Wo­che 37/2019 – Bil­lie, An­ge­la und Do­nald

Mer­kel schlim­mer als Trump, Pro­mi­nen­te und Ge­werk­schaf­ten ru­fen zum Kli­ma­st­reik auf – in die­sem Wo­chen­be­richt er­fahrt ihr, was sich in der Wo­che vom 09.09 zum 15.09 er­eig­ne­ten und wel­che Ak­tio­nen bald noch fol­gen wer­den.

🤩 Über 500 deut­sche Or­te für das Kli­ma!
Der Glo­ba­le Kli­ma­st­reik am 20.09 rückt im­mer nä­her. Wei­ter­hin wird flei­ßig für den 20.09, dem glo­ba­len Kli­ma­st­reik, ge­plant und or­ga­ni­siert! Mitt­ler­wei­le wer­den wir in über 500 Städ­ten Deutsch­lands für das Kli­ma auf die Stra­ße ge­hen am be­sag­ten Da­tum. Teil da­von sind Mo­bi­li­sa­ti­on-Ak­tio­nen für Schu­len und Fir­men. Im­mer mehr gro­ße Un­ter­neh­men und Fir­men ge­ben be­kannt, dass sie sich dem Streik an­schlie­ßen wer­den. Das Mot­to #All­e­fürs­Kli­ma be­deu­tet, dass al­le Ge­nera­tio­nen auf­ge­ru­fen wer­den, an die­sem Kli­ma­st­reik teil­zu­neh­men. Denn für das Kli­ma brau­chen wir je­de ein­zel­ne Per­son – auch in Dei­nem Ort!

#week4CLIMATE rückt nä­her

Die week4CLIMATE star­tet ab dem 21.09 und läuft bis zum 27.09, auch hier sind zahl­rei­che Ak­tio­nen ge­plant, be­stimmt auch in dei­ner Nä­he! CLIMATE be­sitzt sie­ben Buch­sta­ben, dar­um ha­ben wir uns sie­ben pas­sen­de The­men aus­ge­sucht und sie­ben ver­schie­de­ne Or­te für die Fo­kus­de­mos. C wie Clean Oce­ans in Stral­sund, L wie li­fe-gi­ving fo­rests bei Köln, I wie Ice­land­s­capes in Berch­tes­ga­den, M wie Mar­sh­lands in Co­burg, A wie Asym­me­try glo­bal north vs. glo­bal south in Frank­furt am Main, T wie Truthwort­hi­ness of go­vernments in al­len Lan­des­haupt­städ­ten und zu gu­ter letzt E wie Earth. Sie­ben Ta­ge lang ha­ben wir sie­ben ver­schie­de­ne The­men aus­ge­sucht zu den sie­ben pas­sen­den Or­ten. Und am 27.09 ist Earth Strike, al­so auch ein in­ter­na­tio­na­ler Kli­ma­st­reik!

💚 Al­les so grün…

In Zü­rich ha­ben Umweltschützer*innen die Lim­mat grün ge­färbt, um auf die Kli­ma­kri­se auf­merk­sam zu ma­chen. Die Umweltschützer*innen wol­len da­mit ein Be­wusst­sein für den dro­hen­den Kol­laps des Öko­sys­tems schaf­fen. Sie färb­ten den Fluss mit Ura­nin, ei­nem Stoff, der für Men­schen und Um­welt un­ge­fähr­lich ist. Der­ar­ti­ge Ak­tio­nen wer­den häu­fi­ger pas­sie­ren, so die Umweltschützer*innen aus Zü­rich. Auch Ir­land wird grü­ner und hat be­schlo­ßen, 20 Jah­re lang jähr­lich 20 Mil­lio­nen Bäu­me zu pflan­zen. Ir­land macht Ernst im Kampf ge­gen die Kli­ma­kri­se. Spä­tes­tens 2050 will das Land CO2-neu­tral sein.

🤥 So nicht! Ab­sa­ge der IAA-Re­de

Zur Er­öff­nung der In­ter­na­tio­na­len Au­to­mo­bil-Aus­stel­lung (IAA) wer­den üb­li­cher­wei­se war­me Wor­te ge­reicht. Bis­her durf­te sich im­mer auch der am­tie­ren­de Ober­bür­ger­meis­ter Pe­ter Feld­mann der Stadt Frank­furt in die lan­ge Lis­te der Red­ner ein­rei­hen. Die­ses Mal ist es an­ders: zur 68. IAA soll der Ober­bür­ger­meis­ter schwei­gen. Feld­mann lässt sich aber nicht das Wort ent­zie­hen und hat die Re­de kur­zer­hand auf sei­ner Face­book-Sei­te ver­öf­fent­licht – und dar­in spart er nicht mit Kri­tik an der Au­to­in­dus­trie. „Kon­kret geht es dar­um, dass Men­schen, die sich im gu­ten Glau­ben ein Au­to ge­kauft ha­ben, nicht auf kal­tem We­ge durch Fahr­ver­bo­te ent­eig­net wer­den.“ ver­fass­te Feld­mann in sei­ner Re­de, aber auch „Ich möch­te ehr­lich sein: Frank­furt braucht mehr Bus­se und Bah­nen, aber nicht mehr SUVs.“

Auch Fri­days for Fu­ture war ein­ge­la­den, auf der dies­jäh­ri­gen IAA zu spre­chen. Aber mit der Aus­la­dung des Au­to­in­dus­trie-Kri­ti­kers Feld­mann zei­gen sich ein­mal mehr die Ab­sich­ten der IAA. Wir sind nicht be­reit für das Green­wa­shing der Au­to­in­dus­trie un­se­ren Na­men zu ge­ben – und ha­ben auch un­se­ren Re­de­bei­trag des­halb ab­ge­sagt!

🎙 Mer­kel schlim­mer als Trump?
Die Fri­days for Fu­ture-Ak­ti­vis­tin Lui­sa Neu­bau­er aus Ber­lin warf Mer­kel ei­ne Ver­wei­ge­rungs­hal­tung in der Kli­ma­po­li­tik vor, die in die­ser Hin­sicht „schlim­mer als Trump“ sei. Am schlimms­ten sind die Men­schen, die so tun, als wür­den sie was ma­chen, die Mög­lich­keit hät­ten, et­was zu ma­chen, sich aber da­ge­gen ent­schei­den – so Neu­bau­er. Wenn sich an der Hal­tung der deut­schen Po­li­tik nichts än­de­re, wer­de das „schick­sal­haft für Deutsch­land“, sag­te Neu­bau­er dem­nach. Wenn Deutsch­land das 1,5 Grad Ziel nicht er­rei­che, „ist es uto­pisch, dass es welt­weit klappt“. An­ge­la Mer­kel ha­be „un­fass­ba­re Mög­lich­kei­ten, am 20. 9., aber auch dar­über hin­aus“, so Neu­bau­er wei­ter. Am 20. Sep­tem­ber will sich die Bun­des­re­gie­rung auf ein Kli­ma­schutz­ge­setz ver­stän­di­gen – für den­sel­ben Tag ruft ein brei­tes Bünd­nis um Fri­days for Fu­ture zum glo­ba­len Kli­ma­st­reik auf.

📢 Bil­lie Ei­lish ruft zum Kli­ma­st­reik auf

Die welt­be­kann­te US-ame­ri­ka­ni­sche Sin­ger-Song­wri­te­rin Bil­lie Ei­lish ruft zum Kli­ma­st­reik auf. „The clock is ti­cking. on fri­day sep­tem­ber 20th and fri­day sep­tem­ber 27th you can make your voice be heard. ta­ke it to the streets.“ schrieb sie un­ter ih­rer ak­tu­ells­ten Sin­gle „all the good girls go to hell“. Zu Deutsch: „Die Uhr ti­cket. Am Frei­tag 20.09 und 27.09 kannst du dei­ne Stim­me hö­ren las­sen. Bringt es auf den Stra­ßen.“ Doch nicht nur Ei­lish ruft zum Kli­ma­st­reik auf. Im­mer mehr Ge­werk­schaf­ten und Pro­mi­nen­te äu­ßern sich öf­fent­lich, am glo­ba­len Kli­ma­st­reik am 20.09 teil­zu­neh­men – sei auch Du da­bei!

45 Kommentare zu „Wo­che 37/2019 – Bil­lie, An­ge­la und Do­nald

  1. In der jüngs­ten ZdF-Sen­dung ‚Fron­tal 21‘ (am 17.09.19, 21 h) wur­de wie­der ein­mal deut­lich: Die an­fäng­lich gu­te deut­sche Kli­ma­po­li­tik wur­de aus­ge­bremst. Von Kräf­ten, für die Um­sät­ze, Ka­pi­tal­erträ­ge und Markt­macht an ers­ter Stel­le ste­hen. Ih­ren Ein­fluss auf die Po­li­tik üben die­se Kräf­te vor al­lem über ei­ne Par­tei aus. Das Vi­deo von Re­zo ‚Die Zer­stö­rung der CDU‘ of­fen­bart hier­zu die alar­mie­ren­de Wahr­heit.

    1. Die Aus­sa­ge von Lui­sa Neu­bau­er „Am schlimms­ten sind die Men­schen, die so tun, als wür­den sie was ma­chen, die Mög­lich­keit hät­ten, et­was zu ma­chen, sich aber da­ge­gen ent­schei­den“ ist emo­tio­nal nach­voll­zieh­bar, aber den­noch un­zu­tref­fend.

      Das Pro­blem ist, sie hat mut­maß­lich ge­tan, was zum ge­gen­wär­ti­gen Zeit­punkt po­li­tisch durch­setz­bar war. Es führt über­haupt nicht wei­ter, wenn die Ver­säum­nis­se der Po­li­tik als Ver­sa­gen ein­zel­ner Per­so­nen in­ter­pre­tiert wer­den.

      Für die Zu­kunft der Be­we­gung fri­days­for­fu­ture scheint es mir es­sen­ti­ell, die ent­schei­de­ne Fra­ge an die Po­li­tik „War­um habt ihr nichts ge­tan, um die vor­her­seh­ba­re und vor­her­ge­sag­te (!) Kli­ma­ka­ta­stro­phe auf­zu­hal­ten“ nicht als (si­cher be­rech­tig­ten) Vor­wurf, son­dern als Fra­ge im ei­gent­li­chen Sin­ne, al­so als Fra­ge nach den Ur­sa­chen zu stel­len.

      Die Geg­ner in die­sem Kampf sind nicht ein­zel­ne Ak­teu­re, al­so nicht ein­zel­ne Per­so­nen, son­dern der Geg­ner ist ein Sys­tem. Es geht al­so um nicht we­ni­ger, als das glo­bal eta­blier­te Wirt­schafts­sys­tem zu re­for­mie­ren, trans­for­mie­ren oder zu er­set­zen, für das zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch kei­ne (funk­tio­nie­ren­de) Al­ter­na­ti­ve ent­wi­ckelt wur­de.

      z.B. Sys­tem Er­ror, noch bis 23.09.2019 in der Ar­te Me­dia­thek

      https://www.arte.tv/de/videos/050593–000‑A/system-error/

      Da­nie­la Volk­mann

      1. Das Sys­tem muss sich auf je­den Fall än­dern, da sind wir uns ei­nig. Dass aber ei­ne Frau Mer­kel nicht be­deu­tend mehr hät­te er­rei­chen kön­nen, hal­te ich für ei­ne An­nah­me, über die sie selbst sich sehr freu­en dürf­te. So ein­fach darf man Pro­fis nicht da­von­kom­men las­sen! Im üb­ri­gen ist das Volk nicht so blöd, wie vie­le Po­li­ti­ker of­fen­bar an­neh­men. Die meis­ten Men­schen sind es to­tal leid, ver­schau­kelt zu wer­den. Der sinn­lo­se, tot­ge­schwie­ge­ne Ver­lust von über 100.000 Ar­beits­plät­zen in So­lar- und Windin­dus­trie vs. so ‚un­glaub­lich gra­vie­ren­der‘ 6000 Ar­beits­plät­ze in der Koh­le­indus­trie ist nur ei­nes von ganz vie­len Bei­spie­len. Da wird im­mer wie­der mit zwei­er­lei Maß ge­mes­sen! Ehr­li­che, hu­ma­ne, zu­kunfts­si­chern­de Po­li­tik sieht ganz an­ders aus!

    2. So­lan­ge das Haupt­pro­blem nicht be­kämpft wird, spielt es kei­ne Rol­le was al­les in Rich­tung Kli­ma-/Um­welt­schutz un­ter­nom­men wird. Das Haupt­pro­blem ist ei­ne Mensch­heit mit knapp 8 Mil­li­ar­den Men­schen. Men­schen die konu­mie­ren, ver­brau­chen und In­di­vi­dua­lis­ten sind.
      Al­so, dar­über mal nach­den­ken, denn Ant­wor­ten auf die­se Tat­sa­che sind un­be­quem, aber not­wen­dig!

  2. Ich bin auch mass­los ent­täuscht von A. Mer­kel, die ja mal Um­welt­mi­nis­te­rin war…
    Ich hof­fe, dass der Kli­ma­st­reik rie­sig wird.

  3. Ich fin­de es klas­se, dass Ihr Euch so en­ga­giert und mich be­ein­druckt, wie gut Ihr or­ga­ni­siert seid. Ich ar­bei­te seit vie­len Jah­ren als Su­per­vi­so­rin mit vie­len „schwie­ri­gen“ Sys­te­men und mei­ne Er­fah­rung ist, im­mer gut dar­auf zu ach­ten, Prä­senz zu ent­wi­ckeln. Da­her mei­ne Idee zu Eu­rer Ab­sa­ge, auf der IAA zu re­den:
    Wie wä­re es, wenn Ihr die Re­de wahr­ge­nom­men hät­tet, aber gleich­zei­tig nicht „selbst“ ge­spro­chen hät­tet, son­dern Zi­tat von Wis­sen­schaft­lern oder z.B. dem Bür­ger­meis­ter von Frank­furt re­zi­tiert hät­tet. Im­mer nur ein – ma­xi­mal zwei Sät­ze – dann ei­ne Pau­se 10 – 20 Se­kun­den – und Ihr hät­tet die Zi­ta­te nicht kom­men­tiert oder di­suk­tiert.

  4. Die Kli­ma­kri­se kann kei­ner mehr leug­nen – es sei denn, man ist blind und taub. Kei­ner kann mehr sa­gen „das ha­ben wir nicht ge­wusst“, nie­mand kann gu­ten Ge­wis­sens mit „wei­ter so“ le­ben.
    Ge­hen wir auf die Stra­ßen, zei­gen wir Mut und Be­reit­schaft,
    den Wan­del zu ge­stal­ten!

  5. Hal­lo,

    ich den­ke wir müs­sen har­te Zei­le for­dern, wie bspw. dass al­le Län­der die­ser Welt 30% ih­res Staats­ge­bie­tes mit na­tur­na­hem Wald auf­fors­ten müs­sen.
    Und da­mit die Po­li­ti­ker und auch der Rest end­lich auf­wacht, ganz klar die For­de­rung nach der Wie­der­gut­ma­chung we­nigs­tens ei­nes klei­nen Teils der Kos­ten zu stel­len.

    Wir soll­ten den Po­li­ti­kern, Lob­by­is­ten und Ge­schäf­te­ma­chern (Un­ter­neh­mens- / Fonds­ei­gen­tü­mern, Ge­schäfts­füh­rern und Auf­sichts­rä­ten) kon­kret da­mit dro­hen, de­nen die Pen­sio­nen, Ren­ten, Ei­gen­tum und Ver­mö­gens­wer­te jeg­li­cher Art zu pfän­den und sie nach dem Ver­ur­sa­cher­prin­zi zur Re­chen­schaft zu zie­hen. Geld ist Macht. Und wenn man den mäch­ti­gen das Geld ent­zieht, ent­zieht man ih­nen auch die Macht.

    Gruß An­dre­as

  6. Nicht so­viel sab­beln. Auf je­des Dach in Eu­ro­pa ei­ne So­lar­an­la­ge, fer­tig wä­ren wir.
    Seht mal wie vie­le Dä­cher noch leer sind.

    1. Rich­tig, und über die Dä­cher hin­aus gibt es noch sehr viel mehr Flä­chen, die man da­zu nut­zen könn­te! So­lar­strom plus Was­ser­stoff­kreis­lauf, und al­les wird gut!

  7. Lie­be Or­ga­ni­sa­to­rin­nen und Or­ga­ni­sa­to­ren,
    dan­ke, dass ihr mich re­gel­mä­ßig in­for­miert und eu­re wert­vol­le Frei­zeit da­für op­fert.

    Mei­ne Bit­te:
    Die De­mo­ter­mi­ne früher(min. 2, bes­ser 4 Wo­chen vor­her) in den Me­di­en be­kannt ge­ben und mög­lichst gleich am An­fang der News­let­ter. Im­mer wie­der er­mun­te­re ich Kol­le­gin­nen und Freun­de zum Mit­ma­chen. De­nen ist das oft zu kurz­fris­tig.

    Grund­sätz­lich:
    Es ist rich­tig, die De­mos auf 15:00 zu le­gen, da ha­ben vie­le Schul- bzw. Dienst­schluss. Es hat viel­leicht nicht mehr Streik­cha­rak­ter, aber vie­le Mit­ar­bei­ter in Fir­men ma­chen dann auch mit.
    Fer­ner läuft die De­mo dann mit­ten durch den Be­rufs­ver­kehr, was gro­ße Auf­merk­sam­keit er­zeugt. Die­se Sät­ze sind nicht iro­nisch zu ver­ste­hen, son­dern ernst ge­meint.
    Herz­li­che Grü­ße
    To­bi­as

  8. Klar wer­de ich in der Zeit vom 20. – 27.09.2019 auf der Stra­ße sein und für ei­ne kli­ma­freund­li­che­re Po­li­tik zu kämp­fen! Je­der von uns (auch die Po­li­ti­ker welt­weit) kann sei­nen Bei­trag hier­zu leis­ten, um das ge­steck­te Kli­ma­ziel von 1,5°C zu er­rei­chen! WENN NICHT SOFORT GEHANDELT WIRD, WERDEN WIR ALLE EINE KLIMA – APOKALYPSE (NOCH IM 21. JAHRHUNDERT) ERLEBEN!

  9. Huhu – wollt Ihr den Na­men des grün ge­färb­ten Flus­ses Lim­mat in Zü­rich noch kor­ri­gie­ren?

    Für den 20.9. wün­sche ich viiiiiiiel Zu­lauf über­all!

  10. ES IST UNSER ALLER PFLICHT FÜR DEN KLIMASCHUTZ und ge­gen die Ver­gif­tung der Er­de (Bau­ern) ZU KÄMPFEN, SELBST UNSER LEBEN UMZUSTELLEN UND AM 20.9. ZUM KLIMASTREIK ZU GEHEN!!
    Noch kön­nen wir die Er­de ret­ten, aber es wird schon sehr knapp.
    Ant­je, 57 Jah­re, 3 Kin­der

  11. Mer­kel schlim­mer als Trump: Ti­tel fin­de ich nicht so toll, aber zur Ver­wei­ge­rungs­hal­tung der „Kli­ma­kanz­le­rin“ ha­be ich in der Frank­fur­ter Rund­schau vom 17.09.2019 ein auf­schluss­rei­ches In­ter­view mit Mi­cha­el Mül­ler ge­le­sen. Sei­ne Vor­wür­fe ge­gen­über der Kanz­le­rin ba­sie­ren auf den Er­fah­run­gen ei­nes „Zeit­zeu­gen“ und be­rück­sich­ti­gen den po­li­ti­schen und so­zia­len Kon­text.
    Sei­ne Stim­me könn­te ich mir auch in die­sem News­let­ter vor­stel­len.

    1. OK, ist Ge­schmacks­sa­che. Was Lui­sa aber da­mit sagt ist, dass die Prolls nicht ganz so schlimm sind wie die ‚Bie­der­män­ner‘, wenn bei­de Schlech­tes tun oder drin­gen­den Hand­lungs­be­darf igno­rie­ren – trotz ge­gen­tei­li­ger Be­teue­run­gen. Da hat sie lei­der völ­lig recht! Bei Prolls weißt Du, wor­an Du bist. Bei den an­de­ren ist das Po­ten­zi­al, gut­gläu­big rein­zu­fal­len und be­tro­gen zu wer­den, groß, und das tut dop­pelt weh.

  12. Ich dan­ke die­sen wun­der­vol­len neu­en Ge­nera­tio­nen für die­se auf­rüt­teln­de In­itia­ti­ve und dem Nicht-Nach­las­sen. Und ich fin­de es be­schä­mend, dass so vie­le, viel zu vie­le in mei­ner Ge­nera­ti­on (der so­ge­nann­ten Ge­nera­ti­on Golf) nach wie vor so un­end­lich le­thar­gisch und zu be­quem für Ver­än­de­run­gen sind. Da­bei sind wir es, die die­se Kli­ma­ka­ta­stro­phe zu ver­ant­wor­ten ha­ben. Aber auch mei­ne Ge­nera­ti­on hört Euch im­mer lau­ter und be­ginnt zu be­grei­fen. Es fin­det ein Um­den­ken statt – aber es muss schnel­ler, viel schnel­ler und ein­schnei­den­der ge­hen. Nie­mand hat die Zeit mehr zu trö­deln.

    Bit­te macht wei­ter, macht Druck und gebt nicht nach. Euch ge­hört die Zu­kunft. Ich und an­de­re un­ter­stüt­zen Euch – und wir wer­den mehr.
    Vie­len Dank!!!!

    Bea

  13. Lie­be Men­schen, ich ste­he voll und ganz hin­ter den Aus­sa­gen und Ak­tio­nen und neh­me am Frei­tag teil. Ei­ne Win­zig­keit, die in ei­nem geo­po­li­ti­schen Rah­men nicht ganz un­wich­tig sein könn­te, ist die Kor­rekt­heit von geo­gra­fi­schen Na­men. Der Fluss in Zü­rich heisst Lim­mat, auch wenn die Schweiz in­zwi­schen ih­re li­mits er­kennt 🙂 . Bes­te Grü­ße

  14. … war­um wer­den kei­ne re­gel­mä­ßi­gen au­to­frei­en (Sonn) Ta­ge, z. B. ein­mal im Mo­nat ge­schaf­fen???
    Gab‘s doch schon mal in der sog. Öl­kri­se… Kos­tet nix und wä­re ein star­ker, so­li­da­ri­scher An­fang!!!

  15. Schön wä­ren mas­sen­wei­se öf­fent­li­che Be­kun­dun­gen her­aus­ra­gen­der Per­sön­lich­kei­ten und Grup­pen, in Zu­kunft gänz­lich auf den Flug­ver­kehr zu ver­zich­ten.

  16. …ein gro­ßes Lob an den Frank­fur­ter OB, daß er – trotz Aus­la­dung der Au­to­mo­bil­in­du­s­true – sei­ne Mei­nung im Nez­terk dar­stell­te -
    hier bei uns in Köln ist un­se­re lie­be Hen­ri­et­te Reker, un­se­re OB, auch ei­ne Be­für­wor­te­rin für den 20.09.2019 (den größ­ten Kli­ma­st­reik), daß die städ­ti­schen Ar­beit­ge­ber, ih­ren Mitarbeiter/innen pro­blem­los an die­sem Frei­tag be­ur­lau­ben, bzw., Über­stun­den ab­bau­en lassen…das ist vor­bild­lich…
    …das be­wies un­se­re OB auch, als die Kli­ma­ak­ti­vis­ten in Köln vor dem Rat­haus ih­re Zel­te auf­schlu­gen, in­dem sie sie un­ter­stütz­te; es ghet ja bald wei­ter…
    Leu­te, re­det mit al­len, die ihr trefft, über den wich­ti­gen Tag un­se­res Kli­ma­st­reiks: Fri­day for Fu­ture; ich un­ter­stüt­ze un­se­re Ju­gend und mehr, wie ich kann…

  17. Lie­bes Team von Fri­days for Fu­ture,

    ich fin­de Eu­ren Ein­satz ein­fach klas­se und wer­de na­tür­lich am 20. Sep­tem­ber in Wies­ba­den da­bei sein!

    Für mich ist ins­be­son­de­re die Er­hal­tung der jet­zi­gen Wald­be­stän­de ex­trem wich­tig. Statt den Wald als Wirt­schafts­wald zu be­trach­ten, aus dem pro­fit­ori­en­tiert vor­zugs­wei­se ge­sun­de al­te Bäu­me „ge­ern­tet“ wer­den, wä­re es sinn­vol­ler, fi­nan­zi­el­le An­rei­ze für Wald­be­sit­zer zu schaf­fen mit dem Ziel, die Wäl­der als kom­ple­xe Öko­sys­te­me und CO2-Spei­cher zu er­hal­ten. Al­te Bäu­me spei­chern de­fi­ni­tiv mehr CO2 als Jung­bäu­me.

    Ein Wie­der­auf­fors­tungs­pro­gramm ist selbst­ver­ständ­lich sehr be­grü­ßens­wert, dau­ert je­doch Jahr­zehn­te. Da­vor al­te, gut ver­kauf­ba­re Bäu­me aus dem Be­stand zu neh­men, ist da­ge­gen aus kli­ma­po­li­ti­scher Sicht ab­so­lut kon­tra­pro­duk­tiv – und den­noch seit Jahr­zehn­ten gän­gi­ge Pra­xis, trotz des all­seits be­kann­ten Treib­haus­ef­fekts. Ge­sun­de (al­te) Bäu­me müs­sen aus mei­ner Sicht je­doch un­be­dingt im Wald ver­blei­ben, nicht zu­letzt zu dem Zweck, ei­ne gu­te Sa­men­qua­li­tät für künf­ti­ge Wäl­der zu ge­win­nen.

    Dass Misch­wäl­der re­sis­ten­ter ge­gen Schäd­lings­be­fall sind als Mo­no­kul­tu­ren, ist auch schon seit Jahr­zehn­ten be­kannt. Jetzt rächt sich der nicht er­folg­te Um­bau der Wäl­der mit ei­ner Bor­ken­kä­fer­pla­ge. Die von der an­hal­ten­den Tro­cken­heit ge­schwäch­ten Na­del­bäu­me (ins­be­son­de­re Fich­ten) kön­nen sich nicht mehr aus­rei­chend zur Wehr set­zen. Rund um mei­nen Wohn­ort im vor­de­ren Tau­nus ent­ste­hen nun rie­si­ge Frei­flä­chen durch das Ab­hol­zen der mitt­ler­wei­le to­ten Na­del­wäl­der.

    Das „Crad­le to Cradle“-Prinzip (Kreis­lauf­wirt­schaft) ist in der holz­ver­ar­bei­ten­den In­dus­trie si­cher noch nicht aus­ge­schöpft. Das Re­cy­cling von Holz­pro­duk­ten er­folgt bis­lang nur halb­her­zig. Hier ist be­stimmt noch viel Luft nach oben …

    Ich hof­fe sehr, dass in Sa­chen „Wald­nut­zung“ dau­er­haft und vor al­lem schnell auf gan­zer Li­nie ein ra­di­ka­les Um­den­ken statt­fin­det!

    Wei­ter­hin ganz viel Er­folg und lie­be Grü­ße

    Re­gi­na Sie­pel­mey­er

  18. Hal­lo
    Ich schrei­be hier mal, da ich mal et­was zu eu­rer Me­di­en­prä­senz sa­gen will. Wenn ihr Leu­te von eu­rer Sa­che über­zeu­gen wollt, und es sind noch lan­ge nicht al­le vom men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del über­zeugt oder han­deln da­nach, dann soll­te das an­ders ge­sche­hen als in den letz­ten Talk­sen­dun­gen. Ob das nun An­ne Will, Plas­berg oder auch Ill­ner war, die Art und Wei­se wie dort dis­ku­tiert und ar­gu­men­tiert wird, fin­de ich we­nig über­zeu­gend. Die Krö­nung war die Green­peace-Tan­te bei Ill­ner im Re­de­du­ell mit Scheu­er von der CSU. Ein­fach nur un­ter­ir­disch. Auch eu­re Frau Bre­mer bei Plas­berg war we­nig über­zeu­gend. Sie war über­heb­lich, von Oben her­ab, trot­zig, ar­ro­gant und von den Ar­gu­men­ten her sehr schwach. Nur Pa­ri­ser Kli­ma­ab­kom­men und im­mer wie­der die­sel­ben Lei­er von der Ret­tung des Pla­ne­ten wird kei­nen über­zeu­gen. Vie­le den­ken näm­lich, dass der Pla­net nicht ge­ret­tet wer­den muss und hal­ten das für apo­ka­lyp­tisch. Die Frau von Sand im Ge­trie­be bei An­ne Will hal­te ich für ei­ne links­ra­di­ka­le Spin­ne­rin. Ich glau­be das die Dis­kus­si­on so wie ihr sie be­treibt das Land Spal­ten wird, man sie­he die Wahl­er­geb­nis­se im Os­ten. Man kann nicht im­mer al­les ra­di­kal ein­for­dern oh­ne Rück­sicht auf Ver­lus­te und we­der nach links noch nach rechts schau­en. Ihr habt ei­ne wahn­sin­ni­ge Ent­wick­lung voll­bracht im letz­ten Jahr. Das war nicht selbst­ver­ständ­lich. Aber die­se ar­ro­gan­ten zum Teil re­spekt­lo­sen selbst­ver­herr­li­chen­den Auf­trit­te im Fern­se­hen wer­den euch nicht wei­ter­brin­gen. Wenn ihr eu­er Ziel err­rei­chen möch­tet müsst ihr an al­le Men­schen im Land den­ken. Und sol­che mas­si­ven po­li­ti­schen und ge­sell­schaft­li­chen Um­wäl­zun­gen las­sen sich nicht mit der Brech­stan­ge um­setz­ten, egal ob es hier um den Pla­ne­ten geht oder nicht. Das geht nur in ei­nem ver­nünf­ti­gen Dia­log. Das das nicht im­mer ein­fach ist, ist klar. Aber manch­mal ha­be ich das Ge­fühl, dass das pri­mä­re Ziel so man­cher Or­ga­ni­sa­tio­nen ein Sys­tem­wech­sel weg vom Ka­pi­ta­lis­mus ist. Das an sich wä­re ja in ei­nem ge­wis­sen Rah­men auch nicht so schlimm und viel­leicht auch not­wen­dig. Ei­ne Welt, wie sie al­ler­dings links­ra­di­ka­le Or­ga­ni­sa­tio­nen wie En­de Ge­län­de vor­schwebt, kann aber nicht das Ziel sein. Zum Schluss möch­te ich sa­gen, dass egal wie man jetzt zu Kli­ma­wan­del steht die Ge­sell­schaft vor an­spruchs­vol­len Zei­ten steht. Und Fakt ist, wenn die an­de­ren gro­ßen In­dus­trie­na­tio­nen nicht mit­zie­hen, wird es schwer. Und ir­gend­wann wird man in Deutsch­land den­ken, jetzt ist schon al­les so viel teu­rer ge­wor­den und wir wer­den im­mer mehr ge­schröpft, aber am Kli­ma­wan­del än­dert sich nichts. Denn egal ob wir ei­ne En­er­gie­wen­de oder ei­ne Ver­kehrs­wen­de hin­be­kom­men, wer­den an­de­re mit­zie­hen müs­sen um er­folg­reich zu sein. Und das wird so pro­gnos­ti­zie­re ich mal sehr schwer, sie­he USA.

    1. Im Gro­ßen und Gan­zen se­he ich das ge­nau­so, wo­bei ich „weg vom Ka­pi­ta­lis­mus“ klar be­für­wor­te, al­ler­dings mit dem Ziel „wirk­lich so­zia­le Markt­wirt­schaft und Ent­wi­ckeln von Al­ter­na­ti­ven zum Wachs­tum als ent­schei­den­dem Mo­tor“.

      Zur Me­di­en­prä­senz: Leo­nie macht bei FFF ei­ne gu­ten Job. Dar­aus darf man aber nicht ab­lei­ten, dass sie für die ex­trem an­spruchs­vol­len Me­di­en­auf­trit­te, auf die Mil­lio­nen schau­en, ge­eig­net ist. Fran­zis­ka Wes­sel zum Bei­spiel, ob­wohl erst 15, macht das sehr viel bes­ser, und mir kann nie­mand ein­re­den, dass es un­ter den vie­len 1000 FFF-Leu­ten nicht tol­le, cha­ris­ma­ti­sche Me­di­en­ta­len­te ge­ben soll. Hier ist drin­gend zu ei­nem ba­sis­de­mo­kra­ti­schen Pro­zess bei der Aus­wahl zu ra­ten, da­mit nur die Al­ler­bes­ten für die Me­di­en­auf­trit­te aus­ge­wählt wer­den!

      Im üb­ri­gen ra­te ich mei­nen Freun­den bei FFF seit lan­gem da­zu, in Zu­sam­men­ar­beit mit se­riö­sen Wis­sen­schaft­lern ei­ne gro­ße In­fo­platt­form zu schaf­fen. Dort soll­te al­les zu weg­wei­sen­den Tech­no­lo­gi­en, die schnells­tens zu för­dern sind, eben­so ste­hen, wie ein de­tail­lier­ter Ver­brau­cher-Gui­de. So­et­was kann klein an­fan­gen und all­mäh­lich wach­sen. Wer weiß in dem Sie­gel-Dschun­gel wirk­lich, was man gu­ten Ge­wis­sens kau­fen kann und wo­mit man Scha­den an­rich­tet? Vie­le Men­schen wis­sen nicht ein­mal, dass die ‚1‘ bei dem du­bio­sen ‚Tier­wohl-La­bel‘ nicht mit ’sehr gut‘ gleich­zu­set­zen ist!

      Nur durch Auf­klä­rung und Ori­en­tie­rung kann man das Wich­tigs­te über­haupt hin­be­kom­men, näm­lich die Mehr­heit des Vol­kes tief über­zeugt und ef­fek­tiv han­delnd hin­ter sich zu ha­ben. Al­les an­de­re wird kläg­lich schei­tern – und dann hof­fent­lich nicht kri­mi­nel­le Ab­spal­tun­gen wie En­de der Sech­zi­ger zur Fol­ge ha­ben!

      LG Ar­min

      1. Hal­lo Ar­min,

        wich­ti­ger Hin­weis. Auf­klä­rung ist der Schlüs­sel zu je­der Bes­se­rung. Ich hab letz­tens ei­ne sol­che Platt­form ge­fun­den. Die wol­len Ver­brau­cher in­for­mie­ren und be­ra­ten. In der En­er­gie­welt blickt nie­mand mehr vor lau­ter In­trans­pa­renz durch.

        Ach­ja die Platt­form heißt http://​www​.ne​t4​ener​gy​.com

        LG

  19. Zu­erst: Mei­ne tie­fe und von Her­zen kom­men­de Hoch­ach­tung vor FIF. Ihr kämpft mit Geist und sehr kom­pe­ten­tem Wis­sen. Das kann ich da­mit be­grün­den, dass ich seit ca. 15 Jah­ren je­den ein­schlä­gi­gen Be­richt samm­le, z.B. vom Pots­dam-In­sti­tut für Kli­ma­fol­gen­for­schung oder aus se­riö­sen Zeitungen,Windkraft Fach­zei­tun­gen, Bü­cher des Herrn Franz Alt, Un­ter­la­gen als För­der­mit­glied von Green­peace, seit 14 Jah­ren Strom­kun­de bei Green­peace-En­er­gy, Be­rich­te über den seit Jah­ren be­deu­tungs­lo­sen Emis­si­ons­han­del, Be­su­cher vie­ler De­mos in Ber­lin, Han­no­ver und vor dem Ham­bur­ger Rat­haus (De­cke­lung der Wind­kraft durch Herrn Ga­bri­el) so­wie mehr­mals in Gor­le­ben und Um­ge­bung von Krüm­mel, För­der­mit­glied der Deut­schen Um­welt­hil­fe.
    Es hat mich stets trau­rig ge­macht, wie un­se­re Po­li­tik die an­fäng­li­che Er­folgs­ge­schich­te des EEG im­mer wie­der aus­ge­bremst hat. Wir wis­sen, dass die Er­neu­er­ba­ren 200–300TSD Ar­beits­plät­ze ge­schaf­fen ha­ben und dass durch die­ses Aus­brem­sen, nach neue­ren In­for­ma­tio­nen, da­durch wie­der ca. 80TSD Ar­beits­plät­ze ver­lo­ren­gin­gen. Am Ab­bau der In­no­va­ti­ons­kraft, die für un­se­re Be­tei­li­gung an die­sem zu­künf­tig wach­sen­den Welt­markt not­wen­dig ist ha­ben sich un­se­re Po­li­ti­ker lang­fris­tig ver­sün­digt.
    Wei­ter­hin bin ich Ge­schä­dig­ter ei­nes Au­to­mo­bil­kon­zerns (EA 189 !-Be­sit­zer) und Klä­ger bei der Mus­ter­fest­stel­lungs­kla­ge ge­gen VW. Ich bin gut in­for­miert über die Trick­se­rei­en der Au­to­in­dus­trie. Als Dipl.-Ing. mit fast 50 jäh­ri­ger Tä­tig­keit in der che­mi­schen In­dus­trie war es für mich pro­blem­los die tech­ni­schen Zu­sam­men­hän­ge des ge­nia­len SCR-Ka­ta­ly­sa­tors zu ver­ste­hen, der von der Au­to­mo­bil­in­dus­trie ( ge­deckt von der Bun­des­re­gie­rung ) ver­schmäht wur­de.

    Ich selbst bin Va­ter von 3 KIn­dern und 5 En­keln, für de­ren le­bens­wer­te Zu­kunft ich mit­kämp­fe. Mein Haus hei­ze ich seit Jahr­zehn­ten mit Holz, so­dass ich nur et­wa noch 5% Gas be­nö­ti­ge. Mei­ne PKW Fahr­ki­lo­me­ter ha­be ich in den letz­ten 5–6 Jah­ren von ehe­mals 20TSD auf et­wa 8TSD pro Jahr ge­senkt und die Er­spar­nis­se dar­aus ste­cke ich in den ÖPNV. Seit 17 Jah­ren ma­che ich kei­ne Flug­rei­se mehr, über ECOSIA ge­he ich ins In­ter­net, mei­ne Er­näh­rung läuft kom­plett seit ca. 15 Jah­ren un­ter der Ver­wen­dung von Nah­rungs­mit­teln aus bio­lo­gisch dy­na­mi­scher Wirt­schasfts­wei­se ( vor­zugs­wei­se nach De­me­ter und Bio­land-An­bau­richt­li­nie ). Fleisch­ver­zehr um ca 80 % ge­senkt.
    Es ist mir ei­ne Her­zens­an­ge­le­gen­heit Eu­rer FIF-Be­we­gung, als den bis­her er­folg­reichs­ten Kämp­fer in die­ser Sce­ne, al­len nur mög­li­chen Er­folg zu wün­schen.

  20. Auch wenn es viel­leicht nicht ganz ins The­ma passt:

    Lasst euch nicht mit Kli­ma-NEU­TRA­LI­TÄT ab­spei­sen
    denn das wür­de be­deu­ten, es wer­den im­mer noch Schad­stof­fe aus­ge­bracht, ich pflanz ein Ap­fel­bäum­chen und da­für darf ich wei­ter­hin mei­nen SUV in der Stadt spa­zie­ren fah­ren … hö hö, die la­chen sich ins Fäust­chen und ma­chen wei­ter wie bis­her …
    son­dern die NULL-EMISSION auf al­len Ge­bie­ten (Ver­kehr, In­dus­trie Land­wirt­schaft, Flug- und Schiff­art usw) soll­te das Ziel sein, auch kein Li­thi­um mehr aus dem Bo­den pres­sen, es gibt bes­se­res zB Was­ser­stoff.
    Li­thi­um ist wie­der mal Raub­bau an der Re­sour­ce Na­tur. Die UNENDLICHE Gier der hei­li­gen ‚In­ves­to­ren‘. Ist Wirt­schafts­po­li­tisch ein wei­ter­so wie bis­her …
    Und denkt nur mal an das Ozon­loch, wie schnell war das ge­schlos­sen als die Po­li­tik han­del­te und FCKW, Lö­sungs­mit­tel und der­glei­chen von jetzt auf gleich ver­bo­ten hat, geht al­so doch

    Die­ter

    1. Se­he ich ganz ge­nau­so. Ein Skan­dal üb­ri­gens, dass es den H2-Kreis­lauf noch nicht in gro­ßem Um­fang gibt. Mit dem wür­den uns wie­der­hol­te Golf­krie­ge er­spart und vie­le an­de­re Pro­ble­me sehr sau­ber ge­löst.

      ‚Die Frei­heit des ei­nen en­det da, wo die an­de­rer be­ginnt!‘. Wer das ernst nimmt, darf nicht zu­las­sen, dass man sich frei­kau­fen und wei­ter­hin die Sau raus­las­sen kann. Ob un­ser Ber­li­ner Kli­ma­ka­ba­rett das be­grif­fen hat? Ich glau­be nicht dar­an. Wenn die mor­gen ih­re lus­ti­gen Sket­che prä­sen­tiert ha­ben, wis­sen wir mehr. Hof­fent­lich ge­hen dann Mil­lio­nen auf die Stra­ße!

      LG an al­le flei­ßi­gen Kli­ma­ret­ter

      Ar­min

  21. Es ist zum Ver­zwei­feln, die Wäl­der ster­ben oder wer­den ab­ge­brannt, die In­sek­ten und Tie­re ster­ben, die zu­neh­men­den Un­wet­ter be­ein­träch­ti­gen un­ser al­ler Le­ben etc. Aber die Mensch­heit hat nichts bes­se­res zu tun, als sich wei­ter im Kon­kur­renz-Kampf zu üben und den Welt­raum zu er­for­schen .… ist das arm!

  22. Klas­se, Lui­sa! Du triffst den Na­gel auf den Kopf! Ge­nau so ist Mer­kel – und war sie schon im­mer! Kei­ne Ah­nung, war­um so vie­le Men­schen dar­auf her­ein­fal­len. Mir hat mal ei­ne Zwan­zig­jäh­ri­ge ge­sagt: „Haupt­sa­che Ru­he und Ord­nung!“.

    So sind sie eben, die Deut­schen. So­gar vie­le der ganz jun­gen. Sie wol­len „kei­nen Är­ger“. Da kann hin­ter den Ku­lis­sen ru­hig das Al­ler­schlimms­te pas­sie­ren. Mit deut­schen Waf­fen dür­fen Men­schen ver­stüm­melt und ge­tö­tet wer­den, gif­ti­ger deut­scher Müll darf im Aus­land mit blo­ßen Hän­den sor­tiert wer­den, in Li­by­en darf es „zur Ent­las­tung Eu­ro­pas“ men­schen­un­wür­di­ge La­ger ge­ben, …, und selbst­ver­ständ­lich darf ger­ne der Ast ab­ge­sägt wer­den, auf dem wir al­le sit­zen. So­lan­ge man da­von nichts hö­ren und se­hen muss, ist al­les in Ord­nung.

    Es tut sehr gut, fest­zu­stel­len, dass ein jun­ger Mensch wie Du ver­stan­den hat, was da läuft und wie ge­fähr­lich das ist!

    LG Ar­min

  23. Bil­lie Ei­lish sagt: „… Stim­me hö­ren las­sen. Bringt sie (Eu­re Stim­me) auf die Stra­ßen.“

    An­sons­ten: Wei­ter so – die Welt ist noch zu ret­ten – auch ge­gen den Wil­len des all­mäch­ti­gen Ka­pi­tals und der Brem­ser aus Po­li­tik ‚Wirt­schaft und Kon­sum­idio­tie.

  24. Ich bin nun seit 30Jahren Wald­ar­bei­ter und ge­nau­so lan­ge weist die Forst­wis­sen­schaft dar­auf­hin die Mo­no­kul­tur um­zu­bau­en . Der Volks­ent­scheid zur bay. Forst­re­form hat ge­zeigt , daß die Be­völ­ke­rung kein In­ter­es­se hat .
    Heu­te ha­be ich den Ein­druck , daß zu­min­dest ein Teil der Jun­gen Men­schen sich für Um­welt , Ge­sund­heit , Na­tur stark ma­chen .
    Seit 2 Jah­ren bin ich 3facher Gross­va­ter und so ger­ne möch­te ich ei­ne le­bens­wer­te Hei­mat und Welt über­ge­ben des­we­gen kom­me ich mit euch zum De­mons­trie­ren in der Hoff­nung , daß sich die Po­li­ti­ker be­ein­dru­cken las­sen .

    1. Du hast (lei­der) recht. Volks­ent­schei­de sind nicht im­mer die bes­te Wahl. Sie­he Rauch­ver­bot in By durch VE, und NRW durch Mi­nis­te­rin­nen­ent­scheid, ein Spalt­pilz in die Ge­sell­schaft ge­wor­fen …

  25. Tol­le Kom­men­ta­re ! Und ein tol­ler Tag ges­tern !! Doch das Maß­nah­men­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung nann­te Lui­sa Neu­bau­er mit Recht ei­nen Skan­dal !!!

    Es gibt aber auch ein paar auf­rech­te Leu­te in der Gro­Ko. Sie ha­ben ver­hin­dert, dass es noch schlim­mer wur­de. Doch sie ste­hen ei­ner Über­macht von ‚Scheu­ers’ ge­gen­über, die ganz un­qua­li­fi­ziert sind und wohl nur mit Hil­fe von Lob­by­is­mus in die Re­gie­rung ka­men.

    Die Auf­rech­ten ha­ben auch noch die herr­schen­de Leh­re der Wirt­schafts­wis­sen­schaft ge­gen sich. Sie sagt, die Wirt­schaft sei wie ein sehr emp­find­li­ches Uhr­werk, in das mög­lichst nicht ein­ge­grif­fen wer­den soll­te. Denn die­ses Uhr­werk wür­de auch heu­te noch nicht ver­stan­den. Steu­ern sei­nen Gift für die Wirt­schaft. Steu­er­erhö­hun­gen sol­len höchs­tens mi­ni­mal und mit lan­ger Vor­lauf­zeit er­fol­gen, da­mit die Un­ter­neh­men Pla­nungs­si­cher­heit hät­ten. Da­her der Skan­dal, dass der Preis für CO2- Emis­sio­nen erst 2021 und da mit nied­li­chen zehn Eu­ro pro Ton­ne CO2 star­ten soll.

    Im Buch ‚Ma­kro­öko­no­mie‘ von Blan­chard und Il­ling (900 Sei­ten) ist zu le­sen: ‚Die Ma­kro­öko­no­men und da­mit auch die po­li­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ger, die sich auf den Rat der Ma­kro­öko­no­men ver­las­sen, wis­sen we­nig. Des­halb soll­ten sie auch we­nig tun.‘ An an­de­rer Stel­le die­ses Bu­ches wird ge­warnt, schon die un­vor­sich­ti­ge Äu­ße­rung ei­nes Po­li­ti­kers kön­ne das wirt­schaft­li­che Kli­ma zwi­schen zwei Län­dern ver­schlech­tern und ei­ne ver­häng­nis­vol­le Ket­ten­re­ak­ti­on aus­lö­sen. Nur bei ei­ner Kri­se müs­se die Po­li­tik ak­tiv wer­den, Geld lo­cker ma­chen und die Groß­ban­ken vor der Plei­te ret­ten.

    Dem Markt muss sich die Po­li­tik seit der Glo­ba­li­sie­rung im­mer mehr un­ter­ord­nen. Schon 1996 sag­te der da­ma­li­ge Chef der Deut­schen Bun­des­bank, Hans Tiet­mey­er: ‚Die meis­ten Po­li­ti­ker sind sich noch nicht im Kla­ren dar­über, wie sehr sie un­ter der Kon­trol­le der in­ter­na­tio­na­len Fi­nanz­märk­te ste­hen und so­gar von die­sen be­herrscht wer­den’.

    Die Wirt­schaft muss nach der herr­schen­den Leh­re auch stän­dig wach­sen. Denn ent­we­der fän­den die enor­men Ge­win­ne der Rei­chen im­mer wie­der lu­kra­ti­ve An­la­ge­mög­lich­kei­ten, oder der Geld­kreis­lauf hät­te ein Leck, das zur Wirt­schafts­kri­se und zu Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit führt. Dem al­lem tre­te ich ent­ge­gen in mei­nem Buch ‚Im Licht der Geld­strö­me – Die Wirt­schaft ver­ste­hen und dem Wohl der Men­schen un­ter­ord­nen’.

  26. Es wä­re doch so ein­fach . Für je­de Um­welt­be­las­tung in ei­nen Fond zah­len aus dem dann Kli­ma­freund­li­che Pro­jek­te im gro­ßen Stil fi­nan­ziert wer­den :
    z.B.: Je Li­ter Ben­zin + 30 Cent , je Ki­lo Fleisch 3 Eu­ro , je­der ge­buch­te Flug 20,00 Eu­ro , je­de ge­buch­te Kreuz­fahrt 100,00 Eu­ro , je in um­lauf ge­brach­te Ein­weg­ver­pa­ckung 10 Cent , je KW Gas oder Strom 5 Cent , je In­ter­net­an­schluss 5 Eu­ro im Mo­nat etc.etc.
    Das fin­det je­mand un­an­ge­nehm ? Ich auch , das wird für je­den teu­er ist aber die wahr­schein­lich ein­zi­ge Mög­lich­keit sehr schnell et­was zu be­we­gen.
    Ent­we­der al­le oder gar nicht , ein „wir strei­ken und ihr müsst ma­chen“ funk­tio­niert nicht .

    1. Das ist zwar rich­tig aber viel zu we­nig. Der Preis muss viel hoeher sein aus­ser­dem soll­te es kein Fond sein denn die­ser wird im­mer von ein­zel­nen kon­trol­liert.

  27. Für den ei­nen mag es be­ru­hi­gend sei, dass end­lich im­mer mehr Men­schen auf­ste­hen und für ei­nen Pa­ra­dig­men­wech­sel de­mons­trie­ren, #Fri­days­For­Fur­tu­re ist da ein wirk­lich tol­ler An­satz. Lei­der glau­be ich, dass das noch im­mer nicht reicht und viel zu we­ni­gen Men­schen Ge­hör ge­schenkt wird. Wie soll ein Ein­zel­ner auch in der glo­ba­len Me­di­en­la­wi­ne zu Wort kom­men. Was ist zum Bei­spiel hier­mit?

    Ei­ne Re­de an die UN, die nie ih­ren Weg vor die Mi­kro­fo­ne und Ka­ma­ras fand:

    Twit­ter: #ever­y­day­for­fu­ture

    „De­ar re­p­re­sen­ta­ti­ves of the coun­tries re­p­re­sen­ted he­re in the UN Ge­ne­ral As­sem­bly. To­day I stand be­fo­re you to­day as a hu­man, fa­ther and hus­band and not a ci­ti­zen of a cer­tain na­ti­on, dri­ven by the de­si­re to ap­peal to you and shake you up for the things that are not just my con­cerns but ours for us as a spe­ci­es which so­on will be­co­me our rea­li­ty. De­ri­ved from the fa­mous quo­te of Neil Arm­strong, I the­re­fo­re rai­se my voice as one of ma­ny to ser­ve the well-being of all. La­dies and gen­tle­men, con­si­der the things that I am about to pre­sent to you as a hum­ble re­quest from all tho­se who­se elec­ted re­p­re­sen­ta­ti­ves do not ade­qua­te­ly gi­ve a voice at in­ter­na­tio­nal le­vel or to tho­se who­se opi­ni­ons are ne­ver heard be­cau­se of the po­li­ti­cal si­tua­ti­on in their coun­tries. United in my heart, I ho­pe to make our voice heard and to op­po­se the po­li­ti­cal lea­ders of all coun­tries with the words: „We are the peop­le, we are 99% of hu­ma­ni­ty, fi­nal­ly car­ry our will in­to ac­count“. La­dies and Gen­tle­men, wi­t­hout any doubt, I trust that ele­men­ta­ry hu­man rights and fun­da­men­tal rights are not just the pri­vi­le­ges of the in­ha­bi­tants of lar­ge, wealt­hy in­dus­tri­al na­ti­ons, but are uni­ver­sal­ly va­lid for every sin­gle hu­man being. I ask you to look in­si­de yours­elf and ex­plo­re your heart, what would your li­fe be li­ke, less wealt­hy, less pri­vi­le­ged, less in­flu­en­ti­al? Think on­ce to the le­vel of a per­son who has no home, no se­cu­ri­ty and not even en­ough to eat or drink. In short, one of us who has not­hing and sur­vi­ves with dif­fi­cul­ty. May­be the­re is vio­lence and mur­der on the streets or even war in this coun­try and the­re is an acu­te dan­ger to li­fe and limb. Now ima­gi­ne, that the­re are no­ne of the ad­ver­si­ties de­scri­bed, peop­le do not have to star­ve and live in peace and se­cu­ri­ty in the neigh­bo­ring vil­la­ge. If not for your­sel­ves then for your fa­mi­lies, would not every sin­gle one of you do ever­ything to get the­re or to help chan­ge your own si­tua­ti­on at home? Pres­um­a­b­ly, you may now con­si­der me nai­ve, but that mind game was on­ly for in­ter­na­li­za­ti­on and should not be un­ders­tood as a call to di­vi­de all wealth among the world po­pu­la­ti­on. Cer­tain­ly, that would not sol­ve the ele­men­ta­ry pro­blems in in­di­vi­du­al coun­tries in the least. Mo­ney is just as litt­le a so­lu­ti­on to gre­at glo­bal pro­blems, as if shop­ping in one-world shops or half­he­ar­ted pro­mi­ses in the con­text of the United Na­ti­ons or at a G20 sum­mit would chan­ge anything in­de­ed. When did you last talk to one of the peop­le who need your help, un­der­stan­ding and above all your ac­tions to be ab­le to live pro­per­ly. For examp­le, ask child­ren in their teens in Ban­gla­desh, who al­rea­dy must work for a li­ving, or let a re­si­dent of the Af­ri­can sa­van­nah ex­p­lain what is im­portant to them. I am per­fec­t­ly su­re, lu­xu­ry items such as smart­pho­nes, vi­deo on de­mand ser­vices or sum­mer va­ca­ti­ons in the Ca­rib­be­an are cer­tain­ly not on top of their wis­hing lists. But dril­ling wells, han­ding out emer­gen­cy ra­ti­ons, or idea­listic pseu­do-de­ve­lop­ment aid, was­ting hund­reds of mil­li­ons a ye­ar in mis­gui­ded pro­jec­ts wi­t­hout much sustai­na­bi­li­ty ac­tual­ly isn’t hel­pful at all. What good is it for the star­ving child to have so­me­thing to eat to­day if it is mur­de­red by its own peop­le to­mor­row or dies of HIV at just un­der 20? What does it chan­ge, if there’s no fu­ture per­spec­tive to make a li­ving on their own? Would not every one of you do anything to pre­vent this or that fa­te for your own child­ren and fa­mi­ly? You are he­re in the be­lief that you are do­ing a good job but, while re­spec­ting your good in­ten­ti­ons and a suc­cess he­re and the­re, have you chan­ged en­ough sin­ce the es­tab­lish­ment of this in­sti­tu­ti­on, how has the world has be­en im­pro­ved as good as pos­si­ble? Peop­le are still dy­ing every day, war is still ever­y­day li­fe for mil­li­ons of peop­le, the en­vi­ron­ment is go­ing down the drain and re­sour­ces are being ex­ploi­ted wi­t­hout any sen­se of re­spon­si­bi­li­ty. Plea­se con­si­der our si­tua­ti­on ob­jec­tively. We all live on this pla­net that can ‘t be­long to an­yo­ne alo­ne, neit­her an in­sti­tu­ti­on nor a coun­try. Every stone, every me­a­dow and every oce­an be­longs to every sin­gle hu­man being – how can it be that a coun­try claims ow­nership for it? Of cour­se, it is ne­cessa­ry to re­gu­la­te and ar­ran­ge, to or­ga­ni­ze and to struc­tu­re go­vernments, mar­kets and mo­ney streams, but not mo­re. Not on the costs of other coun­tries and de­fi­ni­te­ly not against any mo­ral or com­mon sen­se. Na­tu­ral re­sour­ces on the land of a coun­try ba­si­cal­ly be­long to the world, at best to the in­di­ge­nous po­pu­la­ti­on but ne­ver to the coun­try its­elf, they are ac­tual­ly ina­li­en­ab­le. It is time to bring about a pa­ra­digm shift and ho­listi­cal­ly con­si­der the en­vi­ron­ment, re­sour­ces and world po­pu­la­ti­on out­si­de the exis­ting coun­tries, sta­te re­gu­la­ti­ons and terms of po­li­ti­cal cor­rec­t­ness. La­dies and gen­tle­men, the princi­ples of free mar­ket eco­no­my, de­mo­cra­tic or com­mu­nist sys­tems all have so­me­thing in com­mon. They all ser­ve the pur­po­se of or­ga­ni­zing so­cie­ties, in­crea­sing pro­spe­ri­ty and po­la­ri­zing and di­vi­ding man­kind. It is no se­cret that the gap bet­ween rich and poor is wi­de­ning ye­ar by ye­ar all over the world, lea­ding to mi­gra­ti­on among ma­ny other fac­tors. Right now, this can be se­en as an examp­le in the Me­di­ter­ra­ne­an or on the bor­der bet­ween cen­tral Ame­ri­ca and the USA. Ac­tual­ly, all coun­tries af­fec­ted by im­mi­gra­ti­on see this trend as a thre­at to wealth and se­cu­ri­ty ra­ther than as a source of growth and de­ve­lop­ment. But what if we start see­ing glo­bal de­ve­lop­ments as an op­por­tu­ni­ty to lea­ve na­tio­na­list in­te­rests be­hind? If we could igno­re the re­gio­nal origins of a hu­man being and in­s­tead gi­ve all peop­le on earth equal ac­cess to food, health ca­re, edu­ca­ti­on and wealth? If we un­der­stand peop­le as ca­pi­tal and not as le­ga­cy?! Fa­mi­lies in de­ve­lo­ping or in­dus­tri­al thres­hold coun­tries would no lon­ger have to se­cu­re their own pen­si­on by bea­ring child af­ter child, child po­ver­ty and work could be stop­ped, the po­ten­ti­al of several bil­li­on peop­le fi­nal­ly be used to the be­ne­fits of man­kind. All of this could be pos­si­ble – if hu­ma­ni­ty fi­nal­ly mer­ged in­to a who­le and stops to he­si­ta­te an re­main in me­di­eval pet­ty state­hood. Na­tio­nal in­te­rests are usual­ly a far­ce and ser­ve pri­ma­ri­ly on­ly po­li­ti­cal in­te­rests, the main­ten­an­ce of in­di­vi­du­al power, the pre­ven­ti­on of pro­gres­si­ve chan­ge or the ap­pease­ment of anxious ci­ti­zens or their pro­spe­ri­ty. De­ar La­dies and Gen­tle­men, what could the world of the fu­ture be li­ke? Which po­li­ti­cal chan­ges must be ma­de, so that ac­cess to ha­bi­ta­ble zo­nes on earth could be gran­ted to all peop­le in or­der to find pro­per ho­mes, glo­bal edu­ca­ti­on and to be used as a glo­bal be­ne­fit with their work? What el­se should mo­ve in the minds of peop­le? La­dies and gen­tle­men, I’m neit­her a mem­ber of Green­peace or PETA. I’m not he­re for Am­nes­ty In­ter­na­tio­nal, the WHO or any other in­sti­tu­ti­on eit­her. I do know, that I have no clue how to sol­ve mankind’s pro­blems, nor am I a trai­ned po­li­ti­ci­an, so, of cour­se, I can­not gi­ve you a con­clu­si­ve ans­wer to this ques­ti­on – but a few thoughts that might gi­ve you an idea of what should be do­ne. They evo­lu­ti­on of man­kind shows, all pro­blems can be sol­ved if the need for chan­ges is big en­ough and if there’s a thre­at to mankind’s exis­tence. La­dies and Gen­tle­men, it is en­ough. The time has co­me to ta­ke re­spon­si­bi­li­ty for each other and lead hu­ma­ni­ty in­to a new age. We need to work up re­li­gious con­cerns, ri­tes and mo­ra­li­ty and find mo­dern in­ter­pre­ta­ti­ons and ad­ap­ti­ons. Above all, howe­ver, we must over­co­me the gap bet­ween the in­di­vi­du­al re­li­gi­ons and gua­ran­tee every hu­man being the right to choo­se and prac­tice of re­li­gi­on free­ly. We must eli­mi­na­te the ine­qua­li­ty of gen­ders, disa­bi­li­ties, co­lour of skin or eth­nic back­ground. We must sub­sti­tu­te the princip­le of coun­try in­te­rests with the princip­le of glo­bal in­te­rest, make cli­ma­te pro­tec­tion the mo­ral foun­da­ti­on of ever­ything we do and trans­form a ci­ti­zen of a coun­try in­to a ci­ti­zen of the world. We must unite, on­ce and for all. Com­mu­ni­ca­ti­on is the most fun­da­men­tal key to de­ve­lop­ment and peace sin­ce the be­gin­ning of man­kind. It is time to find and un­der­stand the need for a uni­ver­sal lan­guage for all peop­le on the pla­net. This does not on­ly con­cern the spo­ken or writ­ten word, but al­so the hand­ling of fun­da­men­tal rights, va­lues and stan­dards. Pres­um­a­b­ly, it is uto­pi­an to long for the lan­guage of a sin­gle coun­try as the ba­sis for uni­ver­sal un­der­stan­ding among the peop­le as the­re will ne­ver be an agree­ment on a sin­gle lan­guage. Prag­ma­ti­cal­ly, one must say that man­kind has crea­ted all pre­vious lan­guages. What stands against a new, joint­ly crea­ted world lan­guage ba­sed on ma­the­ma­ti­cal lo­gic? What is the use of re­co­gni­zing the pri­ma­cy of glo­bal pre­ju­di­ce against sta­te in­te­rests over a mas­si­ve trans­fer of de­cisi­on-ma­king power to the United Na­ti­ons Coun­cil with equal rights for each coun­try? Is not that what is al­rea­dy being prac­ticed, al­beit on a much smal­ler sca­le at ci­ty, sta­te or con­ti­nen­tal le­vel? What could we achie­ve un­der the ban­ner of a sha­red world go­vernment, using hu­man ca­pi­tal, las­ting world peace, and fo­cu­sing on the evo­lu­ti­on of hu­ma­ni­ty? We are a sin­gle spe­ci­es. Even in a show­er of rain, drops of dif­fe­rent si­zes fall, every peb­b­le in a ri­ver looks dif­fe­rent and yet they all be­long tog­e­ther and are equal. Each and every one of us with ac­cess to the above-men­tio­ned re­sour­ces, with the abi­li­ty to ac­qui­re know­ledge, en­dow­ment with ina­li­en­ab­le rights and se­cu­re ba­sic needs, can con­tri­bu­te to the pre­ser­va­ti­on and de­ve­lop­ment of man­kind. La­dies and Gen­tle­men, an­yo­ne who hand­les re­sour­ces ac­tively and not just theo­re­ti­cal­ly can tell you how re­sour­ce con­ser­va­ti­on, or­der­ly re­co­very and pru­dent use are. As men­tio­ned at the be­gin­ning, all na­tu­ral re­sour­ces are pro­per­ty of the peop­le of this world and not of cor­po­ra­ti­ons, which ruth­less­ly ex­ploit them in an ir­re­spon­si­ble and pu­re­ly self-ser­ving in­ten­ti­on and lea­ve scor­ched earth be­hind. Does not ever­yo­ne have a right to live in a pre­ser­ved and pro­tec­ted glo­bal planet’s fau­na and flo­ra? Shouldn’t en­vi­ron­men­tal fac­tors not be con­trol­led on­ly on a theo­re­tic ba­sis in or­der to con­trol and pre­ser­ve who­le eco­sys­tems such as ra­in­fo­rests or every oce­an for the pro­tec­tion of li­fe on this pla­net? How should or­di­na­ry ci­ti­zens li­ke me make our wis­hes heard? How can chan­ges be ma­de if po­li­ti­ci­ans‘ elec­tion pro­mi­ses are on­ly va­lid un­til they ta­ke power and are on­ly lo­cal­ly va­lid in geo­po­li­ti­cal terms? What could be achie­ved wi­t­hout a glo­bal coor­di­na­ti­on if no­bo­dy is re­spon­si­ble on a glo­bal sca­le? Con­si­der the pol­lu­ti­on of the oce­ans, the gar­ba­ge rub­bish floa­ting in them, which al­rea­dy have the si­ze of so­me coun­tries on our pla­net. This pro­blem pops up in the press from time to time, on­ly to be for­got­ten again af­ter a short while. Why don ‘t our po­li­ti­ci­ans do anything about it? Why is the­re no rethin­king in the in­dus­tri­al groups of our na­ti­ons? The ans­wer, in my opi­ni­on, is greed for pro­fit and costs. If one con­si­de­red this pro­blem as an op­por­tu­ni­ty, the gar­ba­ge as a re­sour­ce – every coun­try would im­me­dia­te­ly ta­ke ac­tions to make pro­fit of it. But think even mo­re glo­bal­ly. So­me sta­tes see cli­ma­te chan­ge as a gi­ven fact, others de­ny its exis­tence. It is un­de­nia­ble that the glo­bal cli­ma­te has chan­ged con­si­der­a­b­ly in the last 100 ye­ars and that the­re will be chan­ge in the fu­ture. I’m su­re every coun­try alo­ne will be ab­le to con­firm this ten­den­cy mo­re or less. No one can say with any de­gree of cer­tain­ty that the cli­ma­te will in fact chan­ge per­man­ent­ly in which place in the world and what con­se­quen­ces this will have for the peop­le li­ving the­re. Ma­ny coun­tries think it’s pro­bab­ly too ear­ly to ac­cept any fac­ts or to deal with it, don’t they? I think that it is not too la­te for that, but the­re is an acu­te need for ac­tion in view of the glo­bal di­men­si­ons. The world as we are about to ex­pe­ri­ence will no lon­ger exist in the form of the la­test two ge­nera­ti­ons. Ani­mal and plant spe­ci­es disap­pe­ar, land are­as qui­cken, sea le­vels chan­ge, eco­sys­tems could col­lap­se with un­fo­re­se­en con­se­quen­ces. You’ve heard all of this be­fo­re – but not from a com­mon man li­ke me. Whe­ther this pro­cess is still to be stop­ped, is un­cer­tain. No mat­ter what might chan­ge, we, who may al­so be among the lo­sers of man-ma­de ter­ra­forming, could be forced to lea­ve our ho­mes, ci­ties, and perhaps even our coun­tries with one of our glo­bal neigh­bors to find a shel­ter at or may­be even per­man­ent­ly to be gran­ted a new home. You may find it nai­ve, but to re­af­firm your friend’s loyal­ty and fri­endship in the dis­tress of to­mor­row, it is time to te­ar down walls he­re and the­re, build brid­ges, and stretch out your hand to others for a glo­bal un­der­stan­ding of the on­ly tru­ly be­ne­fi­ci­al goal that re­qui­res hu­ma­ni­ty to ad­van­ce as a ci­vi­li­za­ti­on to be worth not on­ly to sur­vi­ve, but to ex­pand the bounda­ries of the pos­si­ble in un­pre­ce­den­ted ways. I’m su­re it’s pos­si­ble! Al­low me a litt­le thought ex­pe­ri­ment. Clo­se your eyes and look back in time – the time when not every thought was thought as well as not any na­tu­ral law was ex­p­lai­ned. Think of the in­qui­si­ti­ve re­se­ar­chers who of­ten built the foun­da­ti­ons for today’s tech­no­lo­gi­cal evo­lu­ti­on un­der the most dif­fi­cult cir­cum­s­tan­ces. As good as all tho­se smart minds had one thing in com­mon, they da­r­ed to ques­ti­on exis­ting fac­ts, tried out new ide­as, as cra­zy as they may have see­med, and pu­shed the li­ne of pos­si­bi­li­ty a litt­le fur­ther. Yet ano­t­her trait com­mon to all tho­se bra­ve ex­plo­rers – usual­ly, with the ex­cep­ti­on of ex­cep­ti­ons, ma­ny of the­se ex­plo­rers weren‘t the ex­perts, the idols we look at to­day, at the be­gin­ning of their mi­nis­try. Mo­re of­ten they we­re cu­rious minds who, with a fair­ly broad ge­ne­ral edu­ca­ti­on, but with even mo­re en­thu­si­asm and perhaps a hint of fa­na­ti­cal pur­su­it, ap­pro­pria­ted all the know­ledge ne­cessa­ry for their re­se­arch at their own dis­cre­ti­on and yet we­re ca­pa­ble of ex­tra­or­di­na­ry ac­com­plish­ments. A mo­dern examp­le, al­beit of a dif­fe­rent aca­de­mic edu­ca­ti­on, can be found in the gre­at minds of our time such as Bill Gates, Ste­ve Jobs, and Elon Musk, e.g.. Con­si­der today’s tea­ching me­thods – the fo­cus in ear­ly ye­ars is usual­ly on tea­ching child­ren to com­ply with so­ci­al norms. La­ter, try­ing to in­ter­na­li­ze exis­ting know­ledge by me­mo­ri­zing. Usual­ly this lea­ves no op­por­tu­ni­ty for the ma­tu­ring of their own con­si­de­ra­ti­ons and so­lu­ti­ons. With luck, ma­ny child­ren will end their school or aca­de­mic ca­re­er wi­t­hout ever ha­ving thought out­si­de their own ho­ri­zons. Of cour­se, we have crea­ted bril­li­ant re­se­ar­chers, doc­tors, phy­si­cists, and count­less in­ven­ti­ons this way, but ima­gi­ne what a pa­ra­digm shift in the edu­ca­ti­on of our off­spring will do could. And then plea­se think a step fur­ther, which po­ten­ti­al could be ope­ned up for so­cie­ty in this way. Pres­um­a­b­ly one could con­ju­re up at this point a ne­ga­ti­ve cau­sal chain. Child be­co­mes cle­ver, si­tua­ti­on in one’s own coun­try is doub­ted, re­vo­lu­ti­on, wars, etc. But isn‘t it not much mo­re li­kely that through a glo­bal­ly equal­ly avail­ab­le edu­ca­ti­on, through un­fil­te­red avail­ab­le news and fac­ts, glo­bal com­mu­ni­ca­ti­on and coope­ra­ti­on the si­tua­ti­on and per­for­mance for all could be ef­fec­ted and im­pro­ved? Not least due to the ra­pidly ad­van­cing di­gi­ta­li­za­ti­on, de­ep lear­ning and ar­ti­fi­ci­al in­tel­li­gence, the­re will be less and less phy­si­cal­ly de­man­ding work in the long run – may­be so­me­day no­bo­dy will ever sew T‑shirts in a dir­ty fac­to­ry 16 hours a day. But no mat­ter how op­ti­mistic or pes­si­mistic our out­look for the fu­ture may be, chan­ge will ine­vi­ta­b­ly co­me and the cour­se is al­rea­dy set to­day. La­dies and gen­tle­men, I am not a po­li­ti­ci­an, nor am I a pu­blic per­son or have the power and the mo­ney. But I can no lon­ger stand in si­lence as you and your go­vernments sup­po­sed­ly do things in the na­me of their re­spec­tive peop­le that you sim­ply can­not de­ci­de. The air, wa­ter and earth, and even space around the earth, is being used, pol­lu­t­ed or de­s­troy­ed by your sta­tes, wi­t­hout ever as­king me or any of the 7,545,484,518 peop­le not be­lon­ging to the po­li­ti­cal or eco­no­mic eli­te. Let me make a pa­ra­ble of how this, mo­re or less, af­fec­ts us in­di­rec­t­ly. Think of an ar­bi­tra­ry man from Tim­buk­tu or Alas­ka that de­ter­mi­nes with his de­cisi­ons if you have food, clo­thes, health­ca­re, whe­ther your wa­ter is drin­ka­ble, or your child dies of star­va­ti­on. Perhaps, for the first time, you now do rea­li­ze what it me­ans to be a no­bo­dy li­ke me out of the crowd of all peop­le. But that does not me­an it has to stay that way. You, as an elec­ted re­p­re­sen­ta­ti­ve of your go­vernment, I ask you, in the ho­pe of best ser­ving the in­te­rests of all hu­ma­ni­ty, to car­ry a mes­sa­ge to your coun­tries. The time when a frac­tion of hu­ma­ni­ty holds a ma­jo­ri­ty in de­ter­mi­ning the fa­te of the world is co­m­ing to an end. We need to put any exis­ting po­li­ti­cal world or­der to the test and rea­lign it to the rea­li­ties, goals and be­ne­fits of all. Wea­pons of mass de­st­ruc­tion and war­fa­re have be­en pha­sed out! New in­dus­tries must be de­ve­lo­ped to sol­ve the most ur­gent hu­man pro­blems. The world needs to start re­inven­ting its­elf, speaking with one voice and pul­ling tog­e­ther. Peace and free­dom are the mo­thers who nou­rish us, keep our backs free, while our mind works to achie­ve the im­pos­si­ble. I hum­bly ask you, plea­se proac­tively sup­port this de­ve­lop­ment. Be part of a mo­ve­ment born to­day, he­re and now to pro­tect and im­pro­ve to­mor­row. Thank you very much for your at­ten­ti­on and the pos­si­bi­li­ty to ad­dress to you. “

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