Merkel schlimmer als Trump, Prominente und Gewerkschaften rufen zum Klimastreik auf â in diesem Wochenbericht erfahrt ihr, was sich in der Woche vom 09.09 zum 15.09 ereigneten und welche Aktionen bald noch folgen werden.
Ăber 500 deutsche Orte fĂŒr das Klima!
Der Globale Klimastreik am 20.09 rĂŒckt immer nĂ€her. Weiterhin wird fleiĂig fĂŒr den 20.09, dem globalen Klimastreik, geplant und organisiert! Mittlerweile werden wir in ĂŒber 500 StĂ€dten Deutschlands fĂŒr das Klima auf die StraĂe gehen am besagten Datum. Teil davon sind Mobilisation-Aktionen fĂŒr Schulen und Firmen. Immer mehr groĂe Unternehmen und Firmen geben bekannt, dass sie sich dem Streik anschlieĂen werden. Das Motto #AllefĂŒrsKlima bedeutet, dass alle Generationen aufgerufen werden, an diesem Klimastreik teilzunehmen. Denn fĂŒr das Klima brauchen wir jede einzelne Person â auch in Deinem Ort!
#week4CLIMATE rĂŒckt nĂ€her
Die week4CLIMATE startet ab dem 21.09 und lĂ€uft bis zum 27.09, auch hier sind zahlreiche Aktionen geplant, bestimmt auch in deiner NĂ€he! CLIMATE besitzt sieben Buchstaben, darum haben wir uns sieben passende Themen ausgesucht und sieben verschiedene Orte fĂŒr die Fokusdemos. C wie Clean Oceans in Stralsund, L wie life-giving forests bei Köln, I wie Icelandscapes in Berchtesgaden, M wie Marshlands in Coburg, A wie Asymmetry global north vs. global south in Frankfurt am Main, T wie Truthworthiness of governments in allen LandeshauptstĂ€dten und zu guter letzt E wie Earth. Sieben Tage lang haben wir sieben verschiedene Themen ausgesucht zu den sieben passenden Orten. Und am 27.09 ist Earth Strike, also auch ein internationaler Klimastreik!
Alles so grĂŒnâŠ
In ZĂŒrich haben UmweltschĂŒtzer*innen die Limmat grĂŒn gefĂ€rbt, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Die UmweltschĂŒtzer*innen wollen damit ein Bewusstsein fĂŒr den drohenden Kollaps des Ăkosystems schaffen. Sie fĂ€rbten den Fluss mit Uranin, einem Stoff, der fĂŒr Menschen und Umwelt ungefĂ€hrlich ist. Derartige Aktionen werden hĂ€ufiger passieren, so die UmweltschĂŒtzer*innen aus ZĂŒrich. Auch Irland wird grĂŒner und hat beschloĂen, 20 Jahre lang jĂ€hrlich 20 Millionen BĂ€ume zu pflanzen. Irland macht Ernst im Kampf gegen die Klimakrise. SpĂ€testens 2050 will das Land CO2-neutral sein.
So nicht! Absage der IAA-Rede
Zur Eröffnung der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) werden ĂŒblicherweise warme Worte gereicht. Bisher durfte sich immer auch der amtierende OberbĂŒrgermeister Peter Feldmann der Stadt Frankfurt in die lange Liste der Redner einreihen. Dieses Mal ist es anders: zur 68. IAA soll der OberbĂŒrgermeister schweigen. Feldmann lĂ€sst sich aber nicht das Wort entziehen und hat die Rede kurzerhand auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht â und darin spart er nicht mit Kritik an der Autoindustrie. âKonkret geht es darum, dass Menschen, die sich im guten Glauben ein Auto gekauft haben, nicht auf kaltem Wege durch Fahrverbote enteignet werden.â verfasste Feldmann in seiner Rede, aber auch âIch möchte ehrlich sein: Frankfurt braucht mehr Busse und Bahnen, aber nicht mehr SUVs.â
Auch Fridays for Future war eingeladen, auf der diesjĂ€hrigen IAA zu sprechen. Aber mit der Ausladung des Autoindustrie-Kritikers Feldmann zeigen sich einmal mehr die Absichten der IAA. Wir sind nicht bereit fĂŒr das Greenwashing der Autoindustrie unseren Namen zu geben â und haben auch unseren Redebeitrag deshalb abgesagt!
Merkel schlimmer als Trump?
Die Fridays for Future-Aktivistin Luisa Neubauer aus Berlin warf Merkel eine Verweigerungshaltung in der Klimapolitik vor, die in dieser Hinsicht âschlimmer als Trumpâ sei. Am schlimmsten sind die Menschen, die so tun, als wĂŒrden sie was machen, die Möglichkeit hĂ€tten, etwas zu machen, sich aber dagegen entscheiden â so Neubauer. Wenn sich an der Haltung der deutschen Politik nichts Ă€ndere, werde das âschicksalhaft fĂŒr Deutschlandâ, sagte Neubauer demnach. Wenn Deutschland das 1,5 Grad Ziel nicht erreiche, âist es utopisch, dass es weltweit klapptâ. Angela Merkel habe âunfassbare Möglichkeiten, am 20. 9., aber auch darĂŒber hinausâ, so Neubauer weiter. Am 20. September will sich die Bundesregierung auf ein Klimaschutzgesetz verstĂ€ndigen â fĂŒr denselben Tag ruft ein breites BĂŒndnis um Fridays for Future zum globalen Klimastreik auf.
Billie Eilish ruft zum Klimastreik auf
Die weltbekannte US-amerikanische Singer-Songwriterin Billie Eilish ruft zum Klimastreik auf. âThe clock is ticking. on friday september 20th and friday september 27th you can make your voice be heard. take it to the streets.â schrieb sie unter ihrer aktuellsten Single âall the good girls go to hellâ. Zu Deutsch: âDie Uhr ticket. Am Freitag 20.09 und 27.09 kannst du deine Stimme hören lassen. Bringt es auf den StraĂen.â Doch nicht nur Eilish ruft zum Klimastreik auf. Immer mehr Gewerkschaften und Prominente Ă€uĂern sich öffentlich, am globalen Klimastreik am 20.09 teilzunehmen â sei auch Du dabei!
In der jĂŒngsten ZdF-Sendung âFrontal 21â (am 17.09.19, 21 h) wurde wieder einmal deutlich: Die anfĂ€nglich gute deutsche Klimapolitik wurde ausgebremst. Von KrĂ€ften, fĂŒr die UmsĂ€tze, KapitalertrĂ€ge und Marktmacht an erster Stelle stehen. Ihren Einfluss auf die Politik ĂŒben diese KrĂ€fte vor allem ĂŒber eine Partei aus. Das Video von Rezo âDie Zerstörung der CDUâ offenbart hierzu die alarmierende Wahrheit.
Die Aussage von Luisa Neubauer âAm schlimmsten sind die Menschen, die so tun, als wĂŒrden sie was machen, die Möglichkeit hĂ€tten, etwas zu machen, sich aber dagegen entscheidenâ ist emotional nachvollziehbar, aber dennoch unzutreffend.
Das Problem ist, sie hat mutmaĂlich getan, was zum gegenwĂ€rtigen Zeitpunkt politisch durchsetzbar war. Es fĂŒhrt ĂŒberhaupt nicht weiter, wenn die VersĂ€umnisse der Politik als Versagen einzelner Personen interpretiert werden.
FĂŒr die Zukunft der Bewegung fridaysforfuture scheint es mir essentiell, die entscheidene Frage an die Politik âWarum habt ihr nichts getan, um die vorhersehbare und vorhergesagte (!) Klimakatastrophe aufzuhaltenâ nicht als (sicher berechtigten) Vorwurf, sondern als Frage im eigentlichen Sinne, also als Frage nach den Ursachen zu stellen.
Die Gegner in diesem Kampf sind nicht einzelne Akteure, also nicht einzelne Personen, sondern der Gegner ist ein System. Es geht also um nicht weniger, als das global etablierte Wirtschaftssystem zu reformieren, transformieren oder zu ersetzen, fĂŒr das zum jetzigen Zeitpunkt noch keine (funktionierende) Alternative entwickelt wurde.
z.B. System Error, noch bis 23.09.2019 in der Arte Mediathek
https://www.arte.tv/de/videos/050593-000-A/system-error/
Daniela Volkmann
Das System muss sich auf jeden Fall Ă€ndern, da sind wir uns einig. Dass aber eine Frau Merkel nicht bedeutend mehr hĂ€tte erreichen können, halte ich fĂŒr eine Annahme, ĂŒber die sie selbst sich sehr freuen dĂŒrfte. So einfach darf man Profis nicht davonkommen lassen! Im ĂŒbrigen ist das Volk nicht so blöd, wie viele Politiker offenbar annehmen. Die meisten Menschen sind es total leid, verschaukelt zu werden. Der sinnlose, totgeschwiegene Verlust von ĂŒber 100.000 ArbeitsplĂ€tzen in Solar- und Windindustrie vs. so âunglaublich gravierenderâ 6000 ArbeitsplĂ€tze in der Kohleindustrie ist nur eines von ganz vielen Beispielen. Da wird immer wieder mit zweierlei MaĂ gemessen! Ehrliche, humane, zukunftssichernde Politik sieht ganz anders aus!
Solange das Hauptproblem nicht bekÀmpft wird, spielt es keine Rolle was alles in Richtung Klima-/Umweltschutz unternommen wird. Das Hauptproblem ist eine Menschheit mit knapp 8 Milliarden Menschen. Menschen die konumieren, verbrauchen und Individualisten sind.
Also, darĂŒber mal nachdenken, denn Antworten auf diese Tatsache sind unbequem, aber notwendig!
Ich bin auch masslos enttĂ€uscht von A. Merkel, die ja mal Umweltministerin warâŠ
Ich hoffe, dass der Klimastreik riesig wird.
warum immer auf Merkel reinhauen? Wir brauchen alle!
Angela
Dann schaut dir mal das an !!!
https://www.focus.de/politik/deutschland/gemeinsamer-flug-platzte-merkel-und-akk-fliegen-mit-zwei-luftwaffen-maschinen-in-die-usa-fast-zeitgleich_id_11170089.html
Warum Merkel,




Wen wir es selbst in die Hand nehmen können,
L.G.
Luck
Sehr gut!
Ich finde es klasse, dass Ihr Euch so engagiert und mich beeindruckt, wie gut Ihr organisiert seid. Ich arbeite seit vielen Jahren als Supervisorin mit vielen âschwierigenâ Systemen und meine Erfahrung ist, immer gut darauf zu achten, PrĂ€senz zu entwickeln. Daher meine Idee zu Eurer Absage, auf der IAA zu reden:
Wie wĂ€re es, wenn Ihr die Rede wahrgenommen hĂ€ttet, aber gleichzeitig nicht âselbstâ gesprochen hĂ€ttet, sondern Zitat von Wissenschaftlern oder z.B. dem BĂŒrgermeister von Frankfurt rezitiert hĂ€ttet. Immer nur ein â maximal zwei SĂ€tze â dann eine Pause 10 â 20 Sekunden â und Ihr hĂ€ttet die Zitate nicht kommentiert oder disuktiert.
Die Klimakrise kann keiner mehr leugnen â es sei denn, man ist blind und taub. Keiner kann mehr sagen âdas haben wir nicht gewusstâ, niemand kann guten Gewissens mit âweiter soâ leben.
Gehen wir auf die StraĂen, zeigen wir Mut und Bereitschaft,
den Wandel zu gestalten!
Hallo,
ich denke wir mĂŒssen harte Zeile fordern, wie bspw. dass alle LĂ€nder dieser Welt 30% ihres Staatsgebietes mit naturnahem Wald aufforsten mĂŒssen.
Und damit die Politiker und auch der Rest endlich aufwacht, ganz klar die Forderung nach der Wiedergutmachung wenigstens eines kleinen Teils der Kosten zu stellen.
Wir sollten den Politikern, Lobbyisten und GeschĂ€ftemachern (Unternehmens- / FondseigentĂŒmern, GeschĂ€ftsfĂŒhrern und AufsichtsrĂ€ten) konkret damit drohen, denen die Pensionen, Renten, Eigentum und Vermögenswerte jeglicher Art zu pfĂ€nden und sie nach dem Verursacherprinzi zur Rechenschaft zu ziehen. Geld ist Macht. Und wenn man den mĂ€chtigen das Geld entzieht, entzieht man ihnen auch die Macht.
GruĂ Andreas
Macht weiter so!
Wir alle brauchen Euch!
Lg Hildegart
Nicht soviel sabbeln. Auf jedes Dach in Europa eine Solaranlage, fertig wÀren wir.
Seht mal wie viele DĂ€cher noch leer sind.
Richtig, und ĂŒber die DĂ€cher hinaus gibt es noch sehr viel mehr FlĂ€chen, die man dazu nutzen könnte! Solarstrom plus Wasserstoffkreislauf, und alles wird gut!
Liebe Organisatorinnen und Organisatoren,
danke, dass ihr mich regelmĂ€Ăig informiert und eure wertvolle Freizeit dafĂŒr opfert.
Meine Bitte:
Die Demotermine frĂŒher(min. 2, besser 4 Wochen vorher) in den Medien bekannt geben und möglichst gleich am Anfang der Newsletter. Immer wieder ermuntere ich Kolleginnen und Freunde zum Mitmachen. Denen ist das oft zu kurzfristig.
GrundsÀtzlich:
Es ist richtig, die Demos auf 15:00 zu legen, da haben viele Schul- bzw. Dienstschluss. Es hat vielleicht nicht mehr Streikcharakter, aber viele Mitarbeiter in Firmen machen dann auch mit.
Ferner lĂ€uft die Demo dann mitten durch den Berufsverkehr, was groĂe Aufmerksamkeit erzeugt. Diese SĂ€tze sind nicht ironisch zu verstehen, sondern ernst gemeint.
Herzliche GrĂŒĂe
Tobias
Klar werde ich in der Zeit vom 20. â 27.09.2019 auf der StraĂe sein und fĂŒr eine klimafreundlichere Politik zu kĂ€mpfen! Jeder von uns (auch die Politiker weltweit) kann seinen Beitrag hierzu leisten, um das gesteckte Klimaziel von 1,5°C zu erreichen! WENN NICHT SOFORT GEHANDELT WIRD, WERDEN WIR ALLE EINE KLIMA â APOKALYPSE (NOCH IM 21. JAHRHUNDERT) ERLEBEN!
Ohne euch wĂ€ren wir alle verratzt. Danke fĂŒr euer Engagement. Und Luisa Neubauer hat natĂŒrlich völlig recht.
Huhu â wollt Ihr den Namen des grĂŒn gefĂ€rbten Flusses Limmat in ZĂŒrich noch korrigieren?
FĂŒr den 20.9. wĂŒnsche ich viiiiiiiel Zulauf ĂŒberall!
ES IST UNSER ALLER PFLICHT FĂR DEN KLIMASCHUTZ und gegen die Vergiftung der Erde (Bauern) ZU KĂMPFEN, SELBST UNSER LEBEN UMZUSTELLEN UND AM 20.9. ZUM KLIMASTREIK ZU GEHEN!!
Noch können wir die Erde retten, aber es wird schon sehr knapp.
Antje, 57 Jahre, 3 Kinder
Merkel schlimmer als Trump: Titel finde ich nicht so toll, aber zur Verweigerungshaltung der âKlimakanzlerinâ habe ich in der Frankfurter Rundschau vom 17.09.2019 ein aufschlussreiches Interview mit Michael MĂŒller gelesen. Seine VorwĂŒrfe gegenĂŒber der Kanzlerin basieren auf den Erfahrungen eines âZeitzeugenâ und berĂŒcksichtigen den politischen und sozialen Kontext.
Seine Stimme könnte ich mir auch in diesem Newsletter vorstellen.
OK, ist Geschmackssache. Was Luisa aber damit sagt ist, dass die Prolls nicht ganz so schlimm sind wie die âBiedermĂ€nnerâ, wenn beide Schlechtes tun oder dringenden Handlungsbedarf ignorieren â trotz gegenteiliger Beteuerungen. Da hat sie leider völlig recht! Bei Prolls weiĂt Du, woran Du bist. Bei den anderen ist das Potenzial, gutglĂ€ubig reinzufallen und betrogen zu werden, groĂ, und das tut doppelt weh.
Ich danke diesen wundervollen neuen Generationen fĂŒr diese aufrĂŒttelnde Initiative und dem Nicht-Nachlassen. Und ich finde es beschĂ€mend, dass so viele, viel zu viele in meiner Generation (der sogenannten Generation Golf) nach wie vor so unendlich lethargisch und zu bequem fĂŒr VerĂ€nderungen sind. Dabei sind wir es, die diese Klimakatastrophe zu verantworten haben. Aber auch meine Generation hört Euch immer lauter und beginnt zu begreifen. Es findet ein Umdenken statt â aber es muss schneller, viel schneller und einschneidender gehen. Niemand hat die Zeit mehr zu trödeln.
Bitte macht weiter, macht Druck und gebt nicht nach. Euch gehört die Zukunft. Ich und andere unterstĂŒtzen Euch â und wir werden mehr.
Vielen Dank!!!!
Bea
Liebe Menschen, ich stehe voll und ganz hinter den Aussagen und Aktionen und nehme am Freitag teil. Eine Winzigkeit, die in einem geopolitischen Rahmen nicht ganz unwichtig sein könnte, ist die Korrektheit von geografischen Namen. Der Fluss in ZĂŒrich heisst Limmat, auch wenn die Schweiz inzwischen ihre limits erkennt
. Beste GrĂŒĂe
⊠warum werden keine regelmĂ€Ăigen autofreien (Sonn) Tage, z. B. einmal im Monat geschaffen???
Gabâs doch schon mal in der sog. Ălkrise⊠Kostet nix und wĂ€re ein starker, solidarischer Anfang!!!
Schön wÀren massenweise öffentliche Bekundungen herausragender Persönlichkeiten und Gruppen, in Zukunft gÀnzlich auf den Flugverkehr zu verzichten.
âŠein groĂes Lob an den Frankfurter OB, daĂ er â trotz Ausladung der Automobilindustrue â seine Meinung im Nezterk darstellte â
hier bei uns in Köln ist unsere liebe Henriette Reker, unsere OB, auch eine BefĂŒrworterin fĂŒr den 20.09.2019 (den gröĂten Klimastreik), daĂ die stĂ€dtischen Arbeitgeber, ihren Mitarbeiter/innen problemlos an diesem Freitag beurlauben, bzw., Ăberstunden abbauen lassenâŠdas ist vorbildlichâŠ
âŠdas bewies unsere OB auch, als die Klimaaktivisten in Köln vor dem Rathaus ihre Zelte aufschlugen, indem sie sie unterstĂŒtzte; es ghet ja bald weiterâŠ
Leute, redet mit allen, die ihr trefft, ĂŒber den wichtigen Tag unseres Klimastreiks: Friday for Future; ich unterstĂŒtze unsere Jugend und mehr, wie ich kannâŠ
Liebes Team von Fridays for Future,
ich finde Euren Einsatz einfach klasse und werde natĂŒrlich am 20. September in Wiesbaden dabei sein!
FĂŒr mich ist insbesondere die Erhaltung der jetzigen WaldbestĂ€nde extrem wichtig. Statt den Wald als Wirtschaftswald zu betrachten, aus dem profitorientiert vorzugsweise gesunde alte BĂ€ume âgeerntetâ werden, wĂ€re es sinnvoller, finanzielle Anreize fĂŒr Waldbesitzer zu schaffen mit dem Ziel, die WĂ€lder als komplexe Ăkosysteme und CO2-Speicher zu erhalten. Alte BĂ€ume speichern definitiv mehr CO2 als JungbĂ€ume.
Ein Wiederaufforstungsprogramm ist selbstverstĂ€ndlich sehr begrĂŒĂenswert, dauert jedoch Jahrzehnte. Davor alte, gut verkaufbare BĂ€ume aus dem Bestand zu nehmen, ist dagegen aus klimapolitischer Sicht absolut kontraproduktiv â und dennoch seit Jahrzehnten gĂ€ngige Praxis, trotz des allseits bekannten Treibhauseffekts. Gesunde (alte) BĂ€ume mĂŒssen aus meiner Sicht jedoch unbedingt im Wald verbleiben, nicht zuletzt zu dem Zweck, eine gute SamenqualitĂ€t fĂŒr kĂŒnftige WĂ€lder zu gewinnen.
Dass MischwÀlder resistenter gegen SchÀdlingsbefall sind als Monokulturen, ist auch schon seit Jahrzehnten bekannt. Jetzt rÀcht sich der nicht erfolgte Umbau der WÀlder mit einer BorkenkÀferplage. Die von der anhaltenden Trockenheit geschwÀchten NadelbÀume (insbesondere Fichten) können sich nicht mehr ausreichend zur Wehr setzen. Rund um meinen Wohnort im vorderen Taunus entstehen nun riesige FreiflÀchen durch das Abholzen der mittlerweile toten NadelwÀlder.
Das âCradle to Cradleâ-Prinzip (Kreislaufwirtschaft) ist in der holzverarbeitenden Industrie sicher noch nicht ausgeschöpft. Das Recycling von Holzprodukten erfolgt bislang nur halbherzig. Hier ist bestimmt noch viel Luft nach oben âŠ
Ich hoffe sehr, dass in Sachen âWaldnutzungâ dauerhaft und vor allem schnell auf ganzer Linie ein radikales Umdenken stattfindet!
Weiterhin ganz viel Erfolg und liebe GrĂŒĂe
Regina Siepelmeyer
Hallo
Ich schreibe hier mal, da ich mal etwas zu eurer MedienprĂ€senz sagen will. Wenn ihr Leute von eurer Sache ĂŒberzeugen wollt, und es sind noch lange nicht alle vom menschengemachten Klimawandel ĂŒberzeugt oder handeln danach, dann sollte das anders geschehen als in den letzten Talksendungen. Ob das nun Anne Will, Plasberg oder auch Illner war, die Art und Weise wie dort diskutiert und argumentiert wird, finde ich wenig ĂŒberzeugend. Die Krönung war die Greenpeace-Tante bei Illner im Rededuell mit Scheuer von der CSU. Einfach nur unterirdisch. Auch eure Frau Bremer bei Plasberg war wenig ĂŒberzeugend. Sie war ĂŒberheblich, von Oben herab, trotzig, arrogant und von den Argumenten her sehr schwach. Nur Pariser Klimaabkommen und immer wieder dieselben Leier von der Rettung des Planeten wird keinen ĂŒberzeugen. Viele denken nĂ€mlich, dass der Planet nicht gerettet werden muss und halten das fĂŒr apokalyptisch. Die Frau von Sand im Getriebe bei Anne Will halte ich fĂŒr eine linksradikale Spinnerin. Ich glaube das die Diskussion so wie ihr sie betreibt das Land Spalten wird, man siehe die Wahlergebnisse im Osten. Man kann nicht immer alles radikal einfordern ohne RĂŒcksicht auf Verluste und weder nach links noch nach rechts schauen. Ihr habt eine wahnsinnige Entwicklung vollbracht im letzten Jahr. Das war nicht selbstverstĂ€ndlich. Aber diese arroganten zum Teil respektlosen selbstverherrlichenden Auftritte im Fernsehen werden euch nicht weiterbringen. Wenn ihr euer Ziel errreichen möchtet mĂŒsst ihr an alle Menschen im Land denken. Und solche massiven politischen und gesellschaftlichen UmwĂ€lzungen lassen sich nicht mit der Brechstange umsetzten, egal ob es hier um den Planeten geht oder nicht. Das geht nur in einem vernĂŒnftigen Dialog. Das das nicht immer einfach ist, ist klar. Aber manchmal habe ich das GefĂŒhl, dass das primĂ€re Ziel so mancher Organisationen ein Systemwechsel weg vom Kapitalismus ist. Das an sich wĂ€re ja in einem gewissen Rahmen auch nicht so schlimm und vielleicht auch notwendig. Eine Welt, wie sie allerdings linksradikale Organisationen wie Ende GelĂ€nde vorschwebt, kann aber nicht das Ziel sein. Zum Schluss möchte ich sagen, dass egal wie man jetzt zu Klimawandel steht die Gesellschaft vor anspruchsvollen Zeiten steht. Und Fakt ist, wenn die anderen groĂen Industrienationen nicht mitziehen, wird es schwer. Und irgendwann wird man in Deutschland denken, jetzt ist schon alles so viel teurer geworden und wir werden immer mehr geschröpft, aber am Klimawandel Ă€ndert sich nichts. Denn egal ob wir eine Energiewende oder eine Verkehrswende hinbekommen, werden andere mitziehen mĂŒssen um erfolgreich zu sein. Und das wird so prognostiziere ich mal sehr schwer, siehe USA.
Im GroĂen und Ganzen sehe ich das genauso, wobei ich âweg vom Kapitalismusâ klar befĂŒrworte, allerdings mit dem Ziel âwirklich soziale Marktwirtschaft und Entwickeln von Alternativen zum Wachstum als entscheidendem Motorâ.
Zur MedienprĂ€senz: Leonie macht bei FFF eine guten Job. Daraus darf man aber nicht ableiten, dass sie fĂŒr die extrem anspruchsvollen Medienauftritte, auf die Millionen schauen, geeignet ist. Franziska Wessel zum Beispiel, obwohl erst 15, macht das sehr viel besser, und mir kann niemand einreden, dass es unter den vielen 1000 FFF-Leuten nicht tolle, charismatische Medientalente geben soll. Hier ist dringend zu einem basisdemokratischen Prozess bei der Auswahl zu raten, damit nur die Allerbesten fĂŒr die Medienauftritte ausgewĂ€hlt werden!
Im ĂŒbrigen rate ich meinen Freunden bei FFF seit langem dazu, in Zusammenarbeit mit seriösen Wissenschaftlern eine groĂe Infoplattform zu schaffen. Dort sollte alles zu wegweisenden Technologien, die schnellstens zu fördern sind, ebenso stehen, wie ein detaillierter Verbraucher-Guide. Soetwas kann klein anfangen und allmĂ€hlich wachsen. Wer weiĂ in dem Siegel-Dschungel wirklich, was man guten Gewissens kaufen kann und womit man Schaden anrichtet? Viele Menschen wissen nicht einmal, dass die â1â bei dem dubiosen âTierwohl-Labelâ nicht mit âsehr gutâ gleichzusetzen ist!
Nur durch AufklĂ€rung und Orientierung kann man das Wichtigste ĂŒberhaupt hinbekommen, nĂ€mlich die Mehrheit des Volkes tief ĂŒberzeugt und effektiv handelnd hinter sich zu haben. Alles andere wird klĂ€glich scheitern â und dann hoffentlich nicht kriminelle Abspaltungen wie Ende der Sechziger zur Folge haben!
LG Armin
Hallo Armin,
wichtiger Hinweis. AufklĂ€rung ist der SchlĂŒssel zu jeder Besserung. Ich hab letztens eine solche Plattform gefunden. Die wollen Verbraucher informieren und beraten. In der Energiewelt blickt niemand mehr vor lauter Intransparenz durch.
Achja die Plattform heiĂt http://www.net4energy.com
LG
Zuerst: Meine tiefe und von Herzen kommende Hochachtung vor FIF. Ihr kĂ€mpft mit Geist und sehr kompetentem Wissen. Das kann ich damit begrĂŒnden, dass ich seit ca. 15 Jahren jeden einschlĂ€gigen Bericht sammle, z.B. vom Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung oder aus seriösen Zeitungen,Windkraft Fachzeitungen, BĂŒcher des Herrn Franz Alt, Unterlagen als Fördermitglied von Greenpeace, seit 14 Jahren Stromkunde bei Greenpeace-Energy, Berichte ĂŒber den seit Jahren bedeutungslosen Emissionshandel, Besucher vieler Demos in Berlin, Hannover und vor dem Hamburger Rathaus (Deckelung der Windkraft durch Herrn Gabriel) sowie mehrmals in Gorleben und Umgebung von KrĂŒmmel, Fördermitglied der Deutschen Umwelthilfe.
Es hat mich stets traurig gemacht, wie unsere Politik die anfĂ€ngliche Erfolgsgeschichte des EEG immer wieder ausgebremst hat. Wir wissen, dass die Erneuerbaren 200-300TSD ArbeitsplĂ€tze geschaffen haben und dass durch dieses Ausbremsen, nach neueren Informationen, dadurch wieder ca. 80TSD ArbeitsplĂ€tze verlorengingen. Am Abbau der Innovationskraft, die fĂŒr unsere Beteiligung an diesem zukĂŒnftig wachsenden Weltmarkt notwendig ist haben sich unsere Politiker langfristig versĂŒndigt.
Weiterhin bin ich GeschĂ€digter eines Automobilkonzerns (EA 189 !-Besitzer) und KlĂ€ger bei der Musterfeststellungsklage gegen VW. Ich bin gut informiert ĂŒber die Tricksereien der Autoindustrie. Als Dipl.-Ing. mit fast 50 jĂ€hriger TĂ€tigkeit in der chemischen Industrie war es fĂŒr mich problemlos die technischen ZusammenhĂ€nge des genialen SCR-Katalysators zu verstehen, der von der Automobilindustrie ( gedeckt von der Bundesregierung ) verschmĂ€ht wurde.
Ich selbst bin Vater von 3 KIndern und 5 Enkeln, fĂŒr deren lebenswerte Zukunft ich mitkĂ€mpfe. Mein Haus heize ich seit Jahrzehnten mit Holz, sodass ich nur etwa noch 5% Gas benötige. Meine PKW Fahrkilometer habe ich in den letzten 5-6 Jahren von ehemals 20TSD auf etwa 8TSD pro Jahr gesenkt und die Ersparnisse daraus stecke ich in den ĂPNV. Seit 17 Jahren mache ich keine Flugreise mehr, ĂŒber ECOSIA gehe ich ins Internet, meine ErnĂ€hrung lĂ€uft komplett seit ca. 15 Jahren unter der Verwendung von Nahrungsmitteln aus biologisch dynamischer Wirtschasftsweise ( vorzugsweise nach Demeter und Bioland-Anbaurichtlinie ). Fleischverzehr um ca 80 % gesenkt.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit Eurer FIF-Bewegung, als den bisher erfolgreichsten KĂ€mpfer in dieser Scene, allen nur möglichen Erfolg zu wĂŒnschen.
Auch wenn es vielleicht nicht ganz ins Thema passt:
Lasst euch nicht mit Klima-NEUTRALITĂT abspeisen
denn das wĂŒrde bedeuten, es werden immer noch Schadstoffe ausgebracht, ich pflanz ein ApfelbĂ€umchen und dafĂŒr darf ich weiterhin meinen SUV in der Stadt spazieren fahren ⊠hö hö, die lachen sich ins FĂ€ustchen und machen weiter wie bisher âŠ
sondern die NULL-EMISSION auf allen Gebieten (Verkehr, Industrie Landwirtschaft, Flug- und Schiffart usw) sollte das Ziel sein, auch kein Lithium mehr aus dem Boden pressen, es gibt besseres zB Wasserstoff.
Lithium ist wieder mal Raubbau an der Resource Natur. Die UNENDLICHE Gier der heiligen âInvestorenâ. Ist Wirtschaftspolitisch ein weiterso wie bisher âŠ
Und denkt nur mal an das Ozonloch, wie schnell war das geschlossen als die Politik handelte und FCKW, Lösungsmittel und dergleichen von jetzt auf gleich verboten hat, geht also doch
Dieter
Sehe ich ganz genauso. Ein Skandal ĂŒbrigens, dass es den H2-Kreislauf noch nicht in groĂem Umfang gibt. Mit dem wĂŒrden uns wiederholte Golfkriege erspart und viele andere Probleme sehr sauber gelöst.
âDie Freiheit des einen endet da, wo die anderer beginnt!â. Wer das ernst nimmt, darf nicht zulassen, dass man sich freikaufen und weiterhin die Sau rauslassen kann. Ob unser Berliner Klimakabarett das begriffen hat? Ich glaube nicht daran. Wenn die morgen ihre lustigen Sketche prĂ€sentiert haben, wissen wir mehr. Hoffentlich gehen dann Millionen auf die StraĂe!
LG an alle fleiĂigen Klimaretter
Armin
Es ist zum Verzweifeln, die WĂ€lder sterben oder werden abgebrannt, die Insekten und Tiere sterben, die zunehmenden Unwetter beeintrĂ€chtigen unser aller Leben etc. Aber die Menschheit hat nichts besseres zu tun, als sich weiter im Konkurrenz-Kampf zu ĂŒben und den Weltraum zu erforschen âŠ. ist das arm!
Klasse, Luisa! Du triffst den Nagel auf den Kopf! Genau so ist Merkel â und war sie schon immer! Keine Ahnung, warum so viele Menschen darauf hereinfallen. Mir hat mal eine ZwanzigjĂ€hrige gesagt: âHauptsache Ruhe und Ordnung!â.
So sind sie eben, die Deutschen. Sogar viele der ganz jungen. Sie wollen âkeinen Ărgerâ. Da kann hinter den Kulissen ruhig das Allerschlimmste passieren. Mit deutschen Waffen dĂŒrfen Menschen verstĂŒmmelt und getötet werden, giftiger deutscher MĂŒll darf im Ausland mit bloĂen HĂ€nden sortiert werden, in Libyen darf es âzur Entlastung Europasâ menschenunwĂŒrdige Lager geben, âŠ, und selbstverstĂ€ndlich darf gerne der Ast abgesĂ€gt werden, auf dem wir alle sitzen. Solange man davon nichts hören und sehen muss, ist alles in Ordnung.
Es tut sehr gut, festzustellen, dass ein junger Mensch wie Du verstanden hat, was da lÀuft und wie gefÀhrlich das ist!
LG Armin
Donald kam jetzt gar nicht wirklich vor. Ich hab fast den Eindruck, der Donald hilft gar nicht so richtig mit. Der Lausejunge. XD
Billie Eilish sagt: â⊠Stimme hören lassen. Bringt sie (Eure Stimme) auf die StraĂen.â
Ansonsten: Weiter so â die Welt ist noch zu retten â auch gegen den Willen des allmĂ€chtigen Kapitals und der Bremser aus Politik ,Wirtschaft und Konsumidiotie.
Ich bin nun seit 30Jahren Waldarbeiter und genauso lange weist die Forstwissenschaft daraufhin die Monokultur umzubauen . Der Volksentscheid zur bay. Forstreform hat gezeigt , daà die Bevölkerung kein Interesse hat .
Heute habe ich den Eindruck , daĂ zumindest ein Teil der Jungen Menschen sich fĂŒr Umwelt , Gesundheit , Natur stark machen .
Seit 2 Jahren bin ich 3facher Grossvater und so gerne möchte ich eine lebenswerte Heimat und Welt ĂŒbergeben deswegen komme ich mit euch zum Demonstrieren in der Hoffnung , daĂ sich die Politiker beeindrucken lassen .
Du hast (leider) recht. Volksentscheide sind nicht immer die beste Wahl. Siehe Rauchverbot in By durch VE, und NRW durch Ministerinnenentscheid, ein Spaltpilz in die Gesellschaft geworfen âŠ
Tolle Kommentare ! Und ein toller Tag gestern !! Doch das MaĂnahmenpaket der Bundesregierung nannte Luisa Neubauer mit Recht einen Skandal !!!
Es gibt aber auch ein paar aufrechte Leute in der GroKo. Sie haben verhindert, dass es noch schlimmer wurde. Doch sie stehen einer Ăbermacht von âScheuersâ gegenĂŒber, die ganz unqualifiziert sind und wohl nur mit Hilfe von Lobbyismus in die Regierung kamen.
Die Aufrechten haben auch noch die herrschende Lehre der Wirtschaftswissenschaft gegen sich. Sie sagt, die Wirtschaft sei wie ein sehr empfindliches Uhrwerk, in das möglichst nicht eingegriffen werden sollte. Denn dieses Uhrwerk wĂŒrde auch heute noch nicht verstanden. Steuern seinen Gift fĂŒr die Wirtschaft. Steuererhöhungen sollen höchstens minimal und mit langer Vorlaufzeit erfolgen, damit die Unternehmen Planungssicherheit hĂ€tten. Daher der Skandal, dass der Preis fĂŒr CO2- Emissionen erst 2021 und da mit niedlichen zehn Euro pro Tonne CO2 starten soll.
Im Buch âMakroökonomieâ von Blanchard und Illing (900 Seiten) ist zu lesen: âDie Makroökonomen und damit auch die politischen EntscheidungstrĂ€ger, die sich auf den Rat der Makroökonomen verlassen, wissen wenig. Deshalb sollten sie auch wenig tun.â An anderer Stelle dieses Buches wird gewarnt, schon die unvorsichtige ĂuĂerung eines Politikers könne das wirtschaftliche Klima zwischen zwei LĂ€ndern verschlechtern und eine verhĂ€ngnisvolle Kettenreaktion auslösen. Nur bei einer Krise mĂŒsse die Politik aktiv werden, Geld locker machen und die GroĂbanken vor der Pleite retten.
Dem Markt muss sich die Politik seit der Globalisierung immer mehr unterordnen. Schon 1996 sagte der damalige Chef der Deutschen Bundesbank, Hans Tietmeyer: âDie meisten Politiker sind sich noch nicht im Klaren darĂŒber, wie sehr sie unter der Kontrolle der internationalen FinanzmĂ€rkte stehen und sogar von diesen beherrscht werdenâ.
Die Wirtschaft muss nach der herrschenden Lehre auch stĂ€ndig wachsen. Denn entweder fĂ€nden die enormen Gewinne der Reichen immer wieder lukrative Anlagemöglichkeiten, oder der Geldkreislauf hĂ€tte ein Leck, das zur Wirtschaftskrise und zu Massenarbeitslosigkeit fĂŒhrt. Dem allem trete ich entgegen in meinem Buch âIm Licht der Geldströme â Die Wirtschaft verstehen und dem Wohl der Menschen unterordnenâ.
Es wĂ€re doch so einfach . FĂŒr jede Umweltbelastung in einen Fond zahlen aus dem dann Klimafreundliche Projekte im groĂen Stil finanziert werden :
z.B.: Je Liter Benzin + 30 Cent , je Kilo Fleisch 3 Euro , jeder gebuchte Flug 20,00 Euro , jede gebuchte Kreuzfahrt 100,00 Euro , je in umlauf gebrachte Einwegverpackung 10 Cent , je KW Gas oder Strom 5 Cent , je Internetanschluss 5 Euro im Monat etc.etc.
Das findet jemand unangenehm ? Ich auch , das wird fĂŒr jeden teuer ist aber die wahrscheinlich einzige Möglichkeit sehr schnell etwas zu bewegen.
Entweder alle oder gar nicht , ein âwir streiken und ihr mĂŒsst machenâ funktioniert nicht .
Das ist zwar richtig aber viel zu wenig. Der Preis muss viel hoeher sein ausserdem sollte es kein Fond sein denn dieser wird immer von einzelnen kontrolliert.
Sind unsere Politiker genug geschĂŒtzt, um mutige Entscheidungen treffen zu können?
FĂŒr den einen mag es beruhigend sei, dass endlich immer mehr Menschen aufstehen und fĂŒr einen Paradigmenwechsel demonstrieren, #FridaysForFurture ist da ein wirklich toller Ansatz. Leider glaube ich, dass das noch immer nicht reicht und viel zu wenigen Menschen Gehör geschenkt wird. Wie soll ein Einzelner auch in der globalen Medienlawine zu Wort kommen. Was ist zum Beispiel hiermit?
Eine Rede an die UN, die nie ihren Weg vor die Mikrofone und Kamaras fand:
Twitter: #everydayforfuture
âDear representatives of the countries represented here in the UN General Assembly. Today I stand before you today as a human, father and husband and not a citizen of a certain nation, driven by the desire to appeal to you and shake you up for the things that are not just my concerns but ours for us as a species which soon will become our reality. Derived from the famous quote of Neil Armstrong, I therefore raise my voice as one of many to serve the well-being of all. Ladies and gentlemen, consider the things that I am about to present to you as a humble request from all those whose elected representatives do not adequately give a voice at international level or to those whose opinions are never heard because of the political situation in their countries. United in my heart, I hope to make our voice heard and to oppose the political leaders of all countries with the words: âWe are the people, we are 99% of humanity, finally carry our will into accountâ. Ladies and Gentlemen, without any doubt, I trust that elementary human rights and fundamental rights are not just the privileges of the inhabitants of large, wealthy industrial nations, but are universally valid for every single human being. I ask you to look inside yourself and explore your heart, what would your life be like, less wealthy, less privileged, less influential? Think once to the level of a person who has no home, no security and not even enough to eat or drink. In short, one of us who has nothing and survives with difficulty. Maybe there is violence and murder on the streets or even war in this country and there is an acute danger to life and limb. Now imagine, that there are none of the adversities described, people do not have to starve and live in peace and security in the neighboring village. If not for yourselves then for your families, would not every single one of you do everything to get there or to help change your own situation at home? Presumably, you may now consider me naive, but that mind game was only for internalization and should not be understood as a call to divide all wealth among the world population. Certainly, that would not solve the elementary problems in individual countries in the least. Money is just as little a solution to great global problems, as if shopping in one-world shops or halfhearted promises in the context of the United Nations or at a G20 summit would change anything indeed. When did you last talk to one of the people who need your help, understanding and above all your actions to be able to live properly. For example, ask children in their teens in Bangladesh, who already must work for a living, or let a resident of the African savannah explain what is important to them. I am perfectly sure, luxury items such as smartphones, video on demand services or summer vacations in the Caribbean are certainly not on top of their wishing lists. But drilling wells, handing out emergency rations, or idealistic pseudo-development aid, wasting hundreds of millions a year in misguided projects without much sustainability actually isnât helpful at all. What good is it for the starving child to have something to eat today if it is murdered by its own people tomorrow or dies of HIV at just under 20? What does it change, if thereâs no future perspective to make a living on their own? Would not every one of you do anything to prevent this or that fate for your own children and family? You are here in the belief that you are doing a good job but, while respecting your good intentions and a success here and there, have you changed enough since the establishment of this institution, how has the world has been improved as good as possible? People are still dying every day, war is still everyday life for millions of people, the environment is going down the drain and resources are being exploited without any sense of responsibility. Please consider our situation objectively. We all live on this planet that can ât belong to anyone alone, neither an institution nor a country. Every stone, every meadow and every ocean belongs to every single human being â how can it be that a country claims ownership for it? Of course, it is necessary to regulate and arrange, to organize and to structure governments, markets and money streams, but not more. Not on the costs of other countries and definitely not against any moral or common sense. Natural resources on the land of a country basically belong to the world, at best to the indigenous population but never to the country itself, they are actually inalienable. It is time to bring about a paradigm shift and holistically consider the environment, resources and world population outside the existing countries, state regulations and terms of political correctness. Ladies and gentlemen, the principles of free market economy, democratic or communist systems all have something in common. They all serve the purpose of organizing societies, increasing prosperity and polarizing and dividing mankind. It is no secret that the gap between rich and poor is widening year by year all over the world, leading to migration among many other factors. Right now, this can be seen as an example in the Mediterranean or on the border between central America and the USA. Actually, all countries affected by immigration see this trend as a threat to wealth and security rather than as a source of growth and development. But what if we start seeing global developments as an opportunity to leave nationalist interests behind? If we could ignore the regional origins of a human being and instead give all people on earth equal access to food, health care, education and wealth? If we understand people as capital and not as legacy?! Families in developing or industrial threshold countries would no longer have to secure their own pension by bearing child after child, child poverty and work could be stopped, the potential of several billion people finally be used to the benefits of mankind. All of this could be possible â if humanity finally merged into a whole and stops to hesitate an remain in medieval petty statehood. National interests are usually a farce and serve primarily only political interests, the maintenance of individual power, the prevention of progressive change or the appeasement of anxious citizens or their prosperity. Dear Ladies and Gentlemen, what could the world of the future be like? Which political changes must be made, so that access to habitable zones on earth could be granted to all people in order to find proper homes, global education and to be used as a global benefit with their work? What else should move in the minds of people? Ladies and gentlemen, Iâm neither a member of Greenpeace or PETA. Iâm not here for Amnesty International, the WHO or any other institution either. I do know, that I have no clue how to solve mankindâs problems, nor am I a trained politician, so, of course, I cannot give you a conclusive answer to this question â but a few thoughts that might give you an idea of what should be done. They evolution of mankind shows, all problems can be solved if the need for changes is big enough and if thereâs a threat to mankindâs existence. Ladies and Gentlemen, it is enough. The time has come to take responsibility for each other and lead humanity into a new age. We need to work up religious concerns, rites and morality and find modern interpretations and adaptions. Above all, however, we must overcome the gap between the individual religions and guarantee every human being the right to choose and practice of religion freely. We must eliminate the inequality of genders, disabilities, colour of skin or ethnic background. We must substitute the principle of country interests with the principle of global interest, make climate protection the moral foundation of everything we do and transform a citizen of a country into a citizen of the world. We must unite, once and for all. Communication is the most fundamental key to development and peace since the beginning of mankind. It is time to find and understand the need for a universal language for all people on the planet. This does not only concern the spoken or written word, but also the handling of fundamental rights, values and standards. Presumably, it is utopian to long for the language of a single country as the basis for universal understanding among the people as there will never be an agreement on a single language. Pragmatically, one must say that mankind has created all previous languages. What stands against a new, jointly created world language based on mathematical logic? What is the use of recognizing the primacy of global prejudice against state interests over a massive transfer of decision-making power to the United Nations Council with equal rights for each country? Is not that what is already being practiced, albeit on a much smaller scale at city, state or continental level? What could we achieve under the banner of a shared world government, using human capital, lasting world peace, and focusing on the evolution of humanity? We are a single species. Even in a shower of rain, drops of different sizes fall, every pebble in a river looks different and yet they all belong together and are equal. Each and every one of us with access to the above-mentioned resources, with the ability to acquire knowledge, endowment with inalienable rights and secure basic needs, can contribute to the preservation and development of mankind. Ladies and Gentlemen, anyone who handles resources actively and not just theoretically can tell you how resource conservation, orderly recovery and prudent use are. As mentioned at the beginning, all natural resources are property of the people of this world and not of corporations, which ruthlessly exploit them in an irresponsible and purely self-serving intention and leave scorched earth behind. Does not everyone have a right to live in a preserved and protected global planetâs fauna and flora? Shouldnât environmental factors not be controlled only on a theoretic basis in order to control and preserve whole ecosystems such as rainforests or every ocean for the protection of life on this planet? How should ordinary citizens like me make our wishes heard? How can changes be made if politiciansâ election promises are only valid until they take power and are only locally valid in geopolitical terms? What could be achieved without a global coordination if nobody is responsible on a global scale? Consider the pollution of the oceans, the garbage rubbish floating in them, which already have the size of some countries on our planet. This problem pops up in the press from time to time, only to be forgotten again after a short while. Why don ât our politicians do anything about it? Why is there no rethinking in the industrial groups of our nations? The answer, in my opinion, is greed for profit and costs. If one considered this problem as an opportunity, the garbage as a resource â every country would immediately take actions to make profit of it. But think even more globally. Some states see climate change as a given fact, others deny its existence. It is undeniable that the global climate has changed considerably in the last 100 years and that there will be change in the future. Iâm sure every country alone will be able to confirm this tendency more or less. No one can say with any degree of certainty that the climate will in fact change permanently in which place in the world and what consequences this will have for the people living there. Many countries think itâs probably too early to accept any facts or to deal with it, donât they? I think that it is not too late for that, but there is an acute need for action in view of the global dimensions. The world as we are about to experience will no longer exist in the form of the latest two generations. Animal and plant species disappear, land areas quicken, sea levels change, ecosystems could collapse with unforeseen consequences. Youâve heard all of this before â but not from a common man like me. Whether this process is still to be stopped, is uncertain. No matter what might change, we, who may also be among the losers of man-made terraforming, could be forced to leave our homes, cities, and perhaps even our countries with one of our global neighbors to find a shelter at or maybe even permanently to be granted a new home. You may find it naive, but to reaffirm your friendâs loyalty and friendship in the distress of tomorrow, it is time to tear down walls here and there, build bridges, and stretch out your hand to others for a global understanding of the only truly beneficial goal that requires humanity to advance as a civilization to be worth not only to survive, but to expand the boundaries of the possible in unprecedented ways. Iâm sure itâs possible! Allow me a little thought experiment. Close your eyes and look back in time â the time when not every thought was thought as well as not any natural law was explained. Think of the inquisitive researchers who often built the foundations for todayâs technological evolution under the most difficult circumstances. As good as all those smart minds had one thing in common, they dared to question existing facts, tried out new ideas, as crazy as they may have seemed, and pushed the line of possibility a little further. Yet another trait common to all those brave explorers â usually, with the exception of exceptions, many of these explorers werenât the experts, the idols we look at today, at the beginning of their ministry. More often they were curious minds who, with a fairly broad general education, but with even more enthusiasm and perhaps a hint of fanatical pursuit, appropriated all the knowledge necessary for their research at their own discretion and yet were capable of extraordinary accomplishments. A modern example, albeit of a different academic education, can be found in the great minds of our time such as Bill Gates, Steve Jobs, and Elon Musk, e.g.. Consider todayâs teaching methods â the focus in early years is usually on teaching children to comply with social norms. Later, trying to internalize existing knowledge by memorizing. Usually this leaves no opportunity for the maturing of their own considerations and solutions. With luck, many children will end their school or academic career without ever having thought outside their own horizons. Of course, we have created brilliant researchers, doctors, physicists, and countless inventions this way, but imagine what a paradigm shift in the education of our offspring will do could. And then please think a step further, which potential could be opened up for society in this way. Presumably one could conjure up at this point a negative causal chain. Child becomes clever, situation in oneâs own country is doubted, revolution, wars, etc. But isnât it not much more likely that through a globally equally available education, through unfiltered available news and facts, global communication and cooperation the situation and performance for all could be effected and improved? Not least due to the rapidly advancing digitalization, deep learning and artificial intelligence, there will be less and less physically demanding work in the long run â maybe someday nobody will ever sew T-shirts in a dirty factory 16 hours a day. But no matter how optimistic or pessimistic our outlook for the future may be, change will inevitably come and the course is already set today. Ladies and gentlemen, I am not a politician, nor am I a public person or have the power and the money. But I can no longer stand in silence as you and your governments supposedly do things in the name of their respective people that you simply cannot decide. The air, water and earth, and even space around the earth, is being used, polluted or destroyed by your states, without ever asking me or any of the 7,545,484,518 people not belonging to the political or economic elite. Let me make a parable of how this, more or less, affects us indirectly. Think of an arbitrary man from Timbuktu or Alaska that determines with his decisions if you have food, clothes, healthcare, whether your water is drinkable, or your child dies of starvation. Perhaps, for the first time, you now do realize what it means to be a nobody like me out of the crowd of all people. But that does not mean it has to stay that way. You, as an elected representative of your government, I ask you, in the hope of best serving the interests of all humanity, to carry a message to your countries. The time when a fraction of humanity holds a majority in determining the fate of the world is coming to an end. We need to put any existing political world order to the test and realign it to the realities, goals and benefits of all. Weapons of mass destruction and warfare have been phased out! New industries must be developed to solve the most urgent human problems. The world needs to start reinventing itself, speaking with one voice and pulling together. Peace and freedom are the mothers who nourish us, keep our backs free, while our mind works to achieve the impossible. I humbly ask you, please proactively support this development. Be part of a movement born today, here and now to protect and improve tomorrow. Thank you very much for your attention and the possibility to address to you. â
Sehr seltsam dass die klimarettende Billie in ihrer Heimat mit einem dicken Didge herumfÀhrt der fast 18 Liter pro 100 Kilometer benötigt.
Ich wĂŒrde so was einfach nur mediegeil nennen.
Und keine SorgeâŠich erwarte nicht dass dieser Kommentar veröffentlicht wird.
So eigenkritisch ist eure Organisation halt michtâŠ