Wo­che 29/2019 – Mu­nich for Fu­ture, Be­such aus Stock­holm und Som­mer­kon­gress

Wo­che für Wo­che ge­hen wei­ter­hin Ak­ti­vis­ten auf die Stra­ße, auch in den Fe­ri­en. Die Kli­ma­kri­se macht schließ­lich auch kei­ne Pau­se. Li­na, Han­na und Han­na fas­sen zu­sam­men, was sich die­se Wo­che er­eig­net hat.

Zah­len, bit­te!

Mitt­ler­wei­le strei­ken wir nun seit ca. acht Mo­na­ten, auch wei­ter­hin in den Fe­ri­en. Ver­gan­ge­nen Frei­tag (19.07) gin­gen 20.000 Men­schen in 40 Städ­ten auf die Stra­ße! Al­so la­det Freun­de, Fa­mi­lie und Be­kann­te ein, mit euch zu­sam­men für ei­ne le­bens­wer­te Zu­kunft de­mons­trie­ren zu ge­hen!

Noch mehr Not­stand

Karls­ru­he schließt sich der in­ter­na­tio­na­len Kam­pa­gne des Kli­ma­not­stan­des an und ruft aus, was zahl­rei­che Ak­ti­vis­ten je­her for­der­ten. So­mit ge­hört Karls­ru­he fort­an zu den Städ­ten, die sich da­zu ver­pflich­ten, bei grö­ße­ren Ent­schei­dun­gen das Kli­ma als Prio­ri­tät zu be­han­deln.

Be­such aus Stock­holm

Gre­ta, die Sym­bol­fi­gur der Fri­days for Fu­ture Be­we­gung, be­such­te uns er­neut in Deutsch­land. Die­ses Mal kam sie nach Ber­lin! Die­ser star­te­te wie ge­wohnt um 10 Uhr im In­va­li­den­park. Ins­ge­samt de­mons­trier­ten vor Ort ca. 3.000 zu­meist jun­ge Men­schen.

Mu­nich for Fu­ture

Mit ei­ner Groß­kund­ge­bung am Sonn­tag, 21.7.2019 hat­te ein Bünd­nis aus meh­re­ren Or­ga­ni­sa­tio­nen ein Zei­chen für bes­se­ren Kli­ma­schutz ge­setzt. Die De­mo mit dem Mot­to „Mu­nich for Fu­ture“ fand um 16 bis 18 Uhr am Ode­ons­platz statt. Erst­mals de­mons­trier­ten hier die Ak­ti­vis­ten von „Fri­days for Fu­ture“ am Wo­chen­en­de. Laut An­ga­ben des Ver­an­stal­ters wa­ren dort 11.200 De­mons­tran­ten, auch vie­le aus dem Be­reich “Sci­en­tists for Fu­ture”, “Par­ents for Fu­ture” usw.

Mann­hei­mer Buß­gel­der

Ver­gan­ge­ne Wo­che be­ka­men vier Schüler*innen des Ge­schwis­ter-Scholl-Gym­na­si­ums im Auf­trag der Schul­lei­tung ei­nen ho­hen Buß­geld­be­scheid vom Ordnungsamt.Diesen hob die Stadt je­doch schon am sel­ben Tag wie­der auf. In den Me­di­en wur­de der Fall schnell ver­brei­tet, was un­ter an­de­rem zur schnel­len Prü­fung und Auf­klä­rung der un­be­rech­tigt ver­häng­ten Buß­geld­be­schei­de bei­getra­gen hat.Wir wer­den wei­ter hin ge­mein­sam ge­gen je­de Form der Sank­tio­nen pro­tes­tie­ren, wir sind ein Team!

Hil­des­hei­mer Mahn­wa­che

Auch Hil­des­heim schließt sich den Mahn­wa­chen an. Sie star­tet am 09. Au­gust um 10 Uhr und geht bis um 22 Uhr. Tref­fen wird auf dem Markt­platz sein. Wenn ihr die Ge­le­gen­heit habt, zu er­schei­nen, nutzt sie auf je­den Fall!

Die Som­mer­kon­gress-Vor­freu­de steigt!

Am 31.07 bis zum 4.8 steigt das ab­so­lu­te High­light der Fri­days for Fu­ture Be­we­gung; der vier tä­gi­ge Som­mer­kon­gress in Dort­mund nä­hert sich! Der Kon­gress wird von jun­gen Ak­ti­vis­tin­nen und Ak­ti­vis­ten von Fri­days For Fu­ture or­ga­ni­siert. Der Kon­gress bie­tet ih­nen Raum, mehr über die Kli­ma­kri­se und ih­re Fol­gen zu ler­nen, sich mit an­de­ren En­ga­gier­ten zu ver­net­zen, so­wie Er­fah­run­gen und Fä­hig­kei­ten aus­zu­tau­schen. In über 140 Work­shops wer­den die Re­fe­ren­tin­nen und Re­fe­ren­ten ge­mein­sam mit den Teil­neh­men­den ver­schie­dens­te The­men rund um Kli­ma, Ak­ti­vis­mus und Po­li­tik er­ar­bei­ten. Auf gro­ßen Po­di­en wer­den un­ter an­de­rem Wis­sen­schaft­ler, Ak­ti­vis­tin­nen und Jour­na­lis­tin­nen wie Ot­to Schar­mer vom MIT, In­di­go aus dem Ham­bi und der Vor­sit­zen­de der Wirt­schafts­wei­sen Prof. Dr. Chris­toph Schmidt dis­ku­tie­ren. Bei dem wei­te­ren Büh­nen­pro­gramm wer­den un­ter an­de­rem Bands wie Brass Ri­ot und Marc-Uwe Kling auf­tre­ten. Wer al­so noch sich für den So­Ko an­mel­den möch­te, kann es tun bis Mitt­woch!

In­fos zum Pro­gramm und zur Pres­se­ar­beit auf dem Kon­gress fin­den Sie fort­lau­fend auf der Web­site un­ter kon​gress​.fri​days​for​fu​ture​.de/​p​r​e​s​se/. 

22 Kommentare zu „Wo­che 29/2019 – Mu­nich for Fu­ture, Be­such aus Stock­holm und Som­mer­kon­gress

  1. Hal­lo fri­days for fu­ture,

    Ihr soll­tet die Re­de von Gre­ta Thun­berg vor Ab­ge­ord­ne­ten der fran­zö­si­schen Na­tio­nal­ver­samm­lung nicht ver­ges­sen.
    In die­ser Re­de macht sie in bei­spiel­haf­ter po­li­ti­scher Rhe­to­rik un­miss­ver­ständ­lich klar, war­um in der jet­zi­gen Kli­ma­kri­se so­for­ti­ges Han­deln der Po­li­ti­ker er­for­der­lich ist, um die schlimms­ten Fol­gen des Kli­ma­wan­dels noch ab­zu­wen­den. Al­le Ak­ti­ven von fri­days for fu­ture müs­sen die­se Re­de hö­ren, Ihr soll­tet den Link da­zu noch vor dem Kon­gress für al­le sicht­bar auf der fff-Web­site ver­öf­fent­li­chen!
    Bes­te Grü­ße,
    Fred Will

  2. Hal­lo,

    lei­der lan­det eu­er News­let­ter stän­dig in mei­nem Spam.
    Da ist mir auch schon mal ei­ne Nach­richt ab­han­den ge­kom­men.
    Könn­tet ihr es än­dern, das ich es in mei­nem Post­fach emp­fan­ge ?

    An­sons­ten habt ihr mei­ne vol­le Un­ter­stüt­zung und ich bin fest über­zeugt,
    das wir al­le vie­les zu­sam­men er­rei­chen, ver­än­dern wer­den.
    Dran blei­ben ist wich­tig und im­mer mehr wer­den !!!.

    Herz­grüs­se

    Mo­na Ma­ry

  3. Wir – Pe­ter und He­di We­ber, Köln – sind glück­lich, daß nach vie­len Jah­ren der Zu­sam­men­ar­beit mit NR-Or­ga­ni­sa­tio­nen jun­ge Men­schen auf­ge­stan­den sind und sich kom­pro­mißloß en­ga­gie­ren für das mit Ab­stand wich­tigs­te The­ma der heu­ti­gen Zeit – das Kli­ma. Lei­der kön­nen wir uns mit über 80 Jah­ren und er­heb­li­chen ge­sund­heit­li­chen Schä­den nicht mehr so ein­brin­gen, wie wir es ger­ne möch­ten – au­ßer für ein kon­se­quen­tes Um­den­ken in der ge­sam­ten Ge­sell­schaft zu wer­ben. Wir wün­schen al­len Men­schen, die für die Ver­hin­de­rung ei­ner Kli­ma­ka­ta­stro­phe kämp­fen, Be­harr­lich­keit auf Dau­er und viel, viel Er­folg … !

  4. Ich fin­de groß­ar­tig, was Ihr macht, lie­be „Fri­days…“.
    Ei­ne klei­ne Idee ha­be ich, ei­nen klei­nen Bei­trag:
    Ich ha­be ei­ne Pe­ti­ti­on ans EP ge­star­tet zum Ver­bot al­ler in­län­di­schen Flü­ge in Län­dern mit aus­rei­chen­der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur. Die Pe­ti­ti­on läuft ganz gut, ei­ne grö­ße­re Ver­brei­tung wür­de ihr in­des nicht scha­den.

    Hier ist der Text (ger­ne schi­cke ich Euch auch ei­ne pdf-Da­tei zu):

    Pri­vat­do­zent Dr. Jo­han­nes M. Be­cker D – 35037 Mar­burg FRG/RFA, 7.7.19
    Di­plom­po­li­to­lo­ge Fried­rich­stra­ße 2
    Ge­schäfts­füh­rer i.R. des Tel. (p): 0049÷6421÷23706 u. 0171 4739648
    Zen­trums für Kon­flikt­for­schung Tel. (d): 0049÷6421÷282 45 03 FAX:/282 54 67
    der Phil­ipps-Uni­ver­si­tät Mar­burg jbecker@​staff.​uni-​marburg.​de
    http://staff-www.uni-marburg.de/~becker1

    Pres­se-Er­klä­rung
    zu mei­ner Pe­ti­ti­on an das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment mit dem Ti­tel
    „Ver­bot al­ler in­ner­na­tio­na­len Flü­ge in Län­dern mit in­tak­ter Ver­kehrs­in­fra­struk­tur“.
    http://​chng​.it/​m​L​9​Q​J​v​v​52R

    Zu mei­nen Be­weg­grün­den für die­se Pe­ti­ti­on:

    * Als Frie­dens- und Kon­flikt­for­scher liegt mir das fried­li­che Zu­sam­men­le­ben der Men­schen auf dem ge­sam­ten Glo­bus am Her­zen.
    Hier­zu ge­hört der Re­spekt vor un­ser al­ler Um‑, bes­ser: Mit­welt.
    Luft­ver­schmut­zung, wach­sen­de Un­wet­ter­ge­fahr und stei­gen­de Mee­res­spie­gel ma­chen nicht an den Gren­zen Deutsch­lands oder der EU Halt.

    * Der rei­che Nor­den und Wes­ten lebt viel­fäl­tig auf Kos­ten des Res­tes der Welt. Un­ser Ver­kehrs­ver­hal­ten ist ein we­sent­li­cher Be­stand­teil die­ses Miss­ver­hält­nis­ses.

    * Mo­bi­li­tät per Flug­zeug ge­hört zu den schäd­lichs­ten Ar­ten, sich fort­zu­be­we­gen.

    * Be­son­ders wi­der­sin­nig er­schei­nen mir da­bei Flü­ge in­ner­halb von Staa­ten wie Deutsch­land oder Frank­reich (in de­nen ken­ne ich mich aus), wo es ent­we­der ei­ne in­tak­te Ver­kehrs­in­fra­struk­tur gibt oder wo die­se, in den ver­gan­ge­nen Jah­ren und Jahr­zehn­ten leicht­fer­tig ab­ge­baut, bin­nen we­ni­ger Jah­re re­kon­stru­ier­bar wä­re.

    * Ne­ben den un­ge­heu­ren Emis­sio­nen sind in die­sem Zu­sam­men­hang der Lärm und der Flä­chen- wie all­ge­mein der Res­sour­cen­ver­brauch zu nen­nen. Über­dies ar­bei­ten ei­ni­ge Re­gio­nal­flug­hä­fen de­fi­zi­tär und be­las­ten die öf­fent­li­chen Haus­hal­te.

    * Die­se Pe­ti­ti­on stützt sich nicht al­lein auf mei­ne Er­kennt­nis­se als Kon­flikt­for­scher (und Geo­graph), son­dern auf das Wis­sen zahl­rei­cher hoch­re­nom­mier­ter Wis­sen­schaft­ler-Kol­le­gen wie et­wa Prof. Dr. Hans Joa­chim Schelln­hu­ber, Di­rek­tor em. des Pots­da­mer In­sti­tuts für Kli­ma­fol­gen­for­schung (PIK), Prof. Dr. An­dre­as Knie vom Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin (WZB) und an­de­rer.

    * Da­her stre­be ich durch mei­ne Pe­ti­ti­on an,
    *** ne­ben ei­ner all­ge­mei­nen Sen­si­bi­li­sie­rung der Men­schen für ein an­ge­mes­se­nes Mo­bi­li­täts­ver­hal­ten zu ei­ner
    *** spür­ba­ren Re­duk­ti­on des je­weils na­tio­na­len Flug­ver­kehrs und da­durch zur Be­gren­zung des wei­te­ren An­stiegs der Erd­er­wär­mung bei­zu­tra­gen.

  5. Sehr po­si­tiv, dass FFF auch in den Fe­ri­en wei­ter­geht!
    So­wie eben auch De­mos und der o.g. Som­mer­kon­gress
    Su­per, was die jun­gen Leu­te ma­chen!

  6. Groß­ar­ti­ge Idee ei­nes Som­mer­kon­gres­ses! Ich be­glück­wün­sche Euch zu der breit ge­fä­cher­ten
    For­schung und Re­cher­che und wich­ti­gen Zu­sam­men­ar­beit mit Ex­per­ten!

    Ich möch­te an­re­gen, zur Vor­be­rei­tung und For­schung den fol­gen­den Bei­trag auf You­Tube von Ernst Wolff zum ge­gen­wär­ti­gen Fi­nanz­sys­tem an­zu­schau­en. Am En­de er­mu­tigt und be­stä­tigt er Euch, die tie­fe­ren Grün­de, nicht nur für die Kli­ma­kri­se, zu durch­schau­en und Eu­ren sehr ernst­haf­ten Weg wei­ter zu ge­hen!:
    Ernst Wolff: Auf der letz­ten Etap­pe zum Crash – Wie konn­te es so weit kom­men?
    27. Mai 2019
    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​t​J​I​4​-​s​0​B​BQQ
    Am bes­ten viel wei­ter lei­ten!

  7. Hal­lo, al­le Teil­neh­me­rIn­nen an den Fri­days for Fu­ture-De­mos,
    ich be­wun­de­re Euch und Eu­er Durch­hal­te­ver­mö­gen, ganz be­son­ders auch trotz Re­pres­sio­nen (sie­he Buß­geld­ver­fah­ren für Schü­le­rIn­nen des Ge­schwis­ter Scholl-Gym­na­si­ums in Mann­heim)! Ihr seid ein gro­ßer Fak­tor im und für den Kli­ma­schutz ge­wor­den. Die Ak­zep­tanz in der Be­völ­ke­rung und Eu­re un­be­strit­te­nen Er­fol­ge im Kampf um und für das Kli­ma ge­ben Euch Recht und hal­ten die Po­li­ti­ker auf Trab. Oh­ne Euch wä­re die Dis­kus­si­on um Mass­nah­men ge­gen die Kli­ma­er­wär­mung nicht in Gang ge­kom­men, wie sie zur Zeit ge­führt wird. Und.…Eure Pro­tes­te sind mehr als be­rech­tigt. Es geht um Eu­re Zu­kunft, um Eu­er Er­be, die Er­de, wie sie von uns Äl­te­ren Euch hin­ter­las­sen wird, in ei­nem le­bens­wer­ten Zu­stand hof­fe ich in­stän­dig. Dar­um nicht nach­las­sen. Ich wün­sche Euch viel Er­folg bei Eu­ren De­mos! Rolf Kre­del, 65 Jah­re

  8. Lie­be SuS,
    auch in Mar­burg hat­ten wir letz­ten Frei­tag wie­der ei­ne De­mo; auch Mar­burg hat den Kli­ma­not­stand aus­ge­ru­fen. Für eu­ren Kon­gress wün­sche ich euch ei­nen gu­ten Ver­lauf und hof­fe sehr, dass auch die un­ge­heu­re Auf­rüs­tung The­ma sein wird. Nicht nur der feh­len­de Kli­ma­schutz be­droht un­se­re Zu­kunft, son­dern auch Pan­zer und Ra­ke­ten, die 2% für die NATO, die Frau Kampf-Knar­ren­bau­er un­be­dingt ent­rich­ten möch­te.
    Kli­ma­schutz und Ab­rüs­tung, wir brau­chen drin­gend bei­des.
    Fried­li­che und so­li­da­ri­sche Grü­ße
    Ka­rin Schwalm

  9. Bin noch in Ita­li­en und auch hier ist Kli­ma­wan­del ein The­ma an der Küs­te. Ich samm­le wei­ter Plas­tik­tei­le aus dem Meer und am Strand auf nach je­dem Bad. Mit­ten im Meer und weg von der Küs­ten düm­peln weit­hin sicht­bar Plas­tik­fla­schen vor sich hin. Man kann ver­mu­ten, dass dies Rück­stän­de vor al­lem von Yach­ten und Boo­ten sind.

  10. Vie­len Dank für Ih­re kon­struk­ti­ven Bei­trä­ge. Er­gän­zend da­zu möch­te ich da­zu sa­gen, daß die ge­sam­te Mensch­heit in Kennt­nis ih­rer schäd­li­chen Hand­lun­gen ge­gen die Bio­sphä­re auf ein nicht zu mehr zu kon­trol­lie­ren­des Sce­n­a­rio zu­steu­ert. Wir kön­nen mo­men­tan nur ei­ne Min­de­rung der Fol­gen er­rei­chen.
    Der be­wuß­te, fort­wäh­rend schäd­li­che Ein­griff in die Öko­sys­e­me wird nicht oh­ne Fol­gen blei­ben. Das The­ma Kli­ma­wan­del steht an Re­le­vanz an obers­ter Stel­le, wird aber von den meis­ten Bür­gern die­ses Pla­ne­ten als un­wich­tig an­ge­se­hen. Ich ha­be die­ses Phä­no­men häu­fig auch in Deutsch­land be­ob­ach­tet und stell­te fest, nur kurz­fris­ti­ge, per­sön­li­che Be­lan­ge mo­ne­tä­rer Na­tur sind von Wich­tig­keit.
    Ich (mein Kör­per ist der­zeit 65 Jah­re alt) ha­be gro­ßen Re­spekt für Ih­re Ak­ti­vi­tä­ten und fin­de durch die Fri­day for Fu­ture gleich ge­son­ne­ne Per­so­nen über Ge­nera­tio­nen hin­weg. – Dan­ke -
    Es grüßt Klaus Stef­fens

  11. Hal­lo, nach­ste­hend ein Be­richt der Deut­schen Pres­se Agen­tur über die In­lands­flü­ge un­se­rer Po­li­ti­ker. Bit­te schreibt die Bun­des­re­gie­rung an und fragt, ob sie das Pro­blem des Kli­ma­wan­dels im­mer noch nicht be­grif­fen ha­ben und for­dert sie auf, dem­nächst doch bit­te den um­welt­freund­li­chen Zug zu nut­zen. Schreibt auch die von Euch fa­vo­ri­sier­te Par­tei und und bit­tet, zu die­sem The­ma ei­ne An­fra­ge im Bun­des­tag zu ma­chen.
    Al­lein die Zahl der Flü­ge zeigt, dass DIE POLITIKER NICHTS BEGRIFFEN HABEN.
    Lie­be Grü­ße
    Ute

    Mi­nis­te­ri­en und Be­hör­den buch­ten 229.000 In­lands­flü­ge
    25.07.2019, 10:42 Uhr | dpa
    Der Re­gie­rungs­flie­ger der Bun­des­re­pu­blik: Mi­nis­ter und Be­hör­den­mit­ar­bei­ter flo­gen 2018 rund 230.000 Mal in­ner­halb des Lan­des.
    Flie­gen ist die kli­ma­schäd­lichs­te Art der Fort­be­we­gung. Den­noch bu­chen im­mer noch vie­le Men­schen In­lands­flü­ge. Auch die Mi­nis­te­ri­en: 2018 flo­gen sie knapp 230.000 Mal in­ner­halb Deutsch­lands.
    Die Mit­ar­bei­ter der Bun­des­mi­nis­te­ri­en und ih­rer nach­ge­ord­ne­ten Be­hör­den ha­ben ei­nem Me­di­en­be­richt zu­fol­ge im ver­gan­ge­nen Jahr 229.116 Flü­ge im In­land ab­sol­viert. Dies be­rich­te­te „Welt“ un­ter Be­ru­fung auf das In­nen­mi­nis­te­ri­um, das Dienst­rei­sen er­fasst.
    Ei­ne Ab­fra­ge bei den Mi­nis­te­ri­en er­gab zu­dem, dass bei meh­re­ren von ih­nen die Zahl die­ser Flug­rei­sen in den ers­ten Mo­na­ten 2019 ge­stie­gen ist. Auch in an­ge­glie­der­ten In­sti­tu­tio­nen wie Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on, Bun­des­bank oder Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau ge­hö­ren dem­nach Rei­sen per Flug­zeug zum Ar­beits­all­tag.
    Kli­ma­schäd­lichs­te Art der Fort­be­we­gung
    Flie­gen ist die kli­ma­schäd­lichs­te Art sich fort­zu­be­we­gen. Und an­ge­sichts der Erd­er­hit­zung sind ge­ra­de In­lands­flü­ge um­strit­ten, weil es oft­mals um­welt­freund­li­che Al­ter­na­ti­ven gibt, et­wa die Bahn. 2018 flo­gen laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt 23,5 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re im In­land.
    Bei den Mi­nis­te­ri­en ge­hört das Ver­tei­di­gungs­res­sort dem Be­richt zu­fol­ge zu den größ­ten Viel­flie­gern. Sei­ne Mit­ar­bei­ter flo­gen 2018 ins­ge­samt 13.437 Mal in­län­disch, al­so 1.119 Mal pro Mo­nat.
    Mi­nis­te­ri­en ver­wei­ger­ten Ant­wor­ten
    Die Stre­cke von Ber­lin nach Bonn spielt für die Mi­nis­te­ri­en ei­ne be­son­de­re Rol­le, weil al­le Mi­nis­te­ri­en zwei Dienst­sit­ze ha­ben, ei­nen in Ber­lin und ei­nen in Bonn. Al­lein die Mit­ar­bei­ter des Res­sorts für wirt­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung flo­gen im ver­gan­ge­nen Jahr dem Be­richt zu­fol­ge 4.490 Mal die­se Stre­cke.

    Nicht al­le Res­sorts ant­wor­te­ten laut „Welt“ voll­stän­dig auf die Fra­gen nach ih­ren Flug­rei­sen. Fünf Mi­nis­te­ri­en ver­wei­ger­ten die Ant­wort kom­plett. Das Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um et­wa be­grün­de­te dies da­mit, die Zah­len laut recht­li­cher La­ge nicht mit­tei­len zu müs­sen.

    Ver­wen­de­te Quel­len: Nach­rich­ten­agen­tur dpa

  12. Vor­schlag für Dis­kus­sio­nen im Som­mer­camp

    bis­her ist es mir nicht ge­glückt an Or­ga­ni­sa­to­ren und im Hin­ter­grund stri­cken­de Pro­fis wie z.B. die Web­sei­ten-Ent­wick­ler und Be­ra­ter Kon­takt auf­zu­neh­men, die mei­nen Vor­schlag zur Dis­kus­si­on stel­len.
    Bit­te nehmt euch in ent­spann­tem Mo­dus ein paar Mi­nu­ten Zeit und lei­tet die­sen Text auch an ent­spre­chen­de Per­so­nen wei­ter.
    Man braucht für ei­ne Be­we­gung ein Sym­bol, das wei­ter trägt und Be­tei­lig­te in­ter­es­siert auf Trab hält, Neue da­zu­ge­winnt. Die­ser Ta­ge ha­be ich z.B. bei chan​ge​.org ge­se­hen wie we­ni­ge Leu­te bei dem Auf­ruf zu ei­ner Ke­ro­sin­be­steue­rung bis­her teil­ge­nom­men ha­ben.
    https://​ec​.eu​ro​pa​.eu/​c​i​t​i​z​e​n​s​-​i​n​i​t​i​a​t​i​v​e​/​p​u​b​l​i​c​/​i​n​i​t​i​a​t​i​v​e​s​/​o​p​e​n​/​d​e​t​a​i​l​s​/​2​0​1​9​/​0​0​0​0​0​9​/​d​e​?​l​g​=de
    Das muß nicht sein, wenn auf ei­nem Fo­rum ak­tu­el­le, aku­te Sam­mel­hin­wei­se ge­zeigt wer­den.

    Ich ha­be vor rund 10 Jah­ren so ein Sym­bol ent­wi­ckelt, ha­be es aber nicht ge­schafft die­ses mit Be­trei­bern zu ak­ti­vie­ren. Jetzt se­he ich ei­ne gu­te Chan­ce es fff zu über­las­sen.
    Die Be­treu­ung da­zu (die Kun­di­ge über­neh­men soll­ten) er­for­dert ei­ni­ge Ar­beit, ins­be­son­de­re im An­fangs­sta­di­um, da es län­der­über­grei­fend funk­tio­nie­ren soll.
    Die Hand­ha­bung er­schließt sich von selbst, sprich mit der Maus über In­fos, ent­zün­de­te Sta­cheln, far­bi­ge Fe­der­stri­che und über Blu­me zie­hen. Für mich ist es der Bür­gerk­ak­tus, der ent­spre­chend auf den sog. so­zia­len Me­di­en pla­ziert und ver­brei­tet wer­den soll. Ich nen­ne ihn erst­mal „Cap­tain Fri­day“. Hier 3 Va­ri­an­ten: (Ges­tus, Mi­mik kann über­ar­bei­tet und va­ri­iert wer­den, da kann und will ich mich nicht fest­hal­ten)
    http://​www​.fww​-gra​fik​.de/​k​a​k​t​u​s​2​.​h​tml
    http://​www​.fww​-gra​fik​.de/​k​a​k​t​u​s​3​.​h​tml
    http://​www​.fww​-gra​fik​.de/​k​a​k​t​u​s​4​.​h​tml
    Klar ist für mich, daß die Be­we­gung aus­klin­gen wird. Aber ei­ne Hil­fe könn­te mei­ne Idee sein, da ein pro­fes­sio­nel­ler Be­trei­ber des In­ter­net-Auf­tritts den Kak­tus am Lau­fen hält. Das er­gibt auch ei­ne win-win-Si­tua­ti­on, da die ff­fler und Sym­pa­thi­san­ten un­kom­pli­ziert an Pe­ti­tio­nen mas­sen­haft teil­neh­men kön­nen, die in ihr Kon­zept pas­sen. Ein „Wei­sen­rat“ ent­schei­det, wel­che The­men ak­tiv wer­den. Es dür­fen nicht zu vie­le sein, da wen­den sich die Nut­zer über­for­dert ab. Ab und zu kön­nen sie selbst ei­ne Pe­ti­ti­on star­ten; wenn die­se über 50.000 Teil­neh­mer er­fährt, muß sich der Bun­des­tag da­mit be­schäf­ti­gen. Dort kön­nen sie Druck auf­bau­en. Die­se Pe­ti­tio­nen sind nicht ab­hän­gig vom Wahl­al­ter. Man muß sich nur dort an­mel­den: https://​epe​ti​tio​nen​.bun​des​tag​.de/
    Be­din­gun­gen:
    https://​www​.bun​des​tag​.de/​r​e​s​o​u​r​c​e​/​b​l​o​b​/​2​7​2​9​5​4​/​4​f​e​8​f​e​4​7​8​0​f​d​2​2​1​b​9​d​2​5​a​7​c​d​f​5​4​f​6​f​d​4​/​K​a​p​i​t​e​l​_​1​4​_​0​1​_​P​e​t​i​t​i​o​n​s​r​e​c​h​t​_​u​n​d​_​P​e​t​i​t​i​o​n​s​v​e​r​f​a​h​r​e​n​-​p​d​f​-​d​a​t​a​.​pdf
    Wenn ge­zielt dar­auf hin­ge­wie­sen wird, kön­nen fff, par­ents, sien­ce und Co dort or­dent­lich Druck auf­bau­en bzw. mul­ti­pli­ziert durch Me­di­en­mel­dun­gen.

    Bit­te mal sa­cken las­sen und hof­fent­lich als aus­bau­fä­hig be­ur­tei­len und wei­ter­stri­cken.

    Bes­te Grü­ße

  13. »>En­er­gie­wen­de:
    Die Son­ne strahlt mit 174,3 Pe­ta­watt En­er­gie auf die Er­de. »»»»»1 Pe­ta­watt = 1 Bil­li­ar­de Watt (10e15 W).
    In ei­ner Stun­de lie­fert die Son­ne mehr als den der­zei­ti­gen jähr­li­chen Welt­ener­gie­ver­brauch. »»»» 140 PWh/a
    Ein Pro­zent (1,5 PW) die­ser Son­nen­strah­len treibt den Golf­strom an.

    Schon jetzt könn­ten al­le schmut­zi­gen Koh­le­kraft­wer­ke ab­ge­schal­tet wer­den und durch So­lar­kraft­wer­ke er­setzt wer­den.

  14. Ha­be auf FFF Mün­chen Pla­ka­te ge­se­hen wie: „Ret­tet un­se­ren Pla­ne­ten“.

    Mut­ter Er­de hat in der Ver­gan­gen­heit vie­le Kli­ma­ka­ta­stro­phen über­lebt. Es hat zur Re­ge­ne­ra­ti­on mal das ei­ne oder an­de­re Mil­li­ön­chen von Jah­ren ge­braucht. Aber Mut­ter Er­de kommt zu­recht. Mut­ter Er­de braucht den Men­schen nicht, der sich für sie ein­setzt, da­mit sie er­hal­ten bleibt. Sie er­fin­det sich nach Kli­ma­ka­ta­stro­phen neu und wird wei­ter exis­tie­ren. Der Mensch ist für Mut­ter Er­de nur ein Wim­pern­schlag. (Dass die Er­de lang­fris­tig auf Selbst­zer­stö­rung aus­ge­legt ist – Erd­um­dre­hung nimmt ste­tig ab, so dass die son­nen­zu­ge­wand­te Sei­te ver­bren­nen und die son­nen­ab­ge­wand­te Sei­te er­frie­ren wird ‑ist ei­ne an­de­re Ge­schich­te).

    Nein, es geht nicht um Mut­ter Er­de an sich. Es geht um das, was auf Mut­ter Er­de drauf ist, da­mit auch um den Men­schen. Es geht ganz ego­is­tisch um den Men­schen, um sei­ne ei­ge­ne Zu­kunft. Sein ei­ge­nes Über­le­ben. Sein Selbst­er­hal­tungs­trieb. Sein Ego­is­mus. Und das ist ja auch ein ver­nünf­ti­ges Ziel.

    Wir müs­sen weg­kom­men von der ver­klär­ten Na­turethik und uns ein­ge­ste­hen, es geht nur um uns selbst.

    Das kor­rek­te Pla­kat muss hei­ßen: „Ret­tet den Pla­ne­ten für al­les was drauf ist, auch für uns Men­schen“.

    by the way. Die­ser un­ter dem Deck­man­tel ei­ner ver­klär­ten Na­turethik an den Tag ge­leg­ter Ego­is­mus ist bru­ta­ler als je­der Ka­pi­ta­lis­mus.

  15. Es ist ja im­mer wie­der schön, die­se Er­folgs­zah­len zu le­sen, aber lei­der nützt mir die­se Ge­mein­schaft-Eu­pho­rie we­nig, wenn ich mit Leu­ten dis­ku­tie­re, die sich au­ßer­halb un­se­res Spek­trums be­we­gen. Ich den­ke im­mer, dass die we­nig wis­sen. Aber lei­der muss ich fest­stel­len, dass es ge­ra­de mir an grund­le­gen­dem Wis­sen fehlt und die­ses hier lei­der auf un­se­rer Sei­te kaum ver­mit­telt wird. Vom Ju­bel al­lei­ne ist nie­mand zu über­zeu­gen.
    In Dis­kus­sio­nen mit An­ders­den­ken­den (auch die gibt es, auch wenn hier manch­mal der Ein­druck ent­steht, dass al­le un­se­rer Mei­nung sind), al­so in sol­chen Dis­kus­sio­nen ste­he ich im­mer wie­der vor ver­blüf­fen­den Fra­gen oder In­for­ma­tio­nen.
    An an­de­rer Stel­le hat­te ich hier be­reits auf den ge­rin­gen An­teil des CO2 an der Luft ver­wie­sen, was ich vor­her noch nicht wuss­te. Da sieht man in Dis­kus­sio­nen ganz schön alt aus, wenn ei­nem das un­ter die Na­se ge­rie­ben und auch gleich mit ei­nem Ein­trag bei Gogg­le oder Wi­ki be­legt wird.
    Neu­lich über­rasch­te mich je­mand in ei­ner Dis­kus­si­on mit der Fra­ge: „Wenn doch CO2 ein Treib­haus­gas sein soll, wie konn­te die Er­de dann ab­küh­len, wenn man be­denkt, dass vor Jahr­mil­lio­nen der An­teil des CO2 und die Tem­pe­ra­tu­ren auf der Er­de noch we­sent­lich hö­her wa­ren“. Weiß da je­mand ei­ne Ant­wort drauf, die man auch in Dis­kus­sio­nen an­brin­gen kann und die ver­ständ­lich, ein­fach und nach­voll­zieh­bar ist? Al­so kei­ne wis­sen­schaft­li­che Ab­hand­lung.
    (Aber bit­te kei­ne Links zu ir­gend­wel­chen lang­at­mi­gen und um­ständ­li­chen Tex­ten oder You-tu­bes. Ha­be kei­ne Zeit mich da über Stun­den durch­zu­han­geln).

  16. Wird es dann am Frei­tag (2. Au­gust) über­haupt De­mos ge­ben, wenn al­le Orts­grup­pen ja schein­bar beim Som­mer­kon­gress sind?

  17. Lie­be Leu­te,
    ich fin­de es su­per, daß ihr auch nach 8 Mo­na­ten nich vom De­mons­trie­ren ab­brin­gen lasst!! Ich bin so ge­frus­tet, daß viel nicht be­grei­fen, daß sie bei sich was än­dern müs­sen. Aber Euch jun­ge Men­schen so hart­nä­ckig auf der Stra­ße zu se­hen, gibt Hoff­nung.
    Viel Spaß beim Kon­gress!!
    Mit ver­reg­ne­ten Grü­ßen von der Schwä­bi­schen Alb
    Bi­an­ca

  18. Blau­ma­chen für den blau­en Pla­ne­ten ist ak­zep­ta­bel, Re­gie­rung und In­dus­trie ver­sa­gen beim Kli­ma­schutz, die Ju­gend setzt hier ein Zei­chen.

    El­tern und Leh­rer mit ins Boot,
    Mut­ter Er­de ist in Not.
    Mit oder oh­ne Un­ter­richt,
    der Kli­ma­wan­del war­tet nicht.

    FÜR DEN BLAUEN PLANETEN

    Der Mensch, die­ses klu­ge We­sen,
    kann im Ge­sicht der Er­de le­sen.
    Er sieht die dro­hen­de Ge­fahr,
    spürt die Er­wär­mung Jahr für Jahr.
    Ho­mo sa­pi­ens muss auf­wa­chen,
    sei­ne Haus­auf­ga­ben ma­chen.

    Der Han­del mit Emis­sio­nen
    wird un­ser Kli­ma nicht scho­nen.
    Weg vom ewi­gen Wachs­tums­wahn,
    Braucht es ei­nen welt­wei­ten Plan.
    Für den Pla­ne­ten, die Mensch­heit,
    Geh’n wir’s an, es ist an der Zeit.

    MUTTER ERDE IN NOT

    The earth is our mo­ther,
    We will not have ano­t­her.

    Für Mut­ter Er­de kämp­fen wir,
    Ge­gen Raub­bau und Pro­fit­gier;
    Dass sie nicht zur Wüs­te wer­de,
    Wir ha­ben nur ei­ne Er­de.

    Ret­ten wir un­s’­ren Re­gen­wald,
    Ge­bie­ten der Koh­le Ein­halt;
    Be­sie­geln der Kern­kraft En­de,
    Drän­gen zur En­er­gie­wen­de.

    Das obers­te Ge­bot der Zeit
    Muss hei­ßen Nach­hal­tig­keit.
    An al­le Welt geht der Ap­pell,
    Kli­ma­wan­del ist uni­ver­sell.

    Wei­sen wir jetzt ent­schlos­sen
    Die Kli­ma­kil­ler in die Schran­ken.
    Brem­sen wir Trump und Ge­nos­sen,
    Der blaue Pla­net wird uns dan­ken.

    Rai­ner Kirm­se , Al­ten­burg

    Mit freund­li­chen Grü­ßen

  19. Das ist der Ham­mer. Zu Was­ser­sprays (DM, Al­di, etc.,etc.):
    Dres­de­ner Nach­rich­ten, 17.8.2018:

    „Vie­le an­de­re schwö­ren da­ge­gen auf den Fri­sche­kick aus der Do­se, der mal nach Ko­kos, Me­lo­ne oder Lit­schi duf­tet – oder auch nach nichts. Nach ei­ner You­Gov-Um­fra­ge küh­len sich zwölf Pro­zent von 1130 Be­frag­ten im Er­wach­se­nen­al­ter mit sol­chen Sprays ab.“

  20. Das muß ich mal los­wer­den !
    Was den­ken sich die Jun­gen ei­gent­lich ?
    Bei den De­mons­tra­tio­nen kommt das im­mer so rü­ber, als wenn wir äl­te­re Ge­nera­tio­nen Schuld dar­an wä­ren, daß sie heu­te für die Kli­ma­ret­tung auf die Stra­ße ge­hen müss­ten. Das Schlim­me ist, sie glau­ben auch noch das,was sie da von sich ge­ben !
    Hier mal ein paar Beispiele,über die die jun­ge Ge­nera­ti­on mal nach­den­ken soll­te:
    – als Ba­bys wur­den wir in wasch­ba­re Baum­woll­win­deln ge­packt ( kei­ne Pam­pers Che­mie­bom­ben)
    – wir hat­ten ein Paar Schu­he für den Som­mer und ein Paar für den Win­ter und die wur­den so­lan­ge ge­tra­gen bis sie ka­putt wa­ren oder nicht mehr pass­ten, da­nach wur­den sie an die klei­nen Ge­schwis­ter wei­ter­ge­ge­ben.( nicht zig Paar Schu­he je­des Jahr)
    – zur Schu­le sind wir ge­lau­fen oder mit dem Fahr­rad ge­fah­ren.( …nicht mit dem 3L SUV der He­li­ko­pter­el­tern)
    – wir wa­ren den gan­zen Tag drau­ßen spie­len und konn­ten so­gar schwim­men! ( …heu­te hängt die Ju­gend vor dem TV,vor Spie­le­kon­so­len und Smart­pho­nes ab, 60% der 10- Jäh­ri­gen kön­nen nicht schwim­men und wir müs­sen ih­nen erklären,daß Kü­he nicht li­la sind 😉)
    – Le­bens­mit­tel wur­den in Stoff­beu­teln ein­ge­kauft und sie wa­ren nicht 3 mal in Plas­tik ver­packt
    Die­se Bei­spie­le könn­te ich un­end­lich fort­füh­ren! …und jetzt fragt euch mal,wer mehr für den Um­welt­schutz ge­tan hat? Ihr seid es mit Si­cher­heit nicht ! 🙏

    … al­so dann mei­ne Er­war­tung an Euch :
    – weg mit eu­ren Smart­pho­nes, Spie­le­kon­so­len, Smart TV
    – weg mit den Su­per SUV eu­rer El­tern und e – Scoo­tern
    – weg mit ABI Fahr­ten nach Mal­lor­ca
    – weg mit Selbst­fin­dungs­trips rund um den Glo­bus
    – weg mit Kla­mot­ten aus Fern­ost
    – weg mit Kreuz­fahr­ten auf Su­per Ho­tel­schif­fen

    Ein­fach“ …back to the Roots !“
    Wenn ihr mit gu­tem Bei­spiel vor­an geht und nur das schafft,was wir vor 60 Jah­ren
    schon ein­mal schaff­ten, dann bin ich bei euch !

  21. Mein Vor­schlag zum Kli­ma­schutz! – helft bit­te da­zu -
    Schul­bus­se auf dem Land wer­den zu ÖPNV Bus­se, dann kön­nen al­le mit­fah­ren. Da könn­te die Baye­ri­sche Lan­des­re­gie­rung auch ein­mal selbst ak­tiv wer­den und nicht im­mer nur Ver­bes­se­rung des Bun­des und aus der EU for­dern.
    Mor­gens fah­ren die Bus­se als „Geis­ter­bus­se“ in die Or­te, um die Schü­ler ab­zu­ho­len, mit­tags fah­ren die Bus­se wie­der als „Geis­ter­bus­se“ zu­rück zu ih­rem Stand­ort bzw. so­gar schon zu den Schu­len. Wir hät­ten auf ei­nen Schlag 7 Bus­ver­bin­dun­gen in un­se­ren Ort. Da könn­ten manch ei­ner nach­mit­tags auch mal zum Arzt, zum Mu­sik­un­ter­richt oder gar ins Schwimm­bad mit dem Bus fah­ren. Mor­gens könn­ten Lehr­lin­ge in die mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­men auch in die Ort­schaf­ten kom­men! …
    Zu­sätz­lich wür­de der Bus im­mer fah­ren und nicht, weil die Mit­tel- und Re­al­schu­le kei­nen Nach­mit­tags­un­ter­richt ha­ben – zum Schul­jah­res­en­de – wur­de der Bus ab­be­stellt und Schü­ler aus dem be­nach­bar­ten Gym­na­si­um muss­ten per „El­tern­ta­xis“ ge­fah­ren wer­den. WOHER KOMMT DAS – EIN KOMPLIZIERTES FINANZIERUNGSKONZEPT UND EIGENTLICH SIND ES DOCH ALLES STEUERMITTEL – DER WAHNSINN!

  22. Hal­lo,
    ich den­ke, dass die­se In­for­ma­ti­on auch euch be­trifft, aus den Nach­denk­sei­ten:
    https://​www​.nach​denk​sei​ten​.de/​?​p​=​5​3​8​4​4​#​h04

    Neue INSM-Kam­pa­gne will die star­ke Kli­ma­schutz­be­we­gung der Ju­gend aus­he­beln

    Die In­itia­ti­ve Neue So­zia­le Markt­wirt­schaft (INSM), ei­ne ein­fluss­rei­che Lob­by­or­ga­ni­sa­ti­on, die die In­ter­es­sen der gro­ßen Kon­zer­ne der deut­schen Wirt­schaft ver­tritt, hat ei­ne neue Kam­pa­gne ge­star­tet: „Kli­ma­schutz“

    Dies­mal ist sie klar ge­gen die er­folg­rei­chen ju­gend­li­chen Kli­ma­pro­tes­te ge­rich­tet, um sie ein­zu­fan­gen und so zu schwä­chen, dass sie die gro­ßen Ge­schäf­te des fossilen/atomaren Wirt­schafts­ge­fü­ges nicht ernst­haft ge­fähr­den kön­nen. Im Rah­men von The­men­kam­pa­gnen über­nimmt die In­itia­ti­ve neue so­zia­le Markt­wirt­schaft Be­grif­fe der Ge­gen­sei­te („so­zi­al“, „Ge­rech­tig­keit“, „En­er­gie­wen­de“, „Kli­ma­schutz“), und sorgt da­für, ei­ne neue As­so­zia­ti­on zu den Be­grif­fen in ih­rem Sinn her­bei­zu­füh­ren. Beim The­ma Kli­ma­schutz heißt das: 2°C Ziel statt 1,5°C Ziel, Aus­brem­sen schnel­ler, mas­si­ver Kli­ma­schutz­maß­nah­men für die In­dus­trie, Ver­hin­dern ei­ner CO2-Ab­ga­be, Erd­gas-Of­fen­si­ve, Emis­si­ons­han­del statt schnel­lem Koh­le­aus­stieg.

    INSM-The­men­kam­pa­gnen wer­den um­ge­setzt durch dau­er­haf­tes, in­trans­pa­ren­tes, flä­chen­de­cken­des Plat­zie­ren und Er­zeu­gen von Schlag­zei­len in Print, TV, Funk und In­ter­net über ei­nen lan­gen Zeit­raum. Er­gänzt wird dies durch An­zei­gen- und Pla­kat­kam­pa­gnen. Die In­ter­es­sen­or­ga­ni­sa­ti­on der gro­ßen Kon­zer­ne stellt sich nach au­ßen so dar, dass sie un­be­dingt Kli­ma­schutz, En­er­gie­wen­de, so­zia­le Ge­rech­tig­keit etc. will, be­wirkt mit ih­ren Vor­schlä­gen aber im­mer ge­nau das Ge­gen­teil das, was der je­wei­li­ge Be­griff ih­rer The­men­kam­pa­gne ist.

    Die In­itia­ti­ve neue so­zia­le Markt­wirt­schaft ist die Toch­ter­ge­sell­schaft des In­sti­tuts der deut­sche Wirt­schaft (IW) Köln, was wie­der­um von den bei­den In­dus­trie­ver­bän­den BDI und BDA fi­nan­ziert und kon­trol­liert wird.

    Zur Er­in­ne­rung:

    Die INSM war er­folg­reich be­tei­ligt, die po­li­ti­schen Be­schlüs­se zur Agen­da 2010 oder Ein­füh­rung der pri­va­ten Al­ters­vor­sor­ge vor­zu­be­rei­ten und hat fe­der­füh­rend 2012 die Kam­pa­gne ge­gen die Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en ent­wor­fen und ge­lei­tet, die dann zu dem mas­si­ven Ein­bruch im Aus­bau al­ler Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en in Deutsch­land und in der EU führ­te. Ihr Auf­trag war, die In­ter­es­sen der fos­si­len Wirt­schaft ge­gen die schnell wach­sen­de Kon­kur­renz der Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en und vor al­lem der Bür­ger­en­er­gi­en zu schüt­zen. 2017 hat­te ich in ei­ner 5‑teiligen Se­rie De­tails zu den Me­tho­den und Tak­ti­ken der INSM in der An­ti-EEG Kam­pa­gne auf­ge­zeigt.

    Nun zeigt sich auf der In­ter­net­sei­te der INSM der ers­te Schritt der neu­en An­ti­kli­ma­schutz­kam­pa­gne. In 12 „Fak­ten“ ist schön ver­packt, dass der Kli­ma­schutz na­tür­lich not­wen­dig ist und in de­nen auch das 2°C Ziel an­er­kannt wird. Kein Wort da­zu, dass der Welt­kli­ma­rat und vie­le an­de­re Kli­ma­for­scher längst da­vor ge­warnt ha­ben, dass ei­ne Erd­er­wär­mung um 2°C un­er­träg­li­che Fol­gen für gro­ße Tei­le der Welt­ge­mein­schaft ver­ur­sa­chen wird.

    Die In­ter­es­sen der In­dus­trie wer­den in den „Fak­ten“ schön ver­brei­tet, so gilt die In­dus­trie plötz­lich als bes­ter Kli­ma­schüt­zer, die Ver­feh­lung der schon oh­ne­hin völ­lig un­zu­läng­li­chen, deut­schen Kli­ma­zie­le wird ba­ga­tel­li­siert, die Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en wie im­mer als zu teu­er und der Atom­aus­stieg aus Kli­ma­schutz­grün­den als ver­fehlt dar­ge­stellt. Na­tür­lich wird der Emis­si­ons­han­del in den Vor­der­grund ge­scho­ben, so wie von der fos­si­len In­dus­trie in den letz­ten 30 Jah­ren auch schon, ob­wohl der Emis­si­ons­han­del völ­lig ver­sagt hat, ei­nen nen­nens­wer­ten Bei­trag zum Kli­ma­schutz zu leis­ten. Al­les für den Lai­en gut in blen­den­de Zah­len ver­packt, so dass die­se Ar­gu­men­ta­ti­on wie im­mer ih­re Wir­kung nicht ver­feh­len wird und die ver­ant­wor­tungs­lo­se An­ti­kli­ma­schutz­po­li­tik von Mi­nis­ter Alt­mai­er und Co. stüt­zen wird.

    Die­sem Auf­schlag mit den 12 Fak­ten zum Kli­ma­schutz auf der In­ter­net­sei­te wer­den um­fas­sen­de Maß­nah­men fol­gen, um der Ge­sell­schaft ein­zu­häm­mern, wie Kli­ma­schutz (aus Sicht der kli­ma­zer­stö­ren­den In­dus­trie, die sich nicht än­dern will) zu ma­chen sei. So wird dann der me­dia­le Bo­den be­rei­tet, da­mit Uni­on und SPD es in Ber­lin leicht ha­ben, die ju­gend­li­chen Pro­tes­te ab­zu­weh­ren, wei­ter kei­nen Kli­ma­schutz zu ma­chen und am Bes­ten die Fri­days for Fu­ture Be­we­gung so ein­zu­bin­den, dass sie ge­schickt mar­gi­na­li­siert wird.

    Ti­na Ter­nus, Un­ter­stüt­ze­rin von Lob­by­con­trol, die schon in akri­bi­scher Klein­ar­beit und in­ten­si­ver Re­cher­che­ar­beit die un­ge­heu­er­li­chen Me­tho­den der INSM 2012 auf­deck­te, hat ge­schil­dert, wie sich die INSM-Kam­pa­gne aus ih­rer Er­fah­rung wohl wei­ter ent­wi­ckeln wird.

    Le­sen Sie den Warn­ruf von Ti­na Ter­nus und wie sie mit ih­rer lan­gen de­tail­rei­chen Er­fah­rung ei­ne mög­li­che wei­te­re Ent­wick­lung der neu­en An­ti­kli­ma­schutz­kam­pa­gne der INSM ein­schätzt. Ih­re Ein­schät­zung folgt aus der ge­nau­en Be­ob­ach­tung meh­re­rer zu­rück­lie­gen­der INSM-Kam­pa­gnen:

    PHASE 1 (fin­det schon statt): Be­to­nen des ge­wünsch­ten Dia­logs, In­hal­te der Ge­gen­sei­te wer­den noch weit­ge­hend neu­tral wie­der­ge­ben und aus­ge­such­te Per­so­nen (z.B. Lui­sa Neu­bau­er) zu­nächst noch mit ein­ge­bun­den, gleich­zei­ti­ges Sä­en ers­ter Zwei­fel plus am Ran­de das Dis­kre­di­tie­ren aus­ge­such­ter Ak­teu­re (Re­zo und You­Tuber). Ängs­te schü­ren in der Be­völ­ke­rung bspw. über ex­plo­die­ren­de Kos­ten (in der BILD mit gleich­zei­ti­ger Ab­stim­mungs­mög­lich­keit).

    PHASE 2: Lang­sam die öf­fent­li­che Mei­nung Stück für Stück in die ei­ge­ne Rich­tung dre­hen: Zwei­fel ver­stär­ken über „pro­mi­nen­te Köp­fe“ der INSM und den Wirt­schafts­rat der CDU. Da­für sor­gen, dass mehr und mehr nur noch Ar­gu­men­te und Vor­schlä­ge der INSM me­di­al auf­ge­grif­fen wer­den. Em­pö­rung schü­ren über ex­plo­die­ren­de Ben­zin­prei­se und Be­zahl­bar­keit. Ar­ti­kel wie: „10 Grün­de ge­gen ei­ne CO2 Ab­ga­be“, „die 12 Irr­tü­mer der Ju­gend“, „War­um ei­ne CO2-Ab­ga­be, schnel­le En­er­gie­wen­de & Elek­tro­mo­bi­li­tät schei­tern wird“ meh­ren sich. Ex­per­ten­run­den und ag­gres­si­ver wer­den­de Het­ze („10 My­then der Kli­ma­jün­ger“) plat­zie­ren den INSM-Stand­punkt („Au­gen­maß“ beim Kli­ma­schutz zum Schutz der be­trof­fe­nen In­dus­trie) als al­lei­ni­ge Wahr­heit. Vor­stel­len der INSM-Agen­da für Kli­ma­schutz durch wirt­schafts­na­he Pro­fes­so­ren. Ggf. kommt auch wie­der Atom­ener­gie ins Spiel, Hans Wer­ner Sinn als „pro­mi­nen­ter Kopf“ der INSM ar­gu­men­tiert be­reits in die­se Rich­tung.

    PHASE 3: Über ei­nen Zeit­raum von 2–4 Wo­chen zeit­lich ver­setzt ge­schal­te­te INSM-An­zei­gen­mo­ti­ve mit grif­fi­gen Slo­gans und bun­ten Bild­chen in FAZ, WELT, Han­dels­blatt, Wi­Wo, aber auch Süd­deut­sche, be­glei­tet von Ar­ti­keln in den je­wei­li­gen Print­me­di­en, die die In­hal­te der An­zei­gen­mo­ti­ve wie­der­ge­ben. Ta­gun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der INSM in Ko­ope­ra­ti­on mit Han­dels­blatt, WELT o. Wi­Wo, evtl. Pla­kat­ak­ti­on an Bahn­hö­fen und Bus­hal­te­stel­len.

    PHASE 4: Fast täg­lich gibt es neue Ex­per­ten der Wirt­schafts­in­sti­tu­te, die die „12 INSM-Fak­ten“ de­ckungs­gleich wie­der­ge­ben, auf die INSM-Agen­da drän­gen und je ei­ne Schlag­zei­le ge­ne­rie­ren. Es bal­lert Stu­di­en und Mei­nungs­um­fra­gen, der Ton wird ag­gres­si­ver („emo­tio­nal ge­steu­er­te Kli­ma-Hys­te­rie“), Het­ze ge­gen Ak­teu­re für CO2-Ab­ga­be oder En­er­gie­wend­ler. Die Kids selbst wer­den wahr­schein­lich nicht so ag­gres­siv an­ge­gan­gen wer­den (Wel­pen­schutz), aber klein­ge­re­det, jo­vi­al be­lä­chelt, nicht ernst ge­nom­men wer­den. Gleich­zei­tig in­ten­si­ve Be­mü­hun­gen der INSM, den aus­ge­such­ten Po­li­ti­kern von CDU, SPD, FDP, (evtl. auch aus­ge­such­te GRÜNE?) den INSM-Lö­sungs­vor­schlag als Ge­set­zes­vor­la­ge schmack­haft zu ma­chen.

    PHASE 5: Ex­per­ten, Stu­di­en, Mei­nungs­um­fra­gen in Print, TV, Talk­shows neh­men in­fla­tio­nä­re Aus­ma­ße an, ag­gres­si­ves Ba­shing der Ge­gen­sei­te, Wirt­schafts­rat der CDU mit Vi­ze­prä­si­dent Fried­rich Merz stellt kla­re For­de­run­gen, For­mu­lie­rung Pa­pie­re, wie ei­ne (Ausbrems-)Agenda 2030 des nächs­ten Jahr­zehnts zum Kli­ma­schutz aus­se­hen kann.

    PHASE 6: Die von der INSM ein­ge­bun­de­nen Po­li­ti­ker von CDU, SPD, FDP (ggf. auch ver­ein­zel­te Grü­ne?) über­zeu­gen wei­te­re Par­tei­kol­le­gen.

    PHASE 7: Wirt­schafts­mi­nis­ter Alt­mai­er bzw. das Ka­bi­nett for­mu­liert ein Ge­setz zur Kli­ma-Agen­da 2030, das zu über 90% den INSM-For­de­run­gen bzw. de­nen der von Kli­ma­schutz­maß­nah­men be­son­ders be­trof­fe­nen In­dus­tri­en ent­spricht.

    PHASE 8: Trotz Pro­tes­ten in der Be­völ­ke­rung, De­bat­ten in Bun­des­tag und Bun­des­rat wird der Ka­bi­netts­vor­schlag mit nur leich­ten Ver­än­de­run­gen von der Gro­Ko ab­ge­nickt.

    Was ist zu tun, um die Macht der INSM-Kam­pa­gnen zu bre­chen?

    Es muss trans­pa­rent und öf­fent­lich­keits­wirk­sam of­fen­ge­legt wer­den, wel­che Ak­teu­re und, da­mit ver­bun­den, wel­che In­ter­es­sen hin­ter der INSM ste­cken. Die ge­ziel­te Kam­pa­gne ge­gen schnel­len und wirk­sa­men Kli­ma­schutz muss als sol­che wahr­ge­nom­men und kri­tisch be­ob­ach­tet wer­den.
    Die deut­sche Me­di­en­land­schaft muss sich dif­fe­ren­zier­ter ge­gen­über sol­chen po­li­ti­schen Kam­pa­gnen po­si­tio­nie­ren und nicht, wie so oft, un­hin­ter­fragt wie­der­ge­ben, was In­dus­trie­ver­bän­de und die INSM ihr vor­legt.
    Al­le, die für ech­ten und schnel­len Kli­ma­schutz kämp­fen und wis­sen, dass dies nicht nur ab­so­lut drin­gend und not­wen­dig, son­dern auch tech­no­lo­gisch mög­lich und wirt­schaft­lich sinn­voll ist, müs­sen ge­nau die­se Bot­schaf­ten wei­ter­hin in die öf­fent­li­che und po­li­ti­sche De­bat­te ein­brin­gen.
    Es muss end­lich ei­ne Auf­klä­rungs­kam­pa­gne der Re­gie­rung für die wirk­li­chen Kli­ma­schutz­maß­nah­men ge­ben: 100% Er­neu­er­ba­re En­er­gi­en, 100% Bio­land­wirt­schaft u.v.m.

    Lei­der hat die Ge­sell­schaft da­bei bis­her ver­sagt, der INSM-Kam­pa­gne und da­mit den fossil/atomaren Wirt­schafts­in­ter­es­sen et­was ent­ge­gen zu set­zen. Es wird Zeit, dass al­le ak­tiv wer­den und nicht nur auf das Durch­hal­te­ver­mö­gen von Fri­days for Fu­ture hof­fen. Die­se al­lei­ne wer­den es nicht schaf­fen, den ge­ball­ten, geld­schwe­ren An­ti­kli­ma­schutz­kam­pa­gnen der fossilen/atomaren Wirt­schaft er­folg­reich Wi­der­stand zu leis­ten.

    Ham­mel­burg, 15. Ju­li 2019

    Ihr Hans-Jo­sef Fell

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