Woche 34/2019: Erster Jahrestag von FFF, #SOSAmazonia und Landtagswahlen

Was ereignete sich vom 18. August bis zum 25.? Im neuen Wochenbericht erzÀhlen es euch Vera und Hanna.

đŸ€© Erster Jahrestag! Ein Jahr FFF!

Am 20. August 2018, genau vor einem Jahr, fing Greta Thunberg in Stockholm an mit ihrem Schulstreik fĂŒrs Klima. Seitdem schlossen sich Millionen SchĂŒler*innen und Studierende weltweit ihrem Klimaprotest an und wurden zur Fridays for Future-Bewegung. Seit einem Jahr wird wöchentlich gestreikt, auch in den Ferien, an BrĂŒckentagen und Feiertagen!

đŸ„” #SOSAmazonia – GrĂŒne Lunge der Erde brennt!

Satellitenbilder zeigen: Riesige Rauchwolken ziehen auch in Richtung der 2700 Kilometer entfernten Metropole Sao Paulo sowie an die Grenze Brasiliens zu Paraguay und Argentinien. 71.500 Feuer haben im Laufe des Jahres den ohnehin von Abholzung betroffenen Amazonas-Regenwald weiter zerstört. Nach Angaben des brasilianischen Weltrauminstitutes Inpe ist die Zahl der BrĂ€nde in diesem Jahr 82 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Der Amazonas-Regenwald ist fĂŒr 20% des Sauerstoffes der Welt verantwortlich, aus diesem Grund wird er die „grĂŒne Lunge der Welt“ genannt und ist eine wichtige Quelle der Sauerstoffversorgung fĂŒr die Welt.
Das ist der Anlass dafĂŒr, dass viele Ortsgruppe in ihren Streiks am vergangenen Freitag thematisch den Amazonas fokussieren. In naher Zukunft werden uns weitere Aktionen erwarten, die sich voll und ganz dem Amazonas widmen. Die Planungen hierfĂŒr laufen auf Hochtouren, sowohl auf nationaler Ebene als auch auf der internationalen.

🕰 Landtagswahlen im Osten

Am 1. September sind wieder Landtagswahlen im Osten. Aus diesem Grund werden zahlreiche Großdemos veranstaltet, um den Menschen ein Umdenken zu vermitteln. Zeig den Politiker*innen, dass uns unsere Zukunft nicht egal ist und demonstrier mit! Alle Infos zu den Streiks findest du hier!

đŸ›« #BleibAmBoden in DĂŒsseldorf

An diesem Freitag, den 23.08., ereignete sich eine Premiere fĂŒr Fridays for Future Niederrhein-Wupper: das erste Mal stellten sich die Aktivist*innen gemeinsam unter dem Motto “Bleib am Boden!” gegen die massive Umwelt- und Klimabedrohung, die der Flugverkehr darstellt. Dazu planten sie eine Demoroute: Flughafen – Bahnhof – Frachtstraße – Terminal DĂŒsseldorf mit anschließender Abschlusskundgebung und Die-In-Flashmob im DĂŒsseldorfer Flughafen. Es reisten Ortsgruppen aus der ganzen Regionalgruppe Niederrhein/Wupper, um ein Zeichen gegen den klimaschĂ€dlichen Flugverkehr zu setzen.

😎 Indonesier sammelen MĂŒll 

Am Nationalfeiertag in Indonesien sammeln Indonesier hunderte Tonnen MĂŒll an ihren StrĂ€nden. So versuchen sie, dem PlastikmĂŒll den Kampf anzusagen.

đŸ€“ Klimawandel wird als PrioritĂ€t gesehen

Laut einer Forsa-Umfrage ist die grĂ¶ĂŸte Sorge der deutschen BĂŒrger*innen momentan der Klimawandel und seine Folgen, das sind ganze 37 Prozent. Bei den Befragten zwischen 18- und 29- Jahren gaben sogar 42 Prozent an, dass sie diese Sorge momentan am meisten beschĂ€ftigt.

đŸ’„ 20.09. #AllefĂŒrsKlima! 

Wir möchten hier noch mal daran erinnern: am 20.09 ist der große globale Klimastreik! Also sprecht mit euren Vorgesetzten, nehmt euch eine lange Mittagspause oder tretet in den Streik, um bei dem Streik in eurer Umgebung mitzulaufen. Infos dazu könnt ihr euch hier holen; mit Sicherheit ist auch ein Streik bei dir in der NĂ€he! 

đŸ˜” 40.000 Menschen #unteilbar in Dresden

#Unteilbar will eine offene & freie Gesellschaft und ist gegen Hass & Ausgrenzung! Am Ende waren es insgesamt 40.000 Menschen in #Dresden – WOW! Darunter auch viele Fridays for Future-Aktivist*innen aus ganz Deutschland! Ein großartiges Zeichen fĂŒr eine solidarische, antifaschistische und offene Gesellschaft und ein gutes Leben fĂŒr alle! In Dresden, in Sachsen, und darĂŒber hinaus! Bleibt bei uns, bleibt mit uns, kĂ€mpft mit uns, unsere KĂ€mpfe sind #unteilbar.

đŸ–„ Anmerkung:
In einer frĂŒheren Version waren die Landtagswahlen im ehemaligen Osten auf den 1. September datiert. Wir haben das korrigiert.

9 Kommentare zu „Woche 34/2019: Erster Jahrestag von FFF, #SOSAmazonia und Landtagswahlen

  1. 1 Jahr lang wird Fridays for Future beobachtet, aber nicht wirklich beachtet. Die Politiker haben noch immer keine Lust die Welt zu erhalten. Wir haben sie gewÀhlt und sie bekommen es gut bezahlt. Unglaublich!
    Kein Fleisch mehr importieren, kaufen oder essen. Rettet den brasilianischen Regenwald und das Leben auf der Erde! Keine Nachfrage – keine Brandrodung im Regenwald. Handeln ist besser, als auf die Politik zu warten.

  2. Wichtig erscheint mir vor allem Druck auf die Politik, das Freihandelsabkommen der EU mit Brasilien auszusetzen, bis die Aufforstung des Regenwaldes beginnt. Soja und Rindfleischimporte aus SĂŒdamerika sind allenfalls in stark beschrĂ€nkten Ausmaß tolerabel.
    Zahlungen fĂŒr die Aufforstung sind sinnvoll.

  3. Weitermachen, Ihr seid auf dem richtigen Weg ! ( Wenn’s mal nicht vorwĂ€rtsgeht, wir, die „Erwachsenen“ haben bislang nur „gelabert“ aber nichts umgesetzt ). Ihr habt das Recht auch Fehler zu machen, Hauptsache ihr macht weiter Druck.

  4. Hallo,
    ich lese in eurem Beitrag, dass ihr es gut findet (das entnehme ich aus dem „đŸ€©“), das ihr endlich 1 Jahr alt seit. Dabei war doch von Anfang an euer Ziel, so schnell wie möglich wieder Freitags in die Schule zu gehen, aber die Schule zu schwĂ€nzen ist euch wohl wichtiger, oder?

    ElĂ­as Manzanares
    (13 Jahre)

  5. Recht herzliche Gratulation zum ersten Jahrestag von FFF!
    Es ist ein Wunder, was schon alles in einem Jahr erreicht wurde.
    Es darf aber nicht bei leeren Versprechungen der Politiker bleiben!!!
    Vielen Dank euch allen, die ihr so fleißig mitwirkt!

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