groß­in­dus­trie die Ent­schei­dun­gen der re­gie­ren­den Po­li­ti­ker von CDU und SPD.

    Des­halb muss par­al­lel das Wirt­schafts­sys­tem ge­än­dert wer­den um die Zie­le wirk­lich glo­bal er­reich­bar zu ma­chen. Wie: ei­ne Idee fin­det ihr ab 01.09.2019 auf http://​www​.1world​.earth

    AFD und FDP ‑Po­li­ti­ker be­fin­den sich jen­seits jeg­li­cher Ver­nuft und Ver­ant­wor­tung für Ge­sell­schaft und Um­welt.

    Ich bin stolz auf euch und freue mich über je­den Er­folg den ihr er­zielt.

  18. Ich ha­be im DLF et­was über ei­nen 1‑wöchigen Streik der fff in Köln ge­hört, aber we­der im TV, noch in der Pres­se. Wie ist der Streik ge­lau­fen??

    Und heu­te wie­der Gut­ach­ten , Dis­kus­sio­nen, end­los, wie soll das wei­ter­ge­hen???

    Ich wün­sche euch viel Kraft!

  19. Rich­tig Toll was Ihr/Wir da al­les Be­we­gen und ins Rol­len brin­gen. – Aus mei­ner Sicht als Di­plom In­ge­nieu­rin ist es für die Mensch­heit drin­gend nö­tig das sich et­was än­dert!

    Ich stu­die­re der­zeit ei­ne Buch­rei­he die ei­ne gang­ba­re Lö­sung für die Mensch­heit be­reits in sich trägt. Es gibt An­satz­punk­te für qua­si je­den Aus­gangs­punkt… Lei­der wer­den die Er­kennt­nis­se und Ide­en aus den Bü­chern ähn­lich wie die Kli­ma­po­li­tik in vie­len Me­di­en dis­kre­di­tiert oder über­hört… ob­wohl so viel Wert­vol­les dar­in ent­hal­ten ist.

    Da ich bis­her nicht in ak­tu­el­len Dis­kus­sio­nen drin bin, die Fra­ge – in wie weit wur­den die Vor­schlä­ge aus der Buch­rei­che Ana­sta­sia von W. Meg­re denn schon bei #For­Fu­ture kon­kret dis­ku­tiert? da die­se Buch­rei­he Welt­weit ein Best­sel­ler ist, zig Mil­lio­nen­fach ver­kauft wur­de, dürf­te das doch si­cher schon ir­gend­ei­ner fach­lich an­ge­spro­chen ha­ben? evtl. auch in an­de­ren Län­dern?

    Um die ein­fa­che Lo­gik mal zu ver­deut­li­chen hier ein schö­nes bei­spiel­haf­tes Zi­tat:
    Band 7, Sei­te 80
    „Was un­ter­nimmt ein Mensch, der ei­nen ei­ge­nen Fa­mi­li­en­land­sitz be­sitzt, wenn er hung­rig ist? Er geht ganz ein­fach in sei­nen Gar­ten, pflückt ei­ne fri­sche Frucht und isst die­se noch an Ort und Stel­le. Und nun be­trach­ten wir uns die Hand­lun­gen ei­nes an­de­ren Men­schen. Die­ser lebt in ei­ner ganz ge­wöhn­li­chen Woh­nung, in ei­ner ganz ge­wöhn­li­chen Stadt ei­nes mo­der­nen In­dus­trie­staa­tes. Und nun will die­ser eben­falls ei­nen Ap­fel es­sen. Er holt sich et­was Geld, geht in ei­nen La­den und kauft sich ei­nen Ap­fel, je­doch kei­nen ganz fri­schen. Er kauft sich ei­nen Ap­fel von ei­nem ir­gend­wo ge­pflanz­ten Ap­fel­baum, des­sen Früch­te von ir­gend­ei­nem Men­schen­ge­pflückt und ver­packt wur­den. Dann wur­den die­se Früch­te von ir­gend­ei­nem an­de­ren Men­schen mit ei­nem Fahr­zeug oder ei­nem Flug­zeug zum Be­stim­mungs­ort trans­por­tiert. Dort hat je­mand be­reits ei­nen La­den ge­baut und bie­tet sei­nen Kun­den die ge­lie­fer­ten Äp­fel auf Re­ga­len ver­teilt an. Al­le Vor­gän­ge, vom Ap­fel­baum bis zum La­den­re­gal, wer­den von Spe­zia­lis­ten er­fasst. Die Ak­ten des Rech­nungs­we­sens wer­den mit im­mer mehr Pa­pier ge­füllt. Zöl­le, Steu­ern und an­de­re Ab­ga­ben wer­den er­ho­ben.“

    In der In­dus­trie wür­de man das als „Ei­er­le­gen­de Woll­milch­sau“ be­zeich­nen: Kur­ze Dienst­we­ge, Kreis­lauf­wirt­schaft par Ex­cel­lence, Ar­ten­schutz, Viel­falt, Bäu­me als CO2 Spei­cher, Be­wuss­tes Le­ben, ei­ne schö­ne Ba­sis für fol­gen­de Ge­nera­tio­nen, ge­sun­de fri­sche Le­bens­mit­tel, sau­be­re Luft … und … wer so ei­nen präch­ti­gen er­hol­sa­men Land­sitz hat – wer ver­spürt da über­haupt noch den Drang in Ur­laub flie­gen zu wol­len?

    Über­spitzt for­mu­liert: Ja, Was könn­te bes­ser für das Kli­ma und un­se­re Mut­ter Er­de sein, wie ALLE Flie­gen mit Ei­ner Klap­pe zu schla­gen 😉 ???

  20. Ich ha­be schon meh­re­re 100 Eu­ro für FFF ge­spen­det und wer­de Euch wei­ter­hin ger­ne un­ter­stüt­zen. Das de­sas­trö­se Ab­stim­mungs­er­geb­nis des Bun­des­ta­ges zeigt die Not­wen­dig­keit. Of­fen­bar wur­de teils auch noch mit Frak­ti­ons­zwang ab­ge­stimmt! Sehr är­ger­lich, dass MdB so­gar in die­ser fun­da­men­ta­len Fra­ge ihr Ge­wis­sen op­fern – oder gar keins ha­ben! Par­tei­en, die den Ernst der La­ge nicht be­grif­fen ha­ben, wäh­le ich auf gar kei­nen Fall!

    Lasst Euch bit­te nie­mals un­ter­krie­gen! Nicht nur Eu­re Zu­kunft wird durch Raff­gie­ri­ge, Kor­rup­te, Dum­me, Be­que­me und Igno­ran­ten ‚ge­klaut‘! Auch die Äl­te­ren ha­ben teil­wei­se noch Jahr­zehn­te zu le­ben und brau­chen da­für gu­te Rah­men­be­din­gun­gen!

    LG Ar­min

  21. „Von Kin­dern und Ju­gend­li­chen kann man aber nicht er­war­ten, dass sie be­reits al­le glo­ba­len Zu­sam­men­hän­ge, das tech­nisch Sinn­vol­le und das öko­no­misch Mach­ba­re se­hen. Das ist ei­ne Sa­che für Pro­fis.“
    ‑Chris­ti­an Lind­ner, FDP-Vor­zu­sit­zen­der-

    Nun denn Herr Lind­ner, dat war wohl nix, wie man hier im Pott so sagt.
    Da ist doch die­se klei­ne 16-jäh­ri­ge Schwe­din die mit Fri­day for Fu­ture ein Glo­ba­le Be­we­gung ins Le­ben ge­ru­fen hat. Und wenn dann noch 27.000 Wis­sen­schaft­ler der glei­chen Mei­nung sind wie die­ses „klei­ne Kind“, dann ha­be die Kin­der und Ju­gend­li­chen den glo­ba­len Zu­sam­men­hang wohl doch ir­gend­wie be­grif­fen.

    Hat er ja gar nicht so ge­meint??? Aha!

    Da komm ich zu ei­nem an­de­ren jun­gen Men­schen, im­mer­hin schon 24. Heißt Re­zo, hat blaue Haa­re und hat mal eben so im (fast) Al­lein­gang die Eta­bliert po­li­ti­sche Land­schaft um­ge­gra­ben. Der hat ge­sagt, auf die Fra­ge was die Po­li­tik an­ders ma­chen soll: „Baut we­ni­ger scheiß und drück euch KLARER aus!“

    Al­so lie­be „Bla­gen“, ihr macht al­les rich­tig, wei­ter so. Lasst euch nicht un­ter­krie­gen, hal­tet durch, nur so geht´s. Scheiß auf Schul­pflicht, jetzt zählt es die Welt zu ret­ten.

    „Wir kön­nen die Welt nicht ret­ten, in­dem wir uns an die Spiel­re­geln hal­ten. Die Re­geln müs­sen sich än­dern, al­les muss sich än­dern, und zwar heu­te.“
    ‑Gre­ta Thun­berg, Schü­le­rin-

    Denn ich se­he da ei­ne Spi­ra­le die sich im­mer schnel­ler dreht. Es soll­te sich je­der mal ei­ne Stun­de Zeit neh­men und sich se­riö­se wis­sen­schaft­li­che Pro­gno­sen an­se­hen! Die ma­chen Angst!
    „The Day Af­ter To­mor­row“ das ist kein Sin­ce Fic­tion Film!!!

    Grü­ße, Ma­rio (67)

    P.S.
    Heu­te ha­be ich ge­le­sen, dass die Stadt­ver­wal­tung mei­ner Hei­mat­stadt es ge­schafft hat, Dru­cker an­zu­schaf­fen, die Re­cy­cling­pa­pier be­dru­cken kön­nen. Wuss­te gar nicht, dass es Dru­cker gibt die das nicht kön­nen. Das al­les ge­schah auf Grund ei­ner An­fra­ge der Grü­nen. Vor 10 Jah­ren!!!

  22. Erst mal dan­ke für den in­for­ma­ti­ven News­let­ter. Aber ei­ne un­er­freu­li­che Ein­schrän­kung beim Kli­ma­not­stand: Dort­mund hat den Kli­ma­not­stand lei­der nicht aus­ge­ru­fen. Die Aus­ru­fung des Kli­ma­not­stan­des wur­de von Grü­nen, Lin­ken und Pi­ra­ten un­ter­stützt, aber lei­der von CDU, SPD, AfD und FDP ab­ge­lehnt. Von Sei­ten der FDP gab es von Frak­ti­ons­chef Lars Rett­stadt den Kom­men­tar: „Wir sind nicht da­für, ei­nen Not­stand aus­zu­ru­fen, der an­de­re Men­schen letzt­lich in ih­rer Frei­heit ein­schränkt.“ Bei der AfD (Frak­ti­ons­chef Hei­ner Gar­be) war so­gar die Re­de von „öko­po­pu­lis­ti­schen An­trä­gen, die ver­bun­den wer­den mit ei­ner hem­mungs­lo­sen An­bie­de­rung an den Main­stream und die jun­gen Leu­te.“ (Quel­le: Ruhr-Nach­rich­ten).
    Aber kei­ne „Sor­ge“, Herr Gar­be, FFF kämpft wei­ter ge­gen rechts­po­pu­lis­ti­sche Kli­ma­wan­del­leug­ner! Und Herr Rett­stadt von der selbst­er­nann­ten Par­tei der Frei­heit kann sich si­cher sein, dass FFF auch wei­ter da­für kämpft, dass künf­ti­ge Ge­nera­tio­nen und der glo­ba­le Sü­den durch die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels nicht in ih­rer Frei­heit ein­ge­schränkt wer­den. Und dem Rest des Dort­mun­der Ra­tes, der ge­gen den Be­griff des Kli­ma­not­stan­des ge­stimmt hat, sei ge­sagt, dass FFF wei­ter Druck macht, dass auch Dort­mund dem Bei­spiel an­de­rer Städ­te folgt und den Kli­ma­not­stand aus­ruft. We are un­stopp­a­ble 💚.

  23. Lie­be Frei­tags Ak­ti­vis­tin­nen,

    dan­ke für al­les und noch mehr: Wir ver­su­chen in Ber­lin ge­ra­de das sinn­lo­se platt ma­chen von Grün zu ver­hin­dern z.B, am Wei­gan­dufer, da wä­re es gut wir könn­ten so ei­ne VB wie in Bay­ern star­ten, um das zu­künf­tig zu ver­hin­dern.

    Das ist teil­wei­se et­was zu ein­sei­tig, denn die Men­schen ha­ben si­cher­lich Grund sich wü­tend zu weh­ren, auch oh­ne Ma­ni­pu­la­ti­on, aber: falls das mit den Bäu­men stimmt, geht es gar nicht zu­sam­men mit dem Über­le­ben auf dem Pla­ne­ten und das müß­te in Ber­lin ja von den SFF zu­sam­men mit FFF be­zo­gen auf das Test­ge­län­de und die Pla­nun­gen ab­frag­bar sein.….Das wä­re die nächs­te heis­se De­bat­te, die auch Gre­ta mit zu be­nen­nen si­cher­lich nicht mü­de wür­de, wenn es sich als wahr er­weist. so­li­da­risch Ruth

  24. Sor­ry, ha­be zu schnell auf ab­sen­den ge­klickt – hier ei­ne Klar­stel­lung mei­nes Tex­tes (die al­te Ver­si­on bit­te lö­schen ;)):
    Ich ha­be ge­ra­de beim Bun­des­tag ei­ne Pe­ti­ti­on zum Kli­ma­schutz ge­fun­den (weil ich sel­ber ei­ne zu dem The­ma ma­chen woll­te) – lei­der war sie in den of­fi­zi­el­len Me­di­en nicht zu se­hen, vie­le Leu­te wer­den sie des­we­gen si­cher nicht wahr­ge­nom­men ha­ben!
    In der Hoff­nung, dass un­se­re Re­gie­rung end­lich da­zu ge­zwun­gen wird, in die­ser Rich­tung ak­tiv zu wer­den!
    Al­le Voll­jäh­ri­gen kön­nen jetzt noch 6 Ta­ge (bis zum 23.07.) mit un­ter­zeich­nen:

    https://​epe​ti​tio​nen​.bun​des​tag​.de/​p​e​t​i​t​i​o​n​e​n​/​_​2​0​1​9​/​_​0​5​/​_​0​2​/​P​e​t​i​t​i​o​n​_​9​4​3​5​7​.​m​i​t​z​e​i​c​h​n​e​n​.​h​tml

  25. Die Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur in den Ozea­nen soll nur 5 Grad Cel­si­us sein,
    wenn man dem Ham­bur­ger Bil­dungs­ser­ver glau­ben darf. 0,1 Grad An­stieg er­gibt
    ei­ne Ab­sen­kung der Luft­tem­pe­ra­tur um 36 Grad.

    Üb­ri­gens: die Hälf­te al­ler fos­si­len Roh­stof­fe soll dem­nächst ver­braucht sein.
    Der zu­künf­ti­ge men­schen­ge­mach­te Tem­pe­ra­tur­an­stieg kann al­so höchs­tens
    1,5 Grad sein.

    1. Ob die Hälf­te fos­si­len Roh­stof­fe dem­nächst ver­braucht sein soll kann ich der­zeit nicht be­stä­ti­gen da nicht al­le La­ger­stät­ten be­kannt sind, es dürf­te aber mitt­ler­wei­le kein Pro­blem dar­stel­len da man aus Plas­tik­müll oder CO² Treib­stoff her­stel­len kann.
      Ei­ni­ge Län­der neh­men un­se­ren Müll ja nicht mehr an.
      Al­so muss ei­ne Lö­sung her, den Müll in Treib­stoff um­wan­deln statt nur in Müll­ver­bren­nungs­an­la­gen ver­bren­nen.

      Der da­für nö­ti­ge Strom wird aus So­lar­zel­len ge­won­nen.

      Eu­er Mi­cha­el

    2. Der men­schen­ge­mach­te Tem­pe­ra­tur­an­stieg löst je­de Men­ge po­si­ti­ve Rück­kopp­lungs­ef­fek­te aus, die, so­bald an­ge­lau­fen, die Tem­pe­ra­tu­ren auch dann wei­ter stei­gen las­sen wür­den, wenn der Mensch nichts mehr bei­trü­ge. Auf wel­chem Tem­pe­ra­tur­ni­veau sich über­haupt wie­der ein aus­ge­gli­che­nes Kli­ma ein­stel­len wür­de, ist un­kal­ku­lier­bar. Das ist in­zwi­schen doch all­ge­mein be­kannt und viel­fach do­ku­men­tiert.

  26. Ich bin be­ruf­lich u.a. als Re­fe­rent im Um­welt­be­reich tä­tig. Was mich per­sön­lich am meis­ten är­gert ist, dass es der­zeit ei­ne Art In­stru­men­ta­li­sie­rung von FfF gibt. Die Be­we­gung wird von Po­li­ti­kern ver­schie­de­ner Par­tei­en z.B. in Re­den da­zu be­nutzt, um in der Öf­fent­lich­keit und bei Wäh­lern zu punk­ten, ob­wohl die­se Par­tei­en selbst die For­de­run­gen von FfF zum Groß­teil ab­leh­nen oder zu­min­dest nicht aus­rei­chend un­ter­stüt­zen. Es geht hier bes­ten­falls um die Be­ru­hi­gung des ei­ge­nen Ge­wis­sens und um Stim­men­fang, letzt­lich aber zu Las­ten der Be­we­gung und ih­rer Zie­le. Ei­ne wirk­lich üb­le Sa­che. Man soll­te die­se Par­tei­en und die ent­spre­chen­den Po­li­ti­ker mit ih­rer Un­ehr­lich­keit kon­fron­tie­ren.

  27. Hal­lo Herr Fle­gel, ich sag mal Die­ter… kann ich al­les un­ter­schrei­ben, was Du sagst. Aber ei­ne Bit­te, nicht ora­keln, wie hier im Os­ten die Leu­te ti­cken. Die Main­stream-Me­di­en zeich­nen gern ein in­dif­fe­ren­tes, ober­fläch­li­ches, oft eti­ket­ten­haf­tes (Stig­ma) Bild von al­lem, da­zu ge­hört auch der Os­ten. Die Un­ter­stüt­zung der Er­wach­se­nen für „FfF“ ist hier eben­so ge­ge­ben, wie an­ders wo. Viel­leicht ist das nicht so au­gen­fäl­lig. Ich ken­ne kei­ne El­tern oder Groß­el­tern, die Ih­ren Kin­dern nicht den Rü­cken stär­ken. Viel­leicht schrei­en hier auch an­de­re (noch) lau­ter. Ich selbst ha­be mei­nen Ar­beits­platz in der Pho­to­vol­ta­ik­wirt­schaft 2011 ver­lo­ren we­gen der „Ab­hol­zung“ des EEG durch die CDU mit Frau (Umwelt-)Merkel an der Spit­ze. Ei­ner von da­mals 80.000! (vgl. heu­te Koh­le­aus­stieg). Struk­tur­pro­gram­me gab es nicht. Hier bren­nen die Wäl­der in Mec­Pomm und sie ster­ben in Bran­den­burg, in Sach­sen reg­net es kaum noch… Wir sind al­so da­bei, wir „Al­ten“ aus dem Os­ten. Des­halb wei­ter so, wir hier wis­sen, dass man selbst Be­ton­mau­ern ein­rei­ßen kann, auch da war ich schon da­bei…

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