Wo­che 30/2019 – lä­cheln­de Buß­gel­der für den Som­mer­kon­gress

Was in der tur­bu­len­ten Wo­che vom 22. bis 28. Ju­li so al­les pas­siert ist? Das fasst Ve­ra im neu­en Blog­ar­ti­kel zu­sam­men!

💶 Mann­hei­mer Buß­gel­der 

Ver­gan­ge­ne Wo­che be­ka­men vier Schüler*innen des Ge­schwis­ter-Scholl-Gym­na­si­ums im Auf­trag der Schul­lei­tung ei­nen ho­hen Buß­geld­be­scheid vom Ord­nungs­amt. Die­sen hob die Stadt je­doch schon am sel­ben Tag wie­der auf. In den Me­di­en wur­de der Fall schnell ver­brei­tet, was un­ter an­de­rem zur schnel­len Prü­fung und Auf­klä­rung der un­be­rech­tigt ver­häng­ten Buß­geld­be­schei­de bei­getra­gen hat. Wir wer­den wei­ter­hin ge­mein­sam ge­gen je­de Form der Sank­tio­nen pro­tes­tie­ren – wir sind ein Team!

🥶 Is­län­di­scher Glet­scher

Der Kli­ma­wan­del zeigt im­mer öf­ter di­rek­te Aus­wir­kun­gen. Und so ist es nicht nur die Hit­ze­wel­le, die dies ver­deut­licht, son­dern auch die Tat­sa­che, dass der Glet­scher „OK“, wel­cher in Is­land stand, nun of­fi­zi­ell kein Glet­scher mehr ist… Die­ser war vor hun­dert Jah­ren noch 15 Qua­drat­ki­lo­me­ter groß und von ei­ner 50 Me­ter di­cken Eis­schicht be­deckt. Heu­te sind es nur noch we­ni­ge Qua­drat­ki­lo­me­ter mit ei­ner Di­cke von 15 Me­ter.

Er­schre­cken­den ist zu­dem die Tat­sa­che, dass im Jahr 2170 al­le 400 Glet­scher von Is­land ver­schwun­den sein sol­len. Klingt zwar erst ein­mal weit weg, ist je­doch in der Rea­li­tät nur un­ge­fähr zwei Men­schen­le­ben ent­fernt…

😊 Smi­le for Fu­ture

An­ge­sichts der dro­hen­den Kli­ma­kri­se ver­sam­meln sich vom 5. bis zum 9. Au­gust Kli­ma­st­rei­ken­de aus 37 Län­dern zu ei­nem in­ter­na­tio­na­len Gip­fel­tref­fen Smi­le for Fu­ture. Das tref­fen be­inhal­tet Ple­nums­dis­kus­sio­nen, Work­shops, Prä­sen­ta­tio­nen, Sit­zun­gen von Ar­beits­grup­pen und vie­le wei­te­re Ak­ti­vi­tä­ten. Ziel ist es, ei­ne eu­ro­päi­sche Zu­sam­men­ar­beit zu or­ga­ni­sie­ren. Or­ga­ni­siert wird die­ses Tref­fen aus­schließ­lich von jun­gen Kli­ma­st­rei­ken­den und fin­det an der Uni­ver­si­tät Lau­sanne statt. Am 9. Au­gust wird dann ein ge­mein­sa­mer Kli­ma­st­reik statt­fin­den. In­for­ma­tio­nen fin­det ihr hier.

De­mons­tra­ti­on am Flug­ha­fen

Auch die­se Wo­che wur­de in vie­len Städ­ten und Ge­mein­den wie je­de Wo­che flei­ßig de­mons­triert trotz der un­er­träg­li­chen Hit­ze und der Som­mer­fe­ri­en die in den meis­ten Bun­des­län­der (schon län­ger) be­gon­nen ha­ben. Wir ma­chen näm­lich kei­ne Som­mer­pau­se! Spe­zi­ell in Stutt­gart wur­de am Frei­tag am Flug­ha­fen de­mons­triert, um auf die Pro­ble­ma­tik von Ke­ro­sin in Be­zug auf die Um­welt auf­merk­sam zu ma­chen, die be­son­ders durch Bil­lig­flug­li­ni­en oder Kurz­stre­cken­flü­ge her­vor­ge­ru­fen wird. 

Som­mer­kon­gress

Am 31.7. star­tet end­lich der Fri­days for Fu­ture-Som­mer­kon­gress, wel­cher bis zum 04.08 in Dort­mund statt­fin­det. In den fünf Ta­gen wird es Ple­nums, Work­shops, Ver­net­zun­gen, Vor­trä­ge und vie­les mehr ge­ben. Wer nicht dar­an teil­neh­men kann, der soll­te un­be­dingt der of­fi­zi­el­len In­sta­gram-Sei­te @sommerkongress und dem of­fi­zi­el­len Twit­ter-Ac­count @sommerkongress fol­gen, um al­le ak­tu­el­len In­fos zu be­kom­men. 

30 Kommentare zu „Wo­che 30/2019 – lä­cheln­de Buß­gel­der für den Som­mer­kon­gress

  1. Viel­leicht passt noch der Punkt „Netz­nut­zung“ auf die Agen­da des Som­mer­kon­gres­ses? Kei­ne Fra­ge: Das In­ter­net hat sehr vie­le Vor­tei­le ge­bracht! In ei­nem Sys­tem, das auf dem Haupt­mo­tiv „Ge­winn­ma­xi­mie­rung“ ba­siert, wer­den al­ler­dings auch da im­mer neue Be­dürf­nis­se ge­weckt – und kos­ten enorm viel En­er­gie!

    Muss es tat­säch­lich sein, dass mein Kühl­schrank mit dem In­ter­net ver­bun­den ist und für mich ein­kauft? Muss ich mei­ne Haus­elek­trik vom Han­dy aus steu­ern kön­nen? Muss ich Ale­xa bit­ten (oder über­haupt ha­ben …), mir ei­nen Witz zu er­zäh­len? Muss ich Kon­tak­te haupt­säch­lich on­line pfle­gen – so­gar mit Per­so­nen, die sich im sel­ben Raum be­fin­den? Die Lis­te der Fra­gen kann we­sent­lich län­ger sein. Letzt­lich geht es wie bei al­lem um ei­ne sinn­vol­le und maß­vol­le Nut­zung, bei der ech­te Zwi­schen­mensch­lich­keit nicht zu kurz kommt.

    Und dar­um, kein Depp zu sein, der bei­spiels­wei­se fast vor mein Fahr­rad läuft, oh­ne es zu mer­ken, weil der Han­dy­bild­schirm viel wich­ti­ger er­scheint als die Rea­li­tät. Nach dem Schrei­ben die­ses Kom­men­tars ge­he ich wie­der off­line – und bin re­gel­recht ent­setzt, wenn ich hö­re, wie­vie­le Stun­den an­de­re Men­schen im Netz ver­brin­gen. Man­che sind so­gar 24/7 on­line. Un­fass­bar! Das ist nicht nur mensch­lich trau­rig, son­dern kos­tet auch rich­tig viel Strom!

    Zwei Din­ge kann man bei In­ter­es­se dis­ku­tie­ren: 1. Lässt sich die Netz­nut­zung re­du­zie­ren? Ver­liert man da­durch an Le­bens­qua­li­tät oder ge­winnt man sie so­gar? 2. Ist es un­um­gäng­lich, dass rie­si­ge Men­gen Wär­me aus Re­chen­zen­tren ein­fach in die Luft ge­bla­sen wer­den?

    LG Ar­min

    PS: BAP hat­te vor 40 Jah­ren ei­nen Song na­mens „Wel­len­rei­ter“, in dem es un­ter an­de­rem heißt: „Nur wie du jetz bess, pass du dän­ne janz pri­ma enn’t Kon­zept,
    Die dich su hann woll­te – halt als Depp.“. Nach­ste­hend der Link zum gan­zen Song­text, auch in Hoch­deutsch. Lei­der ak­tu­el­ler denn je. Lie­be Freun­de, bit­te wei­gert Euch, Dep­pen ei­ner Mar­ke­ting­ma­schi­ne­rie zu sein! Das macht das Le­ben le­bens­wer­ter und spart im In­ter­net­zeit­al­ter sehr viel Strom!

    https://​www​.bap​.de/​s​t​a​r​t​/​m​u​s​i​k​/​s​o​n​g​t​e​x​t​e​/​t​i​t​e​l​/​w​e​l​l​e​n​r​e​i​ter

  2. Schö­nen gu­ten Tag euch.
    zu­erst ein­mal fin­de ich eu­re Ak­tio­nen wich­tig und auch su­per!

    Ich woh­ne in Müns­ter schon seit über sech­zig Jah­ren und neh­me auch hier vie­le gu­te und auch schlech­te Ver­än­de­run­gen wahr.
    Lei­der ist es so, das ich glau­be, das euch von vie­len im­mer noch nicht wirk­lich zu­ge­hört wird und lei­der ganz be­stimmt nicht von den Re­gie­ren­den.
    Als Bei­spiel möch­te ich euch auf den Aus­bau der B51 zwi­schen Müns­ter und Telg­te auf­merk­sam ma­chen. Dort bahnt sich ein Um­welt­fi­as­ko an. Trotz vor­han­de­ner In­fra­struk­tur, wie Bahn­stre­cke und Fahr­rad­weg , sol­len nicht die­se aus­ge­baut u. mo­der­ni­siert wer­den, son­dern ei­ne Au­to­bahn­ähn­li­che Stra­ße ge­baut wer­den. Und das bald- schon sind ei­ni­ge Häu­ser an der Stre­cke leer­ge­zo­gen. Ich bin ges­tern mal mit dem Fahr­rad die Stre­cke ab­ge­fah­ren und ha­be da­bei un­ge­fähr an die 500 al­te , gro­ße Bäu­me ge­zählt, die als ers­tes ge­fällt wer­den. Um ei­nen die­ser Bäu­me zu er­set­zen müs­sen wahr­schein­lich vie­le neue ge­flanzt wer­den. Auch die gan­zen Zu­fahr­ten der Bau­ern und An­woh­ner müs­sen er­setzt wer­den.
    Die­se Pla­nung stammt noch aus den 80 Jah­ren und ist völ­lig über­holt. Aber sie wird ein­fach durch­ge­drückt, mög­lichst oh­ne viel Auf­se­hen.
    Al­so, seit wei­ter wach und lasst euch nicht über den Tisch zie­hen. Mei­ne Un­ter­stüt­zung habt ihr.

    1. Kras­se Schei*e!
      „De­mo in Müns­ter“ wür­de ich sa­gen – und zwar ge­nau dort, wo die blö­de Stra­ße ent­ste­hen soll.

      Love & sup­port aus der Lü­ne­bur­ger Hei­de!
      Ma­ri­on M.

    2. Gu­ten Tag!
      Wie wä­re es, ei­ne Pe­ti­ti­on zu star­ten.
      De­mons­tra­tio­nen an der Stre­cke von Bür­gern al­ler Al­ters­stu­fen etc.
      Zei­tun­gen in­for­mie­ren /
      in öf­fent­li­chen Sit­zun­gen des Land­krei­ses ei­nen Sit­zungs­punkt an­mel­den. Wei­ter in al­len re­le­van­ten Fo­ren da­von be­rich­ten. Na­tur­schutz in­vol­vie­ren – evtl. dür­fen die Bäu­me dann nicht ge­fällt wer­den, wenn sie ge­nug Durch­mes­ser ha­ben? etc.
      Ak­tiv sein wo man kann ist wich­tig – ich, 61, ha­be viel zu lan­ge „ge­schnurcht“ & rede/agiere nun lau­ter … Es ist vor al­lem wich­tig, jun­ge Men­schen zu unterstützen/zu ermutigen/zu be­glei­ten. Und selbst et­was zu ma­chen; hin­ter der vor­de­ren Front viel­leicht nicht (mehr)? Dann zu­min­dest in der zweiten/dritten Rei­he!?!
      Viel Er­folg für die Auf­he­bung der fast ein hal­bes Jahr­hun­dert al­ten „Plä­ne“!!!
      Grü­ße aus dem Sü­den!

  3. Lie­be SuS,
    ich wün­sche Euch für Eu­ren Som­mer­kon­gress al­les Gu­te.
    Holt Euch die ca. 45 Mil­li­ar­den aus dem Rüs­tungs­topf von Frau Kramp-Kar­ren­bau­er; wir brau­chen kei­ne neu­en Pan­zer und Ra­ke­ten, son­dern ei­nen öko­lo­gi­schen Um­bau die­ser Ge­sell­schaft.
    Frie­den und Ab­rüs­tung, Kampf der Kli­ma­kri­se, dies sind die Prio­ri­tä­ten.
    So­li­da­ri­sche Grü­ße
    Ka­rin Schwalm

  4. Hal­lo an al­le, die fri­days for fu­ture so ziel­ge­rich­tet, lei­den­schaft­lich und pro­fes­sio­nell vor­an­brin­gen!

    Erst­mal Euch al­len ein rie­si­ges Kom­pli­ment für das, was ihr auf die Bei­ne stellt!!

    Ich bin fest da­von über­zeugt, dass ihr das er­rei­chen wer­det, was Re­gie­run­gen nicht schaf­fen: nicht nur ra­di­kal an­ders zu den­ken, son­dern das ge­dach­te auch in die Tat um­zu­set­zen. Und vor al­lem: ihr holt die bis­her „stil­len Kli­ma­schutz­be­sorg­ten“ wie mich aus den Lö­chern – vor 2 Wo­chen ha­be ich mei­ne ers­te fri­days for fu­ture De­mo mit­ge­macht…

    Macht wei­ter so und lasst Euch nicht ein­schüch­tern, ihr kämpft für das rich­ti­ge Ziel!

    An­drea, 54

  5. Vie­len Dank für das Up­date! Vie­len Dank für Al­les! Ihr seid ein­fach spit­ze!!!! Ich bin ei­ne Groß­mutter von 4 En­kel­töch­tern aus Aa­chen und fast im­mer mit da­bei. Bis bald, am 20.09.!!

  6. Lie­be Ak­ti­ve,
    auch von mir erst ein­mal ein Rie­sen­kom­pli­ment für Eu­re Ar­beit – es tut gut, dass es Euch gibt!
    Scha­de fin­de ich, dass man z. B. beim Som­mer­kon­gress Euch nur dann fol­gen kann, wenn man sich in die Hän­de ei­nes der ame­ri­ka­ni­schen Da­ten­kra­ken be­gibt, die über ih­ren gi­gan­ti­schen Strom­ver­brauch und ih­re die Selbst­be­stim­mung des Men­schen ver­ach­ten­de Ge­schäfts­prak­ti­ken Teil des Pro­blems sind. Könn­tet Ihr nicht viel­leicht auch ei­nen Blog oder so ein­rich­ten bzw. über Eu­re Web­sei­te (und evtl. den News­let­ter) al­le Eu­re In­for­ma­tio­nen be­reit­stel­len? Das fän­de ich – als 52jähriger Va­ter drei­er Kin­der – echt su­per! Dan­ke!

  7. Lie­be Ak­ti­ve!
    Für eu­ren Som­mer­kon­gress wün­sche ich euch viel Er­folg! Ich be­wun­de­re die In­ten­si­tät und ho­he Sach­lich­keit eu­er Ar­gu­men­ta­tio­nen und Ak­tio­nen. Macht wei­ter so, Ihr habt schon viel er­reicht!

    Die DUH hat ja das The­ma Syl­ves­ter­feu­er­werk (SFW) ak­tu­ell in die Dis­kus­si­on ge­bracht. Ich hat­te An­fang des Jah­res in mei­ner Stadt ei­nen ent­spre­chen­den An­trag zum Ver­bot des pri­va­ten SFW ein­ge­bracht, aber schon im Vor­feld er­ken­nen müs­sen, dass das Bun­des­recht ein ge­ne­rel­les Ver­bot aus­schließt. Da­her müss­te um­ge­hend das Bun­des­recht (1. Ver­ord­nung zum Spreng­stoff­ge­setz) so ge­än­dert wer­den, dass pri­va­tes Feu­er­werk ganz­jäh­rig ver­bo­ten wird und die Kom­mu­nen über öf­fent­li­che Feu­er­wer­ke ein­zeln ent­schei­den kön­nen.

    Das The­ma fin­de ich wich­tig, weil es zeigt, dass wir uns al­le um­welt­be­wuss­ter ver­hal­ten soll­ten. Es hat al­ler­dings nicht die höchs­te Prio­ri­tät. Da­her fän­de ich es groß­ar­tig, wenn es Euch ge­län­ge, in Eu­rem Som­mer­kon­gress ei­ne Prio­ri­tä­ten­lis­te für den Ver­kehrs­sek­tor (mit kurz­fris­tig zu ent­schei­den­den Maß­nah­men wie z.B. Flug­ben­zin-Be­steue­rung, CO²-Kraft­fahrt­steu­er, Die­sel­steu­er wie Ben­zin­steu­er, Wert­gren­ze für Fir­men­fahr­zeu­ge, Die­sel mit Ab­gas­rei­ni­gung für Schiff­fahrt, ge­ne­rel­le Ge­schwin­dig­keits­be­schrän­kung auf BAB und an­de­ren Stra­ßen wie im eu­ro­päi­schen Aus­land, Ver­bot priv.SFW etc.) zu ent­wi­ckeln. Da­mit soll­te der bis­lang um­welt-un­in­ter­es­sier­te Ver­kehrs­mi­nis­ter kon­fron­tiert wer­den, da­mit im Ver­kehrs­sek­tor end­lich zü­gig Durch­grei­fen­des ge­schieht. Dass wä­re ein gu­tes Si­gnal für das „Kli­ma­ka­bi­nett“, in dem ja reich­lich vie­le un­am­bi­tio­nier­te Ver­tre­ter un­se­res Staa­tes sit­zen. (Dass na­tür­lich auch das Schie­nen­netz aus­ge­baut wer­den muss, steht au­ßer Fra­ge, lässt sich aber lei­der nicht kurz­fris­tig rea­li­sie­ren.)

    Wei­ter­hin viel Er­folg für Eure/unsere An­lie­gen!

  8. Hal­lo Ve­ra,

    ich ver­mis­se im Wo­chen-Be­richt Gre­ta Thun­bergs her­aus­ra­gen­den Auf­tritt im fran­zö­si­schen Par­la­ment am 23.07., als sie in ei­ner bril­lan­ten Re­de den rech­ten Ab­ge­ord­ne­ten ei­ne Ab­fuhr er­teilt hat, die sie mit Hass­kom­men­ta­ren über­gos­sen hat­ten.
    Ein sol­ches Er­eig­nis ge­hört un­be­dingt in den Wo­chen-Be­richt von fri­days for fu­ture!!!
    Schö­ne Grü­ße,
    Fred

  9. Hal­lo Fi­days! Schön, dass es Euch (end­lich) gibt und Dan­ke für das En­ga­ge­ment. Ich bin be­ein­druckt von Eu­rer ziel­ge­rich­te­ten Lei­den­schaft­lich­keit und Pro­fes­sio­nel­li­tät. So wird das was. Ge­ra­de ha­be ich für die Rechts­hil­fe ge­spen­det und Arm­bän­der ge­kauft.
    Ich wün­sche und hof­fe, das die Be­we­gung wächst. Sie muss von der „Wel­le“ zum mäch­ti­gen Tsu­na­mi wer­den, der so­lan­ge un­auf­halt­sam rund um die Er­de läuft, bis ein­tritt, was die Welt drin­gend braucht, Um­den­ken und Um­han­deln.
    Mas­sen­haf­tes und lei­den­schaft­li­ches, vor al­lem be­harr­li­ches En­ga­ge­ment kann selbt schein­bar un­ab­än­der­li­ches Än­dern. Zum Bei­spiel wä­re die Mau­er 1989 nie ge­fal­len, wenn die Bür­ger das da­mals den Po­li­ke­kern al­lein über­las­sen hät­te.
    So­fern Ihr schon 18 seid, nutzt auch Eu­re Stim­me bei Wah­len. Ent­ge­gen weit ver­brei­te­ter Ar­gu­men­te (ins­be­son­de­re von Nicht­wäh­lern) nützt das was. Ich fin­de es zu­dem sehr dis­kri­mi­nie­rend, dass man in Deutsch­land zwar mit 14 straf­mün­dig ist aber nicht wahl­mün­dig. Was sollt Ihr denn an­de­res ma­chen au­ßer strei­ken, de­mons­trie­ren und uns „Al­ten“ Bei­ne ma­chen? Sel­ber mit­be­stim­men im de­mo­kri­schen Pro­zess geht ja erst ab 18 (mit we­ni­gen Aus­na­hem). Das auch mal an die Me­cke­rer, die mei­nen, die „Kids“ sol­len lie­ber mal in die Schu­le ge­hen und was ler­nen. Was denn? Wie wir Er­wach­se­nen bis­her die Na­tur aus­ge­beu­tet, die Res­sou­chen über­nutz und die Welt ver­dreckt ha­ben und wie man das „er­folg­reich“ wei­ter­führt?
    Ich fin­de, man­ches gin­ge schnel­ler, wä­re wirk­sa­mer und zu­kunfts­ori­en­tier­ter, wenn wir ein Wahl­recht we­nigs­tens ab 16, mei­net­we­gen schon ab 14 hät­ten. Ju­gend­wahl­recht wä­re ge­nau­so wich­tig, wie vor 100 Jah­ren die Er­kämp­fung des Frau­en­wahl­rechts. Glaubt mir, vor den % bei Wah­len ha­ben al­le Po­li­ti­ker Rest­pekt, kaum was be­wegt Par­tei­en so wie Wahl­er­geb­nis­se und Um­fra­ge­wer­te. Wir ha­ben im­mer­noch und noch län­ge­re Zeit mehr Rent­ner als Ju­gend­li­che. Aber die Rent­ner dür­fen wäh­len und sind des­halb wich­ti­ge „Ziel­grup­pe“ für die Po­li­tik. Nicht ent­we­der oder, ich mei­ne so­wohl als auch. Viel­leicht wä­re ein Ju­genwahl­recht ja ein Ziel, vor­al­lem, wenn Ihr an Eu­re klei­nen Ge­schwis­ter denkt, die in we­ni­gen Jah­ren in Eu­rem Al­ter sind und dann viel­leicht mehr Mög­lich­kei­ten hät­ten als Streik, De­mo, Mo­bi­li­sie­rung und Pres­se­ar­beit. So­lan­ge fragt Eu­re El­tern und Groß­el­tern, ob, was und war­um sie wie wäh­len? Bald wird in 3 Bun­des­län­der ge­wählt, die mo­men­tan noch nicht so sehr „grün“ sind… Viel Er­folg wei­ter, Ihr seid au­ßer­or­den­lich – DANKE!

  10. JAAAAAA end­lich spü­re ich Be­we­gung!
    Wir ha­ben schon seit 30 Jah­ren ei­ne Mö­bel­tisch­le­rei, pro­du­zie­ren öko­lo­gisch ori­en­tiert und be­trei­ben ei­nen klei­nen Bau­stoff­han­del. In die­se in­ves­tie­ren wir sehr viel Zeit und En­er­gie.
    Über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum, dach­te ich so ziem­lich al­lein für ein bes­se­res Kli­ma zu­stän­dig zu sein. Ihr habt mir ge­zeigt, wie wun­der­bar die Er­kennt­niss ist, dass wir so­ooo vie­le sind. Das es ein­fach un­ab­läs­sig ist wei­ter­zu­ma­chen und den Mund auf­zu­ma­chen.
    Es tut so un­glaub­lich gut.
    In die Hän­de ge­spuckt, ich freue mich dar­auf.

  11. Ge­treu dem Mot­to ‚Was soll die Ei­le, wenn man auf dem fal­schen Weg ist?‘ hier ein Link zur Fra­ge ‚Kann Öko­land­bau die Welt er­näh­ren?‘ – er zeigt a) dass es geht und b) wo es wirk­lich lang­ge­hen könn­te:

    https://​www​.oe​ko​land​bau​.de/​s​e​r​v​i​c​e​/​z​a​h​l​e​n​-​d​a​t​e​n​-​f​a​k​t​e​n​/​k​a​n​n​-​o​e​k​o​l​a​n​d​b​a​u​-​d​i​e​-​w​e​l​t​-​e​r​n​a​e​h​r​en/

    Ich bin soo froh und dank­bar, dass es Euch gibt! Und ich ge­he mit!!!

  12. Eu­er En­ga­ge­ment ist ein­fach fan­tas­tisch. Es hat uns jetzt auch da­zu an­ge­regt nicht nur im be­ruf­li­chen und pri­va­ten mög­lichst um­welt­ge­recht zu han­deln, son­dern uns auch ak­tiv bei par­ents for Fu­ture ein­zu­brin­gen.

  13. Neu­es­te Ma­sche, FFF am Zeug zu fli­cken, lie­fern die „Stutt­gar­ter Nach­rich­ten“ in der Aus­ga­be vom 26. 07- 2019. Am Tag der De­mo im Flug­ha­fen Stutt­gart-Ech­ter­din­gen heißt es auf der Ti­tel­sei­te: „Links­ex­tre­me un­ter­wan­dern Fri­days for Fu­ture“. In der zwei­ten Spal­te liest man kon­kret über die­ses staats­ge­fähr­den­de links­ex­tre­me Ma­nö­ver: „Im Süd­wes­ten ha­be es bis­her ein­zel­ne, we­nig er­folg­rei­che Ver­su­che der Ein­fluss­nah­me links­ex­tre­mis­ti­scher Or­ga­ni­sa­tio­nen auf die Be­we­gung ge­ge­ben.“ – War­um ver­sucht die­ses Blatt die BILD rechts zu über­ho­len?

  14. Hal­lo an al­le Le­ser !
    O.g. Buß­geld­be­schei­de und de­ren Auf­he­bung ist an­ge­mes­sen, et­was An­de­res wä­re völ­lig ir­ra­tio­nal ge­we­sen.
    Schon lan­ge (Jahr­gang 1956) en­ga­gie­re ich mich für un­ser Le­ben auf die­sem Pla­ne­ten mit mei­nen mir mög­li­chen Klei­nig­kei­ten. Es gibt noch vie­les, was ich ver­bes­sern möch­te und muss. Da­mit wer­de ich al­lein al­ler­dings nicht die Welt ret­ten.
    Dem ge­gen­über steht: Das, was mit mit dem Hin­ter­grund des Ver­hal­tens und Auf­tre­tens von Gre­ta Thun­berg be­gon­nen hat, ist ein­zig­ar­tig und für mich ab­so­lut un­ter­stüt­zend­wert.
    Nur so hat un­se­re ei­ne Er­de und ei­ne Chan­ce.
    Am Mon­tag, 29.07.2019 ist der Erd­er­schöp­fungs­tag in den Me­di­en breit­ge­tre­ten wor­den, und am Diens­tag wur­de in ei­ner Zu­sam­men­fas­sung von der an­vi­sier­ten Zu­nah­me an Flug­gäs­ten des Ber­li­ner Flug­ha­fens im TV be­rich­tet. Kras­ser geht es nicht mit der da­mit ver­bun­de­nen po­li­tisch-wirt­schaft­li­chen Schi­zo­phre­nie. Schi­zo­phre­nie ist ei­ne (psy­chi­sche) Er­kran­kung, und so stellt sich mir die­ser o.g. Vor­gang dar.
    Krank­hei­ten kön­nen wie­der ge­heilt wer­den – fri­days for fu­ture und al­le von uns, kön­nen mit­hel­fen.
    An Ta­gen, in de­nen ich mit Wohl­ge­fühl in mein Le­ben schaue und ak­tiv bin, glau­be ich fest dar­an.
    An schlech­ten Ta­gen er­schaue­re ich ob der man­nig­fa­chen Ka­ta­stro­phen im Klei­nen wie im Gro­ßen und den Per­spek­ti­ven der Zu­kunft und füh­le mich in mei­nem Glau­ben an die „Ret­tung“ nicht ge­tra­gen. Viel­leicht geht es an­de­ren auch so.
    Las­sen wir uns nicht be­ir­ren!!!!! An­ders geht es aus mei­ner Sicht nicht.
    Ant­je

  15. An­re­gung:

    Am 20. No­vem­ber 2019 wer­den die Kin­der­rech­te nach der UN Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on 30 Jah­re alt. In Deutsch­land sind Kin­der­rech­te (För­der-/Be­tei­li­gungs-/Schutz­rech­te) im­mer noch nicht im Grund­ge­setz ver­an­kert. Kin­der­rech­te sind in der öf­fent­li­chen Wahr­neh­mung nicht prä­sent, oder es wird auf das SGB VIII ver­wie­sen.

    Um das Wahl­recht auf 16 Jah­re ab­zu­sen­ken, oder um das Bil­dungs­sys­tem end­lich den Be­dürf­nis­sen der Kin­der- und Ju­gend­li­chen ent­spre­chend um­zu­ge­stal­ten oh­ne se­lek­ti­ve dis­kri­mi­nie­ren­de Aus­le­se­ver­fah­ren und bei­de Zie­le struk­tu­rel­le Stell­schrau­ben sind, um maß­geb­lich die Kli­ma­fra­ge po­si­tiv zu be­ein­flus­sen, re­ge ich an, ei­ne De­mo am Frei­tag, den 22. No­vem­ber 2019 – auch als ein Ex­pe­ri­ment – vor den Kul­tus­mi­nis­te­ri­en als Adres­sa­ten bun­des­weit in je­dem Bun­des­land zu in­iti­ie­ren, um noch mehr Ziel­grup­pen vom So­fa zu ho­len. Es geht auch um den Art. 9 GG, die Ver­samm­lungs­frei­heit der Kin­der- und Ju­gend­li­chen. Es soll­te eben­so in die Schul­ge­set­ze auf­ge­nom­men wer­den.

    Wir brau­chen 3,5 % der Ge­samt­be­völ­ke­rung (rd. 3,3 Mio. Men­schen) auf der Stra­ße. Dann muss die Po­li­tik und Ge­sell­schaft han­deln und die Me­di­en Fri­days for Fu­ture ernst neh­men. Weit über 190 Staa­ten ha­ben die UN KRK un­ter­schrie­ben und der 22. No­vem­ber 2019 könn­te für ei­ne welt­wei­te Stär­kung und Be­deu­tung der Kin­der­rech­te auch im Zu­sam­men­hang der Kli­ma­fra­ge ge­nutzt wer­den.

    Wie fin­det Ihr die Idee?

    Herz­li­che Grü­ße aus Nie­der­sach­sen
    Do­ris Roh­de

  16. Hal­lo,
    ich freue mich dass sich end­lich wie­der ei­ne Be­we­gung ge­bil­det hat, die sich traut über den Tel­ler­rand und den ak­tu­el­len eig­nen Vor­teil hin­aus zu schau­en.
    Mein An­satz wä­re den glo­ba­len Zu­sam­men­hang im Hin­ter­kopf zu be­hal­ten, und mit die­sem das lo­ka­le Ge­sche­hen in den ein­zel­nen Hei­mat Städ­ten ge­nau­er an zu se­hen.
    Es ha­ben sich im Lau­fe der Zeit manch­mal Denk­mus­ter ge­bil­det, wel­che sich mehr für das Um­ge­hen von ei­gent­lich nö­ti­gen Maß­nah­men wie um die Be­sei­ti­gung der Miss­stän­de dre­hen.
    Bei­spie­le:
    Fein­staub Mess­stel­len -
    bei zwei­spu­ri­ger Stra­ße wird vor der Mess­stel­le die rech­te Spur für Die­sel KFZ ge­sperrt. Das Re­fe­renz­wet­ter für die Mess­stel­le wird teils aus 20 km Ent­fer­nung vom Land auf die städ­ti­sche Häu­ser­schlucht über­tra­gen oh­ne dort selbst die Wind­stär­ke und Rich­tung mit auf­zu­zeich­nen.
    Als um­welt­mä­ßig nach­hal­tig be­wor­be­ne Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­ben mit tau­sen­den schlecht bzw. nicht re­cy­cel­ba­ren Gi­ve Away und 1,7m gro­ßen Sym­bol­fi­gu­ren. ( Ir­gend ein Wal wird die nach­hal­ti­gen Fi­gür­chen schon wie­der aus­spu­cken)
    Beim Ver­kehrs­kon­zept kommt es vor, dass man auf die Ver­gess­lich­keit der Bür­ger ver­traut und fast das glei­che bis­her nur an­satz­wei­se um­ge­setz­te Park und Ri­de bzw. Rad­we­ge – Kon­zept nach ca. 30 Jah­ren als gro­ße Neue­rung pro­pa­giert und Gut­ach­ter noch­mals mit der Mach­bar­keits Ana­ly­se be­auf­tragt auf de­ren Ba­sis man dann stolz ist ca. 45 Jah­re nach den ers­ten kon­kret aus­ge­ar­bei­te­ten Plä­nen die um­ge­setz­ten Lö­sun­gen an­bie­ten zu kön­nen.
    Fern­rad­schnell­we­ge aus­wei­sen zu wol­len auf teils na­gel­neu­en Rad­we­gen, wel­che teils nach über 50 Jah­ren Pla­nungs­zeit jetzt erst vor 8 Mo­na­ten fer­tig ge­stellt wur­den. Nur, um ak­tu­ell als Fern­rad­schnell­weg an­er­kannt zu wer­den, müss­te der na­gel­neue Weg 1,5m brei­ter wer­den und min­des­tens 5km lang sein. Dumm nur, dass erst kürz­lich ge­nau auf ei­nem Teil des aus­ge­wie­se­nen Rad­we­ges we­gen ei­ner Gastromei­le ei­ne neue Fuß­gän­ger­zo­ne ein­ge­rich­tet wur­de. Der Fern­rad­schnell­weg soll ge­rüch­te­wei­se aber ein Ak­tio­nis­mus Pro­jekt ei­ner be­stimm­ten Per­son sein. Geld spielt bei dem Zweck dann wohl nur ei­ne un­ter­ge­ord­ne­te Rol­le.
    Oder am Bahn­hof jetzt ei­ne Rad Ver­miet­sta­ti­on ein­ge­rich­tet wer­den soll, man aber bei dem kürz­li­chen Neu­bau der Ver­bin­dungs­stre­cke zwi­schen Bahn­hof und In­nen­stadt be­wusst auf den di­rek­ten, se­pa­ra­ten Rad­weg ver­zich­te­te, ob­wohl die räum­li­che Mög­lich­keit be­stand.
    Es ist bei der viel­fäl­ti­gen In­for­ma­ti­ons­flut und dem be­stimmt meist un­be­wuss­ten Be­stre­ben der Ent­schei­der, Me­di­en ih­re Be­schlüs­se und Vor­ge­hens­wei­sen et­was zu ver­schlei­ern ganz si­cher recht an­stren­gend sich als jun­ger Mensch ei­ne ei­ge­ne un­ab­hän­gi­ge fun­dier­te Mei­nung zu bil­den, zu­mal die Ar­chi­ve ja nur das her­ge­ben was auch für die Öf­fent­lich­keit ge­dacht ist und als me­di­en­wirk­sam an­ge­se­hen wur­de.
    Doch ich den­ke vor Ort in der je­wei­li­gen Hei­mat­ge­mein­de wird dies am ehes­tens ge­lin­gen.
    Mit sach­kun­dig am rich­ti­gen Ort ( wenn nö­tig auch De­mo-Ort) die rich­ti­gen Fra­gen stel­len, und den Ent­schei­dern ( ja, es sind auch die El­tern / Groß­el­tern) die Mög­lich­keit las­sen bei den Ant­wor­ten ihr Ge­sicht zu wah­ren und ge­mein­sam nach Lö­sun­gen zu su­chen, wird man wohl re­la­tiv schnell auch et­was be­we­gen zu kön­nen.

    Glaubt erst­mal nie­man­dem ehe ihr den Sach­ver­halt nicht selbst über­dacht habt, und lasst Euch nicht von Par­tei­en oder In­ter­es­sen­grup­pen ver­ein­nah­men.

    Ich wün­sche Euch viel Er­folg bei der Ver­bes­se­rung und dem Schutz der Welt

    Tho­mas See­li­ger

  17. Al­les Su­per was ihr macht UND bit­te sprecht auch ue­ber Ue­ber­be­voel­ke­rung. Das ist die
    Chan­ce die­ser Ge­nera­ti­on et­was zu ver­a­en­dern und zeigt auch Ak­ti­on. Der Welt zu er­klae­ren, dass ihr kei­ne Kin­der in die­se Welt hin­ein­ge­bae­ren wer­det. Bin 70, hab be­wusst kei­ne Kin­der be­kom­men, ma­che vie­les das zur Be­wust­wer­dung der Men­schen bei­getra­egt. Wenn das die Ha­elf­te der Welt­be­voel­ke­rung ma­chen wu­er­de …….…
    Stop Over­po­pu­la­ti­on, ra­ther gi­ve birth to a fo­rest, me­di­ta­te, ce­le­bra­te.
    Das ist ei­ne gu­te Dar­stel­lung mei­ner Mei­nung nach:
    https://​po​pu​la​ti​on​mat​ters​.org Small fa­mi­lies, small pla­net.
    Bin 20.9. da­bei !

    1. Hal­lo Ur­su­la.
      Das Pro­blem an der Be­völ­ke­rungs­ab­nah­me ist (zu­min­dest mit­tel­fris­tig) der de­mo­gra­fi­sche Wan­del. Du schreibst, dass du jetzt 70 bist, was bei vie­len Men­schen das Al­ter ist, in dem sie lang­sam Pfle­ge­be­dürf­tig wer­den. Au­ßer­dem be­kom­men die meis­ten Men­schen in et­wa ab die­sem Al­ter ei­ne Ren­te. All das fußt auf die jün­ge­re Ge­nera­ti­on, die die al­ten Leu­te pflegt und für sie das Geld ver­dient. Wenn ei­ne kri­ti­sche Mas­se plötz­lich kei­ne Kin­der mehr be­kommt, wird die­se Ge­nera­ti­on un­ter ei­nem noch stär­ke­ren Pfle­ge­not­stand und Al­ters­ar­mut lei­den, als die jet­zi­ge. Des­we­gen muss man mei­ner An­sicht nach, wenn das über­haupt der rich­ti­ge Weg ist, nach und nach ganz be­hut­sam die Ge­bur­ten­ra­te re­du­zie­ren. Un­ter kei­nen Um­stän­den darf so­et­was durch den Staat for­ciert wer­den, da dies ei­ner der mas­sivs­ten Frei­heits­ein­grif­fe über­haupt ist.

      1. Hal­lo Karl,
        Ha­be dei­ne Ar­gu­men­ta­ti­on schon vie­le Ma­le ge­hört. Ge­hö­re zu der Atom­kraft Nein Dan­ke Ge­nera­ti­on die die­se The­men ziem­lich durch dis­ku­tier­te.
        Und hät­ten sehr viel mehr Men­schen vor 50 Jah­ren an­ge­fan­gen we­ni­ger Kin­der zu be­kom­men, dann hät­ten wir in der Tat be­hut­sam re­du­zie­ren kön­nen.
        Jetzt läuft uns lei­der die Zeit da­von und das Kli­ma Dis­as­ter wird uns al­le re­du­zie­ren, egal wel­chen Al­ters, wenn wir es nicht selbst bald mit Acht­sam­keit und In­tel­li­genz
        bes­ser hin­be­kom­men. Ist doch schon ein gu­ter An­fang, dass selbst Prinz Har­ry sagt, dass er nur zwei Kin­der ha­ben wird.
        Ue­b­ri­gens hab ich, zu­min­dest bis­her, mein Le­ben so ein­ge­rich­tet, da ich kei­ne Kin­der ha­be, für mei­ne wei­te­re Zu­kunft selbst Verantwortung/Sorge zu tra­gen.
        Wo ein Wil­le ist, ist auch ein Weg, bin si­cher wir könn­ten an­de­re mach­ba­re, wür­di­ge We­ge auch für die­ses The­ma fin­den.
        Ei­ne Be­kann­te hat es uns ge­zeigt mit 93 Jah­ren noch selb­stän­dig zu sein, nur die 42 Grad Hit­ze vor Kur­zem, hat selbst sie nicht über­lebt.
        Die­ses Vi­deo (lei­der nur in Eng­lisch) zeig­te mir die Drink­lich­keit auch die­ses “Ta­bu The­ma” in Be­zug auf die Kli­ma Kri­se, an­zu­spre­chen.
        https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​N​i​B​z​b​Y​-​G​z0o

      2. Hal­lo Ur­su­la und Karl, wich­ti­ges Pro­blem mit dem Be­völ­ke­rungs­wachs­tum. Was pas­siert ei­gent­lich, wenn sich ir­gend wo im Uni­ver­sum ei­ne Po­pu­la­ti­on mas­sen­haft ver­mehrt? Sie wächst, bis sie al­le Res­sour­cen (Nah­rung, Raum) ver­braucht hat und wird dann von der Na­tur zwangs­re­du­ziert. Das blüht auch der Po­pu­la­ti­on Mensch­heit, wenn wir kein Be­wusst­sein da­für er­rei­chen, dass wir nicht im­mer mehr wer­den kön­nen. Ir­gend­wann be­gän­ne ein Kampf ums Über­le­ben Men­schen ge­gen Men­schen.
        Es geht nicht um Kin­der oder kei­ne. Wenn Fa­mi­li­en welt­weit im Durch­schnitt et­was mehr als zwei Kin­der ha­ben, ist al­les gut. Wir müs­sen nicht stän­dig mehr wer­den auf un­se­rer be­grenz­ten Welt. Das mit der Pfle­ge und Be­zah­lung ist doch nur so, Karl, weil un­ser ein­mal in den 50-ern aus der Nach­kriegs­not ge­schaf­fe­nes Sys­tem( da­mals fehl­ten jun­ge Män­ner, weil so vie­le ge­fal­len wa­ren und Kin­der­be­treu­ung gabs nur im Os­ten) nicht zu­kunfts­fest ist. Un­se­re Ar­beits­pro­duk­ti­vi­tät ist heu­te mehr als 4 – mal so hoch wie in den 50-ern, al­so kann rein wirt­schaft­lich heu­te 1 Ar­beit­neh­mer 4‑mal so vie­le Al­te ver­sor­gen. Nur die Ein­kom­men ha­ben sich halt nicht ad­äquat ent­wi­ckelt. Teil­wei­se sind da­für die Prei­se nied­ri­ger, teil­wei­se wird der Mehr­wert über die Bör­se um­ver­teilt (Ren­di­ten ba­sie­ren nicht di­rekt auf Wert­schöp­fung, sie schöp­fen nur an­ders wo ge­mach­te ab). Geld ge­ne­rie­ren oh­ne Mehr­wert zu schaf­fen durch Ar­beit oder Pro­duk­ti­on (Un­ter­neh­mer) ist ein gro­ßes Pro­blem, aber hier nicht The­ma. Fakt ist, es gin­ge Gut ge­rech­ne­te Mo­del­le gibt es ge­nug. Muss man eben nur mal ma­chen! Ja Karl, eins ist klar, staat­li­che Fest­le­gun­gen zur Ge­bur­ten­ra­te ge­hen gar nicht. Aber Re­li­gio­nen, die noch im­mer Ver­hü­tung ver­teu­feln sind ein ech­tes Pro­blem. Und Al­ters­vor­sor­ge oh­ne vie­le Kin­der ist auch nicht über­all auf der Welt mög­lich. Es braucht halt ein Be­wusst­sein, und auch An­rei­ze für güns­ti­ge Kin­der­zah­len. Ich ha­be 2, voll im Li­mit…

  18. Klas­se Ak­tio­nen,
    wie wür­de es sich auf das Kli­ma aus­wir­ken, wenn auf der gan­zen Welt die In­lands­flü­ge weg­fal­len wür­den ???
    Stellt Euch mal 2 Stun­den auf ei­nen Park­platz am Ham­bur­ger Flug­ha­fen. Das ist Ke­ro­sin Pur.
    Wie­viel co² wür­de das welt­weit spa­ren ???
    Wür­de mich per­sön­lich in­ter­es­sie­ren.
    BMW hat­te da­mals als ers­ter Au­to­mo­bil­her­stel­ler sein Was­ser­stoff­mo­dell vor­ge­stellt. Fand ich to­tal klas­se. Nur war­um wur­de es nicht wei­ter­ent­wi­ckelt ???
    Es schrei­nen al­le nach E‑Autos.…, habt Ihr Euch mal über­legt, was für die Her­stel­lung von 1 Bat­te­rie be­nö­tigt wird ??? Wo sol­len bit­te die gan­zen Re­cour­cen her­kom­men und wie­viel Bäu­me müs­sen da­für wei­chen (ster­ben) um über­haupt an die­se Re­cour­cen dran­zu­kom­men ??? Oh­ne Bäu­me auch kei­ne Luft. Oder se­he ich das al­les falsch ???

    Gruß

    Swen Bär, Han­no­ver

  19. Hal­lo ihr en­ga­gier­ten Kli­ma­ret­te­rIN­NEN,
    als Alt-68er-Öko-Opa un­ter­stüt­ze ich eu­ren Pro­test aus vol­lem Her­zen! Ich ha­be für Euch ein Lied ge­schrie­ben und kom­po­niert – ne­ben vie­len an­de­ren, die Ihr auf You­tube un­ter „Be­vor es zu spät ist!“ fin­det:

    „An die Nach­ge­bo­re­nen

    Re­fr.: Ihr, die Ihr Nachgebor‚ne seid, Ihr wer­det es uns nicht ver­zei­hen, dass wir in Gier­ver­go­ren­heit uns aus­ge­lebt mit Wu­che­rei­en.
    1. Dem Kahl­fraß-Wohl­stands-Wu­cher-Wahn, dem wir er­bar­mungs­los uns weih­ten, ver­dankt Ihr Eu­re Lei­dens­bahn. Wir leb­ten noch in fet­ten Zei­ten! Ihr müsst die ma­ge­ren Euch tei­len, die wir für Euch heraufbeschwor‚n, als wir in Kahl-Fraß-Gier vergor‚n. Welch‚ Schick­sal wird Euch wohl er­ei­len?
    2. Ich wünsch­te, je­ne hät­ten Recht, die glau­ben, dass die Men­schen­welt im
    ö‑­ko-lo-gi-schen Ge-fecht, das Euch den Ho­ri­zont ver­stellt, zu ret­ten sei!
    Um wel­chen Preis? Um wel­chen Preis zu ret­ten sei? Pro­gno­sen alarmier‚n schon lan­ge! Hör‚ ich auf sie, wird mir so ban­ge!
    3. Ich pro­tes­tier‚, auch wenn ich weiß, dass ich nicht viel er­rei­chen kann. Ich wehr‚ ihn ab, den Wu­cher­bann, ent­zieh‚ mich sei­nem Teu­fels­kreis. Ich leb‚ schon nach­hal­tig und war­te die Mit­welt und auch die Na­tur und wer­be für die Um­kehr-Kur, die uns den Nie­der­gang er­spar­te.“

    Die No­ten mit Gi­tar­ren­ak­kord­sym­bo­len fin­det Ihr in mei­nem Lie­der­buch:
    „Las­se Los …da muss doch noch LEBEN ins Le­ben rein!“ BoD 2017

    Las­se Los

  20. Hal­lo FFF,

    bit­te ar­bei­tet dar­an mög­lichst bald Uhr­zei­ten bei den De­mos da­zu­zu­schrei­ben (ich weiß, das ist nicht so ein­fach). ABer wir „Al­ten“ brau­chen das, um un­ser frei-ma­chen zu pla­nen… Dan­ke!

    Zur Dis­kus­si­on hier über Flü­ge: Ein­fachs­te Maß­nah­me wä­re zu­nächst die En­er­gie­wen­de wie­der in Schwung zu brin­gen. Bes­tes Mit­tel ist das EEG (er­neu­er­ba­re-EN­er­gi­en-Ein­spei­se­ge­setz). Frü­her stark, heu­te zum zahn­lo­sen Ti­ger ka­putt „verbessert“/weglobbyiert. Hier kann man vom „Er­fin­der“ des EEG die gan­ze Ge­schich­te hö­ren: https://​ww​w1​.wdr​.de/​m​e​d​i​a​t​h​e​k​/​a​u​d​i​o​/​w​d​r​5​/​w​d​r​5​-​e​r​l​e​b​t​e​-​g​e​s​c​h​i​c​h​t​e​n​/​a​u​d​i​o​-​w​o​l​f​-​v​o​n​-​f​a​b​e​c​k​-​s​o​l​a​r​p​i​o​n​i​e​r​-​1​0​0​.​h​tml (ab Mi­nu­te 16.04)

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