Woche 21/2019 – Klimanotstand, Klimakrise, Klimawahl

Was ist in der vergangenen Woche so geschehen? Philipp fasst es zusammen!

­čî▒ Klimanotstand in M├╝nster ausgerufen

M├╝nster hat am Mittwoch als erste Gro├čstadt in Nordrheinwestfahlen den Klimanotstand ausgerufen. Dadurch muss die Stadt M├╝nster nun bei jeder Entscheidung als Priorit├Ąt Nummer eins den Klimaschutz setzten. Die Fridays for Future-Ortsgruppe M├╝nster hat schon angek├╝ndigt, sich aktiv daran zu beteiligen, dass aus Symbolik des Klimanotstands auch Taten folgen werden.

­čŚú Streik zur Europawahl

Am Freitag waren in 1660 St├Ądten in ├╝ber 120 L├Ąndern insgesamt 1,6 Millionen junge Menschen auf der ganzen Welt auf der Stra├če, um f├╝r die Zukunft der Menschheit und mehr Klimaschutz zu streiken und zu k├Ąmpfen. In Deutschland gingen ├╝ber 320 Tausend Menschen auf die Stra├čen! Damit haben wir vor der Europawahl nochmal ein klares Zeichen gesetzt: Wir machen die Europawahl zur Klimawahl.

­čŚ│´ŞĆ Europawahl zur Klimawahl

Am Sonntag war die Europawahl, in der das EU-Parlament neu gew├Ąhlt wurde. Wir haben schon durch den Streik am 24.05. klar gemacht, dass die Europawahl zur Klimawahl gemacht werden muss. Und das wurde sie – so die Auffassung vieler Aktivist*innen. Jetzt hei├čt es weiter, dass gehandelt werden muss – Wahlergebnisse und Worte reichen nicht aus, um die Klimakrise zu stoppen. Fight with us!

­čôÄ Entrepreneurs for Future

Auch Unternehmer*innen unterst├╝tzen unsere Klimastreiks jetzt! Ihre Motivation war wohl unter anderem Christian Lindner (FDP), der uns gesagt hatte, Klimaschutz sei etwas f├╝r Profis. Die Unternehmer*innen, auch aus dem ├Âkonomischen Bereich, sagen: Ja, und wir sind diese Profis. Ihre Stellungname findest du hier.

­čĹĽ Siebdruck for Future

Die Fridays for Future-Merch-Arbeitsgruppe hat eine Anleitung ver├Âffentlicht, wie ihr eigene T-Shirts und Materialien mit Siebdruck bedrucken k├Ânnt. Diese Anleitung findest du hier.

­čîÄ Gro├čstreik in Aachen

Aus 15 L├Ąndern werden Sch├╝ler*innen, Studierende, Eltern und weitere engagierte Menschen nach Aachen kommen. Unter dem Motto „Climate justice without borders“ ruft Fridays for Future dort zu einem Gro├čstreik ├╝ber mehrere Tage auf. Auch K├╝nstler*innen wie Culcha Candela werden auftreten! Aktuell werden unterschiedliche Anreisen geplant und es wird ├ťbernachtungsm├Âglichkeiten in Aachen und Umgebung geben. Die Tickets findet ihr dazu hier. Weitere Infos zum Streik allgemein findet ihr hier.


27 Kommentare zu „Woche 21/2019 – Klimanotstand, Klimakrise, Klimawahl

  1. Ich(43) bin selbst Mutter zweier Kids(12/13). Ihr seid super! Ihr habt absolut recht!!! K├Ąmpft f├╝r Eure Zukunft!!! Wenn meine beiden Nachsitzen oder ├Ąhnliches wegen der Teilnahme an den fff-Demos aufgebrummt bekommen, sitze ich mit ihnen nach. Strafarbeiten schreibe ich dann auch gerne f├╝r sie. Macht weiter! Haltet durch!!!

  2. Ihr macht das super! Seit ich 1968 Abitur gemacht habe, war ich immer politisch interessiert und engagiert: Anti-Vietnamkrieg-Demos, Friedensm├Ąrsche, Antiatom-Demos, Mia-hams-satt-Demos , zuletzt die „Europa-f├╝r-alle“ Demo in M├╝nchen.
    Endlich ist die Jugend aufgewacht, setzt sich f├╝r unsere Erde, f├╝r Gerechtigkeit und Fairness ein!
    Lasst Euch nicht unterkriegen, Euch die Zukunft klauen von den M├Ąchtigen, denen Wachstum und Profit wichtig ist.
    Our planet first!

  3. Hallo zusammen,
    was haltet ihr von der Gr├╝ndung einer internationalen F4F-Partei?
    Globale Probleme sind schwer mit nationalen Denkweisen und Sichten zu l├Âsen.
    Eine internat. Partei k├Ânnte ein internationales Programm und ein jeweils nationales Programm bieten.
    Warum nicht die bestehenden Parteien? Traditionelle / Nationale Handelsmuster und Denkweisen, beschr├Ąnkt auf die 4-j├Ąhrige Regierungsphase und eher fokussiert darauf m├Âglichst viele W├Ąhler anzusprechen, als umsetzbare L├Âsungsm├Âglichkeiten f├╝r nationale / internationale Probleme anzubieten.

  4. Aus 15 L├Ąndern kommen sie nach Aachen am 21. Juni. Wie viele werden kommen? Viele werden mit dem Flugzeug reisen. Ist das umweltfreundlich?

    1. „Viele werden mit dem Flugzeug reisen.“
      Woher wissen Sie das? Reine Mutma├čung. Ich kenne Sehr viele L├Ąnder aus denen man Aachen Konfortabel mit dem Zug erreichen kann.

      Macht weiter! Ihr seid super! (Und habt ganz offensichtlich die besseren Argumente).

    2. Ich war l├Ąngst eingeschlafen, resigniert, von Zynismus angehaucht-frustriert ├╝ber die Flurbereinigung damals in den 80igern in Oberbayern, der noch ├╝briggebliebenen Landschaft der duftenden und zirpenden M├Ąhwiesen. Jetzt, da es um alles geht, haben mir die jungen Demonstranten gezeigt, da├č Resignation kein Weg ist – es bleibt notwendig nur das Positive ├╝brig- und entsprechend ist auch die Stimmung auf den Demos. Toll, diese gute Energie! Danke!

    3. Lieber Peter,
      ich glaube, Du verwechselst da gerade die Zielgruppe: Die meisten Sch├╝ler werden in gr├Â├čeren Gruppen und mit Bussen anreisen. Zum Einen, weil sie wissen, wie klimasch├Ądlich das Fliegen ist, zum Anderen, weil sie gesellig, und gern in der Gruppe unterwegs sind.

  5. Viele Erwachsene sind zu bequem und unflexibel geworden. Wir haben uns in unserer Bequemlichkeit eingerichtet.
    Alle sind zwar f├╝r Ver├Ąnderungen, aber die wenigsten machen den Anfang und leisten aktiv auch ihren eigenen Beitrag:
    PKW stehen lassen, Flugreisen, Schiffsreisen vermeiden, Konsum von Fleisch- und Milch-Produkten reduzieren usw.

    Jeder kann durch eigenes Handeln seinen Beitrag leisten, anstatt zu Jammer oder sich dar├╝ber zu beklagen: ÔÇ×Aber der Nachbar f├Ąhrt ein viel gr├Â├čeres Auto und derjenige fliegt auch schon wieder in den Urlaub!ÔÇť

    Ich leiste seit 5 Jahren schon freiwillig meinen Beitrag:
    PKW weg, keine Flugreisen, wenig Fleisch aus Weide-Aufzucht , Milchprodukte nur noch Bio und reduziert, daf├╝r mehr vegane Nahrungsmittel.

    Macht bitte weiter mit euren Aktivit├Ąten und geht den Erwachsenen so lange auf die Nerven, bis endlich auch gehandelt wird.

  6. Ihr macht dass, was die Dt. B├╝rger wollen, jedoch von der aktuellen Regierung (bewusst) nicht umgesetzt wird :

    Umweltbewusstsein in Deutschland 2018
    „…Die Menschen in Deutschland erwarten, dass Umwelt- und Klimaschutz st├Ąrker in andere Politikfelder integriert wird. Die Mehrheit der Befragten h├Ąlt in den drei zentralen Politikbereichen Energie-, Landwirtschafts- und Verkehrspolitik offenbar einen grundlegenden Politikwechsel f├╝r erforderlich. Umwelt- und Klimaschutz soll in diesen Bereichen eine st├Ąrkere Rolle spielen und sie auch deutlicher pr├Ągen…“.

    Von Fr. Schulze (Umweltministerin, SPD) diese Woche ver├Âffenlicht:
    https://www.bmu.de/publikation/umweltbewusstsein-in-deutschland-2018/
    Bitte mal lesen!

    Ihren Alleingang desbez. und das Mauern der CDU/CSU zeigt:
    https://www.tagesschau.de/inland/klimaschutzgesetz-schulze-streit-101.html
    https://www.tagesschau.de/inland/umweltbewusstsein-studie-101.html

    Bitte weiter so!
    Ich unterst├╝tze Euch!

  7. In der Politik hat leider immer noch kein Umdenken stattgefunden. Nach wie vor versucht man, alte Wege weiterzugehen, also Wirtschaftspolitik zu betreiben, die jetzt auch vorgibt Umweltaspekte zu beinhalten anstatt neue Wege zu gehen, also Umweltaspekte an erste Stelle zu setzen und klar vor wirtschaftlichen Aspekten zu priorisieren.

    Warum sind vor allem Jugendliche in der Lage, zu erkennen, dass wirtschaftliche Aspekte v├Âllig belanglos werden, wenn das Klima kollabiert sein wird?
    Warum wird immer noch nicht gehandelt?

    Schluss mit Kohleverbrennung, und zwar JETZT!
    Schluss mit SUV ohne handfesten Nachweis des Bedarfs, JETZT!
    Tempo 120 auf deutschen Autobahnen und keine Fahrzeugneuzulassungen f├╝r private Fahrzeuge die f├╝r Geschwindigkeiten jenseits 120km/h konzipiert sind. JETZT!
    Steuer auf Benzin, Flugbenzin und alle anderen CO2 relevante Produkte, JETZT!
    Keine weitere Machtkonzentration bei Energiekonzernen sondern st├Ąrkere dezentrale Energieversorgung, JETZT!
    Keine Subvensionierung von Gro├čkonzernen, das Geld wird von innovativen Firmen ben├Âtigt. JETZT!
    Verabschiedung vom Konzept der st├Ąndigen Perfektversorgung mit Energie. Wenn die Wolke vor der Sonne steht, dann muss der TV und der PC eben mal warten. JETZT!
    Energieintensive Firmen m├╝ssen dort hin, wo es Energie gibt – nicht umgekehrt. Netzausbau nicht, um Fehlentscheidungen der Wirtschaft zu kompensieren. JETZT!

    Politiker aller Parteien – handelt endlich. Sorgt f├╝r zukunftsf├Ąhige Gesetze und akzeptiert, dass man den W├Ąhlern auch mal unangenehme Botschaften vermitteln muss. Wir werden uns EINSCHR├äNKEN m├╝ssen, wenn wir als Menschheit ├╝berleben wollen!

    Diese Einschr├Ąnkungen m├╝ssen von der Politik vorgegeben werden, damit alle mitmachen. Und sie m├╝ssen vor allem von Besitzenden getragen werden. Schluss mit Rekordgewinnen! Schluss mit Spitzenverdiensten ohne Gegenleistung!

    H├Ârt endlich auf die Vernunft!

  8. Hoffentlich gibt es die Demos noch lange. Bin selbst Sch├╝ler, bin schon 2x mitgelaufen, Artikel f├╝r die Sch├╝lerzeitung ist auch schon fast im Druck. Unsere Schulleitung unterst├╝tzt die Demos leider ├╝berhaupt nicht, droht mit Strafe (ich habe noch nichts abbekommen), und das, obwohl sie sich mit dem Pr├Ądikat ,,Umweltschule“ schm├╝ckt (Ratsgymnasium WOB). Ich war, wie gesagt, trotzdem schon auf zwei FFF-Demos und laufe gerne bei noch weiteren mit.

  9. Liebe Fridays For Future Aktive,

    ihr macht es super. Jetzt wo Merkel in den USA so tut, als wenn sie die Antwort w├Ąre, gilt es darauf inhaltlich nach zu legen und aufzuzeigen, welcher Art eine Globalisierung f├╝r Nachhaltige Entwicklung aussehen m├╝sste und welche Art Vertr├Ąge und Bedingungen f├╝r
    Handel daraus erwachsen t├Ąten…Denn nat├╝rlich ist neoliberale Globalisierung und die dazugeh├Ârigen ent – demokratisierenden und zerst├Ârerische Produktion & Handel f├Ârdernder Multilateralismus Keine L├Âsung, sondern Teil des Problems. Die Wissenschaftler sollen Euch dabei helfen zusammen mit den ├ľko und Menscherechts NGOs zu definieren, wie ├Âkologische und soziale Rechenschaft in globalen Handelssystem festgeschrieben und in die Vertr├Ąge rein geh├Âren, dazu muss sicherlich ein Umweltgerichtshof diese Regeln sp├Ąter mal absichern, zun├Ąchst mal muss das formuliert und als Vertragsinhalte zur Realisierung der UN Ziele f├╝r nachhaltige Entwicklung stetig Freitags eingefordert werden.
    Ihr habt dazu ja Verb├╝ndete !

    solidarisch

    Ruth

  10. Kinder an die Macht! hat schon vor Jahren ein toller K├╝nstler geschrien, recht sollte er bis heute behalten. Liebe Kids, wenn wir Erwachsene nicht unserer Verantwortung gerecht werden, sollten wir Erwachsene kein Wahlrecht besitzen was Eure Zukunft angeht. Dies w├Ąre gerecht und w├╝rde nicht weiterhin Eure Zukunft verbauen und einer der wichtigsten Teile dieser Gesellschaft diskriminieren. Meine Stimme habt ihr, SMI

  11. Hallo, ich w├╝nsche mir als n├Ąchste Schritte klare Umsetzung von machbaren Forderungen.. z. B. 120/130 kmh Geschwindigkeitsbegrenzung auf allen Stra├čen in D… Rasen auf dem N├╝rburgring erlauben.. da k├Ânnen dann die SUV’s von BMW,AUDI u.a. sich gegenseitig messen f├╝r 25ÔéČ /h… dann ein Sofortprogramm f├╝r Photovoltaik auf die D├Ącher.. bei Mod verpflichtend… diese
    als Beispiele die die GROKO sofort umsetzen kann… also weiterstreiken und rein in die Politik… noch sind die Parteien die Machtzentren..LG Friedrich

    1. hallo liebe sch├╝ler und erwachsene, alles h├Ąngt miteinander zusammen, auf allen ebenen den komsumrausch stoppen, hei├čt klima retten… die menschheit mu├č erkennen, da├č nur NACHHALTIGES WIRTSCHAFTEN eine zukunft hat. Das wirtschaftssystem profitmaximierung ist der totengr├Ąber des klimas, der biodiversit├Ąt, unserer kulturellen vielfalt, der vielfalt der arten und die erde wird w├╝st und leer, hunderte millionen menschen werden sterben im kampf ums ├╝berleben. Wir fffler sind der aufschrei der Natur und wir werden konkret sein in unseren taten… ich bin dabei !!
      und ich schaue jeden tag wieviele bienen auf meinen blumen im garten sich laben, es sind erschrecken wenige… LG friedrich vieth berlin

  12. 1984 haben wir in Holzgerlingen eine Umweltliste f├╝r die Kommunalwahl aufgestellt. Damals haben 5 Sch├╝ler f├╝r uns kandidiert. Zu unseren Treffen laden wir immer wieder ein, um klima-sch├╝tzende Ma├čnahmen zu diskutieren, entwickeln und Wege f├╝r ihre Umsetzung zu finden. Keine Frage – eure Demos sind super und bitter notwendig. Aber die notwendigen Schritte im eigenen Leben, in der Kommune, im Landkreis und dar├╝ber hinaus umzusetzen, dazu braucht es Leute, die die M├╝hen der Ebene nicht scheuen und einen langen Atem haben. Hoffentlich sind einige der jungen Klimasch├╝tzer*innen aus diesem Holz geschnitzt . . .

  13. Liebe Fridays for future, ich bin 56, aber voll auf eurer Seite. Seit vielen Jahren k├Ąmpfe ich schon f├╝r das Klima und den Artenschutz und fahre sehr viel mit dem Fahrrad.
    Ich habe auch gegen die 3. Startbahn in Erding demonstriert. Aber bitte vergesst nicht den Kreuzfahrttourismus! Dieser Schwachsinn expandiert derzeit gewaltig.
    Sigi

  14. Hallo,

    zur Zeit tourt Udo Lindenberg durch Deutschland und gibt sich dabei sozialkritisch und politisch „richtig orientiert“, indem er eure/Ihre Bewegung wortreich unterst├╝tzt. Dabei hat er ├╝berhaupt nicht verstanden, worum es geht. Denn bereits zum sechsten Mal hat er eine Tour auf einem Kreuzfahrtschiff gemacht. Typisch Udo L.! Gro├če Klappe, aber keinerlei pers├Ânliche Konsequenz! Fridays for Future muss sich von diesen falschen Sympathiebekundungen distanzieren, um nicht unglaubw├╝rdig zu werden.
    Ich w├╝nsche euch, dass ihr zum Wandel innerhalb der Gesellschaft beitragen k├Ânnt. Ein energielastiges Leben wie bisher kann und darf die Gesellschaft nicht mehr f├╝hren. Anderslautende ├äu├čerungen sind nur getrieben von Egoismus und Selbstverliebtheit, bescheinigen aber wirklich nur eine asoziale Grundtendenz im eigenen Denken.

  15. Ihr seid gro├čartig ÔÇô macht auf jeden Fall weiter! Meine Kinder (11 und 8 J.) und ich (45 J.) sind auch dabei, wann immer wir k├Ânnen.
    Ein Anliegen habe ich allerdings:
    Fangt an, f├╝r das WAHLRECHT F├ťR KINDER UND JUGENDLICHE zu k├Ąmpfen, f├╝r ein Wahlrecht ab Geburt, so dass jeder Mensch, wann immer er will, mit ├╝ber die Belange, die uns alle angehen, entscheiden kann!
    Auch jetzt bei der Europawahl konntet Ihr nicht w├Ąhlen ÔÇô ein Unding, wie ich finde. Ihr m├╝sst ja alles ausbaden, was wir entscheiden bzw. eben nicht entscheiden. Das geht so nicht weiter!
    F├╝r weitere Infos, hier eine Petition von mir zu diesem Thema: https://www.change.org/p/an-den-deutschen-bundestag-f├╝r-eine-wirkliche-mitbestimmung-der-n├Ąchsten-generationen?response=289f84b708c4&utm_source=target&utm_medium=email&utm_campaign=one_hundred
    Zusammen werden wir so viel erreichen k├Ânnen ÔÇô lasst uns zusammen auch f├╝r Euer Wahlrecht k├Ąmpfen!

  16. mir sind einige dinge nicht klar: zum beispiel. w a r u m zerst├Âren die menschen die erde? wenn Ihr sagt, das ist die raffsucht, dann kannst du wieder fragen: warum? Das kann also nicht die antwort sein. Also sage mir doch bitte mal jemand, warum stehen so viele auf Raffsucht? Andere frage: viele m├Âchten vieles anders machen aber sie d ├╝ r f e n nicht. zum beispiel eure gesamte generation. Aussteigen aus plastik ist erlaubt, aber aussteigen aus e g o i s m u s f a b r i k e n wie familie, schule, heimen usw, ruft den psychiater samt pharmaindustrie auf den plan: also wie wollt ihr da aussteigen und anders leben, wenn es euch doch bis 18 versagt wird? also: alle walrechte b i s 14 , allerh├Âchstens……

  17. die Reaktion heute im Bundestag von anderen Jugendlichen, die angeblich das Banner weggerissen haben, erstaunt mich. In den Radio Nachrichten kam der Protest ├╝berhaupt nicht vor! Wie steht ihr dazu?
    Charlotte

  18. Ersteinmal sch├Ân das ihr euch f├╝r den Umwelt und Klimaschutz einsetzt. Warum fangt ihr dann nicht bei euch selber an ?. Bitte gebt eure Handy und Spielekonsolen ab , die verbrauchen Strom und Ressourcen . Bitte kein Fastfood und kein Fleisch mehr. Bitte keinen F├╝hrerschein machen da ihr ihn ja f├╝r Auto ben├Âtigt die den Co2 Aussto├č erh├Âht. Das wir unser Klima Sch├╝tzen m├╝ssen steht au├čer frage , aber dies mit Verboten und massiven Einschnitten in die pers├Âhnliche Freiheit zu erreichen ist nicht Demokratisch und Sozialvertr├Ąglich. W├╝rde man eure Forderungen 1:1 umsetzen mit einer Co2 Steuer von Pro Tonne 180 Euro , w├╝rde das f├╝r jeden von euch der nach der Schule arbeiten will (Ja um sich tolle Sachen zu Leisten muss man daf├╝r arbeiten!) 200 – 300 Euro weniger Gehalt bedeuten. Die Industrie w├╝rde alles verteuern. Hei├čt : Eure Eltern Finanzieren euch dann halt nicht mehr die neue Spielekonsole oder das Handy , weil beides dann schnell mehrere Tausend Euro kosten wird. Vor allem die von euch , die auf dem Land leben und bsp auf ein Auto angewiesen sind werden dann wie fr├╝her die Kinder und Jugendlichen nicht mehr von Stadt zu Stadt Reisen k├Ânnen zu euren Lieblingskonzerten oder ins Kino , da ihr dann f├╝r die genannten Besuche dank Co2 Steuer Preise bezahlen d├╝rft die ihr euch nicht leisten k├Ânnt , eure Eltern dann ├╝brigens auch nicht mehr.
    Daher meine deutliche bitte an euch !. Klimaschutz und Umweltschutz ist wichtig . Dies kann aber durch unsere Technologie und vern├╝nftige Gesetze zum Beispiel wieder verwenden von Ressourcen oder ein Verbot von Wegschmeissen noch genie├čf├Ąhiger Lebensmittel gehandhabt werden. Durch Verbote und Einschr├Ąnkungen wird ansonsten genau das Gegenteil geschehen . Schaut einfach mal nach Frankreich : Dort sind wegen der verfehlten Klimapolitik die Preise so hoch geworden das dort die B├╝rger auf die Stra├če gehen und Randalieren. Daher muss meiner Meinung nach Klima und Umweltpolitk immer im Einklang mit unserem Fortschritt und unserem Wohlstand gehen, Davon profitieren wir , das Klima , die Umwelt und die Wirtschaft.

    1. Als Gemeinschaft sollten wir uns entscheiden k├Ânnen, f├╝r was wir Geld ausgeben. Momentan wird z. B. Kohle gef├Ârdert auf Kosten eigentlich preiswerterer erneuerbarer Energien. Ganz zu schweigen davon, dass es nicht immer darum gehen sollte, das zum jetzigen Zeitpunkt billigste zu tun, sondern das zu finanzieren, wovon wir auch in unserer Zukunft profitieren. Ansonsten bekommen wir einen Generationenkonflikt auf Kosten unserer und der kommenden Generationen. Die Technologien haben wir, wir brauchen genau die Gesetze, von denen du sprichst. Leider brauchen wir gesellschaftlichen Druck, diese zu fordern. Daf├╝r stehen wir.
      Ja, die korrekte Bepreisung von G├╝tern w├╝rde dies vereinfachen. Warum sollte ein Produkt k├╝nstlich billig angeboten werden und die Kosten sollen dann die n├Ąchsten (andere L├Ąnder, andere Generationen, etc.) zahlen? Und warum denkst du, wir w├╝rden nicht bei uns selbst anfangen? Dar├╝ber hinaus sind, wie du selbst verstehst, die Gesetze und Politik entscheidend. Die passieren nicht von alleine.

  19. Mein Mann und ich, beide fast im Rentenalter, sind unbeschreiblich zufrieden ├╝ber die Klimaschutzentwicklungen in den letzten Monaten. K├Ânnten seitenlange Abhandlungen dar├╝ber schreiben, weil uns dieses Thema seit Jahren bewegt.
    Karsten hat beruflich als Dipl.Ing. im Umweltamt gearbeitet und jahrelang die parteipolitischen Verkn├╝pfungen mit der Wirtschaft erlebt – in diesem Fall auf Kreisebene.

    Unserer Meinung nach m├╝ssen zwingend Fachleute in die Regierungsverantwortung geholt werden, keine Staatssekret├Ąre usw. die sich ihre Positionen lediglich durch ihre Parteizugeh├Ârigkeit und Beziehungen erworben haben. !

    Gef├╝hlt passiert gerade etwas Revolution├Ąres – gleichzusetzen mit der Industrialisierung oder das Medienzeitalter durch PC/Internet etc.

    Es erleichtert zu sehen, dass die Jugend ihre Komfortzone verl├Ąsst und nach jahrzehnte-langer politischer Abstinenz wieder selbstbestimmt politische Verantwortung einfordert.

    Wir w├╝nschen euch durch diese Bewegung weltweiten Erfolg und immer bessere Bedingungen nach den ersten Startschwierigkeiten!
    Von au├čen beobachtet formiert sich gerade eine riesige positive Drumherum-Bilanz, mit der sich Strukturen aufbrechen lassen, um neue zielf├Ârdernde Ma├čnahmen bei wirtschaftlichen Erfordernissen sowie gesellschaftlichen Lebensweisen klimagerecht zu wandeln.

    In diesem Sinne: Dies ist erst der Anfang…das Ende darf nur besser werden!
    LG aus Schweden von Karsten und Petra

  20. Gegen Kreuzfahrten, Flugzeuge und und das Auto von Papa wird nat├╝rlich nicht gestreikt. Wird ja gebraucht, weil ,wie komme ich in den n├Ąchsten Urlaub? Aber da kann ich mich ja freikaufen! Ich unterst├╝tze dann eben ein Projekt in Afrika (kochen ohne Qualm) Und dann erst mal meine
    Klamotten, wo kommen und wie kommen die in die Gesch├Ąfte von nebenan, wo ich sie immer kaufe? Kleidet Euch mit regionalen Klamotten! Wie, sieht schei├če aus? Mein Handy, wo kommt denn das her? Wo kommen denn die Rohstoffe f├╝r mein Handy her und vor allen Dingen, WIE? Warum nicht mal nur vom Festnetz aus telefonieren.
    Die Arbeiter in Frankreich, genannt auch Gelbwesten, gehen Samstag auf die Stra├če, in Ihrer Freizeit ,um f├╝r Ihre Ziele zu demonstrieren .
    Nicht immer nur von anderen fordern! Selber vormachen!!

    1. Betrachtest du die Gelbwesten als Vorbild? Was „machen“ denn die Gelbwesten „vor“? Ich w├╝rde mir, was die Friedlichkeit der Demonstrierenden betrifft, eher kein Vorbild an den Gelbwesten nehmen. FFF kommuniziert Anliegen deutlich und transparent und ist dabei zu keiner Zeit gewaltbereit. Dass das Streiken die Bewegung so erfolgreich gemacht hat, gibt dem Modell recht. Dass es au├čerdem Sinn macht, erkl├Ąrt sich von selbst. Die restlichen Fragen in deinem Kommentar, die im ersten Augenblick sarkastisch klingen m├Âgen, sind valide Fragen an unsere ganze Gesellschaft, die sich auch viele Teilnehmer bei FFF stellen, diskutieren, und dadurch auch Leute wie dich dazu bringen, dar├╝ber nachzudenken, falls nicht bereits geschehen.

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