Wo­che 39/2019 – es bringt doch al­les nichts?

In der Wo­che vom 23. – 29.9.2019 ist wie­der un­fass­bar viel pas­siert – die in­ter­na­tio­na­le #week4CLIMATE ist vor­bei, zahl­rei­che Klimaforscher*innen äu­ßern sich laut­stark über das voll­kom­men un­zu­rei­chen­de Kli­ma­pa­ket der Gro­Ko und das Ver­ei­nig­te Kö­nig­reich ei­nigt sich auf ei­nen Koh­le­aus­stieg bis zum Jahr 2025! Jo­na­than und Han­na fas­sen die Wo­che für Euch zu­sam­men.

🎉 Es geht wei­ter!

Vom 20.9. bis zum 27.9. wa­ren auf der gan­zen Welt im Rah­men der #week4future und zwei­er In­ter­na­tio­na­ler Kli­ma­st­reik­ta­ge weit mehr als sie­ben Mil­lio­nen Men­schen auf der Stra­ße. Ge­mein­sam ha­ben wir ge­zeigt, dass es so nicht wei­ter­ge­hen kann und wir end­lich han­deln müs­sen, um die größ­te Kri­se der Mensch­heit noch zu stop­pen! Am ver­gan­ge­nen Mon­tag ha­ben Gre­ta Thun­berg und wei­te­re Klimaktivist*innen so­gar ei­ne Be­schwer­de vor den Ver­ein­ten Na­tio­nen ge­gen ver­schie­de­ne Län­der ein­ge­reicht, um zu un­ter­strei­chen, dass die Kli­ma­kri­se auf­ge­hal­ten wer­den muss – un­ter an­de­rem ge­gen Deutsch­land! Die UN-Mit­glieds­staa­ten wür­den nicht ge­nug ge­gen den Kli­ma­wan­del un­ter­neh­men, sa­gen sie. Und auch wir ge­ben nicht auf und strei­ken wei­ter – ei­ne Ak­ti­on in Dei­ner Nä­he fin­dest du hier!

😖 Ver­sagt – es bringt „über­haupt nichts“…

„Ich bin ge­schei­tert“, gab Deutsch­lands be­kann­tes­ter Kli­ma­for­scher Mo­jib La­tif vom Kie­ler Zen­trum für Ozean­for­schung be­kannt. Seit 30 Jah­ren ver­su­che er, Po­li­tik wie die Ge­sell­schaft mit der Dra­ma­tik des Kli­ma­wan­dels und den Fol­gen der Erd­er­wär­mung ver­traut zu ma­chen, doch noch im­mer wer­de er von den Men­schen bei­na­he un­gläu­big ge­fragt, ob es wirk­lich so schlimm sei.  Und dann auch das noch: das Kli­ma­pa­ket bringt für’s Kli­ma „über­haupt nichts“. Das am Frei­tag von der Gro­ßen Ko­ali­ti­on ver­ab­schie­de­te Kli­ma­schutz­pro­gramm sei le­dig­lich der „kleins­te ge­mein­sa­me Nen­ner“ der Ko­ali­tio­nä­re: „Das bringt fürs Kli­ma über­haupt nichts.“ Das Fehl­ver­hal­ten und die Un­tä­tig­keit sei­tens der Po­li­tik bringt zahl­rei­che Klimaforscher*innen sehr auf – auch sie ru­fen die Po­li­tik auf, end­lich zu han­deln, da das Kli­ma­schutz­pa­ket „über­haupt nichts bringt“!

Groß­bri­tan­ni­en macht Schluss!

Bis 2025 möch­te das Ver­ei­nig­te Kö­nig­reich end­gül­tig aus dem schmut­zi­gen Koh­le­strom aus­stei­gen und nach über hun­dert Jah­ren die Koh­le-Ära be­en­den. Das liegt vor al­lem dar­an, dass das Land stark un­ter der Luft­ver­schmut­zung lei­det. Bis es so­weit ist, möch­ten die Men­schen auf der In­sel im­mer­hin Schritt für Schritt auf ihr gro­ßes Ziel hin­ar­bei­ten und ha­ben so­ge­nann­te koh­le­freie Ta­ge ein­ge­führt, an de­nen die Strom­ver­sor­gung schon jetzt völ­lig oh­ne den fos­si­le Brenn­stof­fe von stat­ten geht.

📞 Hass und Seel­sor­ge

Nicht erst seit ih­rer sehr emo­tio­na­len Re­de vor der UN-Kli­ma­kon­fe­renz ern­tet Gre­ta Thun­berg sehr viel Hass vor al­len Din­gen im In­ter­net. Sie selbst kann das nicht ver­ste­hen und sagt: „I ho­nest­ly don’t un­der­stand why adults would choo­se to spend their time mo­cking and threa­ten­ing teen­agers and child­ren for pro­mo­ting sci­ence, when they could do so­me­thing good in­s­tead. I guess they must sim­ply feel so threa­tened by us“. Der aus­tra­li­sche Co­me­di­an Mark Hum­phries al­ler­dings hat sich da­für et­was an­de­res aus­ge­dacht – und zwar für die Ha­ter. „Wenn Sie ein er­wach­se­ner Mensch sind, der aus un­er­find­li­chen Grün­den ein Kind an­schrei­en will, ist die Gre­ta Thun­berg Hel­pli­ne für Sie da“, heißt es dort. Ei­ne Te­le­fon­seel­sor­ge al­so.

🌳 Ein­heit ein­bud­deln

Am 3. Ok­to­ber ist nicht nur der Tag der Deut­schen Ein­heit – über­all in Deutsch­land wer­den an die­sem Tag Bäu­me ge­pflanzt. Kürz­lich sorg­te ei­ne Stu­die von Wis­sen­schaft­lern der ETH Zü­rich für Auf­se­hen: Die wirk­sams­te Maß­nah­me ge­gen den Kli­ma­wan­del sei es, die Wäl­der auf­zu­fors­ten. Denn Bäu­me sind in der La­ge, das von Men­schen pro­du­zier­te CO2 aus der Luft auf­zu­neh­men und es in le­bens­not­wen­di­gen Sauer­stoff um­zu­wan­deln. Lei­der je­doch ist der Trend eher ge­gen­läu­fig – vie­le Wäl­der wer­den im­mer wei­ter ab­ge­holzt. Auch in Deutsch­land war­nen Expert*innen vor ei­nem neu­en Wald­ster­ben, aus­ge­löst durch Dür­ren, Schäd­lin­ge und den Kli­ma­wan­del. Auch in Deutsch­land war­nen Ex­per­ten vor ei­nem neu­en Wald­ster­ben, aus­ge­löst durch Dür­ren, Schäd­lin­ge und den Kli­ma­wan­del. Schles­wig-Hol­stein ist in die­sem Jahr für die Fei­er­lich­kei­ten zum Tag der Deut­schen Ein­heit zu­stän­dig und möch­te da­für un­ter dem Mot­to „Ein­heits­bud­deln“ Bäu­me pflan­zen.

📥 Dein Feed­back ist ge­fragt!

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68 Kommentare zu „Wo­che 39/2019 – es bringt doch al­les nichts?

  1. Es ist schon er­staun­lich, wie schnell „al­te grau­haa­ri­ge er­wach­se­ne Po­li­ti­ker“ jed­we­de Ver­nünf­ti­ge Dis­kus­si­ons­wei­se ver­las­sen, wenn wir die­sen die Wahr­heit über un­se­re ak­tu­el­le „Erd­si­tua­ti­on“ vor Au­gen hal­ten (sie­he bspw. Je­re­my Clark­son).

    Ich selbst ge­hö­re mit 52 auch nicht mehr zu den Jüngs­ten. Aber wenn wir jetzt nicht für das Kli­ma „kämp­fen“, ist wohl nicht mehr viel zu ret­ten.

    Des­we­gen fff und vie­le an­de­re Um­welt­schüt­zer … im­mer wei­ter ma­chen! Ich wer­de auch von Tag zu Tag ak­ti­ver. Und JEDER kann hel­fen.
    Kars­ten

    1. Ja! Bei­spiels­wei­se mit­tels zi­vi­lem Un­ge­hor­sam und ge­walt­frei­en Ak­tio­nen mit XR Ec­tinc­tion­Re­bel­li­on
      in Ber­lin: ab dem 7.Oktober, die gan­ze zwei­te Wo­che über und dar­über hin­aus! Ab nach Ber­lin !! Auch für mich als Ü70 .
      Wolf­gang

    2. Der Na­to-An­griff auf Ju­go­sla­wi­en brach­te durch die bren­nen­den Che­mie­be­trie­be und Ra­ke­ten­treib­stof­fe den größ­ten punk­tu­el­len Aus­stoss an CO2 seit dem Golf­krieg! Oh­ne Frie­dens­po­li­tik bleibt der tol­le Kli­ma­auf­schrei der Ju­gend Den­ken oh­ne Zu­sam­men­hän­ge. Ne­ben dem Mi­li­tär ist die deut­sche Bau­wirt­schaft mit ih­rem en­er­gie­schlu­cken­den, nicht auf Re­cy­cling ori­en­tier­ten Ma­te­ri­al­wahn üb­ri­gens der zwei­te gröss­te CO2 Ver­ur­sa­cher! Jetzt mar­schiert die Tür­kei ge­gen die Kur­den. Wo blei­ben die Pro­tes­te von Fri­day Form Fu­ture??

  2. Lie­be FFF Ak­ti­vis­tin­nen und Ak­ti­vis­ten,
    ich bin froh, dass die Ju­gend auf die Stra­ßen geht. Es ist lan­ge über­fäl­lig. Lei­der neh­me ich in mei­nem Um­feld, in Co­me­dy Sen­dun­gen und in den so­zia­len Me­di­en (Face­book) wahr, dass Er­wach­se­ne in der Mehr­zahl nicht er­reicht wer­den von eu­ren Hil­fe­ru­fen.
    Mei­ner Mei­nung nach muss an der Ur­sa­che des Di­lem­mas mehr ge­ar­bei­tet wer­den. Die liegt mei­nes Er­ach­tens dar­in, dass die Ge­sell­schaft Jahr­zehn­te oder viel­leicht so­gar Jahr­hun­der­te lang ge­lernt hat, dass man sich über sei­nen Reich­tum pro­fi­liert und An­er­ken­nung ern­tet. Um dem ent­ge­gen zu steu­ern, müss­ten die Me­di­en viel, viel mehr zu ei­nem Um­den­ken bei­tra­gen. Wer­bung für Kon­sum­gü­ter müss­te ko­los­sal re­du­ziert wer­den, am bes­ten nur auf not­wen­di­ge Gü­ter und Dienst­leis­tun­gen. Be­kommt der Mensch kei­ne un­glaub­lich reiz­vol­le Idee für ei­ne al­ter­na­ti­ve Le­bens­form, se­he ich die Mensch­heit schei­tern.
    Au­ßer­dem muss der glo­ba­le welt­wei­te Ge­dan­ke ge­gen den Kli­ma­wan­del mehr in den Fo­kus tre­ten. Deut­schen Bür­gern er­scheint der „klei­ne“ deut­sche An­teil am Kli­ma­wan­del ver­gli­chen mit Na­tio­nen wie Chi­na und Ame­ri­ka zu ge­ring um ei­ne Not­wen­dig­keit der Än­de­rung im ei­ge­nen Land für not­wen­dig zu er­ach­ten. Nur we­ni­ge sind be­reit auf lieb­ge­won­ne­ne, teil­wei­se hart er­ar­bei­te­te, be­que­me Le­bens­ge­wohn­hei­ten für den ge­fühl­ten Trop­fen auf den hei­ßen Stein zu ver­zich­ten.
    Ein paar Ge­dan­ken, die euch viel­leicht schon be­kannt sind und wenn nicht, even­tu­ell neue Im­pul­se bie­ten.
    Ich wün­sche uns al­len ei­ne gu­te und fröh­li­che Zu­kunft.
    Mit herz­li­chen Grü­ßen
    Ur­su­la Lutsch

    1. Ur­su­la:
      „59% der Be­frag­ten fin­den, dass der Kli­ma­wan­del der­zeit wich­tigs­tes The­ma in Deutsch­land ist.“ (ZDF Ba­ro­me­ter)
      Man kann nicht wirk­lich sa­gen, dass Er­wach­se­ne in der Mehr­heit nicht er­reicht wer­den.
      „70% der Bue­r­ger fan­den, sie mu­ess­ten auch selbst mehr tun.“ Fast 3/4 der Men­schen in Deutsch­land. Dass da­mit nichts er­reicht wur­de zeigt le­dig­lich, dass die De­mo­kra­tie in die­sem Land nicht funk­tio­niert, dass der Druck bei wei­tem noch nicht hoch ge­nug ist.
      Ein­heits­bud­deln ist ei­ne gu­te Ge­le­gen­heit, selbst et­was zu tun. Wer ei­nen Baum pflanzt – fu­er das Kli­ma, fu­er die Tie­re und fu­er uns al­le, be­kommt auch ei­ne di­rek­te­re Ver­bin­dung zur Na­tur.
      Lasst uns Bae­u­me pflan­zen!
      Gru­es­se an al­le
      Ar­tur

    1. GO AHEAD, GRETA !!!
      Und bit­te auch al­le An­de­ren von FFF und drum­her­um nebst al­le Gleich­ge­sinn­ten!
      Eu­er Ein­satz ist so in­spi­rie­rend und be­wun­derns­wert und be­wegt zum Mit­ma­chen!
      Ich glau­be, dass vie­le Men­schen sich die Fol­gen ei­ner wei­te­ren Er­wär­mung nicht wirk­lich vor­stel­len kön­nen (oder wol­len) und da­her wie­der ein­mal die schwei­gen­de Mehr­heit bil­den. Ob­wohl doch nun (end­lich) in al­len Me­di­en alar­mie­ren­de Be­rich­te und Bil­der zu se­hen sind. Aber bei vie­len, durch al­le (!) Al­ters­grup­pen hin­durch, ist wohl zur Zeit noch an­ge­sagt: „Haupt­sa­che Ihr habt Spass!“ – frei nach Me­dia­Markt… .
      Lei­der fehlt aus mei­ner Sicht auch ei­ne Per­son aus Me­di­en, Po­li­tik oder Wis­sen­schaft, die be­kannt, an­er­kannt und glaub­wür­dig ge­nug ist, um mit deut­li­chen Wor­ten die FFF-For­de­run­gen zu un­ter­stüt­zen, Gre­ta und An­de­re et­was zu ent­las­ten und für ei­ni­ge Jah­re dar­aus qua­si ei­nen full­time-job macht.
      Al­so ein oder meh­re­re Lobbyist/en FÜR den Stopp der Nut­zung fos­si­ler En­er­gie­trä­ger usw., der den ver­ant­wort­li­chen – von uns für „Pro­blem-Be­sei­ti­gun­gen“ ge­wähl­ten – Po­li­ti­kern Feu­er un­ter den H. macht! Aber selbst ein Oba­ma, der welt­weit be­kannt ge­nug und wohl fä­hig wä­re, wahrt die Staats­rä­son und hält sich zu­rück, ob­wohl ihm be­kannt sein muss, dass die Kli­ma­kol­laps-Uhr be­reits ge­gen uns läuft.
      So­lan­ge so je­mand (oder meh­re­re) al­so nicht in Sicht ist, hof­fe ich, dass Ihr wei­ter macht und da­durch im­mer mehr Men­schen ak­tiv wer­den, um der Po­li­tik Bei­ne zu ma­chen, die bis­her of­fen­bar von uns ein­zel­nen Bür­gern die Lö­sung des Pro­blems erwartet(sog. „Kli­ma-Pa­ket“…), an­statt mu­tig die gröss­ten CO2-Schleu­dern schnells­tens ab­zu­schal­ten. Frei­wil­lig wer­den zu we­ni­ge ih­ren CO2-in­ten­si­ven Le­bens­stil än­dern – al­so geht es nur mit Vor­ga­ben und neu­en, mu­ti­gen Ide­en „von oben“. Für Frei­wil­lig­keit bei Ein­zel­nen oder Konzernen/Branchen ist es lei­der zu spät!
      Herz­li­chen Dank Euch al­len für Eu­ren un­glaub­li­chen Ein­satz! Wo im­mer ich kann und Mög­lich­kei­ten se­he, wer­de ich Euch in Wort und Tat un­ter­stüt­zen (im Ru­he­stand ab nächs­ten Herbst dann ver­stärkt…).
      Viel Er­folg und bes­te Grüs­se! Rü­di­ger Schmidt (61), Nord­hei­de.

  3. Die Sach­lich­keit Eu­res news­let­ters ist gut.
    Die De­mo­st­ran­ten ha­ben schon viel er­reicht, zum Bei­spiel dass Gre­ta Thum­berg auf den höchs­ten Po­li­ti­schen Platt­for­men re­den darf und dass maß­geb­li­che Po­li­ti­ker zu­min­dest ver­bal den Kli­ma­wan­del stop­pen wol­len. Bis dem auch Han­deln folgt, dau­ert noch. Da­zu sind die Ver­stri­ckun­gen der Re­gie­ren­den mit den Lob­by­is­ten zu eng (letz­te­re sit­zen ja schon längst als Ab­ge­ord­ne­te in den Par­la­men­ten).

    1. Stimmt, und die sit­zen nicht nur in den Par­la­men­ten, son­dern stel­len Re­gie­run­gen sie­he Trump, Pu­tin, die Sau­dis und vie­le mehr.

    1. Eu­re Sach­lich­keit kann auch ich nur her­vor­he­ben. Doch fin­de ich es noch be­ein­dru­cken­des , dass ihr es auch vor­lebt. Sol­che Fra­gen wie “ brau­che ich ein neu­es T‑Shirt, wo kann ich per­sön­lich Ver­pa­ckung spa­ren ect. Ma­chen euch so glaub­haft. Mei­ner Mei­nung nach be­nut­zen Po­li­ti­ker, Lob­by­is­ten ect oft die Wer­zeu­ge der Angst und ver­ste­cken sich da­hin­ter . Des­halb wür­de ich mir mehr prak­ti­sche Auf­klä­rung wün­schen, die die po­si­ti­ven Sei­ten und Mög­lich­kei­ten ei­ner kli­ma­freund­li­chen Pol­ti­tik und ih­rer Kon­se­quen­zen auf­zei­gen. Zb: Wel­che neue Be­ruf­zwei­ge sich er­öff­nen kön­nen und so­mit zu­kunfts­si­che­re Ar­beits­plät­ze. Auch mehr Auf­klä­rung bzg. Der Macht der Ma­ni­pu­la­ti­on mit ein­fa­chen prak­ti­schen Bei­spie­len.
      Bleibt dran lasst euch nicht ent­mu­ti­gen oder pro­vo­zie­ren! Es ist ein Pro­zess der nicht mehr auf zu hal­ten ist. Im­mer mehr un­ter­stüt­zen euch. Klärt wei­ter auf . Ob­wohl ich schon im­mer um­welt­freund­lich ver­sucht ha­be zu le­ben. Ich ha­be durch euch im letz­ten Jahr mehr ge­lernt wie in mach, kri­ti­schen Sen­dun­gen.
      Ihr macht es toll und ich dan­ke euch al­len ganz herz­lich für eu­ren Ein­satz!
      Auch ich wer­de wei­ter mich da­für ein­set­zen.
      Herz­lich Hil­de­gard-Kla­ra Mie­bach

    2. Ge­nau, auf­ge­ben ist KEINE Op­ti­on !

      Wir soll­ten un­se­re gro­ße fff-Ge­mein­schaft nut­zen und kol­lek­tiv klug wei­ter­den­ken und un­se­re Ide­en, Ein­fäl­le bün­deln !

      Laut ei­nem ak­tu­el­len Ar­ti­kel “ Die Zeit“, soll­ten fff-Kli­ma­schüt­zer ver­su­chen, noch mehr Bür­ger durch po­si­ti­ve Kam­pa­gnen auf Ih­re Sei­te zu be­kom­men.

      Mei­ne Idee für Nie­der­sach­sen wä­re: Bäu­me Pflan­zen !! “ mo­re trees“ !!
      In Schles­wig-Hol­stein wur­de für heu­te 03. Okt. da­zu auf­ge­ru­fen !
      ( Lest bit­te da­zu auf die­ser Sei­te fff: “ Ein­heits­but­teln“)

      Ich den­ke, es wä­re ein gu­ter Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung:
      ‑gut fürs Kli­ma
      ‑gut für den Ar­ten­schutz
      ‑gut für un­se­re Ge­sund­heit
      ‑kein Ver­lust von Ar­beits­plät­zen
      ‑för­dert die Kom­mu­ni­ka­ti­on und stärkt den ge­sell­schaft­li­chen Zu­sam­men­halt beim „ler­ning for do­ing“)
      ‑aus­ge­zeich­ne­te Wer­bung pro Kli­ma
      ‑wir sind ak­tiv (an der fri­schen Luft !!) Das soll kein Witz sein , denn Be­we­gung för­dert un­se­ren Denkap­pa­rat UND wir sind pro Kli­ma tä­tig !
      .…usw.

      Zu mei­ner Per­son:
      ‑ich und mein Ehe­mann, wir ha­ben frü­her für den Atom­austieg ge­kämpft
      ‑Öko­pro­duk­te und Um­welt­schutz ste­hen ein Le­ben­lang auf mei­ner Fah­ne
      ‑verheiratet,Mutter
      – Aka­de­mi­ke­rin im Pfle­ge­be­ruf

      Ich bin be­reit, und kann gut or­ga­ni­sie­ren.
      hoff­nungs­vol­le Grü­ße, Ca­ro­la

  4. Gran­di­os, dass es euch gibt!
    Bit­te kämpft wei­ter für un­se­re Zu­kunft!!!
    Ich wer­de euch un­ter­stüt­zen, so gut ich es kann.
    Ver­än­de­rung ist un­wahr­schein­lich aber mög­lich.…

  5. Lie­be FFF-Aktivist*innen,
    Ihr habt ja so recht, es muß end­lich rich­tig et­was pas­sie­ren, da­mit un­ser schö­ner blau­er Hei­mat­pla­net nicht zu­grun­de geht. Was für ein Glück, daß Ihr auf der glo­ba­len Büh­ne mit solch emo­tio­na­ler Wucht in Er­schei­nung ge­tre­ten seid! Und mit Gre­ta habt Ihr auch die rich­ti­ge „Front­frau“, um au­then­tisch ‚rü­ber­zu­brin­gen, um was es für uns al­le geht. Ich bin ei­ne 68erin, für uns ging es da­mals um an­de­re The­men, wir muß­ten uns erst ‚mal von der Be­vor­mun­dung durch au­to­ri­tä­re El­tern, Leh­rer, Vor­ge­setz­te be­frei­en, aber die Um­welt-the­men wa­ren vor fast 50 Jah­ren auch schon prä­sent, es hieß da­mals schon, daß es 5 vor 12 sei („Die Gren­zen des Wachs­tums“). Nur gab es noch we­ni­ger ge­sell­schaft­li­che Re­so­nanz als heu­te … Ich möch­te jetzt et­was bei­tra­gen, da­mit Eu­re Zu­kunft nicht ge­klaut wird!!
    Ur­su­la Eh­ler­ding, Cux­ha­ven.

  6. Hal­lo Fri­days for Fu­ture,

    die Fra­ge „Es bringt doch al­les nichts?“ ist et­was rea­li­täts­blind, weil:
    1.) Ist fri­days for fu­ture die er­folg­reichs­te po­li­ti­sche Mas­sen­be­we­gung seit 50 Jah­ren! Fri­days hat es ge­schafft in we­ni­ger als ei­nem Jahr die ge­sam­te öf­fent­li­che Mei­nung zu dre­hen und das Kli­ma zum po­li­ti­schen Top-The­ma in Deutsch­land und in vie­len Län­dern zu ma­chen. Al­lein das ist schon ein wahn­sin­ni­ger Er­folg!
    2.) Das heisst aber noch lan­ge nicht, das die ziem­lich dick­fel­li­ge Po­li­tik so­fort al­les tut, was fri­days for fu­ture for­dert. Das dau­ert et­was län­ger. Fri­days muss noch ler­nen mit Ge­duld und Hart­nä­ckig­keit Po­li­tik zu ma­chen, oh­ne ent­täuscht zu sein wenn nicht so­fort al­les „bis Weih­nach­ten“ klappt. So schnell geht das nicht und ging das noch nie in der Po­li­tik.
    Man muss al­so am Ball blei­ben, nach­set­zen, den Druck er­hö­hen und auf kei­nen Fall auf­ge­ben!
    Des­halb hat Gre­ta Thun­berg am 19. Ju­li im In­va­li­den­park zu ei­nem lang­an­dau­ern­den, not­falls vie­le Jah­re dau­ern­den po­li­ti­schen Kampf auf­ge­ru­fen! Habt ihr das schon ver­ges­sen?
    3.) Da­mit kom­me ich zum wich­tigs­ten The­ma die­ser Wo­che, das war die Re­de von Gre­ta vor der UN! Das ist in eu­rem Wo­chen- be­richt nicht an­ge­mes­sen ge­wür­digt wor­den.
    Wenn ihr mal das „emo­tio­na­le“ bei­sei­te lasst und statt­des­sen nur lest, was sie tat­säch­lich ge­sagt hat, wer­det ihr zu dem Schluss kom­men, das Gre­tas Re­de in­halt­lich von gröss­ter po­li­ti­scher Be­deu­tung war und ist. Vie­le Mil­lio­nen Men­schen auf der gan­zen Welt sind erst durch Gre­tas Re­de vor der UN auf den Kli­ma­wan­del und sei­ne mög­li­chen Fol­gen auf­merk­sam ge­wor­den. Und die pro­vo­ka­ti­ve Form war des­halb ge­nau rich­tig, weil sie welt­weit rie­si­gen me­dia­len Wir­bel aus­ge­löst hat. Das be­deu­tet, es war ei­ne ge­wal­ti­ge po­li­ti­sche Re­kla­me für fri­days for fu­ture und hat die in­ter­na­tio­na­le Mo­bi­li­sie­rung noch ein­mal ver­stärkt. Und al­lein dar­auf kommt es an!
    Das jetzt ver­schie­de­ne Po­li­ti­ker und ei­ni­ge Jour­na­lis­ten auf den „Be­nimm­re­geln des Frei­herr von Knig­ge“ heum­rei­ten, war nicht an­ders zu er­war­ten. Das war auch in frü­he­ren Jah­ren im­mer wie­der so, wenn De­mons­tran­ten et­was for­der­ten was den eta­blier­ten Mäch­ten nicht pass­te, das wird auch im­mer so sein. Aber Gre­ta hat es ge­nau rich­tig ge­macht: durch ma­xi­ma­le Pro­vo­ka­ti­on vor dem höchs­ten Gre­mi­um der Welt­ge­mein­schaft die grösst­mög­li­che Auf­merk­sam­keit zu er­zeu­gen, denn an­ders hört ein­fach kei­ner zu. Jetzt hö­ren plötz­lich al­le zu: so­gar Hei­di Klum und Wla­di­mir Pu­tin!
    Das ist ein un­glaub­li­cher pu­bli­zis­tisch-po­li­ti­scher Er­folg, den soll­te fri­days for fu­ture jetzt po­li­tisch nut­zen und rich­tig aus­schlach­ten.
    Das ver­mis­se ich to­tal in eu­rem Wo­chen­be­richt. Aus­ser­dem ver­mis­se ich, das fri­days for fu­ture Deutsch­land sich vor­be­halt­los vor und hin­ter Gre­ta Thun­berg stellt und sie in al­le Rich­tun­gen ver­tei­digt, be­son­ders ge­gen die Mord­dro­hun­gen von Neo­na­zis!
    Denn SOLIDARITÄT ist das Wich­tigs­te im po­li­ti­schen Kampf, wenn man et­was er­rei­chen und durch­set­zen will! So­bald ihr euch aus­ein­an­der­di­vi­die­ren lasst, von all die­sen Hass- und Be­nimm­re­gel-Kom­men­ta­ren, habt ihr schon ver­lo­ren. Das darf auf kei­nen Fall pas­sie­ren!
    4.) For­de­re ich euch auf, Gre­tas Re­de vor der UN ins Deut­sche zu über­set­zen und dann in vol­ler Text-Län­ge auf der Web­site von fri­days for fu­ture in Deutsch und Eng­lisch zu pu­bli­zie­ren. Denn vie­le Äl­te­re kön­nen gar nicht so gut Eng­lisch, wie ihr viel­leicht denkt, das­sel­be gilt für die ganz jun­gen Grund­schü­ler!
    Ich for­de­re euch da­zu auf, die­se Re­de als po­li­ti­sche Waf­fe für fri­days for fu­ture und den Kli­ma­schutz zu ver­wen­den, die sie tat­säch­lich ist.
    In­zwi­schen ha­ben auch ei­ni­ge ernst zu neh­men­de Jour­na­lis­ten ge­merkt, wie be­deu­tend die­se Re­de von Gre­ta Thun­berg war und in den letz­ten Ta­gen ei­ni­ge sehr le­sens­wer­te Kom­men­ta­re da­zu ge­schrie­ben!
    Viel­leicht ist euch das im Tru­bel der Er­eig­nis­se noch ent­gan­gen?
    Aber ihr soll­tet die­se Wert­schät­zung von Gre­tas Re­de jetzt drin­gend nach­ho­len, denn sie kann noch mehr Men­schen für den Kampf ge­gen die Kli­ma­kri­se ge­win­nen!

    In die­sem Sin­ne: Al­le fürs Kli­ma! (Und: Ne­ver, Ne­ver, Ne­ver gi­ve up!)

    Fred W.

    1. Hal­lo Fred Will,

      dan­ke für Dei­nen su­per­gu­ten Bei­trag! Er ana­ly­siert die Si­tua­ti­on tref­fend! Bit­te FFF setzt die An­re­gun­gen von Fred W. un­be­dingt um! Mei­ne in­zwi­schen lang­jäh­ri­ge po­li­ti­sche Er­fah­rung stimmt haar­ge­nau mit ihm über­ein. Über­setzt Gre­tas Re­de und ver­brei­tet sie, wo Ihr es ir­gend­wie könnt.
      Un­se­re Ge­nera­ti­on ist im Eng­li­schen lei­der nicht so si­cher ( ich lei­der auch nicht ).
      Des­halb wä­re die Über­set­zung auch für mich noch hilf­reich.
      Lasst Euch von den in­kom­pe­te­ten­ten un­säg­li­chen, per­sön­lich dif­fa­mie­ren­den Kom­men­ta­ren nicht ent­mu­ti­gen! Sie zei­gen doch am En­de, dass die Kom­men­ta­to­ren kei­ne Ar­gu­men­te ha­ben, sonst wür­den sie nicht auf die­se „bil­li­ge“ Schie­ne an­ge­wie­sen sein…
      Macht un­be­dingt wei­ter, ich wer­de Euch auch wei­ter un­ter­stüt­zen, denn es gibt kei­ne ver­nünf­ti­ge Al­ter­na­ti­ve da­zu!!!!!
      Mau­rus Fe­geler

    2. Hal­lo Fred,

      ich bin am Über­le­gen, ob/wie ich mich ir­gend­wie po­li­tisch ein­brin­gen kann – und fand dei­nen Kom­men­tar sehr in­ter­es­sant. Auf je­den Fall ei­ni­ges an ‚Denk­ma­te­ri­al‘. Da­für: Dan­ke!

      ad Über­set­zung: Ich bin heu­te das ers­te Mal auf die­ser Web­site und ha­be auch das Vi­deo bzw. ei­ne Über­set­zung da­von hier nicht ge­fun­den. Al­ler­dings ha­be ich dann auf You­tube mitt­ler­wei­le ein Vi­deo mit deut­schen Un­ter­ti­teln ge­fun­den – es scheint al­so, dass die ge­sam­te Über­set­zungs­ar­beit nicht noch­mals ge­leis­tet wer­den müss­te.

      Lie­be Grü­ße
      An­dre­as

  7. Ich hof­fe das Gre­ta Thun­berg nicht wie Jean­ne D’Aarke en­det, ver­ehrt, ver­dammt, ver­brannt und am En­de hei­lig ge­spro­chen. Ich bin er­staunt und be­wun­de­re es, wie die­se Jun­ge Frau es in­ner­halb ei­nes Jah­res fer­tig bringt, von ei­ner harm­lo­sen Sitz­de­mons­tran­tin vor dem schwe­di­schen Reichs­tag zur Spre­che­rin ei­ner Ju­gend zu wer­den, die den mäch­ti­gen un­se­rer Welt vor der UNO die Le­vi­ten zu le­sen und gleich­zei­tig die­sen un­ge­heu­ren Hass und die kol­lek­ti­ve Dumm­heit ih­rer Fein­de ge­gen ih­re Per­son und für ih­re Mit­strei­ken­den zu er­tra­gen. Kin­der gel­ten auf die­ser Welt gar nichts, sind recht­los, dür­fen ver­hun­gern, ge­gän­gelt und miss­braucht wer­den und man klaut ih­re Zu­kunft. Gre­ta hat Be­wusst­sein in den Kin­dern ge­weckt und es ist zu hof­fen, dass das nicht im Ökoter­ro­ris­mus en­det!

  8. Die­ser Ar­ti­kel an ers­ter Stel­le. Er klärt al­les. Schon jetzt kön­nen an die 10Gigawatt ab­ge­stellt wer­den:

    https://​www​.aus​ge​strahlt​.de/​b​l​o​g​/​2​0​1​9​/​0​7​/​2​6​/​u​n​t​e​r​-​d​e​r​-​k​u​p​f​e​r​p​l​a​t​te/

    An Deutsch­land kann der Weg auch an Kern­kraft und Koh­le vor­bei­ge­hen. Den Weg KK wie GB ein­zu­set­zen, hal­te ich für höchst frag­wür­dig. Wir müs­sen al­le auf­for­dern So­lar­ener­gie, Trassenbau,und mo­derns­te Spei­cher­tech­no­lo­gie ein­zu­set­zen und so­fort in­ves­ti­ga­tiv um­zu­set­zen. Ich zi­tie­re wich­ti­ge Ar­ti­kel aus Aus­ge­strahlt, die zei­gen, dass ein Aus­stieg al­ler Fos­si­li­en Brenn­stof­fe (Uran, Gas, Koh­le) mach­bar ist.

    https://​www​.aus​ge​strahlt​.de/​b​l​o​g​/​2​0​1​9​/​0​2​/​0​8​/​a​t​o​m​k​r​a​f​t​-​k​e​i​n​e​-​o​p​t​i​o​n​-​k​l​i​m​a​s​c​h​u​tz/

  9. Ihr FFF-Ak­ti­vis­ten seid die Ein­zi­gen, die noch den fal­schen Sub­ven­ti­ons­ab­bau for­dern. Das sonst Nie­mand mehr dar­über re­den will, zeigt aber die Wich­tig­keit. EEG seit 2008 (2010), Netz­kos­ten und vor al­lem der Sub­ven­ti­ons­ab­bau den SRU, WBGU und UBA seit 2004 ff. for­dern. Bei ei­nem wirk­lich frei­en En­er­gie­markt wür­den Er­neu­er­ba­re En­er­gi­en, Ge­bäu­de­sa­nie­rung mit KWK, Sek­to­ren­kopp­lung und al­ter­na­ti­ve Mo­bi­li­tät auch oh­ne neue Steu­ern zum Selbst­läu­fer. Mas­si­ve Ein­spa­run­gen von Pri­mär­ener­gie wird dann der schnells­te Weg zum Ab­bau kli­ma­schäd­li­cher Emis­sio­nen.

  10. Wir müs­sen wohl erst 15 Mil­lio­nen wer­den, bis die Re­gie­rung sich ge­gen Kon­zer­ne wie RWE ent­schei­det. Und wie müs­sen mit Hil­fe der At­tri­bu­ti­ons­wis­sen­schaft (Frie­de­ri­ke Ot­to. Au­torin von „Wü­ten­des Wet­ter“ die Kon­zer­ne zum Scha­dens­er­satz zwin­gen, da­mit sie ihr Ge­schäfts­mo­dell än­dern.

    1. oder die Kon­zer­ne ver­ge­sell­schaf­ten und in klei­ne­re ge­mein­nüt­zi­ge En­er­gie­ge­nos­sen­schaf­ten ver­wan­deln und die Ent­schei­dungs­struk­tur de­mo­kra­ti­sie­ren…

  11. Lasst Euch nicht un­ter­krie­gen! Eu­re Ar­beit, Eu­re Ge­dan­ken und Eu­er En­ga­ge­ment sind die Grund­la­ge für ei­ne le­bens­wer­te Zu­kunft vie­ler Ge­nera­tio­nen. Da­bei wird es Wi­der­stän­de ge­ben. Und es wer­den lan­ge Durst­stre­cken zu über­win­den sein! Aber ge­mein­sam ist auch das im Mo­ment un­mög­lich Er­schei­nen­de MÖGLICH!

  12. So­lan­ge die Ver­bre­cher in Po­li­tik und Wirt­schaft nicht ent­fernt wor­den sind, und zwar le­gal, brin­gen die Pro­tes­te nichts. Die­se Mög­lich­kei­ten muss man nut­zen. Der Schutz von Um­welt und Na­tur muss Staats­ziel wer­den, d. h., er muss in die Ver­fas­sung auf­ge­nom­men wer­den. Da­zu ist ei­ne Ver­fas­sungs­än­de­rung not­wen­dig.
    In Frei­burg will man ei­ne Vor­rei­ter­rol­le über­neh­men, gleich­zei­tig wird die Na­tur aber wei­ter zer­stört durch be­stimm­te Pro­jek­te. Da­mit lügt man sich in die ei­ge­ne Ta­sche. Auch hier muss man le­ga­le Mit­tel nut­zen, um mas­si­ven Druck aus­zu­üben.

  13. Wir müs­sen den Druck im­mer wei­ter er­hö­hen um die Politiker*innen da­zu zu brin­gen, den Kon­zer­nen kla­re Vor­ga­ben zu ma­chen, Ge­set­ze zu er­las­sen. Mit Frei­wil­lig­keit kom­men wir da nicht wei­ter.
    Es braucht vie­le gu­te Ide­en, die um­ge­setzt wer­den müs­sen. Z.B. die Wie­der­ein­füh­rung von Nacht­zü­gen. Dies­mal be­quem, schnell und preis­güns­tig in al­le Me­tro­po­len Eu­ro­pas. Dad wä­re ei­ne wirk­li­che Al­ter­na­ti­ve zum Flie­gen in Eu­ro­pa.
    Mar­lit Klaus

  14. Ich bin jetzt 67 und un­ter­stüt­ze die Zie­le der FFF mit al­len Kräf­ten. Wir sind schließ­lich die Ge­nera­ti­on ge­we­sen die im We­sent­li­chen für den Kli­ma­wan­del mit ver­ant­wort­lich sind. Bei all den De­mons­tra­tio­nen soll­te nicht ver­ges­sen wer­den auch selbst so­fort da­mit zu be­gin­nen sein Le­ben ent­spre­chen zu än­dern. Je­der kann so­fort et­was un­ter­neh­men. Den Äl­te­ren sei ge­sagt, ei­ne t CO2 nicht zu ver­ur­sa­chen ist kein Ver­zicht, son­dern ein Ge­schenk an un­se­re Kin­der und En­kel. Drum soll­te das Le­bens­ziel nicht lau­ten „En­kel­taug­lich ster­ben“ (mög­lichst viel ver­er­ben) son­dern „En­kel­taug­lich Le­ben“.
    In ca 6 Mo­na­ten sind Kom­mu­nal­wah­len, ei­ne gu­te Ge­le­gen­heit der De­mo­kra­tie wie­der ein Ge­sicht zu ge­ben. Nicht Par­tei­en sind in den Ge­mein­de­rä­ten ge­fragt, hier soll­ten sich die Bür­ger en­ga­gie­ren, es wird höchs­te Zeit ei­ne bür­ger­na­he Po­li­tik durch­zu­set­zen.

  15. in Deutsch­land könn­te von heu­te auf mor­gen ein Tem­po­li­mit fest­ge­legt wer­den auf Au­to­bah­nen, Bun­des­stra­ßen und in­ner­orts von 120, 80, 30. Es kos­tet nichts, ver­rin­gert die schäd­li­chen Ab­ga­se, schützt Le­ben und dringt hof­fent­lich ins Be­wusst­sein: so kann es nicht wei­ter­ge­hen.

  16. Dan­ke, dass es Euch al­le gibt. Dass Ihr kämpft mit Phan­ta­sie und Power. Die­se Be­we­gung macht Hoff­nung, ist das Licht im Dun­kel. Nach wie vor gilt: auf die Dau­er hilft nur Power.

  17. Es bringt al­les nichts? Gan­ze Volks­wirt­schaf­ten ver­dan­ken ih­ren Wohl­stand na­he­zu aus­schließ­lich fos­si­len Res­sour­cen und sie tun al­les, da­mit das so bleibt. Die dar­aus re­sul­tie­ren­de fos­si­le Gleich­schal­tung der Ge­sell­schaft in den letz­ten Jahr­zehn­ten wischt man nicht ein­fach so vom Tisch, das braucht Aus­dau­er! Aber auch Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, denn die Spal­tung der Ge­sell­schaft darf nicht noch wei­ter vor­an­ge­trie­ben wer­den.

  18. Wei­ter so!
    FFF hat be­reits so­viel er­reicht! Die Par­tei­en sind ge­zwun­gen zu re­agie­ren – wenn auch zu­nächst nur „zum Schein“. Und das gilt es, gna­den­los zu ent­lar­ven.
    Eu­re Stra­te­gie, ke­ne ei­ge­nen po­li­ti­schen Vor­schlä­ge zu ma­chen, son­dern auf die For­de­run­gen der Wis­sen­schaft­ler hin­zu­wei­sen, ist gold­rich­tig.
    Na­tür­lich ist im Grun­de ein Wan­del des Wirt­schafts­sy­tems – weg vom ein­sei­tig pro­fit­ge­steu­er­ten Ka­pi­ta­lis­mus – un­er­läss­lich. Aber die Rück­be­sin­nung auf MArx (Ke­vin Küh­ner) – so sehr auch sei­ne An­sich­ten im­mer mehr be­stä­tigt wer­den! – ist in die­ser Komm­mu­nis­mus-trau­ma­ti­sier­ten Ge­sell­schaft der Ver­zag­ten kon­tra­pro­duk­tiv.
    Das star­ke, al­le Par­tei­ströu­mun­gen über­grei­fen­de Ar­gu­ment ist die Ge­nera­tio­nen­ge­rech­tig­keit, die Zu­kunfts­fä­hig­keit ei­ner Po­li­tik. Das soll­te viel mehr ins Zen­trum ge­stellt wer­den.
    Ent­spre­chend mei­nem Buch „Zu­kunft für al­le – statt kur­zer Pro­fit für We­ni­ge. Die glo­ba­le Kri­se als Schlüs­sel für ei­nen Sys­tem­wan­del“ (Tre­di­ti­on) Oder un­ter
    https://​www​.sys​te​mi​sche​-selbst​in​te​gra​ti​on​.de/​t​2​0​5​f​9​-​D​i​e​-​g​l​o​b​a​l​e​-​K​r​i​s​e​-​u​n​d​-​d​e​r​-​d​o​m​e​s​t​i​z​i​e​r​t​e​-​M​e​n​s​c​h​-​A​r​t​g​e​r​e​c​h​t​e​s​-​L​e​b​e​n​-​d​u​r​c​h​-​S​E​L​F​-​E​m​p​o​w​e​r​m​e​n​t​-​K​a​p​i​t​e​l​.​h​tml

    Jetzt erst recht!
    Ero Lan­glotz (78)

  19. Für die geis­ti­ge Ein­ord­nung und Neu­aus­rich­tung so­wie ge­gen Fa­ta­lis­mus ist „Selbst den­ken. Ei­ne An­lei­tung zum Wi­der­stand“, Ha­rald Wel­zer, S. Fi­scher 2013, nütz­lich:
    Für die Zu­kunft ha­ben wir nur noch zwei Mög­lich­kei­ten: Nie­der­gang durch Ab­sturz oder Ge­stal­tung. Je­der ver­nünf­ti­ge Mensch soll­te die zwei­te Mög­lich­keit be­vor­zu­gen.
    3 – 5 % wi­der­stän­di­ge Men­schen aus al­len Schich­ten der Be­völ­ke­rung kön­nen schon aus­rei­chen, um ei­nen Wan­del zu be­wir­ken.
    Wan­del ent­steht nicht durch Be­leh­rung, son­dern durch „selbst ma­chen“. Da die Po­li­tik weit­ge­hend ver­sagt, soll­ten wir das tun, was je­dem ein­zel­nen von uns mög­lich ist, im Wis­sen, daß dies nie­mals auch nur an­nä­hernd rei­chen wird – und trotz­dem gibt es da ei­ne gan­ze Men­ge.
    Erst im Tun ent­steht der da­mit ver­bun­de­ne not­wen­di­ge Be­wußt­s­eins­wan­del.
    Den­ken im Fu­tur II ist hilf­reich: „Groß­va­ter, was hast Du da­mals ge­tan, Dei­nen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck zu ver­rin­gern?“

    Die heu­te noch vor­herr­schen­de Denk­fal­le be­steht dar­in, sich die Zu­kunft als Fort­schrei­bung der Ge­gen­wart vor­zu­stel­len, nur grü­ner und nach­hal­ti­ger. Er­neu­er­ba­re En­er­gi­en etc. aber er­set­zen im der­zei­ti­gen neo­li­be­ra­len Wirt­schafts­mo­dell nicht die der­zei­ti­gen En­er­gie­ver­sor­gun­gen, son­dern er­gän­zen sie nur – sie kom­men im­mer oben­drauf. Die­ses Prin­zip ist dem Ka­pi­ta­lis­mus we­sens­ei­gen – von An­fang an. Erst jetzt, nach ca. 250 Jah­ren In­dus­tria­li­sie­rung und Wirt­schafts­wachtum er­weist sich, daß ewi­ges Wachs­tum bei end­li­chen ma­te­ri­el­len Res­sour­cen ei­nes Pla­ne­ten an Gren­zen sto­ßen muß, wenn Ge­win­ne aus Ein­spa­run­gen und Ef­fi­zi­enz­stei­ge­run­gen flugs wie­der re­inves­tiert wer­den.
    In­so­fern ist On­kel Da­go­bert – ein Ka­pi­ta­list mit Vor­bild­cha­rak­ter – sei­ner Zeit auch in die­sem Punkt weit vor­aus. Er re­inves­tiert nicht, son­dern la­gert sei­ne Ge­win­ne im Geld­spei­cher, zu­dem lebt er äu­ßerst be­schei­den und spar­sam, schä­digt da­mit die Um­welt kaum (ma­che be­haup­ten, er wä­re gei­zig).

    Ich wie­der­ho­le mich, uns al­len steht ei­ne Trans­for­ma­ti­on zu „We­ni­ger“ be­vor, und wir ha­ben nur noch die Mög­lich­keit, die­se zu ge­stal­ten, als zu er­lei­den. Die gu­te Nach­richt da­bei ist, ei­ne Res­sour­ce ist im­mer un­be­grenzt ver­füg­bar – der Er­fin­der­geist!

  20. Ich bin wirk­lich be­geis­tert und be­ein­druckt von der Kraft Gre­ta Thun­bergs und der vie­len an­de­ren vor­wie­gend jun­gen Men­schen, ih­rem Mut und dem Ver­trau­en in un­ser al­ler Zu­kunft. Ich hof­fe sehr, dass die­ses Ver­trau­en nicht zer­stört wer­den kann durch die­je­ni­gen, die an der Um­welt­zer­stö­rung ver­die­nen oder mei­nen, „Frei­heit“ ist wich­ti­ger als Zu­kunft. Sol­che „kri­ti­schen“ und hass­erfüll­ten Kom­men­ta­re un­kom­men­tiert zu ver­öf­fent­li­chen, hal­te ich für ei­ne gu­te Mög­lich­keit, sich da­mit aus­ein­an­der zu set­zen! – oder wie seht ihr das?

  21. viel­leicht könn­te mensch den Buy-not­hing-Day nut­zen,
    um die psy­cho­lo­gi­schen Hin­ter­grün­de des Kon­sum­wahns
    zu the­ma­ti­sie­ren?

  22. Bringt nichts? Da kann ich ei­ne Er­kennt­nis aus dem Sport bei­steu­ern: Wenn’s nicht beim ers­ten Ver­such zum Ti­tel oder Re­kord reicht, muss man noch här­ter (auch öf­ter!) trai­nie­ren, auch evtl. die Methoden/Taktik oder Tech­nik ver­bes­sern und vor al­lem Durch­hal­ten und nicht auf­ge­ben! Die FF-Be­we­gung ist noch sehr jung, aber die meis­ten gro­ßen Er­fol­ge ka­men nicht mal eben schnell nach ein paar Ta­gen son­dern nach Jah­ren in­ten­si­ver und oft auch schmerz­haf­ter Pro­zes­se. Al­so keep go­ing and try har­der. Ich blei­be da­bei als Opa for fu­ture..

  23. Fri­days for fu­ture hat ei­nen leich­ten Weck­ruf er­reicht – Dan­ke! Doch war­um pas­siert trotz­dem nix?
    Ei­gent­lich ganz ein­fach: Weil kei­ner wirk­lich weiß WIE. Of­fen­sicht­lich auch nicht FfF. Nur sich über die Po­li­tik zu em­pö­ren reicht bei Wei­tem nicht! Es braucht ei­nen Pra­dagimen­wech­sel und der ist von der alt­ein­ge­ses­sen Po­li­tik (in­cl. der Grü­nen!) nicht zu er­war­ten, da sie viel zu ide­en­los ist!

    Hier ist FfF ge­fragt!
    Was schlägt denn FfF vor, um ei­ne tie­fen­öko­lo­gi­sche, ur­en­kel­taug­li­che Le­bens­wei­se schmack­haft und rea­li­sier­bar zu ma­chen? Da ist ganz viel mach­bar, nur von Vie­len Zeit­ge­nos­sen (in­cl. Teil­neh­mern der FfF De­mos) noch gar­nicht denk­bar.
    Bin ger­ne da­bei, hier­rüber mehr zu tei­len.

    1. Ich möch­te wi­der­spre­chen, dass es von sei­ten der Po­li­tik kei­ne Ide­en und Lö­sun­gen gibt:
      https://cms.gruene.de/uploads/documents/20191004_Handeln__und_zwar_jetzt_Massnahmen_f%C3%BCr_ein_klimaneutrales_Land.pdf
      Al­le Welt haut auf die Grü­nen ein, die ja ach so eta­bliert und gleich­falls neo­li­be­ral sein sol­len: Nein, sind sie nicht. Kann ich nicht er­ken­nen.
      Den Grü­nen – und man­chen an­de­ren auch – geht es tat­säch­lich um die Er­hal­tung un­se­rer Ge­sell­schaft, un­se­rer Le­bens­grund­la­gen. Sie könn­ten noch et­was mehr auf das The­ma Suf­fi­zi­enz / Be­schei­den­heit ein­ge­hen.

      Was die An­de­ren aber an­geht, die uns ge­ra­de ihr Kli­ma­päck­chen an­dre­hen wol­len, die­ses Trost­pflas­ter für ver­schreck­te Ah­nungs­lo­se, … da frag ich doch mal mit Ci­ce­ro: Wem nützt es? Ant­wort: Nur den gro­ßen, al­ten En­er­gie­kon­zer­nen.
      Die Gro­Ko hat es nicht ver­stan­den oder – noch schlim­mer – sie stellt die In­ter­es­sen der Kon­zer­ne wi­der bes­se­res Wis­sen über die In­ter­es­sen der Ge­sell­schaft. Und das ist der ei­gent­li­che Skan­dal.

      Wir müss­ten ei­gent­lich al­le mit Fa­ckeln und Heu­ga­beln das Re­gie­rungs­vier­tel be­su­chen. Am bes­ten mit Gel­ben Wes­ten, denn erst auf die­se schei­nen sie dann doch zu ach­ten.
      :-/

  24. Lie­be SuS, lie­be Un­ter­stüt­zer,
    es hat al­les nichts ge­bracht? NEIN, das darf nicht ein­mal ge­dacht wer­den. Die Kon­se­quenz kann nur sein: wir müs­sen mehr wer­den, die Ak­tio­nen des zi­vi­len Un­ge­hor­sams müs­sen sich ver­viel­fäl­ti­gen. Ver­net­zung: je­der hat Fa­mi­lie, Kol­le­gen, die Leh­rer sei­ner Kin­der, ist im Sport­ver­ein oder singt im Chor. Man kann, wer möch­te, auch Extinc­tion Re­bel­li­on un­ter­stüt­zen: zum Bei­spiel am 7.10. in Ber­lin.
    In Mar­burg gibt es zum Bei­spiel ein Kli­ma­bünd­nis, das durch­set­zen konn­te, dass Mar­burg den Kli­ma­not­stand aus­ge­ru­fen hat.
    Es geht wei­ter!

    So­li­da­ri­sche Grü­ße
    Ka­rin Schwalm

  25. Er­reicht ist trotz­dem sehr viel. Das Aus­maß und die Wei­se, wie die­se Kli­ma­fra­ge heu­te in der Öf­fent­lich­keit dis­ku­tiert wird, hät­te man sich vor ei­nem Jahr nicht im Traum vor­stel­len kön­nen.

    Ich wür­de mir wün­schen, dass die sechs FFF-For­de­run­gen mit dem BRD-Kli­ma­pa­ket ver­gli­chen und be­kräf­tigt wer­den mit Hin­wei­sen, wie es wei­ter­geht: Wie jede/r auf Landes‑, Kom­mu­nal- und sons­ti­gen Ebe­nen da­für wei­ter kämp­fen kann. Der Schwer­punkt könn­te auf ak­tu­el­le Kon­flikt­punk­te ge­legt wer­den, denn ent­schei­dend ist, was kon­kret vor Ort wirk­lich pas­siert.

  26. Vie­len Dank für den um­fang­rei­chen News­let­ter.
    Es ist für mich der ers­te denn ich ha­be mich jetzt erst an­ge­mel­det.

    Ich bin auch der Mei­nung das wir , wenn sich nicht doch plötz­lich was än­dert, nicht mit der Po­li­tik rech­nen kön­nen.
    Des­halb wer­de ich mich der Strei­ken­den in mei­nem Hei­mat­ort jetzt an­schlie­ßen.

    Da ich Rent­ne­rin bin ist mei­ne Hoff­nung das sich wei­te­re Rent­ner das auch über­le­gen für un­se­re Kin­der, En­kel und Ur­en­kel.

    Stellt Euch mal vor wenn sich nur die Hälf­te der Rent­ner an­schlie­ßen wür­den wie stark wir dann zu­sam­men sind. Al­so bit­te macht auch mit 🙏
    Herz­li­che Grü­ße

  27. LIEBE FRIDAY FOR FUTURE – ICH WERDE IM jA­NU­AR 80 jAH­RE; UND MEINE ENKELIN IST GESTERN 18 GEWORDEN. iCH BIN JA SO FROH DAS JETZT ENDLICH ETWAS PASSIERT IN SACHEN KLIMAVERÄNDERUNG UND DEREN FOLGEN AUCH WENN SICH DIE POLITIK NOCH ZIERT. iCH SELBST WERDE ES WOHL NICHT MEHR ERLEBEN DAS GETAN WIRD WAS GETAN WERDEN MUSS: IN DEN ACHTZIGER JAHREN HAB ICH SCHON BEI SEMINAREN GEHÖRT DASS WENN WIR SO WEITER MACHEN Z:B: BANGLADESCH VERSINKEN WIRD IN DEN FLUTEN.
    NUN SIND WIR 40 JAHRE WEITER UND NUN SEIT IHR DA: MACHT WEITER UND LASST EUCH NICHT FERTIG MACHEN VON DEN LEUGNERN, ICH DRÜCKE EUCH ALLE DAUMEN DAFÜR:

    1. Ver­ges­sen ha­ben Sie zu sa­gen, dass auch die Kin­der und Ju­gend­li­chen Ih­re Smart­pho­nes, Com­pu­ter etc. dem Elek­tro­schrott über­ge­ben sol­len. Streikt eben­falls da­für. dass al­le elek­tri­schen Ge­rä­te ab­ge­schafft wer­den inkl. Kühl­schrank, Wasch­ma­schi­ne, Trock­ner etc.
      Hat­ten wir frü­her al­les nicht und wir le­ben im­mer noch. Lernt wie­der von Hand zu wa­schen mit dem Wasch­brett. Wisst ihr nicht wie, dann kann ich Euch das ger­ne bei­brin­gen. Geht sehr gut, gibt nur et­was ge­schun­de­ne Hän­de. Streikt da­für, dass al­le Hei­zun­gen ab­ge­schafft wer­den und hackt sel­ber Holz vor dem Haus, da­mit Eu­er Wohn­zim­mer schön warm wird. Auch das Holz ha­cken. brin­ge ich Euch ger­ne bei. Seid Ihr jun­gen Leu­te da­zu be­reit. Wenn ja, dann bin auch ich ger­ne da­bei.

  28. Lie­be FFF-Ak­ti­vis­ten, wann im­mer ich kann bin ich als „Grand­ma for Fu­ture“ da­bei. Dan­ke für eu­re un­er­müd­li­che Ak­ti­vi­tät, eu­re an­ste­cken­de Be­geis­te­rung und eu­er Durch­hal­te­ver­mö­gen! (Und na­tür­lich für die­sen News­let­ter!)

  29. ES BRINGT BRINGT DOCH ALLES NICHTS ?
    Doch es bringt ei­ne Be­we­gung in die Ver­bun­den­heit, weg vom Ego und vom Na­tio­na­len.
    Das ist ei­ne neue Leis­tung des Geis­tes.
    Im Zeit­al­ter des An­thro­po­zäns las­sen sich Erd­sys­tem und Mensch­heit nicht mehr tren­nen ! Es ist so­mit ein dy­na­mi­sches Sys­tem der Wech­sel­wir­kung.
    Das be­deu­tet, dass der Mensch nicht ge­trennt von an­de­ren Spe­zi­en zu den­ken ist.
    Er ist ein­ge­bun­den im Kri­ti­schem Sys­tem der Er­de, im Aus­tausch mit an­de­ren We­sen.
    In der Pra­xis be­deu­tet das, dass Lö­sungs­pro­ble­me nicht von ei­ner abs­trak­ten Mensch­heit oder von Eli­ten­ver­tre­tern ge­sucht wer­den, son­dern auf der Ebe­ne von ver­netz­ten Ge­mein­schaf­ten an un­ter­schied­li­chen Or­ten ge­sucht wer­den. Ei­ne sol­che Aus­rich­tung ver­langt nach ei­ner netz­werk­be­zo­ge­nen For­schung und der dar­aus fol­gen­den prak­ti­schen Ge­stal­tung der na­tür­li­chen, kul­tu­rel­len und ge­sell­schaft­li­chen Um­wel­ten.
    Die­ses Sys­tem zeich­net sich als re­flek­tiv, dif­fe­ren­ziert in den lo­ka­len Hand­lungs­mög­lich­kei­ten aus, weil in krea­ti­ven Spiel­räu­men ge­dacht wer­den muss.
    Die An­pas­sungs­fä­hig­keit an kom­men­de Ver­än­de­run­gen des Sys­tems Er­de wer­den da­durch al­so er­heb­lich ver­bes­sert.
    So­weit die Theo­rie.
    In der Pra­xis ist be­reits Eu­re Be­we­gung am Wir­ken und ak­tu­ell fol­gen­de dar­aus ent­stan­den.
    https://​pa​edago​gen​for​fu​ture​.org/
    https://​far​mers​-for​-fu​ture​.de/
    Und es ver­netzt sich wei­ter. Es sind be­reits We­ge um Eu­ro­pa zu be­we­gen zu er­ken­nen.
    Schaut mal auf die ge­ra­de Lau­fen­de Eu In­itia­ti­ven
    https://​ec​.eu​ro​pa​.eu/​c​i​t​i​z​e​n​s​-​i​n​i​t​i​a​t​i​v​e​/​p​u​b​l​i​c​/​i​n​i​t​i​a​t​i​v​e​s​/​o​pen
    Wir sind frü­her im­mer an ei­ner Mil­li­on Un­ter­schrif­ten ge­schei­tert- Das könn­tet Ihr in der Ver­net­zung schaf­fen. ZB.
    https://​eci​.fri​days​for​fu​ture​.org/​de/
    https://​www​.stop​glo​bal​war​ming​.eu/
    https://​www​.grow​sci​en​ti​fic​pro​gress​.org/
    https://​bees​far​mers​.ar​ma​da​.di​gi​tal/​de/
    Zum The­ma »re­ge­ne­ra­ti­ver Agrikultur«habe ich von Euch zb noch nichts ge­hört.
    Buch­tipp: http://​www​.hu​mus​re​vo​lu​ti​on​.de/

    Doch es bringt was, lei­der et­was lang­sam aber schnel­ler als in den 80zigern.
    So laßt uns die Kri­ti­sche Zo­ne der Er­de er­hal­ten.
    Gruß In­go

  30. An­ne von Ken­ne

    War­um hört man nicht ein ein­zi­ges Mal den Ruf nach Ab­schaf­fung der Wer­bung auf Pa­pier? Sams­tag für Sams­tag liegt in mei­ner Ta­ges­zei­tung ein di­ckes Bün­del bunt be­druck­ter Wer­be­blätt­chen, die ich völ­lig un­be­ach­tet der blau­en Ton­ne über­ge­be. Wie­viel En­er­gie, Was­ser, Druck­far­be, Ar­beits­kraft ist not­wen­dig, um die­ses un­sin­ni­ge Pro­dukt – noch da­zu in ei­ner ho­hen Stück­zahl – her­zu­stel­len. Wer­bung gibt es be­reits in Fern­se­hen und Ra­dio, auf Pla­ka­ten. War­um müs­sen dar­über hin­aus un­zäh­li­ge Bäu­me ster­ben. War­um kann die Re­gie­rung nicht ein ein­zi­ges Mal ein Macht­wort spre­chen ?

    1. Ich ha­be die Ta­ges­zei­tung und auch sonst die meis­te Post ab­be­stellt, z. B. auch den Or­ga­ni­sa­tio­nen, bei de­nen ich Mit­glied bin, durch­weg ver­bo­ten, mir an­de­re als ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­ne oder ver­trags­re­le­van­te In­for­ma­tio­nen zu schi­cken. Die Post in mei­nem Brief­kas­ten ist da­durch um ca. 80% zu­rück­ge­gan­ten. Wenn ich heu­te Post im Brief­kas­ten fin­de, dass die­se mit sehr ho­her Wahr­schein­lich­keit für mich wich­tig ist. P. S. Zei­tung­le­sen ver­führt zum Nach­plap­pern 😉

    2. Lie­be An­ne von Ken­ne,
      Mein Vor­schlag:
      Le­sen Sie Ih­re Zei­tung zu­künf­tig als e‑paper. Das wür­de noch viel mehr Res­sour­cen spa­ren und den Wer­be­müll re­du­zie­ren! das wirkt so­fort und ist oft so­gar bil­li­ger als die ge­druck­te Ver­si­on. Zeit­ge­mä­ßer ist es al­le­mal!
      Je mehr das tun, je bes­ser für die Res­sour­cen!
      Gruß
      Guz­zi­bi­ker

  31. Es ist nicht so, dass es nichts bringt! Kein Mensch kann ernst­haft an­neh­men, dass die Po­li­tik nicht ge­nau weiß, was ge­tan wer­den müss­te. Ich glau­be eher, dass die­se Re­gie­rung nicht die Stär­ke, nicht die Un­ter­stüt­zung hat, ein solch gro­ßes Pro­jekt auf den Weg zu brin­gen. Die­se Re­gie­rung ist schon nur sehr müh­sam über­haupt zu­stan­de ge­kom­men, stän­dig wird dar­über ge­re­det, wie lan­ge sie noch hält, die Geg­ner in den ei­ge­nen Rei­hen sind zahl­reich. Es wird wahr­schein­lich nur mög­lich sein, wirk­lich wirk­sa­me Kli­ma­schutz­maß­nah­men durch­zu­set­zen, wenn min­des­tens ei­ne Mehr­heit der Be­völ­ke­rung da­hin­ter steht, ei­gent­lich bräuch­ten wir bis zu den nächs­ten Wah­len ei­nen Kon­sens. Da­von sind wir lei­der noch sehr weit weg. Aber mit eu­ren De­mons­tra­tio­nen über­zeugt ihr im­mer mehr Men­schen und das ist im­mens wich­tig! Und es gibt vie­le, die in ih­rem Um­feld auch ak­tiv wer­den…

  32. mein na­me ist her­bert wag­ner,
    ich bin seit 40 jah­ren kriegs­geg­ner – wir ha­ben vie­le jah­re mit mil­lio­nen men­schen
    ge­gen die pers­hing 2 atom­ra­ke­ten de­mons­triert – sie gibt es nicht mehr !!

    im­mer wie­der wird vom mi­li­tä­risch-in­dus­tri­el­len kom­plex – samt po­li­tik – die FALSCHE fra­ge ge­stellt
    „wer soll das be­zah­len?“ – ganz ein­fach – zur HÄLFTE DAS MILITÄR MIT IHREN WAHNSINNIGEN KRIEGEN UND DER IRREN UMWELTZERSTÖRUNG 11

  33. Es bringt doch al­les nichts, ja, so­lan­ge man nicht mit den bes­ten Wis­sen­schaft­lern der Er­de zu­sam­men­ar­bei­tet, den Sci­en­tists for Fu­ture II .

    Die ha­ben für Deutsch­land ein 900 Mil­li­ar­den Eu­ro Pa­ket, z.B. Koh­le­stopp 2026 an­ge­bo­ten bei Zu­sam­men­ar­beit.

    Noch gilt das An­ge­bot, aber viel­leicht nicht mehr lan­ge, da Par­tei­en und Staa­ten bei den Sci­en­tists for Fu­ture II an­fra­gen, und die in­ter­es­sier­te­ren sol­len wohl dar­auf be­stehen, dass fürs Kli­ma dann aber kei­ne 900 Mil­li­ar­den aus den Re­form-Ein­spa­run­gen für Kli­ma­schutz ver­wen­det wer­den sol­len, son­dern gar nichts. Dann wä­re al­les ge­schei­tert.

    Denn die Wis­sen­schaft­ler wis­sen durch die neue na­tur­wis­sen­schaft­li­che Volks­wirt­schafts­leh­re, dass in Deutsch­land wohl nicht mehr kom­men wird beim Kli­ma­schutz, wenn sie nicht mit­hel­fen, wo­für nur FFF Druck ma­chen könn­te: Koh­le­stopp hopp hopp hopp – Mer­kel lass die Pro­fis ran, Koh­le­stopp…

    Hel­fen Sie, dass es end­lich zur Ko­ope­ra­ti­on kommt, be­vor al­les zu spät ist. Vie­le Grüs­se aus Düs­sel­dorf

  34. Ich ver­ste­he den Auf­ruf zum Spa­ren von En­er­gie. Das ist auch die mo­men­tan schnells­te Me­tho­de zur Ver­bes­se­rung des Kli­mas.
    Aber prin­zi­pi­ell lie­fert uns die Son­ne das 15.000-fache an Leis­tung, was wir mo­men­tan welt­weit be­nö­ti­gen. Wir müs­sen es nur Nut­zen. D.h. wir müs­sen nur die Er­neu­er­ba­ren En­er­gi­en aus­bau­en, dann müs­sen wir nicht mehr spa­ren.
    Das kann man uns Bür­gern wohl ein­fa­cher ‚ver­kau­fen‘.

  35. Lie­be FF-Ak­ti­vis­ten ich kann euch nur bit­ten, macht wei­ter mit noch mehr Druck auf die Po­li­ti­ker, macht ih­nen die Höl­le heiß.Ich bin 67 Jah­re alt und kann es nicht ver­ste­hen, daß vie­le Mit­men­schen, auch jün­ge­re glau­ben, al­les ist über­trie­ben. Es ist noch un­ter­trie­ben und ich ha­be Angst vor der Zu­kunft ob­wohl ich das Sze­na­rio wel­ches Wis­sen­schaft­ler im­mer wie­der her­auf­be­schwö­ren wohl nicht mehr er­le­ben wer­de.

  36. Hal­lo zu­sam­men,

    vie­len Dank für die Ver­an­stal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on der Ak­ti­ons­wo­che und eu­re aus­führ­li­chen Be­richt­erstat­tun­gen.

    So lang­sam fin­den sich auch die Par­ents for Fu­ture in Braun­schweig zu­sam­men. Wir be­rei­ten un­se­re ers­ten Ak­tio­nen vor, und wür­den uns über vie­le wei­te­re Teil­neh­mer, die auch ak­tiv wer­den möch­ten, freu­en. Un­ser nächs­tes Tref­fen ist am Diens­tag den 15. Ok­to­ber in der Gast­stät­te Eu­se­bia in der Spiel­mann­stras­se.

    Bei un­se­re letz­ten Sit­zung ha­ben wir auch über den fi­nan­zi­el­len Auf­wand der Schü­ler von Fri­days for Fu­ture ge­spro­chen. Vie­le Schü­ler sind da in Vor­leis­tung ge­gan­gen. Wir hal­ten es für wich­tig, die jun­gen Leu­te bei ih­rem En­ga­ge­ment auch mit Geld zu un­ter­stüt­zen. Al­so spen­den Sie bit­te reich­lich und oft an die ak­ti­ven Schü­ler.

    Horst

  37. Auch ich kann an nichts an­de­res mehr den­ken.
    Wor­an den­ken die Po­li­ti­ker???
    Um vie­le sehr gro­ße Ver­än­de­run­gen kom­men wir nicht drum­her­um!
    Mit – oder oh­ne Über­le­ben­de.
    1000 € „Grund­ge­bühr“ pro Flug rei­chen viel­leicht auch nicht. Dann flie­gen nur die Rei­chen mit dem Flug­zeug, aber sie flie­gen. Au­tos, Fleisch, Über­be­völ­ke­rung – … wem sag ich das?!
    Ich bin 40 Jah­re zu spät (ging nicht an­ders). Mor­gen muss mein So­fa wie­der war­ten – wie ab jetzt je­den Frei­tag – bis wirk­lich et­was ge­gen den Kli­ma­wan­del ge­tan wird!

  38. Es bringt doch al­les nichts?
    Si­cher, das Kli­ma­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung ist ein Witz, wenn auch ein sehr schlech­ter. Ei­gent­lich ist das ei­ne po­li­ti­sche Bank­rott­erklä­rung (Die Frus­tra­ti­on von Herrn La­tif ist nur all zu ver­ständ­lich). Das ist si­cher­lich zu ei­nem Groß­teil den Lob­by­is­ten zu ver­dan­ken, aber auch der Tat­sa­che, dass die Gro­Ko ziem­lich am En­de und mehr mit sich selbst als mit Re­gie­ren be­schäf­tigt ist.
    Aber ge­ra­de des­we­gen muss das Mot­to lau­ten: Jetzt erst recht!
    Ihr habt am 20.9. al­lei­ne in Deutsch­land 1,4 Mil­lio­nen Men­schen mo­bi­li­siert, und zum ers­ten Mal ganz vie­le Er­wach­se­ne. Da­für herz­li­chen Dank! Ich war am 20.9. bei der De­mo in Nürn­berg da­bei und ha­be mich un­heim­lich ge­freut, dass da wirk­lich Jung und Alt ge­mein­sam auf die Stra­ße ge­gan­gen sind. Das wa­ren wirk­lich Men­schen al­ler Al­ters­schich­ten, und ich war mit mei­nen 63 Jah­ren bei Wei­tem nicht der Äl­tes­te. Ein ähn­li­ches Bild bot sich am 27.9. beim Stern­marsch in Nürn­berg. Das zeigt mir, dass im­mer mehr Men­schen auf­wa­chen und er­ken­nen, dass es so wie bis­her nicht mehr wei­ter ge­hen kann. Da­her: nicht auf­ge­ben, am Ball blei­ben und wei­ter­ma­chen! Die Kli­ma­be­we­gung muss zu ei­ner Mas­sen­be­we­gung wer­den, nur so wird noch et­was zu ret­ten sein.

  39. Hal­lo!

    Na­tür­lich auch von mir zu­erst „macht wei­ter so“!!!!
    Ihr, wir, da­mit der Rest (Po­li­tik, Wirt­schaft, etc.) NICHT so wei­ter­macht…

    Aber zur Or­ga­ni­sa­ti­on: am 20.09. war ich na­tür­lich da­bei, DAS war ja auch „ÜBERALL“ an­ge­kün­digt. Aber lei­der fand ich zu even­tu­el­len Ak­tio­nen der week4future, oder am 27.9., kei­ner­lei In­for­ma­tio­nen – au­ßer Links zu face­book! In­fos wa­ren al­so of­fen­bar, je­den­falls für un­se­re Stadt, aus­schließ­lich über face­book zu be­kom­men.

    Mich um die Kli­ma­pro­ble­ma­tik zu küm­mern, ist für mich Teil ei­nes ins­ge­samt be­wuss­ten Le­bens. Da­zu ge­hört ne­ben vie­lem An­de­ren auch, NICHT die di­ver­sen Da­ten­kra­ken mit Fut­ter zu ver­sor­gen. Al­so un­ter an­de­rem kein In­sta­gram und kein face­book (und gug­gel nut­ze ich na­tür­lich auch nie)!

    Ihr habt hier mit „https://​fri​days​for​fu​ture​.de“ doch ei­ne ei­ge­ne In­ter­net­sei­te / In­ter­net­adres­se / Do­main (wie im­mer man das nen­nen will) – war­um ver­brei­te­te ihr die In­fos nicht HIER, statt über Groß­kon­zer­ne, die an ge­nau dem be­tei­ligt sind, was wir al­le zu ver­hin­dern ver­su­chen? Für je­de Orts­grup­pe ei­ne Un­ter­sei­te, auf der dann al­les an­ge­kün­digt, wenn mög­lich auch kom­mu­ni­ziert wird – das müss­te doch mög­lich sein? Kein fä­hi­ges Com­pu­ter­ge­nie in der gan­zen Be­we­gung, der/die das pro­gram­mie­ren könn­te? Oder wor­an sonst liegt es?

    Üb­ri­gens kann es auch mit dar­an lie­gen, „dass (…wer auch im­mer…) nicht er­reicht wer­den von eu­ren Hil­fe­ru­fen“, wie Ur­su­la (2. Ok­to­ber 2019 um 15:38 Uhr) schreibt, de­ren Aus­füh­run­gen ich auch an­sons­ten kom­plett un­ter­schrei­ben kann!

    Lie­be Grü­ße,
    Frank

  40. Ich bin jetzt auch da­bei. Ma­che in der Schu­le, in der ich ar­bei­te Mund­pro­pa­gan­da für den 29.11.. Ihr braucht jetzt ei­nen lan­gen Atem, dann wer­den im­mer mehr über­zeugt. Obers­te De­vi­se ist: Durch­hal­ten und wei­ter­ma­chen. Ich kann mir vor­stel­len wie viel Ar­beit die Or­ga­ni­sa­ti­on macht. Hal­tet um den Wil­len der ge­sam­ten Mensch­heit wei­ter durch. Im gro­ßen Re­spekt
    E.

  41. Wie mes­sen wir Er­folg beim Kli­ma­wan­del?
    Welt­weit ist wohl ei­ne kla­re Mes­sung un­se­res – der Mensch­heit – Ver­sa­gen die Kee­ling-Kur­ve mit den In­for­ma­tio­nen zum CO2-Ge­halt der At­mo­sphä­re (https://​www​.es​rl​.no​aa​.gov/​g​m​d​/​c​c​g​g​/​t​r​e​n​ds/)! Aber wie kön­nen wir den Er­folg bzw. Miss­erfolg in Deutsch­land mes­sen? Das Kli­ma­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung wird zu­recht als ver­ant­wor­tungs­lo­ses und wei­test­ge­hend wir­kungs­lo­ses Sam­mel­su­ri­um nicht weh­tu­en­den Ab­sich­ten be­trach­tet. Da­bei ist die Tem­pe­ra­tur in Nord­deutsch­land schon um die an­ge­streb­ten 1,5°C ge­stie­gen, die Se­en sind eben­falls um die­se Tem­pe­ra­tur wär­mer ge­wor­den mit der gleich­zei­ti­gen Ab­nah­me des Sauer­stoff­ge­halts um 20%! In der Ost­see bil­den sich im­mer grö­ße­re sauer­stoff­freie Zo­nen, die zu Fisch­ster­ben und dem Tod der Jung­fi­sche bzw. dem Ab­ster­ben des Fisch­lai­ches füh­ren. Die Lar­ven des He­rings fin­den in ei­ni­gen Ge­bie­ten kei­ne Nah­rung, da das Lai­chen bei wär­me­ren Was­ser frü­her ge­schieht als sich das Plank­ton durch das Licht ent­wi­ckelt.
    Wie kön­nen wir die Po­li­tik auf­rüt­teln und zum Han­deln brin­gen?

  42. Schön wä­re ein­mal im Mo­nat au­to­frei­er Sonn­tag. Dann kann die Luft sich kurz er­ho­len und wir auch! Zu Hau­se blei­ben, Fahr­rad fah­ren oder spa­zie­ren. Su­per.

  43. Viel­leicht soll­te sich die 3F-Be­we­gung auch schon Ge­dan­ken dar­über ma­chen, wie sie die heu­ti­gen Um­welt­sün­der zur Re­chen­schaft zie­hen wird, wenn sie ei­nes Ta­ges an der Macht sein wird. Ich den­ke hier z. B. an den Por­sche-Vor­stand der sei­nen neu­en Sport­wa­gen Taycan mit 700 PS auf den Markt bringt. Oder auch an die Vor­stän­de der Fir­men die SUV pro­du­zie­ren. Es gibt na­tür­lich noch vie­le an­de­re Din­ge die die Welt nicht braucht und nur zur Kli­ma­er­wär­mung bei­tra­gen. Spon­tan fal­len mir da die vie­len un­nö­ti­gen Trans­por­te rund um den Glo­bus ein, oder halb­vol­le Ver­pa­ckun­gen der In­dus­trie, oder zu hel­le Stra­ßen­be­leuch­tung oder, oder, oder. Soll nie­mand spä­ter be­haup­ten kön­nen: „Ich ha­be das ja nicht ge­wusst“! Zu al­ler erst müs­sen die Wirt­schafts­bos­se an die Kan­da­re ge­nom­men wer­den. Die­se sind nur auf Pro­fit und auf Aus­beu­tung der Res­sour­cen pro­gram­miert. Dann bringt das al­les sehr schnell et­was.

  44. Das „Kli­ma­pa­ket“ der Re­gie­rung – ei­ne Null­num­mer. So geht es seit Jahr­zehn­ten: Gro­ße Wür­fe wer­den an­ge­kün­digt, her­aus kommt hei­ße Luft.
    Dank Gre­ta und FFF ist end­lich Be­we­gung in den Still­stand bei der Kli­ma­ret­tung ge­kom­men. Zu­neh­mend trei­ben nun auch ra­di­ka­le­re Be­we­gun­gen wie XR und En­de Ge­län­de die Po­li­tik vor sich her. Mal se­hen was die kom­men­de Wo­che in Ber­lin brin­gen wird.…

    Die glo­ba­le Kli­ma­be­we­gung und der ge­walt­freie zi­vi­le Un­ge­hor­sam ge­win­nen an Zu­lauf, doch lei­der auch ge­walt­be­rei­te lin­ke und rech­te Strö­mun­gen. An den Rän­dern der fried­li­chen Kli­ma­be­we­gun­gen ver­su­chen Ra­di­ka­le, das The­ma Kli­ma­ret­tung und die da­mit ein­her­ge­hen­de Ver­un­si­che­rung von Tei­len der Be­völ­ke­rung für ih­re ideo­lo­gi­schen Zie­le zu ka­pern. Pro­test und ge­walt­frei­er zi­vi­ler Un­ge­hor­sam müs­sen da­her drin­gend das Vor­bild der Kli­ma­be­we­gung blei­ben!

    Sei­tens der Po­li­tik soll­te end­lich die Wahr­heit über die dro­hen­de Kli­ma­ka­ta­stro­phe aus­ge­spro­chen wer­den, da­mit un­se­re Po­li­ti­ker noch ei­nen Rest an Glaub­wür­dig­keit und Hand­lungs­spiel­raum be­hal­ten!
    Die not­wen­di­gen Kon­se­quen­zen für die Po­li­tik sind klar: Nach Jahr­zehn­ten der – na­he­zu – Ta­ten­lo­sig­keit muss die Rah­men­be­din­gun­gen für die drin­gen­de Trans­for­ma­ti­on der Ge­sell­schaft schaf­fen. Für ei­ne Trans­for­ma­ti­on, die sehr schnell er­fol­gen und ra­di­kal sein muss.

    Trans­for­ma­ti­on wo­hin? Die Po­li­tik hat auf die­se Fra­ge bis­lang kei­ner­lei rea­lis­ti­sche Ant­wor­ten. Sie ver­traut auf das ge­wohn­te „Dre­hen an Stell­schrau­ben“ und „tech­ni­sche In­no­va­tio­nen“. Und wir? Vie­le von uns bil­den sich ein, es rei­che, „bei sich selbst“ an­zu­fan­gen. Als wür­den Müll­tren­nung, En­er­gie- und Was­ser­spa­ren, der Kauf von Bio­pro­duk­ten und Öf­fi-Nut­zung den Pla­ne­ten ret­ten.

    Die Re­gie­run­gen drü­cken sich da­vor, das Ein­zi­ge ein­zu­lei­ten, was un­se­ren Pla­ne­ten noch halb­wegs ret­ten könn­te: Ei­ne zü­gi­ge De-In­dus­tria­li­sie­rung der Wirt­schaft, ein kon­se­quen­tes Ab­rü­cken von der Wachs­tums­ma­xi­me und das Re­du­zie­ren des Welt­han­dels mit dem Ziel der Aut­ar­kie. Aut­ar­kie von Staa­ten, Re­gio­nen und ih­ren klei­ne­ren Ein­hei­ten.

    Al­le kon­se­quen­ten Mass­nah­men zur Re­duk­ti­on der CO2- so­wie Methan&Co-Reduktion im Zu­ge die­ser De-In­dus­tria­li­sie­rung wer­den nicht nur in den Schlüs­sel­in­dus­tri­en ge­wal­ti­ge Ar­beits­lo­sen­zah­len im Ge­fol­ge ha­ben und da­mit ei­ne star­ke Schwä­chung der Staats­haus­hal­te. Doch die­se bit­te­re Rea­li­tät darf nicht ge­gen die Kli­ma­ret­tung aus­ge­spielt wer­den. Denn die Rea­li­tät der dro­hen­den Kli­ma­ka­ta­stro­phe ist ab­so­lut und al­ter­na­tiv­los.

    Für die Zeit nach der Be­en­di­gung des „In­dus­tri­el­len Zeit­al­ters“ mit sei­nen ka­ta­stro­pha­len Fol­gen für Kli­ma, Um­welt und Na­tur gibt es je­doch ei­ne Le­bens­al­ter­na­ti­ve – mög­li­cher­wei­se nur ei­ne ein­zi­ge, die in der La­ge ist, in Zu­kunft Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit und so­zia­le Ver­wer­fun­gen zu ver­mei­den: Die zü­gi­ge Wie­der­be­sied­lung des Lan­des, die Re-Agra­ri­sie­rung in gro­ßem Stil. Das Er­set­zen des zer­stö­re­ri­schen in­dus­tri­el­len Land­wirt­schaft durch per­so­nal­in­ten­si­ve klein­räu­mi­ge bio­lo­gi­sche Agra­struk­tu­ren.

    Ei­ne der größ­ten Lü­gen der jün­ge­ren Ge­schich­te lau­te­te: Nur mit Hil­fe der in­dus­tri­el­len Land­wirt­schaft kann die – wach­sen­de – Welt­be­völ­ke­rung er­nährt wer­den. Längst wird auf al­len Kon­ti­nen­ten das Ge­gen­teil be­wie­sen: Klein­räu­mi­ge, bio­lo­gi­sche Land­wirt­schaft ist nicht nur bes­ser für Kli­ma, Um­welt und Na­tur son­dern sie ist auch viel bes­ser in der La­ge, die Mensch­heit zu er­näh­ren. Doch auch ih­re Ka­pa­zi­tä­ten sind end­lich und müs­sen da­her be­glei­tet wer­den von ei­nem glo­ba­len Ge­burt­kon­troll­pro­gramm.

    Die Rück­be­sin­nung auf das Land­le­ben, das Le­ben in von und mit der Na­tur, der Pa­ra­dig­men­wech­sel von „Land­flucht“ zur „Stadt­flucht“ be­deu­tet kein „zu­rück in die Stein­zeit“. Vor­han­de­ne Wis­sen und auch tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten bie­ten dem heu­ti­gen Land­wirt gro­ße Er­leich­te­run­gen und ei­ne ganz neue Art von Le­bens­qua­li­tät. Zu­mal, wenn er auf Tier­hal­tung ver­zich­tet.
    Die­se Art der ge­sell­schaft­li­chen Trans­for­ma­ti­on – in gro­ßen Tei­len weg von der In­dus­trie­ge­sell­schaft hin zu ei­nem Mix aus nach­hal­ti­ger, nicht er­setz­ba­rer Rest-In­dus­trie
    und klein­räu­mi­ger öko­lo­gi­scher Land­wirt­schaft be­inhal­tet – ganz ne­ben­bei – die Chan­ce auf die Lö­sung et­li­cher an­de­rer aku­ter Pro­ble­me, öko­lo­gi­scher und so­zia­ler Na­tur.

    Doch die­se Um­for­mung der Ge­sell­schaf­ten setzt Ein­sicht vor­aus – Ein­sicht über die ne­ga­ti­ven Sei­ten des Stadt­le­bens und die po­si­ti­ven des Land­le­bens so­wie die Be­reit­schaft – vor al­lem – der Ju­gend, künf­tig ganz an­ders als jetzt noch ge­wohnt zu le­ben.
    Die Rück­be­sin­nung auf das Land­le­ben, der Wech­sel von Land- zur Stadt­flucht, ist un­se­re gro­ße Chan­ce für die Zu­kunft. Der ein­zi­ge „gro­ße Wurf“, der die gra­vie­rends­ten Fol­gen der not­wen­di­gen Neu­for­mung un­se­rer In­dus­trie­ge­sell­schaf­ten ab­fe­dern kann. Und Aut­ar­kie der gro­ßen und kleins­ten Ein­hei­ten soll­te der an­zu­stre­ben­de Kern die­ser künf­ti­gen Post­wachs­tums­ge­sell­schaft sein.
    Wir al­le kön­nen die­sen Pro­zess schon heu­te be­ein­flus­sen: Durch ein ra­di­ka­les Ver­än­dern un­se­rer Kon­sum­ge­wohn­hei­ten und un­se­res Le­bens­sti­les so­wie das zü­gi­ge Ver­las­sen un­se­rer städ­ti­schen Le­bens­räu­me und die An­sied­lung in vor­ran­gig struk­tur­schwa­chen Re­gio­nen des Lan­des (und vie­ler ent­völ­ker­ter Klein­städ­te).

    Schnell noch ein paar Stich­wor­te, die zu die­ser neu­en Ge­sell­schaft ge­hö­ren soll­ten: Ent­schleu­ni­gung, Ent­tech­ni­sie­rung, Ab­wen­dung vom Ma­te­ria­lis­mus, Neudef­fi­ni­ti­on von per­sön­li­cher Ent­schei­dungs­frei­heit, Le­bens­qua­li­tät und Lifesti­le, Ab­kehr von ei­nem Le­ben nach dem Mot­to „schnell, bil­lig und be­quem“, Be­schei­den­heit statt Gier, Mit­ein­an­der statt Ge­gen­ein­ader, So­li­da­ri­tät statt Ego­is­mus.

    Die Po­li­tik tä­te gut dar­an, die Wie­der­be­le­bung des Lan­des schnells­tens zu ih­rem „Plan B“ zu ma­chen. Denn die ers­ten sicht­ba­ren Re­zes­si­ons­zei­chen wer­den nicht nur ei­ne kurz­zei­ti­ge „Del­le in der Kon­junk­tur“ sein. Sie sind der Be­ginn ei­nes dau­er­haf­ten glo­ba­len Ab­schwungs, des end­gül­ti­gen En­des vom zer­stö­re­ri­schen Wirt­schafts­wachs­tum.

  45. Lie­be Fi­days,
    Gre­at! 1 400 000 Men­schen auf der Stra­ße in Deutsch­land als Teil ei­ner (fast) welt­wei­ten Be­we­gung. Seid stolz und lasst Euch nicht mür­be ma­chen. Ihr seht Euch ei­ner klas­si­schen Stra­te­gie der Macht ge­gen­über: 1. Igno­rie­ren – über­wun­den, 2. Dif­fa­mie­ren – mit­ten drin, 3. ak­tiv be­kämp­fen und zwar je Er­folg­lo­ser, des­to ra­di­ka­ler – kommt noch. Wich­tigs­tes Werk­zeug: (Volk) tei­len und ge­gen­ein­an­der aus­spie­len. Al­so zu­sam­men­hal­ten ist das Ge­bot. Und mehr wer­den. Es ist klug, mög­lichst vie­le Er­wach­se­ne zu ge­win­nen und ein­zu­bin­den. Das braucht es, Wis­sen­schaft­ler…, El­tern…, Leh­rer.., Unternehme(r)n… wo ist ei­gent­lich Po­li­ti­ker für die Zu­kunft? Geht in die ört­li­chen Ab­ge­ord­ne­ten­bü­ros der Par­tei­en und fragt sie per­sön­lich, wie sie Euch ei­ne le­bens­wer­te Zu­kunft si­chern wol­len und was sie tun oder ge­den­ken zu tun? Geht auch zu de­nen, die noch im­mer die Fak­ten leug­nen, gut vor­be­rei­tet mit Ar­gu­men­ten und er­war­tet nicht, sie zu über­zeu­gen. Trotz­dem wird ei­ne Wir­kung ein­tre­ten, und wenn es nur Zwei­fel sind oder Auf­merk­sam­keit für das Pro­blem. Ihr al­le seid oder wer­det auch Wäh­ler, in­for­miert Euch über die Pro­gram­me der Par­tei­en und trefft ei­ne kom­pe­ten­te Wahl, spä­tes­tens 2021 geht Mer­kel, viel­leicht kann man ja eine(n) echte(n) Klimakanzler(in) wäh­len.

    Al­so nicht um­sonst, dran blei­ben und nicht ab­qua­li­fi­zie­ren las­sen.
    Fak­ten än­dern sich nicht, nur weil Men­schen sie igno­rie­ren oder nicht da­nach han­deln.
    Wer aus dem Fens­ter springt wird ab ei­ner be­stimm­ten Hö­he zer­schel­len, ob er es glaubt oder nicht. Nur kön­nen wir hier nicht erst den ex­pe­ri­men­tel­len Be­weis ab­war­ten, wenn wir nicht Scha­den neh­men wol­len. Wem nützt es denn, nach­dem das Kli­ma ge­kippt ist und die Dy­na­mik un­se­re Zi­vi­li­sa­ti­on (und da­mit al­les das, was hier grad „ver­tei­digt“ wer­den soll) weg­rafft, sa­gen zu kön­nen: Wir hat­ten Recht?

    Wie sag­te Gre­ta im ame­ri­ka­ni­schen Fern­se­hen sinn­ge­mäß (be­zo­gen auf Ame­ri­ka und Eu­ro­pa): für die ei­nen ist es ei­ne Glau­bens­fra­ge für die an­de­ren Fakt, al­so schafft Fak­ten, durch Auf­merk­sam­keit, In­for­ma­ti­on, Auf­klä­rung und Mo­bi­li­sie­rung. Nicht ver­za­gen, nur weil der Ge­gen­wind auf­frischt, das kann auch noch Sturm wer­den, aber was ist die Al­ter­na­ti­ve?
    Macht Euch sturm­fest. Ver­hin­dert, dass Leug­ner und Zweif­ler zu Geg­nern, gar Fein­den ge­macht wer­den. Und hal­tet die un­ver­bes­ser­li­chen ein­fach aus, die wird es im­mer ge­ben.

  46. Ver­trägt ihr auch Kri­tik?

    Kli­ma­schutz – kein The­ma me­ga wich­tig. Aber auch nicht erst seit ges­tern oder weil es heu­te ge­ra­de „IN“ ist. Um­welt­schutz und Tier­schutz – egal bleibt auf der Stre­cke. Haupt­sa­che die Luft über Deutsch­land ist sau­ber.
    Was glaubt ihr ei­gent­lich? Das ei­ne hand­voll Po­li­ti­ker ei­ne Kehrt­wen­de von heut auf mor­gen er­teilt. Ich le­se hier „bringt al­les nichts“. Na­tür­lich habt ihr was er­reicht – den Schuss ins Ofen­rohr! Es funk­tio­niert es halt auch nicht, nur For­de­run­gen zu stel­len und ab­zu­war­ten das es schon ei­ner schon rich­ten wird.

    Ihr könnt froh sein das eu­re sog. For­de­run­gen noch mil­de in Deutsch­land ein­ge­führt wer­den. Er­reicht habt ihr näm­lich

    - das die Mie­ten noch wei­ter stei­gen,
    – es nun ei­ne zwei­te Mie­te na­mens „Heiz­kos­ten“ gibt
    – noch mehr Leu­te und Kin­der künf­tig auf der Stra­ße woh­nen wer­den
    – vie­le Leu­te nun ih­re Jobs ver­lie­ren
    – noch mehr die Um­welt zu­ge­müllt wird
    – die Plas­tik­ber­ge grö­ßer wer­den
    – sich die Wirt­schaft die Hän­de reibt über den un­er­war­te­ten Mehr­um­satz durch eu­re De­mo
    – Bio-/Wind­kraft­an­la­gen etc. nun noch we­ni­ger ge­baut wer­den (auch das wird teu­rer)
    – neue um­welt­freund­li­che In­vi­ta­tio­nen eher nicht mehr ge­baut wer­den
    – das al­les an­de­re auch teu­rer wird – die Wirt­schaft legt al­les auf den Ver­brau­cher um

    Wie lan­ge glaubt ihr denn das, dass gut geht? Un­ser Wirt­schafts­sys­tem ist be­reits fast am En­de. Dann so­was. Das ist kein Kli­ma­schutz – das ist ein rei­ner EGO-Trip. Bin mir si­cher das wer­ten nicht we­ni­ge als An­griff.

    Wenn ihr Er­folg ha­ben wollt, dann erst ein­mal den per­sön­li­chen EGO-Trip ab­le­gen und den Kopf ein­schal­ten. Über das Volk und Po­li­tik er­reicht ihr nicht viel. Die meis­ten ge­hen nach der De­mo ge­nau so ih­ren Weg wei­ter wie zu vor. Die ei­nen ha­ben es nie ge­lernt und die an­de­ren ha­ben ein­fach das Geld nicht in der Ta­sche um sich das auch noch leis­ten kön­nen. – Fin­de es im­mer nett wie al­le bei der De­mo am Kö­nigs­platz bei den Ob­dach­lo­sen die Köp­fe sen­ken und schnell das wei­te su­chen. Ge­wöhnt euch mal schnell an die­sen An­blick.

    Kli­ma­schutz ist eben mehr als nur lee­re* For­de­run­gen in die Welt zu­set­zen. Kli­ma­schutz ist Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Ge­nau die­ser Punkt ist es der Gre­ta ge­ra­de um die Oh­ren fliegt. Kli­ma­schutz funk­tio­niert auch nur wenn die gan­ze Welt an ei­nem Strang zieht.

    Was noch schlim­mer ist, Gre­ta un­ter­schätzt das al­le Staa­ten auf der Welt nicht gleich funk­tio­nie­ren. Folg­lich auch die dar­in le­ben­den Men­schen mit so vie­len un­ter­schied­li­chen Pro­ble­men täg­lich in ih­rem All­tag kämp­fen müs­sen. Da wird dann durch euch noch ei­ner drauf ge­setzt. Wie wird das aus­ge­hen? Vie­le Men­schen auf der Welt kön­nen sich heu­te kaum das nö­tigs­te Leis­ten und sol­len für sau­be­re Luft noch Ein­spa­run­gen ma­chen. Das glaubt ihr doch selbst nicht, das das funk­tio­nie­ren soll.

    *leer – im Sin­ne das ihr die Leu­te ver­äp­pelt und nicht sinn­ge­mäß in­for­miert.

    War­um geht denn kei­ner auf die Wirt­schaft zu? Ge­nau zu de­nen, die uns täg­lich ih­re Wa­ren pro­du­ziert mit ho­hen CO2-Wer­ten ver­kau­fen. Was an­de­res kön­nen wir – das Volk – näm­lich gar nicht kau­fen. Bio­kar­tof­feln aus Ägyp­ten – toll – wo es eh kaum Was­ser gibt. Das vie­le Obst das al­lein in Deutsch­land ver­nich­tet wird weil die EU be­schlos­sen hat mit wel­cher Grö­ße sich ein Ap­fel auch Ap­fel nen­nen darf. Die dann na­tür­lich auch TOT-ge­züch­tet sein müs­sen. Die vie­len Le­bens­mit­tel die welt­weit ver­nich­tet wer­den, da­mit die Prei­se auf den Märk­ten auch ja sta­bil blei­ben usw. Was nützt den da noch fri­sche Luft wenn der Rest nur noch aus Müll be­steht?

    Habt ihr da­zu wirk­lich kei­ne Ide­en? Dann fra­ge ich mich für was eu­re De­mo gut sein soll. Au­ßer die zu stra­fen die täg­lich ver­su­chen ihr Aus­kom­men zu ver­die­nen, mit den Mit­teln die ih­nen zu Ver­fü­gung ste­hen. Ihr müsst auf­pas­sen das mit eu­rem tun sich die Zu­stän­de nur mal in Deutsch­land nicht ver­schlech­tern. Geht nur ei­ner auf die Stra­ße für Ge­gen­de­mos – möch­te ich mir nicht aus­ma­len.

    Zum The­ma fri­sche Luft – da­mit ihr mal ei­ne Idee habt:
    Ihr wollt fri­sche Luft – sorgt doch mal da­für das al­le die, die nicht un­mit­tel­bar mit ei­nem Kun­den zu tun ha­ben – ein­fach Home Of­fice ma­chen kön­nen. Schon wä­re z.B. in Mün­chen gut ca. 25 – 30% we­ni­ger Ver­kehr, da­mit we­ni­ger CO2. Die Bahn die es eh nicht packt auch nicht über­las­tet. Es gibt tol­le Schwei­zer Kon­zep­te. Schon bräuch­te man auch nicht mehr sol­che Mas­sen an Bü­ro­ge­bäu­den.

    Macht was sinn­vol­les für das Volk um CO2 ein­spa­ren zu kön­nen – dann könnt ihr weit aus mehr er­rei­chen. Mo­men­tan habt ihr al­le in­klu­si­ve euch selbst ab­ge­straft. Das wird sich spä­tes­tens dann be­merk­bar ma­chen wenn die neu­ne Be­schlüs­se der Po­li­tik um­ge­setzt wer­den. Ich kann mei­ne Mie­te be­zah­len auch in Zu­kunft – könnt ihr das dann auch noch?

    So ver­har­ren wir wei­ter in der net­ten Ka­pi­ta­lis­mus-Spi­ra­le, mehr Um­satz, mehr Ge­halt, mehr Kon­sum, mehr.., mehr .., mehr .. – Blöd halt nur das die Er­de nicht mehr und mehr wird. Aber die Luft wä­re dann ja sau­ber.

    1. Ja, Kers­tin bei ei­ni­gen Be­mer­kun­gen wirst Du lei­der Recht ha­ben.
      Wir brau­chen al­le ei­ne neue Be­schei­den­heit in un­se­rer Le­bens­wei­se (min­des­tens die Hal­bie­rung un­se­res öko­lo­gi­schen Fuß­ab­dru­ckes) und die Be­to­nung liegt auf – Al­le – !

      Un­ser Wirt­schafts­sys­tem ist da­für to­tal un­ge­eig­net, da ein Null-Wachs­tum der Wirt­schaft ja schon enor­me Pro­ble­me her­vor­bringt, ge­schwei­ge denn ein Mi­nus-Wachs­tum. Das Zins­geld­sys­tem er­for­dert die­ses stän­di­ge Wachs­tum und seit dem Be­richt des Club of Ro­me sind schon über 4 Jahr­zehn­te der Igno­ranz die­ser Er­kennt­nis­se ins Land ge­gan­gen. Jetzt wo es kaum noch Zin­sen gibt, flüch­tet das An­la­ge­ka­pi­tal in Im­mo­bi­li­en, so­wie Grund- und Bo­den­spe­ku­la­ti­on und rich­tet dort die ent­spre­chend ver­hee­ren­den Aus­wir­kun­gen (ex­or­bi­tan­te Preis­an­stie­ge) an. Es gab ein­mal ver­mehrt Erb­pacht-Mo­del­le der Kir­chen und Kom­mu­nen, aber die ha­ben ja aus kurz­sich­ti­gen Grün­den al­les pri­va­ti­siert. Das „ver­sil­bern“ geht aber nur ein­mal und dann schaut man in die be­rühmt be­rüch­tig­te Röh­re. Grund- und Bo­den dürf­ten ge­nau­so wie Was­ser nie­mals in pri­va­ten Be­sitz ge­lan­gen.

      Wir brau­chen für ei­ne nach­hal­ti­ge Welt ein an­de­res Wirt­schafts- und Geld­sys­tem, das den Wachs­tums­zwang über­win­det. Die Be­we­gun­gen gibt es be­reits und es wä­re gut, wenn FFF sich da­mit ver­net­zen könn­te, um ei­ne noch hö­he­re Schlag­kraft und ein nach­hal­ti­ges Kon­zept zu ent­wi­ckeln. Lei­der kommt man nicht drum her­um die La­ge ganz­heit­lich zu durch­leuch­ten, weil al­les mit al­lem so­zi­al, wirt­schaft­lich, glo­bal, emo­tio­nal, … ver­knüpft ist. Lei­der braucht das ent­spre­chen­de Zeit und die Zu­sam­men­ar­beit klu­ger Köp­fe.

      Al­le christ­lich ori­en­tier­ten Bür­ger soll­ten sich fra­gen wel­chen Stel­len­wert die Be­wah­rung der Schöp­fung in ih­rem Le­ben hat und ob es ge­nug ist ein­mal im Jahr bei der Ak­ti­on sau­be­re Land­schaft mit zu ma­chen. Die Zeit rennt uns und euch Jün­ge­ren erst recht, da­von und da gilt es ei­ner­seits ei­nen küh­len Kopf zu be­wah­ren und an­de­rer­seits mit Be­stän­dig­keit am Ball zu blei­ben. Mei­ne ide­el­le und fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung sa­ge ich euch hier­mit über die GLS-Bank zu und wün­sche ei­nen lan­gen Atem für ei­ne le­bens­wer­te Zu­kunft.

      Karl

    2. Kers­tin, bist Du si­cher, dass Du Dich nicht in der Sei­te ge­irrt hast?
      Warst Du bei ei­ner De­mons­tra­ti­on für Luft­rein­hal­tung?
      Das The­ma hier ist die fort­schrei­ten­de glo­ba­le Er­wär­mung, die die Mensch­heit los­ge­tre­ten hat und die über ei­ne Kas­ka­de po­si­ti­ver Rück­kopp­lungs­ef­fek­te zum Selbst­läu­fer wer­den wird. Es geht nicht dar­um, dass die Luft schmut­zi­ger wird, son­dern dass die der­zei­ti­ge Kli­ma­sta­bi­li­tät, von der nicht nur die mensch­li­che Zi­vi­li­sa­ti­on, son­dern die ge­sam­te Öko­sphä­re ab­hängt, grund­sätz­lich ver­lo­ren­geht. So­bald die Er­wär­mungs­ma­schi­ne erst mal von selbst läuft, ist völ­lig un­kal­ku­lier­bar, bei wel­chen Ver­hält­nis­sen und Tem­pe­ra­tu­ren sich dann über­haupt wie­der Ver­hält­nis­se ein­stel­len, die zu­min­dest so sta­bil sind, dass ei­ne An­pas­sung über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum mög­lich wä­re, falls dann noch je­mand da wä­re, der sich an­pas­sen könn­te. Das ist ein et­was an­de­res Ka­li­ber und mei­ner Ein­schät­zung nach auch der Ele­fant im Raum, den die „Kri­ti­ker“ und „Skep­ti­ker“ mit gro­ßer Mü­he um­schlei­chen, um ihn bloß nicht se­hen zu müs­sen.

  47. Hal­lo ihr Lie­ben, es ist im­mer wie­der span­nend zu le­sen, auf wel­che Ide­en so manch ei­ner kommt. Ich ha­be we­der Mit­leid noch ver­ur­tei­le ich ir­gend­je­mand. Aber eins muss man wis­sen: Der Kli­ma­wan­del ist und bleibt ei­ne Erd- Ent­wick­lung. Was macht ihr, wenn die Kli­ma­zie­le er­reicht wer­den und trotz­dem das Eis wei­ter schmilzt ? Geht ihr dann raus und schreit: War­um habt ihr nicht frü­her schon was ge­macht ? Glaubt ihr wirk­lich, dass der Mensch das Wet­ter be­ein­flus­sen kann ? Oder seid ihr In­dia­ner, die nur ei­nen Re­gen­tanz auf­füh­ren müs­sen und schon reg­nets ? Der Mensch ist zwar das höchs­te Tier in der Nah­rungs­ket­te, aber al­les kon­trol­lie­ren kann er auch nicht. Kon­sum und Un­ge­rech­tig­keit wa­ren noch nie die bes­ten Tu­gen­den. Aber ein biß­chen De­mut vor dem Le­ben soll­te man schon ha­ben. Wenn du die Wahl hät­test: Ei­nen Schluck Was­ser zu trin­ken, um den Durst zu lö­schen, von dem du weißt, es ist nicht ganz sau­ber, oder lie­ber zu ver­durs­ten. Was wür­dest du tun ? Der Mensch ist sei­nem Le­bens­er­hal­tungs­trieb und dem Wet­ter un­ter­wor­fen. Aber in den gan­zen letz­ten Jahr­zehn­ten wur­de uns sug­ge­riert, wir wä­ren auch noch schuld. Man hat die Wahl zwi­schen: Sich ein­fach dem Schick­sal fü­gen oder sich die Köp­fe ein­schla­gen.

    1. In ei­nem ein­zi­gen Punkt kann ich die­sem Kom­men­tar zu­stim­men: Auf das Wet­ter ha­ben wir kei­nen di­rek­ten Ein­fluss, da das Wet­ter den ak­tu­el­len phy­si­ka­li­schen Zu­stand der At­mo­sphä­re be­schreibt (https://​www​.um​welt​bun​des​amt​.de/​s​e​r​v​i​c​e​/​u​b​a​-​f​r​a​g​e​n​/​w​a​s​-​i​s​t​-​e​i​g​e​n​t​l​i​c​h​-​k​l​ima), der so nun mal nicht mehr zu än­dern ist.

      Beim Kli­ma geht es al­ler­dings um den lang­fris­ti­gen mitt­le­re Zu­stand, wel­chen der Mensch durch den men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del dras­tisch ver­än­dert. Und dass der Kli­ma­wan­del men­schen­ge­macht ist, soll­te ei­gent­lich un­um­strit­ten sein.
      Jähr­lich sto­ßen wir al­lei­ne 32,6 MILLIARDEN Ton­nen CO2 aus, wel­ches ei­nen enor­men Ein­fluss auf den Treib­haus­ef­fekt hat, auch wenn die CO2-Kon­zen­tra­ti­on in der Luft „nur“ bei 407,38 ppm Koh­len­di­oxid (2018) liegt (ein ppm ent­spricht ei­nem Mo­le­kül Koh­len­di­oxid pro ei­ner Mil­li­on Mo­le­kü­le tro­cke­ner Luft).
      (Quel­len: https://​www​.quarks​.de/​u​m​w​e​l​t​/​k​l​i​m​a​w​a​n​d​e​l​/​s​o​-​e​i​n​e​-​g​r​o​s​s​e​-​w​i​r​k​u​n​g​-​h​a​t​-​s​o​-​w​e​n​i​g​-​c​o2/ ; https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/atmosphaerische-treibhausgas-konzentrationen#textpart‑1)

      UND JEDER KANN ETWAS GEGEN DEN KLIMAWANDEL UNTERNEHMEN und sich nicht be­quem dem „Schick­sal beu­gen“), z.B.:
      – we­ni­ger Au­to fah­ren
      – Kon­sum re­du­zie­ren
      – re­gio­na­le Pro­duk­te kau­fen
      – Strom spa­ren (LED-Leuch­ten; Elek­tro­ge­rä­te aus­schal­ten, nicht im Stand-By-Mo­dus be­las­sen; …)
      – …

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